Hallo an alle! Und hier kommt die nächste Folge von Gabrielle Lavandes Geschichte Harry Potter et la Clé de l'autre monde. Und schon ist es das vorletzte Kapitel. Das Schicksal der beiden Welten wird jetzt versiegelt werden. Es bleiben nur zwei Fragen: Wird Harry siegen? Wird Verliebtindich alle Fehler finden, die ich (natürlich unabsichtlich) in diesem Kapitel machen werde? Die Antwort auf die erste Frage liegt auf der Hand. Und die Antwort auf die zweite ist wenig wichtig, denn selbst, wenn sie nicht alles findet, sie wird euch bestimmt erlauben, ein besseres Kapitel zu lesen als das, was ich ihr zum Betalesen geschickt habe. Viel Spaß beim Lesen!

Disclaimer: Wie immer, nichts gehört zu mir, beinahe alles gehört zu JK Rowling und der Warner Bros und weder ich noch Gabrielle verdienen Geld mit dieser Geschichte.

Harry Potter und der Schlüssel zur anderen Welt

Kapitel 39: Kämpfe:

Harry schüttelte ihm die Hand und blieb mit offenem Munde stehen, völlig überrascht.

„Das ist etwa das Gesicht, das ich das erste Mal gemacht habe. Nachher gewöhnt man sich daran", bemerkte Harrys Vater.

„Ihr bleibt trotzdem ein frecher Junge, James", erwiderte Godric Gryffindor. „Aber ich vermute, dass Ihr bereits eine Idee habt."

James setzte ein schiefes Lächeln auf und beugte sich über die Karte des Rumtreibers.

„Wir haben versucht, so viele Leute wie möglich dank der Geheimgänge zu retten, aber die bösen Geister haben sich in Gruppen von zehn verteilt, was uns nur wenige Möglichkeiten lässt. Manche sind Aldysse und Sirius begegnet, sie werden wahrscheinlich ahnen, dass Harry da ist, und auf Salazars Befehle hin nach ihm suchen."

„Slytherin?", fragte Harry.

„Höchstpersönlich", meinte Godric Gryffindor. „Es wäre mir lieber gewesen, wenn er sich nicht gezeigt hätte, aber er ist wieder aufgetaucht, als der Spiegel der Schatten zerbrach, als wäre er von den bösen Wellen angelockt worden. Weiter, James."

„Wir müssten sie zusammen bringen, damit sie durch das Tor gehen, aber sie werden nicht alle auf einmal vor dem Tor stehen können, also könnte es schnell schief laufen. Die einzige Lösung wäre, dass wir sie alle in einem großen Raum sammeln und dass sie Harry mit unserer Hilfe in die dritte Welt wegzaubert. Das muss alles sehr schnell passieren. Dann müssen wir zum Astronomieturm, um Salazar und Voldemort zu besiegen, bevor sie fliehen."

„Wie werden wir es schaffen, sie hier zu versammeln?", fragte Ella.

„Das ist eben das Problem. Wenn wir sie dazu bringen, uns zu folgen, gehen wir das Risiko ein, in eine Falle gelockt und gefoltert zu werden. Und wenn ich gefoltert sage, Harry, hier ist es noch schlimmer als der Tod. Man fängt an in aller Ewigkeit umherzuirren und nichts kann einen heilen."

„Sind viele gefoltert worden?"

„Genug", antwortete Godric Gryffindor. „Unter anderen Rowena."

„Ravenclaw?", fragte Harry immer noch etwas überrascht.

„Salazar hat sie verfolgt, als er erfahren hat, dass sie uns angelogen hatte, als sie uns gesagt hat, sie wäre der Geist. Sie hat unvorstellbar gelitten."

„Wo ist sie jetzt?"

„Die Nachfahren des Menschen haben sich nie unter den Geistern anpassen können. Daher fliehen sie in das Herz eines Waldes in der Nähe. Sie sind es, die die Gefolterten empfangen. Helga gibt mir manchmal Nachrichten."

„Professor Trelawney ist dort?"

„Zweifellos. Der Instinkt der Nachfahren des Menschen führt sie dorthin", antwortete Godric Gryffindor. „So, wie werden wir handeln, James?"

„Wir können das Risiko eingehen, uns gegenseitig als Harrys Doppelgänger zu verzaubern. So würden sie uns bis zur Großen Halle folgen, was dank Harrys neuen Kräften ziemlich einfach sein sollte. Wenn sie die Halle betreten würden, müssten wir so handeln, dass sie nicht mehr hinaus können."

„Indem wir sie versteinern?", fragte Harry.

„Unmöglich", antwortete Sirius. „Wesen kann man nur versteinern, wenn sie einen Körper haben."

„Es gäbe eine Lösung, aber dafür würden wir mehrere magische Gegenstände aus der Welt der Menschen brauchen, und wir haben nur Harrys Zauberstab. Er braucht sowieso keinen mehr, da seine Kraft jetzt viel größer ist. Harry könnte zur Welt der Menschen zurückkehren, um welche zu holen, aber das ist sehr riskant."

„Wie viele magische Gegenstände würden wir brauchen?", fragte Harry.

„Drei sollten reichen. Im Idealfall ältere Zauberstäbe, die öfters benutzt wurden."

Harry steckte die Hand in seine Tasche und zog zwei Zauberstäbe daraus.

„Ihr steckt voller Ressourcen", sagte Godric Gryffindor.

„Schau mal, James!", rief Harrys Mutter aus. „Das sind unsere Zauberstäbe!"

„Onkel Neil hat sie mir gegeben", erklärte Harry.

„Das ist ein Beweis dafür, dass deine Kraft größer wird", sagte Sirius. „Dein Instinkt hat dir – natürlich unbewusst – gesagt, du solltest sie mitnehmen. Bald wird alles selbstverständlich werden. Du wirst die Zukunft kennen und in den Gedanken der Leute lesen, wissen, was sie denken."

„Und mit diesen drei Zauberstäben werden wir einen erstklassigen Köder machen. Ich erkläre es euch. Wir werden die Zauberstäbe im hinteren Teil der Großen Halle verstecken. Dann werde ich einen einfachen Zauber benutzen, um ihre innere Kraft zu vervielfachen. Die Macht, die sie ausstrahlen werden, wird die Geister anlocken. Wenn sie versammelt sein werden, werden sie das Tor überall suchen. Dann wirst du nur noch den Zauber wirken müssen, um sie in die dritte Welt zu schicken, Harry. Denkst du, dass du bereit bist?"

Harry nickte.

„Dann fangen wir an", fuhr James fort. „Ich gehe mit dir. Was die anderen betrifft, so solltet ihr euch darauf vorbereiten, Slytherin und Voldemort zu bekämpfen, denn wir werden schnell handeln müssen und das wird nicht einfach sein. Ihr werdet euch auch um die Geiseln kümmern müssen. Sie werden bestimmt auf der Stelle zurückgelassen werden, wenn die bösen Geister die Kraft der Zauberstäbe spüren werden."

Harry folgte seinem Vater in einen anderen engen und dunklen Gang.

„Vor allem, Harry", murmelte er, „musst du auf mein Signal warten, bevor du den Zauber wirkst. Ich werde die Tür zur Großen Halle zuknallen. Dann werden wir schnell zum Astronomieturm laufen."

„Alles klar, Dad."

James schob eine schwere Steintür auf und ein heller Lichtstrahl betrat den Tunnel. Die Tür war in eine Statue der Großen Halle eingebaut.

„Harry, lege die Zauberstäbe unter dem losen Dielenbrett hinten neben dem Lehrertisch."

Harry gehorchte.

„Ist es auch hier eine Schule?"

„Ja, aber es ist auch das Zaubereiministerium. Es gibt hier nur etwa fünfzig Schüler. Es gibt nur wenige, die so früh sterben. Daher hat das Gebäude eine doppelte Rolle."

„Ich bin fertig", sagte Harry.

„Gut. Verstecke dich wieder hinter der Statue und komm nur heraus, um den Zauber zu wirken, wenn ich die Haupttür geschlossen habe. Sei vorsichtig. Auch wenn sie vielleicht nicht viel auf dich achten werden, wirst du schnell handeln müssen."

Harry stellte sich wieder in den Geheimgang hinter der Statue. Er hörte, wie sein Vater eine Formel sprach, dann spürte er eine mächtige Energiewelle und sah seinen Vater durch die Haupttür hinausgehen.

Innerhalb einer Minute flog eine Flut dunkler Gestalten hinein wie eine riesige schwarze Sturmwolke. Die Anzahl der Geister verdoppelte und verdreifachte sich dann, sie verteilten sich in der ganzen Halle und strahlten einen strengen Geruch aus, so dass es Harry in der Kehle kratzte. Die Flut konzentrierte sich in der Nähe der Zauberstäbe, als die Tür der Großen Halle gewaltsam geschlossen wurde.

Dann kam Harry aus seinem Versteck, hob die Arme und atmete mit Schwierigkeiten. Er konzentrierte sich so sehr er konnte, doch der Geruch war so stark, dass er sich in seiner Kehle wie eine Flamme verbreitete.

„IN ERINNERUNG..."

Der Schmerz in seinem Hals erschwerte ihm das Reden. Er hielt inne, um zu schlucken.

„...AN ALBUS DUMBLEDORE UND..."

Die Worte kamen nur mit Schwierigkeiten aus seinem Mund und schon drehten sich manche Seelen fragend zu Harry um.

„...UND FÜR ALLE OPFER..."

Er hustete laut, während sich die bösen Geister auf ihn stürzten. Inmitten dieses Rauchs glaubte Harry ein erschreckendes Gesicht sich schnell nähern zu sehen.

„... VON VOLDEMORT."

Und mit diesem letzten Wort durchlief eine Windböe den Raum, so mächtig, dass sie auf ihrem Weg alle bösen Geister wegfegte, darunter auch das Gesicht, das Harry in dieser schwarzen Wolke erblickt hatte. Bellatrix Lestrange war in dieser Windböe verschwunden, wie von einem Sturm verschluckt. Die Wolke und der Todesgestank, der daraus gekommen war, verschwanden schnell.

Als es wieder still war, lief Harry zur Tür und machte sie auf. Sein Vater lief besorgt zu ihm und schien aus dem Nichts zu kommen.

„Es geht", sagte Harry, um ihn zu beruhigen, doch seine Stimme war immer noch vom Rauch entstellt, den er eingeatmet hatte. „Lass uns zum Astronomieturm gehen."

Sie liefen die Treppen hinauf und trafen auf die Geiseln, fast alle Schüler und offensichtlich geschwächt. Bevor sie die letzte Treppe hinaufgingen, stellte sich Godric Gryffindor dazwischen und lehnte es ab, dass Harrys Vater weiterging.

„Wir sind es, die dort hin müssen, James", sagte er ihm.

„Aber Harry..."

„Ist jetzt ein Erwachsener. Und ich muss mit Salazar abrechnen. Für Rowena."

James schaute seinen Sohn ein letztes Mal an und ließ ihn gehen.

Harry lief vier Stufen auf einmal hinauf und öffnete die Tür zum Klassenzimmer für Astronomie gewaltsam. Neben Voldemort stand ein großer in Grün gekleideter Mann, der den ganzen Raum in Anspruch zu nehmen schien. James blieb beängstigt auf den unteren Stufen stehen.

Die Tür schloss sich genauso gewaltsam. Hinter ihr hörte man dumpfe Geräusche, Schreie. Und nach einem Kampf, der den Astronomieturm so sehr beben ließ, dass man geglaubt hätte, dass er zusammenstürzen würde, herrschte plötzlich eine schwere, beängstigende und schreckliche Stille.