APOV
Ich ergreife Christians Hand und werde hinter ihm her ins Schlafzimmer gezogen, wo er sich gleich auf das Bett setzt und an dem Gürtel meines Bademantels zieht. Ich bewege meine Schultern, so dass der Bademantel hinabgleitet und gehorche Christian, als er mir gebietet, mich über seine Knie zu legen, was mich voller Erwartung erschaudern lässt. Ich wurde als Kind nie geschlagen, also weiß ich nicht was jetzt auf mich zukommt.
„Zähl!", weist er mich mit einer strengen Stimme an, während er seine bloße Hand auf meinen Arsch legt. Doch je ernster er wird, desto lächerlicher wirkt es auf mich. Ich meine er ist immerhin 30 Jahre alt. Macht er das auch bei seinen Angestellten? Hat er bis jetzt keine andere Kompensationstechniken gelernt als überaltete Pädagogik aus den 50er Jahren? Ich muss kichern, doch dann schlägt er das erste Mal auf mein Gesäß. Autsch!
„Eins", sage ich und beiße mir auf die Lippen, um nicht Lachen zu müssen. Es ist zwar schon ein stechender Schmerz, aber es tut mir leid, es ist lächerlich. Schon holt er noch einmal aus und lässt seine Hand auf die sicher schon rote Stelle auf meinem Hinterteil sausen. Fuck!
„Zwei", singe ich in einer hohen Stimme und kichere. Als Rollenspiel könnte ich es mir fürs Vorspiel einreden lassen, aber er meint das ja ernst, was bei mir genau den gegenteiligen Effekt bewirkt.
„Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben. Acht. Neun. Zehn." Jetzt dürfte er fertig sein, da er mir aufhilft. Ich knie jetzt neben ihm auf dem Boden, schön darauf bedacht, dass ich mich nicht auf meinen Po setze, und sehe ihm überlegen in die Augen. Zugegeben, mein Arsch brennt wie Feuer, aber ich habe schon schlimmeres in meinem Leben erlebt. Zwei Geburten zum Beispiel.
„Und geht's dir jetzt besser?", frage ich ihn unschuldig und er nickt leicht den Kopf. Ich krabble auf dem Boden ein Stück vor, sodass ich nun direkt zwischen seinen Beinen sitze. Dann sehe ich noch einmal hoch zu ihm und frage weiter:
„Stehst du drauf, kleine, ungehorsame Brünette zu züchtigen?" Er sieht mich ungläubig an, nickt aber noch einmal. Ich krabble weiter und setze mich rittlings auf seine Schoß, während ich mein ganzes Gewicht auf seinen Oberkörper stütze und ihn so auf sein Bett zwinge. Dann stemme ich eine Hand neben seinem Kopf in die Matraze, während ich mit der anderen seine Hand auf meinen hinteren Oberschenkel lege und langsam nach oben führe. Ich flüstere ich ihm ins Ohr:
„Stehst du drauf, wenn meine Haut als Zeichen meiner Bestrafung ganz rot ist?" Er schluckt und bringt nur ein „Mhm!" hervor, während er mit beiden Händen meinen Arsch massiert. Ich muss mich so sehr konzentrieren, dass ich nicht lauthals loslache. Ich reibe meine Mitte gegen seine und bringe meine Lippen ganz nah an seine.
„Willst du jetzt noch eine Runde vögeln, bevor ich zum Symposium gehe?", flüstere ich ihm ganz verführerisch zu.
„Scheiße, JA!", bringt er gerade noch so hervor, bevor er fast zum hyperventilieren anfängt. Ich fahre mit meinen Lippen seine entlang und genieße es noch einen Moment, ihn so bei den Eiern zu haben, als ich dann die Bombe platzen lasse:
„Zu blöd, dass deine Züchtigung mein Kopfweh verstärkt hat!", sage ich und stehe auf, um nach meiner Kleidung zu suchen.
„WAS? NEIN! Nein, nein, NEIIIIIN!", heult er fast los als er sich aufsetzt und mich entsetzt ansieht, was mich wieder zum kichern bringt.
„Ernsthaft, mein Schädel brummt wie ein ganzer Bienenstock und ich muss unbedingt noch in mein Hotelzimmer, bevor ich zum Symposium fahre! Gleich nach dem Symposium ist nämlich Josés Ausstellung und ich kann mich sonst nicht mehr umziehen", sage ich während ich mich auf meinen Canossagang vorbereite.
„Taylor hat dir etwas frisches zum Anziehen besorgt" sagt Christian und zeigt auf ein paar Einkaufstaschen.
„Taylor?", frage ich verwirrt.
„Mein Fahrer", erklärt er mir.
Ich sehe in die Taschen hinein und muss zugeben, dass ein schwarzer Bleistiftrock und eine blaue Bluse nun die bessere Wahl wären, also nicke ich und ziehe die Sachen an, während ich noch überlege, wie ich es finde, dass ein fremder Mann mir Unterwäsche gekauft hat, die auch noch wie angegossen passt. Aber frische Unterwäsche ist nun mal frische Unterwäsche, also finde ich es gut! Zuletzt binde ich mir noch ein Halstuch um und als ich fertig bin, gebe ich Christian noch einen Kuss und verabschiede mich.
„Warte! Taylor bringt dich zum Symposium!", ruft er mir noch hinterher, als ich den Ausgang suche.
„Nein Danke, ich nehme lieber ein Taxi! Das ist unauffälliger!", sage ich, bevor die Aufzugtüren aufgehen und ich hineinsteige. Christian sieht leicht verzweifelt aus.
„Sehe ich dich heute noch einmal?", fragt er leicht aufgelöst. Ich sehe ihn noch einmal von oben bis unten an und lecke mir die Lippen.
„Ich ruf' dich an, wenn ich dich irgendwo … einschieben kann!", sage ich und zwinkere, bevor sich die Türen schließen und ich lauthals lachen muss.
Gut gelaunt gehe ich aus dem Gebäude hinaus und versuche, ein Taxi aufzuhalten. Nach fünf Minuten gelingt es mir auch, aber als ich dem Taxi näher komme, verfliegt meine gute Laune auf einmal.
„Hey Süße, ich wusste, dass du nicht genug von mir bekommen würdest!"
'Scheiße, das wird eine lange Fahrt!' denke ich mir und seufze.
