Harry wacht auf. Er liegt mit dem Bauch nach unten auf seinem Bett und sein Gesicht im Kissen vergraben. Mit seiner rechten Hand ertastet er seine Brille, dreht sich um und zieht sie auf. Nevilles Pflanze genießt die morgendlichen Sonnenstrahlen. Es ist niemand mehr im Schlafsaal, außer Ron, der im Bett eine Zeitschrift liest. Harry setzt sich auf die Bettkante und hebt die Krawatte von ihm auf, die deutlich zerknittert ist.
„Guten Morgen Ron."
„Morgen." entgegnet Ron und blättert interessiert weiter.
Harry schlendert zum Fenster und macht es auf. Er ordnet seine Kleider mit einem Zauberspruch, bevor er auch sein Bett richtet. Er fühlt sich gut und hat das Bedürfnis heute etwas anderes zu machen als für gewöhnlich – er weiß nur noch nicht was. Harry zieht seine Schuluniform an und ihm fällt erst jetzt auf, dass die Karte des Rumtreibers auf seinem Nachttisch liegt. Er steckt sie sich ein und geht ins Bad, wo er im Spiegel seine wuscheligen Haare betrachtet. Harry wäscht sich seine Haare und sein Gesicht mit kaltem Wasser, bevor er sich direkt auf den Weg in die große Halle macht. Neville, Hannah und Luna sitzen zusammen am langen Tisch und reden miteinander. Harry setzt sich dazu und nimmt sich eine Scheibe Toast.
„Guten Morgen." sagt Harry in die Runde und wirft nochmal einen Blick auf die Person neben Neville.
„Hannah?"
„Guten Morgen Harry!" sagt Hannah und lächelt.
„Schön, dass du wieder da bist!" sagt Harry grinsend, steht auf und umarmt sie.
„Hallo Harry." begrüßt ihn Luna und reicht ihm eine Tasse mit frischem Kaffee.
„Hey Harry." sagt Neville, der gerade dabei ist Luna eine Geschichte von Hagrid zu erzählen, die er gestern Abend gehört hat.
„Und er hat ihn einfach verstoßen?" fragt Luna.
„Leider ja. Viele haben damit echt Probleme." sagt Neville.
„Wovon redet ihr?" fragt Harry beiläufig, als er in seinen Toast beißt und nach einer Schüssel greift.
„Hagrids Mutter Fridwulfa." sagt Hannah.
„Hagrid hat uns gestern erklärt, warum ihn seine Mutter damals verstoßen hat." sagt Neville.
„Und warum?" fragt Harry interessiert und gießt sich mit einer Kelle aus einem großen silbernen Kessel Milch in seine Schüssel.
„Er war zu klein." sagt Luna.
„Das ist echt mies." sagt Harry und hält kurz inne.
„Ja. Hagrid redet nicht gerne darüber. Wir kamen darauf, weil er glaubt einen Halbbruder zu haben, der ebenfalls von Fridwulfa verstoßen wurde, da er auch zu klein für einen Riesen geraten ist." sagt Neville.
Luna reicht Harry die Cheeri Owls von Lunfrey`s.
„Danke." sagt er und schüttet sich eine Portion der leckeren Eulenringe in die Schüssel, bevor er merkt, dass er die Eulenringe hätte zuerst in die Schüssel geben sollen.
Aus Lunas Tasse riecht es nach leckerem Zimt-Apfel Tee. Sie trägt heute ein lila Oberteil, das Harry sogar echt hübsch findet.
„Was machst du heute Harry?" fragt Luna, die bemerkt, dass er sie anschaut.
„Ich weiß noch nicht und du?"
„Ich gehe glaube ich später zur Eulerei und verschicke einen Brief an meinen Vater. Er wollte, dass ich mich diese Woche melde. Außerdem gehe ich mit Ginny später in die Bibliothek, um für Verwandlung zu lernen."
Harrys Narbe brennt leicht, als Draco hinter ihm vorbeigeht und die große Halle verlässt. Er schaut ihm hinterher.
„Konntest du die Pakete gestern Abend noch in die Schule schmuggeln?" fragt Hannah, die davon wohl erfahren hat.
„Ja konnte ich. Wir wurden aber fast von Professor Snape gesehen. Ron und Ich mussten uns in einem winzigen Schrank verstecken." sagt Harry und lacht.
Luna grinst bei der Vorstellung.
„Kommen Ron und Hermine heute nicht zum Frühstück?" fragt Luna.
„Ron liest noch gemütlich in seinem Bett eine Zeitschrift. Hermine habe ich heute noch nicht gesehen." sagt Harry.
Neville trinkt seine heiße Schokolade aus und läuft rot an, da Hannah ihn die ganze Zeit anstarrt.
„Sag den beiden einen Gruß von uns. Hannah und ich wollten heute Morgen noch ein wenig spazieren und danach zum Gewächshaus." sagt Neville, der sich von der Sitzbank erhebt.
„Machts gut Leute, bis zum nächsten Mal." verabschiedet sich Hannah von den beiden freundlich und geht mit Neville zum großen Tor.
Harry nimmt einen Löffel mit den Eulenringen in den Mund.
„Was macht die Liebe Harry?" fragt Luna ungeniert und interessiert.
Harrys Wangen nehmen die Farbe der rötlichen Eulenringe an.
„Kann mich nicht beschweren. Wie sieht es bei dir aus?"
„Ich hab in den Sommerferien jemanden nettes kennengelernt." gibt Luna zu.
„Oh das freut mich. Wie heißt er?"
„Sein Name ist Rolf und er erforscht aktuell magische Tierwesen im Süden von Deutschland.".
„Oh interessant. Wie habt ihr euch kennengelernt?"
„Er hat mir einen Brief geschrieben, da er meinen Artikel im Klitterer über die Nargel gelesen und als großartig empfunden hatte. Seitdem bekannt ist, dass ich Ende letzten Schuljahres in der Mysteriumsabteilung dabei war, hat sich die Auflage vom Klitterer verdreifacht." sagt Luna, die ihren Pudding kostet.
„Beeindruckend." gibt Harry ehrlich zu.
„Wir haben uns von da an jede Woche getroffen." erklärt Luna und läuft rot an.
„Vielleicht stellst du ihn mir ja irgendwann persönlich vor."
„Vielleicht." sagt Luna.
„Kommentierst du nächste Woche das Spiel?" fragt Harry interessiert, der immer noch nicht glauben kann, dass Luna eine neue Kommentatorin der Quidditch Spiele ist.
„Ja ich freue mich schon. Hufflepuff spielt gegen Slytherin." sagt Luna und isst ihren Pudding leer.
„Ich komme definitiv vorbei. Muss mir sowieso noch anschauen wie der neue Jäger bei den Hufflepuffs spielt." sagt Harry, der in diesem Moment an Angelina Johnson denkt, die immer ihr bestes als Jägerin der Gryffindor Mannschaft gegeben hatte, doch nun nicht mehr an Hogwarts ist.
Luna steht auf und lächelt Harry an.
„Ich geh dann mal zum Eulenturm Harry. Sag Hermine und Ron noch einen schönen Gruß von mir."
„Ich sag's ihnen." verspricht er ihr und winkt Luna zum Abschied zu, bevor er seine Schüssel leer löffelt.
Harry reibt sich seine Narbe, die ein wenig drückt. Er steht auf und verlässt die große Halle, um sich hinter einer Mauer zu verstecken.
„Ich schwöre feierlich, ich bin ein Tunichtgut!" sagt Harry auf und tippt die Karte an.
Seine Augen suchen nach Draco, der gerade sich für ihn untypisch im siebten Stockwerk aufhaltet. Harry geht die kleine Vortreppe hoch, um zum Treppenhaus zu kommen. Er ist genervt, dass ausgerechnet jetzt vier Treppen sich dazu entschlossen haben die Richtung zu wechseln. Im Korridor des siebten Stockwerks angekommen nähert sich Harry Dracos Aufenthalt und schlendert dabei am Büro von Professor Flitwick und am Portrait von Sir Cadogan vorbei, welches Zugang zu Trelawneys Turmzimmer gibt. Trelawney verhält sich in letzter Zeit sehr komisch – komischer als ihre sonst schon so seltsame Art, denkt sich Harry. Sie muss sich aktuell mit Firenze hin und wieder ihr Büro teilen, da beide für den Wahrsage-Unterricht dieses Schuljahr zuständig sind. Firenze wurde von seiner Herde verstoßen, da er die Lehrstelle angenommen hatte. Harry schaut ein letztes Mal auf die Karte und sieht Draco am Ende des Korridors. Harry blickt vorsichtig in den Korridor hinein und bemerkt, wie Draco sich gründlich umschaut, ob er gesehen wird. Harry zieht seinen Kopf im letzten Moment zurück.
„Was hast du vor…" fragt sich Harry, der einen neuen Blick wagt.
Draco ist verschwunden.
„Ist er im Raum der Wünsche?" fragt sich Harry und schaut auf die Karte.
Harry macht Draco ausfindig, der gerade die vielen Stufen in den Astronomieturm hochläuft. Wäre er im Raum der Wünsche, wäre er vollständig von der Karte verschwunden, da der Raum einen Unortbarkeitszauber besitzt.
„Missetat begangen!" sagt Harry und steckt die Karte weg.
Harry ist neugierig und schleicht sich langsam die Steintreppen hoch. Stufe für Stufe tastet er sich voran und bleibt stehen, als er in den gemütlichen Vorraum der Aussichtplattform reinschauen kann.
„Ich hab' dich schon vermisst." sagt Pansy zu Draco.
„Ich dich auch." entgegnet Draco, gibt ihr einen Kuss und kuschelt sich an sie heran.
„Ist dir jemand gefolgt?" fragt Pansy während sie sich auf die komfortable Couch fallen lässt und Draco umarmt.
Harry hält den Atem an.
„Nein, die Korridore sind alle leer. Denke niemand muss am Tag zum Astronomieturm."
„Ist alles okay bei dir?"
„Bei dir fühle ich mich geborgen, so viel kann ich sagen." sagt Draco ehrlich.
„Du bist ja so schnulzig." sagt Pansy und lacht.
„Sag's bloß niemanden!" protestiert Draco.
„Ich denke, wenn du deine harte Schale irgendwann mal fallen lässt, fällt auch eine große Belastung von dir Draco." versichert ihm Pansy.
„Meinst du wirklich?" fragt er und schaut ihr in die Augen.
Pansy schließt ihre Augen und gibt ihm ein Kuss.
„Mach dir nicht so viele Gedanken, sondern küss mich lieber." beschwert sich Pansy grinsend.
Harry fragt sich, ob er träumt oder hat Draco da wirklich seine weiche Seite gezeigt. Pansy lässt ihre Hände in Dracos Hose gleiten und greift nach seinen Arschbacken.
„Wie gierig du doch bist." sagt Draco.
„Eigentum von Pansy Parkinson!" drückt sie sich förmlich aus und kichert dabei.
„Wenn das so ist…" entgegnet Draco und berührt Pansys Brüste.
Harry weiß nicht, warum er diesen intimen Moment noch weiter beobachtet. Für einen kurzen Augenblick denkt er daran die Situation mit einem unbemerkten Zauber zu ruinieren, um Draco eins für all die Dinge, die er ihm und seinen Freunden angetan hat auszuwischen, doch Harry schafft es vernünftig zu bleiben. Während er kurz in Gedanken vertieft war, haben sich Pansy und Draco schon bis auf die Unterwäsche ausgezogen. Draco trägt eine schwarze Shorts, während Pansy dunkelgrüne enge Unterwäsche besitzt, die mit hauchdünnen weißen Fäden verziert ist. Draco entwaffnet Pansy mit einem intensiven Blick und sie zieht ihm seine Shorts herunter, bevor sie seinen Schwanz packt, der daraufhin steif wird. Sie zieht Draco an seinem Glied zu sich und verlangt nach einem Kuss. Seine Lippen küssen sich an Pansy Ohrläppchen, an dem er zart knabbert. Pansy schließt die Augen und bekommt Gänsehaut, als Dracos Atem ihr Ohr streift. Harry schaut an sich runter und bemerkt, wie sein Schwanz ebenfalls steif wird, was für ihn eine ganz komische Situation erzeugt. Er möchte sich gerade rumdrehen, da fliegt Pansy Slip in seine Nähe. Draco entkleidet Pansy und entledigt sich auch seiner Unterhose. Harry steht der Mund offen, als er Pansy nackt sieht. Er muss sich ein wenig ducken, da Pansy sich auf der Couch umpositioniert, sodass sie auf allen Vieren mit leichter Blickrichtung zur Steintreppe von Draco gefickt werden kann. Harry ist erregt und sieht wie Pansys Brüste mit jedem Stoß nach vorne schwingen und wieder zurück.
„Vorsichtig Draco." sagt sie, um ihn zu zügeln.
Draco zieht seinen Schwanz aus ihr heraus und befeuchtet mit zwei Fingern ihr Loch, bevor er langsam wieder in sie hineingleitet.
„Besser." sagt Pansy beruhigt und kann seine Bewegungen mehr genießen.
Draco spürt, wie sich Pansys Höhle durch ihre Erregung nun von ganz allein befeuchtet. Er würde sie gerne an ihren schwarzen Haaren ziehen, doch diese reichen ihr nur bis zu ihren Schultern. In einem unbemerkten Moment wird Harrys Handeln durch seine Lust kontrolliert.
„Accio." flüstert Harry und Pansys atemberaubender Slip fliegt ihm in die Hände.
Harry betrachtet ihn und riecht ihren fesselnden Geruch, der ihn sehr erregt.
„Schneller." stöhnt Pansy aus ihrem Mund und Draco nimmt sie hart.
„Oh scheise." sagt Pansy, die ihre Finger in die Couch krallt.
Harry hält es nicht aus. Er riecht nochmal an Pansys Unterhose und lässt sie vorsichtig an die Stelle schweben, von der er sie hergezaubert hatte.
Er schleicht sich die Treppen runter und sucht Ginny auf der Karte, die gerade den Gryffindor Gemeinschaftsraum verlassen möchte. Harry fängt sie vor dem Portrait der fetten Dame ab und tippt sie von hinten an der Schulter an. Ginny dreht sich um.
„Oh, hi Ha…" setzt Ginny zur Begrüßung an, doch Harry berührt mit beiden Händen ihre Wangen und küsst sie.
Ginny lässt vor Überraschung ihr Buch fallen, welches auf der Treppe ein Stockwerk tiefer liegen bleibt. Harry spielt zart mit der Spitze von Ginnys Zunge. Ihr Herz macht einen Sprung und sie legt ihre Arme um ihn.
„Also bitte! Ihr macht mich noch ganz verlegen!" sagt die fette Dame, die von den Beiden nicht ablassen kann und sich mit einer Hand Luft zufächelt.
Ginny bekommt weiche Knie. Sie legt ihren Kopf auf seine Schultern und wird von ihm hochgehoben, sodass sie ihre Beine um ihn herum legen kann.
„Schöne Überraschung." flüstert sie ihm ins Ohr, lächelt glücklich und bemerkt, dass Harry einen Steifen hat.
Die Treppe neben Harry beginnt sich zu drehen und er sieht wie Ron und Hermine sie gerade grinsend beobachten und rot werden. Die Treppe bleibt stehen.
„Du hast da etwas fallen gelassen Ginny."
Ginny zieht ihren Kopf zurück und bemerkt die beiden auf der Treppe.
„Oh ja, danke dir." antwortet sie und nimmt ihr Buch von Hermine entgegen.
„Ich soll euch noch schön Grüße sagen von Neville, Hannah und Luna." sagt Harry.
Hermine und Ron wollen die Beiden nicht weiter stören.
„Zischende Zauberdrops." sagt Ron und das Portrait öffnet sich.
„Viel Spaß noch und bis später." sagt Hermine mit erhöhter Stimme und grinst.
Das Portrait schließt sich wieder.
„Hast du Lust auf Sex mit mir?" fragt sie Harry und küsst sie auf die Stirn.
„Möglich." entgegnet Ginny die ihm einen bestimmten Blick zu wirft.
„Hach jung müsste man noch sein!" ertönt es von der fetten Dame, die es sich mittlerweile bequem gemacht hat und an einem Glas Rotwein nippt.
