Hallo an alle! Und hier kommt das nächste Kapitel von Gabrielle Lavandes Geschichte Harry Potter et la Clé de l'autre monde. Viel Spaß beim Lesen und danke an Verliebtindich für ihre Korrekturen.
Disclaimer: Wie immer, nichts gehört zu mir, beinahe alles gehört zu JK Rowling und der Warner Bros und weder ich noch Gabrielle verdienen Geld mit dieser Geschichte.
Harry Potter und der Schlüssel zur anderen Welt
Kapitel 19:Rons Verheerungen:
Nachdem Dumbledore weg war, dachte Harry immer wieder an die Bemerkungen, die er ihm gegenüber machte. Es war nicht das erste Mal, dass er einen Fehler beging.
Bis jetzt war er sicher gewesen, dass er seine Aufgaben als Mitglied vom Orden des Phönix erledigen konnte, doch es erwies sich schließlich als schwieriger als er gedacht hätte. Vielleicht war es zu schwierig für ihn?
Harry ging mit gesenktem Kopf zum Gryffindor-Turm, in seine Gedanken vertieft. Hermines und Nevilles Anwesenheit an seiner Seite nahm er kaum wahr, bloß Schrittgeräusche im Gang und ein entferntes Gemurmel.
Als sie den Turm erreichten, bemerkten sie, dass viele Schüler versammelt waren.
„Was ist los?", fragte Hermine und bahnte sich den Weg frei. „Lasst mich durch, ich bin Suchlsprecherin... Entschuldigung."
Harry folgte ihr dicht. Die Schüler von Gryffindor drängten sich am Eingang vom Gemeinschaftsraum, traten jedoch nicht ein.
„Was ist los?", fragte Hermine.
„Wir dürfen nicht rein", antwortete Dean. „Professor Irre verbietet es."
„Wo ist sie?"
Dean zeigte auf das Gemälde der Fetten Dame.
„Sie hat uns verboten hineinzugehen, so lange sie nicht raus ist."
Im gleichen Augenblick schwenkte das Gemälde der Fetten Dame zur Seite und Aldysse Irre ging hinaus, von Barbârum dicht gefolgt, die Brille auf der Nase und in der Hand ein Pergament, das sie bekritzelte.
„Danke für Ihre Geduld, Schüler von Gryffindor", sagte Professor Irre. „Ich schenke Ihrem Haus 50 Punkte, weil Sie ruhig gewartet haben, bis Mr Weasley mit seiner Prüfung fertig war."
Bei dieser Ansage wurden die ungeduldigen Seufzer gleich von Freudenausrufen ersetzt.
„Das war es wert zu warten", sagte Seamus, indem er den Gemeinschaftsraum von Gryffindor betrat. „Tja... vielleicht nicht so sehr...", sagte er schließlich langsam und hielt mit offenem Munde inne.
Der Gemeinschaftsraum war buchstäblich verheert worden. Die alten Vasen waren alle zerbrochen, die Glasfenster zerstört, die Sofas und Sessel zu Boden geworfen und die Kissen waren so sehr zerfetzt, dass nichts mehr von ihnen übrig blieb. Nur wenige schwebende Federn wiesen auf ihre damalige Existenz hin.
Ron stand in der Mitte des Raums und blies die Feder sanft weg, die gerade auf seiner Nase gelandet war. Dann sah er sich zufrieden um und schob seinen Zauberstab hinter sein Ohr.
„Merlin!", rief Hermine aus. „Was ist hier bloß passiert?"
„Nichts Besonderes", sagte Ron mit neutraler Stimme. „Ich habe eine Prüfung gehabt, aber ich darf nichts sagen... Und jetzt gehe ich ins Bett. Ich denke, dass die Elfen heute Nacht putzen werden. Gute Nacht!"
Ron ging die Treppe ohne ein weiteres Wort hinauf.
„Hm... Ron sollte sich nicht zu früh freuen", sagte Barbârum, der gerade hinter Harry stand.
Der Gryffindor drehte sich zu Rons Tutor um und sah ihn fragend an.
„Er hat mich jedoch überrascht. Bei so einer Prüfung wie der, die er eben bestanden hat, bekommt nicht jeder 95/100."
„So viel?", erstaunte sich Harry und starrte das Durcheinander um sie herum an.
„Schneller Eingriff, Wirksamkeit, keine Panik, keine Wunden... ein einfacher und wirksamer Zauber, an den man jedoch nicht oft denkt, wenn man in Panik gerät. Ehrlich gesagt, außer ein wenig Unordnung kann ich nichts einwenden."
Barbârum sah kurz auf seine Uhr.
„Schon 21 Uhr!", rief er aus. „Kümmern Sie sich nicht um die Unordnung und bahnen Sie sich einen Weg zu ihren Schlafsälen. Los!"
Und tatsächlich war es wegen des ganzen Durcheinanders nicht besonders einfach, die Treppe zu den Schlafsälen zu erreichen.
Harry ging die Treppe mit seinen Mitschülern hoch und war noch ein bisschen vom Streit bestürzt, den er kurz vorher mit Ron gehabt hatte.
Doch bald würde das vorbei sein. Ja, bald würde er die Wahrheit kennen.
Etwas ängstlich machte er die Tür zu seinem Schlafsaal auf. Ron lag da auf seinem Bett, wie immer, nachdenklich und die Decke betrachtend, aber mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Harry blieb ein bisschen abseits, während sich die anderen zu Ron stürzten, um zu wissen, was geschehen war.
„Ich würde es euch gerne sagen, aber offiziell darf ich es nicht", sagte Ron mit einem stolzen Ton. „Tja, wie auch immer, es war zuerst nicht besonders einfach, aber ich habe schnell gewusst, was ich zu tun hatte."
Harry lächelte Ron schüchtern zu und der Blick des Rothaarigen blieb einen Augenblick lang auf ihn stehen, doch sein Freund beschäftigte sich gleich wieder damit, die Fragen seiner Mitschüler zu beantworten.
Harry, der sich leicht unwohl fühlte, ging beiseite, nahm sich ein Buch und setzte sich auf sein Bett. Da fiel ihm ein Brief mit seinem Namen auf dem Umschlag auf, der auf seinem Kopfkissen lag.
Lieber Harry,
Was würdest du davon halten, wenn wir morgen ein wenig Zeit im Raum der Wünsche verbringen würden, ohne zu lernen? Nur, um beide zusammen ein bisschen Zeit zu verbringen. Es ist schon lange her, dass wir es nicht konnten. Es bleibt unter uns, okay?
Ich sag dir also bis morgen. Wir treffen uns vor dem Gemälde der Circe im siebten Stock um 11:30 Uhr.
Alles Liebe
Luna
Harry lächelte. Luna würde ihn bestimmt all seine Sorgen vergessen lassen.
oOoOoOoOo
Am nächsten Tag floh Harry so diskret wie möglich nach seinem letzten Unterricht am Morgen und ging leichten Schrittes zu seinem Rendezvous. Dabei staunte er darüber, dass Hermine und Neville ihn nicht gezwungen hatten, am Buch zu arbeiten.
Er hatte es seit dem vorigen Tag nicht gewagt, mit Ron zu sprechen, und Ron selbst schien ihn zu ignorieren. Es betrübte ihn ein wenig. Es wurde höchste Zeit, ihm davon zu erzählen... Übrigens wollte er gleich heute Luna davon erzählen. Das war die richtige Gelegenheit.
Da er sich dem Porträt von Circe näherte, schreckte er hoch, als er einen ohrenbetäubenden Alarmton hörte. Ohne zu überlegen lief er zum Raum der Wünsche. Wer war dort?
Als er sich näherte, sah Harry, dass die Tür weit offen stand. Er trat schnell hinein und spürte, wie die Tür hinter ihm zugeknallt wurde, was ihn abermals hochschrecken ließ.
„Und drei!", sagte Luna, die hinter der Tür versteckt war und sie geschlossen hatte. „Es sind alle da."
„Was? Aber..."
Luna gab Harry keine Zeit zu reden, sondern zeigte ihm, er sollte auf das Sofa ihm gegenüber schauen. Hermine und Neville saßen mit gesenktem Kopf darauf, während Ron und Ginny mit entschlossenem Gesicht vor ihnen standen.
„Vielleicht dürfen wir endlich wissen, was los ist!", sagte Ginny. „Ich habe dieser Geheimnistuerei satt."
„Was ist das denn für eine Verschwörung?", rief Harry aus.
„Sie wollen uns nicht glauben, dass wir ihnen alles erzählen wollten, seit Dumbledore gestern vorbeigekommen ist", sagte Neville und blickte zur offensichtlich genervten Ginny.
Harry drehte sich zu Luna um und lächelte ihr schüchtern zu.
„Glaube mir, ich hätte dir heute alles erzählt."
„Aber du hast doch gesehen, dass ich besorgt war... Ich wollte dich nichts fragen, aber nach dem, was mir Ron gestern erzählt hat..."
„Ich habe ihr gesagt, dass jemand sterben würde. Es ist die Wahrheit, stimmt's?", fragte Ron.
Harry nickte bedauernd und griff nach Lunas Hand.
„Wir wissen noch nicht wer. Am besten setzen wir uns, dann werden wir euch alles erklären können."
Harry ließ ein Sofa dem anderen gegenüber erscheinen und setzte sich zu Hermine, während sich Luna, Ron und Ginny auf das neue Sofa setzten.
„Womit fangen wir an?", fragte Harry und blickte zu Hermine und Neville.
„Ich glaube...", sagte Hermine mit zitternder Stimme. „Ich denke, ich sollte ihnen zuerst vielleicht zeigen... was ich kann... damit sie wissen, wie ich manche Gespräche belauschen konnte."
Harry nickte.
Hermine starrte die drei Leute ihr gegenüber an, konzentrierte sich, verwandelte sich in eine kleine Eule und flog schließlich ab und im Raum herum. Ginny, Luna und Ron blieb der Mund offen stehen, als sie sahen, wie sich Hermine verwandelte und flog. Dann landete die kleine Eule auf ihrem Platz auf dem Sofa und verwandelte sich zurück.
Einen Augenblick lang hätte man eine Stecknadel fallen hören können.
Dann bedeckte Ron sein Gesicht mit beiden Händen.
„Das darf doch nicht wahr sein! Ich Idiot!", sagte er und blickte zu Hermine. „Also hast du alle Blödheiten gehört, die ich sagte, jedes Mal, wenn du... Aber ich dachte kein Wort davon, das weißt du doch! Und ich glaubte, dass..."
Hermine senkte die Augen mit einem traurigen Leuchten.
„Warum hast du mir aber nichts erzählt, als es schlecht lief? Wir hätten es vermeiden können, diese ganze Zeit zu verlieren! Du trainiertest, oder? Du wolltest uns eine Überraschung machen?"
Hermine nickte und Ron kniete zu ihr herunter. Er griff nach ihrer Hand und sagte:
„Liebes Fräulein, das ich mit meinen blöden Worten so sehr verletzt habe, es bestürzt mich unglaublich sehr zu wissen, dass ich an allem Schuld bin. Möchten Sie mir eines Tages verzeihen? Unterschrieben: Ein wahrer herzloser Blödian."
Hermine hatte ein breites Lächeln auf dem Gesicht, doch es verschwand gleich wieder. Sie nahm ihre Hand zurück und blickte schnell weg. Ron sah sie verständnislos an.
„Harry, kannst du bitte die Geschichte weiter erzählen?", sagte Hermine mit zitternder Stimme.
Harry sah Ron einen Augenblick lang an, der von Hermines Reaktion überrascht zu sein schien. Der junge Mann setzte sich wieder und versuchte dabei, den Blick des Mädchens zu sich zu ziehen.
Harry fing also an zu erzählen, was Hermine auf dem Dachboden gehört hatte, dann wie es mit dem Märchen zusammenhing, und erklärte, was Cirkus und Aldysse Irre im Ganzen für eine Rolle spielten. Schließlich kam er zum Zeitpunkt, als der Sprechende Hut sein Lied am Anfang des Jahres gesungen hatte.
„Da hat Aldysse Irre gesagt, dass sich der Schlüssel wiedererkannt hatte, dass sie gehört hatte, wie er geweint und sich wiedererkannt hatte. Das Lied sagte..."
„Das Lied sagte, dass in unserem Herzen der Schlüssel liegt, der uns erlauben wird, das Tor aufzumachen", sagte Ron und sein Blick hatte sich verändert. „... ich weiß... ich habe plötzlich Vieles verstanden."
Rons Blick wurde streng und er stand plötzlich auf, ging zum Schreibtisch und blieb da stehen, den anderen den Rücken zugewandt.
„Du verdammte heuchlerische Lügnerin. Von Anfang an hast du nur an dich gedacht!", sagte er mit trockener Stimme.
Hermine brach zusammen und zerfloss in Tränen. Neville näherte sich ihr, um sie zu trösten.
„Ron!", sagte Harry und stand auf. „Du..."
„Am Tag der Aufteilung hatte ich mich entschieden, eine bessere Beziehung zu ihr zu haben", sagte Ron. „Nachdem wir uns um die Erstklässler gekümmert hatten, haben wir miteinander gesprochen. Ich habe ihr dann gesagt, dass das Lied vom Sprechenden Hut seltsamerweise ähnlich war wie ein Märchen, das mir meine Oma erzählte, als ich klein war. Ich liebte meine Oma sehr. Und jedes Mal, wenn sie mir das Märchen erzählte, sagte sie mir 'Ron, auch du hast in dir einen kleinen Schlüssel, der das Tor aufmachen kann.'"
Hermines vergoss immer mehr Tränen, während Ron, der sich zu den anderen umdrehte, völlig unberührt zu sein schien.
„Ich liebte meine Oma so sehr, dass ich sehr gerührt war, als ich an jenem Abend den Hut hörte. Ich habe mich in diesem Lied wiedererkannt. Und alles, was mir Hermine gesagt hat, war, dass es ein Zufall war."
Ron schnaubte verärgert. Er schien vor Wut zu kochen.
„Von Anfang an glaubtest du, dass ich der Schlüssel bin, oder? Du warst davon überzeugt?"
Hermine antwortete nicht, sondern sie weinte weiter.
„Und wie durch einen Zufall entschließt ihr euch, es uns zu erzählen, nachdem euch Dumbledore gestern besucht hat. Ich wette, er hat euch etwas gesagt, was sie erleichtert hat, denn sie wusste von diesem Augenblick an, dass ich nicht der Schlüssel bin."
Nach einer kurzen Stille murmelte Harry:
„Dumbledore hat gesagt, wir könnten euch davon erzählen, und dass der Schlüssel sein Buch geholt hat", sagte er langsam. „Das heißt also, dass keiner von euch drei der Schlüssel ist, da ihr nichts wusstet."
„Was die Nachricht erklärt, die ich gestern von Hermine bekommen habe, in der sie mir sagte, dass sie das bedauerte, was sie mir gestern gesagt hatte, und auch, dass sie unsere Trennung bedauerte. Sie hat mir ein Treffen vorgeschlagen, damit wir zusammen reden können."
„Ron, ich..."
„Schweige, Hermine! Schweige, du darfst mir nichts mehr sagen!", sagte Ron mit schneidender Stimme. „Du verdammte Egoistin, du wolltest mich vergessen, wenn ich gestorben wäre, wäre es so für dich einfacher gewesen. Glaubst du wirklich, dass ich deine Machenschaften nicht durchschaut habe?"
„Ron!", sagte Hermine mit schwacher Stimme. „Das ist es nicht, ich schwöre dir, dass..."
„HALT DIE KLAPPE! HALT DIE KLAPPE, VERDAMMTE LÜGNERIN! HALT DIE KLAPPE, VERDAMMTE EGOISTIN! GLAUBST DU NOCH, DU KÖNNTEST MICH ALLES GLAUBEN LASSEN? WILLST DU ETWAS WISSEN? ICH SCHÄME MICH FÜR UNSER HAUS, DASS JEMAND WIE DU HIER BIST! ZU GRYFFINDOR GEHÖREN DIE MUTIGSTEN! UND DU BIST NICHTS ALS EINE GEFÜHLLOSE SCHNECKE! DU EKELST MICH AN, UND WEISST DU WAS? ICH KANN DICH NICHT MAL MEHR ANSCHAUEN! DEINE BLOSSE ANWESENHEIT IM GLEICHEN RAUM WIE ICH EKELT MICH AN! ÜBRIGENS GEHE ICH WEG!"
Ron lief zur Tür und knallte sie so heftig hinter sich zu, dass der Rahmen daneben zu Boden fiel und zerbrach. Eine schwere Stille herrschte im Raum, nur von Hermines Schluchzern gebrochen.
„Ich habe ihn nie so gesehen", sagte Ginny mit schwacher Stimme zu Harry. „Ich werde versuchen, ihn zu beruhigen."
Ginny eilte aus dem Raum. Luna sah Harry mit einem traurigen Blick an und griff diskret nach seiner Hand.
„Du glaubtest, dass er es war?", fragte Harry sanft.
Hermine nickte und versuchte, ihre Tränen wegzuwischen.
„Aber... Das war nicht deswegen... Das war nicht aus den Gründen, die er gesagt hat... Ich wollte nicht, dass er denkt, es wäre deswegen!"
„Harry?", fragte Luna mit sanfter Stimme. „Hast du auch geglaubt, dass ich..."
„Ich habe an alles gedacht... Ich habe an das Schlimmste gedacht."
Luna legte ihren Kopf auf Harrys Schulter.
„Es ist so traurig, dass jemand sterben muss, damit Voldemort besiegt werden kann", murmelte sie.
Hermine weinte weiter und Neville versuchte, sie zu trösten.
„Es wird gehen", sagte er. „Mach dir keine Sorgen, es wird besser gehen. Wir werden versuchen, mit ihm zu sprechen."
„Ich... ich habe ihn nie so gesehen", sagte Hermine und erstickte einen Schluchzer. „Er... er..."
Plötzlich erklang eine ohrenbetäubende Explosion und ließ das ganze Schloss beben, dann hörten sie das Geräusch von zerbrochenem Glas und ein weiteres dumpfes Geräusch, als wäre gerade etwas Schweres heruntergefallen.
Harry lief zum Fenster, sah aber nichts Besonderes.
„Was war das?", fragte Luna beängstigt.
„Es kommt von der anderen Seite des Schlosses", antwortete Harry. „Lass uns hingehen."
Harry und Luna liefen aus dem Raum zur Eingangshalle herunter. Zahlreiche Schüler waren da und redeten laut miteinander.
„Harry!", rief Luna aus. „Liliana und Mark stehen da an der Säule. Lass uns sie fragen, was los ist."
Harry versuchte sich einen Weg zu bahnen und winkte seinem Cousin zu, der sich auch näherte.
„Was ist los?"
„Es ist Ron!", sagte Mark. „Er ist verrückt geworden. Er hat die Peitschende Weide mit einem mächtigen Zauber entwurzelt. Was ist bloß in ihn gefahren? Er wird bestimmt von Hogwarts verwiesen!"
Die Menge trennte sich dann und ließ Professor Dumbledore, Professor McGonagall und Professor Irre freien Weg, die um Ron herum standen. Der Junge hatte den Kopf gesenkt und sie brachten ihn bestimmt zum Schulleiterbüro.
„Es wird was setzen!", sagte Mark. „Nicht nur, dass er von Hogwarts verwiesen wird, er wird vielleicht auch nicht einmal ein Auror werden dürfen."
Harry sah Ron nach und dachte auch, dass sein Freund nicht lange in Hogwarts bleiben würde.
„Wir müssen mit Dumbledore reden", sagte Harry. „Ich erzähle Cirkus, was passiert ist. Ron darf nicht weg!"
