18 Jahre zuvor.
„Hallo? Ist da jemand?", ruft ein braunhaariger Junge aus dem sechsten Jahrgang in den hohen Turm der Eulerei hinein.
Seine Worte hallen bis zur Spitze und scheuchen die Eulen auf, welche beginnen mit ihren Rufen seine Frage zu erwidern. Ein Waldkauz mit ungewöhnlich dunklem Gefieder starrt den Jungen mit großen Augen an, während er auf seiner Sitzstange sich festkrallt. Für einen kurzen Moment denkt der Junge, dass er wohl reingelegt wurde. Im nächsten Moment präsentiert der Waldkauz seine große Flügelspannweite und fliegt zu einer Trinkschale hinter dem Jungen, der sich dafür rechtzeitig ducken musste.
„Hier bin ich. Komm in den Vorraum.", schallt eine zierliche, sowie leicht verzerrte Stimme von der Seite.
Der braunhaarige Junge vergewissert sich, dass niemand sonst im Turm ist und öffnet vorsichtig die Holztür zum kleinen Vorraum der Eulerei, in dem nicht viel mehr als ein Tisch mit Kerzen ist, doch sich perfekt dafür eignet, um Briefe zu schreiben. Zu seiner Verwunderung, ist der Raum leer.
„Wo bist du?"
„Setz dich auf die Bank.", befiehlt die Stimme aus der Kammer an der Außenmauer, in der die Pergamente, Federkiele und Tintenfässer gelagert sind.
Der Junge setzt sich und ist froh, dass der Eulengeruch hier abgeschirmt ist, doch seine Nervosität ist noch immer da.
„Dein Name?", fragt die Stimme aus der Kammer.
„Carter", antwortet der Junge zurückhaltend.
„Ah du bist der Große aus Hufflepuff, richtig?", fragt das Mädchen.
„Ja, ich schätze das bin ich. Darf ich fragen wer du bist?"
„Nein Carter. Das bleibt ein Geheimnis. Ich hoffe du findest dafür Verständnis."
„Die, die nicht genannt werden darf.", scherzt Carter.
Das Mädchen lacht kurz auf und rollt mit den Augen.
„Makaber, aber ja."
„Man sagt du wärst die Sex-Hexe. Stimmt das?", fragt Carter und errötet.
„Das ist richtig, aber sag das nicht laut auf den Gängen bitte."
„Nein, ich verspreche es. Wie gut, kennst du dich, nun ja, mit dem Allem aus?"
„Sagen wir es so, seit dem dritten Jahrgang habe ich angefangen meine eigenen Erfahrungen zu machen – nicht nur mit einer Person, sondern mit mehreren, auch mit dem gleichen Geschlecht. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass einige echt Probleme haben mit der ganzen Sex-Sache, wobei die meisten oft nur einen Stock im Arsch haben und zu schüchtern sind. Das ist aber die Schuld an diesem ganzen System hier in Hogwarts. Mädchen und Jungs strikt getrennt, vier verschieden Häuser und es gibt kaum Orte, um überhaupt ungestört zu sein und seine eigenen intimen Erfahrungen zu machen. Deswegen bin ich hier – ich helfe, wo ich helfen kann."
„Da ist etwas Wahres dran an deinen Worten.", bestätigt Carter.
„Also. Carter."
„Ja?"
„Bevor ich mich um dein Problem kümmere, würde ich mir gerne erstmal ein Bild von dir machen. Einverstanden?"
„Ja. Aber das bleibt alles unter uns, richtig?", fragt Carter, um nochmal auf Nummer sicher zu gehen.
„Versprochen. Ich habe ein Ruf zu verlieren."
„Okay gut. Was möchtest du von mir wissen?"
„Du bist mit der kurzhaarigen Abigail aus deinem Haus zusammen, richtig?"
„Ja, das stimmt."
„Ihr hattet schon Sex?"
„Ja."
„Wann war euer erstes Mal?"
„Letztes Schuljahr nach den Prüfungen."
„Wie war es?"
Carter überlegt kurz und versucht sich an alles zurückzuerinnern. Obwohl es nicht einmal ein Jahr her ist, sind seine Erinnerungen daran getrübt.
„Es war gut. Ich denke ich habe alles richtig gemacht und sie sagte es hat sich sehr schön angefühlt. Am Anfang hatten wir noch ein wenig Probleme wegen meiner Größe."
„Ja, die Betten sind für Große Leute ein wenig klein – und dann auch noch zu zweit darin ist nicht so das Beste."
„Oh oh nein.", sagt Carter und muss lachen.
„Ich meinte damit eher die Größe von meinem Penis."
Das Mädchen grinst und läuft rot an.
„Oh ja richtig, entschuldige. Okay also als erstes, bitte sei nicht so schamhaft und sag nicht Penis, okay?"
„Wie soll ich denn…", beginnt Carter zu fragen, doch wird unterbrochen.
„Schwanz. Carter. Einfach Schwanz. Eier. Muschi. Titten. Keine Scheu, ja? Es sind nur Worte."
„Verstanden."
„Dann war dein Schwanz also zu klein. Keine Sorge, das macht nichts, viele…", beginnt das Mädchen auszuführen, doch wird nun von Carter unterbrochen.
„Um ehrlich zu sein ist es eher das Gegenteil.", sagt er und errötet.
Das Mädchen beißt sich auf die Lippen.
„Oh, interessant."
„Am Anfang hatten wir Probleme, weil es ihr zu sehr weh tat, doch wir haben kurz Pause gemacht und uns Zeit gelassen. Als sie ihre Vagina dann f…"
„Carter!"
„Oh entschuldige. Als ihre… Muschi dann feucht war, ging alles ohne Probleme und es fühlte sich richtig gut an."
„Okay gut. Das war fast vor einem Jahr. Wann hattet ihr das letzte Mal Sex und wie oft machst du es dir in der Woche selbst?", fragt das Mädchen neugierig.
„Wir hatten letztes Wochenende Sex nach einem langen Spaziergang. Es klingt vielleicht kitschig, aber wir hatten mitten auf einer großen sonnigen Wiese Sex.", sagt Carter und lacht.
Das Mädchen lächelt und findet es gut, dass Carter mutig genug ist, im Freien Sex zu haben.
„…und masturbiert habe ich, bevor ich hier zur Eulerei gekommen bin."
Erneut beißt sich das Mädchen im Vorratsschrank auf ihre Lippen.
„Wo hattest du dein erstes Mal mit Abigail?"
„Wir waren in ihrem Bett, weil alle anderen Mädels im Innenhof feiern waren, dass die Prüfungen vorbei sind. Das war ein glücklicher Zufall."
„Oh bitte Carter, stell dich nicht dumm. Denkst du wirklich die anderen Mädels aus ihrem Schlafzimmer hatten keine Ahnung, das Abigail mit dir an dem Abend ihr erstes Mal hatte?"
Carter schaut zur Seite und muss schmunzeln. Er hatte noch nie darüber nachgedacht.
„Verflucht, du könntest sogar Recht haben."
„Natürlich habe ich Recht. Ich weiß wie sowas abläuft, glaub mir.", sagt das Mädchen ein wenig arrogant.
„Okay gut, dann kommen wir mal zu dem Grund, warum du hier bist. Wie sieht es aus, wie kann ich dir helfen?"
Carter schluckt und wirkt plötzlich wie versteinert. Er hat das, was er sagen möchte schon 100-mal wiederholt, doch jetzt fällt es ihm viel schwerer, sein sexuelles Problem einem Mädchen zu beschreiben.
„Carter?"
„Ja, äh… Also ich.", stammelt Carter.
„Komm trau dich Großer."
„Okay. Also es ist so, dass ich aktuell viele Fantasien habe. Sehr… leidenschaftliche Fantasien mit mir und meiner Freundin."
„Ja und?"
„Es sind mehr als nur Fantasien, sondern ich würde diese Fantasien gerne selbst ausprobieren, doch ich habe Angst, dass wenn ich sie meiner Freundin beschreibe, sie denkt ich wäre gestört oder mit mir Schluss macht.", sagt er und holt Luft.
„Ich verstehe, Carter. Ich kann dir schon mal so viel sagen, egal wie du es wendest und drehst, dass du mit ihr sprechen und deine Wünsche äußern musst, sonst wirst du irgendwann unglücklich. Ich kann dir versprechen, sie wird nicht sofort mit dir Schluss machen, nur weil du sagst, was deinen großen Schwanz hart werden lässt, wenn du daran denkst. Eure Liebe zueinander ist bestimmt groß genug. Aber eins nach dem anderen. Welche Begierden hast du denn?"
„Normalerweise wenn wir Sex haben, dann übernehme ich den… aktiven Teil. Sie will regelrecht von mir benutzt werden mittlerweile und sie mag es, wenn ich auch grob zu ihr bin…"
Das Mädchen zieht ihre Augenbrauen noch oben und legt ihre Hand in ihrem Schritt ab.
„Hast du denn daran auch Gefallen?"
„Das ist es ja. Ich hatte es und mag es auch immer noch, doch zurzeit dreht sich alles in meinem Kopf darum, dass ich derjenige bin… der… benutzt werden möchte."
Das Mädchen schmunzelt und übt Druck auf ihre Schamlippen aus.
„Ja siehst du, das war doch nicht schlimm, das auszusprechen, oder Carter?"
In Wahrheit verspürt Carter wirklich, wie eine kleine Last von seinen Schultern gefallen ist.
„Ich… ich denke schon."
„Okay Carter, ich sag dir eins. Das ist ganz normal. Einige Jungs, mit denen ich hier schon geredet habe, haben auch solche Bedürfnisse entwickelt. Ich mein, kann man ihnen ja nicht verübeln, oder? Denn dieses Gefühl des fallen-lassens ist schon sehr intensiv und leidenschaftlich, besonders mit Personen, die man liebt und denen man vertraut."
„Ich habe Angst, dass sie denkt, ich wäre kein echter Mann."
„Ach komm so ein Blödsinn. Ich glaube du hast mehr Eier in der Hose, wenn du ihr gestehst, was dich erregt und es ihr nicht verheimlichst."
„Aber was, wenn…", beginnt Carter, doch wird von dem Mädchen wieder unterbrochen.
„Nein. Nichts aber. Der erste Schritt und Rat von mir ist, dass du es ihr sagen musst. Jetzt aber bitte nicht, beim Frühstück in der großen Halle, sondern am besten das nächste Mal, nachdem ihr Sex hattet. Verstanden?"
„Ja."
„Okay gut. Jetzt ist es nur noch wichtig es hinzubekommen, dass sie auch auf den Geschmack kommt dich richtig zu ficken."
Carter errötet, als das Mädchen seine Vorstellung so klar und deutlich auf den Punkt bringt und keine Schüchternheit hat es direkt auszusprechen.
„Was genau passiert in deiner Vorstellung, Carter?", fragt sie und gleitet mit ihrer Hand in ihren Slip.
„Also hm. Ganz schön viel. Aber es gibt ein paar Dinge, an die ich immer wieder denke."
„Ja?"
„Ich würde gerne wissen, wie es ist keine Kontrolle zu haben. Also zum Beispiel gefesselt, oder wenn sie meine… Eier fest umschließt und ich keine andere Wahl habe als ihr zu gehorchen.", gesteht Carter und merkt, wie sein Schwanz sich verhärtet.
Das Mädchen in der Kammer zieht ihre Augenbrauen nach oben und beißt sich auf die Lippen.
„Und was noch?"
„In einer anderen Fantasie hat sie einen Weg gefunden, wie sie mich von hinten nimmt und gleichzeitig spielt sie an mir herum. Danach…"
Das Mädchen atmet tiefer durch ihre Nase aus um keine Geräusche zu machen und stellt sich bildlich vor, wie Carter gerne gefickt werden möchte, während sein Schwanz fest wie Stein ist.
„…nimmt sie Kontrolle darüber, ob ich zum Orgasmus kommen darf oder nicht. Wenn sie gemein ist, zögert sie es immer weiter hinaus, oder ruiniert mir die schönen Gefühle, während ich abspritze. Ich wünsche mir, dass sie gemein zu mir ist. Oder dass…", sagt Carter nun ohne Hemmungen.
„…sie nicht mehr aufhört mit deinem Schwanz zu spielen, obwohl du bereits gekommen bist und es sich dann anfühlt wie Folter?", vollendet das Mädchen seine Fantasie und reibt ihren Kitzler.
„Ja. Genau das. Du scheinst dich wirklich auszukennen", gesteht Carter und spürt die Erregung in der Luft.
„Erzähl mir mehr.", befiehlt das Mädchen nun von ihrer Lust bestimmt.
„Es gibt noch diese eine Fantasie, an die ich in den letzten Wochen immer wieder denke.", sagt Carter und schluckt, bevor er weiter ausführt.
„Darin sind Abigail und ich allein und ungestört. Sie hat mich bewegungsunfähig gemacht, indem sie mich stehend an den Hand- und Fußgelenken an etwas befestigt hat…"
Mit ihrer zweiten Hand legt das Mädchen nun ihren Kitzler offen und massiert diesen mit intensiven, kreisförmigen Bewegungen, bevor sie ihren Ring und Mittelfinger leise einführt. Sie muss daran denken, wie der nackte Carter vor ihr steht und sein großer Schwanz sich keinen Millimeter nach unten bewegt oder Anzeichen hat schlaff zu werden.
„Anschließend gibt sie mir eine leichte Ohrfeige, um mir zu zeigen, wo mein Platz ist – und zieht meinen Zauberstab hervor. Sie kniet sich langsam hin und küsst meinen Schwanz, bevor sie ihn mit ihrem Mund verwöhnt. Mit einem Grinsen führt sie meinen Zauberstab dann in mich hinten ein.", beendet Carter seine Fantasie mit offenem Mund.
Das Gesicht das Mädchen verzieht sich zunächst, doch entspannt sich wieder, als ihr Orgasmus ihren ganzen Körper einnimmt. Es folgt eine kleine Stille, in der das Mädchen wieder einen klaren Gedanken zu fassen versucht. Ihr Blick schweift dabei zum kleinen Mauerfenster hinaus und sieht das sonnige Quidditch Feld in der Ferne, auf dem Slytherin gerade trainiert.
„Habe ich gerade etwas falsches gesagt?", fragt Carter verunsichert und wartet ab.
„Nein überhaupt nicht. Es gibt aber keine Garantie Carter, dass auch ihr das gefällt, was du gerade so detailreich beschrieben hast.", versucht das Mädchen wieder gefasst und professionell zu antworten.
Carter seufzt.
„Aber das ist gut so. Jeder ist verschieden. Was du tun kannst, ist offen mit ihr zu reden und sie langsam heranführen. Magst du es, wenn sie auf dir sitzt?"
„Ja, sehr. Denn dann bestimmt sie das Tempo und wie lange ich ausharren und meinen Schwanz zur Verfügung stellen muss.", sagt Carter und grinst dabei.
„Okay gut. Also wenn du das nächste Mal mit ihr kuschelst und sie küsst – und bei Merlin ich hoffe du küsst sie auch gut, dann bitte sie doch, folgende zwei Dinge zu tun: Sie verbindet dir die Augen, sowie deine Hände – und reitet dich danach. Denkst du, du schaffst das?"
Carter atmet kurz ein und wieder aus.
„Ja, ich denke schon."
„Denk dran. Sei offen und ehrlich mit ihr, aber du musst nicht gleich ins Haus fallen und sie überfordern. Bleib entspannt und vielleicht findet sie langsam Gefallen daran. Falls nicht, kannst du nichts machen und musst es akzeptieren oder euch fallen andere Lösungen ein."
„Danke. Wirklich vielen Dank! Ich bin froh, dass es jemanden wie dich gibt, mit dem man über so… intime Dinge offen reden kann."
„Nächste Woche, gleiche Zeit Carter? Dann kannst du mir berichten, wie es gelaufen ist."
„Ja, das können wir machen. Was möchtest du für deine Hilfe? Ich kann dich natürlich bezahlen."
„Oh nein, keine Sorge Großer. Alles was ich möchte ist, dass ich dich vielleicht mal um einen Gefallen bitten kann und du mich denen weiterempfiehlst, die Probleme haben."
Carter fühlt sich wieder besser und lächelt.
„Ja natürlich, das werde ich selbstverständlich tun. Ich…"
Plötzlich nähern sich Schritte und die Tür zum Vorraum öffnet sich. Carter schreckt auf und die Röte weicht aus seinem Gesicht. Peinlich berührt verdeckt er seinen ausgebeulten Schritt.
„Oh, hallo Felicity!", grüßt Carter das blonde, hübsche Mädchen aus dem siebten Schuljahr und ist sichtlich nervös.
Felicity schaut Carter an und verzieht ihr Gesicht.
„Alles klar bei dir?", fragt Felicity, um höflich zu sein und läuft auf die Vorratskammer zu.
„Ja! Ja.", antwortet Carter und lehnt sich schnell an die Tür zur Vorratskammer.
Felicity verschränkt ihre Arme und mustert ihn, wobei ihr auch seine sehr offensichtliche Erektion auffällt.
„Wirklich alles gut bei dir? Du scheinst so… unter Druck."
„Ja, ich habe nur einen Brief geschrieben, das ist alles."
Felicity schwenkt ihren Kopf auf den leeren Tisch.
„Wollte, einen schreiben meine ich.", korrigiert er sich peinlich.
„Okay wie auch immer. Ich muss da rein.", antwortet sie und versucht an Carter vorbeizukommen.
„Oh, Moment. Das musst du nicht.", sagt er verlegen und grinst.
„Doch muss ich. Jetzt spinn mal nicht so rum."
Felicity schiebt ihn zur Seite und greift an die Türklinke.
„Ich kann dir alles holen, aber…", beginnt Carter seinen Satz, doch Felicity ist schon in der kleinen Kammer und holt eine Feder, ein Tintenfass und ein Stück Pergament.
Carter zieht seinen Kopf nach hinten und schaut in die Kammer hinein, die zu seiner Verwunderung komplett leer ist.
„Aber…", flüstert Carter und kratzt sich an seinem Kopf und schaut verwirrt in Felicitys Gesicht.
Felicity setzt sich an den Tisch und beginnt ihren Brief zu verfassen.
„Ich glaub, ich habe doch noch etwas vergessen.", sagt Carter verwirrt.
„Mir egal. Jetzt verzieh dich bitte, wenn du keinen Brief schreiben möchtest.", bittet Felicity freundlich.
Carter schaut nochmal in die leere Kammer hinein, bevor er die Eulerei verlässt und die Sonne auf seinen Kopf scheint. Felicity grinst verschmitzt und zieht ihren Zauberstab. Im nächsten Moment rollt sich das Pergament zusammen und fliegt zusammen mit dem Federkiel und der Tinte zurück in den Vorratsschrank. Vorsichtig streckt sie ihren Kopf aus der Eingangstür und sieht Carter die Holzbrücke entlanglaufen.
„Verflucht ich komm noch zu spät.", flüstert Felicity und rennt zum Viadukt-Hof.
Ihr weißes Hemd ist schon von ihrem Schweiß getränkt und am liebsten würde sie es ausziehen, doch das ist gegen die ihrer Meinung nach bescheuerten Schulregeln. Felicity kommt nach den vielen Treppenstufen unten am Bootshaus an und spürt, wie der Wind ihr ein wenig Abkühlung schenkt. Am Bootshaus angekommen, geht sie den verwucherten Trampelpfad am Ufer entlang und kommt nach einigen Minuten zu einer Erhöhung, auf dem sie guten Blick auf die Wiese vor ihr hat.
„Da seid ihr also.", flüstert sie und lugt durch das hohe Gras und entdeckt das Picknick von Mabel und Liam aus dem fünften Jahrgang.
Das rothaarige Mädchen fängt plötzlich an aus heiterem Himmel zu lachen.
„Läuft wohl schon gut, Liam.", sagt Felicity und ist neugierig was er sagt.
Vorsichtig schleicht sich Felicity am Rand der Wiese näher ran, während Schweißtropfen von ihrer Stirn, über ihre Nase und ihre Lippen wandern.
„Erzähl mir, was machst du in den Sommerferien Liam.", fragt Mabel und isst eine Traube.
„Ich weiß noch nicht so genau, aber so ein See wie hier hat schon was.", sagt der schwarzhaarige Junge und grinst.
„Gibt es bei dir keine Gewässer?"
Liam verdreht die Augen.
„Ne, weit und breit nur Felder und mit Glück mal ein paar kleinere Wäldchen. Bei dir?", fragt er und isst eine Erdbeere.
„Oh ich wohne direkt an der Küste.", antwortet Mabel und lacht.
„Echt?", fragt Liam beeindruckt.
„Ja. Echtes Wasser und echte Küsten.", sagt Mabel und grinst.
„Dann muss ich dich mal besuchen kommen.", sagt Liam verlegen.
„Oh da gibt es aber ein Problem.", antwortet Mabel und setzt ein ernstes Gesicht auf.
„Ja?", fragt Liam plötzlich verunsichert.
„Naja du musst erst einmal zeigen, dass du auch gut schwimmen kannst!", sagt Mabel und lacht.
„Ja natürlich kann ich schwimmen. Ich bin ein geborener Schwimmer.", antwortet er.
Felicity fasst sich an die Stirn und schließt die Augen.
„Soll ich es dir zeigen?", fragt er nach.
Felicity öffnet die Augen und ist gespannt.
„Dann zeig mal was du draufhast.", fordert sie und grinst.
Liam steht aus dem Schatten auf und zieht sich sein Oberteil und seine Hose aus, während Mabel keine Anstalten macht wegzusehen.
„So jetzt pass mal gut auf.", sagt Liam, grinst dabei und neigt sein Kopf zu einer Seite, zur anderen Seite und wieder zurück.
Vorsichtig steigt er auf das Holzboot und will ins Wasser springen, doch er unterschätzt das Wackeln des Bootes, bleibt bei seinem Sprung mit seinem rechten Fuß hängen und fällt gekonnt ins Wasser. Mable hält sich mit ihrer linken Hand an ihren Bauch, während sie lauthals lachen muss – sogar Felicity muss die Luft anhalten. Liam taucht wieder auf und kratzt sich am Kopf.
„Ich glaube ich sollte nochmal üben.", ruft Liam.
Mabel steht auf und zieht sich bis auf ihre weiße Unterhose aus. Sie knotet sich ihre Haare hinter ihrem Kopf zusammen, springt vom Boot kopfüber ins Wasser und taucht direkt vor Liam auf. Felicity kann nicht mehr verstehen, was sie miteinander reden, doch das muss sie nicht, denn im nächsten Moment wischt Liam Mabels Haare aus ihrem Gesicht und küsst sie. Mabel legt ihre Arme um seine Schultern.
„JA!", freut sich Felicity, holt ihr kleines Notizbuch heraus und streicht in ihrer Liste LM durch.
Felicity robbt durch das hohe Gras zurück und kommt nach einem Spaziergang über die Hügel nicht viel später am Bootshaus an, wo sie sich am Ufer Abkühlung verschafft, bevor sie die unzähligen Stufen wieder aufsteigt und gleich darauf wieder die Treppen zum Kerker hinunterläuft.
„Spießiger Spitzhut."
Das Kerkergemäuer am Ende des Flurs öffnet sich und offenbart einen langen Tunnel mit runder Decke, der zum Slytherin Gemeinschaftsraum führt. Felicity betritt das große Gewölbe, welches heute außergewöhnlich stark durch die Sonne beleuchtet wird, was zur Folge hat, dass der hypnotische Wasserschimmer des Schwarzen Sees, der durch die bunten Gewölbefenster in den Raum projiziert wird, heute ausgeprägter ist als üblich.
„Hey Licy, hast du Lust später…", ruft Finley Wilson durch den Raum, doch wird von ihr unterbrochen.
„Nicht jetzt Fin.", erwidert Felicity, zeigt ihm genervt den Mittelfinger und versucht durch das Gewölbe zu schreiten, ohne weiter bemerkt oder angesprochen zu werden.
Fin überspielt die Abfuhr mit seinem charmanten Lächeln und dreht sich wieder zu seiner Gruppe. In ihrem Schlafgemach angekommen, zückt Felicity ihren Zauberstab und lässt saubere Kleidung von ihrem Wandschrank zur Tür des Badezimmers schweben, während sie sich von ihren verschwitzten Sachen befreit und zum großen Kleiderkorb bringt, welcher von den Hauselfen täglich geleert wird. Vorsichtig verstaut sie ihr Notizbuch in ihrem Kopfkissen, in dem sich noch ein weiteres Buch befindet, ehe Felicity ihren violetten Schwamm, sowie ihre Lavendel Seife ergreift und damit zum Badezimmer läuft.
„Darf ich mich anschließen?", fragt die kleine und stehts lächelnde Josy, die ihren BH gerade auf ihr Bett wirft und auch vorhat zu duschen.
Ein Kribbeln durchfährt Felicity, als sie Josy ebenfalls komplett nackt vor sich sieht, doch sie versucht sich nichts anmerken zu lassen. Dabei spürt sie bereits wie sie erregt wird.
„Tu dir keinen Zwang an. Wieder beim Training gewesen?", fragt Felicity, deutet auf ihre aufgeplatzte Oberlippe und geht mit ihr zusammen unter das dampfende Wasser im halbrunden Badezimmer am Ende des Schlafgemachs, welches mit bunten Wandverzierungen übersäht ist.
„Ja, morgen ist das letzte Quidditch Spiel gegen Gryffindor.", sagt Josy voller Aufregung und hält ihre blonden kurzen Haare unter das Wasser.
Felicity kann mit Quidditch nichts anfangen, aber sie bewundert Josy Brown dafür, dass sie den Mut und den Ehrgeiz dafür hat. Sie kann sich nur ausmalen, wie viel Adrenalin durch ihren Körper fliest, wenn das Spiel beginnt und man jederzeit von zwei Klatschern getroffen werden kann. Obwohl sie nicht auf einem Besen sitzt bei einer Runde Quidditch, spürt Felicity die gleiche Anspannung genau in diesem Moment. Seit dem sechsten Schuljahr liegt ein Knistern in der Luft und von Alicia weiß sie, dass Josy auf Felicity steht. Angeblich zeichnete Josy sie nackt auf ein weißes Pergament, was Felicity irgendwie ziemlich anziehend findet. Der Anblick von Josys kurzen nassen Haaren, die immer noch wild und ungebändigt aussehen, lässt Felicity nicht los. Sie weiß genau, dass Josy gerade mit ihr spielt – und es funktioniert. Felicity durchschaut Josy und würde am liebsten ihr freches Grinsen wegküssen.
„Sag mal, ist das nicht, irgendwie komisch? Ich mein… so als einziges Mädchen im Jungs Team?", fragt Felicity und reibt sich ihren Oberkörper mit Lavendel-Seife ein.
„Einziges Mädchen aus allen vier Quidditch Teams besser gesagt.", berichtigt Josy und lacht, während sie ihre Kiefer-Seife aufweicht.
Felicity starrt Josy auf ihre Brüste, als diese ihren Kopf nach hinten streckt und sich an der Wand abstützt. Dabei kommt ein Funke Neid in Felicity auf, welcher größer und größer wird, als sie Josys perfekten Arsch anstarrt, an dem gerade das seifige Wasser herunterläuft.
„Naja kann ich ja nichts dafür, wenn sich so wenige Mädels trauen den Jungs zu beweisen, dass wir auch mit Bällen umgehen können.", scherzt Josy und dreht sich zu Felicity, die ihren Schwamm von ihren Brüsten zwischen ihre Beine führt.
Josys Blick folgt für einen Moment Felicitys Schwamm, ehe sie sich wieder fängt und darauf achtet, dass ihr Mund nicht offensteht.
„Das Starren kann schon nerven mit der Zeit, aber diesen Spielvorteil nehme ich doch gerne in Kauf, wenn ich die Jungs mit denen hier so einfach ablenken kann.", sagt Josy, grinst breit und drückt ihre Brüste scherzhaft zusammen.
Unversehens rutscht Felicity der Schwamm aus der Hand. Josy, immer noch energiegeladen vom Training, bückt sich aus Reflex zu Boden, greift nach Felicitys Schwamm und wirft einen kurzen Blick aus nächster Nähe auf ihre schaumigen Schamlippen, bevor sie sich erhebt und an der Seife riecht.
„Lavendel?", fragt sie neugierig nach.
Felicity errötet und nimmt den Schwamm entgegen.
„Ja. Wieso willst du auch?"
„Tu dir keinen Zwang an.", wiederholt Josy Felicitys Worte von vorhin, macht einen halben Schritt auf sie zu und dreht sich um, während sie so lange wie möglich intensiven Blickkontakt hält.
Felicity, leicht überfordert von dieser Situation, blickt auf die Tür des Badezimmers und fokussiert sich. Es ist zwar gerade niemand der Mädchen aus ihrem Jahrgang da, aber sie will auf Nummer sicher gehen, dass dieser seltene Moment zwischen den Beiden ungestört bleibt. Magisch fällt die Tür langsam ins Schloss und Felicity setzt ihren Lavendel-Schwamm unterhalb von Josys Ohr an. Mit einem Grinsen führt sie ihren Schwamm langsam über Josys seitlichen Nacken und über ihren trainierten Arm, der mehrere blaue Flecke vom Quidditch aufweist, bevor sie sich auch dem anderen Arm widmet.
„Keine Angst, du musst nicht so zimperlich mit mir umgehen.", albert Josy herum und nimmt die Spannung aus dem Spiel.
Felicity lässt es sich nicht zweimal sagen, packt Josy mit der anderen Hand an ihrer Schulter und verteilt sorgfältig Seife über ihren Rücken, bis dieser komplett mit Lavendel-Schaum bedeckt ist.
Felicity fängt an die Situation zu genießen und entspannt.
„Soll ich auch noch…"
Josy dreht sich zu ihr um und grinst sie an.
„Aber klar. Ich habe jetzt lange genug gewartet."
Felicity neigt ihren Kopf, beißt sich auf ihre Lippe und setzt den Schwamm an Josys Hals an und schaut ihr in die Augen, die sie nicht loslassen. Langsam lässt sie den Schwamm über Josys Brüste und anschließend zu ihrer Hüfte gleiten, wo sie eine größere Narbe bemerkt.
„Auch Quidditch?", fragt Felicity, berührt sanft mit ihren Fingern ihre Narbe und schaut Josy in die Augen.
„Nein. Das war mein Bruder. Als ich klein war hat er mich vom Besen geschubst und auf dem Boden war ein Stein, der sich genau in meine Hüfte gebohrt hat. Dummer Unfall."
„Das muss verflucht weh getan haben. Warst du böse auf ihn?", fragt Felicity und streicht über ihren Bauchnabel.
Josy lacht und genießt die Berührungen.
„Ich habe den Stein genommen und ihn aus Wut in die Richtung von meinem Bruder geworfen. Er hat jetzt eine kleine Narbe an seinem Kiefer."
„Autsch.", sagt Felicity und findet die Komik an dieser Situation interessant.
„Schätze das war wohl irgendwie auch Karma, oder nicht? Er hat mir weh getan und dann tat es ihm ebenfalls weh. Ab da wusste ich aber, dass ich als Jäger beim Quidditch spielen sollte.", lacht Josy und zieht eine Augenbraue hoch.
„Wenn man lieb zu mir ist, dann gebe ich gerne das doppelte zurück.", sagt Josy und setzt ein Lächeln auf.
Josy bedankt sich und stellt sich wieder unter das Wasser, um die Seife wegzuspülen. Felicitys dreht sich unter dem Wasser, bevor sie ihre langen blonden nassen Haare nach hinten wirft. Plötzlich steht Josy direkt vor ihr und hält sie an der Hüfte. Felicity gefällt ihre Initiative und lässt sich darauf ein den nächsten Schritt zu gehen. Josy beugt sich nach vorne, sodass ihre Brüste, die von Felicity berühren und flüstert in ihr Ohr.
„Kann die Sex-Hexe mir denn auch ein wenig Nachhilfe geben?", fragt Josy schelmisch und verspürt Vorfreude.
Felicity stöhnt auf.
„Ohh wer hat es dir erzählt?", fragt sie und lacht.
„Alicia."
„Okay so langsam muss ich aufpassen, dass es nicht die ganze Schule weiß.", sagt Felicity und neigt ihren Kopf zur Seite.
Josy nutzt den Moment, drückt Felicity langsam an die verzierte Wand und küsst sanft den zu ihr gewidmeten Hals, sodass Felicity schwache Knie bekommt.
„OOH.", rutscht es aus Felicity heraus und ein Kribbeln durchfährt ihren ganzen Körper.
Josy stoppt ihren Kuss und schaut neugierig Felicity an, um ihre Reaktion zu sehen. Felicity, voller Freude, legt ihre Arme um Josys trainierten Schultern und küsst sie leidenschaftlich. Es kommt ihr wie ein Fiebertraum vor, denn sie konnte sich am Morgen noch nicht ausmalen, dass sie mit Josy Brown später im Mädchen Badezimmer rummacht. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass Felicity mit einem Mädchen aus Hogwarts rummacht, aber es fühlt sich jetzt schon als das am schönsten an – besonders weil das dampfende Wasser die intime Atmosphäre nochmal aufheizt. Felicitys Zunge umkreist die von Josy, während Josy wiederum den Arsch von ihr so fest anpackt, als wäre es der Quaffel von Quidditch. Josy löst den Kuss auf und verteilt Küsse unterhalb von ihrem Ohr.
„Du bist hier die Sex Lehrerin. Was soll ich tun?", fragt Josy gewitzt nach.
Felicity versucht einen klaren Gedanken zu fassen, aber es gelingt ihr nicht.
„Also… als… erstes…", stottert Felicity.
Josys linke Hand gleitet über Felicitys Hüfte zu ihrer Brust und packt diese. Sie kann sich kaum noch kontrollieren, nicht komplett über Felicity herzufallen.
„…genau das wollte ich gerade vorschlagen.", sagt Felicity und spürt, wie sie mit ihrem Nippel spielt.
„Und jetzt…"
Josy unterbricht sie mit einem Kuss und führt gleichzeitig ihre rechte Hand an ihre Möse. Unausweichlich stöhnt Felicity auf, doch die Lippen von Josy erschweren ihr Stöhnen und rauben ihr den Atem, während zwei Finger sie zwischen den Beinen massieren. Felicity löst ihre Arme und packt nun endlich an Josys Arsch, den sie vorhin noch sehnlichst angestarrt hatte.
„Dir kann man wohl nichts mehr beibringen…", flüstert Felicity, als Josy ihr wieder Zeit zum Aufatmen schenkt.
„Nein, aber vielleicht kannst du ja noch von mir lernen.", sagt Josy frech, geht auf die Knie und will Felicitys Verstand rauben.
Mit offenem Mund blickt Felicity hinunter und sieht, wie das Wasser auf Josys wilden Haaren strömt und wie Josy sie an der Hüfte festhält, ehe sie mit ihrem Mund Lavendel schmeckt. Ruckartig überkommt es Felicity, macht ein angestrengtes Gesicht und sucht vergeblich eine Stelle an der nassen Wand, wo sie Halt finden könnte, doch einzig und allein der Griff von Josy drückt sie gegen die Verzierungen der Wand und ihre Zunge hält sie im Bann. Felicity atmet immer schneller und ihr letzter klarer Gedanke verschwindet, als Josy zwei Finger in sie einführt und mit der anderen Hand ihre Brust greift. Nach nur wenigen Minuten kommt Felicity unter lautem Stöhnen zu ihrem Orgasmus und selbst Josy hat Probleme ihren unkontrollierten Körper an der Wand festzuhalten. Als Felicity droht vor Erschöpfung an der Wand runterzurutschen, steht Josy auf und umarmt sie. Sie kann nicht mehr erkennen, ob Felicity Schweißtropfen oder Wassertropfen von der Dusche auf der Stirn hat, aber ihr glückliches Gesicht spricht Bände. Josy grinst sie glücklich an, doch Felicity kann mit dem anhaltendem Orgasmus in ihrem Kopf ihre Augen noch nicht öffnen. Langsam führt Josy sie unter das fliesende Wasser, welches wie ihre Glücksgefühle vom Kopf bis zu ihren Zehenspitzen strömt. Josy erlaubt sich einen Spaß und dreht heimlich am Knauf in Form einer Schlange, um für einen kurzen Moment kaltes Wasser auf Felicity zu gießen, die wiederum aus ihrer Trance erwacht. Felicity stellt das Wasser ab und schaut Josy in die Augen. Sie will sich revanchieren. Jetzt. Ruckartig packt Felicity sie am Handgelenk und führt sie zur gegenüberliegenden Seite. Sie breitet das weiche lange violette Handtuch auf der mit Holz-verkleideten Boden Erhöhung aus, damit Josy sich hinlegen kann.
„Ich liebe deine kurzen Haare.", gibt Felicity zu und legt sich auf die grinsende Josy, die daraufhin die warme Hand von Felicity zwischen ihren Beinen spürt.
Josy beißt die Zähne sichtlich zusammen und schließt die Augen.
„Tja und ich finde deine Möse heiß.", gesteht sie und drückt sich gegen die Finger von ihr.
Felicity lacht und küsst sie am Hals, bevor sie mit ihrer freien Hand durch ihre nassen Haare greift und ihren Kopf stürmisch packt. Josy winkelt ihr linkes Bein an und kratzt Felicity über den Rücken, die daraufhin Josy zügellos einen Zungenkuss gibt und ihr Gesicht dabei mit ihren langen Haaren streichelt. Als Felicity nach wenigen Minuten spürt, wie Josy den Kuss nicht mehr erwidert, sondern nur noch in ihren Mund stöhnt, packt sie ihre Brüste und küsst ihre kleinen Nippel, während sie Josy zum Orgasmus fingert. Unkontrolliert lässt Josy ihr angewinkeltes Bein fallen und zieht Felicity zu sich heran, die ihr rasendes Herz und zitternden Unterleib spüren kann. Während Josy noch auf Wolke sieben schwebt, fasst Felicity langsam wieder klare Gedanken. Sie ist froh, dass die Spannung, die zwischen den beiden seit einem Jahr jetzt endlich ihren Höhepunkt gefunden hat – wortwörtlich. Bei dem Gedanken wie es nun weiter gehen könnte, stoppt sie allerdings abrupt. Sie küsst Josy von den Lippen hinunter, über ihre Nippel, ihre Narbe bis hin zu ihrem Kitzler, ehe sie aufsteht und für beide Handtücher holt. Nachdem beide wieder trocken sind, schnappt sich Felicity ihren BH, der zusammen mit den anderen Kleidern noch in der Luft schwebt.
„Ich lüge nicht, dein Slip sieht richtig heiß aus Felicity.", gesteht Josy und beißt sich auf die Lippen.
„Ja?"
„Definitiv. Ich liebe diese Farbe. Ich bin ein wenig neidisch."
Felicity zieht ihre Augenbraue hoch und kichert.
„Weißt du was… willst du tauschen? Morgen können wir uns wieder hier treffen, dann gibst du ihn mir zurück und ich bekomme meinen wieder.", fragt Felicity und erfindet damit einen Vorwand Josy morgen hier nochmal zu sehen.
„Einverstanden, Miss Patel.", sagt Josy und grinst.
„Nicht zu spät kommen, Miss Brown. Sonst gibt es 10 Punkte Abzug für Slytherin.", scherzt Felicity und verlässt das Badezimmer.
„Du bist auch in Slytherin, das weißt du aber schon?", ruft Josy hinterher und lacht.
Mit einem nicht-verschwindendem Lächeln auf dem Gesicht schnappt sich Felicity ihre Tasche und geht zügig durch den Gemeinschaftsraum.
„Hey Licy, warte mal…", ruft Finley Wilson wieder durch den Raum, doch bekommt erneut nur den Mittelfinger von ihr als Antwort.
Das alte Gemäuer von Hogwarts beginnt sich wieder zu öffnen, als Felicity den Gemeinschaftsraum verlässt und ein lockiger Junge aus dem sechsten Jahrgang plötzlich vor ihr steht.
Maddox schluckt und wird rot.
„Hallo Felicity."
„Hi Max, schon aufgeregt wegen heute Abend?", fragt Felicity, doch bleibt nicht für eine Antwort stehen.
Maddox nickt und kratzt sich am Kopf, bevor er in den Gemeinschaftsraum geht. Felicity geht an das Ende des Korridors und öffnet die Holztür des Kerkers. Stickige Luft des Raums steigt in ihre Nase, doch Felicity hat sich nach all den Jahren mittlerweile daran gewöhnt. Am großen Tisch in einer Einbuchtung des Raumes brodeln gleich drei Kessel einer Schülerin.
„Das Horn des Zweihorns bitte nur zur Hälfte verarbeiten.", bittet Professor Slughorn, der einen Blick auf die Standuhr wirft.
„Ja Professor."
„In zwei Stunden bin ich wieder da. Wenn sie möchten, kann ich Ihnen zur Belohnung ein paar Kesselkuchen aus dem Honigtopf mitbringen. Was sagen Sie dazu?"
„Dazu sage ich nicht Nein.", sagt Lily und grinst, ehe sie ihre beste Freundin entdeckt.
„Oh hallo Miss Patel.", grüßt Slughorn und dreht sich zu Lily.
„Sehen Sie Miss Evans, dann haben Sie ja schon direkt Gesellschaft.", sagt Slughorn, doch hat für einen kurzen Moment auch ein mulmiges Gefühl, Felicity wieder im Klassenzimmer für Tränke zu sehen.
Felicity nickt Slughorn zur Begrüßung zu und wartet ab, bis die Tür geschlossen ist.
„LILY! LILY! LILY! LILY!"
„WAS?!", fragt Lily überrascht, macht große Augen und wirft ihren Kopf zurück.
