Hallo an alle! Und hier kommt das nächste Kapitel von Gabrielle Lavandes Geschichte Harry Potter et la Clé de l'autre monde. Viel Spaß beim Lesen. Kleines Spielchen: Könnt ihr den folgenden Satz problemlos lesen? Veieln Dnak an die tlole Verliebtindich, die desies Kpatiel wie alle vogrien betagelesen hat! Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, euer Gehirn funktioniert perfekt und hat von selbst die Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht. Also braucht ihr euch nicht zu beschweren, falls im Kapitel noch ein paar unrichtige Wörter stehen, die meine Betaleserin verpasst oder ich inzwischen versehentlich eingefügt hätte. ;-)
Disclaimer: Wie immer, nichts gehört zu mir, beinahe alles gehört zu JK Rowling und der Warner Bros und weder ich noch Gabrielle verdienen Geld mit dieser Geschichte.
Harry Potter und der Schlüssel zur anderen Welt
Kapitel 17:Der Fast-Kopflose-Harry:
Der Vorteil davon, Hermine mit Kot und Federn von verschiedenen Vogelarten bedeckt zu sehen, war, dass es Ron nachher leichter fiel, an diesem Morgen mit ihr zu reden. Die Lage schien fast normal. Fast wie vorher. Und das machte die Lage schwierig für Harry, denn er hatte Angst davor, Ron darum zu bitten, Neville als neuen Jäger zu testen.
Darüber hinaus hatte sich ein Teil seines Traums verwirklicht, genau wie damals, als Aldysse Irre während des Aufenthalts in Transsylvanien vor ihm in Ohnmacht gefallen war. Das beunruhigte ihn. Umso mehr, weil die anderen Teile seines Traums nichts Gutes verhießen. Warum hatte er solche Vorahnungen? Hatte es mit der Tatsache zu tun, dass er die Hoffnung war? Er hätte mit jemandem reden wollen, doch mit wem? Hermine war sehr davon betroffen und hatte sowieso kein Verständnis in Sachen Wahrsagen. Auch Neville würde ihm keine Antwort geben können. Und ihm schauderte, Professor Trelawney zu fragen, wo seine Träume herkamen. Darum entschied er sich schließlich resigniert dazu, mindestens eine Zeit lang zu schweigen.
Zum Mittagessen musste Harry ja mit Ron über Nevilles Testspiel reden. Sein Freund war gerade dabei, an seiner Seite eine Hähnchenkeule zu verschlingen, und Hermine stieß ihn mit dem Ellbogen an, damit er endlich sprach.
„Ron, darf ich dich etwas fragen?"
„Was denn?", sagte Ron und schluckte ein Stück Brot hinunter.
„Ähm... wir werden... jemand für die Stelle als Jäger testen. Kommst du?"
„Und wer ich ech?", fragte Ron, während er einen weiteren Biss nahm.
„Neville", murmelte Harry langsam.
„Ach ja!", seufzte Ron. „Na, wenn er sich lächerlich machen will, ist es seine Entscheidung."
Harry spürte, dass Hermine etwas erwidern wollte, aber er kniff sie diskret.
„Wenn er glaubt, dass ich ihm ein einfaches Spiel geben werde, täuscht er sich", fügte Ron hinzu. „Wir brauchen sowieso eine starke Mannschaft und Neville ist weit davon, es zu sein."
Harry warf einen Seitenblick zu Hermine, die die Lippen zusammenkniff, als wollte sie sich davon abhalten zu schreien. Egal, ob Neville es in die Mannschaft schaffen würde oder nicht, die Probleme zwischen Ron und Hermine waren längst nicht vorbei.
Alle trafen sich mit ihren Besen im großen sonnigen Park. Neville war offensichtlich nervös, er fing an, Stress zu spüren und atmete stoßweise.
„So, wir werden es wie folgt machen", sagte Harry. „Neville, du nimmst den Quaffel und du spielst mit..."
„Ginny zusammen!", sagte Hermine.
„Ach so?", erstaunte sich Ginny. „Alles klar. Aber warum mit mir?"
„Neville hat während der Ferien mit mir trainiert", sagte Hermine. „Wenn er es schafft, mit dir gut zusammenzuspielen, dann kann man sagen, dass er perfekt zum Jägertrio passen wird."
Ginny nickte und sah Neville an.
„Aber es ist schwierig, sich miteinander zu verständigen, wir haben nie zusammen gespielt."
„Das wird er schaffen", lächelte Hermine. „Ihr müsst nur instinktiv spielen. Ich werde also versuchen, euch den Quaffel wegzunehmen."
„Und ich auch", fuhr Harry fort. „Dean und Seamus werden euch mit einem Klatscher beschießen und Ron, du brauchst nur, die drei Ringe zu schützen, die wir schweben lassen werden."
„Und wer wird sie schweben lassen?", fragte Seamus.
„Das tue ich gerne."
Harry drehte sich um, als er diese verstellte Stimme hörte. Barbârum kam ruhig auf sie zu, die Hände in den Taschen, von Luna begleitet.
„Darf ich auch zuschauen?", fragte sie.
Harry sah Barbârum erstaunt an.
„Ich bin zwar ein Tutor, aber ich darf mich schon ein wenig vergnügen", sagte Barbârum. „Darf ich euch helfen? Ich habe seit mindestens vier Jahren kein Quidditchspiel gesehen."
„Alles klar", sagte Harry erstaunt.
Barbârum zückte seinen Zauberstab und richtete ihn auf die drei Ringe auf dem Boden.
„Wingardium Leviosa!"
Die Ringe schwebten los und stellten sich an den gleichen Platz wie auf einem Quidditchfeld.
„Fangt an", sagte Barbârum. „Ich behalte die Ringe an ihrem Platz."
„Danke", antwortete Harry ein wenig argwöhnisch.
Die ganze Mannschaft bestieg die Besen und Ron näherte sich Harry.
„Er ist für mich da, oder?", murmelte er lächelnd. „Das ist die Prüfung, die ihr für mich vorbereitet habt?"
Harry drehte sich überrascht um und antwortete genauso leise:
„Ich wusste nicht einmal, dass er kommen würde!"
Alle gingen auf ihre Anfangsposition.
„Luna, kannst du bitte als Schiedsrichterin helfen?", fragte Harry.
„Alles klar, ich befreie den Quaffel und einen Klatscher."
Luna warf den Quaffel in die Luft und öffnete das Band, das den Klatscher gefangen hielt.
Ginny ergriff sofort den Quaffel, flog auf die Torringe zu und passte den Quaffel zu Neville, der ihn geschickt fing.
Harry flog dann schnell auf ihn zu, um ihm den Ball wegzunehmen, und winkte Dean kurz zu, damit er Neville angriff. Als er sah, wie Harry ihm entgegenflog, passte er den Quaffel zu Ginny und wich dem Klatscher aus.
Harry war überrascht zu sehen, wie sehr sich Neville verbessert hatte. Er spielte perfekt. Und trotzdem schaffte er es nicht, ein einziges Tor zu schießen. Ron war wie in einer Art Rage und bot ihm keine Chance.
„Noch ein letztes Mal!", sagte Harry.
Neville nickte. Ein Tropfen Schweiß glänzte an seiner Schläfe. Luna winkte ihnen anzufangen und Neville ergriff den Quaffel, doch er hielt inne und blickte starr vor Schreck vor sich hin.
„RON!", schrie Hermine.
Harry drehte sich um. Die Ringe, die als Tore dienten, hatten angefangen, sich in Kreis zu drehen und zu brummen. Doch jetzt waren es keine Ringe mehr, sondern scharfe Scheiben, die sich Ron gefährlich näherten.
Harry drehte sich zu Barbârum um, der die scharfe Ringe kontrollierte.
„VORSICHT, MR WEASLEY!", sagte er laut, damit ihn jeder hörte. „SIE WOLLEN SICH DOCH NICHT VERLETZEN, BEVOR DIE PRÜFUNG ANGEFANGEN HAT, ODER?"
Ron zückte seinen Zauberstab und zielte damit auf die wirbelnden Ringe.
„ACCIO ZAUBERSTAB!"
Rons Zauberstab fiel aus seinen Händen und flog zu Cirkus, der von nirgendwoher kam.
„ES TUT MIR LEID, MR WEASLEY, ABER NICHT SIE SIND DRAN!", rief Cirkus amüsiert aus und griff nach Rons Zauberstab. „HARRY MUSS HEUTE SPIELEN! ES IST SEINE PRÜFUNG! ICH WERDE ABER ALLE TEILNEHMEN LASSEN! ACCIO ZAUBERSTÄBE!"
Sofort flogen alle Zauberstäbe der Gryffindors sowie der von Luna zu Cirkus' Hand. Harry allein blieb bewaffnet. Es war eine Prüfung für seine Aurorenausbildung. Eine Prüfung für ihn. Er hatte eine böse Vorahnung.
„KOMMT RUNTER VON EUREN BESEN! LANDET!", schrie Harry seinen Mitschülern zu.
Alle schossen schnell zum Boden, doch etwa zehn Meter über dem Boden blieben ihre Besen stehen.
„ICH KANN NICHT WEITER RUNTER FLIEGEN!", rief Dean aus.
„Das stimmt, Mr Thomas", sagte Professor Irre und zielte mit ihrem Zauberstab auf ihn. „Sie werden nicht weiter herunter fliegen können, so lange Mr Potter nicht mit seiner Prüfung fertig ist. Ihre Besen werden von mir kontrolliert. Ihre Leben hängen nur noch an Mr Potters Gelingen."
Aldysse blickte zu Harry hinauf.
„Die Spielregeln sind einfach, Mr Potter. Mr Cirkus und ich werden die Besen Ihrer Freunde manipulieren. Was Mr Barbârum betrifft, er wird die schneidenden Scheiben auf Ihre Freunde und auf Sie selbst richten. Ihre Angriffe müssen hauptsächlich auf die Scheiben erfolgen, Sie dürfen weder mich, noch Mr Cirkus oder Mr Barbârum verhexen. Oh! Das hätte ich beinahe vergessen: Miss Lovegood ist zwar auf dem Boden, doch auch auf sie wird gezielt werden. Lassen Sie uns mit dem Spiel beginnen!"
Und schon bevor Harry die Zeit hatte zu überlegen, flogen die schneidenden Scheiben rasend schnell und die Spieler auf ihren Besen auch.
„HARRY, TU ETWAS!", rief Seamus aus, als sich eine Scheibe gefährlich seinem Besen näherte.
„DESTRUCTO!", schrie Harry und zielte mit seinem Zauberstab auf die Scheibe.
Die Scheibe stoppte, zitterte heftig und explodierte am Himmel. Doch fast sofort erschienen aus ihrem Staub zwei schneidende Scheiben.
„HARRY, DU WIRST ES NICHT AUF DIESE WEISE SCHAFFEN!", schrie Hermine. „ES GIBT..."
„MISS GRANGER, SCHWEIGEN SIE!", rief Aldysse Irre aus. „SONST WIRD MR POTTER IN SEINER PRÜFUNG DURCHFALLEN!"
„HARRY!", schrie Luna.
Eine Scheibe flog ihr hinterher und Luna lief so schnell sie konnte. Harry flog zu ihr herunter, ergriff sie am Arm und ließ sie auf seinen Besen steigen.
„Harry! Wir sind zu schwer für diesen Besen, du wirst nicht mehr so schnell fliegen können! Lass mich los!", sagte sie atemlos.
„HALTE DICH FEST AM BESEN, LUNA, ICH WERDE SPRINGEN!"
„NEIN!"
Harry sprang aus fünf Metern Höhe von seinem Besen und landete hart. Er spürte einen Schmerz am Fußgelenk, doch er kümmerte sich nicht darum. Die Scheiben wurden immer schneller und er konnte sie nicht zerstören, denn die Lage würde noch schlimmer werden. Während er die anderen beobachtete, vergaß er, dass auch er angegriffen werden konnte, so dass eine Scheibe an ihm vorbeiflog und seine Wange leicht einritzte. Blut strömte aus der Wunde.
„GINNY!"
Zwei Scheiben flogen mit voller Geschwindigkeit auf Rons Schwester zu. Harry überlegte nicht und zerstörte eine der beiden Scheiben, die zu Staub wurde, und gab damit Neville genug Zeit, Ginnys Arm zu ergreifen und zu fliehen, bevor zwei weitere Scheiben erschienen.
Jetzt verfolgten fünf schneidende Scheiben seine Freunde. Harry selbst konnte sich wegen seines Fußgelenks nicht mehr bewegen. Wie konnte er all das beenden?
Plötzlich erinnerte sich Harry daran, dass ein ähnliches Durcheinander geschehen war, als Wichtel das Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste verwüstet hatten, und da hatte Hermine...
„IMMOBILUS!", schrie Harry und hob seinen Zauberstab zum Himmel.
Sofort wurden die Scheiben unbeweglich, obwohl sie noch zitterten und bebten. Es bestand kein Zweifel, dass der Zauber nur eine zeitlich begrenzte Wirkung auf diese Eisenscheiben haben würde... Eisenscheiben.
Harry blickte zum See in der Nähe.
„Um das Eisen besiegen zu können, muss man es rosten lassen", dachte er laut.
Mit einer Bewegung seines Zauberstabs ließ er die fünf Scheiben in den See hinabsinken und wartete. Alle beobachteten den See aufmerksam in der Hoffnung, dass Harrys letzter Zug wie gewollt gewirkt hatte.
„ALLE RUNTER VOM BESEN! DIE PRÜFUNG IST VORBEI!", sagte Professor Irre schließlich, während sie ihr Pergament mit ihrer Feder bekritzelte.
Alle landeten atemlos und erleichtert zugleich. Luna ging zu Harry.
„Wie schrecklich!", sagte sie und holte ein Taschentuch aus ihrer Tasche, um es auf Harrys blutende Wange zu legen. „Ist alles in Ordnung? Ich habe so sehr Angst gehabt!"
„Es geht", log Harry trotz des steigernden Schmerzes in seinem Fußgelenk.
„Danke an alle für Ihre Teilnahme", sagte Professor Irre beiläufig, ohne die Nase von ihrem Pergament zu heben.
„Wird es immer so sein?", fragte Seamus. „Ich hoffe, wir werden nicht jedes Mal unser Leben riskieren, wenn Harry oder Ron eine Prüfung machen müssen."
„Sie gingen kein Risiko ein, Mr Finnigan! Sonst hätte Mr Potter nicht nur eine eingeritzte Wange, sondern ganz bestimmt keinen Kopf mehr."
Harry spürte, wie sich sein Herz bei diesen Worten zusammenkrampfte.
„Darüber hinaus", fuhr Aldysse Irre fort, „bekommen alle, die zur Ausbildung der Auroren helfen, manche Entschädigungen. Ich gebe daher 30 Punkte an jeden unter Ihnen sowie fünf Galleonen aus dem Fördergeld der Aurorenausbildungszentrale."
„Cool!", rief Dean spöttisch aus. „Das war's beinahe wert, sich in Stückchen schneiden zu lassen."
„Das heißt aber nicht, Mr Thomas, dass Sie vom Unterricht befreit sind. Daher sollten Sie und Ihre Mitschüler besser zu Ihrer Klasse gehen, während wir hier mit Mr Potter reden. Miss Weasley, ist alles in Ordnung mit Ihnen?"
Ginny war bleich und zitterte heftig. Sie schüttelte wortlos den Kopf.
„Hm... Es tut mir Leid wegen dieser Prüfung. Es stimmt, dass ich mit Ihnen nicht gerade zimperlich gewesen bin. Ich werde es also in der Zukunft vermeiden, Sie bei den Prüfungen mitwirken zu lassen. Mr Longbottom, könnten Sie Miss Weasley zum Krankenflügel begleiten?"
„Ja, Professor."
Alle gingen langsam zum Schloss zurück und Neville half Ginny, während die anderen hinter sich schauten. Luna blickte traurig zu Harry und ließ ihn widerwillig zurück. Harry lächelte ihr zu, um sie zu beruhigen, und schaute ihr nach.
„Jetzt sind Sie dran!", rief Professor Irre ernsthaft aus.
Harry fing an, Angst zu bekommen. Die Bemerkung seiner Lehrerin über seine Wunde an der Wange ließ ihn nichts Gutes ahnen, was seine Note betraf.
„Sie haben Recht, enttäuscht zu sein. Es ist nicht gut", sagte sie, da sie Harrys Eindrücke wahrscheinlich empfunden hatte.
„Aldysse, du übertreibst!", sagte Cirkus.
„Ach, weil du es ohne Kopf schaffen würdest zu handeln?"
„Nicht deswegen, aber er hat doch die erste Regel respektiert. Er hat zuerst an die Sicherheit der anderen gedacht, ehe er an seine eigene Sicherheit dachte, indem er ihnen befohlen hat, vom Besen runterzusteigen. Das war sein erster Reflex. Und dann hat er Miss Lovegood seinen Besen gegeben und ist aus fünf Metern Höhe gesprungen, um sie auf dem Besen zu lassen, was viel sicherer war als auf dem Boden."
„Ja, aber er hat so sehr an die anderen gedacht, dass er sich nicht einmal um sein eigenes Leben Sorgen gemacht hat. Wenn er enthauptet worden wäre und keiner sich verteidigen könnte, wären sie alle tot."
Cirkus seufzte aufgebracht.
„Was denkst du darüber, Will?", fragte Cirkus und drehte sich zu Barbârum um.
„Persönlich hätte ich nie an den See gedacht", antwortete er. „Es war viel wirksamer als die Lösung, an die wir gedacht hatten. Das Wasser hat die Scheiben verlangsamt und die chemische Attacke auf das Eisen hat den Zauber aufgelöst. Ich würde ihm ein paar Punkte geben, sei es nur deswegen."
„Joa...", meinte Professor Irre, ohne wirklich überzeugt zu sein. „Welche Note würdet ihr geben?"
„Wegen der Enthauptung würde ich 70 sagen. Sonst waren die Reaktionen schnell, die Beschützung der Opfer im Angesicht der Lage optimal. Aber es bleibt die Tatsache, dass er sich wegen des Falls anscheinend am Fußgelenk sehr weh getan hat, obwohl er seine Landung hätte verlangsamen können."
„Basil?", fragte Aldysse.
„Auch 70... Das scheint mir eine angemessene Note zu sein."
„Pfff", ließ Professor Irre vernehmen. „Ich habe euch nicht für diese Aufgabe gewählt, damit ihr euren Schützling bevorzugt! Das war maximal 60 Punkte wert!"
„Ach ja, stimmt! Du hast uns nicht gewählt, um Harry zu bevorzugen, sondern, weil du keine andere Wahl hattest", lachte Cirkus.
Aldysse Irre seufzte.
„Endergebnis, 65 Punkte", sagte sie verärgert. „Und das finde ich noch sehr großzügig. Sie sollten Ihre Wange und Ihr Fußgelenk heilen lassen, bevor Sie zum Unterricht gehen."
Aldysse Irre drehte sich um und ging zum Schloss, während sie weiter auf ihrem Pergament kritzelte.
Cirkus drehte sich zu Harry um und betrachtete die Wunde auf der Wange.
„Es sieht unschön aus!", sagte er. „Will, könntest du bitte Harry begleiten?"
„Du musst etwas tun?"
„Aldysse dazu überreden, mit mir auszugehen!", antwortete Cirkus.
Barbârum lachte auf.
„Du wirst dich nie ändern!"
„Nein, niemals!", sagte Cirkus und ging zum Schloss.
Harry sah Barbârum an und lächelte schüchtern.
„Mr Barbârum, ich hätte eine schlechtere Note haben sollen, oder?"
„Um ehrlich zu sein, selbst Aldysse war mit dir eher großzügig."
Harry seufzte.
„Ich sollte es dir nicht sagen", fuhr Barbârum fort. „Aber während meiner Ausbildung hatte ich eine ähnliche Prüfung. Und soweit ich weiß hat Mad Eye Moody bei einer ähnlichen Prüfung 50 bekommen und Aldysse 62. Ich selbst habe sie nicht sehr gut geschafft. Wir machen alle den gleichen Fehler. Was du wissen musst, ist, dass die Tatsache, dass die Prüfung schwierig aussieht, nicht heißt, dass die Lösung schwierig ist. Du musst manchmal nach der einfachsten Lösung suchen."
Harry nickte.
„Gut, da ich der einzige bin, der hier verantwortlich ist, werde ich dir helfen, dich heilen zu lassen, Harry", sagte Barbârum. „Dieses kleine Gespräch bleibt unter uns?"
Harry nickte wieder und lächelte Barbârum zu. Dieses Gespräch mit Rons Tutor hatte ihn erleichtert. Es war also nicht alles verloren.
