So hier gehts weiter mit dem näcshten Kapitel. Viel spaß damit!!!
When Will They See?
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Maybe it's a fairy tale,
but I believe in happily ever after.
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In der darauffolgenden Woche wurde viel geklatscht und getratscht. Ryan und Sharpay hassten sich noch immer, genauer gesagt, wie niemand anderes auf der Welt. Sharpays böse Blicke waren nur für ihren Bruder bestimmt, welcher, mit Kelsi in den Armen, durch die Flure lief. Nun wusste auch jeder von den anderen, mit welchem Mitglied des Drama Clubs Kelsi sich traf. Jedoch hatte keiner geglaubt, dass es Ryan wäre, besonders nicht Sharpay.
Früher, wenn sie Kelsi herum scheuchte um Dinge für sie zu erledigen, dann war das nichts im Vergleich zu dem was sie nun tat. Es war noch schlimmer und sie machte es die GANZE zeit. Sie fragte sie, ob sie ihr Essen holen würde, wenn sie an den Tisch kam und Kelsi tat es, denn trotzallen, dass sie mehr Selbstbewusstsein gewonnen hatte, hatte sie trotzdem noch ein wenig Angst vor Sharpay. Genauso wie die anderen Mitglieder des Drama Clubs. Sie hatten ein wenig Angst vor ihr, mochten sie aber trotzdem und schauten zu ihr auf.
Sharpay ging durch die Schule und tat so als wäre nichts passiert. Als würde es ihr überhaupt nichts ausmachen, das ihr Bruder mehr mit Kelsi rumhing als mit ihr. Jeder dachte nur, sie wäre mal wieder nur mit sich selbst beschäftigt und machten sich deshalb keine Sorgen. Jedoch bemerkte Troy, dass da deutlich mehr los war als es aussah. Er wunderte sich, worüber sich die beiden gestritten hatten und was es war, was Sharpay tun wollte, Ryan jedoch nicht wollte, das sie es tat.
Es störte ihn, dass ihm dieses Thema nicht mehr aus dem Kopf ging. Es spuckte dort überall. Aber es war auch schön.
Er wartete darauf, dass es wieder Montag wurde, weil er wusste, dass Sharpay wieder in der Aula sein würde und er ihr zuhören konnte. Ich Song war in seinem Kopf und er war sehr darauf bedacht, es nicht zu summen, weil er wusste, dass er dann von Gabriella und Chad komische Blicke einfangen würde, denn es war nicht die Musik die er normalerweise hörte und wusste so nicht, wie er es ihnen erklären sollte. Gabriella machte sich immer mehr Sorgen um Troy. Er konnte nicht er selbst sein. Er war distanziert, er war nicht bei der Sache und er hörte sie auch nicht sprechen, bevor sie seinen Namen ungefähr 100 Mal gerufen hatte.
Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht. Auch das Basketballtraining lief für Troy nicht so wie es sollte. Er hatte seinem Vater versprochen, dass er alles geben würde bis zum Musical. Er hatte nun etwas, wo er sich beweisen musste. Aber es lief in diesem Punkt überhaupt nicht gut für ihn. Er konnte sich überhaupt nicht auf das Spiel, was er so liebte, konzentrieren. Er war die ganze Zeit bei Sharpays Stimme und ihrem Song. Er konnte es nicht aus seinem Kopf verbannen.
Und es half auch nicht, dass er unbedingt mit ihr darüber reden wollte. Ihr wahres Ich kennenlernen, so wie sie es sang. Sie wünschte sich ja, dass die Leute ihr wahres Ich kennen würden. Er konnte es nicht verstehen, warum sie es nicht zeigte. War die Sharpay wie man sie in der Schule sah nicht die gleich wie zu Hause?
Er wollte es unbedingt herausfinden!
Und dies war auch der Grund, weshalb er sich am nächsten Montag wieder hinter einem Vorhang in der Aula befand, um auf Sharpays erscheinen zu warten. Er summte ihr Lied erneut.
"My heart is in progress. Growing so quick. I wonder when someone notices, The real me?…"
Er stoppte, als die Tür sich öffnete. Er spähte durch den Vorhang und sah Sharpay hineinstürmen und ihre Tasche und Jacke auf den Boden werfen. Sie stampfte Laut mir dem Füßen auf um sich zu beruhigen. Es brachte nicht wirklich viel.
Er beobachtete, wie sie ihren Kopf schüttelte und ihre High Heels auszog. Sie warf sie zu ihren anderen Sachen und schnappte sich das Notenbuch aus ihrer Tasche. Es war pink und pelzig und Troy konnte nicht anders, als in sich hinein zu lachen. Es war soooo Sharpay.
Sie schnappte sich auch den Stift den sie immer benutzte, wenn sie ihren und Ryans Namen auf die Castingliste schrieb und ging mit beiden Sachen zum Klavier. Sie setzte sich hin, warf ihr Haar in den Nacken und öffnete das Notenbuch.
„Hmm, hmm", murmelte sie, „Vielleicht sollte ich einen höheren Ton hierfür nehmen." Sie pausierte und spielte ein paar Tasten auf dem Klavier. „Nee." Sie zuckte mit Schultern. „Vielleicht sollte ich etwas ganz neues ausprobieren."
Sie blätterte ein paar Seiten weiter, bis sie sie die richtige Fand, setzte sich aufrecht hin und begann wieder ein paar Tasten zu spielen. Sie nickte sich selber zu und begann:
"The end?
Is this the end?
I think it is, but I am not sure?"
Sie pausierte und schaute auf ihr Notenbuch. „Hmmf, das klingt überhaupt nicht gut", murmelte sie, „Ich sollte es ganz rauswerfen." Troy wollte sie anschreien. Er wollte ihr NEIN zuschreien. Es klang sehr gut und er wollte den Rest des Songs hören. Sie konnte es nicht wegwerfen.
„Aber auf der anderen Seite", flüsterte sie zu sich selbst, „Wenn ich daran arbeite, dann könnte es vielleicht mein bestes Stück werden. Ich sollte den 2ten Refrain versuchen:
Sorry?
I'm so sorry
But in fact, it's you that should be."
Sie sang es ohne Klavier und Troy betet wahrlich ihre Stimme an.
„Aber das ist nicht die Wahrheit", flüsterte sie und schaute auf ihre Aufzeichnungen. „ Es ist meine Schuld nicht deine!"
Sie warf ihre Arme in die Lust, „Ryan du Idiot! Du bist manchmal so ein Idiot. Warum verstehst du es nicht?" Sie stand auf und sprang im Raum herum um ihren Ärger Luft zu machen. Troy war von ihr hypnotisiert. Er konnte es nicht glauben, dass Sharpay herum hüpfte, schrie und weinte. Das war überhaupt nicht Sharpay.
Sie schrie sich ihre Seele weiter hinaus und warf Flüche um sich, aber Troy konnte nicht genau hören was sie sagte. Ihre Stimme war zu sehr von ihrem Schreien erstickt. Als sie müde war, warf sie sich auf einen Stuhl, der normalerweise für die Castings benutzt wurde. Sie setzte sich hin und stellt die Füße unter den Stuhl. Sie legte ihren Kopf auf ihre Knie und weinte noch mehr. Doch dieses Mal war es nur leise Schluchzer wie letzten Montag. Sie hatte sich wohl durch ihre Schreiarie ausgepowert. Troy hatte auch Tränen in den Augen. Sie sah so traurig aus. Es war herzzerbrechend. Als sie endlich ihre Sachen zusammensuchte und verschwand, hatte Troy kaum Zeit ihr aus der Tür zu folgen. Seine Eltern wunderten sich bestimmt schon wo er blieb.
Während dem Essen war Troy sehr still, was Mrs. Bolton sehr beunruhigte. Sie hatte es auch bemerkt, dass er sich verändert hatte und es war für sie beängstigend. Ihr Mann hatte ihr bereits schon gesagt, dass sich Troy nicht mehr so richtig auf Basketball konzentrieren konnte und sie wusste nicht genau was sie tun konnte. Troy stocherte Gedanken versunken in seinem Essen herum, so dass sie entschied sich mit ihm zu unterhalten.
„Troy?" Er gab keine Antwort und sie schaute zu ihrem Mann.
„Troy?", versuchte er es jetzt. Troy merkte aber auch nicht das seine Eltern ihn anstarrten.
„TROY", riefen beide gleichzeitig. Er schaute zu ihnen auf. „Was?"
„Geht es dir gut?", fragte seine Mutter und nahm seine Hand über den Tisch, „weil wenn etwas los ist mit dir, dann solltest du es uns sagen. Ist es wegen Gabby? Habt ihr Schluss gemacht? Ist es die Schule? Chad? Du musst mit uns reden Troy, da wir uns Sorgen um dich machen. Wir wollen doch wissen was in deinem Leben vor geht, wir wollen doch nur das Beste für dich. Bitte sag es…"
„Dad, was weißt du über die Evans?", fragte Troy. Er hatte es nicht realisiert, dass er seiner Mutter das Wort abgeschnitten hatte. Jedoch war die Frage sehr komisch für seine Eltern.
„Entschuldigung, was meinst du?"
„Die Evans-Familie", sagte Troy, „Was weißt du über sie?"
Die Evans von schräg gegenüber?", fragte Coach Bolton.
„Ja", sagte Troy, „Ich glaube zumindest, dass sie dort wohnen."
„Die Familie mit den Zwillingen?", fragte seine Mutter.
Troy nickte hastig. „Ja die!"
„Warum willst du etwas über sie wissen?", fragte sein Vater.
„Nun…", Troy pausierte kurz bevor er weitersprach, „Ich arbeite mit Sharpay an einem Geschichtsprojekt und sie will nicht wirklich über sich selber sprechen." Er fuhr fort. „Und ich frage mich, was bei ihr in der Familie los ist."
„Oh." Mrs Bolton schaute nach unten. „Wir kannten sie sehr gut als du jünger warst. Ihre Mutter war meine beste Freundin."
„Oh und?"
„Sie ist tot mein Sohn", sagte Coach Bolton.
„ Sie ist tot?", fragte er überrascht. Er konnte es nicht glauben, dass er es nicht gewusst hatte, „Ryan und Sharpay haben keine Mutter mehr?"
„Nein", sagte Mrs. Bolton, „sie hatte einen schlimmen Autounfall. Sharpay war bei ihr. Mrs. Evans starb sofort, aber Sharpay überlebte. Und sie schaffte es auch aus dem Koma aufzuwachen. Sie ist eine Kämpferin."
„Oh mein Gott." Troy konnte es nicht glauben. „Sie leben also nur noch mit ihrem Vater zusammen?" „Ja", sagte Coach Bolton, „Er arbeite als Rechtsanwalt. Er arbeitet viel. Kaum zu Hause."
„Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich es nicht gewusst habe, Es muss doch schrecklich gewesen sein", murmelte Troy, „Aber sie sahen immer so glücklich aus."
„Das liegt in der Familie", sagte Mrs. Bolton, „Ihre Mutter Charlotte war auch immer glücklich. Immer, egal was passiert ist. Es ist komisch, weil ihre kleinere Schwester genau das Gegenteil von ihr war. Sie spielte immer, dass sie glücklich war. Wenn sie jedoch daheim war, weinte sie.
„Sie haben eine Tante? Kanntet ihr sie auch?"
„Ich kannte sie", sagte Mrs. Bolton, „Sie starb schon vor langer Zeit. Sie hatte auch einen Autounfall. Er war richtig hart für die Familie.
„Wann starb sie denn?", fragte Coach Bolton interessiert.
„Erinnerst du dich nicht?", fragte sie, „Ein paar Tage nach der Geburt von Ryan und Sharpay. Ich glaube es waren sogar nur zwei Tage. Als wäre alles nicht schon schlimm genug für sie."
„Oh", erinnerte sich Coach Bolton, „Waren die Geburt der Zwillinge nicht zu früh? Waren sie nicht in einem Brutkasten? Oder?
„Sie waren so kurz davor sie zu verlieren", sagte Mrs. Bolton und zeigte mit ihren Fingern eine Entfernung von ca. einem Zentimeter. Troy war geschockt. Er wusste nie wie viel Sharpay hatte durchmachen müssen. Es erschreckte ihn, dass keiner diese Dinge über sie wusste. Hatte sich keiner die Zeit genommen um sie kennen zu lernen? Nun war da vielleicht ein Grund, warum sie so gemein und manipulierend war.
„Wie alt waren sie denn als ihre Mutter starb?", fragte er.
„Ich glaube sie waren ca. 7 Jahre alt", sagte Mrs Bolton, „Es überrascht mich, dass du dich nicht daran erinnerst. Du warst doch mit auf der Beerdigung. Du und Sharpay waren sowas wie die besten Freunde. Ihr seid rumgerannt und habt Fußball oder anderen Sport getrieben. Ryan hat immer nur zugeschaut."
„Echt? Waren wir oft zusammen?"
„Ja", sagte sie, „Ich glaube ich habe sogar noch ein paar Bilder von euch drei. Warte kurz." Sie stand auf und ging ins Schlafzimmer. Fünf Minuten später kam sie mit einem großen Buch zurück, das voller Bilder war. Sie legte es auf den Tisch und öffnete es. „Oh schau", rief sie, „Hier spielst du mit Sharpay Basketball. Siehst du?" Troy drehte das Buch zu ihm und schaute auf das Bild. Er war ungefähr sechs Jahre alt. Er trug ein grünes T-Shirt und eine blaue Shorts. Direkt neben ihm mit einem Ball in der Hand, stand Sharpay. Sie hatte ihr Haar in einem Pferdeschwanz gebunden und lächelte. Ihre Klamotten waren pink. Ja, wie man sieht, einige Dinge ändern sich nie.
„Wow", flüsterte er.
„Überrascht?", fragte sein Vater.
„Ja", sagte Troy, „Sehr, sehr überrascht. Ich habe mich nie erinnert."
„Hat dir Sharpay darüber nichts erzählt?"
„Nein, sie erinnert sich vielleicht selber nicht mehr daran", sagte er nur. Er blätterte die Seite um. „Ich kann es gar nicht glauben."
„Wir hatten gehofft, dass ihr drei gemeinsam aufwachsen würdet und für immer Freunde sein würdet", sagte Mrs. Bolton, „Charlotte und ich haben ab und zu darüber gescherzt, dass du und Sharpay irgendwann heiraten würdet. Du weißt, man findet nicht so viele Mädchen die gut Basketball spielen können."
„Sie hat wirklich Sport getrieben?", fragte er und überhörte einfach die Sache mit dem heiraten.
„Ja", sagte Mrs. Bolton, „Ihr hattet immer viel Spaß."
„Und warum haben wir irgendwann aufgehört uns zu treffen?"
„Nach dem Tod von Charlotte hatte ihr Vater nicht mehr die Zeit sie überall hinzufahren. Und wir hatten auch vorher schon nicht viel mit ihm zu tun. War trafen uns weil Charlotte und ich Freunde waren. Sharpay kam noch ab und zu nach der Beerdigung zu uns rüber, aber auch das höre kurz Zeit später auf. Sie war so zerknittert. Sie hing sehr stark an ihrer Mutter." Troy lächelte, als er ein Bild anschaute. Er, Sharpay und Ryan an Halloween. Er war ein Kürbis. Ryan ein Geist und Sharpay eine Hexe. Er erinnerte sich plötzlich an ein paar Dinge, wenn er die Bilder anschaute. Es viel ihm ein, dass es total komisch war, dass er vorher nie ein Bild von sich mit Sharpay und Ryan gesehen hatte. Er hatte ja schon andere Bilder aus seiner Kindheit gesehen. „Wie kommt es, dass ich diese Bilder nie zuvor gesehen habe?"
„Ich habe ein extra Buch mit diesen Bildern gemacht, nachdem Charlotte gestorben ist", sagte Mrs. Bolton, „Ich wollte es als etwas besonderes aufbewahren."
Troy nickte. „Einige von denen sind wirklich sehr schön."
„Fühl dich frei einige davon mitzunehmen", sagte Mrs. Bolton und stand auf. „Ich schaue sie mir nicht mehr an. Wenn du welche möchtest nimm sie dir und bring sie in dein Zimmer. Vielleicht willst du sie auch Sharpay und Ryan zeigen?"
Troy nickte erneut und nahm sich das Halloweenbild. „Ja", sagte er, „ich werde mir ein paar nehmen. Er wusste nicht warum es ihm so viel bedeutete. Er konnte es nicht verstehen, warum ein paar alte Bilder und zwei Personen mit denen er nicht mehr sprach, so wichtig für ihn waren. Aber sie waren es.
Sharpay stieg aus der Dusche, während sie einen ihrer Lieblingssongs summte. Sie trocknete sich ab und nahm ihren pinken Bademantel. Nachdem sie ihr Haar gekämmt hatte, band sie es zusammen und ging in ihr Zimmer. Sie berührte mit ihren Fingern kurz das Ende ihres Bettes und setzte sich vor ihren Computer. Sie konnte im Internet etwas mehr über die Juden suchen. Sie wollte ein gutes Referat machen, auch wenn sie es mit Troy Bolton machen musste. Sie schaute auf die Uhr und bemerkte, dass es 23:30 war. Ihr Vater war noch nicht daheim.
So das wars dann mal wieder. Ich hoffe hier lesen einiges die Geschichte. Bitte hinterlasst mir en Review. DAuert doch auch nicht lange.
Das nächste Kapitel kommt frühestens Ende der Woche, da ist Abiturprüfungen habe und das wichtiger ist als dies hier. Also bis dann.
Euer SirBene
