In der Früh wache ich auf, weil mir so warm ist. Ich brauche einen Moment, um zu kapieren warum. Christians Kopf liegt auf meiner Brust, ein Arm auf meinem Bauch und ein Bein über meine beiden Beinen. Ich bin gefangen und liebe es total. Also tue ich das Nächstbeste, das ich mir vorstellen kann: Ich fahre mit meinen Fingern durch sein Haar. Mmmmhhh, ich liebe das Gefühl, ich liebe seine Haare. Ich sollte das öfters tun. Jetzt kann ich das jede Nacht tun. Alles in allem war es gar nicht so übel, mit ihm ein Bett zu teilen. Ich versuche mich zu befreien und schaue auf die Uhr. Oh gut, noch eine Stunde Zeit. Ich lege mich zurück und betrachte Christian. Er schaut jünger aus, wenn er schläft. Ich lege meinen Kopf neben den seinen und lecke meine Lippen. Ich versuche mich zurückzuhalten, aber das ist unmöglich. Also küsse ich ihn. Hmm, nichts, er schläft weiter.

Also werde ich mutiger und küsse ihn länger. Plötzlich vertieft er den Kuss, dreht mich um und verschränkt unsere Hände über meinem Kopf. Nach ein paar Minuten sind seine Hände überall, fahren meine Seite auf und ab, streicheln meine Brüste und kneten meinen Po. Ich bin Wachs in seinen Händen und schmelze in seine Umarmung. Wow, das nenne ich einen Weckruf. Oh, und das nenne ich eine Morgenlatte. Wow, beeindruckend. Aber ich kämpfe gegen den Drang an, sie zu berühren und unsere Beziehung damit zu vertiefen. Ich glaube, das braucht etwas mehr Zeit. Also befreie ich mich und versuche, mich zu beruhigen. Ich lächle ihn an und gebe ihn einen Kuss auf die Lippen. Er streichelt meine Schenkel und sagt mit einer leisen Stimme: „ Du weißt nicht wie gut ich geschlafen habe. Aber mein Rücken hat sich noch nicht von den vielen, vielen, vielen Nächten erholt, die ich auf der verdammten Couch verbracht habe. Vielleicht kannst du mir ja eine kleine Massage geben?" Und nachdem er das gesagt hat, nimmt er meine Hände und legt sie auf sein Kreuz. Ich kichere. Von diesem Winkel aus ist es fast unmöglich, ihm eine anständige Massage zu geben, aber ich kann ihn hie und da ein bisschen drücken. Also bearbeite ich seinen unteren Rücken und gehe langsam höher bis zu seinen Schultern. Während ich ihm eine Amateuremassage gebe, stöhnt er und nimmt meinen Kopf in seine Hände, haucht sanfte Küsse überall auf mein Gesicht und arbeitet sich an meinem Hals herunter. Ich bin so in dem Moment gefangen, dass ich nicht bemerkt habe, dass er an mir saugt und mich beißt. Ich stoße ich weg und schreie: „Machst du mir gerade einen Knutschfleck? Was bist du? Sechzehn?" Ich stehe auf, gehe zu meinem großen Spiegel und untersuche die Stelle. Pfuuuh, gerade noch rechtzeitig. Wenn man es nicht weiß, sieht man es nicht. Ich drehe mich um und meine Augen blitzen ihn an. „Das nächste Mal, wenn ich dir eine Massage gebe, fessle ich dich ans Bett, das schwöre ich dir", drohe ich. Er kichert. "Hey, es ist nicht meine Schuld, du bist mein Lieblingsgeschmack", sagt er und zuckt mit den Schultern.

Ich drehe mich zu meinem begehbaren Schrank um und suche mir das heutige Outfit aus. Ich entscheide mich für einen navyblauen, gepunkteten Rock, ein weißes Shirt und eine Jeansjacke. Ich drehe mich um und sehe, dass er mich anstarrt. Langsam breitet sich ein Lächeln auf meinem Gesicht aus während ich meine Hose aufschnüre und sie langsam nach unten gleiten lasse. Seine Augen weiten sich und sein Mund öffnet sich. Ich schwinge meine Hüften um meine Hose komplett zu verlieren, aber plötzlich höre ich das Getrappel von kleinen Füßen und ziehe meine Hose schnell wieder hinauf. Er schnauft frustriert und versteckt sein enttäuschtes Gesicht in seinen Händen, als Tommy und Andy in das Schlafzimmer stürzen. „Maaaamaaaaaa, Huuuuuuuuunger!" schreien sie und ich kichere. „Nur einen Moment, Jungs. Geht schon mal hinunter und deckt den Tisch." Sie beide nicken und rennen aus dem Raum hinaus. "Hey, langsamer!" schreit Christian. „'Tschuldigung Daddy!" schreien sie zurück. Ich kichere noch einmal und nehme sein Gesicht in meine Hände. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!" sage ich und küsse ihn auf seine sinnlichen Lippen. Dann gehe ich in die Küche.

Die Buben haben den Tisch gedeckt und sitzen parat, während sie sich beschweren, warum das Frühstück heute so lange braucht. ‚Wegen der Ablenkung, Kinder. Versucht erst einmal pünktlich zu sein mit einem Sexgott in eurem Bett, der euch in einem Knutsch-a-thon gefangen nimmt' denke ich mir. ‚Mist. Ich gebe euch zehn Jahre und dann wisst ihr genau, was ich meine.'

„Ich habe etwas verschlafen. Ich muss mich noch umziehen, also ist es heute etwas stressig. Aber Daddy wird euch wie üblich zur Schule und zur Kita bringen. Keine Angst!" sage ich, während ich die Pfannkuchen wende. Nach ein paar Pfannkuchen kommt Christian zu mir her, seine Haare noch ganz feucht, und lächelt mich an. 'Aaaaaaaaablenkung', flüstert meine innere Göttin. Aber sie ist nicht die einzige, die flüstert. Christian tut es auch. Ich kann seine Stimme in meinem rechten Ohr hören, während er mich von hinten umarmt: „Ich brauche eine große, heiße, dampfende Tasse voll von dir heute Morgen!" Und nachdem er das gesagt hat, küsst er diese Stelle gleich unter meinem Ohr. Ich bekomme wieder eine Gänsehaut auf meinem ganzen Körper. Er kann mit meinen Körper spielen wie ein Virtuose sein Instrument.

"Ok, Leute, heute Abend kommt Tante Kate und übernachtet bei uns, weil sie morgen Früh ein Interview hier in Montesano hat. Also wenn ihr heute von der Schule heim kommt, räumt bitte das Haus auf oder putzt zumindest das Wohnzimmer. Ich werde am Heimweg noch einkaufen gehen", feuere ich meine Befehle ab wie ich es jeden Morgen tue.

Ich stehe auf, lasse das Frühstückschaos hinter mir und renne nach oben, um mich umzuziehen. Nach fünfzehn Minuten bin ich fertig und gehe zu meinem Auto. Ich fahre zum Büro während ich Radio höre. Yeah, mein Lieblingsfernsehsender hat auch ein Radioprogramm. Die spielen viel Siebziger- und Achzigerjahremusik. Ich summe die Melodien und in der Hälfte von Middle Of The Roads 'Chirpy Chirpy Cheep Cheep' komme ich beim Büro an. Wir haben zwar weder eine Garage noch einen Parkplatz, aber ich kann heute hier in der Nähe parken. Im Büro beginne ich meinen Tag mit einer gigantischen Tasse Tee. Nach einer Stunde Manuskriptelesen läutet mein Telefon. Ich schaue, wer der Anrufer ist, und seufze. Es ist schon wieder er. Soll ich abheben? Ach scheiß drauf, der wird sich jetzt etwas von mir anhören können.

"Hallo?" sage ich wütend.

"Oh scheiße, Ana, endlich höre ich von dir! Wie geht es dir? Mir tut es soooo, soooo leid wegen Sonntagnacht. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist. Ich denke, ich hatte zu viel getrunken. Bitte vergib mir!" jammert José.

"José, du hättest alles zerstören können. Das eine Mal habe ich etwas für mich getan und du vermasselst es." Meine Stimme bricht.

„Ich weiß, Schätzchen, es tut mir so leid", stöhnt er.

„Nenn mich nicht ‚Schätzchen'. Und was sollte der Beinahe-Kuss? José, du bist mein Freund. Ich glaube nicht, dass ich dich in dem Glauben gelassen hatte, dass ich an dir interessiert wäre", mache ich ihm klar.

"Ana, wie wäre es heute mit Mittagessen? Ich muss mit dir persönlich sprechen", fleht er mich mit einer verzweifelten Stimme an.

"Oh ich weiß nicht. So lange Christian hier ist, würde ich gern ein paar Überstunden machen", erkläre ich.

„Bitte?" fragt er.

Ich seufze. Vielleicht wäre es gut, mit ihm reinen Tisch zu machen. Ich denke, dass ich jeden Freund brauchen werde, wenn sich Christian endlich an alles erinnert. "Okay. Du kannst mich um ein Uhr abholen", gebe ich nach.

„Danke dir, Annie, du wirst es nicht bereuen!" sagt er und legt auf.

Ich versuche mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, bis es Mittag ist. Oh wie ich meine Arbeit liebe. Ich habe so ein Glück, dass es sogar in Montesano zwei Verlagshäuser gibt. Heute gibt es wirklich gute Geschichten. Oder vielleicht ist das meine Stimmung. Nach diesem Morgen wäre es kein Wunder. Ich fliege seit heute Morgen wie ein Drache im Wind und kann nicht aufhören, wie eine Grinsekatze zu grinsen.

Zu Mittag kommt Jack Hyde, unser neuer Editor, des Weges und hält bei meinem Tisch an.

"Hallo Mrs. Steele", sagt er.

„Du kannst mich Ana nennen", sage ich. Wir sind alle per Du hier.

„Ich bin Jack", sagt er und schüttelt meine Hand. Ich lächle. Es ist irgendwie ein Deja Vu.

„Wie geht es dir? Wie gefällt dir die Arbeit hier?" fragt er mich.

"Es gibt einige interessante Autoren mit einigen wirklich guten Büchern hier, speziell heute." Ich grinse wie ein Honigkuchenpferd.

„Ja, das ist wahr. Ich habe auch ein paar richtig gute Manuskripte hier", bestätigt er. "Ana, möchtest du heute mit mir Mittagessen gehen?"

"Oh das tut mir leid, ich habe schon eine Verabredung zum Mittagessen", antworte ich

„Das ist schade. Vielleicht morgen?" fragt er, ohne sich abweisen zu lassen.

„Ja, vielleicht", antworte ich vage.

„Gut! Tschüss, Ana!" Er winkt zum Abschied.

„Tschüss, Jack. Mahlzeit!", rufe ich ihm hinterher.

Um 12:45 bekomme ich einen Anruf von der Rezeption, dass José hier ist. Super. Ich seufze, schließe meine Augen und nehme meine Tasche um zum Eingang zu gehen, wo José schon auf mich wartet.

"Annie, da bist du ja", sagt er und umarmt mich. Er schaut ziemlich verbraucht aus mit einem blauen Auge, das schon etwas verblasst ist, und ein paar Kratzern und Blutergüssen auf seinem Gesicht, Hals und an seinen Händen. Er nimmt meine Hand und will gehen, aber ich schüttle seine Hand ab und gehe neben ihm zu einem kleinen italienischen Restaurant. Wir sitzen an einem kleinen Tisch und bestellen unser Mittagessen. Nachdem wir unseren Rotwein bekommen, hebt er sein Glas und nimmt einen Schluck.

"Mmmhh, der ist wirklich gut", erklärt er.

„José, worüber möchtest du mit mir sprechen?" sage ich um nicht um den heißen Brei zu reden.

Er seufzt und nimmt meine Hand in die seine. "Annie, Ich wollte, dass du weißt, dass ich mich in dich verliebt habe. Ich habe dich schon seit ich dich kennengelernt habe geliebt, aber du warst verheiratet. Jetzt, wo du wieder frei bist, wollte ich nur mein Glück probieren", versucht er zu erklären.

"José, Ich denke nicht, dass ich mich in dich verlieben könnte. Du bist wie mein Bruder, aber nicht mehr. Du solltest dir wirklich ein Mädel suchen, dass dich so liebt, wie du geliebt werden solltest", stelle ich sachlich fest.

„Ja, nach dem Desaster am Sonntag hab ich mir das schon gedacht", sagt er und lächelt schwach.

„Also ist zwischen uns wieder alles in Ordnung?" frage ich und warte auf eine Antwort.

„Ja, ich denke schon. Vielleicht finde ich mir jemanden am Samstag", sagt er und zwinkert mir zu.

„Was ist am Samstag?" frage ich, da ich nicht weiß, was er meint.

"Ana, die Hochzeit? Ethan und Hannah werden heiraten? Hast du das vergessen?" fragt er ungläubig.

„Scheiße. Ich habe total vergessen, dass das diesen Samstag ist. Mist. Ok, danke für die Erinnerung", sage ich.

„Bitte schön."

Nach dem Mittagessen begleitet er mich noch zu meinem Büro und sagt 'Auf Wiedersehen'. Als ich hinein gehe, steht Jack vor den Aufzügen und lächelt mich an.

„War das dein fester Freund?" fragt er beiläufig.

„Wer?" frage ich verwundert.

„Deine Verabredung", sagt er.

"Oh, das war nur ein Freund von mir", antworte ich.

"Oh, ok", sagt er als die Türen sich öffnen. Er steigt in den Aufzug, während ich über mein Treffen mit José nachdenken muss. Ich komme wieder zu mir als Jack mich ruft und mache einen Schritt vorwärts, während sich die Türen gleichzeitig schließen und ich dazwischen eingezwickt werde. Glücklicherweise öffnen sie sich gleich wieder, aber ich wanke ein bisschen hin und her. Jack stabilisiert mich mit seinen Händen an meiner Taille. Ich danke ihm und versinke schon wieder in meinen Gedanken. Vielleicht bin ich nicht so unschuldig, wenn Christian und Jack denken, dass José mein fester Freund ist oder war. Aber sogar wenn ich ihm falsche Hoffnungen gemacht habe, ist eine Kussvergewaltigung nicht ok. Als wir in unserem Stock aussteigen, gehen wir getrennten Wege zu unseren Tischen.

Ich arbeite noch ein paar Stunden, aber nach drei Überstunden verlasse ich das Büro um noch Lebensmittel zu besorgen. Als ich durch die Gänge spaziere, bemerke ich die ältere Dame, mit der wir letztens eine Auseinandersetzung hatten. Sie erkennt mich auch, schnauft und geht weg, während sie ihre Nase rümpft. Ich kichere, zahle meine Waren und gehe nach Hause. Ich bin heute wirklich müde, aber ich habe wenigstens einen großen Haufen Arbeit geschafft. Als ich in mein Haus gehe, rieche ich etwas Exquisites. Ich gehe in die Küche und sehe Christian kochen.

"Hey, was machst du? Es riecht köstlich!" jauchze ich.

„Willkommen Zuhause, Reisbällchen", sagt er und küsst mich. „Ich koche eine einfache Tomatensauce für die Spaghetti. Ray hat mir dieses Buch gegeben - Kochen für Dummies - und ich habe ein Rezept ausprobiert. Ich denke, ich habe es geschafft. Willst du probieren?" fragt er mich, während er mir einen Löffel gibt.

„Klaro … mmmmmhhhh, das ist verdammt gut!" sage ich nachdem ich einen Löffel voll probiert habe. Er lächelt stolz. Ich nehme noch einen Löffel voll und Uuuuuupsie, ein Tropfen landet auf meinem Kinn. Mein tollpatschiges Selbst grüßt mich.

„Uuups!" sage ich und versuche, ganz unschuldig zu schauen. Die unanständige Annie ist hier und will spielen.

Er grinst und leckt es sauber. Seine Zunge stoppt nicht und arbeitet sich hinauf zu meinem Mund. Nach einer kurzen Knutschattacke sagt er mir, dass Kate oben ist und auf die Burschen aufpasst und dass ich ihnen Bescheid sagen soll, dass das Abendessen fertig ist. Ich lächle und tue es.

Während wir zu Abend essen reden wir über die Hochzeit. Kate erzählt mir, dass die Farben grau und gelb sein werden. Das ist eine gute Nachricht, weil ich ein graues Kleid habe und Christian einen grauen Anzug hat. Also müssen wir nur etwas für unsere Kinder kaufen. Kate bietet an, mit mir shoppen zu gehen.

„Und wohin wird die Hochzeitsreise gehen?" fragt Christian.

„Sie werden in die Stadt der Liebe fahren - Paris", strahlt Kate über beide Wangen und seufzt.

"Mais oui! La Tour Eiffel, comme c'est jolie!" sagt Christian und ich reiße meine Augen auf. Scheiße.

„Ich spreche französisch!" sagt er erstaunt. „Es ist mir so rausgerutscht. Weiß ich, was ich da gesagt habe? Ja, das tu' ich. Ich muss es in Paris gelernt haben. Wann war ich in Paris?" fährt Christian fort.

Kate antwortet rasch. „Erinnerst du dich? Du warst für ein Auslandssemester in Paris!" Sie seufzt noch einmal. „Ich hoffe, ich werde auch einmal dort hin fahren!" sagt sie.

Wow, das war knapp. Aber Kate ist ein Meister im Geschichten erzählen und hat mir meinen Arsch gerettet. Ich könnte sie küssen. Ich muss ihr später dafür danken.

Nach dem Abendessen räumen wir den Tisch ab, spielen noch ein paar Brettspiele und haben alle mächtigen Spaß. Kate hilft mir die Buben fürs Schlafen fertig zu machen und sie ins Bett zu bringen. Danach nehme ich einen Polster und eine Decke und wir gehen hinunter. Sie grinst, als ob ihr Leben davon abhinge. Ich erröte.

"Aaaaanaaaaaa, wo wird Christian schlafen?" fragt sie herausfordernd. Als ob sie das nicht wüsste.

„In meinem Bett", sage ich und erröte noch mehr.

„Habt ihr euch schon geküsst?" fragt sie und ich nicke.

"Ana! … Habt ihr schon gefummelt?" fragt sie.

„Vielleicht? Er weiß vielleicht meine BH-Größe", sage ich und verstecke mein Gesicht in meinen Händen.

"Ana, du Schlampe!" sagt sie spielerisch. „Hast du schon die niederen Regionen erforscht?"

„Nein, aber ich denke, ich bin kurz davor. Wer weiß" sage ich, während ich nicht mehr weiß, wo ich hinschauen soll.

„Ihr müsst nicht auf mich Rücksicht nehmen, ich werde mir meine Ohrstöpsel reinstecken", sagt sie beiläufig und klopft auf meinem Arm.

"KATE!" kreische ich und sie lacht.

Sie umarmt mich, sagt mir "Gute Nacht" und macht es sich gemütlich. Ich gehe ins Badezimmer, wo ich auf Christian stoße.

„Kannst du mir einen Gefallen tun? Geh in mein Bett und kuschle mit mir die ganze Nacht", sage ich müde und nehme meine Zahnbürste.

„Natürlich, wir wollen doch, dass Sie zufrieden sind!" sagt er, küsst und umarmt mich und geht ins Schlafzimmer.

Als ich fertig bin, bemerke ich, dass ich meinen Pyjama vergessen habe. Das bedeutet, dass ich mich vor ihm umziehen muss. Ein teuflisches Grinsen breitet sich aus.

Ich gehe in mein Schlafzimmer und bemerke ein wissendes Lächeln auf seinem Gesicht. Ich schaue auf seine Hände und sehe, wie er meinen Pyjama hält. Verführerisch sagt er: „Wenn ich mich recht erinnere sagtest du etwas wie ‚Aufgeschoben ist nicht aufgehoben'?" Ich stehe da und denke nach, was ich jetzt tun soll. Er patscht mit seiner freien Hand auf seinen Oberschenkel. Ach scheiß doch drauf, er hatte eh schon meine Titten in seinen Händen. Ich drehe das Licht ab und er dreht seine Nachttischlampe auf. Er will eine Show sehen? Er bekommt eine Show zu sehen. Also öffne ich meinen Rock, schwinge meine Hüften auf dem Weg zu seiner Seite des Bettes, sodass der Rock von meinem Körper fällt. Ich setze mich rittlings auf seinen Schoß und meine Hände ziehen mein Shirt langsam über meinen Kopf, während seine Hände zuerst meine Taille und dann meine Hüfte streicheln. Ich öffne meinen BH und schmeiße ihn weg. Er schaut mir in die Augen, obwohl er Probleme hat, meinen Blick zu halten. Ich kichere. Ich nehme seinen Kopf in meine Hände und streife seine Lippen mit den meinen. „Probleme, mir in die Augen zu schauen?" necke ich ihn. „Ja schon, also sag doch bitte deinen Brüsten, dass sie mich nicht so anstarren sollen", sagt er, während er noch immer über meinen Hals guckt. Ich überhäufe seinen Mund mit sanften Küssen und flüstere: „Du musst es nicht tun." Er senkt seinen Kopf und hebt ihn gleich danach. „Ich bin ganz vernarrt in sie", kommentiert er und ich lächle. „Jetzt bist du dran", sage ich, nehme sein Shirt und befreie ihn davon. Also sitzen wir nun hier, nur in unserer Unterwäsche bekleidet und machen wie Teenager 'rum.

Nach einer Weile wickle ich mich um ihn und flüstere: „Ich würde wirklich gerne mit dir schlafen. Ich meine nicht Sex haben, ich meine schlafen. Zusammen. Unter meiner Decke. In meinem Bett. Mit meiner Hand auf deiner Brust und deinem Arm um mich. Mit dem Fenster gekippt, damit es so frostig wird, dass wir uns noch enger zusammenkuscheln müssen. Kein Reden, nur schläfrige, glückselige, glückliche Ruhe." Und wirklich: Er steht auf, öffnet das Fenster einen Spalt breit, legt sich neben mich, wickelt seinen Arm um mich herum, legt meine Hand langsam auf seine Brust und gibt mir einen Gute Nacht Kuss. Verdammt, ich liebe diesen Mann.