„Alice, es wird Zeit für dich, du siehst schon müde aus.", Mayas Großmutter zwinkerte ihrer Tochter zu.
„Mum, ich bin doch wohl mittlerweile alt genug, oder?", Alice verdrehte die Augen.
„Ja, aber ich möchte ein Gespräch mit meiner Enkeltochter führen- unter vier Augen."
„Ja, ist ja gut, ich gehe ja schon!", belustigt gab sie erst ihrer Mutter und dann ihrer Tochter einen Kuss und ging die Holztreppe nach oben.
„Maya, was liegt dir auf dem Herzen- und versuch' ja nicht mich anzulügen, ich merke das! Bei deiner Oma wirkt auch der Veela-Charme nicht!", Diane machte ein ernstes, aber gleichzeitig belustigtes Gesicht.
„Hrmpf…", zu mehr war Maya nicht in der Lage, sie war sauer als auch fröhlich über das Verhalten ihrer Großmutter.
„Na los Kleines, ich kenne dich und du kannst mich nicht anlügen, also entweder wir schweigen uns jetzt noch drei weitere Stunden an, oder ich hole den selbstgebrannten Holunderblütenschnaps und du erzählst mir alles.", sie sah fragend zu ihrer Enkeltochter.
„Ich bin für Schnaps. Aber lass das nicht Dad sehen…", Maya grinste als ihre Großmutter sich selbst und Maya einen Schnaps einschenkte.
„Ich bin ganz Ohr, Liebes.", Bei diesen Worten nahm sie Mayas Hand. Sie wusste, dass Maya etwas Zuspruch brauchte und wollte auch in dieser Situation ein offenes Ohr für sie haben. Auch wenn ihre Tochter und Philippe es Maya nie schwer machten, was ihre Beziehungen zu Frauen angingen, im Gegenteil, sie waren typische Eltern, doch redete Maya lieber mit Diane als mit ihren Eltern. So kam es schon mal vor, dass sie Stunden am Telefon verbrachten.
„Also gut, du willst alles wissen?", fragte Maya nach dem zweiten Schnaps.
„Ja, alles Liebes.", erwiderte Diane mit einem sanften Lächeln.
0-0
Hermine lag unter ihrer dicken Decke und sah aus ihrem Fenster. Der Schnee fiel leicht in den Garten ihrer Oma und die Eiszapfen hingen vor dem Fenster. Hermine drehte sich zur Seite und sah auf ihr Handy. Es war neun Uhr morgens und aus der Küche hörte sie das vertraute Heulen des Teekessels. Zeit für's Frühstück… Sie verharrte noch einen Moment in ihrem Bett, bevor sie aufstand und sich den Morgenmantel überwarf. Sie drehte sich noch einmal um, ging zu ihrem Handy und sah auf ihr Hintergrundbild: Hermine, Maya und Ginny saßen auf dem roten Sofa im Gryffindor-Gemeinschaftsraum, lagen sich in den Armen und lächelten in die Kamera. Sie ist so wunderschön…
„Mine! Es gibt Frühstück!", die Stimme ihres Vaters riss sie aus ihren Gedanken. Sie legte das Handy weg, ging die Treppe runter und beschloss, sich nachher bei Maya zu melden.
„Hey Mine, Nataly hat mich vor ein paar Wochen nach dir gefragt, wie wäre es denn wenn du dir die Vespa von mir schnappst und sie einfach mal besuchen fährst.", fragte ihr Großvater zwischen Brötchen und Kaffe.
„Carl, meinst du nicht, dafür schneit es etwas zu sehr?", Hermines Großmutter sah ihren Mann besorgt an.
„Ach Anne, es soll heute Nachmittag aufhören zu schneien und die Straßen werden geräumt.", Carl sah liebevoll zu seiner Frau.
„Das klingt gut, ich habe sie lange nicht gesehen!", Hermine lächelte erfreut.
„Sag mal Anne, ich habe von deinem Sohn gehört, Alice ist diesen Winter in der Stadt?", Doris sah ihre Schwiegermutter an.
„Ja! Ich habe neulich mit Diane einen Kaffee getrunken, da hat sie mir erzählt, dass Alice diesen Winter da ist. Sie hat sich wirklich sehr gefreut!", Anne quietschte vergnügt.
„Na, dann können wir uns doch mal auf einen Tee mit ihnen treffen?", Richard sah seine Frau an.
„Das ist eine gute Idee!", Doris lächelte.
„Sie haben sogar eine Tochter, die fast in deinem Alter ist, Hermine. Ihr werdet euch bestimmt gut verstehen.", Richard sah zu seiner Tochter.
„Was…Äh, ja bestimmt.", Hermine war sichtlich nicht anwesend gewesen bei diesem Gespräch.
„Du wirkst sehr abwesend, ist alles in Ordnung, Liebes?", Anne legte ihre Hand an die Wange von Hermine.
„Ja, es ist nur… Ich…", Hermine konnte nicht darüber sprechen.
„Hey, du siehst sie doch in zwei Monaten schon wieder.", Anne war sehr mitfühlend.
„Mutter, weißt du schon wieder mehr als wir?", Richard zwinkerte seiner Tochter zu, welche sich daraufhin zu einem Lächeln abringen konnte.
„Ich unterhalte mich wenigstens mit deiner Tochter und stehe nicht den ganzen Tag in der Garage und schraube an irgendwelchen alten Autos rum!", Anne sagte dies mehr ironisch als ernst.
Nun musste Hermine anfangen zu lachen, sie hatte diese Diskussionen zwischen ihrem Vater und ihrer Großmutter sehr vermisst. Sichtlich zufrieden sahen sich Anne und Richard an, sie wollten Hermine wieder lachend sehen und das war ihnen, mal wieder, gelungen.
0-0
„Oh man, du hast ja einiges erlebt…", Tamara trank genüsslich ihren schwarzen Tee mit Milch, während sie Maya musterte.
„Sieh mich nicht so an, du wolltest alles wissen!", Maya grinste.
„Ich habe ja auch nie behauptet, dass ich was daran auszusetzen habe."
„Aber dein Blick, ich kenne diesen Blick, Tammy!"
„Du müsstest dich mal sehen, die ganze Zeit wenn du von ihr redest, grinst du wie 'ne Bescheuerte…", Tamara warf sie mit einem der Kissen von ihrem Bett ab.
„Ey! Ist das eine Kriegserklärung?", Maya schnappte sich das Kissen und warf es zurück. Sie hatten sich lange nicht gesehen, doch trotzdem hatten sie regelmäßig Kontakt und auch die Entfernung war nie ein Problem für sie gewesen. Sie kannten sich aus Kindertagen, als Maya so gut wie jeden Sommer bei ihrer Großmutter verbrachte und hatten sich schon einige Kissenschlachten geliefert.
„Wie geht es deinen Mädels?", fragte Tamara nach einer halben Stunde Kissenschlacht.
„Denen geht es gut, ich habe gestern erst mit ihnen gesprochen. Ich vermisse sie sehr, aber in den Sommerferien werde ich sie besuchen."
„Warum erst dann? Kannst du dich nicht einfach apa-dingsda… Wie heißt das doch gleich bei euch?", Tamara lachte.
„Disapparieren. Ja könnte ich, aber Dad sagt, dass er das nicht möchte. Er ist da eben ganz Muggel…"
„Ist auch vernünftig so, kann ja nicht sein, dass du einfach mal eben so nach Frankreich verschwindest und Abends wieder kommst…Pff… Wenn wir das nicht können dann sollt ihr das auch nicht dürfen. So!", sie zwinkerte Maya zu und schubste sie mit ihrer Schulter.
„Na los, wir müssen uns fertig machen, sonst kommen wir zu spät zum Film.", Maya stand auf und schnappte sich ihre Jacke.
„Ja da hast du recht, Nataly hasst es nämlich zu warten…", Tamara öffnete die Tür ihres Zimmers und schloss sie hinter Maya und sich.
Als die drei Mädels ihre Plätze im Kinosaal einnahmen, schaute Maya noch ein mal auf ihr Handy. Es waren bereits zwei Wochen vergangen und sie hatte bisher nichts von Hermine gehört. Das hieß nicht, dass es bei den anderen auch so war, im Gegenteil, jedoch traute sie sich aus irgendeinem Grund nicht, Hermine zu schreiben.
„Alles in Ordnung?", die klare Stimme von Nataly holte Maya in den Kinosaal zurück.
„Ja, ich war nur grad etwas abwesend."
„Okay. Hier, möchtest du auch Popcorn?"
„Ja gerne.", Maya lächelte Nataly an und schon ging das Licht im Saal aus und der Film begann.
0-0
„Maya mein Schatz, gibst du mir mal das Salz?", Diane sah zu ihrer Enkeltochter.
„Hier bitte, Granny.", Maya sah ihre Großmutter an und merkte, dass irgendetwas komisch war.
„Wann ist morgen der Gottesdienst, Diane?", Mayas Vater versuchte ein Gespräch zu beginnen.
„Um 10 Uhr, und danach essen wir und dann gibt es Bescherung!", Diane war sichtlich vergnügt und froh, ihre Familie um sich zu haben.
„Könnte mir mal einer sagen, was hier los ist? Und jetzt erzählt mir nicht, dass es was mit den Geschenken zu tun hat, ich bin keine fünf mehr. Ihr verschweigt mir was und versucht zwanghaft es mir nicht zu sagen!", Maya war genervt.
„Vor dir kann man auch nichts geheim halten, oder?", ihr Vater grinste.
„Doch, das kann man, nur seid ihr alle ziemlich schlecht in so etwas…", Maya trank einen Schluck Tee.
„Wir verheimlichen dir nichts. Wir bekommen nur Besuch von Kindheitsfreunden von mir.", Alice schaute eindringlich zu ihrem Mann.
„Das ist alles?…", Maya war fassungslos.
„Ja, das ist alles. Wir wollten dich auch mal überraschen. Du wirst sie mögen!", Diane lächelte.
Bevor Maya etwas sagen konnte, klingelte es an der Tür. Ihr Vater stand auf und öffnete und kurze Zeit später stand Tamara im Türrahmen der Küche.
„Hey Tammy, ich bin sofort fertig!", sagte Maya als sie sich noch schnell den Rest Brot in den Mund steckte.
„Hätten wir ihr sagen sollen, dass die beiden eine Tochter haben? Die sie kennt?", Philippe machte sich Gedanken.
„Nein, es soll ja schließlich eine Überraschung für sie sein.", Alice grinste ihre Mutter an.
„So lange ist es ja jetzt auch nicht mehr hin. Sie wird es doch morgen sehen.", Diane freute sich schon insgeheim auf dieses Treffen.
Vor drei Wochen rief Doris Granger bei Diane an. Sie fragte, ob Alice im Haus sei und so telefonierten die beiden Frauen eine ganze Weile. Sie redeten über Philippes neuem Job in England, über die letzten Jahre und wie groß ihre Töchter geworden sind. Sie beschlossen, sich auf eine Tee mit ihren Eltern zu treffen.
Als Doris, Richard, Anne und Carl Granger bei Diane ankamen, war Maya gerade im Kino. Nach zwei Kannen Tee, bot Diane ihnen einen Schnaps an und schließlich redeten sie über Weihnachten und ob es nicht eine gute Idee wäre, zusammen zu essen. Auch ihre Töchter waren ein Gesprächsthema und Diane und Anne klärten die anderen auf, dass es sich bei ihren Enkeltöchtern um mehr als Freundschaft handelte und dass die jeweils andere, für das Verhalten der Töchter verantwortlich war. Doris und Alice hielten dies für einen glücklichen Zufall und sie beschlossen, den beiden nichts zu verraten, da sie zurzeit nicht in Kontakt standen, würde es nicht all zu schwer werden, den beiden zu verheimlichen, dass sie nur einige Kilometer voneinander entfernt waren. Jeder hatte ein gutes Gefühl bei den beiden jungen Hexen und so freuten sie sich, die jeweils andere kennenzulernen.
„Aber seid ihr euch sicher, dass sie sich freuen werden? Ich meine, sie stehen zurzeit in keinem Kontakt. Das ist doch unüblich, wenn sie verliebt sind, oder?", Philippe ließ nicht locker, er wollte seine Tochter nicht aufbringen.
„Schatz, weißt du noch? Du warst genau so: Du hast dich Wochen nicht bei mir gemeldet und ich mich auch nicht. Und warum? Wir wussten nicht wie, wir haben gehofft, dass sich der jeweils andere meldet. Und jetzt sind wir verheiratet!", Alice gab ihren Mann einen Kuss auf den Kopf, während sie das Geschirr abräumte.
„Uff… Ja du hast Recht, Chérie.", Philippe war etwas beruhigter.
„Du machst dir zu viele Sorgen um Maya, sie ist das erste Mal seit langem wieder richtig glücklich, das spüre ich!", Diane sah ihren Schwiegersohn an.
„Sag mal, wieso merkt ihr so etwas eigentlich? Ist das so ein Hexen-Ding?"
„Nein mein Lieber, so etwas nennt man Mutterinstinkt.", Diane zwinkerte ihrem Schwiegersohn zu und Diane und Alice fingen an zu lachen.
0-0
Maya erwachte noch vor ihrem Wecker, stand auf und ging zu ihrem Fenster. Sie schaute auf die weißen Straßen der Kleinstadt ihrer Großmutter. Es sah noch alles ziemlich friedlich aus und Maya beschloss, eine Runde laufen zu gehen. Sie zog sich an und schnappte sich ihr Handy und ihre Kopfhörer. So leise wie möglich schlich sie die Treppe hinunter und zog sich ihre Laufschuhe an.
Sie ging aus der Haustür, steckte sich ihre Kopfhörer in die Ohren und lief durch die verschneiten Straßen. Es war der Weihnachtsmorgen und somit wenig los auf den Straßen. Lediglich ein paar Autos und eine Handvoll Menschen waren unterwegs. Auch die ersten Kinder saßen bereits im Wohnzimmer und packten ihre Geschenke aus. Bei diesem Anblick musste Maya lächeln und erinnerte sich daran, wie aufgeregt sie früher an Weihnachten war.
Nach einer halben Stunde kam Maya in dem kleinen Stadtpark an. Sie ging durch den Park und atmete tief ein und wieder aus. An einer kleinen Bank machte sie halt, stellte ihr linkes Bein darauf und begann sich zu dehnen. Als sie sich zur rechten Seite drehte, stockte ihr Atmen: Auf einer weißen Vespa, saß eine junge Frau mit brauner Lederjacke, weinrotem Schal und schwarzer Hose. Ihre Haare waren zu einem Dutt zusammengenommen, nur ihr Pony und eine Strähne an der Seite waren offen. Mayas Herz schlug schneller, sie war sich sicher, dass es Hermine war, welche auf der Vespa saß. Unfähig sich zu bewegen, starrte sie auf die Frau. Wieso sollte Hermine hier sein? Sie ist doch bei ihren Großeltern… Maya konnte keinen klaren Gedanken fassen und eh sie sich versah, war die Frau auf der Vespa verschwunden.
Maya beschloss, nach Hause zu laufen und warm duschen zu gehen. Es war sicher nur eine Verwechslung, dachte sie sich, während sie durch die verschneite Kleinstadt wieder zurück lief.
„Bonjour, ma petite!", Philippe war bereits in der Küche und kochte Kaffe.
„Papa!"
„Möchtest du einen Kaffee?"
„Ja gleich, ich muss nur schnell duschen, ja?", Maya war noch etwas außer Atem.
„Ist alles in Ordnung, Liebes?", ihr Vater klang besorgt, während er den Tisch deckte.
„Ja…Ich…Ach egal, ist nicht so wichtig.", Maya wollte gerade gehen, als ihr Vater sie in den Arm nahm.
„Joyeux Noël!", Philippe schloss seine Tochter fest in die Arme.
„Joyeux Noël, Papa! Ich habe vorhin gedacht, ich hätte Hermine gesehen… Aber das ist unmöglich…", Maya flüsterte.
„Du vermisst sie wirklich, oder?", Philippes Akzent war deutlich zu hören, was immer passierte, wenn er sich sorgte.
„Ja… Aber du brauchst dich nicht sorgen. Ich gehe duschen und dann trinken wir einen Kaffee ja?"
„Ja, und dann wird es auch schon stressig, wenn Granny und deine Mutter sich für die Kirche fertig machen müssen!", er ließ seine Tochter etwas lockerer, hielt sie aber weiterhin im Arm und lachte leise.
„Da hast du recht! Deswegen werde ich mich jetzt beeilen, bevor ich auch noch in den Stress gerate!", Maya gab ihrem Vater einen Kuss auf die Wange, wobei sie sich auf ihre Zehenspitzen stellen musste.
0-0
„Ich geh' nur noch schnell mal Ginny anrufen, um dem Rest ‚Frohe Weihnachten' zu wünschen, ja?", Maya zog ihre Schuhe aus und stand schon halb auf der Treppe.
„Ja, mach das!", Alice hing ihre Jacke auf und ging in die Küche.
„Okay, wir haben den Tisch gedeckt, Wasser für den Tee aufgesetzt, das Essen ist im Ofen, der Wein ist bereitgestellt und die Geschenke sind unter dem Baum. Habe ich was vergessen?"
„Mum, es ist alles bereit und alles ist in Ordnung, wieso bist du so nervös, wir haben nicht das erste Mal Besuch am Weihnachtstag.", Alice sah ihre Mutter eindringlich an.
„Nein, aber es ist das erste Mal, dass wir Besuch von der Hexe bekommen, die Mayas Herz höher schlagen lässt und Maya nichts davon weiß!"
„Du hast dir doch sonst nicht solche Sorgen gemacht, es wird alles gut gehen. Sie hat mir heute morgen gesagt, dass sie Hermine wirklich vermisst, Diane.", Philippe bot seiner Schwiegermutter einen Tee an und verwies auf den Sessel im Wohnzimmer.
„Ja, ich setzte mich und trinke einen Tee. Aber glaubt nicht, dass ich nicht merke, dass ihr auch nervös seid!", Diane zwinkerte ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn zu und nahm einen Schluck Tee.
Knappe fünf Minuten später klingelte es an der Haustür. Diane stellte ihren Tee zur Seite, ging zur Tür und öffnete sie.
„Fröhliche Weihnachten!", Anne, Carl, Doris, Richard und Hermine lächelten sie an.
„Fröhliche Weihnachten! Kommt doch bitte rein!", Diane begrüßte jeden mit einer herzlichen Umarmung.
Alice und Philippe tauchten im Hausflur auf und begrüßten jeden ebenso herzlich wie Diane. Hermine war die Letzte und als sie vor Philippe stand, stockte ihr der Atem. Sie wurde herzlich von ihm umarmt und er nahm ihr ihre Jacke ab. Ehe Hermine fragen konnte, hörte sie Schritte von oben. Sieh sah die Treppe hinauf und ihr Herz schlug schneller.
Eine junge Frau stand am Aufgang der Treppe, sie hatte eine schwarze Hose an, in der eine weiße Bluse steckte. Ihr dunkles Haar fiel leicht um ihr Gesicht und ihren dunkelbraunen Augen konnte Hermine nicht widerstehen. Maya.
0-0
