"MAybe it's a fairy tale,

but I believe in happily ever after"


Kapitel 10 Das Nachbeben

Am nächsten Morgen trafen sich Troy und Sharpay vor der Schule damit sie gemeinsam sich dem Theater, das kommen würde, stellen konnten.

Mittlerweile würden die meisten die Teilnehmerliste gesehen haben und wissen, dass sie gemeinsam für die Hauptrolle vorsingen würden. Sie hatten darüber gesprochen und einen Plan vereinbart, was sie sagen würden. Sie wollten noch nicht, dass die Leute etwas über ihre neue Beziehung erfuhren. Sharpay hatte bereits darüber nachgedacht aus den ganzen eingefahrenen Abläufen auszubrechen, jedoch wollte sie es langsam angehen und nicht plötzlich eines Tages reinen Tisch machen und allen ihr wirkliches Ich zeigen.

Sie wusste, dass sie ihr eh nicht glauben würden.

„Treffen wir uns nach der Schule?", fragte Troy und schaute sie an.

„Ja aber ich hatte mir was anderes überlegt!", lächelte Sharpay und drückte leicht seine Hand, „Warum essen wir nicht gemeinsam zu Mittag?"

„Wie zusammen? Am gleichen Tisch?", fragte Troy.

„JA!", antwortete Sharpay, „Man bist du schlau, oder was dachtest du was zusammen bedeutet. Wie zusammen aber doch nicht zusammen?"

Troy lachte, „Nein! Aber ich dachte du wolltest es langsam angehen?"

„Ich weiß, aber wenn jemand fragen sollte, sagen wir einfach, dass wir über unser Geschichtsprojekt sprechen!"

„Du weißt schon, dass dieses Argument unbrauchbar wird, sobald wir die Hausarbeit eingereicht haben!"

Sharpay rollte mit den Augen. „Ich weiß, aber wenn es soweit ist sagen wir einfach, dass wir für das Vorsingen üben."

„Na gut!" Troy lächelte, „Wir sehen uns dann bereits zum Mittagessen?"

„Korrekt!", antwortete Sharpay.

Troy neigte sich leicht zu ihr und gab ihr einen schnellen Kuss, „Ich gehe zuerst rein und ziehe die meisten Blicke auf mich und kurz darauf kommst du wie immer hineingefegt. Ist das für die OK meine Liebste?"

Sharpay lachte, „Geht klar!"

„Tschüss!", sagte Troy ermutigend. Er ging in Richtung Eingangstür der Schule. Er hatte Angst davor was passieren würde, wenn seine Teamkameraden in sehen würden. Chad würde so tun als wäre er total verrückt geworden oder er würde sich von einer Herzattacke erholen müssen.

Troy öffnete die Tür und beeilte sich hinein zu kommen.

Als die Tür sich schloss wurde es totenstill in der Halle.

„Da ist er ja", flüsterte eine der Cheerleaderinnen und deutete auf ihn.

„Ja ich kann ihn sehen!", antwortete eine andere und stupste jemand anderen in die Seite.

Troy schaute sich um und fühlte alle Augen der Anwesenden auf sich. Er kratzte sich leicht am Kopf und ging in Richtung seines Schließfaches.

Jedoch war er keine zwei Schritte gelaufen, als Chad ihn schon eingeholt hatte, „Hey Alter!", rief Chad, „Was ist mit dir los? Bist du verrückt? Ich habe die Teilnehmerliste fürs Vorsingen gesehen. Du singst gemeinsam mit der Eiskönigin?!"

„Ja!", sagte Troy und stand nun endlich vor seinem Schließfach. Er öffnete es und begann seine Bücher zwischen dem ganzen anderen Krimskrams zu suchen, dass sich während seiner High School Zeit dort angesammelt hatte.

„Ist das alles was du dazu zu sagen hast?", fragte Chad, „Nur ein JA? Ich meine, irgendetwas stimmt doch nicht mit dir … bist du krank?"

„Nein bin ich nicht!", antwortete Troy, „Es ist nur so das Gabriella, nachdem wir uns getrennt hatten, nicht mehr mit mir vorsingen wollte und Sharpay hat Stress mit Ryan. Während wir an unserem Geschichtsprojekt arbeiteten, kamen wir auf das Thema zu sprechen und haben uns dafür entschlossen gemeinsam vorzusingen! Kein großes Problem also!"

„Aber du musst viel mehr Zeit mit ihr verbringen, vor allem, mit ihr proben."

„Und?", sagte Troy während er sein Fach schloss, „Sie ist doch süß!"

„Was stimmt mit dir nicht?", rief Chad und warf die Arme in die Luft.

Troy rollte mit den Augen und drehte sich rum. Genau in diesem Moment marschierte Sharpay durch die Tür, den Kopf wie immer hoch erhoben. Sie trug einen weißen Rock, ein pinkes Top und pinke Stilettos. Ihr Haar wurde durch einen pinken Hut zusammengehalten mit vielen Perlen daran.

Die anderen Schüler begannen sofort erneut an miteinander zu flüstern, aber es interessierte sie nicht.

Sie kam nicht weiß, da sie von Ryan gestoppt wurde, „Sharpay?"

Sie schaute ihn kurz an, warf ihm einen bösen Blick zu und marschierte einfach weiter. Ryan wollte aber nicht so einfach aufgeben. Er begann schneller zu laufen und holte sie erneut ein.

„Was stimmt mit dir nicht?", fragte er, „Singst du tatsächlich gemeinsam mit Troy Bolton vor?"

„Oh, sprichst du nun wieder mit mir?", schnaubte sie und schaute ihn dabei nicht mal an.

„Willst du dich nun allen offenbaren?", sagte Ryan, „Erst der ganze Stress wegen Aaron und nun dies. Was verdammt nochmal ist los mit dir?"

Sharpay blieb plötzlich stehen, was dazu führte das Ryan von hinten in sie krachte. Sie drehte sich rum und schaute ihn ziemlich böse an.

„Was ist nur los mir DIR?", schrie sie ihn an, „Kannst du mich nicht endlich alleine lassen? Huh? Die Sache zwischen Aaron, Mum und Dad hat nichts mit dir zu tun. Halt dich einfach das raus!"

„Aber ich mache mir Sorgen. Schließlich bin ich dein Bruder!"

„Wenn du meinst!", sagte Sharpay und rollte mit den Augen. Sie ging zu ihrem Pinken Spind und ignorierte Ryan.

Er stand dort und wartete darauf, dass sie sich wieder zu ihm umdrehte, was sie aber nicht tat. Nach zwei Minuten kam Kelsi zu ihm und zog ihn mit sich.

Alle warteten, dass Sharpay etwas tun würde, aber sie war zu sehr beschäftigt mit ihrem Spind, so dass sie das Interesse verloren.

Troy schaute in ihre Richtung, als Chad ihn in eine andere Richtung zog. Er vermutete, dass sie weite und jemanden zum Reden brauchte, aber er konnte jetzt nicht zu ihr. Es wäre zu offensichtlich.


„Ich kann es nicht glauben!", schrie Gabriella und schaute Taylor mit großen Augen an, „Ich kann es nicht glauben, dass er mit ihr vorsingt! Was habe ich getan um so etwas zu verdienen? Ich habe ihm nichts getan, außer ihn zu lieben!"

„Es tut mir leid Gabby!", sagte Taylor, „Aber es macht schon Sinn, Schätzchen. Du wolltest nicht mit ihm vorsingen. Also musste er sich jemand anderen suchen."

„Aber warum Sharpay? Warum ausgerechnet sie?" Gabriella blinzelte.

„Ich weiß es nicht Schätzchen…" Taylor biss sich auf die Unterlippe.

„Ich wette sie versucht sich ihn unter den Nagel zu reißen? Ich kann gar nicht glauben, dass sie zu sowas im Stande wäre. Ich war doch immer nett zu ihr", sagte Gabriella.

„Nun du hast ihr im letzten Musical die Hauptrolle streitig gemacht!", sagte Taylor.

Gabriella schnaufte und lehnte sich zurück gegen die Toilette. Sie waren auf der Mädchentoilette und hatten eine heftige Diskussion, nachdem sie die Auswahlliste gesehen hatten. Gabriella konnte es nicht fassen. Sie hatte gehofft, dass Troy wieder zu sich kommen würde und sie fragen würde, ob sie wieder zusammen kommen würde und dann hätten sie gemeinsam vorsingen können.

„Nun…", fing sie an, „brauche ich jemanden mit dem ich zusammen vorsingen kann."

„WAS?"

„Ich brauch die Hauptrolle, damit ich Troy zeigen kann, dass ich besser bin als Sharpay!", sagte Gabriella, „Wer kann noch singen in dieser Schule?"

Taylor zog eine Augenbraue hoch, „hmm… vielleicht Ryan?"

„Ja, du hast recht!", jubelte Gabriella, „Meinst du Kelsi hat ein Problem damit wenn ich ihn frage ob wir gemeinsam vorsingen? Ich mein sie kann ja nicht, da sie die Pianistin ist!?"

„Ich denke schon, dass du sie fragen kannst", sagte Taylor, „aber nicht jetzt. Wir müssen zum Unterricht. Wir werden es später besprechen okay?"

Gabriella stand auf und nickte, „Sicher!"


Sharpay trat in die Cafeteria ein und suchte nach Troy.

Sie brauchte nicht lang um ihn zu finden, da er ihr einen Platz zwischen seinen Basketballkameraden freigehalten hatte. Sie wünschte er hätte es nicht gemacht, da sie sich bei ihnen nicht sehr wohl fühlte. Sie holte tief Lust und lief zum Tisch.

„Hey Sharpay?", rief Troy und konnte gerade so ein Lächeln verhindern.

„Bolton", sie nickte ihm zu, „Wollten wir nicht unser Projekt besprechen?"

„Ja wollten wir!" Troy schaute sie verwirrt an. „Deswegen habe ich dir einen Platz reserviert!"

„Wir können hier nicht an unserem Projekt arbeiten!", sagte Sharpay. „Ich kann nicht bei ihnen sitzen!" Sie warf ihre Haare nach hinten und schaute zu dem Tisch wo sie normalerweise saßen. Ryan und Kelsi waren noch nicht da. „Wir können uns an meinen Tisch setzten. Er ist frei und wir können dort in Ruhe arbeiten!"

Troy schaute sie an und bemerkte das es für sie wohl ein zu großer Schritt war sich zu seinen Freunden zu setzten. Er nahm sein Essen, „Sicher. Schnell jetzt."

„Natürlich, Bolton", grinste Sharpay und ging zu ihrem Tisch ohne auf ihn zu warten. Troy stand auf und folgte ihr.

„Hey Alter, was machst du?", wunderte sich Chad, „Du gehst doch nicht etwa mit ihr oder?"

„Wir müssen wirklich weiter am Projekt arbeiten Chad!", sagte Troy und kaute auf seiner Unterlippe.

„Alles klar man. Nur manchmal versteh ich dich echt nicht!?"

„Und ich dich auch nicht!"

„Nur du bringst alles durcheinander, wenn du Zeit mit ihr verbringst. Sie ist die Eiskönigin, der Musicalfreak!"

„Aber es war vollkommen in Ordnung als ich mit Gabriella zusammen war und es ist für dich in Ordnung bei Taylor?", sagte Troy und warf seinem Freund einen bösen Blick zu. Die viele Zeit die er mit Sharpay verbrachte färbte definitiv auf ihn ab.

Chad war sprachlos und schaute nach unten. Kurze Zeit später schaute er Troy wieder an, „Ok man. Es tut mir leid. Es sieht so aus als wollt ihr zwei ein gute Note im Projekt bekommen und verbringt deswegen so viel Zeit zusammen. Ich akzeptiere das, aber bitte vernachlässige nicht Basketball? Du brauchst das Training. Wir haben bald das wichtige Spiel!"

„Natürlich", antwortete Troy, „Ich trainiere jeden Tag!"

Dies war keine Lüge. Er und Sharpay spielten jeden Tag bei ihm zu Hause Basketball. Troy musste zugeben, dass mit ihr zu spielen viel mehr Spaß machte als mit einer Gruppe Jungs.

Sie war lustig und brachte ihn zum Lachen. Sie sah gut aus, was es noch besser machte. Nur ein kurzer Blick auf ihre geschmeidigen, sonnengebräunten Beine und er entwickelte Extrakräfte um das Spiel zu gewinnen. Und Sharpay wurde auch von Mal zu Mal besser.

„Na gut. Ich seh dich später", sagte Chad.

Troy nickte, sammelte seine Sachen ein und schloss sich Sharpay an.

Mittagessen war eine sehr lustige Angelegenheit. Troy und Sharpay wurden von niemandem gestört, da keiner wusste was sie mit der Situation anfangen und davon halten sollten.

Auch wenn sie sich nicht küssen oder sonstiges machen konnten, so hatten sie doch ihre Beine verwickelt, warfen sich gegenseitig Blicke zu und nichts konnte Sharpay das Lächeln vom Gesicht wischen.

Sie arbeiteten natürlich nicht an ihrem Projekt, da es schon fertig war. Sie sprachen miteinander und machten Pläne fürs Wochenende.

So wie es aussah war Sharpays Vater außerhalb der Stadt unterwegs und Ryan war bei Kelsi eingeladen, mit Übernachtung.

Gabriella, Chad und Taylor waren auch eingeladen ebenso wie Troy, jedoch hatte er dankend abgelehnt, da er mehr Zeit mir Sharpay am Wochenende verbringen wollte. Wenn sie bei ihr blieben, wären sie die ganze Zeit allein und hätten viel Zeit sich miteinander zu beschäftigen und Spaß zu haben.

Oder sie könnten auch zu Troy gehen, Zeit mit seiner Familie verbringen, Basketball spielen und das super Tolle Abendessen von Troys Mutter genießen. Sie wussten noch nicht genau was sie machen wollten aber das würde sich dann noch zeigen.

Die Glocke läutete und beendete die Pause. „Wir treffen uns nachher bei mir?", fragte Troy.

„Jup!" Sharpay lächelte ihn an, „Zu schade das wir keine Stunden heute gemeinsam haben, oder?"

„Ich vermisse dich jetzt schon", murmelte Troy.

Sie lächelte ihn ein letztes Mal an, bevor sie wieder ihre Eisköniginnen Fassade aufsetzte und in Richtung Unterricht ging."


Sharpay klopfte gegen 16 Uhr an der Haustür der Boltons. Sie war überrascht, als es Troys Mutter war die die Tür öffnete, „Hallo Sharpay!" sie lächelte, „Komm doch rein!"

Sharpay lächelte und folgte ihr in die Küche.

„Setz dich ruhig. Ich habe Troy und Jack einkaufen geschickt. Ich muss mich mal in Ruhe mit dir unterhalten.

Sharpay war etwas verwirrt. Was war hier los…? Sie setzt sich auf einen Stuhl und Mrs. Bolton stellte zwei Tassen mit Limonade und einen Teller mit Keksen auf den Tisch.

„Was ist denn los?", fragte Sharpay.

„Ich weiß nicht was mit dir und Troy los ist in letzter Zeit", antwortete Mrs. Bolton, „Ich meine es ist schön das ihr zwei wieder Freunde seid, aber es kommt doch sehr plötzlich und überraschend. Und dann weiß ich nicht was mit Gabriella passiert ist. Ich hatte gehofft du könntest es mir erklären? Er sagte mir, dass er sie einfach nicht mehr lieben würde, ich denke das weiß du, du warst schließlich dabei, aber … Ich glaube ihm das einfach nicht!"

„Oh…", Sharpay blickte nach unten und dachte sie wären erwischt, „Ich weiß es nicht wirklich… Wir sprechen nicht sehr viel darüber. Ich kenne Gabriella kaum und auch nicht Troys andere Freunde!"

„Tatsächlich?", fragte Mrs. Bolton misstrauisch. Sie wollte wirklich wissen wie es ihr und Ryan in der Vergangenheit ergangen war und sie wollte auch wissen ob das, was sie vermutete, stimmte. Nämlich das Troy und Sharpay nicht nur Freunde waren, wie sie es immer erzählten. Man konnte sie als nervtötend beschreiben, aber das war nun mal Katie Bolton. Eine Tratschtante. „Warum nicht?"

„Hmm, nun weil ich einfach ich bin!", sagte Sharpay kurz angebunden und fühlte sich plötzlich etwas schüchtern, „Ich hatte halt immer nur Ryan und es gab immer nur uns!"

Mrs. Bolton nickte, „Okay aber warum? Hattest du Angst?"

„Ich denke ich habe zu große Angst jemanden zu nahe an mich heran zu lassen", sagte Sharpay und spielte mit ihren Fingern, „Denn wenn ich sie nicht nahe an mich heran lasse, dann kann ich sie auch nicht verlieren und sie können mir dann auch nicht damit wehtun."

„Aber es gibt doch bestimmt viele Leute die dich gerne näher kennen lernen wollen!", sagte Mrs. Bolton, „Und nicht alle werden wie deine Mutter getötet. Ich meine du bedeutest uns allen etwas, Wir kommen uns schließlich momentan näher oder? Warum nimmst du das Risiko auf dich?"

Sharpay blinzelte und schaute die Frau an die sie schon ihr ganzes Leben kannte. Auch wenn sie die Frage komisch fand, zeigte sie es nicht. „Weil es ihr seid", flüsterte sie leise. „Du bist praktisch die Person die mir am besten eine Mutter sein kann. Du kommst sehr nahe an meine heran. Ich kenne dich schon ewig. Und als Troy und ich… als wir wieder angefangen haben miteinander zu reden, habe ich gemerkt, dass ich euch alle wieder zurückbekomme. Die Personen die mir so viel bedeuten… und auch meiner Mutter!"

Mrs. Bolton nickte, reichte über den Tisch und nahm Sharpays Hand in ihre. „Du weißt ich bin immer für dich da Sharpay! Du weißt das vielleicht nicht… Als du und Ryan geboren wurdet, haben eure Eltern überlegt wer sich um euch kümmern würde, sollte ihnen etwas passieren oder sie sterben." Sie pausierte und musste kämpfen nicht anzufangen zu weinen, „Sie hatten sich für uns entschieden!"

Sharpays Gesicht erhellte sich, „Wirklich? Ich wusste nichts davon!"

Mrs. Bolton lächelte, „Und nun weißt du, dass du uns wirklich alles erzählen kannst Sharpay. Du bist uns wirklich sehr sehr wichtig. Und sollte irgendetwas sein, schrecke nicht davor zurück mit uns darüber zu sprechen. Ich möchte für dich da sein, da ich Charlotte ein Versprechen gegeben habe. Ich hatte es vergessen, aber als ich dich letztens wiedergesehen habe, viel es mir wieder ein und das ich das Versprechen bisher nicht einhalten konnte. Du bist keine Weise, dass weiß ich sehr wohl, aber du bist Mutterlos. Und jedes Mädchen braucht beim Aufwachsen halt nun mal eine Mutter. Ich möchte von nun an für dich da sein. Du bist hier immer willkommen. Auch sollten du und Troy nicht mehr so viel Zeit miteinander verbringen. Du kannst immer vorbeikommen!"

Sharpay lächelte während ihr ein paar Glückstränen die Wange herunter liefen. „Vielen vielen Dank Mrs. Bolton!"

„Katie! Sag bitte Katie Sharpay!", sagte sie während sie den Tisch umrundete und Sharpay in die Arme nahm. Sharpay lachte. Dies war wirklich zu gut um wahr zu sein. Dies waren wirklich wundervolle Neuigkeiten. Sie drückte Mrs. Bolton ebenfalls und genau in diesem Moment kamen Jack und Troy von einkaufen zurück. Die Zwei Frauen lösten sich voneinander und schauten die Männer an.

„So, so", sagte Coach Bolton, lächelte aber dabei, „Ich hoffe wir haben euch nicht gestört?"

„Nein, Nein", lächelte Mrs. Bolton, „Sharpay und ich haben uns nur unterhalten und ein paar Kekse gegessen."

Troy stellte die Einkaufstüten auf den Küchentisch und schaute Sharpay an, „Was ist los?"

„Oh nicht viel", sagte sie und wischte sich die Tränen weg, „Es war nur… du weißt schon, mein Mascara!"

„Yeah, der sieht heute wirklich schlimm aus!", murmelte Troy, was ihm einen Schlag auf die Schulter einbrachte, „Lust auf ein Spiel 1 gegen 1?"

„Sicher doch!", Sharpay lächelte jedoch verschwand es wieder als sie sich an etwas erinnerte, „Ich kann doch nicht. Ich habe keine Klamotten dafür dabei!"

„Kein Problem. Wir werden sicher was bei mir im Zimmer für dich finden", sagte Troy und nahm sie bei der Hand. Die zwei Teenager verließen die Küche und ließen Troys Eltern allein.

Coach Bolton schaute seine Frau an, „Und was hat sie gesagt?"

„Sie hat nichts davon erwähnt, dass die beiden zusammen sind! Sag mir, dass ich schrecklich bin, aber ich will es unbedingt wissen!", sagte Mrs. Bolton.

„Vielleicht sollten wir ihnen einfach die Zeit geben!"

„Ja das denke ich auch. Sie werden uns schon sagen wenn sie dazu bereit sind oder?", fragte Mrs. Bolton.

„Da bin ich mir sicher." Coach Bolton lächelte, „Lass ihnen die Zeit. Sie sind noch Kinder. Sie planen ganz sicher nicht in der nächsten Zeit zu heiraten!"

Sie gingen in Troys Zimmer, ein Zimmer in dem Sharpay bisher noch nicht war. Sie schaute sich vorsichtig um. „Mach es dir ruhig bequem", sagte Troy und schaute sich um, „Die Unordnung tut mir Leid. Ich bin eben ein Mann…"

„Ja ich weiß!", sagte Sharpay, „Wo ist denn das Bad? Ich möchte mein Make-up ein bisschen auffrischen!"

„Auf der rechten Seite am Ende des Flurs. Ich suche dir während dessen ein paar Klamotten zusammen, in Ordnung?"

Sharpay nickte und ging ins Bad um ihren Mascara wieder zu richten. Troy schaute sich um und stopfte schnell ein paar Sachen unter sein Bett. Dann stand er wieder auf und schaute sich um, ob noch weitere peinliche Sachen herumlagen was aber nicht der Fall war. Sharpay war seine Freundin. Eigentlich konnte er ihr alles sagen.

Er öffnete seinen Schrank um ein Shirt oder ähnliches zu finden, was Sharpay zum Spielen tragen konnte. Das Top das sie trug war nicht dafür geeignet um Ballspiele zu spielen, obwohl sie normalerweise zum Spielen immer Tops trug. Auch brauchte er eine Shorts für sie. Aber sie mussten auch nicht unbedingt Basketball spielen. Sie könnten sich auch einfach hier hinsetzten und reden… vielleicht.

Sharpay kam etwa 10 Minuten später zurück, ohne Make-up, „Und hast du was gefunden?"

„Ich hatte mir überlegt…", setzte Troy an und nahm ihre Hand, „Dass wir und vielleicht einfach hin setzten könnten und reden. Da du ja nichts Richtiges zum Anziehen dabei hast. Wobei ich nichts dagegen hätte dich in dem Top rennen zu sehen!"

Sharpay boxte ihm auf den Oberarm, lächelte aber, „Und ich hätte nichts dagegen dich erneut oben ohne spielen zu sehen!"

„Oh das hat tatsächlich geholfen? Es war mein kleiner Trick, damit du mich beachtest", erklärte Troy während er ebenfalls lächelte. Er zog sie runter aufs Bett.

„Du bist gemein Troy!", sagte Sharpay, „Aber ich mag dich nicht deswegen!"

„Ich bin sicher unwiderstehlich!", neckte Troy sie. Er liebte es, dass er so sein konnte wie er war, wenn er mit ihr zusammen war. Es war einfach etwas anderes, als wie wenn er Zeit mit Gabriella verbrachte. Dies hier war viel lustiger und normaler.

Sharpay lächelte und schaute ihn mit viel Liebe an, „Ich bin doch auch unwiderstehlich oder?"

„Natürlich! Und verdammt heiß!"

Sharpay kicherte, lehnte sich zu ihm rüber und gab ihm einen kurzen Kuss auf seine Lippen. Sie setzte sich wieder aufrecht hin und lächelte ihn an.

„Warum hast du aufgehört? Was du gerade getan hast war richtig toll!", beschwerte sich Troy.

„Ist das so?", grinste Sharpay, „Dann sollte ich wohl besser damit weitermachen oder?" Troy nickte und schenkte ihr einen verführerisches Lächeln.

Sie lehnten sich wieder zueinander und begannen erneut sich zu küssen. Sharpay lehnte sich zurück und sie fielen beide auf Troys Bett. Er legte sich auf sie während sie sich weiter küssten.

Sie lagen dort für eine Weile und genossen die Zweisamkeit bist Sharpay anfing zu leicht zu stöhnen während ihre Augen geschlossen waren.

Troy löste sich von ihr, „Du bist die Beste, Pay!"

„Und du bist böse!", antwortete Sharpay, „Du küsst mich die ganze Zeit und plötzlich hörst du auf? Das kannst du mir doch nicht antun!" Troy lachte während sie kicherte.

„Wir sollten trotzdem lieber aufhören!", sagte Sharpay und schubste Troy weg, damit sie sich hinsetzten konnte. „Deine Eltern können jederzeit hier rein kommen!"

Troy lachte, „Stimmt das habe ich ganz vergessen!"

„Nun eine ernste Sache…", begann Sharpay und schaute ihn an, „Was singen wir beim Vorsingen? Und welchen Monolog sprechen wir?"

„Oh…", Troy wurde leise, „Ich weiß es nicht. Hast du vielleicht eine Idee?"

„Ich kann mal schauen ob ich in meinen alten Texten etwas finde. Ich habe sie alle aufgehoben. Wäre das was?"

„Aber klar mach das! Nimm einfach einen Song mit den wir sie rocken können!"

Sharpay kicherte, „Wenn du es so willst BONO!"

Es klopfte plötzlich an der Tür und Mrs. Bolton steckte ihren Kopf herein. „Sharpay Schatz? Isst du mit uns zu Abend?"

„Natürlich Katie, wenn es keine Umstände macht gerne!"

„Natürlich macht es das nicht.", sagte Mrs. Bolton und schloss die Tür um wieder nach unten zu gehen.

„Du weißt schon, dass sie dich nie wieder gehen lassen oder?", sagte Troy und schaute sie ernst an, „Nie mehr. Sobald wir ihnen sagen, dass wir zusammen sind, werden sie anfangen unsere Hochzeit zu planen!"

Sharpay küsste ihn auf die Wange, „Dann lass sie. Glaub mir, ich habe nicht vor mir in der nächsten Zeit jemand anderen zu suchen."

Troy grinste sie breit an, „Ich auch nicht!"


Soo das wars mal wieder. Freue mich über viele Reviews. Fände es schön wenn die Leute die es lesen hier auch ihre Meinung hinterlassen würden.

LG