Kapitel 7

Hallo, liebe Leute. Entschuldigt, dass es immer so lange dauert, bis ich diese Geschichte update. Manchmal habe ich einfach keine Ideen und manchmal keine Zeit. Doch ich werde diese Geschichte nicht aufgeben, also seid beruhigt.

Außerdem noch ein paar Kleinigkeiten.

Erstens danke für all die positiven Reviews, sowie auch danke an alle anderen, welche dieser oder einer der anderen Geschichten folgen.

Zweitens schreibe ich nur Geschichten, welche ich auch selbst schreiben möchte, wenn jedoch jemand ein paar Ideen zu bereits erstellte Fanfiction (also hauptsächlich diese, sowie meine Sword Art Online Fanfiction) geben möchte, höre ich sie mir gerne an, doch ich kann nicht garantieren, eure Ideen tatsächlich zu schreiben.

Drittens bin ich an keine Art von RolePlay auf der Website selbst interessiert. Dies gibt es höchstens in meinen Geschichten selbst.

Nachdem ich also meine wichtigsten Gedanken hierzu gesagt habe, genießt das neueste Kapitel.

(Am nächsten Morgen)

Die Sonne beginnt aufzugehen und Sonnenstrahlen beleuchten das Hotelzimmer. Es wird Zeit für unseren Helden, aufzustehen und voller Freude einen neuen, friedlichen Tag zu beginnen. Da wäre nur eine Kleinigkeit.

Er hatte nur sehr wenig und nicht besonders gut geschlafen. Und warum? Weil irgendetwas mit dieser Stadt nicht zu stimmen scheint!

Unbekannte neue Magie, Vier Männer in schwarz und mit dunkler Magie umgeben, Ein Zauberbuch, dass sowohl mächtig, als auch verdächtig wirkt, Und jetzt auch noch Roxy's Nachricht über magische Feen-Kuscheltiere!?

Harry begann allmählich sich vom Bett zu erheben und starrte einfach ins Nichts.

„Ich wollte Urlaub an einen ruhigen und schönen Ort, weit weg von der magischen Gemeinschaft und alles, machen, doch jetzt muss ich mich mit mindestens genauso viel auseinandersetzen, wie in all meinen Schuljahren!", dachte sich Harry, als er versuchte, seine Gedanken zu beruhigen.

Natürlich wusste Harry, dass er Magie wahrscheinlich nicht vollständig ignorieren könnte, selbst wenn er Urlaub macht, doch mit so etwas hatte er wirklich nicht gerechnet.

„Es macht jetzt nicht besonders viel Sinn, darüber nachzudenken, wenn ich ganz genau weiß, wo ich zumindest einige Antworten bekommen könnte", murmelte Harry und stand endlich vom Bett auf.

Danach machte er seine übliche Morgenroutine. Er begrüßte Hedwig, duschte, zog sich um, ging zum Frühstück und begann danach mit Hedwig zu seiner neuen Arbeit zu joggen.

Sobald er dort ankommen würde, würde er Roxy einfach fragen müssen. Was hat es mit diesen magischen Feen-Kuscheltieren auf sich und wie steht ausgerechnet im Internet was davon.

Jede normale Person hätte gedacht, das es entweder eine Lüge oder nur ein Werbegag wäre, doch Harry wusste es besser. Immerhin spürte er jetzt schon mehrmals Magie in Gardenia, und noch dazu auch relativ mächtige. Er wusste einfach, dass es entweder mit diesen Männern in schwarz oder diesen anderen sechs Mädchen zu tun hatte.

„Obwohl es auch noch die Frage gibt, warum dass magische Ministerium der USA nichts dagegen zu tun scheint. Das Geheimhaltungsgesetz gibt es immerhin nicht nur in Groß-Britannien", redete Harry im Geiste.

Nach circa einer halben Stunde, und einem kurzen „Reficite", kam er endlich an der Fruity Smoothie Bar an. Dort sah er zwar Roxy noch nicht, jedoch begann Klaus sich bereits um die Tische und Stühle zu kümmern.

„Ah, guten Morgen, Harry. Schön dich früh auf und bereit für die Arbeit zu sehen", sagte Klaus, als er Harry erblickte.

„Auch ihnen einen guten Morgen, Sir. Ich bin bereit, für was auch immer sie mich gerade brauchen", sagte Harry zu dem Mann.

„Gut! Ich mag einen engagierten Arbeiter. Du kannst schon mal die Lebensmittel aus dem Tiefkühlraum holen und beginnen, die Bar zurechtzumachen. Danach machst du einfach ein wenig sauber und bedienst die Gäste, sobald welche ankommen", sagte Klaus zu seinem jungen Arbeiter und ging danach selbst wieder an die Arbeit.

Daraufhin bewegte sich Harry zum Hinterraum und begann mit dem, was Klaus ihm erzählte. Natürliche würde er hart arbeiten, wie er es Klaus und Roxy versprach, doch verdammt, er wünschte sich wirklich, Roxy wäre schon da, um seine Fragen zu beantworten.

Aber na ja, sie wird später auftauchen, immerhin muss sie ja auch arbeiten.

Die nächsten eineinhalb Stunden verbrachte Harry dann mit ruhiger und stiller Arbeit, lediglich die Vögel und Wellen waren im Hintergrund zu hören, und auch ein Vogel, der sich wie Hedwig anhörte.

So kam es dann schließlich, dass gegen zehn Uhr das besagte Mädchen, auf das er nun gefühlt schon Ewigkeiten gewartet hat, endlich ankommt.

„Ah, guten Morgen, Harry!", grüßte ihn Roxy begeistert.

„Morgen Roxy", grüßte auch Harry zurück, er mag zwar Fragen haben, wollte sich jedoch nicht aufdrängen, das würde immerhin nicht gerade gut erscheinen.

„Entschuldigung, wenn ich etwas spät bin, ich war noch mit Artuu Gassi gehen und er brauchte heute etwas länger. Außerdem war ich ein wenig abgelenkt von einigen streunenden Tieren und diese Sache, über welche ich dir schrieb", sagte Roxy, während sie eine Schürze anzog, und begann, die Gläser zu reinigen.

„Perfekt!", dachte sich Harry und sah die perfekte Gelegenheit, Roxy seine Fragen zu stellen, „Da ich gestern zu müde war, konnte ich dir nicht mehr zurückschreiben, aber was hat es mit diesen magischen Feen-Kuscheltieren auf sich?", fragte er.

„Oh, ich war gestern nach der Arbeit ein wenig im Internet surfen und sah dort eine neue Website aus Gardenia. Da sie viele süße Tiere zeigte, dachte ich, ich schaue mal, worum es geht, und dabei sah ich diese magischen Feen-Kuscheltiere. Zuerst dachte ich, dies sei eine Art modernes neues Spielzeug, doch als ich vorhin mit Artuu spazierte, gingen wir an den Laden vorbei, der diese magischen Feen-Kuscheltiere wohl verkauft, und sah am Fenster ein süßes kleines Tierchen. Es schien viel zu echt zu sein, als dass es nur ein Spielzeug wäre, aber ich verstehe nicht ganz, wie es kleine Flüge haben und fliegen kann", sagte Roxy und nahm einen nachdenklichen Gesichtsausdruck an, während sie selbst nicht Harry's innere Debatte bemerkte.

„Heilige Scheiße, also wirklich Magie, aber wie!? Und das mitten in der Stadt und niemand scheint es zu merkwürdig zu finden? Ich meine, Roxy versucht zu verstehen, wie das möglich ist, aber sie scheint überhaupt nicht an die Möglichkeit zu denken, dass es so etwas wie Magie sein könnte", schrie Harry in seinen Gedanken und bemerkt nicht, dass Roxy bereits wieder begann zu sprechen.

„-Obwohl da diese eine Verkäuferin zu sein schien, welche einfach den Vorhang zu zog, sodass ich das süße kleine Tierchen nicht weiter bewundern konnte. Wie unhöflich! Ich dachte, sie würden dort anderen Leuten diese Tierchen vorstellen und verkaufen wollen", setzte Roxy ihren Monolog fort und bemerkte zum Glück nicht, dass Harry nicht alles von ihrem Gespräch mitbekam.

Harry, welcher versuchte, sich wieder zu fassen, sagte dann: „Sag, wie wäre es, wenn wir beide nach der Arbeit gemeinsam dorthin gehen würden, um uns das mal genauer anzuschauen".

Roxy, welche das hört, errötet dabei, so stark sie auch versuchte, es zurückzuhalten

„I-Is he asking me out on a date!?", is what she thinks.

„Ähm, ja, klar, natürlich würde ich es dir gerne zeigen. Zum Glück müssen wir nur bis frühen Nachmittag arbeiten", sagte Roxy, obwohl ein deutlich nervöser Ton zu hören ist.

Harry, wer nicht bemerkt, was in ihren Gedanken vor sich ging und wie sich seine Frage für sie anhörte, sagte: „Gut, ich freue mich schon darauf."

Danach waren beide für die nächste Zeit etwas still und arbeiteten einfach weiter. Roxy, weil sie immer noch ein wenig peinlich berührt ist, und Harry, weil er versucht herauszufinden, was alles magische vor sich geht.

Der Rest des Arbeitstages bestand aus sauber machen, Kunden bedienen und Getränke und Essen zuzubereiten. Gegen Mittag wurde es ein wenig hektisch, doch nichts, was Roxy und Harry nicht bewältigen könnten. Gegen 15:00 Uhr, als sich der Kundenansturm beruhigt hatte, machten Harry und Roxy Schluss mit der Arbeit und machten sich bereit, zusammen zum neuen Geschäft in Gardenia zu gelangen, wo es Kuscheltiere und Magie und Feen-

„Warte!", dachte Harry, als er endlich etwas bemerkte, „Wieso steckt das Wort „Feen" im Namen? Wir haben dass zwarf nicht ausgiebig in Hogwarts behandelt, aber die einzigsten Feen, welche es je gab, sind schon vor langer Zeit verschwunden. Soll dass etwa bedeuten, dass, wer auch immer diese Kuscheltiere verkauft, wahrscheinlich diese sechs Mädchen, Feen sind!?".

Während Harry sich erneut Gedanken darüber machte, was er womöglich alles entdecken könnte bezüglich der offensichtlichen Magie, zu der er sich aufmachte, kam Roxy langsam auf ihn zu.

„Okay Roxy, beruhige dich. Er hat nie gesagt, dass dies ein Date sei. Wahrscheinlich meinte er es einfach als zwei Freunde, welche Zeit miteinander verbringen, egal wie es sich anhörte", sagte Roxy im Geiste und beruhigte sich, bevor sie vor Harry stand.

„Ah, da bist du ja Roxy. Bereit zu gehen?", fragte Harry sie.

„Y-Yes, I'm ready", Roxy said.

„Dann lass uns loslegen. Ich bin gespannt darauf, was das für ein Ort ist, an den du mich führen wirst", sagte Harry und begann sich neben sie zu bewegen.

Daraufhin liefen Harry und Roxy los, um zu sehen, was es mit den Kuscheltieren auf sich hat. Es dauerte eine kleine Weile, aber schließlich begannen beide ein Gespräch.

„Also, ich weiß, dass ich dich das schon vor ein paar Tagen gefragt habe, aber wie ist es dir bisher in Gardenia ergangen?", fragte Roxy ihn und versuchte, die peinliche Stille zu beenden.

„Es läuft wirklich super. Die Stadt und ihre Leute sind wirklich nett, ganz zu schweigen davon, dass ich bereits einen tollen Freund gefunden habe", sagte Harry ihr, während er lächelte, da er tatsächlich sehr glücklich ist, auch wenn er im Unterbewusst seine magischen Begegnungen verfluchte.

Roxy, welche sein Lächeln sieht, errötet leicht und lächelt auch: „Das ist schön zu hören, aber hast du schon eine längere Bleibe gefunden. Immerhin sind Hotels relativ teuer. Und auch mit deinem neuen Job glaube ich nicht, dass du dir für längere Zeit ein Hotel leisten kannst. Ganz zu schweigen davon, dass du etwas brauchst, wo du dich mehr heimelig fühlen kannst".

Harry, der das hört, denkt darüber nach. Sicher kann er sich ein Hotel für lange leisten, vielleicht könnte er das besagte Hotel sogar kaufen, aber das würde zu viel Aufmerksamkeit erregen, ganz zu schweigen davon, dass er, obwohl er ein nettes Zimmer hat, sich sicher etwas mehr Eigenes und privateres wünschen würde,

Roxy, welche seinen nachdenklichen Blick bemerkt, sagt: „Weißt du, ich wohne in einer Gegend, wo es hauptsächlich Einfamillienhäuser gibt, aber vor kurzer Zeit wurde auch ein größeres Wohnhaus in der Nähe gebaut, wo es noch mehrere freie Wohnungen gibt. Außerdem ist die Eigentümerin des Hauses vielleicht ein bisschen seltsam, aber auch ganz nett. Ich bin mir sicher, sie könnte dir ein Zimmer für einen angemessenen Preis anbieten".

Harry, der das hört, findet das Angebot eigentlich ganz gut. Da er sowieso keinen anderen Anfangspunkt für eine Wohnungssuche hat, kann er das besagte Wohnhaus auch ruhig überprüfen. Außerdem könnte er dann auch näher bei… na ja… Roxy wohnen. Nicht, das er irgendetwas damit meint! Er will einfach nur mehr Zeit mit seinem neuen Freund verbringen können!

„Ich denke, ich werde mir das dann morgen mal anschauen. Wenn du frei hast und meiner noch nicht müde bist, könntest du mir das Gebäude dann zeigen?", fragte Harry und hoffte aufrichtig, dass Roxy sein erröten nicht bemerkte.

Roxy, welche, obwohl sie versteht, dass Harry lediglich um Hilfe bei der Wohnungssuche fragt, wieder an ihren vorherigen Gedanken darüber nachdenken muss, von ihm ausgefragt zu werden, hielt kurz inne und errötete auch, bevor sie sanft und leise „S-sicher" sagte.

Danach war es wieder etwas ruhig zwischen den beiden, doch wieder hielt diese Stille nicht zu lange an, denn Harry erinnerte sich auch noch an etwas anderes.

„Warte, was ist, wenn diese Wesen, zu denen wir gehen, spüren können, dass ich magisch bin!? Ich versuche, unentdeckt zu bleiben, egal ob von den Britten, den Amerikanern oder sonst wen", sagte Harry in seinen Gedanken und versuchte eine Lösung zu finden.

„Entschuldige, wenn du kurz warten könntest, ich muss nur mal ganz kurz auf die Toilette", sagte Harry zu Roxy und bewegte sich, bevor sie antworten konnte, auf eine öffentliche Toilette zu.

„Huh?", murmelte Roxy etwas verwirrt.

Bei der Toilette angekommen stellte Harry zuerst sicher, dass niemand außer ihm dort war, und durchsuchte danach seine Erinnerungen nach einem bestimmten Zauber.

„Wenn ich mich richtig erinnere, gab es im Buch auch einen Zauber, der mich nicht nur physisch, sondern auch magisch vor anderen verstecken kann", sagte Harry in Gedanken und versuchte sich zu erinnern.

Er las zwar noch nicht besonders viel von dem Buch, aber das Bisschen, das er bereits las, enthielt sehr interessante und vor allem sehr nützliche Zauber,

„Celare Magicae", murmelte Harry leise, doch in Wahrheit steckte er so viel Magie wie nur möglich in diesen Zauber.

Kurz darauf spürte er, wie sich seine Magie, welche immer zumindest ein wenig um ihn herum ist, sich tief in seinen Kern zurückzieht. Er fühlt sich zwar nicht schwächer, aber trotzdem fühlte sich seine Magie ein wenig,,, verschlossener an? Na ja, zumindest scheint der Zauber zu funktionieren.

Danach wusch sich Harry die Hände, immerhin war es immer noch eine öffentliche Toilette, und machte sich wieder auf den Weg zu Roxy.

„Entschuldigung, ich musste einfach wirklich dringend auf die Toilette und konnte es nicht mehr halten", sagte Harry zu Roxy entschuldigend.

„Schon gut, lass uns weiter zum Laden laufen", sagte Roxy und ging mit Harry Seite an Seite einfach weiter, ohne zu viel darüber nachzudenken, dass sich etwas seltsam anfühlt.

Danach machten beide noch ein wenig leichtes Geplänkel, bis sie endlich am besagten Laden ankamen. Aktuell scheint kaum ein Kunde da zu sein, doch so neu der Laden ist, wird er wahrscheinlich auch noch nicht so bekannt sein. Das, oder viele halten den „magischen" Teil einfach für Betrug und billige Werbung, obwohl es wahrscheinlich ganz anders ist.

Da der Laden geöffnet zu sein scheint, gingen beide Freunde einfach hinein und sahen…

„Yep, das ist eindeutig Magie", dachte Harry, als er ausdruckslos auf das starrte, was vor ihm ist.

Oh, sicher gab es viele normale Sachen, wie einige Angestellte, welche Kunden bedienen, sie beraten und herumführen, sowie Kunden, welche sich in einem neuen Laden umsehen. Dann gibt es aber auch noch die Tatsache, dass die Angestellten diese sechs Mädchen sind, welche Harry nun schon mehrmals im Vorbeigehen bemerkte, sowie dass sie Magie haben, und auch einige von ihnen mit fliegenden Kuscheltieren umgeben sind. Man könnte zwar argumentieren, dass sie natürlich fliegen können, immerhin haben sie ja Flügel, doch Harry ist sich ziemlich sicher, dass das bei Tieren wie Katzen, Hunden und Häschen nicht normal ist. Und Pinguine sollen angeblich auch nicht fliegen können, also was zum-

„Ahh, sie dir nur all diese süßen Tierchen an, Harry! Sind sie nicht bezaubernd?", sagte Roxy und rannte eifrig und begeistert zu einigen der Tierchen, ein Stachelschwein, ein Otter und eine Ente, scheinbar komplett unbekümmert, oder eher nicht verstehend, dass überall im Laden Magie zu spüren und sehen ist.

Harry, wer nicht so wirklich weiß, was er tun soll, folgt ihr einfach, und begutachtet auch die Kuscheltiere. Ja, sie sind niedlich, ohne Frage, aber sein mangelndes Verständnis über die Situation sorgt dafür, dass er sich innerlich nicht wirklich beruhigen kann.

„Sieh sie dir nur an, so süß! Einige davon sehen sogar wie Tiere aus, die ich noch nie gesehen habe. Und auch diese Flügel! Wie ist das nur möglich?", Sagte Roxy in einem mehr als nur enthusiastischen Ton, während sie mit all den Kuscheltieren kuschelt.

„Ich weiß nicht wie, doch jedes einzelne von ihnen wirkt wirklich wie ein Kuscheltier, nur irgendwie, na ja, am Leben. Dass erinnert mich zwar ein wenig an Verklärung und Charms, aber trotzdem erscheint es wie etwas völlig anderes", sagte Harry weiterhin in Gedanken, immer noch kein einziges Wort laut ausgesprochen. Tatsächlich denkt er, dass er wahrscheinlich in Panik wer weiß was sagen könnte, wenn er auch nur ein Wort herausbringt.

„Was sagst du dazu, Harry?", fragte Roxy Harry. Natürlich würde sie seine Meinung hören wollen, immerhin ist er ihr Freund und da er selber eine Eule als Haustier hat, würde er sicher wie sie von all den Tierchen begeistert sein.

„Ich, ähm, ich finde sie alle wirklich sehr süß, genau wie du, doch ich bin irgendwie verwirrt darüber, wie sie fliegen können", sagte Harry langsam und versuchte, Roxy dazu zu bringen, den seltsamen Teil an all dem zu bemerken. Er will sich zwar versteckt halten und sollte nicht einfach irgendjemanden etwas über Magie erzählen, aber komm schon, das muss sie doch auch für ungewöhnlich halten, oder!? Oder!?

„Nun, ich verstehe es auch nicht ganz, aber hey, ich sehe nicht, wie das irgendein Problem sein sollte. Nicht wahr, ihr Süßen?", sagte Roxy und wandte sich wieder den Kuscheltieren zu. Doch es war dann, als Harry etwas spürte, was ihn sowohl verblüfft, als auch mit dn Wunsch, laut vor Frustration aufschreien zu wollen, zurückließ.

Genau dort, auch wenn es nur kurz und klein war, spürte er, wie Magie von Roxy ausging und die Tiere um sie herum berührte. Es war nichts sonderlich Großes oder Spektakuläres, doch trotzdem hätte Harry so etwas nie erwartet. Die Tiere um sie herum begannen daraufhin alle noch näher an Roxy heranzurücken und, so bezaubernd Harry dies auch fand, konnte er nicht anders, als still zu sein und zu versuchen, nachzudenken.

Irgendetwas stimmt mit dieser Stadt nicht, dem war er sich nun wirklich sicher. Doch nicht nur, dass Roxy kurz Magie wirkte, sie fühlte sich nicht an wie eine Hexe, sondern ähnlich wie die Angestellten des Ladens, wenn auch anders.

Zum Glück war diese Magie so klein, dass es niemand außer ihm und den Tieren in nächster Nähe bemerkt haben sollten, doch trotzdem ließ dies Harry mit vielen Fragen zurück.

Das war, als er spürte, dass ihn etwas an seinen Beinen anstupste. Als er nach unten sah, sah er einige der Tiere, welche gerade noch bei Roxy waren, nun bei ihm. Genauer gesagt einen Löwen, eine Schlange und- War das ein Greif!?

„Oh, sie scheinen dich zu mögen, Harry. Ist das nicht süß? Los, streichele sie doch ein bisschen!", sagte Roxy, als sie über den Anblick ihres Freundes und der Tiere gurrte.

Harry, der sowohl verblüfft als auch von der Niedlichkeit angezogen ist, hockte sich hin und begann alle drei Tiere zu streicheln.

„Wow, sie sind wirklich weich", sagte Harry und streichelte allen drei mit seinen Händen durchs Fell beziehungsweise über die Schuppen, welche sich trotzdem wie Fell anfühlten.

„Sind sie wirklich, nicht war?", sagte Roxy und kuschelte weiterhin mit einigen der Kuscheltiere, während sie sich freut, das Harry genauso viel Spaß zu haben scheint, wie sie.

Beide Freunde kuschelten daraufhin mit den Tierchen. Tatsächlich sind beide so vertieft in ihren Gedanken und mit Schmusen beschäftigt, dass sie nicht einmal bemerkten, wie sich ihre Hände berührten.

Während Roxy einfach über all diese Tiere und den tollen Laden nachdenkt, dachte Harry zwar an ähnliches, wenn auch vollkommen anderes.

Er muss jetzt nicht nur herausfinden, was es mit den Laden und den Mädchen auf sich hat, sowie diese vier Männer in schwarz, sondern er musste auch versuchen zu verstehen, was das mit Roxy war, sowie auch seine eigene Magie trainieren, ohne dass irgendjemand darüber etwas erfährt.

Tatsächlich wäre es vielleicht eine gute Idee, vorerst aus dem Laden mit Roxy zu verschwinden, bevor irgendjemand die beiden bemerkt, doch wie sollte er-

„Oh warte mal, ich habe gerade eine Nachricht bekommen", sagte Roxy, als sie aufhörte die Kuscheltiere zu streicheln und ihr Handy herausnahm, die Nachricht las und ein wenig schockiert aussah. Nicht so, als sei etwas schlechtes passiert, aber trotzdem, als würde es um etwas Wichtiges gehen.

„Wer war das?", fragte Harry Roxy, welche schnell ihr Handy zurücklegte und aufstand, Harry dabei mit sich zog.

„Das war mein Dad. Scheinbar gibt es heute Abend mehr Gäste, als er dachte, und ich soll zu ihm kommen, um ihn zu helfen"; sagte Roxy.

„Soll ich auch kommen?", fragte Harry sie.

„Nein, schon gut. Er sagte, er bräuchte nur mich. Du musst also nicht wieder mit zur Arbeit kommen. Du solltest dir den Rest des Tages frei nehmen", sagte Roxy ihm und versuchte, seine Hilfe abzustreiten.

„Ist schon gut. Wenn dein Vater deine Hilfe mit der Arbeit braucht, kann ich gerne mitkommen. Nicht nur bin ich auch bei ihm angestellt, sondern ich möchte dir auch helfen. Immerhin verdienst du auch eine Pause", sagte Harry ihr und beruhigte sie mit einem ächeln im Gesicht.

Roxy, zuerst unsicher, aber dann akzeotierend, sagte: „Nun, okay, wenn du dir sicher bist"-

Daraufhin eilte sie dann hinaus, um so schnell wie nur möglich zu Fruity Smoothie Bar zu gelangen. Natürlich folgte Harry ihr, doch es dauerte, bis sie an ihrem Arbeitsplatz ankamen, bis sie bemerkten, dass sie die ganze Zeit über Händchen hielten.

Offensichtlich war es beiden peinlich, also lie0en sie sich schnell los, wandten sich voneinander ab und sagten lediglich: „Wir,äh,sollten wohl besser mit der Arbeit beginnen", Roxy, „Ja, äh, das wäre wohl besser", Harry.

Danach bestand der Rest ihres Tages aus gemeinsamer Arbeit und hier und da ein wenig unbeholfenes Geplänkel. Obwohl sie sich gegen Abend, als die Band wieder spielte, dazu brachten, den Mut zu sammeln, um wieder ein wenig miteinander zu tanzen.

Die ganze Zeit über, dachte Harry über all die Sachen nach, welche er seit seiner Ankunft in Gardenia entdeckte. So viele Fragen, zu wenige Antworten. Doch er wird nicht einfach zurückweichen. Er weiß, dass er hart arbeiten werden muss, doch gemeinsam mit Hedwig, und hoffentlich auch Roxy, wird er sich allem stellen, was es braucht, um diese Rätsel zu lösen. Ganz zu schweigen davon, dass er selbst Magie lernen muss, eine Wohnung finden muss und mehr Zeit mit Roxy verbringen kann. Natürlich würde er anderen nicht alles davon laut zugeben. Selbst Hedwig.