Es hat gedauert, aber der dritte Teil von Felicitys Geschichte ist da. Da die Lesezeit ungefähr 1 1/2h beträgt, habe ich das Kapitel nun doch geteilt. Freut euch daher auf Teil 4 in bereits 14 Tagen - danach geht es mit Hermine weiter und ja, auch Felicity wird noch eine Rolle spielen.
Schreibt mir danach wie ihr das Kapitel fandet!
schaut gerne vorbei auf Discord: /3G8NCPf8Kq
Viel Spaß mit der Geschichte :)
PS: Hogwarts Legacy ist toll und inspiriert mich. Das Spiel hat eine zauberhafte Welt und lohnt sich.
PSPS: Harry Potter bekommt eine Serie? Ich bin gespannt..
Maddox steht in seinen Alltagsklamotten am vereinbarten Treffpunkt. Zuvor stand er fast eine Stunde lang im Bad der Vertrauensschüler und machte sich für das Treffen mit Felicity zurecht, wobei er auch seinen Bart gründlich rasierte. Obwohl er im täglichen Schulleben ganz gut klarkommt und selbstbewusst ist, schlägt sein Herz in diesem Moment doppelt so schnell und seine Hände zittern vor Nervosität. In seinem Kopf drehen sich die Gedanken und er reibt sich mit seinem Ärmel kleine Schweißtropfen von der Stirn. Gerade im Moment, als er sein Zauberstab rausholt, um sich mit einer frischen Brise Abkühlung zu verschaffen, erblickt er Felicity Patel, die genau auf ihn zu kommt. Sie trägt eine leichte weiße Bluse, die im Kontrast steht zu ihrem vitriolgrünem Rock aus Leinenstoff, der von einem schwarzen Gürtel aus Leder gehalten wird. Über ihrer Bluse verläuft der Tragegurt ihrer Umhängetasche, die übersäht ist mit Anhängern und Stickereien, darunter auch eine eingenähte, provokante Abbildung, die einer Vulva ähneln könnte. Felicity winkt kurz auf, bevor sie Maddox zur Begrüßung umarmt, was ihn überrascht, da sie das vorher noch nie gemacht und er sie bis jetzt als eine eher unnahbare Person eingeschätzt hat. Felicity löst die Umarmung und steht vor ihm. Sie mustert ihn und merkt, wie verkrampft er ist.
„Jetzt schau nicht so blöd.", sagt sie in ihrer Art.
Maddox bemerkt, dass sie durch ihre Stiefel heute größer ist als er.
„Schön dich zu sehen Felicity. Du riechst gut!"
Maddox wird es sofort nach seinem Satz schlecht und er ärgert sich über diese seltsame Aussage von ihm direkt zur Begrüßung, doch Felicity nimmt es als Kompliment.
„Danke. Ist Lavendel. Komm mit mir wir gehen ein Stück!", sagt sie bestimmt, nimmt seine Hand und zieht ihn mit.
Maddox' Nervosität mindert sich mit jedem Meter.
„Oh und du darfst mich, wie ich dir schon gesagt habe, gerne Licy nennen, klar?", erklärt sie und lässt seine Hand los.
„Geht klar. Wohin gehen wir?"
„Erst mal nur durch die Ländereien, aber später nach Hogsmeade – falls du immer noch einverstanden sein solltest."
„Du hast mir schon so oft geholfen, da finde ich es nur fair dir auch zu helfen."
Felicity bleibt stehen und wirft ihm einen durchdringenden Blick zu.
„Oh tu mal nicht so, als hättest du nicht noch andere Beweggründe, Maddox.", sagt sie mit leicht offenem, lächelndem Mund.
Maddox wird rot im Gesicht, doch als Antwort lässt er seinen Blick einmal von Kopf bis Fuß und wieder zurück schwenken. Felicity legt die Unterseite ihres Zeigefingers an sein Kinn und richtet sein Kopf auf.
„Klaren Kopf bewahren Maddox. Das ist deine Hauptaufgabe heute."
„Du bist die, die mich auf die Folter spannt und mir nicht sagt, was Sache ist, Felicity… Licy."
Felicity holt am Ende der Brücke ein Pergament aus ihrer Tasche.
„Was ist das?", fragt Maddox und bekommt das Pergament in die Hand gedrückt.
„Magischer Vertrag. Das ganze hier ist geschäftlich, nicht persönlich. Darüber waren wir uns einig."
Maddox nickt und löst die schwarze Seidenschleife. Sie setzen sich auf einen großen Stein, der vor der Kreuzung zur Eulerei liegt.
„Schweigepflicht. Kenntnisnahme der Risiken. Befolgen der aufgestellten Regeln, während der vereinbarten Treffen.", zitiert Maddox die Überschriften des Vertrages und verzieht sein Gesicht.
Felicity schlägt ein Bein über das andere und gibt ihm Zeit alles durchzulesen, während sie mit ihrem Zauberstab sieben kleine Steine jongliert.
„Wozu die ganze Mühe? Du könntest dir das alles sparen, wenn du gleich einen Imperius Fluch auf mich anwenden würdest.", antwortet Maddox sarkastisch.
„Stimmt.", sagt Felicity und steht ruckartig auf, ehe die Steine zu Boden fallen.
Felicity richtet ihren Zauberstab auf Maddox, der in diesem Moment überrascht und zu überfordert ist, um rechtzeitig reagieren hätte zu können.
„Moment, stopp ich…", kommt es aus Maddox' Mund, ehe er von einem Zauber getroffen wird.
Maddox öffnet langsam seine Augen wieder und greift sich an seinen neuen Bart.
„Haha, sehr witzig Licy.", sagt Maddox ironisch und gleichzeitig erleichtert.
Felicity dreht ihren Zauberstab und legt ihn in seine Hand.
„Der Unterschied ist, dass ich dich zu nichts zwingen möchte, was du nicht willst und ich dir auch ohne magischen Vertrag vertraue, Maddox. Versprochen."
Maddox tastet die feine Verzierung von ihrem Weißdornholz-Zauberstab ab und denkt über ihre Worte kurz nach.
„Und wozu dann der Vertrag?"
„Weil ich nicht gesagt habe, dass ich dir blind vertraue – dass solltest du niemanden. Außerdem ist es denke ich eine gute praktische Übung, Geschäftliches und Privates zu trennen. Jedenfalls können wir so tun als ob."
Maddox grinst und schaut sich den Vertrag nochmal an, während sein Bart wieder abfällt und sich langsam in Luft auflöst.
„Du hättest dein Bart lassen sollen. Den fand ich sexy.", gibt Felicity ehrlich zu und ertastet sanft sein Kinn.
Maddox hält inne, lächelt und schaut ihr in die Augen. Anschließend holt er aus seiner Tasche Feder und Tinte hervor, um eine Regel auf dem Vertrag zu ergänzen und ihr zu zeigen.
„Geht klar.", sagt Felicity locker, nachdem sie sich die Regel durchgelesen hat.
„Ein Zauberstab-Vertrag?", fragt Maddox nach.
„Richtig."
„Welcher Art?"
„Destruktion.", sagt Felicity und denkt an den anderen Zauberstab Vertrag, den sie schon vor Jahren mit ihrer besten Freundin Lily geschlossen hat.
„Ich habe auch nichts anderes erwartet.", entgegnet Maddox und steht auf.
Felicity kommt ihm einen Schritt näher, greift nach seinem Hemd und zieht es ihm aus der Hose heraus.
„Kein Grund so förmlich zu sein, ich bin nicht die Großmutter die zum Sonntags-Essen kommt und man sich von der besten Seite zeigen muss.", sagt Felicity und hält ihn an seiner Hüfte.
Felicity und Maddox schauen sich an.
„Danke, das hat geholfen.", sagt Maddox erleichtert und schaut auf den Vertrag.
„Keine Sorge, der Spaß steht zwischen den Zeilen.", sagt Felicity und zwickt ihn in seinen Bauch.
Mit leichtem Unbehagen reicht er Felicity seinen Zauberstab und nickt.
Zusammen beginnen sie die beidseitige Unterzeichnung: Felicity und Maddox richten die Zauberstäbe des anderen auf das Pergament, welches langsam anfängt zu schweben und sich in der Luft sichtbar für beide ausrollt. Die schwarze Tinte beginnt sich in das Pergament einzubrennen, als sie ihre Unterschrift magisch eingravieren. Im nächsten Moment zerreißt sich das Pergament in der Mitte der Seite und stellt auf beiden Hälften die andere Seite wieder her, damit beide die exakte Ausfertigung des Vertrages haben.
Felicity rollt ihre Ausfertigung zusammen und packt sie in ihre Umhängetasche. Anschließend schnappt sie nach seinem Handgelenk und zieht ihn mit sich. Gemeinsam laufen sie am Eulenturm, am Quidditchfeld und am äußeren Schlosstor vorbei, bevor sie sich auf den Wanderpfad nach Hogsmeade aufmachen.
„Erzählst du mir, wohin wir genau gehen?", fragt Maddox.
„Ein bisschen hinter Hogsmeade ist das Haus meiner Tante."
„Willst du mich deiner Tante vorstellen?"
„Bloß nicht. Sie ist gerade in Deutschland unterwegs."
„Was macht deine Tante denn in Deutschland?"
„Sie berät dort die Aurorenabteilung in einer wichtigen Angelegenheit."
„Oha Licy ich wusste gar nicht, dass du eine Top-Aurorin in deiner Familie hast!"
Felicity verzieht ihren Mund.
„Nicht so ganz. Meine Tante ist Magiezoologin."
„Oh, okay und warum berät sie die dortigen Auroren? Sag mir Bescheid, falls ich zu viele Fragen stelle."
Felicity hält kurz inne, doch entschließt sich ihm zu antworten.
„Die deutsche Aurorenabteilung ist gerade nahezu komplett damit abgestellt einen gesichteten Nundu zu finden und unter Kontrolle zu bringen."
„Warte. Die Gerüchte im Tagespropheten sind also wahr?"
„Es ist lächerlich, dass so brisante Neuigkeiten einfach so schnell an die Öffentlichkeit kommen. Das gefährdet die komplette Mission.", sagt Felicity und spürt den Hass auf den Menschen der geplaudert oder noch schlimmer, sich gegen Informationen bestechen lassen hat.
„Inwiefern denn gefährdet?"
„Komm schon Maddox, streng dein Kopf an. Nundus sind unvorstellbar wertvoll und Tierfänger werden keine Minute zögern den Nundu zu suchen. Aber um ehrlich zu sein, die Tierfänger werden den Nundu niemals fangen, sondern einfach nur verscheuchen oder mit ihrem Leben bezahlen."
„Ich dachte immer Nundus wären nur Legenden.", sagt Maddox, der neben Zonkos Zauberladen lauter mit ihr reden muss, damit sie ihn versteht.
„Wenn du einen Nundu fängst, Maddox, dann wirst du zu einer Legende."
„Hast du dann nicht Angst um deine Tante?"
„Oh verflucht glaub mir, der Nundu wird eher Angst vor meiner Tante haben.", sagt Felicity und lacht.
Am Haus von Felicitys Tante angekommen faucht eine silberne Kneazle Katze Maddox an, der daraufhin zurückschreckt. In der Abenddämmerung hat er sie fast übersehen.
„Sei mal kein Weichei Maddox.", sagt Felicity und nähert sich Sterling.
Sterling setzt sich wieder hin, schließt die Augen und lässt sich von Felicity überall streicheln.
„Sie kennt dich noch nicht, daher verteidigt sie das Haus.", erklärt sie ihm.
„Ich dachte Kneazles wären einfach nur Hauskatzen und keine Wächter."
„Du solltest in der Schule mal besser aufpassen und nicht immer nur an das Eine denken."
„Du redest gerade von dir, oder?"
„Die Fächer, die mir im Leben später von Vorteil sind, haben meine volle Aufmerksamkeit. Erst dann helfe ich anderen bei ihren Problemchen. Kneazles sind im Übrigen hochintelligent und unabhängig. Nur manchmal vertrauen sie sich einem Zauberer oder einer Hexe an und schenken ihnen ihre Loyalität. Es kann sogar gut sein, dass dein Zauberstab Kern ein Schnurrhaar von einem Kneazle besitzt."
„Interessant. Ich wusste nicht, dass du so gut Bescheid weißt."
„Jetzt trau dich und komm näher!"
Sterling öffnet ein Auge und wird unruhiger als Maddox sich ihr vorsichtig nähert.
„Kneazles beschützen nicht nur das Heim ihres Besitzers, sondern haben auch eine Begabung, um verdächtige oder nicht vertrauenswürdige Personen zu erkennen.", sagt Felicity und wirft wie Sterling auch ein Auge auf Maddox, der daraufhin nervös wird.
Sterling mustert ihn und verlangt plötzlich von ihm gestreichelt zu werden.
„Es scheint so, als habe ich Sterlings Prüfung bestanden.", sagt Maddox erleichtert und krault sie hinter ihrem Spitz-Ohr, ehe sie über ihn springt und verschwindet.
„Aber noch nicht meine.", sagt Felicity und schaut ihm auffällig in die Augen.
Maddox kratzt sich an seinem Hinterkopf und schaut zu wie sie die kleine rundliche Tür des schnuckligen Hauses mit einem bronzenen Schlüssel aufschließt.
„Aus der Ferne würde man irgendwie denken, dass dieses Haus mit den ganzen Pflanzen und dem Moos verwildert aussieht, aber von Nahem erkenne ich da ein echtes System.", sagt Maddox und bestaunt die geflochtenen Dornenranken, die eine Art Vordach zur Haustür bilden.
„Folge mir.", sagt Felicity, zieht ihre Stiefel im Flur aus und legt den Schlüssel in einer Schale ab.
Mit einer kurzen Zauberstab Bewegung fangen die Kerzen im ganzen Haus an zu leuchten, die Fenster werden geschlossen und die Küche wird aufgeräumt. Maddox schaut sich um und stellt fest, dass das Haus innen magisch vergrößert wurde. Dutzende verzierte Teller schmücken die Hauswand im Flur – die meisten von ihnen zeigen darauf verschiedene Eulen.
„Entspann dich Großer. Im Gegensatz zu Sterling werde ich dich nicht beißen.", sagt Felicity und lässt ihre Tasche zum Wohnzimmertisch fliegen.
Maddox grinst und setzt sich an den Tisch, während Felicity kurz in den Keller verschwindet und mit einer Flasche Rotwein aus Hogsfield zurückkehrt.
„Steh auf und mach dich nützlich.", befiehlt Felicity, überreicht ihm die Flasche und geht ins Badezimmer.
Maddox wirkt Revelio und findet die Weingläser im Nebenraum, die er daraufhin mit dem Wein befüllt. Felicity bindet sich die Haare wieder zusammen, bevor sie sich dem unscheinbaren Klavier in der Ecke zuwendet, welches anschließend eine subtile Melodie anfängt zu spielen.
„Komm wir setzen uns aufs Sofa.", sagt Felicity und entzündet mit Incendio das Brennholz im Kamin.
„Ist deine Tante auch ein Animagus wie du?"
„Ja, das ist sie.", antwortet Felicity und nimmt das Weinglas entgegen.
„Auch eine Eule?", fragt Maddox und stoßt mit ihr an.
„Berufsgeheimnis.", entgegnet sie, lehnt sich zurück und trinkt.
„Wenn wir schon von Berufsgeheimnissen reden, gibt es etwas Interessantes aktuell?", fragt Maddox neugierig und dreht sein Oberkörper zu ihr.
Felicity überlegt, was sie von ihrer Arbeit als Sex-Hexe verraten kann.
„Okay, aber wie immer ohne Namen."
„Natürlich."
Doch bevor Felicity reden konnte, rappelte eine geschwungene Kiste neben dem Klavier.
„Ist Sterling wieder da?", fragt Maddox.
„Ne, das ist unsere Violine.", antwortet Felicity genervt.
„Was ist mit ihr?"
„Sie will raus. Sie kann es nicht leiden, wenn das Klavier ohne sie spielt. Nervt irgendwann, weil sie sich immer in den Vordergrund spielt – wortwörtlich."
Maddox lacht, während Felicity mit Alohomora das Schloss am Koffer öffnet. Die Violine hüpft daraufhin aus dem Koffer und stellt sich auf das Klavier, um mit der Melodie einzusteigen.
„Habt ihr noch weitere eigensinnige Instrumente Licy?"
„Bei Merlin zum Glück nicht.", antwortet sie, lacht und nimmt noch einen weiteren Schluck vom Wein.
Maddox schaut sie erwartungsvoll an und legt den Arm auf die Lehne des Sofas. Felicity zieht ihre Beine an und rutscht näher zu ihm.
„Es gibt da aktuell ein Mädchen. Sie ist jetzt glaube ich schon sieben Mal in zwei Wochen im Eulenturm bei mir in der Beratung gewesen. Sie ist aus Ravenclaw, so viel kann ich sagen. Das Mädchen macht sich unglaublich viele Gedanken und Sorgen zurzeit."
„Lass mich raten. Sie ist zu verkopft und kommt nicht zum Orgasmus?"
„Nicht jeder hat so große Probleme wie du." sagt Felicity und neckt ihn.
„Da hat jemand ein Witztrank getrunken.", sagt Maddox grinsend und setzt zum Trinken an.
„Um ehrlich zu sein denken wir sie ist schwanger."
Maddox verschluckt sich am Wein und verschüttet ein wenig davon auf seiner Hose und auf dem Sofa.
„Argh, du bist so ein Kind manchmal.", sagt Felicity kopfschüttelnd, stellt ihr Glas ab und greift nach ihrem Zauberstab, um das Sofa mit dem Ratzeputz Zauber zu reinigen.
„Entschuldige Licy. Moment. Was ist mit meiner Hose?", fragt Maddox.
„Kannst du später selbst sauber machen. Die ziehe ich dir sowieso gleich aus.", entgegnet Felicity frech und greift nach ihrem Weinglas, bevor sie sich ihm nähert und eine Hand auf seinen Schoß legt.
Maddox grinst vor Vorfreude und legt seine Hand auf ihrer linken Schulter ab, bevor er sich wieder dem ernsten Thema widmet.
„Aber… wie ist das passiert? Ich meine, wir benutzen doch alle danach den Verhütungszauber?"
„Das Mädchen aus Ravenclaw nicht. Sie liebt es, wenn der Junge in ihr kommt und sie potenziell schwängert. Sie entfernt seinen… Zaubertrank nicht."
„Das scheint sie wohl zusätzlich zu erregen."
„Und zusätzlich zu schwängern.", sagt Felicity in ihrem kruden Humor und trinkt ihr Glas leer.
Maddox lacht.
„Oha, da hat wirklich jemand einen Witztrank getrunken.", sagt Maddox und merkt wie sie mit ihren Fingerspitzen leichte Bewegungen auf seinem Oberschenkel macht.
Felicity schwenkt ihren Zauberstab und die Weinflasche füllt ihr Glas.
„Halte mich bitte auf dem Laufendem was da noch passiert.", bittet Maddox und spürt, wie ihre Hand von seinem Schoß zu seiner Hüfte gleitet.
„Mach ich gern. Ich bin froh jemanden zu haben, der sich dafür interessiert, mit dem ich darüber sprechen kann und der nicht urteilt.", gesteht sie ehrlich.
„Warte, sprichst du nicht mit Lily über alles?"
„Tatsächlich nicht. Also nicht, dass ich ihr nicht vertraue, aber sie interessiert sich nicht immer so dafür, das ist alles. Trotzdem steht sie zu 100% hinter mir."
„Du hast vorhin gesagt, man sollte niemandem blind vertrauen. Vertraust du Lily nicht blind?"
Felicity schwenkt den Wein in ihrem Glas und denkt kurz nach.
„Ich glaube du hast Recht, für Lily würde ich wirklich sterben, also muss ich glaube ich meine Regel ändern in vertraue nur einer Person blind."
„Nochmal zurück zum Mädchen aus Ravenclaw. Ich höre davon zum ersten Mal, dass jemand es erregend findet, geschwängert werden zu können."
Felicity nimmt einen Schluck und hofft, dass es noch sehr lange dauern wird, bis sie schwanger wird.
„Aber wie genau machen sie es denn?"
Felicity grinst und wird rot im Gesicht.
„Naja ganz einfach Maddox. Sie sind so wie wir hier weit weg vom Schloss, nur mit dem Unterschied, dass sie ihre Zauberstäbe absichtlich nicht dabeihaben. Das heißt, sie haben nicht mal die Möglichkeit den Verhütungszauber zu verwenden. Das ist das, was den Reiz ausmacht.", sagt Felicity und wandert von seinem Oberschenkel hoch zu seinem Ohr.
Maddox schließt kurz die Augen und genießt die Berührungen, eher er austrinkt.
„Erzähl mir Licy, was findest du besonders reizvoll?", fragt Maddox, der, obwohl sie alle intimen Details über ihn weiß, noch nicht so viel über sie in Erfahrung bringen konnte.
Verlegen fasst sich Felicity an ihre Schulter, schaut zur Seite und denkt nach.
„Ich glaube ich möchte mal Sex mit zwei oder drei weiteren Personen."
„Uuh. Alles Männer?"
„Zwei Männer und eine Frau wäre perfekt.", gibt Felicity zu und spürt, wie sie feucht wird.
„Was passiert da noch in deiner Fantasie?"
„Ich stelle mir gerne vor, dass wir alle in einem magisch-vergrößertem Zelt sind, wo sich die Luft irgendwann richtig aufheizt und man ins Schwitzen kommt.", beichtet Felicity und denkt an Josy, die verschwitzt vom Quidditch Training kam.
Maddox bemüht sich nicht mehr seinen Ständer zu verdecken.
„In meiner Vorstellung kommen auch viele violette Seile vor."
„Fesseln oder gefesselt werden?"
Felicity beißt sich auf die Lippen und überlegt kurz, bevor sie an ihren Zopf greift, anschließend seine Handgelenke nimmt und mit ihrer schwarzen Haarschleife verschnürt.
„Ich denke, da habe ich deine Antwort."
„Ich mag beide Seiten glaube ich. Kommt auf meine Stimmung an.", sagt Felicity und löst den Knoten wieder.
Der Mund von Maddox steht leicht offen und er schaut ihr in die Augen. In den vergangenen Jahren hat Felicity ihm in einigen Beratungen durch schwere Zeiten geholfen, bis sich die Beratungen in stundenlange Gespräche gewandelt haben, ehe sie gute Freunde wurden und sie sich ihm letztlich dieses Schuljahr offenbart hat, was eigentlich gegen ihren Kodex verstößt. Maddox fühlt sich, obwohl Felicity alles über ihn weiß und er damit verwundbar ist, in guten Händen. Es ist auch für ihn das erste Mal, dass sie ihm so nahekommt. Bevor er sich in Gedanken verliert, was Falsch ist und was Richtig ist oder wie sich der Abend auf ihre Freundschaft auswirkt, versucht er, wie von ihr damals gelehrt, locker zu bleiben und Momente zu genießen. Noch bevor er seinen Gedanken beenden konnte, beugt sich Felicity vor und küsst ihn. Maddox ist überrascht. Der Kuss durchströmt ihn wie Elektrizität und sein Herzschlag erhöht sich. Ohne sich Gedanken zu machen, umarmt er sie an ihrer Hüfte und schließt die Augen. Auch wenn er vom gleichen Wein wie sie gekostet hat, schmeckt der Wein von den weichen Lippen von Felicity ganz anders. Plötzlich geht alles sehr schnell, wie ein Sturm, der immer näherkommt. Felicity lehnt sich weiter vor und bringt ihn zum Liegen. Ihre blonden Haare umhüllen sein Gesicht und Maddox ist ganz in ihrem Bann. Die Violine beginnt vor Freude sich auf dem Klavier zu drehen und spielt eine leise, ausnahmsweise unaufdringliche Melodie. Die Hände von Maddox wandern unter ihre weiße Bluse und bleiben sanft auf ihrem weichen Rücken liegen, während sie ihn nicht aufhört zu küssen. Felicity genießt die großen Hände auf ihrem Unterrücken und vergrabt ihre rechte Hand in seinen Haaren. Ohne Zweifel spürt sie, wie ihr Kuss ihn beflügelt hat. Sie löst langsam ihre Lippen von seinen.
„Kopf zur Seite.", flüstert sie bestimmend.
Maddox dreht seinen Kopf vorsichtig in die Richtung des Klaviers und spürt den warmen Atem auf seiner Haut, ehe sie seinen Hals küsst, was ihm Gänsehaut am ganzen Körper verschafft. Felicity schließt ihre rechte Hand und packt die Haare von Maddox, bevor sie ihn leidenschaftlich am Hals küsst und sich wieder zu seinem Mund vorarbeitet. Die Hände von ihm verschwinden im vitriolgrünem Rock von Felicity, wo er bereits vergeblich nach ihrer Unterwäsche sucht. Maddox muss grinsen, weil das typisch Felicity ist, die im nächsten Moment sein Grinsen mit einem bestimmten Zungenkuss durchbricht. Felicity spürt, dass dieses Vorspiel anders ist, als mit den Jungs und Mädchen mit der sie vorher schon Sex hatte – viel inniger und vertrauter. Vorsichtig beugt sie sich auf und stützt sich auf dem Oberkörper von ihm ab. Sie schaut ihm in die Augen und ist wie schon so oft fasziniert davon, dass man Personen ganz anders wahrnimmt, wenn man ihnen so nahe ist. Trotz dieser Faszination und dem vertrauten Gefühl bei Maddox ist da diese Unsicherheit in ihr, die dafür sorgte, dass sie doch ihre neue Unterwäsche vor dem Treffen nicht anzog und sie stattdessen für eine andere Person aufsparte.
„Denk daran, erst die Arbeit, dann das Vergnügen.", sagt Felicity und zieht ihre Augenbrauen nach oben.
„Für mich sieht das schon ziemlich nach Vergnügen aus.", sagt Maddox und lacht.
Felicity grinst verschmitzt und öffnet seinen Gürtel.
„Wir lassen uns heute Abend viel Zeit Maddox. Die brauchen wir auch für das, was ich vorhabe.", sagt Felicity und zieht ihm die Hose aus.
„Ich denke, solange deine Tante nicht zufällig aus Deutschland zurückkehrt, sind wir heute Abend ungestört."
„Stell dich hin.", befiehlt Felicity und schwingt ihren Zauberstab, um die Kerzen zu dimmen.
Sie dreht sich mit dem Rücken zu ihm und gibt ihm ein Zeichen sie zu entkleiden. Maddox gleitet mit seinen Händen unter ihre Bluse und zieht sie über ihren Kopf. Ein schwarzer BH kommt zum Vorschein, der an den Rändern überraschenderweise mit kleinen Monden und Sternen verziert ist und nicht wie er erwartet hat mit Totenköpfen oder ähnlichen Symbolen, die man im ersten Moment eher erwarten würde, wenn man Felicity besser kennt. Sanft küsst Maddox sie an ihrem seitlichen Hals und umarmt sie, ehe er den Knopf an ihrem Rock öffnet, der daraufhin zu Boden fällt. Felicity dreht sich in seiner Umarmung um und zieht ihm sein Oberteil, ohne lange zu zögern über den Kopf und wirft es auf die Violine, die daraufhin versucht sich davon zu befreien. Direkt danach packt sie ihn in seinem harten Schritt und geht in die Knie. Sie zieht seine Unterhose nach unten und sein Glied springt nach oben. Felicity grinst und stellt sich wieder auf. Sie öffnet ihren BH selbst und legt ihn auf seinem Schwanz ab. Maddox verdreht die Augen und schüttelt den Kopf.
„Ausgezeichneter Kleiderständer."
„Da ist aber jemand witzig heute. Ich sag ja, Witztrank.", sagt Maddox amüsiert und wirft den BH ebenfalls auf die Violine.
Felicity packt blitzartig an seinen Schwanz und hat ihn im Griff.
„Vorsichtig Maddox, sonst sag ich Sterling sie soll dir deinen Rücken zerkratzen.", flüstert Felicity und zieht ihn zu sich, bevor sie ihm einen Kuss gibt, der wiederum explosionsartig Gänsehaut in ihm auslöst.
„Wir spielen heute nach meinen Regeln, vergiss das nicht.", führt sie fort.
Maddox nickt und liebt ihre neckende Art.
„Also. Ich denke ich muss nicht erwähnen, dass das, was wir jetzt gleich vorhaben ein schwerwiegender Verstoß gegen das Ausbildungsgesetz, gegen das Gesetz der experimentellen Magie und…"
Felicity denkt über den genauen Wortlaut nach.
„… gegen Abschnitt C im Erlass zur vernunftgemäßen Beschränkung der Zauberei Minderjähriger ist.", sagt sie und geht währenddessen zu ihrer Tasche, um den Trank von Lily zu holen.
„Muss ich mir jetzt mehr Sorgen machen als vorher?", fragt Maddox voller Erregung.
„Weiß nicht. Ich denke du wirst auf alle Fälle nicht schwanger.", scherzt Felicity und gibt ihm den Trank.
Maddox schaut sich die Farbe und Viskosität an.
„Bitte sag mir du weißt, was du tust, Licy. Wofür brauche ich den Trank der Schmerzen unterdrückt?"
„Das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Beim Erschaffen neuer Zauber kann einiges schief gehen.", sagt Felicity und umarmt ihn.
„Das ist sehr vernünftig von dir, aber sprichst du aus Erfahrung?"
„Ja leider."
„Beruhigen tut das jetzt nicht.", sagt Maddox und öffnet den Trank.
„Das ist das Risiko und da bin ich ganz offen mit dir. Ich habe schon einige kleinere Zauber entwickelt. Dabei sind selten auch kleinere Dinge passiert, die nicht hätte passieren sollen.", gibt Felicity zu.
„Zum Beispiel?"
„Beim Versuch einen Zauberspruch zu entwickeln, der die Schmerzen im Unterleib während der Periode mildert, ist es vorgekommen, dass das Mädchen, das sich bereit erklärte, höllische Krämpfe bekam."
„Autsch, das hört sich nicht gut an. Das heute ist wieder ein kleinerer Zauber, oder?", fragt Maddox und hält inne.
„Nein. Ich versuche heute zwei oder drei Zauber zu entwickeln, die ich in den letzten Wochen geplant habe. Darüber hinaus sind Zauber an Menschen immer gefährlich. Dazu kommt auch noch ein weiteres Problem."
„Dein Zauberstab, richtig?"
Felicity ist beeindruckt und lässt ihre Hand zu seinem Arsch wandern.
„Richtig. Weißdornholz-Zauberstäbe vermasseln Zaubersprüche sehr leicht, wenn sie falsch ausgeführt werden. Sie sind nicht besonders dafür geeignet Zaubersprüche zu erfinden. Mein Zauberstab hat auch kein Einhorn Haar in seinem Kern, was für beständige Zauber passender wäre. Daher die Vorsichtsmaßnahme mit dem Trank. Wenn irgendwas komplett schiefläuft, dann können wir jederzeit abbrechen."
Maddox trinkt den Trank leer und muss rülpsen.
„Entschuldige. Wir haben erst angefangen mit der Theorie. Erzähl mir wie erfindet man Zaubersprüche, Licy?"
Felicity lächelt.
„Komm mit. Es gibt schönere Orte, um dir das zu erklären.", flüstert sie in sein Ohr und gibt seinem Arsch einen Klaps.
Maddox folgt ihr ins Schlafzimmer. Das Doppelbett ist frisch bezogen und schwebende Kerzen erhellen den Raum.
„Warum riecht es hier nach Honig?"
„Das sind die Kerzen meiner Tante."
Felicity und Maddox legen sich in das gemütliche, doch ungewöhnlich ovale Bett. Beide haben sich mittlerweile daran gewöhnt nackt vor der anderen Person zu sein. Felicity setzt sich auf seinen Bauch und spürt seinen warmen Schwanz an ihrem Arsch.
„Es gibt mehrere Methoden neue Zauber herzustellen. Am einfachsten ist es bestehende Zauber ein wenig abzuwandeln wie bei Levioso zu Wingardium Leviosa. Der Trick dabei ist, dass man den Zauber versucht einzufangen."
„Einzufangen?", fragt Maddox und wird von ihr regelrecht auf die Folter gespannt.
„Richtig. Magische Kinder können beispielsweise schon früh Magie ohne Zauberstab wirken. Oft wirken sie dann ungewollt und unkontrolliert Magie, weil sie von starken Gefühlen durchströmt sind, wie beispielsweise Wut, Trauer oder Glück. Der Schlüssel liegt darin absolute Kontrolle zu üben und die Magie mit dem Zauberstab regelrecht einzusaugen. Wiederholende gleiche Bewegungen und das Sprechen von neuen Zauberformeln helfen dabei die Magie zu kanalisieren und zu binden. Du kannst dir das in etwa so vorstellen, dass der Zauberstab die Magie in der Luft erkennt und an sich festigt. Der Stab erinnert sich dann anschließend an das, was geschehen soll."
„Also alles, was man dafür benötigt, ist ein starkes Gefühl und die nötige Selbstkontrolle?", fragt Maddox und hält sie mit seinen großen Händen an ihrer schmalen Hüfte fest.
„Es gibt andere Techniken und es gehört noch ein wenig mehr dazu, aber ja, das ist der Kern des Ganzen.", antwortet Felicity und streicht ihm über die Brust.
„Und welches Gefühl ist es bei dir?", fragt Maddox neugierig.
Felicity blickt ihn intensiv an, hebt ihre Hüfte und reibt anschließend ihre feuchte Vulva lustvoll, sowie neckend-langsam auf der Unterseite seines Schwanzes und hält diesen dadurch fest auf seinem Unterbauch an Ort und Stelle, ehe sie sich seinem stöhnenden Gesicht nähert und ihm einen Kuss gibt. Maddox spürt, wie sein bestes Stück durch Felicity unter Spannung ist und sich tiefer in ihre Spalte drückt. Ohne hinzuschauen, rutscht Felicity noch ein wenig weiter nach vorne zu seiner Eichelspitze, wohlwissend, dass sein Schwanz keinen anderen Weg beim zurückgleiten nehmen kann als in sie hinein. Felicity spürt, wie ihre Öffnung sich weitet und haucht Maddox mit geschlossenen Augen ins Gesicht.
„Erregung.", gesteht Felicity.
Maddox atmet tief ein. Sein Kopf ist wie verzaubert und seine Gedanken drehen sich einzig und allein um das warme, enge Gefühl. Felicity spürt, wie sein Schwanz sie nahezu komplett ausfüllt und ist froh, dass sein Penis nicht noch größer ist. Geschmeidig führt sie langsame auf und ab Bewegungen mit ihrer Hüfte aus, ehe sie über ihre eigenen Worte nachdenkt und sich an ihre Selbstkontrolle erinnert. Ganz langsam zieht sie ihre Vulva über die Eichel von Maddox und kniet sich neben ihn.
„Das wird dir jetzt gar nicht gefallen.", sagt Felicity und verzieht ihren Mundwinkel.
Maddox schaut von ihren Brüsten hoch zu ihrem Gesicht.
„Wieso, was ist denn?"
„Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen, das habe ich doch gesagt. Deine erste Aufgabe ist es, deine Erektion loszuwerden."
„Du willst mich doch veralbern Licy. Warum soll…"
Felicity legt einen Finger auf seinen Mund und unterbricht ihn frech.
„Denk an den Zauberstab Vertrag Maddox. Ab jetzt erwarte ich, dass du meinen Befehlen gehorchst.", sagt sie bestimmt.
Felicity holt ihren Zauberstab und verwandelt den Hocker vor dem Bett mit Leichtigkeit in ein Lesepult. In Verwandlung war Felicity schon immer sehr begabt, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass sie selbst ein Animagus ist.
„Accio.", ruft Felicity und ihr Notizbuch fliegt von ihrer Tasche in das Schlafzimmer.
Maddox schaut interessiert zu ihr und ist sich nicht sicher, was er tun soll.
„Okay Maddox. Legen wir los.", Felicity setzt sich neben ihn in den Schneidersitz.
„Was soll ich denn tun.", fragt er unbeholfen nach.
„Ganz einfach. Damit das heute funktioniert, musst du auch Selbstbeherrschung üben.", sagt Felicity und greift nach seiner Hand, ehe sie seine Hand an ihre linke Brust drückt.
„Ich möchte, dass du jetzt an andere Dinge denkst, damit deine Erektion aufhört."
„Ich wusste du kannst gemein sein, aber sooo gemein?!", sagt Maddox und fühlt sich komisch.
Felicity zieht die Augenbrauen nach oben, grinst und neigt ihren Kopf ein wenig zur Seite.
„Oh tut mir leid. Hätte ich weiter machen sollen?", fragt Felicity und führt seine Hand zwischen ihre Beine.
Maddox kann sich nicht konzentrieren und seine Erektion wird nur noch härter, was Felicity nicht entgeht. Er weiß sie testet ihn gerade, aber seit ihrem Kuss steht er ganz in ihrem Bann.
„Maddox!"
Maddox kneift die Augen zu und holt tief Luft. Er denkt an Geschichte der Zauberei. Er denkt an den Aufsatz, den er für Verteidigung gegen die dunklen Künste machen muss, an das Fauchen von Sterling und kurz denkt er nochmal an Felicitys Arsch, während sie sich gebückt hat, um den Trank aus der Tasche zu holen. Felicity schaut auf die Standuhr an der Wand und merkt sich wie viele Sekunden vergehen, bis seine Erektion komplett zum Erliegen kommt. Maddox öffnet die Augen.
„Bist du jetzt zufrieden?", fragt Maddox unbefriedigt.
„Fast.", sagt Felicity und notiert sich alles in ihr Buch.
„Was schreibst du da auf?"
„Es ist wichtig, dass man die Erschaffung von Zauber genau dokumentiert."
„Kannst du mir mal verraten, was du jetzt eigentlich erschaffen möchtest?", fragt Maddox ungeduldig nach.
„Ganz einfach. Hexen und Zauberer haben über Jahrhunderte alle möglichen Zauber erfunden für alltägliche Probleme oder Kriege. Alles, was mit Sex zu tun hat wurde nie wirklich dokumentiert oder groß veröffentlicht. Diese Scheiße regt mich wirklich auf und mich kotzt dieses prüde Verhalten an. Das möchte ich ändern. Der Grund warum du dich konzentrieren sollst einen schlappen Schwanz zu bekommen ist, weil ich mit Magie heute versuchen möchte, genau das zu verhindern."
Maddox setzt ein erstauntes Gesicht auf.
„Jetzt versteh ich also. Hast du vor irgendwann mal ein Buch zu veröffentlichen oder so?", sagt Maddox und richtet sich auf.
„Ich spiele mit dem Gedanken, ja. Ich weiß nur noch nicht, ob ich das Buch unter einem Pseudonym veröffentlichen sollte oder nicht.
„Werde ich dann wenigstens auch erwähnt?", fragt Maddox und grinst.
Felicity zieht eine Augenbraue nach oben.
„Ja nicht überheblich werden Freundchen.", entgegnet sie und wirft ihn mit dem Oberkörper wieder zurück aufs Bett.
„Was jetzt?"
„Zweite Runde.", sagt Felicity und nimmt seinen Schwanz zu seiner Überraschung in den Mund.
Nach wenigen Sekunden ist der Mund von Felicity ausgefüllt. Maddox Hände gleiten zu den Haaren von Felicity, doch sie lenkt seine Hände zu ihren Schultern um, da sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hatte mit einem Jungen, der sich nicht im Griff hatte, während sie ihn mit dem Mund verwöhnte. Nach fünf Minuten nimmt sie seinen Schwanz aus dem Mund und setzt sich in den Schneidersitz neben ihn.
„Okay pass auf Maddox. Wir haben nicht viel Zeit. Du versuchst jetzt an etwas sehr Ekliges oder so zu denken, okay? Damit der Zauber am Ende so funktionieren soll, wie er gedacht ist, musst du dich konzentrieren und sozusagen eine Gegenkraft zu meiner Magie bilden. Verstanden? Schließ deine Augen und rede nur im Notfall, bis ich fertig bin. Los geht's!"
Maddox rafft sich zusammen, nickt und schließt seine Augen. Felicity wischt sich den Speichel von den Lippen und atmet einmal tief ein und aus. Sie greift nach ihrem Zauberstab und berührt mit der Spitze seinen Schaft. Ganz langsam führt sie ihren Zauberstab immer wieder an seine Eichelspitze und flüstert dabei sehr leise eine Zauberformel. Felicity konzentriert sich fest auf die Vorstellung wie sein Schwanz immer mehr mit Blut gefüllt wird und sich nach und nach aufrichtet. Im nächsten Moment spürt sie, wie ihr Zauberstab anfängt in den Holzfasern zu glühen, ein Zeichen, dass die Magie gebunden wird. Darüber hinaus fängt ihr Zauberstab an leichte Vibrationen abzugeben. Maddox, der soeben noch an Flubberwürmer gedacht hatte, wird von den Vibrationen an seiner Eichel abgelenkt und beißt sich auf die Zunge. Plötzlich erlischt das Glühen von Felicitys Zauberstab und sie spürt, wie ihre Nase läuft. Umgehend stellt sie ihren Fokus wieder her und fährt mit der Spitze ihres Zauberstabs die Adern an seinem Glied nach, bis die Holzfasern ihres Zauberstabs wieder anfangen zu glühen. Maddox strengt sich an. In seinem Kopf geht er alle Aufgaben durch, die er für Professor Dumbledore machen muss. Als er bei der letzten Aufgabe ankam, stockt Maddox der Atem und er hat das Gefühl, als würde Felicity ihn wieder mit seinem Mund verwöhnen, was sie aber nicht tut. Wie ein Sog saugt es an seinen Penis und der Druck wird immer größer. Als der Blutstrom anfängt ein intensives kribbelndes Gefühl in ihm auszulösen, verliert Maddox seine Konzentration. Die Holzfasern von Felicitys Zauberstab flackern und ihr gelingt es nicht weiter den Zauber einzufangen. Felicity spürt plötzlich, wie Blut wie in Strömen aus ihrer Nase fließt. Felicity presst energisch ihre Lippen zusammen, die von ihrem Blut eingefärbt sind und konzentriert sich trotz der Umstände wieder. Obwohl Maddox auch wieder an Flubberwürmer denkt, was ihm jetzt wieder leichter fällt, da die Vibrationen vorbei sind, fangen die Holzfasern von Felicitys Zauberstab noch nicht richtig an zu glühen, sondern strahlen nur ein schwaches Leuchten aus. Ganz in ihrem Tunnelblick gefangen, ignoriert sie das Blut, welches aus ihrer Nase fließt und mittlerweile ihren kompletten Oberkörper und das Bett unter ihr rot gefärbt hat. Felicity bleibt standhaft und ihre Konzentration zahlt sich nach zwei Minuten aus. Die Erektion von Maddox scheint sich magisch entgegen seinem Willen sich wieder aufzubauen und die Fasern ihres Zauberstabs glühen erneut. Nach einer weiteren Minute schwindet die Kraft von Felicity und sie lässt ihren Zauberstab fallen.
„Okay das wars. Lass deine Augen noch einen Moment zu.", sagt Felicity und zittert.
Maddox nickt und lacht innerlich, da es ihr wirklich gelungen ist.
„Alles okay bei dir?", fragt Maddox schließlich nach, da ihre Stimme erschöpft klang.
Maddox hört ein dumpfes Scheppern auf dem Boden neben ihm, öffnet seine Augen und sieht Felicity blass und blutverschmiert auf dem Boden.
„LICY!", schreit Maddox, steht blitzartig auf und kniet sich neben sie.
Vorsichtig dreht Maddox ihren bewusstlosen Kopf zu sich und sieht, wie ihr Bluttropfen ähnlich wie Tränen aus ihren Augen fließen, als hätte sie geweint.
„Scheiße, Scheiße, Scheiße!"
