Zwischensequenz 1

Der Schmerz war fast unerträglich gewesen, doch sie hatte sich nicht gewehrt. Hatte sich ihm nicht widersetzt oder etwas getan, was seine Handlungen verhindert hätte, denn sie kannte ihre Aufgabe und wusste wozu sie hier war. Kannte ihre Schuld und den Konflikt, der deswegen in ihrem Inneren herrschte. Wusste genau, was für Konsequenzen ihr kleines Spiel hier haben würde.

Während sich ihre Wunden wieder genauso schmerzhaft schlossen, wie sie entstanden waren, bemerkte sie das Chaos, das um sie herum ausgebrochen war. Wütende Stimmen, die sie zurück in die Welt der Lebenden zerrten, genauso wie die Hände, die ihr aufhalfen. Blut sickerte noch immer aus ihrem Körper, aber es war egal. Diese Art von Schmerz spielte schon lange keine Rolle mehr für sie.

Die Soldaten hielten sie fest, während andere Männer den Raum betraten.

„Was hast du dir dabei gedacht?", brüllte sie der Professor an.

„Immer mit der Ruhe", sagte der andere Mann an den Professor gewannt, dann sprach er zu ihr. „Denkst du wirklich, dass deine kleine Aktion etwas bringt. Wir werden ihn in kürzester Zeit finden und du wirst uns dabei helfen." Er packte ihren Nacken, beträufelte diesen und sie war wieder die Marionette, zu der er sie gemacht hatte. Jeder hier hatte eine Aufgabe und ihre war es für die Waffe X Experimente zur Verfügung zu stehen.

„Zieh dich an und dann fahr ihm hinterher. Sorge dafür, dass er nicht mehr wegläuft.", mit diesen Worten entließ Major Stryker sie.