Da ich ein wenig Zeit habe, habe ich ein kurzes Kapitel geschrieben und es bereits veröffentlicht. Das nächste Kapitel wird jedoch wahrscheinlich noch eine Weile dauern.

Kapitel 6

(3. POV)

Harry starrte weiter auf das magische Buch. Dieses Buch gibt ihm so viele Möglichkeiten, doch er ist nicht so naiv zu glauben, dass es sich nicht auf ihn rückwirken könnte. Er weiß, dass dunkle Magie korrumpieren kann, und obwohl es eher die Person, als die Magie selbst, ist, welche gut oder böse ist, so besteht jedoch trotzdem bei solchen Zaubern eine Gefahr, dass er sich davon beeinflussen lassen könnte, aber Harry gibt nicht so einfach auf. Er mag zwar erst 15, fast 16, sein, doch er ist auch ganz sicher kein durchschnittlicher Zauberer.

Wissend, dass es eine schlechte Entscheidung sein könnte, dass Buch zu lesen, schaute er noch einmal zu Hedwig und hoffte auf irgendeinen Rat, anstatt nur auf eine Beleidigung.

„Hoot hoot hoot, hoot hoot, hoot", sagte Hedwig, was in etwa so etwas bedeutet, wie: „Du bist ein Idiot, Harry, aber es ist deine Entscheidung und ich werde dich auch weiter unterstützen".

„Scheinbar Beleidigung und Rat zugleich", schmunzelte Harry.

Immer noch unsicher, entschied sich Harry, zumindest ein wenig zu lesen, hoffend, dass er, wenn es zu viel wird, aufhören kann, das Buch zu lesen.

Und somit beginnt er mit Kapitel eins.

Dort standen eine eher „einfache" Zauber drinnen, eher solche, welche, wenn überhaupt, höchstens verpönt werden würden, obwohl Harry bei einigen kaum glauben kann, dass es möglich ist. Dann wiederum ist es Magie und die Leute in seiner Heimat sind nicht gerade kreativ oder wirklich forschend.

Einer der Zauber ist „Ad Augendae" und verbessert den Körper in einem bestimmten Bereich. Versucht man zum Beispiel „Ad Augendae Auribus", so würde sich der Hörsinn verbessern. Wie stark variiert danach, wie viel Magie man in den Zauber steckt.

Ein anderer Zauber ist „Revelare", welcher dem Magiewirkenden etwas zeigt, was versteckt ist, wie ein Feind. Zumindest, wenn er relativ nahe ist, also nur ein paar Meter, und nicht mehrere Meilen, entfernt.

Dann gibt es noch „Celare", womit man sich vor den Augen andere Verstecken kann, und nur solche einen finden können, welche einen Zauber wirken, um einen zu offenbaren, oder Magie stark genug spüren können.

„Lanuae" ist wiederum ein Zauber, welche einen nahezu überall hin teleportieren kann, wenn man noch den Namen des Ortes oder gar einer Person nennt.

„Reficite" wiederum erfrischt einen, stellt also wieder Ausdauer her und reguliert auch ein wenig die Körpertemperatur, wenn man durch Anstrengung seine eigene Körperhitze erhöht.

„Magicae ligula" ist im Grunde eine Art Radar, mit dem man in einem gewissen Umkreis Magie erspüren kann, sei es eine Person, ein Ort, oder gar ein paar bestimmte Zauber.

Dann hätte man da auch noch zum Beispiel „Clypeus", welche eine Art Schild erzeugt, mit dem man sich schützen kann, welchen man jedoch auch auf Andere anwenden könnte.

Natürlich gibt es bei all der Magie gewissen Bedingungen, oder eben auch Voraussetzungen. Da wären zum einen eine magische Quelle, welche es zu nutzen gilt, um überhaupt zaubern zu können. Bei Harry wäre das sein magischer Kern. Dann muss auch noch die Absicht definiert sein, also was genau man machen will. Will man einen Schild erzeugen, so muss man sich diesen auch gut vorstellen und ganz genau im Geiste erzeugen. Dann bleibt da auch noch der Wille. Man muss das, was man zaubern will, auch wirklich wollen. Im Grunde muss man so viel Willenskraft aufzeigen, wie es nur notwendig ist. Also in kurz braucht man Magie, Wille und auch Absicht.

Alles in allem sind diese Zauber nicht wirklich von irgendeiner dunkleren Natur, jedoch würden viele britische Zauberer und Hexen wegen einigen einen Aufwand machen. Zum Beispiel würden sie den vierten Zauber verpönen und / oder fürchten, weil nach der im Buch gegebenen Beschreibung dieser von keinen Schutzzaubern aufgehalten werden kann.

Harry liest sich alle genannten Zauber bis zum Beginn des Abendessens durch, macht dann eine kleine Pause, und liest kurz daraufhin weiter. Harry ist wirklich begeistert von all den Informationen, doch er passt auf, dass er nicht zu aufgeregt ist, denn obwohl all diese Zauber nicht gerade dunkel sind, spürt er dennoch Dunkelheit von dem Buch, was bedeutet, das der Rest nicht so sanft ist.

Trotzdem wollte Harry erst einmal einen der Zauber ausprobieren. Er konzentrierte seine Magie, stellte sich genau vor, was er tun will und stellt auch sicher, dass er wirklich den Willen hinter seiner Absicht hat, und ruft dann: „Magicae Ligula".

Da Harry im Grunde so viel Magie wie nur möglich gesammelt hat, und er außerdem schon seit einer Weile kaum gezaubert hat, war der Zauber viel stärker, als er dachte. Er spürte sofort, wie eine Art Welle von ihm losging und sich weit hinaus ausstreckte. Und es sucht etwas. Während dieser Zauber gewissermaßen dafür sorgt, dass man alle Art von Magie in der Nähe spüren kann, so kann man den Zauber auch auf etwas oder jemanden Bestimmten fokussieren. Würde man also die magische Aura einer Person kennen, könnte man diese mit diesem Zauber suchen, wenn er oder sie nicht zu weit weg sein sollte. Harry hatte die Absicht, nicht nur Magie im Allgemeinen zu spüren, sondern diese magische Quelle, welche er die vorherigen paar Tage immer mal wieder gespürt hatte.

Es dauerte ein paar Minuten, aber dann spürte er sie. Während er diese Magie immer noch nicht wirklich entziffern kann, da er sie einfach nicht erkennt, so kann er mittels des Zaubers feststellen, dass es sechs Quellen von Magie zu sein scheinen, und sie sind in etwa ein paar Kilometer entfernt.

Harry kann zwar nicht direkt den genauen Ort bestimmen, jedoch könnte er womöglich mit diesem Zauber sich selbst zu der Quelle führen. Und diese Quellen fühlen sich auch ganz anders an, als die vier Magier.

Sie fühlen sich hell, ruhig und gut an, und auch irgendwie farbig? Nicht sicher, wie er das genau beschreiben soll, denkt er sich erst einmal nicht so viel dabei.

Kurz darauf spürte Harry, wie diese magische Welle wieder zu ihm zurückkam und er spürte die Quellen nicht mehr wirklich.

Obwohl es noch vieles mehr gab, was Harry in diesem Moment herausfinden wollte, so war er durch diesen Zauber sehr erschöpft und außerdem war es schon etwas spät am Tag, so dass er sich entschied, schlafen zu gehen und sich später mehr Gedanken darüber zu machen.

(Am nächsten Tag)

Harry wachte gegen 8:00 Uhr auf und fühlte sich schon viel besser. Seine Magie hat sich bereit stark wieder erholt und er konnte deutlich spüren, wie die Energie wieder zurück zu ihm kam, während er schlief, auch wenn er nicht unbedingt sagen kann, dass er bei genau 100% ist.

Dennoch stand Harry auf und wollte gerade mit seiner üblichen Routine beginnen, als er sich erinnerte, was sein neuer Arbeitgeber Klaus am Tag zuvor gesagt hatte. Er solle bereits um 9:00 Uhr mit der Arbeit beginnen. Daraufhin beeilte sich Harry und begann schnell sich zu duschen, sich umzuziehen, seine Sachen zu packen und schnell in der Cafetaria vorbei zu schauen, um sich einen Snack zum Mitnehmen zu holen, während er sich bereit machte, zur Fruity Smoothie Bar zu eilen. Natürlich wachte Hedwig bei all dem Radau auf und war verärgert und zeigte es Harry auch, jedoch entschied sie sich, einfach einen entspannten Flug zu nehmen und ließ Harry erstmal in Ruhe, damit er sich für seinen neuen Job vorbereiten kann.

Harry beeilte sich zur Fruity Smoothie Bar und rannte eher, als dass er joggte, jedoch tat er es nicht, ohne auf seine Umgebung zu achten und sah sechs Mädchen, welche etwas älter als er zu sein scheinen, an ihm auf ihren Fahrrädern vorbeifuhren und Harry spürte kurz etwas, dass sich wie das vom Abend zuvor anfühlte. Wenn er es sich so überlegt, das sind sechs Mädchen, sechs.

Wahrscheinlich sollte Harry ihnen folgen und versuchen, mehr über sie zu erfahren, jedoch hat er bereits eine andere Verpflichtung und möchte weder Klaus, noch Roxy enttäuschen, zumal diese genannten sechs Quellen sich ja auch eher gut, als böse anfühlten, sodass Harry sich nicht allzu viele Sorgen machte, auch wenn er sich für später besser daran erinnern sollte.

Kurz vor 9:00 Uhr erreichte Harry sein Ziel, da er sich jedoch relativ stark anstrengen musste und nicht bei vollen 100% war, hatte er sehr viel Ausdauer verbraucht, jedoch nicht seine Magie, weshalb er es mit einem der anderen Zauber versuchte.

„Reficite", sagte Harry leise, aber kraftvoll, und spürte bereits, wie eine gute Menge seiner Ausdauer zurückkehrte, Anscheinend kann er sowohl magisch, als auch durch seine Ausdauer erschöpft werden, doch solange eins nicht stark verbraucht ist oder beides ziemlich gering, kann er das eine mit dem anderen zumindest ganz gut wieder verbessern.

Daraufhin machte sich Harry auf in die Fruity Smoothie Bar, welche noch ziemlich leer ist, jedoch sah er sowohl Klaus als auch Roxy und begrüßte sie sofort.

„Guten Morgen Roxy, Sir", begrüßte Harry beide.

„Guten Morgen, Harry", begrüßte Roxy ihn ziemlich fröhlich.

„Guten Morgen,Kleiner", sagte Klaus zu ihm mit einem leichten Lächeln.

„Ich bin wie versprochen pünktlich und bereit mit der Arbeit zu beginnen", sagte Harry zu Klaus.

„Gut, ziemlich entschlossen wie ich sehe. Du kannst gerne sofort anfangen, aber möchtest du vielleicht noch etwas frühstücken. Du bist zwar hier zum arbeiten, aber du bist noch immer jung, was bedeutet, dass du deine Energie brauchst", sagte Klaus zu ihm und wirkte zugegebener Maßen etwas freundlicher, als Harry gedacht hatte.

„Danke Sir, aber ich habe bereits auf den Weg hierher gefrühstückt und bin bereit, den Arbeitstag zu beginnen", sagte Harry mit einem eigenen Lächeln im Gesicht.

„Na dann hol dir Schürze und Notizblock und reinige einige der Tische und bediene neu auftauchende Kunden, während Roxy für's erste die Smoothies und Snacks übernimmt. Ich gehe erst einmal nach hinten und werde mich um einige Papiere kümmern", sagte Klaus und zog sich nach hinten in der Bar zurück.

Kurz nachdem er außer Sicht war, meldete sich Roxy zu Wort: „Ich bin froh, dich zu sehen, Harry. Es ist toll, dass wir jetzt wirklich zusammenarbeiten. Auch wenn wir technisch gesehen schon am Tag zuvor zusammengearbeitet haben, bemerkt man es erst jetzt so wirklich, oder", fragte Roxy.

„Tatsächlich. Ich bin auch froh, mit dir zusammenzuarbeiten. Ich hoffe, dass wir zusammen viel Erfolg haben werden und ich mich gut in dem Job machen werde, sagte Harry.

„Keine Sorge, das schaffst das schon, Harry", versicherte Roxy ihm.

„Na dann, ich schätze wir sollten mit der Arbeit beginnen, welche dein Vater uns gegeben hat, oder?", sagte Harry zu Roxy.

„Sicher, wir sollten wohl allmählich beginnen", sagte Roxy und machte sich wie auch Harry bereit, mit der Arbeit zu beginnen.

Somit begann die Arbeit für beide Teenager und es wurden für die nächsten paar Stunden Tische und Tresen gewischt, Gläser und Teller gereinigt, Kunden bedient und ein paar kleine Gespräche geführt. Vormittags ist nicht viel los in der Fruity Smoothie Bar, doch Harry und Roxy gaben trotzdem beide ihr bestes. Ab Mittag herum wurde es dann voller und mehr als die Hälfte des Ortes, vielleicht in etwa zwei Drittel, waren dann gefüllt. Ab dann begann die harte Arbeit und Roxy und Harry hatten deutlich mehr zu tun. Doch gegen 13:00 Uhr tauchte Klaus wieder von hinten auf und übernahm erst einmal Harry's und Roxy's Arbeit, damit beide eine kleine Pause machen und was essen konnten.

Harry und Roxy setzten sich daraufhin mit zwei Obstsalaten und zwei Smoothies an einen der wenigen freien Tische und begannen daraufhin zu essen und zu reden.

„Es ist nett von deinem Vater, dass er uns beiden gleichzeitig eine Pause gönnt", sagte Harry und begann damit das Gespräch.

„Ich weiß, so können wir uns gegenseitig ein wenig Gesellschaft leisten. Es ist wirklich seltsam, dass er uns das einfach so gewährt", sagte Roxy und murmelte das letzte Stück so leise, dass Harry es nicht wirklich verstand.

„Was war das zum Schluss", fragte Harry sie.

„Ähm, nichts!", sagte Roxy schnell und errötete ein wenig.

Beide saßen dann für eine Weile still zusammen und genossen ihr Mittagessen Jedoch wussten beide nicht so genau, was sie genau sagen sollten.

Peinliches Schweigen.

Nach einigen Minuten meldete sich Roxy zu Wort: „Also, Harry, wie wäre es, wenn du mir ein wenig mehr über deine Zeit vor Gardenia erzählst?".

„Von meiner Zeit vor Gardenia?", fragte Harry und dachte ernsthaft darüber nach. Sicher, er konnt lügen und einige Geschichten erzählen, doch er schätzte seine Freundschaft mit Roxy bereits sehr und wollte nicht nur Sachen über seine Vergangenheit erfinden.

„Nun, die ersten elf Jahre meines Lebens sind nicht besonders interessant, nur ein ganz normales Leben, obwohl ich nicht perfekt mit meinen Verwandten, welche mich aufzogen, auskam, Danach besuchte ich für fünf Jahre ein privates Internat in Schottland und hatte eine Mischung aus Spaß, Aufregung, Ärger und Abenteuer", sagte Harry und veränderte seine Stimme so, dass es gegen Ende ein wenig wie eine Übertreibung klang, damit er nicht zu viele Fragen beantworten musste.

„Ein Internat? Sind dass nicht für gewöhnlich dunkle und unangenehme Schulen, wo alle Lehrer fies und das Essen schlecht sind", fragte Roxy mit einer neckenden Stimme.

„Das klingt eigentlichviel genauer, als du wahrscheinlich denkst", murmelte Harry zu Roxy, welche ihn nur fragend ansah.

„Was genau meinst du", fragte Roxy ihn.

„Nun, während ich Abenteuer mit meinen Freunden erlebte, gab es jedes Jahr mindestens zwei Lehre, welche mich überhaupt nicht mochten und uns immer auf der Spur waren, die Schule selbst ist eigentlich sehr alt und oftmals eher kühler, und Schüler sind immer noch zu einem guten Anteil Teenager und verhalten sich dem entsprechend auch so. Das Essen dort ist jedoch fantastisch", sagte Harry zu Roxy und schwelgte ein wenig in Erinnerungen.

„Du klingst so, als gäbe es einige wirklich interessante Geschichten dahinter", sagte, oder eher befragte Roxy ihn.

„Nun, da gibt es sicherlich einiges mehr zu erzählen, aber dass bleibt lieber für ein anderes mal mehr zu diskutieren, da wir nur eine kurze Mittagspause haben. Wie sieht es mit dir aus, wie erging es dir bisher denn so?", fragte Harry nun Roxy.

„Nun, eigentlich bin ich ein ganz gewöhnliches Teenager Mädchen, welches zur Schule geht, Hausaufgaben macht und gelegentlich in der Fruity Smoothie Bar aushilft. Ich bin ganz normal mit meinem Vater aufgewachsen und wir leben am Rande der Stadt in einem hübschen Haus zusammen mit Artoo. Das einzigste Ungewöhnliche, zumindest für Andere, was ich nennen könnte, ist, dass ich schon mein ganzes Leben lang sehr gut mit Tieren auskomme und mich im Grunde mit jedem Einzelnen anfreunden kann, Tatsächlich scheinen sie manchmal von mir regelrecht magisch angezogen zu werde, so unglaubwürdig das auch klingt", sagte Roxy zu ihm und lächelte, seit sie Tiere erwähnte.

„Nun, du hast dich auch mit Hedwig schnell angefreundet, und sie mag beinahe niemanden außer mir selbst, also ist das sicherlich ein wenig ungewöhnlich, aber trotzdem sehr beeindruckend", kommentierte Harry und brachte Roxy ein wenig zum erröten aufgrund seines Komplimentes.

Danach machten beide ein wenig Smalltalk und beendeten ihre Mahlzeit und somit kurz darauf auch ihre Pause, sodass sie ab 14:00 Uhr wieder hart arbeiten mussten.

Die nächsten paar Stunden vergingen in etwa gleich, doch ab 18:00 Uhr begann dann die Band vom Vortag auf die Bühne zu gehen und fing an zu spielen. Dies schien sehr gut bei der Kundschaft anzukommen, denn sie jubelten ihnen zu und freuten sich über sie zugegebenermaßen gute Musik. Klaus erwähnte am Tag zuvor ja, dass es Karaoke Nacht war, und somit höchstwahrscheinlich ein paar Kunden nach der Band auf die Bühne gehen werden, um zu singen, vielleicht mit der Band als Begleitung.

Da viele Kunden zu dem Zeitpunkt abgelenkt waren, machten sie auch nicht viele Bestellungen, und somit hatten Harry und Roxy wenig zu tun, und auch Klaus polierte lediglich ein paar Gläser.

Kurz darauf kam Roxy zu Harry und fragte ihn etwas, was ihn ehrlich gesagt sehr nervös machte.

„Hey Harry, da wir gerade wenig zu tun haben, willst du vielleicht tanzen", fragte Roxy ihn mit einem zugegebenermaßen starkem Erröten.

„Äh, na ja, äh, ich,äh", stotterte Harry, wirklich nicht auf solch eine Frage von Roxy vorbereitet.

Er weiß nicht wirklich, was er sagen soll, der einzige andere Tanz, bei dem er war, lief nicht besonders gut. Doch er mochte Roxy und wollte sich eine solche Chance nicht wirklich entgehen lassen.

„Sicher doch, lass uns ein wenig tanzen", sagte Harry zu Roxy, errötete auch ziemlich stark und lief daraufhin mit ihr gemeinsam näher zur Bühne.

Daraufhin tanzten Roxy und Harry ein wenig gemeinsam, genossen die Zeit gemeinsam und achteten nur auf die Musik und einander. Für eine kurze Zeit gab es nur die Zwei und sie verloren sich im Grunde in den Augen des jeweils Anderen. Sie tanzten und lachten und hatten einfach gemeinsam Spaß.

Natürlich waren beide noch bei der Arbeit und konnten nicht zu lange sich Freizeit nehmen, bevor sie noch ein wenig zu arbeiten hatten.

Gegen 20:00 Uhr sagte Klaus ihnen jedoch, dass sie erst einmal genügend gearbeitet hätten und nach Hause gehen könnten. Noch dazu könnten beide sich am nächsten Tag frei nehmen, denn immerhin ist der Tag nach dem Karaoke Abend meistens entspannend.

„Also, ich denke, ich mache mich dann mal auf den Weg zurück zum Hotel", sagte Harry zu Roxy und errötete ein wneig von ihrem gemeinsamen Tanz zuvor.

„Und ich mache mich dann mal auf den Weg zurück zum Haus", sagte Roxy, auch mit einem erröten.

Da der Tag lang war und beide erschöpft und ein wenig nervös umeinander herum sind, entschieden sich die beiden, sich einfach auf den Weg zurück zu machen…

doch zuerst wollte Roxy noch etwas tun.

„Warte kurz, Harry." sagte Roxy und bewegte sich schnell auf ihn zu.

„Ja?", fragte Harry und drehte sich wieder in ihre Richtung, nur um kurz darauf geschockt zu sein und stark zu erröten, als sie ihn auf die Wange küsst und sich dann schnell wegbewegt.

„Bis später, Harry! Ich werde dir dann eine SMS schreiben!", sagte Roxy und war nach nur ein paar Sekunden schon außer Sichtweite.

Harry jedoch brauchte eine Weile zum mentalen Neustart und bewegte sich dann langsam zurück zum Hotel, ein wenig benommen und mit einem albernem Lächeln auf seinem Gesicht.

Zurück im Hotel legte er sich auf sein Bett und dachte über den Tag nach. Er war sehr erschöpft von der Arbeit und der Kuss von Roxy erschöpfte und erfreute ihn nur umso mehr.

Eigentlich wollte Harry noch ein wenig im Buch lesen, doch er entschloss sich, früh ins Bett zu gehen und den nächsten Tag früh zu starten.

Doch gerade als er sich schlafen legen wollte, bekam er eine Nachricht auf seinem Handy.

„Hm? Die einzige Person, welche meine Nummer hat, ist Roxy. Hat sie mir wirklich so schnell geschrieben?", fragte sich Harry und nahm sein Handy.

Als sei er nicht bereits genug vom Tag und dem Kuss erschöpft, sorgte Roxy's Nachricht dafür, dass er im Grunde geistig zusammenbrach und sich fragte, was eigentlich alles in der Stadt los sei.

Hey Harry, habe schon fast vergessen, es dir zu sagen, aber ich habe früher am Tag etwas interessantes im Internet gefunden. Anscheinend hat ein neuer Laden in Gardenia aufgemacht, welcher etwas namens magische Feenkuscheltiere verkauft. Das klingt wirklich cool, denkst du nicht auch?"

Im Ernst, sollte das nicht eine ruhige Stadt sein. Was soll das jetzt schon wieder für eine Magie sein?! Und auch noch eine so in der Öffentlichkeit und dem Internet?! Im Ernst, komm schon?!