Maybe it's a fairy
tale,
but I believe
in happily ever after.
Troy wachte am Samstag mit einem komischen Gefühl im Magen auf. Er wusste nicht warum, aber er war sehr aufgeregt. Er verstand nicht, warum er so aufgeregt war, obwohl nur Sharpay ihn besuchen würde.
Er rannte den ganzen Tag durch das Haus, um Dinge für ihre Ankunft vorzubereiten. Sie war früher schon hier gewesen, klar, aber das war lange her und er wollte doch einen guten Eindruck machen. Auch wenn er wusste, das er nicht den Luxus besaß den sie hatte, aber er wollte doch sein bestes geben.
Nun war es 11:30 und der Moment kam immer näher. Er legte seine Sachen auf den Küchentisch.
Seine Eltern waren auf ihrer allwochenendlichen Shoppingtour unterwegs und ließen ihn allein daheim. Dadurch hatte er sich überlegt, dass sie in der Küche arbeiten könnten, da sie so alles in der Nähe hatten. Außerdem wollte er ihr nicht sein Zimmer zeigen. Er hoffte die Küche würde für die Ice-Queen perfekt sein. Ah verdammt, die Ice-Queen Theorie war ja verworfen. Er arbeitete an einer neuen und er begann sie so zu kennen, wie … Sharpay Evans, ein wirklich süßes Mädchen … welches gerne Basketball spielte?
Er ging nach oben, um seinen Laptop zu holen. Er wusste, dass sie ihr Referat niederschreiben musste, so dass er alles bereit haben wollte, damit sie ihn womöglich nicht noch anschreien würde, dass er unvorbereitet sei.
Gerade als er den Laptop auf dem Tisch platziert hatte, klopfte es an der Tür. Er ging hinaus ums sie zu öffnen, während sein Herz immer schneller und fester schlug.
WARTE! Warum war er so aufgeregt? Er war doch nur Sharpay! Er öffnete die Tür und sie enthüllte eine lächelnde Sharpay … mit einem Basketball in ihrer Hand!
„Hi", jubelte sie. Sie betrachtete ihn erwartungsvoll, aber es schien so als wäre er in der Tür festgefroren, „Ähm, kann ich reinkommen?"
Troy riss sich aus der Starre, „Aber klar", er lächelte als er sie passieren ließ, „komm rein."
„Danke", kicherte sie, „Wo werden wir arbeiten?"
„Hier in der Küche", sagte Troy, „Meine Eltern sind nicht zu Hause, somit haben wir das ganze Haus für uns." Sie zeigte ihm ein weiteres Lächeln und folgte ihm in die Küche, „Schönes Haus habt ihr!"
„Danke", sagte er unbeholfen.
Nervös wie auch sie war, setzte sie sich auf einen der der Stühle am Tisch und schaute ihn an, „Nun?", begann sie, „Was machen wir?"
Troy schaute sie an und entschied sich dann etwas über Klamotten zu sagen, welche er seitdem sie erschienen war angestarrt hatte, „Was hast du denn bis eben gemacht?"
Sie lachte, „Ich komme direkt von eine Spiel. Ich dachte du wüsstest das."
„Ja, ich mag was du trägst. Es steht dir." „Danke", antwortete sie und grinste dabei noch breiter.
Als sie an diesem Morgen wach geworden war, hatte sie sich entschieden ihm ihren richtigen Charakter zu zeigen. Sie wusste, dass er ES wusste, also wollte sie auch sie selbst sein, solange sie bei ihm war. Und auch ein Teil von ihr wollte es so. Sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte, dass er es nicht der Schule verraten würde. Auch hoffte etwas in ihr, dass sie gemeinsam ein bisschen Basketball spielen würden, wenn sie mit der Arbeit fertig wären.
„Herzlich willkommen", er lächelte.
Er fand es komisch Sharpay in solchen Klamotten zu sehen. Ihr Aussehen im Allgemeinen. Ihr Haar war zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie hatte kaum Make-up aufgetragen. Sie trug ein weißes Top und eine grüne männliche Shorts. Dazu trug sie weiße Socken, welche kurz unter ihren Knien endeten und grüne Schuhe um ihr Outfit abzurunden.
Sie hatte also vollkommen ihren Verstand verloren, folgerte Troy – es war noch stilvoll, obwohl es bequem war. Es herrschte eine unbeholfene Stille, wo keiner wusste, was er sagen sollte und somit schauten sie sich nur gegenseitig an.
Letztendlich entschied Sharpay, das sie die Stille unterbrechen sollte, „So! Was möchtest du zuerst machen? Mit dem Referat starten? Oder erst ein paar Notizen machen? Besprechen, wie wir es der Klasse vortragen sollen?
Troy setzte sich auf die andere Seite des Tisches, „Ich könnte anfangen die Präsentation zu machen", sagte er und zeigte dabei auf den Laptop, „und du könntest derweil ein paar weitere Notizen machen?"
„Sicher", sie lächelte. Sie nahm sich ein Buch, öffnete es und begann zu lesen. Sie konnte sich jedoch nicht konzentrieren, weil Troy sie immer noch anstarrte.
„Troy?", versuchte sie es, „Erde an Troy!? Hallo, hab ich irgendwas in meinem Gesicht?", lachte sie.
„Nein!", sagte Troy, „Es ist nur … du siehst richtig gut so aus."
„Was soll das den heißen? Seh ich nicht gut aus wenn ich in der Schule bin?" „Nein so hab ich das nicht gemeint."
„Ich weiß was du gemeint hast, du Dummerchen", lachte Sharpay und gab ihm einen leichten Klaps ins Gesicht. „Nun ich hatte mir gedacht, dass wenn wir hier genug gelernt haben, dass wir dann draußen vielleicht ein wenig Eins gegen Eins spielen würden?"
„Wirklich?", fragte Troy überrascht.
„Ja warum nicht . Könnte lustig werden."
„Sicher", sagte Troy, „Es würde mich freuen mit dir zu spielen. So kann ich sehen was du kannst." „Oh ich kann sehr viel", sagte Sharpay. „Ich glaube, dass ich nicht wirklich alles wissen will", lachte Troy.
„Gut, deine Entscheidung", sagte sie nur und warf ihren Kopf zurück, „Was brauchen wir noch alles? Ich bin müde vom vielen lesen."
„Hmm. Ich weiß es nicht. Ich glaube wir haben genug zusammen um die Präsentation zu machen. Was möchtest du denn für eine Note haben?
Sie lachte erneut. „Ist mir egal. Warum lässt du es mich nicht schreiben. Ich weiß einiges über das Zeug."
„Gut", sagte er und schob ihr den Laptop rüber, „und was soll ich in der Zeit machen?"
Sie sah ich an und verschränkte die Arme, „Ich möchte ja nicht unhöflich klingen, aber … hast du etwas zu essen? Ich bin ganz schön hungrig. Ich hab seit halb 7 heute Morgen nichts mehr gegessen.
„Aber klar doch", sagte Troy, „Ich bin auch hungrig." Er stand auf um im Kühlschrank nach etwas essbarem zu suchen, während Sharpay weiter mit dem Laptop arbeitete. „Was möchtest du?"
Sie schwang ihre Hand in einem Kreis, das Troy sagte, dass es ihr egal war, was es gab. „Wie wäre es mit dem Rest von gestern? Lasagne?" Sie nickte nur.
Er nahm die Schüssel aus dem Kühlschrank und legte sie auf den Tisch, damit er ein paar Teller holen konnte. Dabei schaute er Sharpay die ganze Zeit an. Ihre Finger flogen währenddessen über die Tasten. Ihr Blich war ängstlich.
Er fand zwei Teller und tat etwas von der Lasagne darauf. Er nahm sich einen Teller um ihn in die Mikrowelle zu stellen. Aber als er sich umdrehte, hatte Sharpay sich schon einen Teller genommen und angefangen zu essen. „Weißt du", begann er, während er ihr beim Essen zusah, „Ich könnte es für dich aufwärmen." „Nein", sie schüttelte ihren Kopf, „Es gut und ich bin wirklich hungrig."
„Okay", lachte er. Dann setzte er sich hin und wartete darauf, dass die Mikrowelle fertig wurde. Als sie fertig war, nahm er den Teller heraus und begann ebenfalls zu essen.
Zwei Stunden später schob Sharpay den Laptop von sich weg und signalisierte damit, dass sie fertig war, „Ah!", gähnte sie und streckte sich, „Ich bin so fertig, aber letztendlich sind wir fertig."
„Komplett?"
Sie nickte, „Wir müssen nur noch entscheiden, wie wir es der Klasse präsentieren wollen. Aber das kann warten, oder?"
„Sicher", sagte Troy und nickte enthusiastisch. Er schaute auf die Uhr und sah, dass es so gegen 2 Uhr war. Sharpay lächelte und schnappte sich den Ball vom Stuhl, „Wollen wir dann spielen?"
„Ja wir können", sagte Troy, „Aber ich dachte mir du könntest mir vielleicht mit diesem Gedicht helfen, welches wir für morgen schreiben müssen?"
Sharpay kicherte, „Aber klar, nehm es mit nach draußen und wir können uns in Graß setzen. Ich brauche frische Luft. Aber zuerst Basketball!"
Troy stand auf, nahm sich seine Sachen und rannte nach draußen, Sharpay direkt an seinen Versen. Das erste was sie tat war, in Richtung des Korbes zu laufen und den Ball zu werfen. Er ging rein.
„Uh-uuh", meinte Troy, „Das war wirklich ein guter Wurf weißt du das? Du bist gut!"
„Ich bin brillant", sagte sie und grinste.
Er nahm sich den Ball und dribbelte, „Also eins gegen eins?", fragte er.
„Aber klar, ich muss doch sehen, ob ich besser bin als du." „Das bezweifle ich", lachte er.
Sharpay lachte auch aber dann wurde sie ernst, „Ich auch!"
„Also los", sagte er, „lass uns spielen und dann hilfst du mir bei den Hausaufgaben."
„OK", sie nahm ihm den Ball aus der Hand, dribbelte hinter ihn und warf der Ball. Er ging rein. „Gut", meinte Troy, „Du holst den Ball und ich hol mir den anderen also los!"
Sharpay lachte und warf den Ball, „Warum brauchst du eigentlich meine Hilfe für das Gedicht? Kannst du es nicht alleine?" Er rannte hinter sie und warf, 1-1 „Ich hasse Gedichte und du bist darin wirklich gut!"
„Woher willst du das wissen?", fragte sie und warf von der Mitte des Feldes aus und der Ball verfehlte den Korb, „Wie?" Er nahm den Ball und lächelte sie an, während er eine kurze Pause machte, „Ich hab dein Lied gehört, schon vergessen?"
„Oh, als du mich die ganze Zeit verfolgt hast?", sagte sie und nahm ihm den Ball weg. „Hey, du schummelst. Außerdem habe ich dich nicht verfolgt."
„Aber klar hast du", kicherte sie und warf ihm den Ball zu, „Aber trotzdem danke. Ich höre es immer gerne wenn mir jemand sagt, dass ich gut bin. Es ist schön das zu hören." „Ich weiß!", lachte Troy, „Kann ich dich etwas fragen?" „Immer", lachte Sharpay, während sie den Ball dribbelte, den sie gerade bekommen hatte.
„Wie kommt es, dass du so kalt zu jedem bist in der Schule? Ich meine … Warum bist du nicht so wie du jetzt hier bist?"
„Da gibt es viele Gründe. Ich möchte nicht darüber reden. Vielleicht werde ich es dir irgendwann mal erzählen." „Oh…", Troy lächelte sie an, „Du möchte also, dass wir eines Tages zusammenkommen?"
Sie stoppte und hielt den Ball in den Händen fest, „Wäre lustig. Auch weil ich dann jemanden zum Reden hätte." „Hast du nicht Ryan?"
„Habe ich …", sie stoppte, „Aber ich denke mal du hast gemerkt, dass wir im Moment nicht wirklich mit einander reden." „Klar habe ich das. Und warum ist das so?"
„Er ist die ganze Zeit mit Kelsi beschäftigt", höhnte Sharpay, „Und er war der einzige Freund den ich je hatte."
Troy konnte sich vorstellen, wie sie sich fühlte. Nun nahm er ihr den Ball ab und sagte, „Aber jetzt hast du ja auch mich. Wir können ab und zu ja was zusammen unternehmen!"
„Es würde mich freuen", sagte sie und hatte überhaupt keine Lust mehr noch weiter zu spielen. Sie mochte es einfach nur sich mit ihm zu unterhalten. Dann warf sie sich auf ein Stück Gras in ihrer Nähe und schaute ihn an, „So als wären wir wieder Kinder oder?"
„Ja", meinte Troy und setzte sich mit dem Ball in der Hand direkt neben sie, „Als wir Kinder waren. Erinnerst du dich?"
„Aber klar erinnere ich mich", sagte sie und schaute in liebevoll an, „Deine Familie war einer der wichtigsten Dinge für meine Mutter. Ich werde niemals die Zeit vergessen, die wir zusammen verbracht haben."
„Es tut mir leid, das mit deiner Mutter. Meine Mutter hat mir erzählt was passiert ist."
Sharpay wurde still und schaute hoch in den Himmel, „Es ist lange her. Ich kann mich kaum noch an sie erinnern. Es gab eine Zeit, wo ich sehr sauer auf sie war, nachdem sie gestorben ist. Ich wollte, dass sie wieder lebte, damit ich sie erneut umbringen konnte", seufzte sie, „Es ist schwer mit zwei Männern zu leben Troy. Als Mädchen verstehst du?"
„Ich kann es mir vorstellen. Und du sagtest ja auch, du hast keine richtigen Freunde. Dann ist es noch härter", sagte er, während er mit dem Ball in der Hand spielte.
Sharpay nickte, „Aber ich habe und werde es überleben. Ich mache meine eigenen Sachen und denke auch so. Ich bin glücklich so." „Aber vermisst du ab und zu nicht einfach Freunde?"
Sie zuckte mit den Schultern, „Es wäre bestimmt lustig mit ein paar Freunden ins Kino zu gehen aber hey. Ich bin nicht hier um mich zu beklagen. Ich spiele drei Tage die Woche Basketball mit meinem Team und wir haben viel Spaß. Sie mögen mich so wie ich bin."
„Achso", Troy machte eine Pause, „Der Tag, in der Schule, als du und Ryan diskutiert habt. Worüber habt ihr denn gesprochen? Du klangst ziemlich genervt!"
„Dies ist alles ein Teil von dem, was ich dir irgendwann mal erzählen werde", antwortete Sharpay und lächelte. Dann setzte sie sich aufrecht hin und nahm sein Heft, „Möchtest du, dass ich einfach irgendwas schreibe?"
„Das wäre wirklich nett", sagte Troy und setzte einen bettelnden Blick auf, „Aber lass es nach mir klingen. Nicht so viel Sharpay-isch!" „Oh, ist das so schlimm?"
„Nein, aber der Lehrer muss ja glauben, dass ich es geschrieben habe."
„Okay. Gib mir fünf Minuten und ich schreibe dir was zusammen."
Troy nickte und stand auf um ein paar Körbe zu werfen. Er wollte mehr eins gegen Eins gegen Sharpay spielen, wenn sie fertig war.
„Hey Troy!", fragte sie, „Erinnerst du dich an das Lied „Breaking Free"? Nach dem Winter Musical?" „Aber klar", sagte er und schaute sie an, „Was ist damit?" „Es hat nicht lange gehalten oder?" „Nein nicht wirklich." Sie nickte und schaute auf das Papier.
„Warum?"
„Es wäre schön selber auszubrechen. Wenn ich das machen würde, dann könnte ich ich sein. Ich könnte mit dir Sport treiben. Und könnte solche Klamotten auch in der Schule tragen."
„Es steht dir wirklich gut", bemerkte Troy, „Aber du kannst das doch tun. Keiner sagt, dass du nicht ausbrechen kannst. Ich meine Gabby ist Mitglied im Theaterclub und im Schulischen Zehnkampf Team. Du könntest Theater und Sport machen. So wie ich."
Aber bedenke die Schule. Es könnte ein neuer „Status Quo" entstehen."
Troy lachte, „Das könnte in der Tat lustig werden."
Sharpay rollte mit den Augen, „Es war lustig genug. Ich mochte nur nicht das Ende. Hat Gabriella nicht ihr Essen auf mich geworfen?
„Es war ein Unfall. Außerdem ist Gabby sehr ungeschickt. Es war nicht ihre Schuld."
„Schau dich an", sagte Sharpay und stand auf um mit ihm zu spielen, „Du verteidigst deine Freundin."
„Nun das ist mein Job!"
„Nun, wie läuft es bei euch beiden?", fragte Sharpay.
„Es läuft gut", lächelte Troy, „Ich meine, sie ist wirklich süß und so, aber ich habe das Gefühl als würde ich ins Leere laufen. Ich verbringe kaum Zeit mit ihr. Vielleicht sind wir einfach zu verschieden. Ich weiß es nicht…"
„Du solltest dir ein sportlicheres Mädchen suchen", bemerkte Sharpay und warf den Ball – sie traf, „jemand mit dem du spielen kannst."
Troy schaute sie an. Meinte sie etwas Bestimmtes? „Ja…", irgendwie mochte er die Idee, „Ja, dass sollte ich wirklich machen."
Sie kicherte, dribbelte mit dem Ball herum, während Troy nur so in Gedanken herum stand. Der Gedanke mit ihm und Sharpay wollte nicht vergehen. Sie könnten ein wirklich süßes Pärchen sein. Er hatte ja Bilder von ihm und ihr gesehen, als sie noch Kinder waren. Sie waren wirklich süß zusammen gewesen. Und sie war sehr sportlich. Plus, sie war wirklich heiß, das nicht zu vergessen.
Und nun, die Shorts und das Top das sie heute trug… man konnte sich wirklich viel vorstellen.
Sharpay drehte sich um, um zu schauen, was er machte, „Willst du dort Wurzeln schlagen Troy? Los, spiel mit mir", lachte sie.
„Sekunde", sagte Troy und wollte ein bisschen was zeigen, „Ich möchte nur mein Shirt ausziehen. Es ist doch ziemlich heiß."
Sharpay schaute ihn etwas komisch an, „Ja, mach was du willst. Aber warte nicht darauf, dass ich meins auch ausziehe.
Troy rollte mir den Augen bei ihrem Kommentar. Es war so Sharpay, aber nicht so wie sie es in der Schule gesagt hätte. Dort hätte sie es anders ausgedrückt. Er zog sein Shirt aus und warf es zu den Büchern auf dem Rasen. Dann drehte er sich um und sah, dass Sharpay immer noch Körbe warf. Er rannte auf sie zu und schnappte sich den Ball bevor sie es konnte.
„Uh, uh", schrie sie, „Troy Bolton. Das hast du nicht wirklich getan."
Er drehte sich um, „Ich denke doch."
Sharpay stoppte und fixierte seine Brust mit ihren Augen … WOW, dachte sie, „Äh was?"
Troy lächelte in sich hinein, „Los lass und spielen."
„Gut", sagte sie und nahm ihm den Ball ab.
„Troy, wir sind zu Hause!", rief Mrs. Bolten und betrat die Küche. Sie stoppte, als sie seine Sachen überall auf dem Tisch verstreut liegen sah. Sie seufzte, „Troy?"
Coach Bolton, welcher die Einkaufskörbe seiner Frau trug, kam direkt hinter ihr in die Küche, „Wo ist er denn?"
„Ich weiß es nicht."
„Vielleicht ist er draußen?", meinte Coach Bolton. Er ging zur Tür und spähte hinaus. Er war überrascht, dass sein Sohn draußen mit einem Mädchen Basketball spielte, welches er nicht kannte, „Katie?", rief er seine Frau und schaute sie an, „Komm her und sieh dir das an?"
Sie stoppte mit dem, was sie gerade machte und stellte sich neben ihren Mann. Sie war genauso überrascht wir er, „Wer ist das? Kennst du sie? Eine aus dem Frauenteam?"
„Nein!", sagte Coach Bolton, „Ich habe sie noch nie zuvor gesehen. Aber sie kommt mir so bekannt vor."
„Ach ja, tut sie das?"
„Soll ich sie rufen? Es gibt bald Abendessen."
„Lass sie noch ein Weilchen spielen", antwortete Mrs. Bolton. Sie schaute ihrem Sohn nach, der anscheinend jede Menge Spaß hatte mit dem Mädchen hatte. Er sieht wirklich glücklich aus. Coach Bolton nickte, bewegte sich aber nicht von der Tür weg. Er blieb dort stehen und sah den beiden Jugendlichen zu. Mit wem auch immer Troy dort spielte, sie war wirklich gut. Er schaute ihr zu, wie sie an Troy vorbei dribbelte und einen Wurf machte, wobei der Ball auch den Korb traf.
Plötzlich schlug Troy ihr den Ball aus der Hand und packte sie an der Taille. Dann schwang er sie herum. Sie kreischte und Troy setzte sie wieder auf den Boden und machte sich ihre Schwindelgefühle zu nutzen, um ein paar Bälle in ihrem Korb zu versenken.
„Urgh! Bolton!", schrie Sharpay und rannte ihm nach, „Ich bring dich um! Du bist ein Betrüger!"
„Dann komm und fang mich doch!", neckte Troy sie und schaute ihr in die Augen.
„Du bist so gemein. Aber nur ein bisschen", beendete Sharpay.
Troy wollte gerade antworten, als er einen Ruf vom Haus her hörte. Sie sahen beide auf und sahen Troy's Vater in der Tür stehen.
„Hey ihr zwei. Essen ist bald fertig. Du musst deine Sachen noch wegräumen, Troy", rief er.
„Komme, Dad!"
Sharpay kicherte, auch wenn es ihr etwas peinlich war hier gefunden zu werden. Sie hatte eigentlich gehofft, dass sie wieder weg wäre, wenn seine Eltern nach Hause kommen würden. Aber sie hatten die Zeit vergessen. Troy gab ihr den Ball, schnappte sich seine Bücher und sein Shirt und machte sich dann auf den Weg ins Haus. Er zog sich das T-Shirt an, bevor er hinein ging. Sie traten in die Küche, wobei Sharpay doch etwas schüchtern war.
„Hi", sagte Mrs. Bolton und streckte ihr die Hand entgegen, „Mein Name ist Katie und wer bist du?"
„Uh", Sharpay schüttelte ihr die Hand, „Sharpay Evans."
Mrs. Bolton gefror in ihrer Bewegung, „Du bist Sharpay Evans?" Sharpay nickte und lächelte.
„Charlotte's Tochter?" „Ja."
„Wow…", sagte Mrs. Bolton und studierte ihr Gegenüber sehr genau. Sie sah eigentlich gar nicht wie ihre Mutter aus.
„Nun…", Sharpay drehte sich zu Troy, „Ich muss heim, Troy. Ich weiß nicht ob mein Dad daheim ist, aber wenn er es ist, dann muss ich Essen machen."
Troy nickte, „Ich bring dich raus." Sie gingen hinaus in die Halle.
„Druckst du den Vortrag noch aus?", fragte Sharpay. Troy nickte, „Aber klar doch."
Sie standen eine Zeitlang schweigend nebeneinander. „Ich seh dich morgen in der Schule?", fragte Troy dann.
„Ja, aber…."
„Ich werde niemandem etwas erzählen. Du bekommst von mir so viel Zeit wie du willst."
Sharpay lachte, „Okay." Dann lehnte sie sich vor und umarmte ihn, „Ciaoi."
Sie öffnete die Tür und verschwand. Troy schaute ihr mit einem rieseigen Grinsen auf dem Gesichte nach. Er wusste, was er morgen machen musste. Er musste mit Gabriella Schluss machen. Sein Herz gehörte jetzt jemand anderem. Sharpay hatte es erobert.
