Sorry Leute aber ich hab es einfach nciht geschafft, weil ich ne Ausbildung anefangen habe und auch nicht die Motivation hatte um weiterzuschreiben. Hier ist jedoch das nächste Kapitel. Viel Spaß!
When Will They See?
Maybe it's a fairy tale,but I believe in happily ever after.
Sharpay erreicht die Schule fünf Minuten bevor die erste Stunde startete. Sie wollte eigentlich eher kommen, hatte es aber einfach nicht aus dem Bett geschafft. Wenn sie früher kommt, sind viele Leute noch nicht da und sie konnte hereinkommen, ohne dass zu viel über sie geredet wurde. Klar, die Lästerei hatte sie vorher auch nicht gestört, aber jetzt tat sie es. Die Schule sprach über sie und Ryan und sie wollten einfach nicht aufhören. Irgendwann würde sie ihre Fassung vor irgendjemandem verlieren. Nun tat sie es mit einem einfachen Achselzucken ab. Das würde nie passieren! Ryan war schon einige Zeit früher mit Kelsi an der Schule angekommen. Er hatte nicht daheim geschlafen. Er war eigentlich gar nicht mehr daheim. Alles ging nur noch um seine Freundin Kelsi. Es war schrecklich. Sie wurde gegen eine Pianistin ausgetauscht!
Sharpay ging zu ihrem Spind und fand darin die Bücher für ihre erste Stunde. Doch dann kam jemand zu ihr und tippte ihr auf die Schulter. Sie drehte genervt um. „Was?"
Gabriella wich zurück, offensichtlich sehr erschrocken über Sharpays Ton.
„Uhm", sagte sie, „I wollte…"
„Was willst du, Montez?", fragte Sharpay, die Hände auf ihre Hüften gestützt.
„Hmm. Ich wollte nur wissen ob du in Ordnung bist? Ich meine…" Gabriella schluckte und bedauerte es bereits, dass sie nett zu Sharpay sein wollte. Sie schaute hinter sich und sah, wie sie von ihren Freundinnen angesehen mit einem Gesicht, das deutlich sagte ´Ich habe es dir gesagt´.
„Ob es mir gut geht?" zischte Sharpay, „Klar geht es mir gut! Warum sollte es mir auch nicht gut gehen? Und Montez, spiel hier nicht die Freundliche! Ich möchte nicht mit dir reden."
„Nun, ich dachte nur das …", begann Gabriella.
„Tu es einfach nicht", schnitt ihr Sharpay das Wort ab. Gleichzeitig war die Schulglocke zu hören. „Das war die Glocke. Ich muss los. Bye-bye!"
Sie schenkte Gabriella einen bösen Blick und marschierte an ihr vorbei, mit dem Kopf nach oben. Man konnte ihr hochhackigen Schuhe durch den Gang hallen hören. Gabriella drehte sich mit einem traurigen Blick zu ihren zwei Freundinnen um. „Ich wollte doch nur nett zu ihr sein."
„Das wissen wir", sagte Tylor und nickte wissentlich, „Aber Sharpay Evans ist halt die Ice Queen. Sie wird mit niemandem sprechen, der unter ihrem Niveau ist. Sie hasst jeden. Es ist nicht deine Schuld."
„Seht euch an wie sie mich behandelt", sagte Kelsi, „Nur weil ich mit Ryan ausgehe. Wegen ihr habe ich eine harte Zeit." Sie schüttelte den Kopf, „Ich verstehe sie nicht."
„Ich glaube kaum, dass irgendjemand sie versteht", fügte Taylor hinzu.
„Ausgenommen Ryan." Kelsi lächelte, „er ist sehr besorgt um sie, aber er will mir nicht erzählen warum."
„Apropos." Gabriella begann zu lächeln, „Wo wir gerade von Ryan sprechen. Was läuft da zwischen euch?" Sie begannen in Richtung Klasse zu laufen, wo sie Kreatives Schreiben haben. Kelsi sprach dabei über ihren Freund, „Er ist wirklich klasse. Wir haben sehr viel Spaß zusammen. Wir haben denselben Musikgeschmack und auch bei Büchern und Filmen haben wir die gleichen Vorlieben. Auch lieben wir es zu singen. Nicht die Showmusik, welche er und Sharpay normalerweise singen, sondern er hört meiner Musik zu. Wir schreiben Duette zusammen. Wir haben ein gutes für das nächste Musical geschrieben."
„Oh, ich kann es kaum erwarten", quickte Gabriella, „Troy und ich wollen gemeinsam vorsingen. Ich hoffe wir schlagen Ryan und Sharpay wieder." Sie stoppte, „Oh ist das schlimm? Ich gegen deinen Freund? Ich meine, ist das in Ordnung?"
„Klar ist es das." Kelsi lächelte, „Wir werden sehen. Ryan erzählte etwas über das Vorsingen, aber ich weiß nicht genau was es ist. Wir werden darüber sprechen, wenn wir dazu kommen." Gabriella und Tylor lachten, als sie ihren Sitz im Klassenraum fanden. Sie saßen vorne, wie immer. Gabriella schaute kurz zu Sharpay, welche hinten saß. Ryan saß neben ihr, wo er immer saß. Sie sprachen jedoch nicht mit einander, wie sie es normalerweise taten. Die Evans-Zwillinge hatten wirklich einen großen Streit.
Troy schaute seine Freundin an, als sie und ihre zwei Freundinnen sich auf ihre Plätze setzten. Er saß in keinem Fach in der Nähe von Gabriella. Er wusste, dass er sich nur ärgern würde, nicht weil er sie hasste, aber sie wusste einfach auf alles eine Antwort und er würde sich wie ein Idiot fühlen, wenn er neben ihr sitzen würde und nicht wissen würde. Er wartete darauf, dass ihr Lehrer eintreffen würde und schaute dabei ab und zu zu Sharpay hinüber, welche nur ein paar Plätze von ihm entfernt saß. Sie schaute in ihren Kalender und machte sich kleine Notizen darüber was sie noch zu tun hatte. Troy war amüsiert. Manchmal, er konnte sich nicht helfen, wunderte er sich was in ihrer kleinen Welt vorging. Ist dort nichts, was ihre Aufmerksamkeit erregt außer Musicals, Klamotten, Make-up und Tratsch?
Etwas sagte ihm, dass es dort etwas gab. Die Art und Weise wie sie sang, die Worte in ihren Liedern. Und sie war auch richtig süß. Er konnte nicht anders als es zu bemerken. Er verstand nicht, warum er es nicht schon vorher bemerkt hatte. Aber vielleicht kommt es daher, dass er sich früher nie die Zeit genommen hatte sie genau zu betrachten. Er hatte sie schon angeschaut, aber nie richtig betrachtet. In genau diesem Moment, viel ihr ihr Haar ins Gesicht. Er wollte aufstehen und ihr es wieder zurück hinter ihrem Ohr platzieren. Es sah aus, als hätte sie es 119 Mal gebürstet, aber das letze Mal vergessen. Das letzte Mal, welches ihr Aussehen vervollständigt hätte, das 120te Mal. Die Anzahl, wie oft sie normalerweise ihr Haar bürstete. Er konnte eine leichte Locke sehen und er wollte am liebsten ihr Haar nehmen um die Locke zu entfernen und dadurch ihr Haar ein letzes Mal zu bürsten. Um ihr Aussehen zu komplettieren. In genau diesem Moment schaute sie auf und fing seinen Blick auf. Er glaubte, das sie ihm einen bösen Blick zuwerfen wollte, aber sie gab ihm einen kleine Lächeln. Er fühlte sich überglücklich.
Sharpay schaute wieder nach unten und kritzelte etwas in ihren Kalender. Jedoch erreichte in diesem Moment ihre Lehrerin den Klassenraum und jeder in der Klasse wurde ruhig.
„Entschuldigung das ist zu spät komme." Mrs. Clark lächelte und setzte ihre Brille zurück auf die Nase, „Ich bin in ein paar Probleme geraten. Nun ich möchte, dass ihr heute nur eine Sache macht. Wenn ihr nicht fertig werdet, dann ist der Rest Hausaufgabe bis Montag. Ihr sollte ein Gedicht schreiben über etwas, was euch wirklich wichtig ist. Oder über etwas, worüber ihr denkt oder eine Erinnerung. In der nächsten Stunde werden wir es dann in der Klasse vorlesen. Es ist keine große Sache, also macht nicht so viel daraus. Mir viel nur auf, dass wir bisher nicht so viele Gedichte geschrieben haben." Troy stöhnte. Gedichte? Na super.
„Ihr könnt jetzt anfangen", sagte sie. Sofort begann die ganze Klasse Papier zu suchen, damit sie anfangen konnten das Gedicht zu schreiben. Sharpay schaute den Lehrer mit ihrem mysteriösen Blick an. Sie biss sich auf die Lippen und warf ihr Haar in den Nacken. Sie nahm ihr pinkes Notizbuch, in dem sie immer ihre Geschichten schrieb, dann einen Stift und begann dann wie eine verrückte zu schreiben. Troy seufzte. Sie hatte wirklich etwas besonderes an sich. Und er wollte unbedingt herausfinden, was es war.
Als die Schulglocke zu hören war, rauschte die gesamte Klasse aus dem Raum. Troy lief hinter Gabriella, Taylor und Kelsi, während er ihrer Unterhaltung lauschte. Er wollte sich nicht daran beteiligen, da seine Gedanken immer noch bei Sharpay waren. Er konnte nicht aufhören an sie zu denken. Er verlor sich in seinen Gedanken.
Er musste unbedingt mit ihr reden. Um ihr zu sagen, dass er ihr Lied kannte. Und das er sie unbedingt kennenlernen wollte, so wie sie wollte, dass es die Leute täten. Es war das, was sie weiterhin sang. Er drehte sich um, um zu schauen ob sie schon aus dem Klassenraum raus war, aber er war überrascht als er sah, dass sie nicht da war. Er entschloss nochmal zurück zu gehen und spähte in den Raum hinein. Sharpay saß noch an ihrem Tisch und schrieb Satz für Satz. Er konnte es nicht genau beschreiben, aber er war sich sicher, dass sie weinte. Nun, vielleicht weil er glaube sie schluchzen zu hören.
Er schlich zu ihr und passte darauf auf, dass sie ihn nicht hörte. Er setzte sich unbemerkt hinter sie. Er schaute ihr einen Moment beim schreiben zu und begann dann leise ihren Song zu singen.
"So many secrets,
So many lies.
No-one to talk to.
It's been awhile."
Sharpay drehte ihre Kopf herum, den Mund weit geöffnet. Sie hatte noch Tränen in den Augen, nachdem sie geweint hatte, aber ihr Herz begann jede Sekunde schneller und schneller zu schlagen. Sang Troy Bolton gerade ihr Lied? Er schaute sie an und schenkte ihr sein schönstes Lächeln. Bevor sie jedoch etwas sagen konnte, sang er weiter:
"A lonely heart.
In shadow of style.
Peace; no where around,
It's been awhile."
Sei ruhig!", schrie sie, als er mit dem Refrain fertig war, „Sei sofort still!"
„Was?", fragte er unschuldig.
„Woher weißt du von dem Lied?", schrie sie und stand auf. Sie sammelte ihre Sachen zusammen, „Wie? Hast du mir nachspioniert?"
„Nein!", sagte Troy und wusste doch das es eine Lüge war. Spionieren war genau das, was er getan hatte.
„Woher kennst du es dann?"
„Ich habe es dich singen hören", sagte er und sang weiter:
"My heart is in progress.
Growing so quick.
I wonder when someone notices
The real me?"
„SEI RUHIG!", schrie sie erneut.
„Sprich mit mir", schlug ihr Troy vor.
„Warum sollte ich mit dir reden?"
„Weil ich es gerne tun würde?"
„Aber ich nicht", sagte Sharpay und stürmte aus dem Klassenraum. Troy lief direkt hinter ihr.
„Wenn du es nicht machst, dann werde ich weiter singen!" Er folgte ihr durch die Gänge und dort wo sie auftauchten wurde sie komisch angestarrt.
„Halt die Klappe, Bolton und lass mich allein!" schrie Sharpay.
„Nein das werde ich nicht! Sprich mit mir!"
„NEIN!" Sie öffnete die Tür der Sporthalle und rannte hinein. Glücklicherweise war keiner drin. Sie warf ihre Sachen auf den Boden und wusste genau das Troy sie beobachtete.
„Urgh! Was willst du von mit, Bolton?"
„Ich möchte mit dir reden?", sagte er, „Mensch Sharpay, ich versteh dich nicht. Wenn wir an unserem Referat arbeiten sprichst du kaum mit mir und im nächsten Moment bist du wieder richtig kaltherzig. Was verbirgst du vor uns? Ich habe deine Lieder gehört und ich weiß das du etwas verbirgst."
Das geht dich überhaupt nicht an", schrie Sharpay und schaute ihn mit hasserfüllten Augen an, „Warum hörst du eigentlich überhaupt zu? Was geht dich mein Leben an?"
„Ich mache mir um dich Sorgen", sagte Troy, „Ich tue es immer noch! Ich weiß einige Dinge über dich. Und du willst ganz sicher nicht das die anderen dies erfahren. Ich möchte doch nur mit dir reden! Wieder dein Freund sein." Sharpay schaute ihn an und Tränen liefen ihr die Gesicht runter. Sie wusste worüber er sprach. Seine Eltern hatten es ihm bestimmt erzählt, aber sie wollte nicht mit ihm diskutieren.
„Lass mich einfach in Ruhe, Bolton" schrie sie, „Ich möchte einfach nicht mit dir reden."
„Schön!" rief er und gab für heute auf. Er ging in Richtung Tür.
„Lass mich verdammt nochmal in Ruhe", wiederholte sie und als die Tür ins Schloss fiel, sank sie auf den Boden erschöpft von dem langen Kampf. Und das sie vor der Konfrontation geweint hatte, half ihr auch nicht viel.
Letztendlich sammelte sie ihre Sachen zusammen und ging in Richtung Toilette. Glücklicherweise waren alle anderen im Unterricht.
So das wars mal wieder. Bitte hinterlasst mir ein Review. Bitte bitte. Und hoffe es geht bald weiter hab schon mit dem nächsten Chap angefangen.
Lg SirBene
