Hey Leute! Endlich ein neues Kapitel. Für das lange nicht updaten, ist dieser Jahrhundert-Sommer schuld. Es ist einfach viel zu heiß um in der Freizeit auch noch am Laptop zu sitzen. Genießt die Sonne und diesen absolut genialen Sommer! Naja und viel Spaß beim Lesen ;)

Besessen oder nicht?

Zwei Tage waren vergangen seit Cuairt-Ghaoth abgereist war. Ich hatte meine Kopfschmerzen wiederbekommen. In ganz Hogwarts ging eine Grippewelle um und Madame Pomfrey hatte mir bereits jeden Morgen eine Dosis des Aufpäppeltrankes gegeben, wodurch meine Ohren dampften und das Druckgefühl in meinem Kopf nur stieg. Mit anderen Worten ihre Fürsorge, sorgt für Schmerzen und weniger für Erleichterung! Jetzt stand das erste Quidditchspiel des Jahres auf dem Plan: Slytherin gegen Gryffindor. Und das bedeutet Dobby wird Harry morgen beinahe töten! Wie verhindere ich das bloß? Ich rieb mir meinen Kopf. „Alles in Ordnung, Anna?", fragte Lauren besorgt. Ich sah auf, nickte müde und meinte erschöpft: „Ja, nur die Kopfschmerzen werden nicht besser." „Vielleicht solltest du nochmals zu Madam Pomfrey gehen", schlug Emily vor, die sich zu uns ans Fenster saß. Ich schüttelte meinen Kopf und sagte: „Bloß nicht! Von ihrem blöden Trank wird es nur schlimmer. Ich habe jedes Mal danach das Gefühl mein Kopf platzt!" Emily nickte verständig. Ich seufzte, lehnte mich in die Kissen zurück und beobachtete den Gemeinschaftsraum.

Es war früher Abend und fast alle waren nach dem Abendessen hierhergekommen. Die meisten saßen in den Sesseln, lasen, verglichen ihre Hausaufgaben oder unterhielten sich leise miteinander. Es war wie immer eine ruhige und angenehme Atmosphäre. Emily saß mit mir und Lauren auf eine der gepolsterten Fensterbänke und las. Lauren zeichnete eine Blume aus dem Gedächtnis. Das könnte eine Orchidee werden. Stephen und Kevin saßen auf einem Sofa uns gegenüber und einem Schachspiel zwischen ihnen. Lisa und Sue hatten den Sessel beschlagnahmt und lasen. Diese rechte Ecke zwischen den zwei Kaminen war irgendwie unsere geworden und jeden Abend konnte man mindestens einen oder mehrere von uns hier finden. Irgendwie hatte jeder Jahrgang oder Clique seinen bestimmten Platz in diesem Raum, den auch niemand dem anderen streitig machte. Anthony, Michael und Terry saßen mit Padma an einen der Tische in der Mitte des Raumes und spielten Karten.

Die Erstklässler saßen bei der Statur von Rowena Ravenclaw zusammen, alle, bis auf Luna, die ich einsam an einen der Fenster stehen sah. Sie starrte ganz abwesend in den wolkenlosen Sternenhimmel. Ich hoffe, dass sie nicht mehr geärgert wird.

Quidditchspiel

Das Wetter war sonnig und ich hatte Merlin sei Dank keine Kopfschmerzen mehr. Hermine, Neville, Lauren, Emily, Stephen und ich saßen zusammen auf eine der Tribünen und sahen uns gespannt das Spiel an. Gryffindor war stark, vor allem die drei Jägerinnen von Gryffindor flogen in solch einer Synchronisation, dass es unglaublich war. Allerdings hatten sie gegen die schnellen Nimbus 2001 von Slytherin keine Chance. „Das ist so unfair!", jammerte Lauren. Hermine stimmte zu: „Ja, ohne diese Besen würde unser Team haushoch gewinnen. Es sollte Gesetze gegen das Einkaufen von Besen geben!" Ich schnaubte und Hermine sah mich überrascht an. Ich verdrehte die Augen und meinte spöttisch: „Ehrlich Hermine, das wäre auch unfair. Selbst in der professionellen Liga gibt es keine solchen Gesetze. Jedes Team muss für seine Ausrüstung selbst aufkommen und auch Gryffindor gibt es Kinder aus reichen Familien. Wirf es den Slytherins nicht vor, dass sie eine Spende annehmen. Euer Team würde das auch sofort akzeptieren. Harrys Besen war doch auch ein Geschenk und da hat keiner von euch sich gegen aufgelehnt, oder?"

Hermine machte den Mund mehrmals auf und zu. Lauren warf hilfreich ein: „Und Harrys Erlaubnis mitzuspielen war von vornherein gegen die Regeln, gegen echte Gesetze dieser Schule!" Emily und Stephen kicherten und Lauren und Hermine sahen die beiden fragend an. Stephen räusperte sich und erklärte: „Ich erinnere mich gerade nur an deine Tirade von damals, wie unfair es war, dass Harry für den Regelbruch damals belohnt und nicht bestraft wurde." Ich selbst musste nun auch lachen. Ja daran kann ich mich auch noch sehr gut erinnern! Lauren wurde leicht rot, aber nickte leicht. Hermine blieb stumm. Neville lachte und meinte: „Ja da habt ihr wohl recht." „Klar hatten und haben wir Recht. Wir sind Ravenclaws!", meinte Lauren lachend. Stephen, Emily und ich lachten mit. Neville und Hermine sahen einander an und lachten dann auch.

Aber plötzlich wurde Stephen stumm und rief dann laut: „Oh nein, was ist denn da los?" Wir alle folgten seinen Blick. Dobbys Werk hat begonnen! Harry flog Spiralen, Zickzack, tauchte ab und auf und ein Klatscher folgte ihm penetrant. Die Weasley Zwillinge hatten es auch bemerkt und schlugen den Klatscher ständig weg und umkreisten Harry wie zwei Adler. „Was ist da los?", rief Emily erschreckt. Lauren beobachtete das alles durch ihr Fernglas und sagte: „Keine Ahnung, aber dieser Klatscher ist verhext. Der verfolgt nur Harry! Nur wer hat ihn verhext?" „Wieso bricht Madam Hooch nicht ab?", fragte Neville nervös. „Keine Ahnung", meinte Stephen achselzuckend. Wir sahen dem ganzen eine Weile zu. Endlich rief Wood nach einer Auszeit. „Merlin sei Dank!", seufzte Hermine. „Ich weiß nicht so recht", zweifelte Emily „Sieh mal sie lösen sich schon wieder auf." „Was machen die denn da? Wieso sind die Zwillinge nicht mehr bei Harry?!", fragte Hermine geschockt. „Wahrscheinlich will Harry schnell den Schnatz fangen und mit den Zwillingen um sich herum klappt das nicht", mutmaßte Lauren. Richtig geschätzt! Harry schoss auf malfoy zu und flog knapp an ihm vorbei. Ich musste mir ein Grinsen unterdrücken. Das Gesicht von Malfoy und das fast vom Besen fällt, werde ich nicht so schnell vergessen.

Harry schlug auf dem Boden auf. „Oh je kommt schnell!" Ich saß am nächsten zum Abgang der Tribüne und lief rasch hinunter zum Feld. Die anderen folgten mir. Harry lag flach auf dem Rücken und hielt sich den Arm. Ich rannte mit Hermine und Neville hinunter zu ihm. Eine Traube von Menschen hatten sich schon um ihn herum versammelt und starrten ihn an. Blöde Idioten! Starren statt helfen! Haben die ihre Gehirne ins Pfandhaus gebracht?! Ich sah, wie Lockhart sich zu ihm durchschlug und sich vor ihn hinkniete. Oh nein! Ganz sicher nicht! Ich hob meinen Zauberstab, zielte genau und rief laut: „Expelliarmus!" Ein roter Blitz schoss aus meinem Stab direkt auf Lockharts Handgelenk zu und traf ihn punktgenau. Dieser schrie auf, sein Zauberstab flog hoch durch die Luft und blieb einige Meter neben ihm im Gras liegen. Die Herumstehenden waren erschrocken zurückgesprungen und sahen fassungslos zu mir. Hermine neben mir starrte mich ebenfalls an, aber ich zuckte nur mit den Schultern und fragte genervt: „Was? Willst du ihn etwa an Harry herumzaubern lassen?" Ich lief zu Harry und kniete mich neben ihn. „Harry! Alles in Ordnung?", fragte ich atemlos. Dieser nickte gequält und hielt sich weiter seinen Arm.

„Miss Hansen!", rief Lockhart aus. „Was sollte das denn? Ich wollte unserem jungen Harry nur helfen!" Ich sah ihn giftig an und meinte sarkastisch: „Ah, haben Sie nun auch einen Master in Heilkunde, Sir! Harry braucht einen richtigen Heiler, kein Möchte-gern-Show aufreißenden geblendeten Helden!" Ich hörte erschrockenes Aufatmen. Lockhart sah mich entsetzt an, fasste sich aber schnell und meinte gespielt locker: „Meine Liebe, als Meister gegen die dunklen Künste habe ich natürlich auch gelernt etwaige Verletzungen zu behandeln, die mir auf meinen Reisen begegnet sind. Natürlich habe ich mich nie selbst verletzt, aber andere bedauernde Personen, die nicht wussten was sie taten schon und natürlich habe ich ihnen geholfen. Das alles können Sie in meinen Büchern lesen, vor allem in Heulen mit Werwölfen." Er lächelte selbstsicher in die Runde, aber ich verdrehte nur genervt die Augen. „Also lassen Sie mich dem bedauernswerten Harry hier helfen."

Harry zuckte zurück und ich stützte ihn an der Schulter, damit er nicht hintenüberkippte. Hermine war auf seiner anderen Seite und hielt ihn ebenfalls. „Nun, das wird schwer möglich sein, Sir, da ich sie entwaffnen und ihren Zauberstab mehrere Meter von Ihnen fortschleudern konnte", erklärte ich bissig. Lockhart sah sich um und entdeckte seinen Zauberstab im Gras liegen. „Aha!", rief er aus und wandte sich der Menge abermals zu. „Doch nur, weil ich Sie kommen sah und ihren Zauber durchlies. Es war eine exzellente Demonstration und ein wunderbares Beispiel für die Verteidigung. Selbstverständlich hätte ich ihren Zauber blocken können, aber wo wäre der Lerneffekt geblieben? Nicht wahr meine Liebe?", er lächelte mich versucht-gewinnend an, aber ich fiel nicht darauf rein und lächelte auch nicht zurück, stattdessen meinte ich sarkastisch: „Natürlich hätten Sie meinen Zauber stoppen können. Ich meine, Sie, haben ja in der Vergangenheit oft bewiesen, dass sie sich ihren Zauberstab nie abnehmen lassen. Der Wichtel vor ein paar Wochen war wohl auch nur ein Lernexperiment und sollte uns wahrscheinlich zeigen, wie unfähig man ohne einen Zauberstab ist. Allerdings…" Ich machte eine kleine Pause „Wenn ich es recht bedenke, waren Sie auch mit Zauberstab nicht in der Lage sich der Wichtel zu erwehren!" Ich sah Lockhart herausfordernd an.

Dieser sah für einen Moment verdattert aus, schluckte schwer und lächelte dann aber gekünstelt. Vorsichtig bedächtig stand er auf, fegte sich die Blätter vom Umhang und bückte sich um seinen Zauberstab aufzuheben, als er wieder hochsah, blickte er direkt in das Gesicht von Professor Snape, der ihn merkwürdig ansah. Täusche ich mich, oder schmunzelt Snape? „Ah, Severus, wie schön… Also ich wollte… nun ja. Mr. Potter hier braucht Hilfe." „Ja, Gilderoy", spöttelte Professor Snape „das konnte ich sehen. Mr. Potter benötigt wohl die Hilfe von Madam Pomfrey!" „Natürlich Severus!" Hermine und ich hatten Harry inzwischen auf die Beine geholfen, aber hielten ihn noch fest. „Komm Harry, wir bringen dich in den Krankenflügel!"

Wir drehten uns um und wollten gehen, als Prof. Snape sich räusperte: „Miss Hansen!" Ich drehte mich halb herum und fragte: „ja, sir?" Jetzt wird er mir Punkte abziehen, be…" „5 Punkte an Ravenclaw!" Nicht nur meine Kinnlade fiel herunter. Prof. McGonagall, die inzwischen auch eingetroffen war, zog erstaunt die Luft ein und fing an zu protestieren: „Severus, Miss Hansen hat einen Lehrer attackiert und Sie geben Punkte?" „Aber, aber Minverva. Gilderoy hat doch bereits zugegeben das dies eine Show war zu Lernzwecken", beschwichtigte Snape sie und wand sich dann spöttisch an Lockhart: „Nicht wahr, Gilderoy" Dieser nickte nur und sagte: „Ja, das war geplant. Lernen in der Freizeit, statt im Klassenzimmer!" Snape nickte und ich musste mir das Lachen verkneifen. Irgendwann werde ich mich bei Snape bedanken! Hermine und ich stützten Harry und brachten ihn endlich in den Krankenflügel. Seinen Arm konnte Madam Pomfrey in ein paar Sekunden heilen, aber wegen der Gehirnerschütterung musste Harry zur Beobachtung im Krankenflügel über Nacht bleiben.

Alles gut und schön. Harrys Arm ist noch intakt, Lockhart blamiert und Snape hat mir tatsächlich Punkte gegeben. Ich streckte mich genüsslich in meinem Bett. Tiger war bei seinen Freunden und ich unterdrückte den Drang mit Tom zu schreiben. Ich habe seit Halloween nicht mit ihm geschrieben…. Irgendwie fehlt er mir und ich weiß, dass das nicht gut ist! Ich seufzte tief und schloss meine Augen. Ob es heute Nacht einen Angriff geben wird. An Halloween hatte ich keine Minute vergessen. Ginny hatte doch immer Gedächnisaussetzter?! Hagrids Hähnen ist auch noch nichts passiert.

Emily und Lauren kamen ins Zimmer. „Hallo Anna, hast du wieder Kopfschmerzen oder gibt es einen anderen Grund, dass du nicht im Gemeinschaftsraum bist?", fragte Emily und setzte sich auf mein Bett neben mir. Lauren gab Tom und Jerry ein paar Apfelstücke ins Terrarium. „Nein, Emily, ich habe keine Kopfschmerzen. Mir ging nur so viel im Kopf herum." Lauren grinste und meinte lachend: „Ja Lockhart zum Beispiel. Ach, Anna eure Show war grandios. Wie du ihn entwaffnest hast, einfach genial! Auch wenn es geplant war, ich wünschte ich könnte diesen Zauber so gut. Hat Lockhart dir private Stunden gegeben?" Ich schnaubte und setzte mich auf. „Glaubst du echt, dass war eine Show? Ernsthaft? Wann hab ich je bei seinen Theaterstücken mitgemacht?", fragte ich ungläubig. Lauren sah mich etwas kritisch an und meinte: „Naja… eigentlich nie. Aber ich dachte…" Ich unterbrach sie barsch: „Lockhart hat gelogen. Ich habe ihn entwaffnet, weil er ein inkompetenter Trottel ist, der mit einem Zauberstab anrichtet, als alle Haustiere von Hagrid zusammen!" Emily musste schnaubte amüsiert. „Ich weiß nicht, ob du alle Haustiere von Hagrid kennst." „Wahrscheinlich noch mehr", meinte ich lächelnd. Norbert, Aragog und seine Kinder, Fluffy…

Lauren protestierte vehement: „Aber Anna! Hast du die Bücher von ihm nicht gelesen?! Er ist ein Held!" Jetzt sah ich sie spöttisch an. „Was?", fragte Lauren genervt. „Jeder kann ein Märchen schreiben und es dann veröffentlichen. Man muss nur einen Verleger finden." „Aber seine Taten sind wirklich passiert! Es gibt Zeugen!" „Für jede Tat?", konterte ich. „Nun, ja… also muss doch… ich mein, sonst wäre es doch nicht gedruckt werden, oder?", fragte Lauren jetzt. Sie sah fragend zu Emily, aber diese zuckte nur fraglich ihre Schultern. „Auf jeden Fall hat er das schönste Lächeln!", sagte Lauren verträumt. Ich verdrehte genervt die Augen, aber dann stutzte ich. Moment mal. Lächeln? Da habe ich doch mal was gelesen… Zauber für Berühmtheiten, spontan und kreativ. Ich muss das nochmals suchen. Vorher habe ich nur mal durchgeblättert. Was war da nochmal… ver…nein bezauberndes Lächeln… oder doch verzaubert? „Wollen wir nach unten gehen?", wechselte Emily das Thema und riss mich aus meinen Gedanken. Lauren und ich nickten und wir gingen gemeinsam hinunter in den Gemeinschaftsraum zu unseren Stammplätzen.

Um 22 Uhr lagen wir dann in unseren Betten und schliefen schnell ein. Am nächsten Morgen wachte ich erfrischt auf und stupste Tiger an, der sich auf meinem Bauch in der Nacht gelegt hatte. „Wach auf, Kleiner!" Tiger schnurrte nur und drehte sich weg. Ich lächelte, hob ihn vorsichtig auf und legte ihn neben mir ab. Ich gab ihm ein Kuss auf den Kopf und stand auf. Emily und Lauren folgten mir wenig später im Badezimmer und gemeinsam machten wir uns auf zum Frühstück. Ich war bester Laune, denn zum ersten Mal, war ich ohne Kopfschmerzen aufgewacht. Wir setzten uns an unseren Tisch und fingen an unsere Teller aufzufüllen. Terry kam ganz aufgeregt an den Tisch und flüsterte laut: „Habt ihr das schon gehört!" „Was?", fragte Lauren. „Es gab einen erneuten Angriff!"

Ich verschluckte mich an meiner Milch und begann zu husten. Emily und Stephen, die neben mir saßen klopften mir fürsorglich auf den Rücken, bis ich wieder Luft bekam. Dann fragte ich mit rauer Stimme: „Wie bitte?" Terry nickte ernst, setzte sich hin und erklärte: „Ich habe es gerade von Tommy erfahren, der ja in Gryffindor ist. Anscheinend hat sich Colin Greevey gestern rausgeschlichen um Harry Potter mal wieder zu fotografieren…" „Natürlich!", unterbrach ihn Padma und fügte hinzu: „Dieser Junge ist so ein Fanboy. Dauernd ist er mit seiner Kamera unterwegs. Hat er dich nicht auch schon ein paar Mal versucht zu fotografieren, Anna?"

Ich nickte genervt den Kopf. Ja Colin hat mich so lange genervt bis ich ihm ein Kitzelfluch auf den Hals gehetzt habe und ihm geschworen hatte, dass ich das nächste Mal etwas fieseres benutzen würde. :Gut gemacht!: Emily sah mich interessiert an und fragte: „Aber seit ein paar Tagen habe ich ihn nicht mehr gesehen." Ich nickte und meinte gleichgültig: „Wahrscheinlich hat er jetzt genug Fotos von mir." „Hey", rief Terry und ruderte mit den Armen. „Wollt ihr die Geschichte jetzt hören oder nicht?" „Schieß los", antwortete Lauren.

„Ich weiß nur, was Tommy erzählt hat. Colin wurde in der Nähe der Krankenstation gefunden und er ist totalsteif, versteinert, wie Mrs. Norris an Halloween." Ein Räuspern ging durch die Halle und alle schauten hinauf zum Lehrertisch. Prof. Dumbledore stand dort und sah erwartungsvoll in die Menge. „Schüler, alle mal bitte hergehört, wie sich ja schon herumgesprochen hat, gab es einen erneuten Angriff. Ein Schüler aus Gryffindor wurde versteinert in der Nacht aufgefunden. Er, wie auch Mrs. Norris können in ein paar Monaten aufgeweckt werden, aber durch diesen erneuten Angriff, werden ein paar neue Regeln aufgestellt, die nächsten Tagen verkündet werden. Ich bitte euch alle, wer Hinweise oder Informationen besitzt, der möge sich bitte bei dem Lehrkörper melden." Es herrschte kurz Stille in der Halle, aber dann ging das Gemurmel los.

Wieso gab es einen Angriff? Ich habe nicht mehr ins Tagebuch geschrieben und ich habe mich in der Nacht nicht fortbewegt. Die Tür hätte das doch Prof. Flitwick mitgeteilt…. Tiger? Er hat bei mir geschlafen, vielleicht weiß er was! Ich stand auf. „Anna, wo willst du denn hin?", fragte Stephen. „Ich habe was im Schlafraum vergessen. Ich hole es schnell. Bin gleich wieder da!" Ich lief aus der Halle und schnell hoch in den Ravenclawturm. „Tiger!", rief ich laut. Tiger hob verschlafen den Kopf. „Tiger", ich hob ihn hoch und hielt ihn vor mein Gesicht. „Tiger, du hast doch hier gestern geschlafen." Tiger nickte und sah mich mit großen Augen an. „Anna, was ist denn los?" „Ähm, hast du mitbekommen, dass ich vielleicht aufgestanden bin?" Tiger schüttelte den Kopf. „Nein, ich bin abends auf deinen Bauch geklettert, dort eingeschlafen und du hast mich heute Morgen geweckt. Und wärst du aufgestanden, wäre ich aufgewacht." Ich setzte ihn aufs Bett zurück. „Was ist den los, Anna?", fragte Tiger erneut. „Es gab einen erneuten Angriff." „Und wieso wolltest du wissen, ob du aufgestanden bist?" „Ich hatte eine Befürchtung, aber die hast du zerstreut!"

Ich habe also nicht den Basilisken freigelassen, aber wer denn dann? „Tiger kannst du mit deinen Freunden herausfinden, ob sich jemand komisch verhält, blass, müde und abgeschlafft ist?" „Klar. Aber diese Beschreibung passt im Moment auf viele. Viele von den Menschen sind krank. Wo sollen wir denn anfangen?" „In Gryffindor." „Hast du eine Vermutung?" Nein, vielleicht doch Ginny? Aber das kann nicht sein! :Ginny Weasley!: „Ginny Weasley!" „Die kleine Rothaarige?" „Mhm." „Okay, ich sag meinen Freunden Bescheid. Wir gehen auf Beobachtungstour!" „Danke dir!", sagte ich. Vielleicht kommt dann etwas Licht ins Dunkle!

Hoffe es hat euch gefalllen. Kommentare/Reviews gerne erwünscht oder schreibt mir ne PM. Das Abenteuer von Anna geht auf jeden Fall weiter, aber wie gesagt, bei dem Wetter genieß ich lieber die Sonne, als im Zimmer zu schwitzen! Bis zum nächsten Mal...