20 Minuten zuvor

Harry packt Ginny an ihren Hüften. Sie tanzt ihn an und dreht sich anschließend um, damit sie ihm in die Augen schauen kann. Ihr gefällt das Lied gerade sehr und sie freut sich, dass diese Party bereits die zweite größere Feier in diesem Schuljahr ist. Ginny ist froh, dass zurzeit einfach alles perfekt ist. Sie kann Hermine und Ron nicht mehr finden, doch in der Ecke des Innenhofs erkennt sie ihren Bruder, der gerade wohl ein professionelles Verkaufsgespräch mit drei Erstklässlern führt.

„…und wenn ihr unsere Zauberscherze heute noch kauft, bekommt ihr ein kostenloses Starter-Paket für das nächste Schuljahr wenn ihr bei uns in der Winkelgasse vorbeischaut! Tagtraumzauber, Feuerwerkskörper, Langziehohren und die berüchtigten Nasch-und-Schwänz-Leckereien. Überlegt es euch!" stellt sich Ginny das Gespräch vor, bevor Harry sie mit einem plötzlichen Kuss aus dem Gedanken wirft.

Ginny schmeckt den süßlichen Geschmack von Elfenwein auf seiner Zunge und schließt ihre Augen. Harrys Kuss ist außerordentlich leidenschaftlich. Durch den engen Körperkontakt nehmen die anderen tanzenden Schüler um sie herum wieder mehr Platz von ihnen ein, doch Harry bleibt standhaft. Die Lichter der Bühne färben sich Dunkelblau und das Lied wechselt. Harry beginnt zu lächeln, wippt mit seiner Schulter und mit seiner Hüfte. Er singt mit dem Lied mit und schaut in Ginnys Augen. Ginny grinst und nickt leicht mit ihrem Kopf, bevor sie von Harrys Bewegungen angesteckt wird. Sie hebt ihre Hände in die Luft und bewegt ihre Füße im Rhythmus, die sich plötzlich überkreuzen und sie in eine Drehung führen. Harry ist angespornt, lacht und geht mit jedem Schlag des Lieds ein wenig mehr in die Hocke, bevor er ihre Hände nimmt und sie gemeinsam unter dem Sternenhimmel tanzen. Ginny ist nicht nur überrascht von Harrys tänzerischen Seite, sondern auch von sich selbst. Sie genießt gerade jeden Augenblick mit ihm und ist schon ganz außer Atem. Sie beugt sich rüber zu ihrem Tänzerfreund und sagt ihm etwas ins Ohr, was in ihrem Kopf bereits seit einer Weile wartet ausgesprochen zu werden.

„Ich will Sex." sagt Ginny, während sie unbemerkt mit einer Hand in seinen Schritt greift und zupackt.

Harry grinst und beugt sich ebenfalls zu ihr vor.

„Ich weiß." sagt er neckend und packt ihr an den Arsch.

Harry und Ginny schauen sich intensiv in die Augen. Um sie herum erschallt die Musik, die Lichter flackern in die Nacht hinein und unzählige Schüler springen in die Luft. Ihnen kommt der Moment wie in Zeitlupe vor. Harry nimmt ihre Hand und führt sie durch die Menge nach draußen. Ginny folgt ihm dicht und ist aufgeregt. Sie greift seine Hand fester und fragt sich, wo er mit ihr hinmöchte. Sie ist heute in der Stimmung von ihm geführt zu werden und vertraut ihm blind. Sie verlassen den Innenhof und steigen die Treppe hinauf, wo sie nach zwei Minuten in einen kleinen Korridor kommen, der vom Mondlicht und zwei kleinen warmen Lampen erhellt wird. Es ist der Korridor in der Nähe der Bibliothek und die Steinbänke sind mit roten Sitzkissen gepolstert, auf denen man kleinere Bücher gut lesen kann, sollte die Bibliothek bereits voll sein. An der gewölbten Decke des Korridors befinden sich kleinere Girlanden zur Feier des Jubiläums, die mit Kordeln bespannt sind. Harry wird langsamer und bleibt stehen. Er dreht sich zu ihr um und hebt sie in die Luft. Er küsst sie und beißt ihr auf die Zunge und Unterlippe, bevor er sich von ihrem Ohr zu ihrem Hals vortastet. Ginny erwidert den Kuss, schließt die Augen und klammert sich um seinen Nacken. Die Musik hallt noch ein wenig durch die Korridore, doch weit und breit ist niemand zu sehen.

„Zieh dich aus." flüstert Harry ihr bestimmt ins Ohr.

Ginny schaut sich noch ein letztes Mal um und zieht ihr Oberteil über ihren Kopf. Sie trägt einen schwarzen spitzen BH, der einwandfrei zu ihren Brüsten passt. Sie spürt wie eine Hand von Harry ihr sanft den Rücken streichelt, doch dann ihren BH öffnet. Ganz langsam zieht Ginny die Träger über ihre Schultern und hält den Augenkontakt mit ihm, bevor sie den BH zu Boden fallen lässt. Ihr nackter Oberkörper wird nur noch von der silbernen Kette beschmückt, die er ihr schenkte.

„Hast du schon herausgefunden welcher Zauber auf der Kette liegt?" fragt Harry.

„Nein, ich wollte noch damit warten."

„Willst du es jetzt erfahren?"

„Ja." sagt Ginny und denkt sich, dass es keinen besseren Moment dafür gibt.

Harry zieht seinen Zauberstab und legt ihn vorsichtig in die Hand von Ginny, welche er anschließend umschließt.

„Bereit?"

Ginny nickt und schaut auf seine Lippen, um mit ihm gemeinsam den Zauberspruch zu sagen.

„Revelio."

Der Herz Anhänger der Kette leuchtet hell auf und wird schummrig. Ginny nimmt den halb-durchsichtigen Anhänger in die Hand und betrachtet ihn genauer. Im Inneren befindet sich eine winzige weiße Flamme, die still vor sich hin brennt.

„Ein Gubraith Feuer…" sagt Harry.

„…der Zauberspruch dafür ist sehr selten und ziemlich schwer. Professor Dumbledore hat ihn mir anvertraut." führt er fort.

„Was ist das Besondere an einem Gubraith Feuer?" fragt sie ihn neugierig.

„Es brennt für immer und nichts kann es löschen."

Ginny erkennt die Symbolkraft dahinter, lächelt und schüttelt ihren Kopf.

„Du bist echt unglaublich." sagt Ginny und küsst ihn.

Harry setzt sie vorsichtig auf der gepolsterten Steinbank ab und zieht ihr langsam die restlichen Kleider aus. Ginny spreizt die Beine für ihn und wird bei seinen Berührungen an ihren Innenschenkeln feucht.

„Wollen wir es ein wenig aufregender gestalten?" fragt Harry und zieht dabei eine Augenbraue hoch.

Ginny kann es sich kaum vorstellen, wie es noch aufregender sein könnte. Ihr Herz schlägt bereits schneller als sonst und die Gefahr erwischt zu werden macht sie besonders heiß.

„Ganz wie du willst." sagt sie unterwürfig und beißt sich leicht auf die Lippe.

Harry zieht seinen Zauberstab.

„Accio!"

Die Kordeln an der Decke lösen sich und fliegen ihm zu. Ginny weiß was er damit vorhat und kann es kaum abwarten. Vorsichtig wickelt er eine Kordel um ihre Handgelenke und zieht den Knoten zu, bevor er sie hinter der Steinbank festbindet und sich ihren Beinen widmet. Harry bindet ihre Füße gespreizt an der Bank fest und präsentiert sie hilflos vor ihm.

„Bitte…" fleht sie ihn an, weil sie es nicht mehr länger aushält, ihn nicht in sich zu spüren.

Harry erkennt die Ungeduld von seiner Freundin und entfernt daraufhin eine kleine Jubiläums Flagge von einer Girlande und verbindet ihr die Augen. Ginny erkennt nichts mehr und muss sich ganz auf ihre anderen Sinne verlassen. Plötzlich spürt sie seine Finger an ihren Schamlippen, die sofort nass werden. Eine Hand streichelt ihren Nacken runter und berührt ihre Brüste und Nippel. Eine kreisende Bewegung an ihrer Klitoris bringt Ginny dazu den Kopf nach hinten zu werfen. Liebevoll übt Harry nur wenig Druck aus - sie wünscht sich, er würde sie intensiver verwöhnen, doch Harry hält sie fest in ihrer Lust gefangen. Sie spürt einen Daumen über ihre Unterlippe streichen und sie nimmt ihn, ohne lange zu zögern, in den Mund, um ihm zu zeigen, was sie mit seiner Eichel gerade gerne anstellen würde. Minuten lang streicht er vorsichtig über ihre Perle, um sie wahnsinnig zu machen, ehe er plötzlich zwei Finger problemlos in sie einführt, Ginny daraufhin Luft schnappt und aufstöhnt.

„Oh Gott." sagt sie und spürt seine Finger tief in ihr.

Harry zieht unerwartet seine Hand zurück und beugt sich leicht zu ihr vor.

„Oh Mist. Ich hab ganz vergessen, dass ich ja noch ein Brief schreiben wollte." sagt Harry in einem tollpatschigen Ton.

Ginnys Speichel läuft schon fast aus ihrem Mund heraus, doch sie ist verwirrt.

„Was?" fragt Ginny.

„Keine Sorge. Ich bin gleich wieder da!"

Ginny realisiert die Situation und hört Harrys Schritte, die sich von ihr nach rechts immer weiter entfernen. Sie hat ihm von so einer Fantasie bereits erzählt und gesagt, dass sie es gerne mal ausprobieren möchte, doch hat nicht damit gerechnet, dass dies jetzt schon der Fall sein würde. Sie sehnt sich gerade nach einem erlösenden Orgasmus, doch Harry spannt sie unter Folter, mit dem Ergebnis, dass Ginnys Kopf nun verrücktspielt. Es vergeht nur eine Minute und ihre Lust ist auf einem neuen Höchststand. Ginny hört die Musik, die durch den Korridor erschallt mit einem großen Hall und spürt den leichten Windzug, der durch den Gang weht, viel intensiver, als sie es sonst würde. Ihr Körper bekommt vor Anspannung Gänsehaut und ihre Nippel spitzen sich zu. Es vergehen weitere Minuten. Plötzlich hört Ginny wage ein Geräusch am anderen Ende des Korridors und hält die Luft an. Nach wenigen Sekunden ist sie sich nicht mehr sicher, ob das Geräusch echt war oder ob ihr Verstand ihr gerade einen Streich gespielt hat. Überraschend hört sie einen lauten Knall, der sie erschreckt. Sie kann sich in ihrer Fantasie nur die Schönheit des Feuerwerks im Innenhof ausmalen. Ginny beißt sich auf die Unterlippe und fragt sich was ein Junge mit ihr machen würde, sollte er sie finden – oder welches Mädchen Ginny insgeheim attraktiv findet und von so einer Situation nur träumen könnte. Ginny wird es in dieser entblößten Position langsam ungemütlich und sie versucht sich ein wenig mehr Platz zu verschaffen, doch Harrys Fesseln halten sie an Ort und Stelle. Sie denkt sich, dass ihr wenigstens nicht das Blut in den Kopf steigt, wie vor wenigen Tagen im Raum der Wünsche, als Harry Levicorpus auf sie wirkte und sie in dieser Position leckte. Unvermittelt wird sie aus dem Gedanken geworfen, als sich von links Schritte nähern. Mit jedem Schritt klopft Ginnys Herz schneller und schneller. Ihr Kopf schätzt mehrmals in der Sekunde ab wie weit die Schritte entfernt sind, bis sie deutlich in ihrer Nähe zu hören sind. Für einen kurzen Moment sind die Schritte nicht mehr zu hören, doch mit einem Mal nähert sich die Person und steht ohne Zweifel vor ihr. Ginnys Gedanken überschlagen sich, ihr Mund steht offen und sie wartet bis etwas passiert. Sie atmet tief ein und ist so erregt, dass sie es nicht mehr aushält. Ihre Lust übernimmt die Kontrolle über ihren Körper und sie streckt ihre Hüfte ein wenig in die Luft und präsentiert sich. Unerwartet entfernen sich die Schritte wieder zu ihrer rechten Seite ohne, dass die unbekannte Person Worte verliert.

„Nein warte!" rutscht es plötzlich aus ihr heraus und die Person bleibt stehen.

Ginny schluckt und fleht.

„B-Bitte."

Ungeachtet von Ginnys Betteln entfernen sich die Schritte wieder und sind nicht mehr zu hören.

„Fuck." flüstert Ginny und ist wieder in ihrer Gedankenwelt gefangen.

Sie weiß nicht mehr wie viele Minuten vergangen sind. Mit ihrem rechten Ohr hört Ginny auf einmal sehr leise ein Gespräch in weiter Ferne, doch es war so undeutlich, dass es auch wieder ein Streich ihrer Fantasie sein könnte. Aus heiterem Himmel hört sie Schritte nur wenige Meter rechts von ihr. Ginny zuckt zusammen und erschreckt sich, als die Person plötzlich ihr rechtes Knie berührt. Ginny weiß nicht mehr, ob die Schritte dieselben waren wie von der Person ein paar Minuten zuvor, doch sie vernimmt einen ganz wagen Geruch von einem ungewöhnlichen Parfum. Die Hand auf ihrem Knie fühlt sich sehr warm an. Sie ist sich nicht sicher, ob es wirklich Harry ist, doch sie denkt sich, dass das genau den Reiz ausmacht. Ihr kompletter Unterkörper kribbelt, als die zarte Hand auf ihrem Knie sich langsam zu ihren Schamlippen bewegt, diese im Vorbeigehen sanft berührt und die Innenschenkel von ihrem linken Bein betastet. Sie hört wie die unbekannte Person vor ihr in die Hocke geht und spürt den Atemhauch zwischen ihren Beinen. Ein behutsamer Kuss auf ihrer empfindlichen und pulsierenden Perle bringt Ginny zum Stöhnen und sie kann sich auf einmal entspannen. Von unten nach oben nimmt die fremde Zunge Ginnys Saft auf und massiert anschließend ihren Kitzler.

„Genau. Soo." haucht Ginny auf.

Ungeduldig schiebt Ginny sich weiter vor ins Gesicht, doch die Hände der Person drücken sie nach unten und öffnen ihre äußeren Lippen. Die Spitze der Zunge schmiegt sich sanft auf das Dach ihres Kitzlers an und legt diesen mehr und mehr frei. Ginny beißt die Zähne zusammen und fragt sich, ob Harry geübt hat oder es doch jemand ist, der weiß, worauf es ankommt. Ihre Atmung wird schneller und als sie plötzlich zwei, drei oder sogar vier Finger in sich spürt, fangen Ginnys Zähne mit dem Knirschen an. Ihre Unterschenkel werden sanft von der freien Hand massiert und ab und zu verirrt sie sich auch an ihren Brüsten. Die Finger in ihr üben Druck an der Oberwand aus und steigern ihr Tempo. Ginny atmet tief ein und lässt sich komplett fallen. Sie hört auf Gefühle oder Muskeln zu unterdrücken und kommt fast schon schreiend zu einem intensiven und unglaublichen Orgasmus, der ihren Körper zum Zittern bringt und anhält. Sie spürt, wie sie die Steinbank unter ihr und sehr wahrscheinlich auch das Gesicht der fremden Person wohl ein wenig nass gemacht hat, was ihr vorher noch nie gelungen ist. Ginny ist gerade dabei die letzten Sekunden von ihrem Höhepunkt zu genießen, als plötzlich zwei Hände sie nach vorne ziehen und ein dicker Schwanz in sie eindringt, sodass sie ihre Augen verdrehen muss.

„Oh Sch…" beginnt Ginny aufzustöhnen, doch eine Hand umschließt leicht, aber bestimmt ihren Hals.

Ohne eine wirkliche Pause gehabt zu haben, spürt Ginny die wilden Stöße, die sie mehr als gewöhnlich ausfüllen. Ihre Finger und ihre Zehen spielen als Ausdruck des Kontrollverlusts verrückt und hätte sie ihren Zauberstab, würde sie gerne einen Ausdehnungszauber auf sich selbst anwenden. Ginny bäumt sich auf und ist kurz vor einem weiteren Orgasmus, als der Schwanz aus ihr herausgleitet. Sie spürt, wie ganz langsam nochmal die fremde Zunge sie verwöhnt, bevor sie einen Zungenkuss bekommt und er gleichzeitig wieder in sie hineingleitet.

„Komm in mir." flüstert Ginny lustvoll in sein Ohr.

Überraschend wird Ginny die Flagge von den Augen gezogen und sie erkennt Harry, der sie gerade verschwitzt und genießerisch nimmt. Ginnys Kopf entspannt sich und Harry löst, während er einen gleichmäßigen Rhythmus beibehält, die Knoten an ihren Handgelenken. Es vergeht keine Sekunde, da verkrallt sich Ginny auch schon in seinem Rücken und fasst an seinen Arsch.

„Dafür… werd ich mich… revanchieren!" sagt Ginny frech und schnappt nach Luft.

Harry grinst und stößt besonders ruckartig in sie hinein.

„Du. Bist. ein Arsch!" sagt Ginny, von Stößen unterbrochen, ihm nicht ernstgemeint ins Gesicht, um ihn anzuspornen – und es funktioniert.

Harry küsst sie und sie teilen sich gegenseitig die Atemluft und den Speichel, während er in ihr kommt und sie mit seinem Sperma befüllt. Ginny umarmt ihn und streichelt mit einer Hand durch seine Haare, dieweil sie ihren Höhepunkt genießt und vor Freude wässrige Augen bekommt.

„Alles klar bei dir?" fragt Harry erschöpft nach.

„Ich glaub, ich hab meinen Verstand verloren – aber sonst ist alles super." scherz Ginny und betrachtet seine Augenbrauen.

„Ich kann es kaum abwarten, solltest du es mir heimzahlen." gesteht er und grinst leicht.

„Oh freu dich nicht zu früh. Ich werde mir noch viel mehr Zeit lassen und dich auf die Folter spannen." verspricht sie ihm und packt seine Haare fest.

„Bitte mach meine Beine los, Harry." sagt Ginny zufrieden und gibt ihm sanft einen Kuss.

Harry steht auf und zieht seinen nun erschlafften Penis aus ihr heraus. Es tropft aus Ginnys Vagina, die durch Harrys Bewegungen sehr rötlich geworden ist. Er entknotet die Kordeln an Ginnys Füßen und reicht ihr ihre Kleider. Sie bemerkt, dass er die Karte dabeihat.

„Du hast also die ganze Zeit geschaut, dass niemand kommt."

„Natürlich." sagt Harry.

„Dann bist du auch an mir vorbeigelaufen. Das war richtig gemein."

„Was meinst du?!" fragt Harry

Ginny ist kurz verunsichert, aber erkennt dann, dass er einen Scherz gemacht hat.

„Ich hätte schwören können, dass wäre jemand anders gewesen. Seit wann bist du so gut mit deiner Zunge?" fragt Ginny, während sie sich ihre Hose anzieht.

„Tja, du wirst es nie erfahren." neckt Harry sie.

„Hast du Lust zu Tanzen?" fügt er an.

„Wenn meine Beine das noch mitmachen… falls nicht musst du mich auffangen."

„Ich versuch mein Bestes." sagt Harry und lacht.

Ginny und Harry kommen, nachdem sie aufgeräumt und die Steinbank sauber gezaubert haben, wieder zurück zur Feier. Die Musik wird mit jedem Schritt lauter und blaue Funken schießen in die Luft. Sie kommen am Innenhof an und sie sehen wie zwei Auroren gerade zwei prügelnde Viertklässler auseinanderhalten und zur Seite transportieren. Professor McGonagall rennt durch den gefüllten Korridor und zusammen mit Professor Snape, der eine dunkle Lederjacke trägt, geben sie den Schülern einen Anschiss.

„HARRRYY!" schreit Hermine, die gerade auf Rons Schultern sitzt, ein Getränk in die Luft hebt und ihn dadurch ein wenig nass macht.

Ron kämpft sich durch die Leute und reicht den Beiden einen Becher voller Feuerwhisky, der von den Erstklässlern gerade bis oben hin befüllt wurde. Ginny macht große Augen und wird von Hermines Feierlaune angesteckt. Luna taucht hinter den beiden auf, die einen leuchtenden falschen Zauberstab mit einer Sternenspitze mit sich trägt und einen Harry schenkt. Sie stoßen alle zusammen an. Hermine wuschelt Rons Haare und zieht an seinen Ohren.

„Ab in die Menge Ronaaald!" ruft sie und zeigt in die Richtung der Bühne.

Harry lacht und Ron wird rot. Hermine spürt die Wirkung der Funken Lösung und sie sieht, wie die Lichter Form annehmen und im Nachthimmel anfangen zu tanzen. Grüne, blaue und rote Strahlen durchdringen die Luft und explodieren in Funken, die auf den Boden fallen und dort alles bunt leuchtend einfärben. Hermine steht der Mund offen. Sie springt von Ron ab und hängt sich in seine Schultern. Die großen Lautsprecher spielen ein Lied, dessen Energie sich auf die Schüler überträgt.

„Was steht ihr noch da so rum? TRINKT AUS UND KOMMT MIT!" sagt sie energisch und zieht sie mit sich.

Die Gruppe trinkt ihre Becher noch schnell aus und stellen sie zurück, bevor sie sich einen Platz in der Menge erkämpfen. Hermine schaut in die Luft und es regnent bunt-leuchtende Funken auf sie und ihre Freunde nieder, die beim Aufprall Kribbeln erzeugen. Sie springen mit dem Lied in die Luft und Neville schließt sich zusammen mit Hannah an. Hannah ist schon ganz außer Puste, doch ist genau so aufgedreht wie Hermine. Neville, Ron und Harry tanzen nebeneinander und schauen den vier Mädels zu. Hermine wünscht sich diese Nacht hört niemals auf. Sie springt in die Luft und ihre Beine finden keinen Boden mehr. Sie fühlt sich so leicht wie eine Feder und ihre Freunde schweben mit ihr. Hermine fragt sich, ob sie sich das gerade nur einbildet, aber es war ihr egal. Sie tanzt zusammen mit den anderen Mädels und dreht sich mit Luna im Kreis, aus deren Zauberstab plötzlich tanzende Lichter entfliehen. Ginny legt einen Arm um Hermine und sie springen gemeinsam. Hermines gebundene Haare schleudern durch die Luft und Ginny riecht das ungewöhnliche Parfum von vorhin. Ginny stellt mit ihrer besten Freundin Blickkontakt her. Hermine betrachtet Ginnys Gesicht, das von leuchtenden Stellen bereits übersäht ist. Das Lied steigert sich zum Höhepunkt und der blauhaarige DJ feuert die letzte Ladung vom Weasley Feuerwerk in die Luft. Ein goldener Funken-Drache fliegt über den Innenhof und erhellt ganz Hogwarts, als er in hunderten kleinen Explosionen in Luft auf geht. Ginny und Hermine steht der Mund offen und betrachten das Spektakel im Himmel. Hermine führt eine Hand and Ginnys Kinn, schließt ihren Mund und gibt ihr plötzlich einen kurzen Kuss. Ron und Harry schauen sich an und fragen sich, ob das gerade real ist. Hermine zwinkert Ginny zu und tanzt mit ihr. Ginnys Kopf ist wie vorhin durcheinander und tanzt eng mit Hermine zusammen. Hermine sieht im Augenwinkel wie Harry und Ron sie anstarren. Sie dreht sich um und kommt Ron sehr nahe. Die Musik stoppt für eine Sekunde, ehe sie mit dem Refrain weiter geht. Hermine schaut Ron in seine grünen Augen. Sie überkreuzt ihre Arme, greift nach seinen Händen und führt ihn in eine tollpatschige Drehung. Hermine und Ron brechen in Lachen aus.

„SCHAUT MAL!" ruft Neville und zeigt auf Hagrid, der dutzende leuchtende Zauberstäbe im Barthaar verknotet hat und wohl die Nacht seines Lebens feiert.

Das Lied des DJs wird leiser und geht in einen instrumentalen Teil über. Der blauhaarige Junge schnappt sich sein Mikrofon.

„HOGWAAARTS!"

Die Schüler jubeln ihm zu und warten was er zu sagen hat.

„Ich bedanke mich bei euch allen. Ganz ehrlich - ihr alle macht diese Party wortwörtlich zu der bezauberndsten Party aller Zeiten." führt er fort und klatsch in die Hände.

Er wartet den Applaus ab und redet weiter.

„Aber einem Mann verdanken wir hier ganz besonders, dass er euch diesen Tag und diese Feier ermöglicht hat. MACHT EIN WENIG LÄRM FÜR EUREN SCHULLEITER!" schreit der Junge und hält sein Mikrofon zu den Schülern.

Das Jubeln ist noch bis zu Hagrids Hütte zu hören und Hermine sieht, wie Dumbledore tatsächlich die Bühne betritt. Er trägt, für ihn ungewöhnlich, ein ärmelloses Jacket, einen modischen Hut und eine Fliege zur Feier des Tages. In seiner linken Hand hält er seinen goldenen Kelch, gefüllt mit Met, und mit seiner rechten Hand nimmt er das Mikrofon entgegen. Dumbledore wartet kurz ab, bevor er spricht und schaut in die Menge.

„Müsstet ihr nicht alle schon in euren Häusern sein?" sagt Dumbledore und lacht.

„Hogwarts ist ein Ort, an dem nicht nur Magie unterrichtet wird. Es ist auch ein Ort, an dem wir alle einfach eine gute Zeit haben können, echte Freundschaften entstehen und unvergessliche Momente geboren werden." sagt Dumbledore und erhebt seinen Kelch.

„Ich bin glücklich darüber, dass ihr heute alle hier seid und bin zuversichtlich, dass Hogwarts auch nach mir noch Zauberern und Hexen zeigt wie schön das Leben sein kann."

„…und ohne noch weitere Worte zu verlieren: Ich trinke auf euch, denn ihr seid die Zukunft von Hogwarts, der Zauberer-Gemeinschaft und ich könnte nicht stolzer sein." sagt Dumbledore sentimental und trinkt aus seinem Kelch.

Es schwebt ein unbeschreibliches Gefühl in der Luft. Harry und seine Freunde klatschen kräftig und jubeln lautstark. Dumbledore bückt sich ein wenig nach vorne und der blauhaarige DJ sagt ihm etwas ins Ohr, woraufhin Dumbledore nickt. Er streckt seinen rechten Arm mit dem Mikrofon aus und lässt es besonnen zu Boden fallen, ehe er die Bühne verlässt und aus seinem Kelch trinkt.

„Das hat er gerade nicht gemacht." sagt Ron ungläubig und lacht sich einen ab.

„Doch Ron. Das hat er gerade gemacht." sagt Neville mit offenem Mund, bevor die Musik wieder laut wird.