Ich wache auf, da der Wecker klingelt, und blinzle mit den Augen. Ich setze mich auf und versuche mich daran zu erinnern, welcher Tag heute ist und was wir zu tun haben. Da kommt mir in den Sinn, dass Ethan und Hannah heute heiraten. Das bedeutet kein Clayton's, keine blöden Heimwerker, die grunzen wie Tim Taylor, der Heimwerkerking, im Glauben, dass das noch lustig ist, und keine harte Arbeit für mich heute, also breitet sich ein Grinsen auf meinem Gesicht aus. Aber ich muss etwas anders erledigen: Ich muss drei Männer dazu bringen, bis zehn Uhr fertig zu werden. Ich bezweifle, dass ich es schaffe, da ich denke, dass es leichter ist, Weltfrieden zu erreichen als einen Mann davon zu überzeugen zu tun, was man ihnen anschafft.

Aber genug philosophiert. Ich stehe auf und gehe hinunter in die Küche, um Kaffee, Tee und Kakao zu machen. Wir sollten uns alle auf ein Heißgetränk einigen, damit das Zubereiten des Frühstücks weniger Arbeit macht. Aber es ist auch zufriedenstellend zu sehen, wie meine Familie ihr Lieblingsfrühstück genießt. Ja, in den letzten paar Tagen ist Christian ein Mitglied unserer Familie geworden. Also fahre ich fort, ein Omelette, Müsli mit Joghurt und Erdnussbutter-Marmelade-Brote zu machen. Wenigstens essen und trinken die Buben das gleiche.

Nachdem ich den Tisch gedeckt habe, gehe ich hinauf ins Kinderzimmer, um meine Kinder zu wecken, aber als ich die Türe öffne, sehe ich, dass sie nicht in ihren Betten sind. Es überrascht mich, dass meine grummeligen Zwerge freiwillig aufgewacht und aufgestanden sind, bevor ich sie an ihren Ohren aus den Betten ziehen musste. Als ich sie suche, höre ich leise Stimmen aus dem Badezimmer. Vorsichtig gehe ich zur Badezimmertüre und sehe Christian vor dem Spiegel, wie er sich rasiert. Links und rechts neben ihm stehen die Kinder auf Schemeln, beide mit Schaum auf ihren Gesichtern, den sie mit kleinen Kämmen von ihren Gesichtern ‚abrasieren'. Christian erklärt ihnen, wie man es macht und sie folgen eifrig seinen Anweisungen. Bei solchen Gelegenheiten wird klar, wie sehr sie ein männliches Vorbild brauchen und wie ich nicht genüge. Trotzdem überschwemmt Freude mein Herz. Ich nähere mich ihnen, umarme Christian von hinten und sage:

„Meine drei liebsten Männer. Beeilt euch, das Frühstück ist fertig!"

„Mommy, du weißt nicht wie viel Arbeit das ist, ein ganzes Gesicht zu rasieren", jammert Tommy und Andy erklärt:

„Eile mit Weile!"

Ich kichere und seufze. „Dann tut euer Bestes. Frühstück wird kalt und ich brauch auch noch etwas Zeit im Badezimmer. Oder wollt ihr die hässlichste Frau auf der Hochzeit begleiten?" frage ich sie.

Das ist unmöglich, auch wenn wir jetzt gehen müssten! Du bist eine natürliche Schönheit!" sagt Christian und mein Herz schmilzt.

Ich lächle und tätschle seinen Arm. „Entschuldigungen über Entschuldigungen, aber die werden euch nicht helfen! Frühstück, unten, in fünf Minuten!"

Ich drehe mich um und gehe ins Wohnzimmer. Nach einiger Zeit kommen die Buben heruntergerannt.

„Hey Mommy! Komm her und fühl mein rasiertes Gesicht!" sagt Tommy stolz. Ich kichere und reibe meine Wange an Tommys Gesicht und sage:

„Mmhh, das ist so weich, wie ein Babypopo!"

Andy schreit: „Und jetzt meins! MEINS!" Ich reibe meine Wange an seiner Wange und lobe seine Arbeit. Dann setzen sie sich an den Tisch und hauen rein. Christian kommt zu mir und umarmt mich während er in mein Ohr flüstert:

„Und wie ist mein Gesicht?" Also reibe ich meine Wange auch an seinem Gesicht, aber Christian dreht seinen Kopf und meine Lippen sind plötzlich auf den seinen. Dann setzt er sich zu den Kindern an den Tisch und wir essen. Nach dem Frühstück feuere ich wie gewohnt meine Anweisungen ab:

„Burschen, eure Outfits sind auf euren Kommoden. Christian, dein Anzug ist im Kleiderschrank, beeil' dich und hilf den Jungs. Ich mach' mich auch fertig. Wir fahren in fünfundvierzig Minuten!"

Nach einer wunderbaren heißen Dusche ziehe ich mir meinen Bademantel an. Ich drehe meine Haare ein und stecke sie hoch. Dann lege ich ein wenig Make-Up auf, nicht zu viel, und gehe in meinen Kleiderschrank. Ich krame durch meine Kommode mit meiner Unterwäsche und lächle verschmitzt. Ich nehme ein verspieltes Höschen und ziehe es an, verzichte aber auf einen BH. Dann nehme ich mein Kleid und denke darüber nach, wie lange ich gebraucht habe, bis ich mir es leisten konnte. Es ist ein graues Convertible Dress, welches ich zu einem One Shoulder Flat Back Style binde. Anschließend ziehe ich meine fast neuen 12cm hohen Stöckelschuhe an. Ich bin zwar nicht an diese Höhe gewöhnt, aber heute bin ich mutig, da ich ja einen Mann habe, an den ich mich klammern kann. Ich vervollständige das Outfit mit der Halskette und den Ohrsteckern meiner Großmutter sowie einer silbernen Clutch. Ich gehe ins Kinderzimmer um zu sehen, wie erfolgreich Christian war. Ich bin ziemlich beeindruckt: er bindet Tommys Krawatte und dann sind die drei fertig. ‚Kein Wunder, er ist es gewohnt, jeden Tag Anzüge zu tragen' denke ich mir und schüttle meinen Kopf, um die Gedanken an seine Vergangenheit los zu werden. Ich werde diesen Tag ohne schlechtes Gewissen genießen. Ich lobe sie und wir gehen alle zum Auto.

Wir erreichen das Hotel, wo die Feierlichkeiten stattfinden und werden zu einem wunderschönen Garten weitergeleitet. Der ist sehr groß, mit Bäumen, Blumenbeete und einem Biotop. Tommy und Andy eilen sofort dorthin, um zu schauen, ob es Fische gibt, während eine Kellnerin uns ein Glas Champagner anbietet. Es gibt große Koifische, die faul ihre Runden schwimmen. Bald kommt der Hochzeitsplaner und will Tommy mit sich nehmen, um ihn für seinen großen Auftritt fertig zu machen. Ich knie mich vor ihm hin und gebe ihm meinen letzten Rat:

„Sei nicht nervös, du wirst das schaffen. Mach kleine Schritte, genau so, wie wir das geübt haben und vergiss nicht zu lächeln. Benimm dich und mach, was man dir sagt. Wir werden uns in Kürze wiedersehen." Ich küsse ihn und mache schnell ein Foto mit meinem Handy. Er winkt uns und rennt dem Hochzeitsplaner nach.

Christian trägt Andy auf seiner Hüfte und streckt einen Arm zu mir aus. „Komm schon, Zuckerstange, suchen wir unsere Sitze!" Wir folgen den anderen Gästen zu dem Arrangement von Sesseln. Sie stehen nebeneinander in einer großen Spirale. Ich habe noch nie so einen Gang gesehen, aber ich liebe es. Ich entdecke kleine Namenskärtchen auf den Sesseln und beginne, unsere Namen zu suchen. Wir sitzen ziemlich am Ende des Ganges, wahrscheinlich wegen Tommy. Ich frage Christian, wie spät es ist und er verkündet, dass wir noch eine halbe Stunde haben. Also mischen wir uns unter die anderen Gäste.

Ich kenne nicht viele von ihnen, neben Ray, Kate und José kenne ich nur Kates Eltern und Großeltern. Und ja, da ist noch der Sohn ihrer Cousine, der einfach nur … argh komisch ist. Wir hatten eine Verabredung, ungefähr vor hundert Jahren und es war die schlimmste Verabredung, die es je gegeben hat, inklusive Verabredungen von denen ich gehört habe oder in Filmen sah. Er hat mich mit dem Auto seiner Mutter abgeholt, mit seiner Mutter als Chauffeuse. Sie hat uns bei einem Imbiss abgeliefert, der so schmutzig und einfach grindig war, dass ich gleich zur Toilette laufen musste. Zu sehen und zu riechen, dass sich Andere hier auch schon übergeben hatten, half mir nicht. Ich hatte ihm gesagt, dass mir schlecht ist, also schleppte er mich ins Kino. Wir sahen uns dort einen Disneyfilm an und er legte seinen Arm um mich. Dann versuchte er ungeschickt, an meinem Busen zu fummeln - in einem verdammten Disneyfilm! Ich schüttete das Popcorn in sein Gesicht und verließ dann das Kino. Er folgte mir und begleitete mich nach Hause. An meiner Tür hat er versucht, mich zu küssen, dachte ich zumindest. Er leckte mein Gesicht vom Kinn bis ganz nach oben, es war einfach iiiiiiieeeeeehhhhhh! Ich simulierte dann Menstruationsschmerzen und er schrie, weil - und ich zitiere - ‚das ist das Ekelhafteste, an das er denken konnte'. Er verabschiedete sich und drehte sich um, wischte sich seine Hände mit einem Desinfektionstuch ab und sprayte Mundspray in seinen Mund. Ich konnte meinen Augen nicht glauben, aber ich war froh, dass er gegangen war.

Ich werde aus der Erinnerung gerissen, weil Harold, das ist sein Name, vor mir steht.

„Harold", grüße ich ihn und gebe ihm meine Hand.

„Anabelle", sagt er, schüttelt meine Hand und wischt sie danach an seiner Hose ab. Ich frage mich ob er weiß, dass jede Frau jeden verdammten Monat ihre Periode bekommt. Vielleicht hat es nie eine Frau länger als einen Monat mit ihm ausgehalten.

„Das sind mein Mann Christian und mein Sohn Andy", stelle ich sie vor. Er schaut ungläubig.

„Hattet ihr beide Sex?" fragt er unverblümt. Ich verschlucke mich an meinem Champagner.

„Nein, das war unbefleckte Empfängnis", antwortet Christian ernst.

„Ich verstehe", murmelt Harold. „Tante Irma!" platzt er heraus und geht weg.

„Gruuuuselig!" singe ich und leere mein Glas. Christian lacht und ich kichere. Ich fühle mich schon ein wenig benommen, weil ich nur wenig zum Frühstück hatte. Ich sollte langsam machen mit dem Trinken oder wenigstens etwas essen.

Als ich mich umdrehe sehe ich Kate in einem Traum von einem Kleid. Es ist ein langes, gelbes Kleid mit einem Herzausschnitt und einem Fishtailrock. Am Oberteil ist das Kleid reichlich mit Strasssteinen besetzt, während gelber Stoff um ihren Oberkörper geschlungen ist und in einem One Shoulder Träger endet. Sie ist die Brautjungfer und sieht einfach umwerfend aus.

Ich drehe mich zu Christian und bewundere ihre Kleidung: „Sieht Kate nicht fantastisch aus?"

„Jap. Wie eine Zitrone, die von Wolverine aufgeschlitzt wurde" sagt er unfreundlich. Ich stoße ihn in die Rippen und murmele ein ‚tsts'.

„Kate!" rufe ich aus und winke ihr. Sie kommt schnell zu uns.

„Hey Leute! Habt ihr Tommy schon abgeliefert?" fragt sie gestresst.

„Ja, er ist so nervös", kichere ich.

„Er wird seinen Job schon gut machen!" sagt sie. „Habt ihr schon eure Sitze gefunden?" fragt sie weiter.

„Ja, danke", antwortet Christian. In der Zwischenzeit ist Andy auf seinem Arm eingeschlafen. „Nun, wir werden uns dann hinsetzen, es wird ja in wenigen Minuten beginnen" sage ich und winke Kate.

Christian schlingt meine linke Hand und seine freie ineinander als wir uns setzen und lächelt mich an. Als sich alle Gäste niedergelassen haben, beginnt die Musik zu spielen, sodass Tommy und dieses süße, kleine Mädchen den Weg entlang schreiten und ein Schild in ihrer Hand haben, auf dem ‚Hier kommt die Braut' darauf steht. Ich habe ein strahlendes Lächeln auf meinem Gesicht und mache einige Fotos. Tommy strahlt uns an als er an uns vorbei schreitet. Christian lehnt sich zu mir und flüstert: „Was für eine süße, kleine Schwiegertochter." Ich kichere. Nach ihnen kommt tatsächlich die Braut, die ihren Arm bei ihrem Vater eingehängt hat. Hannah sieht auch großartig aus. Ihr Hochzeitskleid ist ein butterblumengelbes Tüllkleid mit einem Herzausschnitt, einem geschnürten Mieder, welches mit einer Alenconspitze überzogen ist, einem goldenen Seidengürtel an der Taille und einer Schleppe. Gerade als die Zeremonie beginnt, kommt Tommy und sitzt bei uns.

Nach der Zeremonie, die Christian verlassen musste, da Andy so laut geschnarcht hatte, dass jeder den Kopf verdreht hat, gehen wir in Richtung Agape. Kate kommt mit zwei Gläsern Champagner in ihren Händen und einem ernsten Gesichtsausdruck zu mir.

„Hey Christian, ich denke, du solltest nach den Jungs sehen, sie entdecken gerade, dass Erde und Wasser vom Brunnen Schlamm ergeben", warnt sie ihn.

„Oh neiiiin, hat man denn keine Minute seine Ruhe?" ärgert er sich und stürmt in deren Richtung. Kate gibt mir ein Glas und kichert.

„Oh in letzter Zeit gibt es einige Minuten Ruhe für dich Ana, nicht wahr?" kichert sie.

„Yeah und ich genieße jede einzelne davon", sage ich und nehme noch einen Schluck von meinem Glas. Wir stehen hier in Ruhe und beobachten, wie Christian die Buben erreicht.

„Wie ist der Sex?" fragt sie beiläufig.

„KATE!" kreische ich und sehe sie mit weit aufgerissenen Augen an. Doch dann lächle ich verschmitzt. „Ich habe nicht mit ihm geschlafen … naja nicht richtig … aber Mann, er ist ein großartiger Küsser!" schwärme ich.

Wir schauen beide zu ihm hinüber als er gerade versucht, Andy hochzuheben während er Tommy einfängt. Die Kinder sind jetzt im Spielmodus und Christian hat alle Hände voll zu tun.

„Es gibt absolut keine Zukunft für uns beide und es tut weh, das zu wissen. Ich war mir sicher, dass ich mich nie wieder in jemanden verlieben würde nach Brads Tod, aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher." Ich stürze den Inhalt meines Glases herunter und hickse. ‚Jetzt mach langsamer verdammt noch einmal!' denke ich mir.

„Wenn das Leben dir jemanden nimmt, obwohl du es dir nie erträumt hättest ihn zu verlieren, dann kann es ihn mit jemanden ersetzen, von dem du es dir nie erträumt hättest, ihn zu bekommen. Das ist etwas gutes, Ana. Es war höchste Zeit, weiter zu machen", sagt sie während sie mir noch ein Glas gibt.

„Yeah, aber weiter zu machen, nur um dir dein Herz wieder in Millionen von Stücke zerreißen zu lassen? Ach manchmal hasse ich mein Leben!" sage ich und nehme einen großen Schluck.

Kate umarmt mich fest, beruhigt mich und sagt: „Es mag einen Tag oder ein Jahr brauchen, aber was füreinander bestimmt ist, wird immer zusammenfinden."

„Was hattest du heute zum Frühstück? Eine Schüssel voll Glückskekse?" frage ich sie kichernd, während ich mich schon etwas schwindelig fühle.

„Annie, am Ende wird alles gut werden, du wirst sehen. Du musst aber geduldig sein", sagt sie mit einer strengen Stimme, einen Finger auf mich zeigend.

Christian kommt mit einem Glas Wein in seiner Hand auf uns zu und legt seinen Arm um meine Taille, während er meine Schläfen küsst.

„Wo sind die Kinder? Wie hast du sie beseitigt?" fragt Kate mit einem wissendem Lächeln. So oft, wie sie auf meine Kinder aufpasst, weiß sie, wovon sie redet.

„Es gibt einen kleinen Spielplatz um die Ecke, also haben wir zehn Minuten, bevor wir sie aufhalten müssen, sich gegenseitig umzubringen!" erklärt er erleichtert.

„Zum Wohl!" sage ich und erhebe mein Glas.

Bald danach ist es Zeit fürs Abendessen, also gehen wir alle in den Saal. Um die Tanzfläche herum stehen runde Tische und an der Seite steht ein Buffet. Die zahlreichen Reden vor dem Essen sind ein Alptraum für alle Eltern. Tommy und Andy zappeln auf ihren Sesseln und beschweren sich, weil sie hungrig sind. Christian, Ray und ich versuchen sie zu unterhalten bis wir endlich die Vorspeise holen können. Als wir uns für den Hauptgang anstellen, steht eine ältere Dame namens Francis vor uns. Sie erzählt uns von ihren Kindern und Enkeln und ihrem verstorbenen Ehemann. Als wir bei den Beilagen vorbeikommen, dreht sich Francis um und sagt zu Christian:

„Wissen Sie, Spargel hat einen aphrodisierenden Effekt!" und zwinkert, während sie mit ihrem Kopf in meine Richtung nickt.

Christian sieht mich kurz an und lächelt, während er sich Tonnen von Spargel auf seinen Teller schaufelt. Ich stoße ihn in die Seite.

Nach dem Abendessen wird uns gesagt, dass es ein Fernsehzimmer für die Kinder gibt, was noch eine Stunde Ruhe für uns bedeutet. Musik und Tanz sind in vollem Gange, als ich vom Fernsehzimmer zurück komme. In einer guten Stimmung nehme ich ein Glas Wein und setze mich an meinen Tisch. Ich suche Christian und finde ihn, als er mit meinem Schwiegervater redet. Ray macht große Gesten, was bedeutet, dass er ihm Geschichten von seinen Angelausflügen erzählt. Ich kichere. Es ist schon eine zeitlang her, seit dem er jemanden getroffen hat, der seine Geschichten noch nicht kennt. Zwischendurch wirft er verstohlene Blicke in meine Richtung.

Plötzlich setzt sich Opa Kavanagh neben mich und sagt:

„Weißt du, wenn man für mehr als sechs Sekunden Augenkontakt hat ohne zu blinzeln, ist das ein deutliches Anzeichen für den Wunsch nach Sex oder Mord. Ich erinnere mich als mich meine Frau - Gott hab sie selig - so angesehen hat wie ihr zwei euch anseht. Bedingungslose Liebe. Es ist gut zu wissen, dass es in Zeiten wie diesen noch so eine Liebe gibt." Und als er das gesagt hat, steht er auf und geht weiter. Ich bin etwas perplex. Warum fragt oder spricht jeder von Sex zwischen Christian und mir? Ist meine Zuneigung so offensichtlich? Ich nehme den letzten Schluck von meinem Wein und wooooow, ich sollte definitiv langsamer trinken, da der Raum sich schon zu drehen beginnt.

Als Christian sich neben mich setzt, fragt er:

„Wo sind die kleinen Monster?"

„Es gibt ein Fernsehzimmer, also haben wir zumindest eine Stunde für uns!" antworte ich, während meine Hand unter das Tischtuch zu seinem Schritt wandert. Dieser verdammte Alkohol macht mich mutig. Er schnappt nach Luft und schreckt auf. „Hat dir der Spargel geschmeckt?" frage ich verführerisch und massiere sein Gemächt durch die Hose, während meine Zunge meine Lippen leckt und meine Zähne in meine Unterlippe beißen. Sein Schwanz zuckt.

„Ich würde dir so gerne zeigen, wie sehr!" sagt er, befreit meine Unterlippe und dann lehnt er sich zu mir und beißt sie bevor er mich so küsst, als ob er mich jeden Moment hier auf dem Tisch nehmen würde.

Ich reiße mich los und keuche, dann stehe ich auf und reiche ihm meine Hand. „Komm Schätzchen, ich will tanzen. Jetzt!" sage ich und grinse schelmisch.

Er stöhnt irritiert. „Natürlich Honigbrötchen!" Er steht langsam auf, streicht seine Kleidung glatt und knöpft sein Jackett zu. Dann legt er eine Hand auf mein Kreuz und führt mich zur Tanzfläche. Dort angekommen dreht er mich herum und fliegt mit mir über das Parkett. Er ist ein guter Tänzer, aber das hilft mir nicht mit meinem Schwindel und so klammere ich mich an ihn. Ich bin froh, als die Musik endet.

„Ist alles in Ordnung?" fragt er beunruhigt.

„Ich denke, ich brauche etwas frische Luft, entschuldige mich bitte!" sage ich und gehe Richtung Ausgang.

Auf meinem Weg nach draußen treffe ich Kate, die verzweifelt aussieht.

„Kate, was ist mit dir los?" frage ich sie beruhigend.

„Oh Ana, einer meiner Ohrstecker, das Erbe meiner Großmutter, ich kann ihn nicht finden! Ich habe schon überall gesucht, aber er ist weg. Oh mein Gott, warum muss das gerade mir passieren?" kreischt sie.

„Kate, beruhige dich. Wo warst du heute? Ich helfe dir suchen!" biete ich ihr an.

„Ich war überall, das ist das VERDAMMTE Problem!" schreit sie. „Es tut mir so leid, aber ich bin verzweifelt. Naja, ich wollte im Auto, in der Hochzeitssuite und in der Bar unten suchen."

„Warum willst du in der Hochzeitssuite suchen?" frage ich sie konfus.

Sie kichert. „Naja, es ist ungeschriebenes Gesetz für die Trauzeugen die Hochzeitsnacht zu stören." Sie grinst boshaft.

„Oh ich bin gerade so glücklich darüber, dass ich dich erst kennengelernt habe, als ich schon verheiratet war!" kichere ich. „Ich suche im Auto und du suchst in der Suite. Danach treffen wir uns an der Bar, ok?"

„Das klingt nach einem Plan!" sagt sie motiviert und gibt mir ihre Schlüssel. „Bis später!"

Ich schüttle meinen Kopf und gehe hinaus zum Parkplatz. Kate ist wirklich jemand besonderes. Ich suche ihr Auto, kann es aber nicht finden. Dann kommt es mir: Sie hat ein großes Auto für den großen Tag gemietet, um alles, was sie heute braucht, unterbringen zu können. Also drücke ich auf die Fernbedienung und schaue, welches Auto aufleuchtet. Der Gewinner ist ein Audi Q7 in Glacier White Metallic. Ich öffne die Türe und suche mit der Lampe meines Handys nach dem Ohrstecker. Nach einer Weile habe ich nichts außer 3 Pennys und ein Zuckerl gefunden. Mmhhh Minze. Also knie ich mich in den Kofferraum und suche dort nach dem Ohrstecker.

„Was für eine Aussicht!" höre ich Christian sagen und schrecke hoch, da er mich erschreckt hat.

„Aua!" schreie ich auf und reibe meinen Kopf.

Christian nimmt meinen Kopf in seine Hand und küsst mein Aua. „Besser?" fragt er.

„Nein, aber ich schätze deine Bemühungen!" sage ich, drehe mich um, nehme mein Handy, welches ich fallen gelassen habe und fahre fort, nach diesem verdammten Ohrstecker zu suchen, während ich mich wieder in den Kofferraum kauere.

„Würdest du bitte damit aufhören, mir deinen Arsch ins Gesicht zu halten? Du spielst mit dem Feuer, meine Liebe!" sagt er verführerisch.

„Was? Ich suche Kates Ohrstecker, sie hat ihn verloren!" erkläre ich, während ich zu ihm zurückschaue.

„Ich werde dir helfen!" sagt er während er solange an meinem Arm zieht, bis ich vor ihm stehe und er damit beginnt, meine Locken zu lösen und die Haarnadeln in seine Tasche zu stecken.

„Was machst du?" frage ich verwirrt.

„Da sind keine Ohrstecker in deinen Haaren!" sagt er nachdem er mit seinen Fingern durch meine Haare fährt.

Ich kichere. „Wirklich? Wow, gut zu wissen!" sage ich amüsiert.

Er legt meine Haare auf eine Seite und knabbert an meinem Ohrläppchen. „Oh! Da ist ein Ohrstecker in deinem Ohrläppchen!" sagt er und küsst diese Stelle hinter meinem Ohr.

Ich schließe meine Augen und genieße das Gefühl. Ich liebe seine Lippen auf meiner Haut.

„Das sind meine. Wir sollten in Kates Auto nach Kates Ohrsteckern suchen, weißt du?" stöhne ich.

Er setzt mich in den Kofferraum und drückt mich hinunter während er sich über mich beugt. „Ja ja, ich suche und wir sind in Kates Auto, also was?" sagt er und küsst sich seinen Weg an meinen Hals hinunter.

„Sie sind nicht an meinem Hals?" frage ich herausfordernd.

„Nö! Irgendeine Idee, wo ich als nächstes suchen sollte?" fragt er.

„Vielleicht sind sie in meinem Dekolleté, aber leider kannst du da nicht suchen!" sage ich.

„Sagt wer?" fragt er und löst den Knoten meines Kleides.

„CHRISTIAN!" kreische ich und versuche ihn zu stoppen. „Wir sind auf einem Parkplatz! Mein Gott, jeder kann uns erwischen!" versuche ich vernünftig zu bleiben.

„Die sind alle auf der Hochzeit und saufen gratis Bier und Wein!" sagt er und befreit mich von meinem Kleid.

„Christian! Kate wartet auf mich!" sage ich und verstecke meinen Oberkörper mit meinen Armen.

„Ich beeil' mich!" sagt er aber ich bewege meine Arme nicht. „Ana, muss ich erst deine Hände fesseln um ein bisschen Spaß mit meiner Frau zu haben?" fragt er.

„Das traust du dich nicht!" sage ich.

Er sieht mich für einen kurzen Moment an, dann nimmt er eine Stoffbahn von meinem Kleid und bindet meine Hände flink über meinem Kopf an die Rückbank.

„Was zum Teufel?" rufe ich aus.

„Wir haben immer noch nicht diesen verdammten Ohrstecker gefunden! Der muss irgendwo sein und ich werde ihn finden!" sagt er und leckt die Stelle zwischen meinen Brüsten, während seine Hände meine Titten liebkosen.

Ich versuche, meine Hände frei zu bekommen, aber er hat sie wirklich ans Auto gefesselt. Ich bin gefangen und bin mir nicht sicher, was ich gerade fühle, da ich einerseits befürchte, dass jemand uns findet und das wäre peinlich, aber auf der anderen Seite ist das so heiß und ICH MAG DAS VERDAMMT NOCH EINMAL. Der Alkohol in meinem Körper lässt mich schwach fühlen und ich beginne wie eine läufige Hündin zu hecheln bevor ich meine Augen schließe. Christian ist ein Meister der Liebe und ich kriege gerade nicht genug von ihm. Ich schlinge meine Beine um ihn und ziehe ihn zu mir. Er stöhnt, küsst mich und seine Hand gleitet mein Bein hoch, während er mein Kleid mit hochzieht. Mein Höschen ist nun enthüllt und Christian untersucht es. Es ist an beiden Seiten zusammengebunden und er kichert.

„Zeit, um mein Geschenk auszupacken, würde ich sagen" sagt er und bindet es langsam und konzentriert auf, zieht es weg, riecht daran und packt es in seine Hosentasche.

Ich winde mich, als ich die fische Luft da unten spüre, aber bald wärmt sein Mund meine Geschlechtsteile.

Wow. Er ist wirklich gut. Ich meine wirklich. Er wirkt mit seiner Zunge wahre Zauberkünste und ich schreie, da ich meine Gefühle nicht für mich behalten kann. Ich war nie sehr laut, aber Mann, er ist ein Unikat.

„Schhh! Wenn du so weiterschreist, dann ja, wird uns jeder entdecken!" murmelt er und ich nicke. Er fährt mit seinem Angriff fort, aber nur einige Momente später, schreie ich schon wieder. Ich kann nicht anders, die Gefühle überwältigen mich.

„Ana, halt die Klappe oder ich werde dich knebeln!" droht er.

„Ich kann nicht, ich hab's versucht, aber ich kann einfach nicht!" keuche ich.

Er seufzt, nimmt die zweite Stoffbahn von meinem Kleid und bindet es um meinen Kopf, um meinen Mund zu knebeln. Dann macht er mit dem lecken, beißen, lutschen und was auch immer weiter, was mir egal ist, weil es sich so gut anfühlt. Nach einer Weile schiebt er einen Finger in mich hinein, dann einen zweiten und bewegt sie in mir. Ich bin so nah dran, ich glaube nicht, dass ich es noch länger aushalte, da ich schon spüre, wie sich meine Mitte zusammenzieht. Das Schwindelgefühl, die lange, lange Abstinenz und seine fast unerträglichen Fertigkeiten vermischen sich, schaukeln sich hoch und … dann höre ich Schritte auf uns zukommen. Scheiße!

„Ana? Hast du den Ohrstecker gefunden?" schreit Kate.

In mir steigt die Panik auf und ich winde meinem ganzen Körper, aber Christian drückt seine Hand auf meinen Bauch, um meine Bewegungen zu stoppen. Er fährt sich ein paar mal mit seinen Händen durch seine Haare, steht auf und schaut über das Auto.

„Hey Kate! Bis jetzt haben wir noch nichts gefunden, aber wir müssen noch den Kofferraum durchsuchen. Gib uns noch fünf Minuten, dann treffen wir uns an der Bar. Hast du schon bei der Rezeption nachgeschaut?" führt er redegewandt aus.

„Oh, guter Gedanke! Ich frage die Rezeptionistin. Bis dann!" jauchzt sie und geht weg.

Puuhh! Das war knapp. Christian beugt sich über mich, sieht mir in die Augen und seufzt.

„Ich denke, wir sollten gehen. Kate wartet auf dich." sagt er, bindet meinen Knebel los und befreit meine Hände, während er mir einen süßen Kuss gibt. Ich wickle meine Arme um seinen Hals und genieße das Gefühl, während er mir hoch hilft.

Als wir uns voneinander lösen, binde ich mein Kleid schnell in einem Halter-Stil und frage ihn, ob ich mein Höschen wieder haben kann.

„Nein! Das ist meine Trophäe, ich hab sie mir redlich verdient!" protestiert er.

„Christian! Ich brauche mein Höschen, um Gottes Willen!" schreie ich.

„Dann musst du es mir entreißen!" sagt er und macht einen Schritt zurück.

Ich fürchte, ich habe keine Chance wegen meinen Stöckeln, als ziehe ich meine Schuhe aus und bewege mich.

Er rennt weg und ich jage ihm den ganzen Weg zur Rezeption nach, wo wir hoffentlich auf Kate treffen. Wir erreichen Kate außer Atem und ein wenig unordentlich, also beäugt uns Kate misstrauisch.

„Was ist mit euch beiden passiert?" fragt sie mit ihrer Katherine Kavanaugh Inquisition-Stimme.

Ich gebe ihr meine Stöckelschuhe und sage: „Ich weiß nicht, was du meinst!" Dann schlinge ich meinen Arm um Christians Hals, um ihn unten auf meinem Level unten zu halten und meine andere Hand versucht mein Höschen aus seiner Tasche zu ziehen. Er versucht mich auf Abstand zu halten und so tänzeln wir herum, kichern und lachen.

Kate versucht unseren Tanz zu unterbrechen. „Übrigens habe ich meinen Ohrstecker gefunden!" sagt sie und beobachtet uns genau. Sie sieht aus als ob sie denken würde, dass wir verrückt wären.

„Oh, das ist fantastisch!" rufe ich aus und dummerweise lenkt mich Kate von Christian ab, der sich deshalb von meinen Fängen befreien kann und wegrennt.

„Scheiße!" schreie ich und verfolge ihn während ich Kate einfach ignoriere.

Dieser Dummkopf nimmt die Stiegen und rennt hinauf, aber ich versuche, ihm dicht auf den Fersen zu bleiben. Nach ich weiß nicht wievielen Etagen erreiche ich die Tür zum Dach. Ich öffne die Tür und sehe nichts als Kies und Teerpappe. Ich glaube nicht dass es geplant ist, dass Gäste hier herauf kommen. Das einzige Licht hier kommt von einer Glühbirne über der Tür, welche das Notausgangsschild beleuchtet. Ich mache einige Schritte vorwärts, um meine Umgebung zu erkunden. Ich fühle die Hitze des Tages, die noch immer vom Dach abstrahlt und die warme Brise riecht nach Öl und Dreck. Plötzlich werde ich von hinten gepackt, was mich vor Schreck laut aufschreien und springen lässt. Ich befreie mich und drehe mich um und sehe Christian, der mit einem breiten Grinsen vor mir steht.

„Zeit für Runde zwei!" erklärt er und kommt langsam auf mich zu.

Ich mache einen Schritt zurück und fühle die warme, klebrige Teerpappe an meinen bloßen Fußsohlen. Ich fühle mich wie eine Fliege, die in das Spinnennetz tappt.

„Wir können hier noch immer erwischt werden", flüstere ich halbherzig, da ich noch immer meine Vulva zwischen meinen Beinen pulsieren spüre wegen der Begegnung zuvor im Auto.

„Nicht jetzt!" verkündet Christian mit einer Sicherheit während er noch immer auf mich zukommt, während ich weiter zurückweiche und irgendwann in die Betonwand pralle, die den Rad des Daches umsäumt.

Ich schlucke. „Wie kannst du dir so sicher sein?" flüstere ich noch leiser, während ich fühle wie meine Knie wackelig werden und mein Schoß wegen dem unvollendeten Treiben vorher vor Verlangen brennt.

Christian nickt nur seinen Kopf in die Richtung hinter mir und in diesem Moment explodiert das erste Feuerwerk über meinem Kopf, welches sein Gesicht in strahlendem Rot aufleuchten lässt, was ihm eine teuflische Erscheinung verleiht.

Da ich nirgends hingehen kann, fasse ich nach dem Stahlgeländer auf der Betonwand hinter mir und rutsche fast aus da meine Hände schwitzen. Ich beiße meine Lippe erwartungsvoll als sich mir Christian bedrohlich nähert und sein Eigentum einfordert, indem seine Lippen meine suchen. Seine Hände fahren meinen Körper auf und ab während ich versuche, meine Hände in seinen Haaren zu vergraben, aber er schnappt sie und legt sie zurück auf das Geländer. Ich will protestieren, aber er erlaubt es nicht.

Weiteres Feuerwerk explodiert im Hintergrund und mit jeder Explosion fühle ich eine kleine Welle der Aufregung durch meine Venen rauschen.

„Dreh dich um!" stöhnt mir Christian in mein Ohr als er sich seinen Weg zu meinem Hals küsst.

Ich zögere, während mir der Atem stockt.

„Jetzt!" befiehlt mir Christian unnachgiebig und mein Körper dreht sich von alleine um.

Als ich auf den Rasen hinter der Betonwand blicke, erleuchtet ein strahlendes, weiß und goldenes Feuerwerk die Gäste, die über den Garten verteilt stehen und das Spektakel beobachten.

Ich schnappe nach Luft und meine Muskeln ziehen sich bei dem Gedanken zusammen, dass jeder von ihnen uns hier oben entdecken könnte, da ich sie ja auch sehen kann, aber mit der nächsten Rakete, die explodiert bemerke ich, dass alle ihre Blicke auf die tanzenden Lichter gewandt sind, die im Himmel auf der anderen Seite des Gartens erscheinen.

Ich entspanne mich ein wenig und kann Christians heißen Atem auf meinem Hals spüren, als seine Hände meine Hüften liebkosen und beginnen, mein Kleid über meine Schenkel hochzuschieben. Als meine Beine mehr und mehr bloßgelegt werden, spüre ich die warme Brise meine Haut kitzeln und stöhne sanft vor freudiger Erwartung. Christian zieht das Kleid über meinen Po hoch auf mein Kreuz. Ich beuge mich leicht nach vor und presse meine Kehrseite in seine Richtung.

„Es scheint, dass heute Vollmond ist!" sagt Christian während er meinen Arsch bewundert und ihn mit seiner bloßen Hand schlägt. Das verursacht einen weiteren Blitz, der mich durchzuckt und ich halte es nicht mehr aus. Ich beiße meine Zähne zusammen und grunze: „Jetzt komm schon! Fick mich endlich!", wobei ich nicht weiß, welcher Teil meiner selbst diese Worte gerade gebrummt hat.

Christian kichert und schnurrt in einer Imitation meiner Stimme: „Aber wir können hier noch immer erwischt werden". Zur selben Zeit fährt er mit einer Hand die Innenseite meiner Schenkel entlang und streicht mit seinen Fingerspitzen über meine äußeren Schamlippen.

„Bitte!" jammere ich und drücke mich gegen seine Finger, nicht wissend, warum ich auf einmal so aufgegeilt bin. Das muss der Alkohol sein, der so einen Effekt auf mich hat.

Er fährt fort, mich um meinen Eingang herum zu streicheln und meine Schamlippen mit zwei Fingern leicht auseinander zu spreizen während ein dritter Finger auf meinen empfindlichsten Punkt drückt. „Sind wir immer noch feucht?" Er fährt fort, mich zu reizen während ich sehnsüchtig herumwackle und das Geländer noch fester umfasse, bis meine Knöchel ganz weiß werden. Ich kann sein Necken nicht länger aushalten und strecke meine Hand nach hinten um seinen Gürtel zu packen.

„Nicht so schnell, Mrs. Steele!" Er packt mein Handgelenk und dreht meine Hand auf meinen Rücken wie ein Polizist, der einen Kriminellen gefangen nimmt. Ich fühle einen kurzen Schmerz durch meinen Arm rauschen aber irgendwie turnt es mich noch mehr an, in einer so hilflosen Position zu sein, also lehne ich mich vor um etwas Erleichterung zu erfahren. Mit seiner zweiten Hand gibt mir Christian einen Klaps auf meinen Hintern und das Geräusch überschneidet sich mit der Explosion einer besonders großen Rakete, gefolgt von einem Jubelgeschrei von der Menge da unten.

Mit einer Hand hält er mich unten, über das Geländer gebeugt, mein Handgelenk packend während mich die Finger der anderen Hand stimulieren. Schmerzhaft langsam gleitet ein Finger in mich, dann noch einer. Mein Blick wird trüb als ich in seinen Händen wegschmelze, schwer keuchend und stöhnend. Mit jedem Feuerwerk, das explodiert, kann ich die Gäste sehen, die verstreut im Garten stehen, aber zu diesem Zeitpunkt ist mir das scheiß egal, weil der Alkohol und meine fast untragbare Erregung meine Hemmschwelle heruntersetzen. Ich muss mich konzentrieren nicht zu sabbern und unabsichtlich jemanden, der nah an der Mauer des Gebäudes steht, zu treffen.

Endlich lässt mich Christian los und zippt seine Hose auf. Ich greife wieder nach dem Geländer, strecke meinen bloßen Po hoch in seine Richtung wie eine gehorsame Stute. Er legt seine Hände auf meine Hüfte und hebt sie noch etwas höher, so dass ich auf meine Zehenspitzen stehen muss. Ich kann die Spitze seines Penises zwischen meiner Spalte spüren und höre ein tiefes Stöhnen von Christian. Ich denke er würde mich gerne noch mehr reizen, aber es scheint, dass er es auch nicht mehr länger aushält und so stößt er plötzlich in mich. Oh mein Gott er füllt mich komplett aus und ich lasse einen Freudeschrei los, der verursacht, dass sich einige Köpfe da unten in Verwirrung umdrehen. Zum Glück hat niemand die Idee nach oben zu schauen und drehen sich schnell wieder um, um die immer größer werdenden Feuerwerkskörper zu beobachten, die sich langsam zum Finale aufbauen.

Christian fängt an mich wie ein Dampfmaschine hart zu stoßen während er immer schneller wird und ich liebe jeden einzelnen Stoß von ihm, der sich immer tiefer und tiefer in mich drängt. Fast ein ganzes Jahr hatte ich schon nichts mehr zwischen den Beinen, das nicht mit Batterien betrieben wurde, also kann ich gerade nicht genug von ihm bekommen. Ich lasse die Wellen des Vergnügens über mich hereinbrechen, während ich eine große Wärme spüre, die sich in mir ausbreitet und meine Finger und Zehen vor Freude kribbeln lässt.

„Oh Jesus! Oh Gott! Oh Jesus! Maria Mutter von Jesus von Nazareth!" keuche ich.

„Oh Ana!" stammelt Christian hinter mir tief atmend und fast hebt er mich vom Boden hoch mit jedem Stoß.

Ich wünschte, dass dieses Gefühl ewig anhalten würde, aber mit jeder Welle fühle ich den Höhepunkt meiner Lust näher und näher kommen. Ich richte meinen diesigen Blick noch einmal auf den Rasen unter uns, als die letzten Raketen ihr Crescendo starten und die Menge jetzt fast durchgehend erleuchten. Ich kann jetzt sogar ein paar Gäste erkennen. Da ist Kate und da drüben ist José, der neben Ray steht. Dieser kurze Moment, in dem ich sie da stehen sehe, unwissend, dass ich hier oben über ihren Köpfen besinnungslos durchgefickt werde, lässt mich endlich über die Klippe springen und ich komme. Ich möchte Christians Name schreien, aber meine Stimme versagt und es kommt nur ein kreischendes Stöhnen der Erleichterung hervor. Momente später werden Christians Stöße langsamer, als er heftig in mir kommt und befriedigt seufzt während er mich behutsam herunter auf den Boden setzt und mich von hinten umarmt.

Ich lehne mich gegen Christians Brust, schaue mir die Sterne am Himmel an und versuche mich zu beruhigen. Aber mit jedem Atemzug komme ich von meinem Hoch herunter und fühle mich zerrissen. Je mehr ich mich in Christian verliebe, desto mehr fühle ich den Drang, ihm die Wahrheit zu sagen. Nach einiger Zeit habe ich das Bedürfnis ihm zu sagen. wie ich mich fühle. Ich setze mich auf, schaue ihn an und sage:

„Christan, was auch immer in der Zukunft passiert, vergiss ja nicht, dass ich dich soooooo sehr liebe und ich dich nie verletzen wollte. Ich würde alles tun, um dich glücklich zu machen!"

Christian hebt mein Kinn hoch und küsst mich. „Ich liebe dich auch, Mrs. Steele. Ich weiß vielleicht nicht, wie mein Leben vor dem Unfall war, aber ich liebe mein Leben danach. Ich habe die schönste Frau, zwei hinreißende Söhne, eine zukünftige Traumvilla, die ich mein Zuhause nenne", er kichert und ich fühle mich überwältigt. „ Du bist die beste, großartigste, zärtlichste und hübscheste Person, die ich je gekannt habe. Und sogar das ist eine Untertreibung", sagt er mit einer ernsten Stimme.

Seine Wörter senden einen Schauer durch meinen Körper und schlechtes Gewissen vereinnahmt mich. Ich bin der schlechteste Mensch auf dieser Erde und habe gerade einen vergebenen Mann gefickt, den ich gekidnappt und gefangen gehalten habe. Ich schaue ihm in die Augen und komme zu dem Schluss, ihm endlich die Wahrheit zu sagen … morgen … wenn ich wieder nüchtern bin. Es bedeutet wahrscheinlich Auf Wiedersehen, aber ich kann ihn nicht noch mehr verletzen, weil ich ihn liebe verdammt noch einmal. Ich hebe meine Hände und fahre damit durch seine Haare in dem Bestreben, sie in Ordnung zu bringen.

„Wir sollten zur Party zurückgehen" flüstere ich und versuche, meine eigenen durch den Sex zerzausten Haare zu zähmen.

Er nickt. „Lass uns die Kinder holen und nach Hause gehen!" sagt er mit einer leisen Stimme, küsst meinen Kopf und steht auf, während er einen Arm zu mir ausstreckt. Ich nehme sie und stehe auch auf und ups, da rinnt sein Saft mein Bein herunter. Ich seufze, kann aber nichts tun, da Christian mich hinter sich die Stufen herunterzieht. Wenigstens ist das Kleid waschbar. Wir gehen zu dem Fernsehzimmer, holen Tommy und Andy, die schon ziemlich übermüdet sind und tragen sie zum Auto, wo sie auch gleich einschlafen. Dann gehe ich zurück, um mich bei der Braut und beim Bräutigam zu verabschieden. Auf meinem Weg zurück zum Auto suche ich Kate, die hoffentlich meine Schuhe hat. Ich entdecke sie in der Nähe der Bar, wo sie einen Shot nach dem anderen trinkt. Als ich mich ihr nähere, schreit sie:

„Ana Arcana, da bist du! Wo warst du während des Feuerwerks, es war so schön!"

„Ich war auf dem Dach. Ich habe es gesehen, es war überwältigend!" entgegne ich grinsend. „Kate, hast du meine Schuhe gesehen? Wir wollen nach Hause gehen, die Burschen schlafen schon!"

„Ich habe sie in mein Auto gegeben, ich hole sie für dich!" antwortet sie und kramt in ihrer Clutch, um die Autoschlüssel zu suchen. Als wir bei ihrem Auto ankommen, wartet Christian schon beim Eingang. Kate wickelt ihre Arme um seinen Oberkörper.

„Christian! Ich habe dich vermisst! Wo warst du? Du hast das Feuerwerk verpasst!" kreischt sie. Sie ist definitiv betrunken.

„Es war fantastisch, ich habe es mir vom Dach angesehen!" antwortet er und versucht, ihrer Umarmung zu entkommen.

Kate reißt ihre Augen auf und ihre Kinnlade fällt herunter, als ihr Blick zwischen Christian und mir hin und her pendelt. Scheiße.

„Verdammte Scheiße! Bin ich die einzige, die heute nicht flachgelegt wird?" schreit sie auf und schreitet zum Auto. Sie öffnet die Türe und gibt mir meine Schuhe. „Da hast du sie! Tschüss Ana, Tschüss Christian, ich gehe zurück und fange mir einen heißen Adonis ein!" sagt sie, winkt und verschwindet im Hotel.

Christian schüttelt seinen Kopf, nimmt meine Hand und führt mich zu unserem Auto. Zuhause trägt Christian die Buben zu ihren Betten. Ich versuche, sie vorsichtig auszuziehen, um sie nicht zu wecken und bin erfolgreich. Ich küsse sie auf die Stirn und gehe so leise wie möglich hinaus. Gerade jetzt betritt Christian unser Schlafzimmer und … ‚Ach scheiß drauf, sie hat ihn zurückgelassen' denke ich mir während ich hinter ihm her renne und die Tür hinter uns schließe.

Er dreht sich um und hat einen überraschten Gesichtsausdruck. „Was ma…?"

Ich unterbreche seine Frage indem ich ihn wild küsse und flüstere: „Du weißt schon, dass alle guten Dinge drei sind, nicht wahr?"