Hallo an alle! Und hier kommt das nächste Kapitel von Gabrielle Lavandes Geschichte Harry Potter et la Clé de l'autre monde. Autorin, Übersetzer, Betaleserin. Drei Rollen, drei Menschen, und doch ein einziges Ziel: Euch eine schöne Geschichte zu schenken, die euch gefallen könnte. Viel Spaß also beim Lesen und vielen Dank an Gabrielle und Verliebtindich.

Disclaimer: Wie immer, nichts gehört zu mir, beinahe alles gehört zu JK Rowling und der Warner Bros und weder ich noch Gabrielle verdienen Geld mit dieser Geschichte.

Harry Potter und der Schlüssel zur anderen Welt

Kapitel 21:Der Mensch:

„Harry!", murmelte Ron. „Mach das Licht bitte aus, es ist beinahe ein Uhr morgens."

Harry, der im Fotoalbum blätterte, das ihm Lupin zum Geburtstag geschenkt hatte, sah einen Augenblick lang zu Ron hoch.

„Cirkus hat mir vor ein paar Stunden etwas gesagt, also schaue ich nach."

„Was?"

„Es geht um Du-Weißt-Schon-Was. Er hat mir gesagt, dass mir Lupin Indizien gegeben hat. Daher denke ich, dass es hier drin ist", sagte Harry langsam.

„Oh! Warte, ich komme."

Ron stand schnell auf, um zu Harry zu gehen, doch das Bett war von Hermines Zauber getroffen worden und war deshalb immer noch schwach, so dass ein Fuß laut zu Boden fiel, was ihre Mitschüler plötzlich aufweckte.

„Ron!", murrte Seamus schläfrig.

„Tut mir leid!", sagte Ron leise. „Harry, wir sollten zum Raum der Wünsche."

„Um diese Uhrzeit?"

„Wir werden ausgebildet, also haben wir keine Sperrstunde, das weißt du doch!", sagte Ron. „Und nimm auch dein Buch mit, vielleicht können wir ein wenig daraus lesen."

Harry nickte, steckte das dicke Buch der Hoffnung in seinen Rucksack und hielt das Fotoalbum in den Händen. Sie zogen einen Morgenmantel an und verließen leise den Schlafsaal. Dann gingen sie zum Raum der Wünsche und beleuchteten die Gänge mit ihren Zauberstäben.

„Verdammtes Bett! Ich hatte mir schon gedacht, dass es wegen Hermines Zaubers nicht lange halten würde. Sie hätte doch auf meinen Nachttisch zielen können", sagte Ron mit dem Anflug eines Lächelns.

Harry sah Ron an und lächelte zurück.

„Schließlich bist du nicht sauer auf sie?", fragte er.

„Sagen wir mal... dass es schwierig ist", sagte Ron und wurde wieder ernst. „Ich habe doch das gemocht, was sie für mich getan hat."

Plötzlich erblickte Harry am anderen Ende des Ganges Malfoys Gesicht, das von einer Kerze beleuchtet wurde. Zuerst überrascht, senkte er den Kopf, als er sah, wie Harry und Ron sich ihm näherten.

„Was macht er denn da?", murmelte Ron.

„Ich weiß es nicht", antwortete Harry genauso leise. „Aber er kommt auf uns zu, ich habe eine böse Vorahnung."

Draco Malfoy ging weiter, ohne den Kopf zu heben. Harry versuchte nicht, ihn anzusprechen, aber Ron hielt sich nicht davon ab, eine Bemerkung zu machen.

„Was machst du zu so einer Stunde hier? Du darfst überhaupt nicht hier sein!"

„Lass mich in Ruhe, Weasley! Stelle ich dir Fragen? Ich bin Vertrauensschüler, genauso wie du, du hast kein Recht, mir eine Schmährede zu halten."

„Ich darf raus, du nicht, so weit ich weiß! Ich könnte dich anzeigen!", sagte Ron lauter.

„Dann mach schon, Weasley! Es wird vielleicht interessanter sein als Wichtel unschädlich zu machen."

„W... Woher weißt du von meiner Prüfung?", stotterte Ron. „Sie hat doch im Gemeinschaftsraum von Gryffindor stattgefunden!"

„Deine Schlammblutfreundin hat zwar meinen Zauberstab, das heißt aber noch lange nicht, dass ich weniger Macht hier habe. Du wärst überrascht zu wissen, über wie viel Einfluss ich hier noch verfüge, Weasley."

„Einfluss auf wen? Auf deine Kumpels aus Slytherin, die dich entweder ignorieren oder vor dir wie vor einem Pestkranken fliehen? Du gehende Stinkbombe."

„Halt die Klappe, Wiesel! Hier bist du nichts als ein Ungeziefer!"

„Ich kann nicht schlimmer sein als der Sohn eines blöden Speichelleckers von Voldemort. Es überrascht mich, dass deine Zunge nicht am Stiefel deines Vaters kleben geblieben ist."

Malfoy ließ seine Kerze zu Boden fallen und stürzte sich mit dem Kopf nach vorne auf Ron, was ihn den Atem verlieren ließ.

„Das wirst du mir büßen, Weasley!"

Harry wollte sie mittels eines Zaubers trennen, doch jemand hinter ihm hatte bereits eingegriffen und plötzlich standen Draco Malfoy und Ron jeder auf einer Seite des Ganges und warfen einander mörderische Blicke zu.

„Dies ist einfach nicht tolerierbar!", rief Professor McGonagall aus. „Was machen Sie zu so einer Stunde außerhalb Ihrer Schlafsäle? Und warum kämpfen Sie gegeneinander?"

Keiner antwortete. Professor McGonagall drehte sich zu Harry um und erwartete offensichtlich eine Antwort.

„Ron und ich gingen zum Raum der Wünsche, Professor... um etwas Wichtiges zu besprechen. Und wir sind auf Malfoy gestoßen."

„Nun, Mr Malfoy? Warum sind Sie zu einer so späten Stunde hier?"

„Das geht Sie nichts an, Madam."

Harry sah ihn mit weit offenen Augen und Munde an.

„Ich möchte Sie darum bitten, mich mit mehr Respekt zu behandeln und mich Professor McGonagall zu nennen, Mr Malfoy."

Malfoy richtete sich auf und ging auf Professor McGonagall zu.

„Ich bin daran gewöhnt, die Dinge beim Namen zu nennen, Madam", fuhr er fort und betonte besonders das letzte Wort. „Eine Frau nenne ich Madam, eine Katze nenne ich eine Katze."

„Fordern Sie mich nicht heraus, Mr Malfoy!"

„... Apropos Katze, es ist schon lange her, dass wir Ihre Talente als Animagus bezeugt haben..."

„Reden Sie anders zu mir, das sage ich Ihnen zum letzten Mal!"

„Oh, ich bitte Sie um Verzeihung, wenn Sie geglaubt haben, dass ich Sie beleidigen wollte, Madam. Glauben Sie mir, es war nicht meine Absicht. Ich denke nur Gutes von Ihnen. Ich habe übrigens den Eindruck, dass Sie deutlich jünger werden... mit jedem Tag jünger... mit jeder Minute sogar..."

„Ich ziehe 50 Punkte von Slytherin ab."

„Oh wirklich? Aber Madam, warum wollen Sie mich nicht noch dazu von der Schule verweisen? Ich verspüre plötzlich große Lust, mit Professor Dumbledore zu sprechen."

„KOMMEN SIE SOFORT MIT ZU MEINEM BÜRO!", schrie Professor McGonagall.

„Meine liebe Kollegin, keiner hier wird bestreiten, dass Ihre Stimme schön klingt", sagte Aldysse Irre, die einen Morgenmantel angezogen hatte und auf sie zukam. „Aber in dieser Schule sind unzählige Schüler, die gerne schlafen würden. Auch Sie müssten sich erholen."

„Professor Irre!", sagte McGonagall. „Dieser Schüler aus Ihrem Haus hat mich gerade beleidigt. Darüber hinaus hat er nicht die Erlaubnis, so spät am Tag in den Gängen herumzulaufen."

„Das stimmt nicht!", gähnte Aldysse Irre. „Ich bin es, die meinen jungen Cousin darum gebeten hat, Mr Filch abzuholen, weil ich Geräusche im Gang gehört hatte. Draco ist ein braver Junge... Zur Zeit, zumindest... tja, ich glaube schon... Draco?"

Harry und Ron sahen sich überrascht an.

„Junger Cousin!", murmelte Harry.

„Aldysse! Hör auf, mich zu bemuttern!", seufzte Malfoy.

„Das ändert nichts an der Sache, Professor Irre", fuhr Professor McGonagall fort. „Er hat gerade mit Mr Weasley gekämpft und ist frech zu mir gewesen."

Aldysse Irre seufzte.

„Haben Sie ihm wegen seiner Frechheit Punkte abgezogen?"

„Tatsächlich!"

„Und haben Sie Mr Weasley Punkte abgezogen?"

„Das wollte ich gerade machen. 25 Punkte Abzug von Gryffindor!"

Aldysse Irre zog dann Malfoy am Ohr.

„Was ihn betrifft, so kümmere ich mich um ihn, Professor."

„Aua!"

„Gehen Sie ins Bett, Professor McGonagall, ich kümmere mich um alles. Mr Potter und Mr Weasley haben keine Sperrstunde, aber ich muss trotzdem mit ihnen sprechen."

„Sind Sie sicher?"

„Natürlich, gehen Sie!", sagte Professor Irre mit einem breiten Lächeln. „Sie wissen doch, dass ich die Einzige bin, die die Probleme bezüglich der Schüler von Slytherin und den Teilnehmern zur Aurorenausbildung regeln darf."

„Gut", sagte Professor McGonagall mit einem kurzen Zögern. „Dann gute Nacht."

„Gute Nacht."

Professor Irre winkte Professor McGonagall zum Abschied, bis sie in einen anderen Gang abbog. Dann verpasste die Verteidigungslehrerin Draco einen Schlag auf den Hinterkopf.

„Du Trottel!"

„Aldysse! Hör auf mich lächerlich zu machen!", meinte Malfoy und rieb sich die Hinterseite seines Kopfes.

„Du hast es verdient. Ich spüre, dass du einen verdrehten Geist hast. Egal, was du meinst, es ist doch zum Teil dank ihr, dass du zurück nach Hogwarts gekommen bist. Also bleib vorsichtig und sei brav."

„Du bist nicht meine Mutter!"

„Gott sei Dank! Du weißt, wie sehr ich deine Eltern immer geliebt habe", lächelte Aldysse Irre spöttisch. „Aber gut, dass du sie erwähnst. Deine Mutter wird gerade vom Ministerium befragt und ich bin dein vorläufiger Vormund, bis sie freigesprochen wird. Was überhaupt nicht sicher ist."

„Meine Mutter hat nichts getan!", rief Malfoy aus.

„Na klar, und deine Weste ist genauso weiß wie ihre! Ehrlich, wir lassen uns nicht täuschen. Geh ins Bett, Draco, und sei froh, dass ich dich aus McGonagalls Klauen gerettet habe."

„Ich verstehe nicht, worüber du sprichst."

„Hau ab, bevor ich dir Punkte abziehe! Hier bin ich vor allem deine Lehrerin. Aber ich gestehe dir, dass ich mich danach sehne, Weihnachten mit dir zu verbringen, um dir einige Werte wie Respekt beizubringen. Und geh direkt zum Schlafsaal!"

Professor Irre hob die Kerze vom Boden auf, zündete sie wieder an und reichte sie Malfoy, der sie wütend nahm und zum Gemeinschaftsraum von Slytherin ging.

„Ein paar Ohrfeigen! Das ist alles, was er verdient!", seufzte Professor Irre und drehte sich dabei zu Harry und Ron um. „Die Erziehung à la Malfoy ist nicht gerade die beste, wenn Sie meine Meinung kennen wollen."

„Junger Cousin?", fragte Ron erstaunt.

„Nun ja!", sagte Aldysse. „Wie Cirkus sagen würde, man wählt seine Familie nicht, man muss sie hinnehmen!"

„Ich habe Sie nie im Stammbaum der Blacks gesehen", meinte Harry.

„Ach ja! Jener Wandteppich! Das ist normal", seufzte Aldysse. „Dein Pate gehörte zu Narzissas Familie und meinerseits bin ich mit Lucius verwandt, meinem verfluchten Cousin. Ich bin bestimmt von diesem Baum abwesend, da meine Mutter einen halbblütigen Zauberer geheiratet hat. Für die Blacks wie für die Malfoys bin ich eine unreine Hexe."

Professor Irre blickte zum Fotoalbum, das Harry immer noch in den Händen hielt.

„Darf ich reinschauen?", fragte sie.

Harry nickte und gab ihr das Album. Sie blätterte es schnell durch, hielt bei einer bestimmten Seite inne und verzog das Gesicht.

„Darf ich fragen, wer Ihnen dieses Album gegeben hat?"

„Professor Lupin", antwortete Harry, nachdem er einen Augenblick lang gezögert hatte.

„Ich hatte mir schon gedacht, dass er irgendwas unternehmen würde", sagte sie und schloss das Album. „Es wird Ihnen nicht viel weiterhelfen."

Sie gab Harry das Album zurück und gähnte wieder.

„Ich werde Ihnen trotzdem ein Geschenk machen: Gehen Sie denn zu Ihrem Raum und machen Sie dieses Album auf Seite zwölf auf. Und gehen Sie nicht zu spät ins Bett. Gute Nacht!"

„Gute Nacht, Professor Irre."

Harry sah zu, wie seine Verteidigungslehrerin in den großen Gang abbog, dann ging er mit Ron zum Raum der Wünsche weiter.

„Ich kann es nicht fassen, dass sie mit Malfoy verwandt ist!", rief Ron aus. „Also ist sie es, die es ihm erzählt hat."

„Ihm was erzählt?"

„Dass ich während der Prüfung, die unseren Gemeinschaftsraum verheert hat, etwa fünfzig Wichtel bekämpfen musste", lächelte Ron. „Erinnerst du dich an unser zweites Jahr mit Lockhart? Ich habe wie Hermine den Immobilus benutzt. Wie auch immer, es ist bestimmt Professor Irre, die es ihm erzählt hat."

„Das glaube ich nicht", sagte Harry. „Normalerweise darf sie nicht einfach von unseren Prüfungen erzählen."

„Wie hätte er es sonst wissen können? Ich hatte es nicht einmal dir gesagt."

„Ja... du hast vielleicht Recht", sagte Harry, während er durch die Tür vom Raum der Wünsche ging und der Alarmton erklang.

Ein Luftzug ließ Ron sich beinahe die Finger klemmen, als die Tür zuknallte.

„Wer hat das Fenster offen gelassen?"

Eine winzige Eule flog dann um Harry herum.

„Hermine?"

Die Eule landete auf einem Sessel und verwandelte sich zurück.

„Ihr habt mich so sehr erschreckt! Ich habe mich schnell verwandelt, als ich euch habe kommen sehen."

„Bist du schon lange hier?", fragte Harry.

„Nicht zu lange... Ich hatte Schwierigkeiten zu schlafen, ich bin gekommen, um zu lesen. Und ihr?"

„Cirkus hat mir gesagt, ich sollte in meinem Fotoalbum nach einem Indiz über den Menschen suchen."

„Ach! Ich verstehe", seufzte Hermine. „Dann mach dein Album auf."

„Wir haben übrigens eine andere Nachricht für dich: Malfoy ist Aldysse Irres junger Cousin."

„Ist das dein Ernst?", fragte sie erstaunt.

„Ich hätte es nie erfinden können", antwortete Harry und blätterte in seinem Fotoalbum. „Wir waren genauso überrascht wie du... So, hier ist Seite 12."

Ein sehr breites Foto war auf der ganzen Seite zu sehen. Darauf standen die Rumtreiber in einem Garten und lachten laut. Harrys Vater winkte ihm zu.

„Ich sehe nichts Besonderes", sagte Ron.

„Wartet", meinte Hermine. „Accio Lupe!"

Eine Lupe flog schnell von dem Schreibtisch auf sie zu.

„Schaut! Hier!"

Harry betrachtete den Punkt näher, auf den Hermine zeigte. Da sah man eine junge Frau in einem Umhang, die mit jemandem sprach.

„Schaut auf ihrer Schulter", präzisierte Hermine. „Wäre das nicht das Symbol... das von der Unendlichkeit... Wie in Harrys Buch?"

Harrys schaute genauer hin und erkannte tatsächlich das Symbol, als die Haare der jungen Frau von einem Luftzug angehoben wurden.

„Ja, das ist sie!", rief er aus.

„Aber sie will sich nicht umdrehen! Das ist ärgerlich!", rief Ron aus.

Mehrere Minuten lang blieben sie da und starrten dieses Foto an, doch die junge Frau schien sich nicht umdrehen zu wollen und verließ schließlich das Bild, ohne ihr Profil zu zeigen, das von ihren Haaren versteckt war.

„Komm zurück!", riefen sie alle drei gleichzeitig.

„Ach! Das nützt nichts", meinte Ron. „Sie ist bestimmt schüchtern. Ich kenne manche Leute, die Zauber auf sich wirken, damit sie auf den Fotos nie von vorne zu sehen sind, weil sie sich für nicht fotogen halten. Vielleicht ist es hier der Fall."

„Wann wurde das Foto aufgenommen?", fragte Hermine.

„Es gibt kein Datum darauf", antwortete Harry. „Ich frage mich, ob dieses Foto nicht im Garten hinter der Schule aufgenommen wurde."

„Das wäre also eine Schülerin... oder eine sehr junge Lehrerin", sagte Ron.

„Wenn sie eine Schülerin ist, dann ist sie wahrscheinlich jetzt Mutter geworden. Vielleicht die Mutter eines der Schüler."

„Hm...", sagte Harry. „Normalerweise ist der Mensch in Hogwarts."

„Dann heißt es, dass diese Frau gestorben ist und eines ihrer Kinder würde jetzt die Narbe besitzen", fuhr Hermine fort. „Es können viele Leute sein. Wir müssten die Familienlage aller Schüler kennen. Wir werden eine Menge Zeit dafür brauchen!"

„Ich verstehe jetzt besser, warum uns Professor Irre gesagt hat, dass uns dieses Foto zu nichts nützen würde", meinte Harry.

„Hast du nicht in deinem Buch ein oder zwei Absätze über den Menschen?", fragte Ron.

„Vielleicht. Ich werde nachschauen."

Harry blätterte schnell in seinem riesigen Buch.

„Ich glaube, ich habe es gefunden", sagte er.

Warel hat manchmal Schwierigkeiten, seine Macht zu kontrollieren. Ich habe den Eindruck, dass er leicht an Wahnsinn leidet. Ich bewundere die Macht, die er über die Zeit hat und ihn manchmal dazu bringt, dass er nicht mehr weiß, zu welchem Zeitalter er gehört. Er reist in die Zeit dank diesem seltsamen Instrument.

Harry hielt inne und sah Ron schelmisch an, dann drehten sich beide zu Hermine um und starrten sie an. Wegen dieser Stille hob Hermine verlegen den Kopf und traf ihre Blicke.

„Was?"

„Hermine, zieh dich aus", sagte Ron todernst.

„Wie bitte? Äh... na... aber... DU HAST SIE NICHT MEHR ALLE!"

„Beruhige dich, Hermine!", sagte Harry. „Ron spielt nur auf deine Zeitreisen an. Vielleicht hast du die Narbe."

„Ja, das ist für einen guten Zweck", fuhr Ron immer noch so sehr ernsthaft fort.

„IHR SEID BEIDE VÖLLIG DURCHGEDREHT!"

„Wir scherzen bloß, Hermine", sagte Harry schließlich. „Du kommst sowieso aus einer Muggelfamilie, das kannst du nicht sein."

„Es ist mir lieber so!", sagte Hermine offensichtlich erleichtert.

„Ach... schade!", schloss Ron mit lässigem Ton.

Hermine drehte sich schockiert zu Ron um. Ron lächelte, als er sie so stark reagieren sah. Sie lächelte Ron zurück und er fing an, leicht rosa im Gesicht zu werden.

Harry lachte bei der Szene, froh darüber, dass die Beziehung zwischen Ron und Hermine ein bisschen entspannter war. Dann las er weiter vor.

Wie kann er so viele Dinge wissen? Wie kann er alles genau wissen? Wenn er nur diese Zeit beherrschen könnte, statt sie bloß beobachten zu können. Er bleibt den ganzen Tag lang in seinem Baum sitzen, als könnte er damit diesen Visionen ausweichen, die er Tag und Nacht bekommt. Seine Visionen sind ein Segen. Er könnte die Welt regieren, wenn er es wollte. Und ich sehe nichts, egal wie sehr ich in dieser Kristallkugel reinschaue.

Harry hielt inne und sah seine Freunde an.

„Es ist Trelawney!", rief er aus.