Hallo ihr Lieben, Sommerferien sind vorbei und ein neues Kapitel geht online. Hoffe es gefällt euch, wir nähern uns dem Ende des zweiten Schuljahres! Viel Spaß beim Lesen!

Missgeschick

Drei Wochen waren seit den Weihnachtsferien ins Land gezogen und ich hatte mich daran gewöhnt, keine Minute alleine zu sein. Naja, zumindest ein wenig. Die kleine Elfe, Milly, war meist so leise und unauffällig, dass ich manchmal sogar vergaß, dass sie da war, wenn ich alleine in meinem Zimmer lernte. Der Unterricht mit Snape war erträglich und ich hatte das Gefühl, Fortschritte zu machen. Ich spürte sein Eindringen und wie er meine Erinnerungen durchsuchte, nun auch ohne, dass er Leglimens rief. Ich versuchte dann sein Vorgehen zu stoppen und ihm Erinnerungen zu zeigen, die ich wollte und wenn er eine Erinnerung verlassen wollte, um andere zu suchen, zwang ich ihm eine von meinen gewollten auf. Snape wurde aber immer gemeiner und ließ sich nicht führen, sondern wehrte sich nun und wenn ich versuchte, ihn rauszuschmeißen, ging es nicht mehr so einfach.

„Letzte Woche habe ich das noch geschafft", stöhnte ich an einem Abend. Snape verzog das Gesicht und meinte: „Die letzten Wochen dienten nur als Übung um ihren Geist zu disziplinieren, eine fremde Präsenz zu spüren und ihre Gedanken zu sortieren. Ich war zunächst offensichtlich in meinem Eindringen. Jetzt sind Sie erstaunlicherweise so weit, dass ich Sie dahingehend trainiere werde, die Präsenz zu entfernen." Na, ich bin ja auch in Wirklichkeit 18 oder hat das gestoppt und mein Geist bleibt 17 bis ich ihn wieder körperlich einhole? „Ich dachte, das hätte ich die ganze Zeit gemacht!", entgegnete ich.

Snape schnaubte verächtlich. „Ich bin aus Ihrem Geist raus, als ich Ihre Versuche akzeptabel fand. Sie haben mich nie selbst aus Ihrem Geist entfernt! Das ist der nächste Schritt, sowie das Erzwingen, mich bestimmte Erinnerungen sehen zu lassen. Bis jetzt habe ich Sie mich führen lassen, ab jetzt greife ich an!" Er sah mich streng an und fügte hinzu: „Okklumentik lernt man nicht über Nacht, Miss Hansen. Ich erwarte, dass Sie weiter Ihr Bestes geben, um es zu erlernen. Ihre Zukunft in Hogwarts hängt davon ab!" Ich nickte ergeben und flüsterte: „Ja, Sir." Ich kam spät abends in den Ravenclawturm zurück und ging direkt ins Bett. Ich bin so k.o.!

Die nächsten Tage gingen ins Land. Ich saß neben Hermine im Krankenflügel und ging mit ihr die Notizen für Zauberkunst durch. „Nur noch diese Woche, ab nächster Woche darf ich wieder in den Unterricht." Ich lächelte Hermine an, die wieder ganz normal aussah, bis auf ein paar wenige Haare und die gelben Katzenaugen. „Das freut mich, aber stell dich besser auf Getuschel ein. Viele glauben, du seist angegriffen worden", warnte ich sie. Hermine verzog das Gesicht und wendete sich wieder meinen Notizen zu. Nach meinem Besuch im Krankenflügel brachte ich meine Schulsachen in den Turm und ging dann hinunter zum Gewächshaus, um nach unserem Beet zu sehen. Neville war bereits dort und so hockte ich mich neben ihn und begann, Unkraut zu zupfen. „Wir könnten heute ein paar der Rosenblätter ernten und trocknen, wenn du magst, Anna!", schlug Neville vor, als das Beet unkrautfrei war. Ich nickte und meinte: „Gern, das ist definitiv angenehmer als das Düngen." Ich verzog mein Gesicht und Neville musste lachen. „Das brauchen wir für ein paar Wochen nicht."

Nachdem wir alle Blüten abgesammelt und auf einer Wärmebank ausgelegt hatten, um sie zu trocknen, gingen wir gemeinsam zurück in die Große Halle um zu Abend zu essen. Abends saß ich im Turm an einem Tisch und ging die Sternenkarten durch, da ich morgen am Nachmittag theoretische Astronomie hatte und Astronomie war bei weitem mein schlechtestes Fach. „Hey Anna, brauchst du Hilfe bei Astro?" Ich sah auf und Stephen stand neben mir am Tisch. Ich zuckte mit den Schultern und deutete auf den leeren Stuhl neben mir. Stephen setzte sich neben mich und begann mir die Sternkonstellationen zu erklären und half mir, sie auf den Sternenkarten zu finden. Es war frustrierend und zwischendurch sank ich genervt in meinen Stuhl zurück. Stephen ermutigte mich dann und am Ende hatte ich das Gefühl, es etwas besser zu verstehen. „Danke Stephen, das war sehr hilfreich." „Natürlich Anna. Du hilfst mir schließlich immer in Zauberkunst!" Er lächelte mich freundlich an und ich musste zurück lächeln.

Es war Freitagabend und ich saß alleine auf dem Astronomieturm und genoss die Stille. Ich ging einige Atemübungen durch, denn nun da Professor Snape in unseren Okklumentikstunden angriff, hatte ich das Gefühl, dass meine Gedanken und Gefühle offener dalagen als vorher. Ich geriet leichter in Wut. Das war auch der Grund, weswegen ich alleine sein wollte. Milly ging mir nicht so auf die Nerven, wie alle anderen, die so taten als wäre nichts, mich aber keine Sekunde aus den Augen ließen. Subtil konnte man ihre Beobachtungen bei weitem nicht nennen.

Ich saß mit geschlossenen Augen da und konzentrierte mich, den See aus dem verborgenen Tal vor mir zu visualisieren. Die Ruhe, die ich dort verspürt hatte. Es fehlt mir, hoffentlich schmilzt der Schnee bald und dann können wir wieder ins Tal zurück. Ich öffnete die Augen, als ich einen Windschlag verspürte. Vor mir auf der Balustrade saß Fawkes. „Hallo Fawkes, schönen Abendflug gehabt?" Fawkes sang eine kleine fröhliche Melodie. Ich lächelte und sah zu den Sternen, die schon am Himmel zu sehen waren. „Vor ein paar Wochen hast du mich um Hilfe gebeten." Ich sah zu Fawkes und nickte.

„Welche Art von Hilfe?", sang er leise. „Ich brauche ein paar Tränen von dir, um dieses Tagebuch zu vernichten." „Das dunkle Objekt! Ich habe es die ganze Zeit gespürt. Gut, dass du dich endlich entschlossen hast, dich davon zu trennen." Ich nickte ergeben und meinte: „Ja, ich weiß, das hätte ich von Anfang an tun sollen und vor allem nicht darin schreiben, aber ich weiß auch nicht…. Ich musste einfach!" Ich stöhnte leise und Fawkes sang wieder, diesmal eine beruhigende Melodie. „Ja, so sind die schwarzen Künste. Sehr verführerisch und anziehend. Viele unterschätzen diese Macht, aber ich vermute du nicht mehr." Ich schüttelte heftig den Kopf und sagte bestimmt: „Nein, von nun an werde ich solche Dinge gleich vernichten oder zumindest so wegschließen, dass wirklich niemand dort rankommt. „Komm nächstes Wochenende wieder hier rauf und bring eine Phiole mit, dann gebe ich dir einige meiner Tränen." Ich sah den großen Phönix dankbar an. „Danke, Fawkes!" „Auf bald, junge Hexe!", mit diesen Worten flog er wieder davon und ich sah auf den See hinaus. Jetzt kann ich es vernichten. Nur noch eine Woche!

Nach dem Wochenende lief ich früh morgens den Gang entlang, um zum Klassenzimmer für Geschichte zu gelangen. Mir kamen drei Gestalten entgegen, denen ich nur zu gerne aus dem Weg gehen würde. Crabbe, Goyle und Malfoy! Ich trat etwas zur Seite, aber Crabbe rempelte mich trotzdem grob mit der Schulter an. Ich taumelte etwas nach hinten und meine Schultasche fiel auf den Boden. Da sie nicht komplett verschlossen war, fielen meine Bücher, Pergamentrollen und Hefte heraus und verteilten sich auf dem Flur. „Upps", scherzte Goyle und er und Crabbe liefen lachend weiter. Ich hockte mich hin und begann, alles wieder aufzusammeln. Da traten plötzlich zwei blankgeputzte schwarze Schuhe in mein Sichtfeld und eine Hand hob etwas auf. Erschrocken blickte ich auf. Wie zum Teufel kommt das Tagebuch hier her?

„Was ist das, Miss Hansen?", fragte Snape mit zischender Stimme. „Ein leeres Tagebuch, Sir!", sagte ich leise. Wie ist das in meine Tasche gelangt? Ich habe doch nicht… Oh nein! Snape nahm das Tagebuch in die andere Hand und inspizierte es genauer. Plötzlich hielt er inne. Oh je, kennt er Riddles wahre Identität? Nein, nein, nein! Wo ich endlich Fawkes überredet habe, mir zu helfen! Das darf nicht passieren! Snape schwang seinen Zauberstab über das Tagebuch und was immer diese Zauber waren, ihre Resultate schienen ihm nicht zu gefallen, denn er nahm mich am Arm und zog mich in ein leeres Klassenzimmer, verriegelte die Tür und zauberte ein Silencio. Hat mich Tom etwa wieder kontrolliert, aber wie? Ich habe doch nicht mehr hineingeschrieben! :Dachtest du etwa es wäre so einfach, Kleine?: Tom?

Ich trat etwas von ihm zurück, als Snape sich abrupt umdrehte und drohend fragte: „Woher haben Sie das Buch?" :So schnell wirst du mich nicht los. Du hast monatelang mit mir geschrieben. Nur weil mein Buch versteckt war, heißt es noch lange nicht, dass ich kein Mittel hatte, dich zu kontrollieren! Hast du wirklich gedacht, mich wegzuschließen würde das Problem lösen?: Ich hörte ein fieses Lachen in meinen Ohren. Ich stöhnte leise und flüsterte: „Wohl mehr gehofft!" „Wie war das, Miss Hansen?", fragte mich Professor Snape. Ich konzentrierte mich auf ihn und antwortete: „Ich habe es gefunden, Sir!" :Gestohlen ist wohl eher der Begriff!: Halt die Klappe! Du willst auch nicht, dass er rausfindet, was das ist und woher ich es habe! „Gefunden? Wo?", fragte mich Snape verblüfft. Ich werde es vernichten Tom. Fawkes hat schon zugestimmt, zu helfen. Du wirst es nicht verhindern! So etwas sollte nicht existieren! „In der Winkelgasse im Buchladen." :Nun, jetzt ist es nicht mehr in deinem Besitz, oder? Dein Plan war clever, aber ich bin ein Slytherin. Ich kannte deinen Plan schon eine Weile. Es macht Spaß zu sehen, wie andere ihre Hoffnung verlieren!: Es ist in Snapes Besitz nun. Er kann dunkle Magie erkennen und wird es vernichten! :Das wird er nicht!: Wollen wir wetten Tom? „In Flourish & Blotts?", fragte er erneut. Ich nickte.

Er sah mich kritisch an und ich spürte sein Eindringen. Nein! Raus! Aber ich konnte es nicht verhindern. Er ging durch meine Erinnerungen bis er die von dem Tag in der Winkelgasse fand, als ich mit den Windsors dort war. Da kam eine weitere, aber unbekannte, Stimme ins Gespräch: „Miss Hansen, hat die Flying Derby Weltmeisterschaft der Junioren gewonnen! Eine hervorragende und gleichsam überraschende Leistung! Meinen Glückwunsch, Miss Hansen!" Ich drehte mich langsam um und vor mir stand Lord Malfoy in einem teuren dunkelgrünen Satinanzug, passender Robe und seinen schwarzsilbernen Gehstock in der Hand.

Er zerrte eine Erinnerung nach der anderen hervor. So schnell, dass mir fast schlecht wurde.

Gilderoy Lockhart trat in den Raum und sofort brach begeisterter Jubel aus. Lockharts babyblauer Anzug und Robe sahen elegant, aber lächerlich aus und sein Lächeln war so künstlich, dass ich mein Gesicht verzog.

Und ich habe genauso geguckt?", fragte ich verblüfft. Matthew nickte. „Nun ich kann dich beruhigen, Matthew. Ich werde nie ein Fan von ihm." Aus dem Augenwinkel sah ich Lord Malfoy, der Lockharts Auftreten mit spöttischem Gesichtsausdruck verfolgte. Ich verzog mein Gesicht erneut.

In dem Moment versetzte Mr. Weasley Lord Malfoy einen Kinnhaken. Zugegeben, ich war doch geschockt und warf meine Hände vor den Mund, um meinen erschrocken Ausruf zu unterdrücken. Ich hatte es noch nie erlebt, dass zwei erwachsene nicht betrunkene Männer sich prügelten, wie kleine Jungs auf dem Spielplatz.

:Nein! Ich will das nicht! Er hat kein Recht!: Ich bemerkte wie ich immer wütender wurde und als er an die Erinnerung kam, die alles verändern würde:

Alle waren im Moment abgelenkt von der Rauferei …

…. In dem Moment schmiss ich Snape so wütend aus meinem Kopf, dass er einige Schritte zurück stolperte und gegen einen der Schreibtische prallte. Ich keuchte und hielt mir stöhnend den Kopf.

Snape rappelte sich auf und stand nun drohend in voller Größe vor mir. „Was verstecken Sie vor mir, Miss Hansen?" „Nichts!", zischte ich so wütend und blickte ihn wütend an. „Sie haben kein Recht, so in meinen Kopf einzudringen. Ich habe das Tagebuch dort auf dem Boden liegend gefunden und mitgenommen. Ich fand es eine schöne Idee, meine Erlebnisse aufzuschreiben. Was fällt Ihnen ein, mein Vertrauen so zu missbrauchen und einfach so in meine Gedanken einzudringen ohne Erlaubnis? Das ist illegal! Das hier ist keine Unterrichtsstunde!", schrie ich außer mir.

„Vertrauen missbrauchen? Miss Hansen, Sie sind der Grund für die Angriffe hier in Hogwarts und dieses Buch ist vermutlich der Grund dafür! Und Sie wissen das! Sie kennen den Anlass für Ihre Geistesabwesenheit und sagen nichts! Allein dafür sollten Sie verwiesen werden!", zischte Snape wütend. „Es ist doch nur ein Tagebuch!", rief ich sauer und hob frustriert die Hände. Verdammt nochmal, so kurz davor, es zu zerstören! :Nun nicht mehr Kleine!: Er wird es zu Dumbledore bringen! Der wird es vernichten! „Dieses Buch ist voller dunkler Magie, Miss Hansen!", widersprach Snape aufgebracht.

„Woher sollte ich das denn wissen, Sir?" rief ich ärgerlich. „Ich habe es in Flourish & Blotts gekauft." Er öffnete das Tagebuch und blätterte darin. „Haben Sie dort reingeschrieben?", fragte er drohend. „Wie Sie sehen, nein!" Snape sah mich kritisch an, steckte das Tagebuch weg und öffnete die Tür. „Gehen Sie in den Unterricht und wehe, wenn Sie mich angelogen haben, Miss Hansen. Dann können Sie schon jetzt Ihre Koffer packen!" Ich lief schnell hinaus und zum Unterricht. Dumbledore wird es vernichten! So war das zwar nicht geplant, aber okay!

Eine Woche verging und dann eine weitere, ohne dass mich Snape oder Dumbledore zu sich riefen und ich wurde jeden Tag ein wenig nervöser. Jedes Mal, wenn ich Professor Snape sah, wollte ich ihn ansprechen, aber er verschwand immer schnell. Ist alles glatt gelaufen? Ist das Tagebuch zerstört? Weiß Dumbledore überhaupt, wie man es zerstören kann? Professor Dumbledore behandelte mich wie immer. Keine besondere Aufmerksamkeit oder sonst irgendwas. War Snape bei ihm? Ist das Tagebuch jetzt bei ihm? Soll ich ihm alles erzählen?... Nein, da würde zu viel ans Licht kommen! Keine gute Idee! In der nächsten Zaubertrankstunde an einem Mittwoch in der letzten Februarwoche beobachtete mich Snape so intensiv, dass mir ständig ein Schauer über den Rücken lief. Als die Stunde endlich zu Ende war, rief Snape: „Miss Hansen, einen Moment. Miss Windsor, Miss Graham und Mr. Cornfoot, Miss Hansen wird Ihnen in einem Moment folgen. Gehen Sie jetzt!" Emily und Lauren sahen mich fragend an, aber ich nickte ihnen beruhigend zu und sie gingen.

Ich ging vor an Snapes Pult und sah ihn fragend an. „Wo ist es, Miss Hansen?", fragte Snape scharf. Oh nein, das ist jetzt nicht wirklich passiert? „Wo ist was, Sir?", fragte ich. Bitte sag nicht das Tagebuch! Bitte sag nicht das Tagebuch! Bitte sag nicht das Tagebuch! „Sie wissen genau, wovon ich spreche, junge Dame!" Ich ließ meinen Kopf in meine Hände fallen. „Sagen Sie jetzt nicht, dass es weg ist! Wie konnte das denn passieren?" Snape sah mich funkelnd an. Ich trat einen Schritt zurück und schüttelte den Kopf. „Ich hab es nicht, Professor. Ehrlich!" :Sagte ich nicht, ich werde gewinnen!: Du nervst, hau ab, Tom! :Nenn mich nicht so!: Du hast dich so vorgestellt, selbst schuld!

Professor Snape sah mich zweifelnd an. „Nun, vielleicht sagen Sie die Wahrheit, aber genauso wahrscheinlich ist, dass Sie wieder kontrolliert wurden." Das kann sein! Aber wie sollte ich an das Tagebuch rangekommen sein, schließlich war es in Snapes Räumen oder gar bei Dumbledore! „Wenn das so wäre, dann hätte es jemand bemerkt. Ich bin doch keine Minute des Tages alleine!" Snape musterte mich und setzte scharf hinzu: „Vielleicht haben Ihre Freunde Ihnen geholfen." Der hat sie doch nicht mehr alle! Ich wurde richtig wütend und unterbrach ihn: „Sir, Sie haben mich selbst unter Dauerüberwachung gesetzt. Ich vermute außerdem, dass das Buch hier bei Ihnen war und Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Neville, Tracey, Emily oder Lauren mir helfen würden, bei Ihnen einzubrechen. Sind Sie noch bei Trost?!"

„30 Punkte Abzug. Mäßigen Sie augenblicklich Ihren Ton, Miss Hansen! Nachsitzen heute Abend um 19 Uhr! Raus jetzt!" Ich stieß scharf Luft aus und sah ihn dann sprachlos an, drehte mich um und schlug die Klassenraumtür hinter mir so ins Schloss, dass der Knall, wie ein Kanonendonner durch den Kerker hallte. Idiot! Wieso konnte er es nicht zu Dumbledore bringen! :Weil er den dunklen Künsten verfallen ist. Man sagt zwar, man kann ihnen entkommen, aber das ist eine Lüge, Kleine!: Ich war am See angekommen und sah hinaus auf die klare Oberfläche. „Milly", rief ich leise. Milly trat näher und fragte leise: „Ja, junge Miss." „War ich irgendwann in Snapes Räumen oder sonst wo, wo ich nicht sein sollte?" „Nicht wenn junge Miss mit Milly zusammen war, junge Miss." Ich nickte und starrte wieder auf den See. Jetzt ist das Tagebuch also in Hogwarts irgendwo. Ob die Angriffe jetzt wieder starten? :Mit Sicherheit, Kleine! Ich wünsche dir viel Spaß!: