Vorwort: Ohjeh...ich kann es fast nicht glauben. Oxanas und Legoals' Abenteuer nähern sich ihrem Ende. Ich würde am liebsten weiter und weiter und weiter schreiben...aber leider würde das die Geschichte ruinieren. Doch es wird Zeit für etwas Neues, und meine Musen haben mir das Ende dieser Geschichte nun endlich geflüstert. Ich danke euch für eure Rückmeldungen, und ich hoffe auf mehr- es ist immer sehr spannend für mich zu sehen, was ihr zu sagen habt.

xx, Conna

Kapitel 48: Rot auf Weiß

Ir lîn i rhoa lîn band în
ir i faeg rhoa mad
ir morn gwaith or edonna-gen
ir dreg pain moeth ar gling
ir cen mellyn edonna-telec
ir heiru at narcha-tuir
ir i daedelos lîn în tuir
coelia-nin ech at nin cûn în*

„Hast du eine Ahnung, wie wir all das Zeug transportieren sollen?"

Oxana strich mit einer Hand über eines der drei Fässer voller Salzheringe, die ihnen als letztes, großes Geschenk im Namen der Stadtverwaltung übergeben worden war. Mit der anderen Hand hielt sie das weiße Leintuch, mit dem sie ihren schlanken Körper umwickelt hatte, fest. Legolas' Blick wanderte über ihren hellen, muskulösen Rücken, ihre Schultern und ihr zerzaustes Haar.

Im Schein der wenigen Kerzen in ihrem Schlafgemach sah es dunkler aus als sonst, hatte beinahe die Farbe von Blut. Erst nach einigen Sekunden wurde ihm klar, dass sie auf seine Antwort wartete und er musste sich eingestehen, dass er die Frage gar nicht gehört hatte.

„Woran denkst du gerade?" Ein breites Grinsen stahl sich in ihr Gesicht. Noch vor wenigen Minuten hatte er dieses Gesicht liebkost, seine Hände in ihrem Haar vergraben… er seufzte. „Ich wünschte, ich hätte noch die Kraft zu denken, dîs nín".

Oxana lachte leise und kroch wieder zu ihm unter die wärmenden Bärenfelle zurück. Es hatte merklich abgekühlt in den letzten Stunden, vielleicht würde es sogar noch einmal Frost geben. Oxana dachte mitleidig an die wenigen Blumen, die bereits ihre Köpfe aus dem feuchten Boden gestreckt hatten und die wohl in dieser Nacht daran glauben würden müssen.

„Ich hoffe du warst nicht allzu enttäuscht darüber, dass deine Braut nicht mehr jungfräulich war". Sie lächelte vielsagend und legte ihren Kopf an jene Stelle an seiner Schulter, die wie für ihn gemacht zu sein schien. Legolas sog genüsslich den Duft ihrer Haare und ihres Körpers ein. Schon vor längerer Zeit hatte er bemerkt, dass es unter anderem ihr Geruch war, der ihm die Sinne vernebelte.

„Hah! Ich danke den Göttern dafür", lachte er, während er mit ihrem Haar spielte. Für einige Momente schwiegen sie und lauschten nur dem leisen Knacken des letzten Holzscheites im Kaminfeuer und ihren eigenen Atemzügen.

„Es ist noch nicht vorbei", sagte Oxana plötzlich.

Legolas hatte befürchtet, dass ihre Gedanken sich wieder um den eigentlichen Plan für diese Nacht zu drehen beginnen würden. Im Laufe des Abends hatten sie sich tatsächlich zu entspannen begonnen und irgendwann sogar ausgelassen getanzt und mehr Wein getrunken, als sie hätten sollen. Sarnir war irgendwann verschwunden und mit ihm war auch die Angst und Anspannung für eine Weile gewichen.

Als sie ihm ihre Idee mit der Hochzeit vor einigen Tagen zum ersten Mal unterbreitet hatte, war er, gelinde gesagt, wütend gewesen. Kurz hatte er mit dem Gedanken gespielt, den Ratschlag seines Vaters zu befolgen und sie mit ihren Racheplänen alleine zu lassen.

Doch obwohl diese Hochzeit nicht annähernd das gewesen war, was er sich für sie beide gewünscht hatte, war sie vielleicht genau das, was das Schicksal für sie vorgesehen hatte. Mit dieser Frau- und wenn ehrlich war, hatte er das schon immer gewusst- würde vieles anders werden als er es erwartete.

Ein Teil von ihm sehnte sich tatsächlich nach einem ruhigen, gemeinsamen Leben- immerhin war er nicht mehr der Jüngste. Ein anderer Teil jedoch, ein Teil, der lange geschwiegen hatte, schöpfte Lust aus ihrer Lebenskraft, ihrer Sturheit und Unstetigkeit. Es war der Krieger in ihm, dessen Abenteuerlust nach all den Jahrhunderten noch immer nicht gestillt zu sein schien.

Vergeblich hatte Oxana auf seine Antwort gewartet, und so fuhr sie fort: „Du weißt, dass ich nicht ruhen werde, bevor es vorbei ist."

Er nickte. Ja, das wusste er, und er wusste, dass es keinen Sinn hatte, es ihr auszureden.

„Es sieht so aus, als hätten wir uns ganz umsonst verheiratet", scherzte sie.

Legolas kniff sie liebevoll in den Nacken, was sie mit einem überraschten Schrei quittierte. „Naja, zumindest die Hochzeitsnacht war die ganze Aufregung wert", seufzte er schließlich mit einem verklärten Lächeln.

Sie stützte sich auf ihre Ellbogen auf und sah ihm herausfordernd in die Augen. „Du tust ja so, als wäre die Nacht schon vorbei. Ich sehe noch kein Tageslicht, mein Herz".

Gerade als sie sich über ihn beugte, um ihn zu küssen, wurden vor der Tür Stimmen laut. Es war Leriel, und er sprach mit einer der Wachen am Gang.

Oxana hielt inne und runzelte verärgert die Stirn, als sie Sarnirs Namen vernahm. Auch Legolas' Miene hatte sich verfinstert und mit einer einzigen fließenden Bewegung stieg er aus dem Bett und schlüpfte erstaunlich geschwind in das Paar Hosen, das er an diesem Abend getragen hatte. Auf dem Weg zur Tür nahm er das Schwert, das neben dem Kamin lehnte, an sich.

Oxanas Alarmglocken schrillten laut und hell. Auch sie sprang auf, den Dolch, den sie gewohnheitsmäßig unter ihrem Kopfpolster platzierte, in der Hand.

Jemand klopfte an die Tür, und noch bevor er ein zweites Mal klopfen konnte, wurde sie bereits von Legolas aufgestoßen.

„Prestad? [gibt es Schwierigkeiten?]"

Oxana drängte sich neben Legolas.

„Was ist los?"

Auf Lériels Stirn stand Schweiß, und sein Atem ging schneller als gewöhnlich. Seine Waffe war gezogen und obwohl die Klinge sauber war wusste Oxana augenblicklich, dass er sie auch benutzt hatte.

„Sarnir", keuchte er, „er ist unten in der Empfangshalle…er hat den Verstand verloren. Er hatte eine Waffe in seinem Gürtel versteckt…er hat eine Wache getötet und droht nun damit, eine Frau zu töten, wenn Ihr euch nicht zeigt!"

Oxana schnaubte und ging in das Zimmer zurück, um nach Legolas' Bogen zu suchen. „Überlass ihn mir. Ich wusste, dass er etwas im Schilde führte. Ich hätte ihn nicht hierher einladen sollen!"

Legolas überlegte für eine Sekunde, dann schüttelte er den Kopf.

„Nein. Du bleibst hier. Das könnte eine Falle sein."

Oxana grunzte nur als Antwort. „Das kümmert mich nicht. Es wird Zeit, die Sache zu Ende zu bringen!"

Legolas' Hand umfasste den Griff seines Schwertes fester. Etwas sagte ihm, dass der Zeitpunkt für Sarnirs Anfall nicht zufällig gewählt war und dass es närrisch war, sämtliche Vorsicht fallen zu lassen.

Er warf einen letzten Blick über seine Schulter zu Oxana zurück, die gerade den Köcher an ihrem Rücken festschnallte und nicht aussah, als würde sie mit sich diskutieren lassen. Nein. Er würde es nicht erlauben, dass sie ihr Leben erneut aufs Spiel setzte. Er hatte sie schon einmal fast verloren. Auf die Gefahr hin, dass sie ihn dafür hassen würde, musste er diese Sache selbst erledigen.

„Goheno nin [vergib mir]", flüsterte er, während er Leriel mit seinen Augen zu verstehen gab, was zu tun war. Oxana hörte seine Worte, reagierte aber eine Sekunde zu spät darauf.

Mit einem lauten Knall schloss sich die Tür in dem Moment, als sie loslief. Einen Herzschlag später hörte sie, wie jemand einen schweren Riegel draußen vorschob. Mit einem entrüsteten Schrei schlug sie gegen das dicke Holz, so fest, dass die Haut an ihren Knöcheln aufplatzte und Blut auf den Steinboden tropfte.

Der dumpfe Schmerz lenkte sie allerdings nicht von ihrer Wut ab, und so gab sie noch ein paar bitterböse, lautstarke Verwünschungen von sich, bevor sie sich eingestehen musste, dass sie in in dem Zimmer gefangen war.

Frustriert schleuderte sie ihren Dolch in eine Ecke und setzte sich, nachdem sie noch ein wenig leise vor sich hin fluchend hin- und her getigert war, schließlich schnaubend auf das zerwühlte Bett.

Ein Gedanke jagte den anderen, doch keine Lösung kam ihr in den Sinn. Durch das einzige vergitterte Fenster ertönten die zornigen Stimmen der Männer von unten, doch sie verstand nicht, was sie sagten.

Vergeblich versuchte sie, die Wache vor ihrer Tür zu einer Reaktion zu bewegen, bat, bettelte, fluchte und drohte, doch der Mann- und sie wusste, dass er da war- stellte sich taub. Es sah ganz so aus, als stünde der erste große Streit in ihrer Ehe bevor, vermerkte Oxana düster und rüstete sich innerlich für eine entsprechende Auseinandersetzung.

Schließlich blieb ihr nichts anderes übrig, als zu warten.

Sie zog sich ihr Nachthemd über und legte sich aufs Bett, die Arme verschränkt und den Blick finster auf den weißen Baldachin aus schweren Samt über sich geheftet.

Ein seltsamer Geruch breitete sich in dem Raum aus, und es dauerte einige Sekunden bis Oxana begriff, dass es nach Fisch roch. Komisch. Die Fässer waren doch gut versiegelt gewesen. Ihr zornvernebelter Verstand arbeitete zu langsam, um rechtzeitig die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen.

Scharf Luft einziehend richtete sie sich auf.

Die Spitze des Schwertes berührte ihre Kehle. Hätte sie sich nur einen Zentimeter weiter nach vorn bewegt, wäre sie bereits tot gewesen.

„Einen schönen Abend wünsche ich! Freust du dich nicht, mich zu sehen?" Silaids hässliches Gesicht, das halb im Dunkeln verborgen war, verzog sich zu etwas, das wohl ein Grinsen sein sollte.

Ihr Herz begann zu rasen und brachte das Blut in ihren Ohren zum Rauschen, sodass sie seine Worte fast nicht hören konnte.

„Das wurde aber auch Zeit", krächzte sie, verwundert über ihre eigene Kaltschnäuzigkeit in dieser doch recht ausweglosen Situation.

Silaids ohnehin schlechter Körpergeruch hatte sich mit dem Geruch der fermentierten Salzheringe in dem Fass, in dem er gehockt haben musste, zu einem abartigen Odeur vermischt, der ihr beinahe den Atem raubte. Sein Gesicht und seine zerlumpten Kleider waren feucht und verschmiert.

„Ich sehe, deine Auftritte sind noch immer so stilvoll wie einst", bemerkte sie beißend, angewidert das Gesicht verziehend.

„Du solltest Geschenke nicht ungeöffnet herumstehen lassen", entgegnete Silaid, ihre Anspielung ignorierend und seinen eigenen Vorteil genießend, „es war geradezu lächerlich einfach, es bis hierher zu schaffen. Und dann hatte ich auch noch die Ehre, bei deiner Hochzeitsnacht dabei sein zu dürfen. Dafür danke ich dir ganz besonders."

Er grinste anzüglich und ihr wurde schlecht, als sie begriff, was er meinte. Gleichzeitig ratterte es in ihrem Kopf. Das einzige, was auch nur annähernd einer Waffe glich und sich in ihrer Reichweite befand, waren die Haarnadeln auf der Anrichte neben dem Bett hinter ihr. Wenn sie bloß an eine davon rankommen könnte…

Silaid drehte sein Schwert und sie spürte einen scharfen Schmerz. Ein dünner Blutstrom bahnte sich seinen Weg über ihren Hals bis hin zum weiten Ausschnitt ihres weißen Nachthemdes.

„Ich würde ja noch gerne länger bleiben", knurrte der Halbork, „aber ich habe noch andere Pläne für heute Nacht. Und ich habe beschlossen, dieses Mal sauber zu arbeiten."

„Du weißt, dass du hier gefangen bist", krächzte Oxana mit einem Blick zur verriegelten Tür, „du kannst hier nicht mehr raus. Sie werden dich aufhalten und dir deinen hässlichen Bauch aufschlitzen!"

„Ich glaube nicht, dass du in der Lage bist, mir zu drohen, Rotschopf". Er fletschte aggressiv seine Zähne. „Und wenn du glaubst, ich schaffe es nicht hier raus, dann kennst du mich aber schlecht. Du kannst mir ja gerne dabei zusehen, wie ich mir meinen Weg durch diese Truppe von Amateuren hacke, während dein Verlobter unten den Helden spielt. Gott, diese Elben sind manchmal so berechenbar."

Der Druck der Waffe an ihrer Kehle verstärkte sich erneut und er folgte ihr mit der Klinge, sodass sie sich weiter zurücklehnen musste, bis sie schließlich wieder flach auf dem Bett lag. „Davor möchte noch sichergehen, dass die Gäste morgen auch ein blutiges Laken vorfinden".

Und damit legte er die Klinge quer und drückte sie fast zärtlich gegen ihren Hals. Das scharfe Metall schnitt mühelos durch ihre Haut und tiefer.

Oxanas Augen weiteten sich ungläubig und sie griff panisch nach ihrem Hals, an dem eine tiefe Wunde klaffte. Sie versuchte zu schreien, doch es dran nur ein ersticktes Gurgeln aus ihrer Kehle. Warmes, pulsierendes Blut strömte über ihre klammernden Finger.

Wie durch einen seidenen Vorhang hindurch beobachtete sie Silaid, der seine Waffe an dem weißen Bettlaken abwischte und sich zur Tür umwandte.

Nein!

Nein!

So konnte es nicht enden!

So durfte es nicht enden!

Sie versuchte zu atmen, doch statt Luft füllte Blut ihre Lungen.

Nein!

Nicht nach allem, was geschehen war. Verzweifelt versuchte sie, den Blutstrom zu stillen, indem sie ihre Finger so fest wie möglich auf die Wunde presste.

Ihr Körper wurde plötzlich schwer und träge, reagierte nicht mehr wie gewohnt auf das, was ihr Gehirn ihm befahl. Dennoch schaffte sie es irgendwie, sich zur Seite zu wälzen.

Fassungslos sah sie, wie Unmengen an Blut aus ihrem Körper quollen, mit jedem Herzschlag wurde es mehr und mehr.

Ein hässliches, gurgelndes Geräusch erklang und es dauerte, bis sie begriff, dass sie es war, die es erzeugte. Nach einer gefühlten Ewigkeit behorchte ihr Arm endlich und hob sich, streckte sich nach den Nadeln am Nachtisch aus.

Ihre Hand umschloss eine der silbernen Nadeln, die Sarnir ihr gegeben hatte, hob sie auf und machte eine unbeholfene Bewegung in die Richtung des Halborks.

Obwohl er nur wenige Schritte vor ihr stand schien es, als wäre er Meilen entfernt. Ein schrecklicher Druck baute sich nun rapide in ihrem Kopf auf, ein Pochen, das mit jeder Sekunde, in welcher sie nicht atmen konnte, stärker wurde. Es fiel ihr unendlich schwer, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Wie ein Stein fiel ihr Arm wieder auf das Bett zurück.

Rot auf Weiß. Rot auf Weiß.

Die Laken und Felle, auf denen sie lag, glänzten rot, sattgesaugt von dem nicht enden wollenden Strom an Blut, der aus ihrem Körper strömte.

Ihre Hand verkrampfte sich um die Nadel und etwas in ihr bäumte sich ein letztes Mal auf.

Dieses Leben gehörte ihr. Sie würde es nicht zulassen, dass er es ihr nahm. Sie würde alt werden, sie würde leben, sie würde eine Familie haben, eine Zukunft.

Etwas Starkes ergriff von ihr Besitz, ein mächtiger Wille, der sich auf einmal nicht mehr wie ihr eigener anfühlte.

Wie durch die Augen einer Fremden sah sie, wie ihr Körper sich mühsam weiter zur Seite rollte, schließlich vom Bett fiel und sich umständlich aufrichtete.

Eine Hand fest um ihren Hals geschlossen, die Nadel in der anderen, kam sie auf Sarnir zu. Nie würde sie ihm auch nur eine Sekunde im Kampf standhalten können, nicht für eine Sekunde.

Doch das Schicksal kam ihr zur Hilfe. Oder bessergesagt: die Tür.

Jemand riss sie von außen auf, gerade in dem Moment, als Sarnir sich mitleidig lächelnd zu ihr umdrehte.

Überrascht wirbelte er herum und vergaß für einen Moment auf seine Deckung.

Oxanas Hand schnellte nach vor und stieß auf Widerstand. Sie fühlte, wie die Nadel sich tief in die weiche Seite des Scheusals bohrte. Instinktiv hatte sie nach seiner Leber gezielt und sie wusste augenblicklich, dass sie ihr Ziel nicht verfehlt hatte.

Ein erleichtertes Gefühl machte sich in ihr breit, und nicht nur ihr Geist, sondern auch ihr Körper fühlte sich mit einem Male leicht wie eine Feder an.

Der Raum um sie herum begann sich zu drehen, Gerüche, Stimmen und Lichter verschmolzen zu einem einzigen mächtigen Wirbel, der sie in sich hineinsog.

Und dann war es dunkel und still.

*Übersetzung:

Wenn der Körper dein Gefängnis ist,
Wenn der Hass die Seele frisst,
Wenn schwarze Schatten über dich ziehn,
Wenn alle Gedanken und Gefühle fliehn,
Wenn Freunde dir den Rücken kehren,
Wenn Winde an den Kräften zehren,
Wenn die Angst dein Herrscher ist,
glaub mir,dass du bei mir geborgen bist.