Hallo an alle! Und hier kommt das nächste Kapitel von Gabrielle Lavandes Geschichte Harry Potter et la Clé de l'autre monde. Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank an Verliebtindich, ohne die ihr kein so gutes Kapitel hättet wie jetzt.
Sorry für die Verspätung, hier kommen die Kapitel, die ich vergessen hatte, euch zu schicken.
Disclaimer: Wie immer, nichts gehört zu mir, beinahe alles gehört zu JK Rowling und der Warner Bros und weder ich noch Gabrielle verdienen Geld mit dieser Geschichte.
Harry Potter und der Schlüssel zur anderen Welt
Kapitel 24:Neues Geschäft in Hogsmeade
„Cirkus soll dein Pate sein?", fragte Ron. „Harry, es tut mir Leid, aber..."
„Stopp! Statt mir zu widersprechen, sieh dir das an", sagte Harry und griff nach einer Feder und einem Pergamentstück. „Schau mal, mit den Buchstaben von Basil Cirkus kann man genau Sirius Black schreiben. Es ist kein Zufall. Er ist es! Es überrascht mich übrigens, dass ihr nichts bemerkt habt, ihr beiden."
Hermine und Luna sahen sich einen Augenblick lang verlegen an.
„Nun, eigentlich...", meinte Luna.
„... Es ist schon eine kleine Weile her, dass wir..."
„... Ein wenig darüber gesprochen hatten..."
„... Und wir hatten bemerkt..."
Harrys Blick huschte abwechselnd mehrmals von Luna zu Hermine.
„Ihr wusstet es und ihr habt mir nichts gesagt?", fragte er etwas lauter.
„Versteh uns", sagte Hermine schnell. „Wenn wir zu dir kommen und dir sagen würden: Harry, wir denken, dass Cirkus dein vor zwei Jahren verstorbenen Pate ist..."
„Und wenn wir uns geirrt hätten, hätte es dir eine falsche Hoffnung gegeben", fuhr Luna fort und griff nach seiner Hand. „Es war für dich so schwierig, ihn ein erstes Mal zu verlieren. Wenn wir es dir gesagt und wir uns geirrt hätten, wäre es gewesen, als hättest du ihn ein zweites Mal verloren."
„Aber war er nicht in den Spiegel der Schatten gefallen?", fragte Neville. „Wie hätte er zurückkehren können?"
„Ich habe ein bisschen darüber nachgedacht", sagte Hermine schüchtern. „Alle Leute, die hinter dem Spiegel waren, waren tot und es sind ihre Seelen, die durch den Spiegel gefallen sind. Sirius allein ist mit seinem Körper in den Spiegel gefallen."
„Aber wie konnte er das Mal des Geistes auf der Hand bekommen?", fragte Ron.
„In Harrys Buch steht, dass die Hoffnung den Geist töten musste. Nun waren im Spiegel die Geister aller ermordeten Menschen da. Der Geist ist also hinter dem Spiegel gelandet. Das einzige Mittel, das der Geist hatte, um mit einem Körper zurückzukehren, war einen zu bekommen. Und Sirius ist der Einzige, der physisch hinter dem Spiegel war."
„Übrigens gibt es einen Satz aus deinem Buch, an den ich mich erinnere", sagte Luna langsam. „Einmal sagt der Geist, dass er, wenn er zurückkehren würde, sicher stellen würde, dass es der Hoffnung zugunsten kommt. Welches Geschenk wäre schöner für dich als Sirius' Rückkehr."
Harry lächelte schüchtern, doch sein Lächeln verschwand schnell.
„Jetzt aber ignoriert er mich wegen dieses verdammten Protokolls", sagte er. „Ihm bin ich völlig wurscht, er denkt nur an Irre."
„Ich glaube im Gegenteil, dass er dir ausweicht, Harry", sagte Luna und näherte sich ihm. „Er ist nicht ganz er und der Geist in ihm wird vielleicht dorthin zurückkehren müssen, wo er war, und dann würdest du ihn zum zweiten Mal verlieren."
Harry seufzte. Nachdem eine Zeit lang Stille geherrscht hatte, sah er wieder zu seinen Freunden.
„Lasst uns es im Moment dabei bewenden lassen und zum Essen gehen."
Einer nach dem anderen verließen sie den Raum der Wünsche und gingen zur Großen Halle. Harry blickte ins Leere. Er dachte an Sirius, an den Tag seines Todes. Er dachte daran, wie sehr er gelitten hatte, und spürte plötzlich, wie Lunas Arm sich um seinen Arm schlang, als sie die Treppe heruntergingen. Er drehte sich zu ihr um und ihr lächelndes Gesicht ließ ihn sich wieder ein wenig besser fühlen.
Vor der Großen Halle sahen sie eine Menge aufgeregter Schüler, die um eine Säule standen, an der ein Pergament hing.
Großer Halloween Ball nach Muggelart
Freitag, den ersten November ab 21:00 Uhr
Verkleidung als Zauberer oder Kreatur – wie die Muggel sie sich vorstellen – obligatorisch.
Wenn Sie sich eine Verkleidung wünschen, können Sie sie im Katalog von Besenknechts Sonntagsstaat bestellen oder sie bei Ihrem Ausflug nach Hogsmeade am nächsten Wochenende kaufen.
„Eine Muggelverkleidung?", meinte Luna. „Das klingt interessant. Aber was tragen denn die Muggel zu Halloween? Und wer hatte die Idee zu diesem Muggelball?"
„Aldysse Irre", meinte Lavender Brown. „Es ist doch evident, oder? Nur sie hier könnte eine so verrückte Idee haben."
„Hm... ich kenne Muggel aber nicht!", rief Luna aus. „Was werde ich machen?"
„Ich werde mit dir hingehen, wenn du willst", schlug Harry vor.
„Hm... sei nicht sauer auf mich, aber ich würde lieber mit Hermine hingehen. Hermine, was meinst du, sollten wir unsere Verkleidungen zusammen holen?"
Harry und Luna drehten sich zu Ron und Hermine um, die rot im Gesicht waren und die Anzeige anstarrten.
„Ähm... Ähm...", stotterte Hermine. „Nun, eigentlich... denke ich nicht, dass ich daran teilnehmen werde."
Noch bevor sie ihren Satz zu Ende gesprochen hatte, ging Hermine mit großen Schritten zur Großen Halle. Ron senkte die Augen.
„Ich werde auch nicht hingehen."
„Ron!"
Doch auch Ron hatte die Eingangshalle bereits verlassen.
„Ich hätte gedacht, dass..."
„Ja, ich auch", antwortete Harry.
„Gut", sagte Luna etwas verlegen. „Vielleicht wird es vor dem Ball besser werden. Wir werden also unsere Verkleidungen bei Besenknechts Sonntagsstaat gemeinsam holen."
„Und vielleicht wird uns Cho einen Rabatt geben."
Harry wurde sich dessen bewusst, was für einen Schnitzer er gerade begangen hatte, schloss die Augen und wartete auf das Urteil.
„Cho!", meinte Luna. „Glaub mir, sie wird dir bestimmt einen Rabatt geben! Sie kann sogar eine kostenlose Verkleidung haben, wenn sie mit dir kommt!"
„Sie ist nicht mehr in Hogwarts, sie kann nicht kommen", sagte Harry in einem eiligen Versuch, seinen Schnitzer vergessen zu lassen, und ohne sich bewusst zu werden, dass er die Lage damit nur verschlimmbessern würde.
Luna setzte einen beleidigten und wütenden Gesichtsausdruck auf.
„Es ist nicht, was ich sagen woll..."
„Oh, aber wenn es das Einzige ist, was dich daran hindert, mit Cho zusammen zu sein, dann bleib doch bei ihr in Hogsmeade!"
Luna machte auf dem Absatz kehrt und ging zu ihrem Tisch.
Harry versuchte nicht einmal, sie einzuholen. Er drehte sich zur Säule um und fing an, seinen Kopf langsam dagegen zu schlagen.
„Dummkopf, Dummkopf, Dummkopf."
„Da stimme ich Ihnen völlig zu!", meinte der fast kopflose Nick, der an ihm vorbeischwebte.
Nachdem er sie beinahe eine Woche lang unterwürfig um Verzeihung gebeten hatte, schien Harry Lunas Wut gedämpft zu haben. Ron und Hermine wichen sich immer mehr aus und redeten kaum noch miteinander.
„Ich werde sie nicht einladen, es ist zu einfach."
„Ron!"
„Harry, kannst du fassen, was sie mir angetan hat? Monate lang habe ich mir falsche Vorstellungen gemacht, während sie... sie..."
„Hör zu, Ron, sie hat doch verhindert, dass du von der Aurorenausbildung verwiesen wirst."
„Um ein ruhiges Gewissen zu bekommen. Es nützt nichts zu drängen, Harry, ich bin immer noch sauer auf sie."
Harry drängte nicht, auch wenn er diese Reaktion für dumm hielt. Da ihm Ron gesagt hatte, er wollte lieber allein Hogsmeade besichtigen, traf sich Harry allein mit Luna in der Eingangshalle.
„Hermine hat mir gesagt, dass sie nicht kommt", meinte Luna. „Ich glaube, sie dachte, Ron würde mit uns kommen, und sie weicht ihm lieber aus. Sie hat mich darum gebeten, ihr ein paar Dinge zu kaufen. Machen wir das, bevor wir unsere Verkleidungen holen. Und wir werden dabei Fred und Georges neuen Laden besichtigen."
Harry nickte, offensichtlich ein bisschen traurig.
Nach einem kurzen Stopp beim Honigtopf suchten Harry und Luna nach Fred und Georges Laden und befanden sich schließlich vor einem glänzenden und bunten Schaufenster, aus dem laute Explosionen und seltsame Geräusche kamen. Das Schaufenster von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze war selbst eine Attraktion. Auch die Gegenstände, die daran hingen, konnten eine Explosion verursachen, wenn man sie berührte. Harry sah, wie eine Dekokröte einen Drittklässler, der sie berührte, mit grüner Creme besprühte. Nach einer überraschten Stille brach der Schüler in lautes Gelächter aus und hüpfte aufgeregt in den Laden hinein.
„Wenn du meine Meinung hören willst, ich glaube, dass dieses Schaufenster mit einer ganzen Menge Aufmunterungszauber belegt wurde", meinte Luna. „Ich muss schon gestehen, dass es eine hervorragende Werbestrategie ist."
Harry und Luna vermieden, irgendwelche Gegenstände vom Schaufenster zu berühren, und betraten den proppenvollen Laden.
„Na! Es ist ein wahrer Erfolg", sagte Luna.
„Ron hatte mir gesagt, dass seine Brüder sehr beschäftigt sind. Ich verstehe, was er meinte."
„HARRY!"
Harry drehte sich um und sah, wie Fred ihm aus dem anderen Ende des Ladens zuwinkte. Er versuchte mehr schlecht als recht, sich einen Weg durch die Menge zum hinteren Teil des Ladens zu bahnen.
„Herzlichen Glückwunsch! Das ist ein wahrer Erfolg!", sagte Harry, als er ihn erreichte.
„Kommt her, wir werden mehr Ruhe haben zu sprechen", sagte Fred. „Was haltet ihr vom Laden?"
„Sehr auffällig, muss ich sagen."
„Das war Absicht, Luna", antwortete Fred. „Wir mussten Zonko einen Wettbewerb machen und im Moment läuft es ziemlich gut."
„Die nächste Eröffnung wird in Paris stattfinden", sagte George, der jetzt ankam.
„Ehrlich? Ihr fangt schon mit ausländischen Märkten an?"
„Ja!", sagte George stolz. „Fleur hat uns mit Investoren in Frankreich in Kontakt gesetzt. Es ist ein Vorteil, eine französische Schwägerin zu haben."
Im gleichen Augenblick fiel einen Haufen von Ron's Slugs zu Boden.
„Aua!"
„Es ist jemand da", meinte George mit einem besorgten Blick.
Alle zückten ihren Zauberstab. Einige Schachteln bewegten sich plötzlich am Boden und George warf sich zu ihnen herunter.
„Du verdammter Dieb! Glaubst du, ich habe dich unter deinem Tarnumhang nicht ges..."
„George, lass mich los! Lass mich los!"
„Mark!", rief Harry aus.
George richtete sich langsam wieder auf und Mark zog seinen Tarnumhang einen Augenblick später aus.
„Ich glaube, du hast mir ein Zahn gebrochen!", sagte er und schob einen Finger in den Mund.
„Mark, du bist Zweitklässler, du darfst überhaupt nicht da sein!", sagte Harry.
„Und das sagt derjenige, der sich als Drittklässler unerlaubt nach Hogsmeade gestohlen hat. Also hast du kein Recht, mir Vorwürfe zu machen."
„Gute Bemerkung, Mark!", sagte George und half ihm wieder aufzustehen. „Was können wir für dich tun?"
„Meinen Stock erneuern", antwortete Mark mit einem schelmischen Blick. „Und am besten mit ein paar Neuigkeiten, bitte."
„Was?", erstaunte sich Fred. „Du hast schon alle Scherzartikel aufgebraucht, die wir dir gegeben hatten? Was für eine Verschwendung!"
„Verschwendung? Nicht doch...", meinte Mark und zuckte mit den Schultern. „Ich habe insgesamt 103 Opfer gemacht... und Malfoy war von gut zwanzig meiner Scherzartikel betroffen."
Fred und George sahen sich einen Augenblick lang überrascht an.
„Ich hab's doch gewusst!", sagte Fred schließlich. „Mark, willst du unser Adoptivbruder werden? Wir wären stolz, dich auszubilden."
„Ach! Ich bin so gerührt!", fügte George hinzu. „Wir werden unser Wissen jemandem weitergeben können, der unsere Philosophie verbreiten kann."
„Und darf ich später Teilhaber eurer Geschäfte werden?"
Fred und George sahen sich wieder an.
„Wir werden später wieder darüber reden!", meinten die Zwillinge einstimmig.
„Aber inzwischen, mach weiter so, dann wirst du..."
„Sehr oft nachsitzen müssen", schloss Luna.
„Eben, Mark", sagte George und griff den Jungen an der Schulter. „Wir müssen dir erklären, wie du Filch während der Nachsitzestunden wahnsinnig machst. Das kann man mit einem einzigen Wort zusammenfassen: ORIGINALITÄT. Ich werde dir zeigen, was wir in unseren Reserven haben, du kannst dann ein paar unserer Tests machen."
„George! Mark muss zurück nach Hogwarts! Er dürfte nicht hier sein."
„Aber... aber es gibt keine Vertrauensschüler hier, so weit ich weiß", lächelte Fred schelmisch.
„Alles klar, alles klar, ich habe nichts gesehen!", meinte Harry schließlich.
„Danke, Harry. Luna?"
„Ich würde gerne etwa zwölf Ron's Slugs mit Vanille und Aprikosengeschmack bekommen, und dann werde ich so tun, als wäre ich nie gekommen."
„Hm... Du hast ein starkes Gespür für Verhandlungen... alles klar. Was würde ich nicht tun, um Scherze in der Welt zu verbreiten?"
„Würdet ihr nicht unter Größenwahn leiden?", fragte Harry spöttisch.
„Ehrgeiz hat uns erfolgreich gemacht! Mach dir aber keine Sorgen, Harry, wir haben nicht vergessen, dass du am Ursprung unseres Reiches stehst. Dafür werden wir uns bei dir revanchieren, du sollst dir dessen sicher sein! Wenn du übrigens einkaufen willst, bekommst du 75 Prozent Rabatt."
„Danke."
Harry füllte also seine Reserven von Süßigkeiten und Scherzartikeln nach und bekam dazu von den Zwillingen eine Flasche Enthüllo mit dem Gegengift geschenkt. Das Geschäft der Brüder Weasley war ein Riesenerfolg und schien sehr gut zu laufen.
Dann gingen sie zu Besenknechts Sonntagsstaat, um ihre Verkleidungen zu kaufen. Ihre Blicke wurden sofort zur Theke gezogen, wo ein Mann stand, der offensichtlich verstimmt war.
„Professor Lupin?"
„Hallo Harry!", antwortete er und hielt sich immer noch den Kopf in den Händen. „Hallo Luna."
„Was machen Sie hier? Kümmern Sie sich nicht um die Sicherheit im Ministerium?"
„Es ist mein Erholungstag", seufzte er.
„Sie sehen verstimmt aus, Professor", fuhr Luna fort. „Was ist mit Ihnen los?"
„Tonks macht mich verrückt", sagte er. „Ich muss für sie einkaufen, weil sie vermeiden muss, hinauszugehen, und sie will nichts per Eule bestellen, denn sie meint, Eulenpost sei in solchen Fällen nicht sicher."
„Ist sie immer noch erkrankt?"
„Sie lässt mich mehr leiden als sie selbst leidet, wenn ihr meine Meinung kennen wollt", seufzte er. „An eurer Stelle würde ich mir keine so großen Sorgen ihretwegen machen."
„Hier ist Ihre Bestellung, Professor Lupin", sagte Cho und kam mit einem Haufen Päckchen an. „Ich vermute, Sie wollen es in Geschenkpapier verpackt haben?"
„Nein, das ist nicht nötig."
„Sicher? Nicht mal die..."
„Ja, sicher. Danke!"
„Alles klar... Das macht 25 Galleonen und 4 Sickel."
„Soviel!"
„Ich erinnere Sie daran, dass alles dreifach ist..."
„Ja, gut", seufzte Lupin und öffnete seinen Geldbeutel. „Hier!"
„Danke. Oh, Harry, Luna! Wie geht es euch?"
„Gut, und dir?"
„Es geht! Ich vermute, ihr kommt wegen eurer Verkleidungen? Ich habe euch die besten beiseite gelegt. Alle haben sich auf die Verkleidungen gestürzt, aber ich habe an euch beide gedacht. Ich hoffe, es wird euch gefallen. Ich bringe sie euch gleich."
Cho ging zurück ins Hinterzimmer.
„Siehst du, sie hat an uns beide gedacht", sagte Harry.
„Ja, gut...", murrte Luna.
„Nun, Harry, wie läuft deine Ausbildung?"
„Gut... Ich wollte eben mit Ihnen darüber reden... oder eher gesagt über meinen Tutoren."
„Cirkus?"
„Sie kennen ihn?"
„Er ist ein Auror, Harry", sagte Lupin. „Natürlich kenne ich ihn."
„Es ist nicht das, was ich meine, Professor", fuhr Harry fort. „Ich wollte Sie fragen, ob Sie ihn je ohne seine Maske gesehen haben?"
„Harry, ich weiß, worauf du hinaus willst, und nein, ich werde dir nichts sagen."
„Aber verdammt! Ich weiß, dass er es ist!", murmelte Harry. „Sagen Sie mir, dass er es ist! Warum? Wie?"
„Ich verstehe nicht wirklich, worauf du hinaus willst."
„Sirius. Mein Pate."
„Harry, Sirius ist..."
„Nein, ist er nicht! Ich weiß, dass er es ist!"
„Harry, wenn du dir so sicher bist, warum stellst du mir die Frage? An deiner Stelle würde ich mich auf ein wichtigeres Problem konzentrieren."
„Sie wissen Bescheid... Sie wissen von den Büchern."
Lupin seufzte, krempelte den Ärmel seines rechten Arms hoch und deckte einen Verband auf seinem ganzen Handrücken auf.
„Und was sagt dir, dass ich es nicht bin? Ich hätte auch einen sehr guten Grund Basil Cirkus zu heißen."
„Ich kann es nicht glauben!"
„Dann glaub es halt nicht."
„Sie sind es nicht."
„Vielleicht doch... vielleicht nicht...", sagte Lupin und griff nach seinen Päckchen. „Du wirst es nie wissen. Versuche nicht, dich an diese Theorie zu klammern, Harry. Du könntest sehr unheimlich überrascht werden."
Lupin verließ das Geschäft.
„Er lügt! Dieser Verband ist eine Täuschung, damit ich seinem Gespinst glaube. Er wird mich nicht reinlegen können!"
„Beruhige dich, Harry!", sagte Luna. „Lupin will dich auf den Arm nehmen, wir haben ihn bereits ohne dieses Mal gesehen."
„Da bin ich wieder!", sagte Cho. „Gefällt es euch?"
Harry griff nach dem Kleiderbügel für seine Verkleidung und gab Luna den anderen.
„Sagen wir mal, dass wir es... probieren werden", meinte Luna schließlich.
