Hermine schlummert vor sich hin. Ihre Hände sind verknotet, ihre Beine gespreizt und sie verspürt ein wohliges, sowie warmes Gefühl. Das rote Kissen unter ihr fühlt sich himmlisch weich an und hebt ihre Genitalien auf der Korridor-Bank vor der Bibliothek in die Luft. Aus dem Nichts steht Harry vor ihr.

„Die Nacht ist noch nicht vorbei!" sagt Harry entschlossen, schaut ihr in die Augen und kneift ihren rechten Nippel.

Hermine versucht zu antworten, doch sie kann es merkwürdigerweise nicht.

„Da seid ihr ja." hört sie Ginnys Stimme von der Seite.

Ginny betrachtet Hermine vor sich, wie sie hilflos dasitzt.

„Wie lange bettelt sie schon?" fragt Ginny und nähert sich ihr.

„Schon sehr lange."

„Okay gut." sagt Ginny und nähert sich Hermines Mund.

„Dachtest du, du kannst mich einfach so küssen?"

Hermine wird unruhig.

„Du kannst ganz schön scheiße sein Hermine..." führt Ginny fort und schüttelt ihren Kopf.

Ginnys Zunge breitet sich plötzlich in ihrem Mund aus und raubt Hermine den Atem, ehe dieser stockt, als zwei Finger in sie gleiten. Hermine stöhnt auf und spürt, wie sie ausläuft. Ruckartig zieht Ginny die Finger zurück.

„Lass sie weiter betteln. Mach sie verrückt im Kopf."

Hermine blickt zu Harry, der plötzlich nackt vor ihr steht. Sein Schwanz kommt ihr doppelt so groß vor und seine Eichel ist rot und fest. Er kommt ihr näher und atmet in ihr Nacken. Die Spitze von seinem Schwanz drückt sich vorsichtig auf die Schamlippen von Hermine und reibt langsam daran. Hermine nuschelt um Erlösung und drückt sich gegen ihn, bis sie deutlich etwas spüren kann. Mit jeder Sekunde wird Hermine klarer im Kopf und wacht aus ihrem erotischen Traum auf. Es ist früher Morgen und nur wenige Sonnenstrahlen erhellen das Schlafzimmer.

Sie liegt mit dem Gesicht nach unten, sabbert ein wenig durch den Mund und bemerkt, dass sie nicht auf ihrer gewohnten Matratze geschlafen hat. Hermine zuckt zusammen, als sie plötzlich ein Atemhauch an ihrer rechten Nackenhälfte spürt. Sie öffnet weit ihre Augen und stützt sich vorsichtig ab. Unter ihr liegt Ron ohne Oberteil, der offensichtlich noch im Tiefschlaf ist.

„Was zum…" flüstert Hermine und bedeckt rasch ihren Mund mit einer Hand.

Sie reibt sich die Augen, doch Ron war immer noch unter ihr. Hermine spürt zwischen ihren Beinen den Ständer von ihm und sie dreht sich ein wenig zur Seite. Sie tastet an ihren Slip, welcher die Feuchtigkeit von ihrer Scheide aufgenommen hat. Ungewollt streift sie mit ihrem Handrücken über Rons Unterhose und spürt, wie diese nass ist.

„War ich das oder hat er…" denkt sich Hermine und schaut ihm prüfend ins Gesicht, ob er auch wirklich schläft.

Vorsichtig zieht Hermine seine Unterhose ein Stück nach unten. Unversehens glitscht Rons Schwanz heraus und steht nach oben weg.

„Oh scheiße." rutscht es Hermine aus dem Mund heraus und schaut Ron an, ob er davon wach wurde.

Sie betrachtet den besten Freund von Ron genauer, der ein wenig nach oben gekrümmt ist und eine dickere Eichel hat. Ein intensiver Geruch steigt ihr in die Nase und sie spürt, wie ihr rechter Zeigefinger, der in seiner Unterhose war, offensichtlich mit Rons Sperma befleckt ist. Neugierig führt Hermine ihren Finger zu ihrer Nase und riecht daran, bevor sie mit ihrer Zungenspitze zaghaft ein wenig davon kostet. Hermine kann es nicht lassen und umschließt mit ihrer Hand den Ständer von Ron, während sie ihm prüfend ins Gesicht schaut.

„Na von wem träumst du gerade Ronald…?" flüstert sie in sich hinein.

Hermine drückt von unten nach oben auf seinem Schwanz herum, ohne dabei zu viel Druck auszuüben oder ihn zu bewegen. Ganz langsam legt sie seine Eichel mit einer Handbewegung nach unten blank und hält ihn dort an Ort und Stelle. Hermine beobachtet, wie Rons Brust sich schneller nach oben wölbt, da seine Atmung ansteigt. Sie kann es sich gut vorstellen, wie frustrierend es sein muss, wenn der empfindlichste Teil des Schwanzes so offengelegt wird, aber nichts Weiteres passiert. Hermine bemerkt, wie noch restliche Sahne von Ron an seiner Eichelspitze haftet und entschließt sich diese behutsam zu entfernen. Schrittweise nähert sie sich mit ihren Lippen seiner Eichel und küsst seine Spitze, bevor sie Zentimeter für Zentimeter, sowie mit viel Speichel seinen Schwanz in den Mund nimmt. Rons Augen rollen und er murmelt sehr leise undeutliche Wörter. Ganz langsam zieht Hermine ihren Kopf zurück und leckt sorgfältig mit ihrer Zunge alles sauber. Hermine lässt seinen Zauberstab los und grinst ihn neckend an, bevor sie Gänsehaut bekommt.

„Aber natürlich!" ruft sie fast schon laut in den Raum hinein, als sie einen Geistesblitz hat.

„Wie konnte ich nur so dumm sein…" gesteht Hermine flüsternd ein.

Geduldig wartet Hermine ab, bis die Erektion von Ron nachlässt und zieht ihm seine Unterhose wieder hoch. Als sie sich an ihrer Schulter kratzt, bemerkt sie, dass sie keinen BH mehr trägt. Neugierig sucht Hermine das Bett und den Boden ab, doch kann ihn nicht finden.

„Das kann doch nicht sein…" flüstert Hermine und gibt die Suche auf.

Sie legt sich wieder neben Ron und deckt sich zu, denn sie ist immer noch sehr müde. Seine Decke ist leider ein wenig zu klein für zwei Personen, daher dreht sich Hermine auf die Seite und schließt ihre Augen. Sie strengt sich an jeden belastenden Gedanken, der in ihrem Kopf gerade herumschwirrt zu ignorieren und konzentriert sich darauf nur an belanglose Dinge zu denken. Darüber hinaus kann Hermine sich ohne hin gerade nicht sonderlich an die Party erinnern. Auf einmal wackelt das Bett hinter ihr. Ron dreht sich um, deckt sie zu und legt einen Arm um sie. Hermine lächelt und spürt seinen Atemhauch an ihren Haaren. Sie umschließt achtsam seine Hand, fühlt sich geborgen und schläft ein.

4 Stunden zuvor

Ginny schwitzt am ganzen Körper vom Tanzen. Es sind nur noch knapp 30 Schüler da, die ebenfalls so lange wie sie in die Nacht gefeiert haben. Sie fühlt sich sehr erschöpft, denn sie ist bald schon seit 24 Stunden wach. Morgens hatte sie ein anstrengendes Quidditch Training, danach überschlugen sich die Ereignisse mit dem Jubiläums Essen mit ihrer Familie und jetzt feiert sie bereits seit Sonnenuntergang mit ihren Freunden. Die Tatsache, dass Harry mit ihr zwischendurch Sex hatte, führte auch dazu, dass sie am Ende ihrer Kräfte ist und nur noch auf wackligen Beinen steht. Ginny schaut zu den verbleibenden tanzenden Schülern rüber. Harry, Ron und die anderen sind schon zu den Gemeinschaftsräumen, da sie zu viel getrunken haben – nur Hermine tanzt weiterhin als würde die Party erst beginnen, was Ginny sehr verwirrt, da sie Hermine so nicht kennt. Sie zieht eine Augenbraue hoch, trinkt ein Glas Wasser leer und nähert sich Hermine, die wie in einer Trance neben Alicia und ihrem Ex-Freund Dean tanzt. Ginny packt Hermine am Handgelenk und zieht sie langsam zum Rand des Innenhofs.

„Gleich wieder da!" ruft Hermine und lacht laut.

„Gehen wir was trinken?" fragt Hermine Ginny mit Vorfreude.

„Ja." lügt Ginny und zieht sie in ein ungestörtes Eck, welches nur schwach beleuchtet ist.

Ginny führt die benebelte Hermine zu der Ecke und stellt sich vor sie.

„Hey! Aber hier gibt es nichts zu trinken, das weißt du?!"

„Lumos." zaubert Ginny und leuchtet ihr direkt in die Augen, was Hermine nicht einmal stört.

„Das sieht fantastisch aus…" sagt Hermine und schaut direkt in das Leuchten des Zaubers, als hätte sie noch nie zuvor eine Lumos Lichtkugel gesehen.

Ginny betrachtet ihre Pupillen, die im Licht einen glitzernden Rand haben.

„Du hast Funken Lösung genommen?"

„Vielleicht." sagt Hermine und vergießt Tränen vor Lachen.

„Nox." zaubert Ginny und löscht das Licht ihres Zauberstabs.

Sie hatte bereits den Verdacht, als Hermine sie geküsst hatte, da sie in Zaubertränke zufällig gerade den theoretischen Teil des Elixiers, samt seiner Merkmale und möglichen Nebenwirkungen durchgenommen haben.

„Wie fühlst du dich Hermine?" fragt sie besorgt.

„Ich könnte fliegen!" sagt Hermine, kichert und lehnt sich lässig an die Wand hinter ihr.

„Wie viel hast du davon getrunken?"

„Was meinst du?"

„Na von dem Elixier."

„Können wir wieder tanzen gehen?" fragt Hermine ungeduldig.

„Noch nicht."

„Dein Ex Freund ist ein miserabler Tänzer.", lacht Hermine.

Ginny ignoriert ihre Aussage und hält einen Finger auf ihren Mund, damit sie still ist.

„Ich hab dich damit jetzt nicht verärgert oder?! Oh Gott, ich bin ja so blöd! Ich dachte…"

Ginny umschließt ihren Mund mit ihrer Hand und bringt sie zum Schweigen. Hermine schaut ihr in die Augen und ihr Körper beginnt zu kribbeln.

„Ich will was testen." sagt Ginny, schließt ihr Augen und kommt ihr näher.

Hermine schließt ebenfalls ihre Augen und spürt wie Ginny ihre Hand entfernt. Sie hört, wie Ginny sich langsam vorbeugt und Hermine öffnet leicht ihre Lippen für sie. Überraschenderweise taucht Ginny aber in Hermines Haaren ab und riecht daran für mehrere Sekunden, bevor Ginny die Stille bricht und leise in ihr Ohr flüstert.

„Na, wie schmecke ich da unten?"

Hermine schluckt und grinst gleichzeitig. Ihr Innerstes wehrt sich etwas zu sagen, doch die Funken-Lösung zwingt sie dazu.

„Wie warmes Vanilleeis." flüstert Hermine lustvoll mit geschlossenen Augen und kichert.

Ginny neigt sich zurück und schaut ihr in die Augen. Sie weiß noch nicht genau was sie davon halten soll, aber im Inneren findet sie es gar nicht so schlecht.

„War das geplant?"

„Ich habe euch nur zufällig getroffen." gesteht Hermine.

Ginny glaubt ihr, wartet kurz und stellt eine weitere Frage.

„Hattest du es vor mir zu erzählen?"

Hermine kichert und legt ihre Arme um Ginny.

„Vielleicht. Du bist sooo neugierig Ginny!"

„Und du etwa nicht?" fragt Ginny rhetorisch und zieht ihre Augenbrauen hoch.

„Niemals." sagt Hermine und verschließt fest ihren Mund.

„Dann hast du uns also vor ein paar Nächten nicht heimlich zugesehen, wie wir es in seinem Bett gemacht haben?"

Hermine ist überrascht und wirft theatralisch die Arme hoch.

„Ich wurde erwischt!"

„…bekomme ich jetzt eine Strafe dafür, dass es mir gefallen hat?" fragt Hermine neckisch, führt ihre Handgelenke zusammen und streckt ihre Hände erwartungsvoll zu ihr.

„Nein." sagt Ginny und weist die Bitte ab.

„Komm schon Ginny – ich weiß doch schon was im Raum der Wünsche passiert ist." posaunt Hermine und spielt auf Harrys Erinnerung an, in dem sie von Ginny und ihm gefesselt und verwöhnt wurde, da sie das deutlich in seinen Erinnerungen, während ihres Oblivate Zaubers sah.

„Dir hat Harry davon erzählt?" fragt Ginny neugierig.

Hermine kichert.

„Sagen wir, er hat es mir indirekt erzählt."

Ginny kommt ihr einen halben Schritt näher.

„Erzähl."

„Dein Gesicht sieht so interessant aus!" sagt Hermine beeindruckt und vernebelt.

Ginny neigt ihren Kopf und drängt auf eine Antwort.

„Na gut ich erzähle es dir!" sagt Hermine und kichert.

„Ich hatte mit Harry Sex." gesteht sie ohne Hemmungen und ihr fällt ein belastender Stein vom Herzen.

Ginny ist geschockt, geht einen Schritt zurück und atmet tief ein.

„Du hast was?!"

In ihrem Kopf rasen hunderte Gedanken gleichzeitig, die danach schreien sortiert und eingeordnet zu werden.

„Aber es war nicht…" beginnt Hermine ihren Satz, doch Ginny wirkt einen Fluch auf sie.

„Langlock!" erschallt es aus Ginnys Mund und ein grüner Lichtblitz erhellt für einen kurzen Moment die abgeschiedene Ecke des Innenhofs.

Hermines Mund fühlt sich eklig an. Ihre Zunge klebt fest an der Oberseite und an ihrem Gaumen, was ihr eine leichte Übelkeit verschafft. Sie drückt sich gegen die Wand und ist ein wenig von Ginny eingeschüchtert, die den Zauberspruch in Harrys neuem Buch für Zaubertränke gesehen und gelernt hat. Hermine möchte ihr sagen, wie es dazu gekommen ist und wie sie ihm die Erinnerung daran raubte um keinen Keil zwischen die Beiden zu treiben, doch sie konnte nicht – ihre Zunge bewegte sich keinen Millimeter. Sie möchte den ekelhaften Speichel herunterschlucken, doch sie war dazu nicht in der Lage.

Ginny schaut zur Seite und weiß nicht was sie sagen soll. Sie ist enttäuscht darüber, dass weder Hermine noch Harry ihr davon erzählt haben, selbst wenn sie an und für sich vielleicht nichts dagegen gehabt oder sogar mitgemacht hätte.

„Du kannst ganz schön scheiße sein Hermine. Das hätte ich nicht von dir erwartet."

Hermines gute Stimmung löste sich in Luft auf und sie fühlt sich, als hätte ihr gerade jemand auf den Bauch geschlagen.

„Ich hab' mich wohl ein wenig in dir getäuscht. Das Schlimmste daran ist, dass du dich wahrscheinlich morgen nicht mal mehr daran erinnern wirst, dass du mir das gesagt hast." führt sie mit einer Mischung aus Wut und Enttäuschung fort, ehe sie in der Dunkelheit verschwindet.

Die Wirkung von Hermines Funken-Lösung verwirrt ihre Gedanken, doch sie steht weinend und schluchzend in der dunklen Ecke, wo sie sich zu Boden fallen lässt. Die Musik ist vorbei, die letzten Schüler sind auf dem Weg zu den Schlafsälen und die Lichter werden gelöscht. Hermines Zunge klebt noch immer an ihrer Mund-Oberseite und sie weiß nicht, wie lange der Fluch anhält. Sie fühlt sich schuldig und allein. Nach einer Weile ist kein Geräusch mehr zu hören und ihr wird es unheimlich. Sie macht sich weinend auf den Weg zum Gryffindor Gemeinschaftsraum. Hermine klopft gegen den Rahmen des Portraits der fetten Dame, um sie zu wecken.

„Ach du lieber Himmel! Kann ich nicht auch mal endlich schlafen?!" sagt die fette Dame empört und verschränkt die Arme.

„Na da ist aber mal jemand spät dran! Dachte ich hätte schon alle von der Feier reingelassen. Passwort?"

Hermine versucht das Passwort zu sagen, doch es ist unmöglich, da sie ihre Zunge kein Stück bewegen kann.

„Junge Hexe, du musst dich schon richtig ausdrücken!"

Hermine stammelt eine Minute angestrengt vor sich hin.

„Jetzt reicht es aber! Hermine du weißt ich kann dich nicht reinlassen ohne das Passwort. Ich würde es wirklich sehr gerne – aber es geht nicht. Außerdem könntest du jemand anders sein, der Vielsafttrank getrunken hat! Oder noch so jemand wie Sirius Black!" sagt die fette Dame besorgt und knabbert an ihren Fingernägeln.

Hermine denkt an Sirius und wünscht sich er wäre gerade hier. Sie gibt auf und setzt sich traurig vor das Portrait der fetten Dame.

„Schätzchen, es tut mir wirklich leid." sagt die fette Dame und ist traurig, weil ihr die Hände gebunden sind.

Hermine wartet eine halbe Stunde und zittert vor Kälte, bevor ihre Zunge sich langsam schmerzhaft löst und sie das Passwort sagen kann. Sie entschließt sich in das Schlafzimmer der Jungs zu gehen und legt sich neben Ron, bevor sie vor Erschöpfung und trotz Kopfschmerzen einschläft.