Kapitel 86

helfen

im Hinblick auf die Erreichung eines angestrebten Ziels, die Durchführung einer bestimmten Absicht, förderlich sein

Hermione atmete fast erleichtert auf, als Draco sich aus ihr herauszog. Ihr ganzer After brannte von der intensiven Reibung. Draco streichelte mit seinem Glied ganz sanft ihren Muskelring und dann spürte sie seinen heißen Samen auf ihrem Rücken, wo er auf ihr abspritzte. Die warmen Spritzer erkalteten und blieben als kühler Rückstand auf ihrer Haut zurück. Hermione erwartete schon, dass Draco sich jetzt neben sie legen würde, doch dann schob er seinen Schwanz einfach wieder in sie hinein und fickte sie weiter. Auf die gleiche schmerzhafte geile Art, die sie vor Schmerz und Lust stöhnen ließ.

Hermione krallte ihre Hände in die Matratze, während sie ihm ihren Hintern entgegenstreckte. Ihr Oberkörper lag auf der Matratze und jede seiner langsamen bestimmten Bewegungen brachte sie dazu vor Lustschmerz zu vergehen. Plötzlich spürte sie etwas heißes stechendes auf ihrem Rücken.

Draco ließ Wachs über ihr Steißbein und ihrem Rücken laufen und es mischte sich mit seinem Samen der er auf sie gespritzt hatte. Das Ziehen des erkalteten Wachses mischte sich mit dem Schmerz der analen Penetration und Lust nistete sich in jeder Faser ihres Körpers ein. Sie wollte kommen unbedingt. Aber es fehlte das Ventil. Es war zu wenig. Ihre Vagina pulsierte ungeduldig und verlangend, doch Draco machte keine Anstalten etwas zu ändern. Es war, als würde er sie kurz vor dem Orgasmus halten, ohne sie springen zu lassen und sie wimmerte vor frustrierter Lust.

„Härter, bitte Draco fick mich härter", wimmerte sie. Es würde zwar noch mehr weh tun, aber das wäre es wert. Schmerz war verdammt relativ wenn er sie geil machte. Doch Draco ließ sie betteln, ignorierte ihr Flehen. Fickte sie nur weiterhin so unglaublich langsam und sie hasste ihn dafür inbrünstig. Sie bettelte weiter, flehte ihn an sie endlich, verdammt nochmal endlich kommen zu lassen. Er lachte sie aus und sie wurde immer ungehaltener. Sie wollte sich selbst anfassen, sich berühren, doch Draco drückte ihre Hände bestimmt auf die Matratze.

„Liegen lassen", befahl er und es kostete sie alle Willensanstrengung ihm zu Gehorchen. Er hielt nicht inne sie zu nehmen und Hermione wimmerte unter ihrer Lust bei jedem brennenden verlangenden Stoß, hasste sein süffisantes Lachen während er sie nur weiterhin tief, und schmerzhaft fickte. Draco riss das Wachs von ihrem Rücken, ließ neues über sie laufen. Sodass es an ihrem Oberkörper hinablief und sie konnte nichts anderes tun, als sich seiner Behandlung zu ergeben.

Plötzlich hielt Draco in seiner Bewegung inne und sie spürte ein heißes Stechen an ihrem Muskelring. Es fühlte sich irgendwie anders an und Draco fluchte leise.

Im ersten Moment dachte sie, es wäre etwas passiert, doch sein Fluchen klang mehr als erregt.

Sie spürte ein Pieken und Ziehen. Ihre Vulva zog sich ungeduldig bettelnd zusammen und doch kämpfte sie sich hoch, um sich umzudrehen.

„Was hast du getan?", wollte sie unterdrückt keuchend wissen.

„Ich habe das Wachs zwischen deine Arschbacken getopft. Und es ist bis zum Schwanz gelaufen", erklärte er erregt.

„Warte, halt kurz still." Hermione wagte kaum zu atmen, als Draco die Kerze etwas höher nahm und genau zwischen ihre Körper tropfte.

„Fuck", wisperte er erneut und sie spürte, wie sein Körper zitterte.

„Ich dachte nicht, dass du masochistisch veranlagt bist", grinste Hermione als sie Dracos vor Schmerz und Lust verzerrtes Gesicht beobachtete. Er musste sich das Wachs direkt auf seinen Penis getropft haben.

„Dachte ich eigentlich auch nicht. Aber vielleicht bin ich heute auf einem Selbstgeißelungstrip."

Er legte die Kerze zur Seite und zog etwas Wachs von ihrem Muskelring. Sie spürte das Ziehen wo das wachs sich löste und seufze erregt auf. Sie stand eindeutig auf spiele mit Kerzenwachs. Draco spuckte in seine Hand, um nochmal etwas Speichel auf den von Wachs befreiten Stellen zu verteilen.

„Leg dich wieder hin und lass mich dich weiter ficken. Ich bin noch nicht fertig mit dir."

„Ja, Sire", antwortete sie gehorsam und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen als sie sich zurück auf die Matratze legte.

Draco begann sich wieder in ihr zu Bewegen. Die Unterbrechung hatte ihr eine kleine Pause verschafft, doch ihren Körper schien das nicht zu kümmern. Kaum hatte Draco seinen langsamen Rhythmus wiedergefunden war es fast noch intensiver als vorher. Er ließ seinen ganzen langen Schwanz immer wieder aus ihr hinaus und hineingleiten und die Bewegung brachte sie nur zu schnell an den Rand der Lust. Jedes Mal wenn seine dicke Eichel von neuem ihren Muskelring durchbrach brachte es sie zum Zittern. Das heiße, schmerzhafte Brennen, dass darauf folgte, während er sich langsam tief in sie schob und sie dazu brachte die Hände in das Laken zu krallen und den Rücken durchzudrücken, bis er ganz in ihr war. Mit seinem dicken großen Schwanz in ihr verharrte, sie spüren ließ, wie sehr er sie ausfüllte nur um sich wieder herauszuziehen. Es war zu viel, die Reizung war zu viel ihr ganzer Körper brannte vor unerfüllter Leidenschaft. Plötzlich spürte sie ein Reißen in den Haaren. Tränen traten ihr in die Augen als Draco sie unsanft nach oben zog, sodass sie aufrecht saß. Sein Schwanz tief in ihrem Hintern vergraben.

„Willst du kommen, mein hinreißendes kleines Schlammblutmädchen?", fragte Draco sie leise und kratzte mit den Zähnen über ihren Hals.

„Ja, bitte", antwortete sie und war einen Moment selbst erschrocken über ihre brüchige Stimme.

„Dann reite meinen Schwanz. Genieße den Schmerz es dir auf meinem harten Schwanz selbst zu machen."

Zitternd nickte sie und begann sich auf ihm zu bewegen. Draco ließ ihre Haare los und jedes Mal, wenn sie auf seinem dicken Schwanz hoch und runter rutschte brannte ihr Muskelring. Beschwerte sich über die unsachgemäße Behandlung und doch zitterte sie vor Lust. Ihre Vulva pulsierte und schrie nach Aufmerksamkeit, während Schamflüssigkeit kalt zwischen ihren Schenkeln herunterlief. Doch ihre Hände hatte sie zu Fäusten geballt. Sie musste Draco nicht fragen, ob er es ihr gestatte sich selbst anzufassen. Sie wusste auch so, dass er es nicht erlauben würde.

Es kostete Hermione wahnsinnige Willensanstrengung sich immer wieder auf seinen Schwanz niederzulassen, den Schmerz zu akzeptieren und die Lust in Empfang zu nehmen. Draco schob ihr seinen Zeigefinger in den Mund und sie lutschte gehorsam daran, während sie sich auf seinen harten Schwanz bewegte.

Dann spürte sie Dracos nassen Finger an ihrer Brustwarze. Wie er ganz sacht dagegen stieß, sie umrundete, ihn reizte. Ein unkontrolliertes Stöhnen entrang sich ihr und er fuhr fort umrundete die zweite Brustwarze und sie spürte die Berührung als kühlen Nachhall des Windes auf ihrer Haut. Als wäre es das Zünglein an der Waage gewesen brach sich ihr Orgasmus bahn. Ihr Körper bockt auf. Verkrampfte sich. Sie spürte Dracos harten Schwanz wahnsinnig intensiv, als sie sich auf ihn drückte und schreiend von ihrer Lust erschüttert wurde. Es war so befreiend, so unendlich erlösend sich dieser Lust hinzugeben. Endlich, die Anspannung loszulassen. Ihr ganzer Körper zitterte und bevor sie den Halt verlieren konnte, schob Draco das Kissen zur Seite und legte sie vor sich ab. Erschöpft rang sie nach Atem.

„Da ist aber jemand ein kleines Sensibelchen", gluckste Draco und Hermione fühlte sich einfach außerstande ihm zu antworten.

Er schob ihre Beine zusammen und rieb über ihren Rücken, befreite sie von den Wachsresten und verrieb sein Sperma auf ihrer Haut. Dann kletterte er wieder über sie leckte zwischen ihren Pobacken entlang. Rieb seinen Schwanz zwischen ihren Arschbacken. Sie spürte ihn mehrmals gegen ihren Anus stoßen, während er sich an ihr rieb und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen über seine unverhohlene Lust.

Sie fasste mit den Händen nach hinten und zog ihre Pobacken auseinander.

„Darf euer Fickstück euch weiter zu Diensten sein, Sire?", fragte sie ergeben und vergrub ihr grinsendes Gesicht in der Matratze. Draco ließ seinen Schwanz auf ihren Anus klatschen.

„Irgendwas habe ich bei deiner Erziehung wohl verdammt richtig gemacht", grollte Draco und sie spürte, wie seine Eichel ihren Muskelring durchstieß. Ergeben seufzte sie auf.

Draco begann sich wieder gleichmäßig in ihr zu bewegen und sie spürte den Schmerz nur noch ganz am Rand. Entweder sie hatte sich bereits daran gewöhnt oder er hatte doch mehr Spucke benutzt als sie vermutet hatte. Sie lang einfach nur entspannt da, hielt ihre Pobacken für ihn fest und genoss das Rauschen der Wellen, während er sich immer wieder in ihr versenkte. Sie wusste nicht, wie lange es dauerte, aber ihr Körper hatte sich bereits von ihrem Orgasmus erholt, als Draco sich über ihr abstützte. Seine Brust leicht an ihrem Rücken anlegte und sich nur noch ganz leicht bewegte. Sie musste ihre Hände wegnehmen und Draco legte sich neben sie und stieß von der Seite in sie. Sie hörte sein wohliges Stöhnen. Hermione spürte Dracos Atem an ihrem Hals und seine warme Brust an ihrem Rücken, während er sich ganz langsam in ihr bewegte. Jede Bewegung war pure Qual und trotzdem hoffe sie irgendwie nicht, dass er aufhören würde und betete innerlich, dass es bald vorbei war. Aber Draco machte keine Anstalten etwas an der Position zu verändern.

Draco bewegte sich ganz langsam in ihr und es tat fucking weh. Trotzdem wollte er nicht aufhören. Er war viel zu geil zum Aufhören und es schmerzte zu sehr zum Weitermachen. Er musste wohl noch lernen seine eigene Schmerzgrenze besser auszuloten.

Irgendwann glitt er aus ihr heraus und drückte seinen harten Penis gegen ihren weichen gepolsterten Hintern. Rieb ihn ein bisschen und selbst das tat weh. Er zog Hermione fester an seine Brust, schlag ein Bein um ihren Körper und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren. Er hörte das Meer rauschen und genoss es einfach nur so mit ihr da zu liegen. Ein Penis pulsierte frustriert und Aufmerksamkeitsheischend, aber da ging wohl erstmal nichts mehr.

„Alles okay?", fragte Hermione nach einiger Zeit.

„Ja. Ich bin müde und wund", gab er zu und war einen Moment milde überrascht von sich selbst, dass er das ihr gegenüber so einfach zugeben konnte.

„Hast du es übertrieben?", neckte sie ihn und Draco schnaubte. Hatte er eindeutig. Er war zu gierig gewesen und das war jetzt seine Strafe.

„Mein Schwanz ist komplett geschunden, auch wenn er noch nicht eingesehen hat, dass er heute nicht nochmal abspritzen kann", erklärte er ihr und sie drehte sich in seinen Armen.

Sanft legte sie ihre Hände auf seine Brust, eine neben die andere und sah zu ihm hoch. Dann beugte sie sich vor und gab ihm einen unendlich sanften Kuss. Draco konnte nicht anders, er stöhnte gegen ihre Lippen. Ihre Zärtlichkeit raubte ihm immer den Verstand und jetzt, wo er zwischen Lust und Frustration gefangen war, war es fast noch schlimmer.

„Soll ich dir helfen?", fragte sie und setzte noch einen winzigen zarten Kuss an seinen Mundwinkel.

„Wenn du das kannst", sagte er und erntete nur Hermiones breites katzenhaftes Grinsen.

„Ich kann alles", erwiderte sie und Draco musste kurz auflachen bei ihrer Erwiderung. Er musste vorsichtig damit sein, sie herauszufordern. Er traute ihr verdammt viel zu. Hermione löste sich von ihm und auch Draco setzte sich auf.

„Also gut, was soll ich tun?", wollte er wissen.

„Setz dich dort hin und spreiz die Beine für mich, damit ich mich dazwischensetzen kann", ordnete sie an und Draco konnte sein Grinsen nicht zurückhalten. Irgendwie fühlte er sich wie in verkehrter Welt.

„Noch etwas, mein kleines Schlammblutmädchen?", wollte er wissen, als er sich in die Kissen gelehnt hatte und sie zwischen seine aufgestellten Beine setzte.

Sie zögerte kurz und er sah genau, wie sie sich verlegen auf die Unterlippe biss.

Neugierig ob er eine Augenbraue und fasste sie ans Kinn. Er war kurz davor sie zu ermahnen etwas zu sagen, als sie verlegen fragte.

„Darf ich dich fesseln? Also nur deine Hände?" Draco war gelinde gesagt überrascht. Er hatte nie das Bedürfnis gehabt, sich fesseln zu lassen. Aber wenn sie es wollte, stand nichts im Wege, es zumindest zu versuchen.

„Wenn du das willst", stimmte er zu und bekam ihr süßes verlegenes Lächeln als Geschenk.

„Gerne."

Sie beugte sich zu ihrem Zauberstab rüber und machte eine peitschende Halbkreisbewegung in seine Richtung. Ehe Draco es sich versah, spürte er schwere Gewichte an seinen Händen. Sie hatte ihn nicht einfach nur gefesselt. Er trug jetzt schwere eiserne Handschellen und als er an den Ketten zog bemerkte er, dass sie Rechts und Links neben der Matratze im Boden verankert waren.

„Du überlässt aber auch nichts dem Zufall", stellte er fest und Hermione grinste. Sie fuhr mit dem Zeigefinger über seine Brust und schnurrte.

„Ich dachte Ketten passen deutlich besser zu meinem hübschen Todesser. Ich weiß genau, dass du selbst ohne Zauberstab, einfache Seile auseinanderhexen könntest. Wo wäre der Sinn einer Fesselung, wenn du dich einfach befreien kannst."

Sie kam mit ihrem Gesicht näher und Draco bemerkte, wie er sofort anfing schwerer zu atmen als sie fortfuhr. „Ihr solltet uns Schlammblutmädchen niemals unterschätzen, Sire."

Draco grinste sie nur an und sein Grinsen war alles andere als eingeschüchtert. Verdammt sie liebte dieses arrogante, selbstgefällige Grinsen.

„Wir wissen beide, dass ich keine Hände dazu brauche, damit du tust, was ich will, mein süßes Schlammblutmädchen."

Er beugte sich leicht vor und Hermione beugte sich ihm ebenfalls entgegen. Aber so, dass er sie gerade nicht küssen konnte.

„Wissen wir das?", fragte sie herausfordernd und Draco lehnte sich mit einem selbstzufriedenen Grinsen zurück.

„Brauchst du einen Beweis?", wollte er wissen und sie kam ihm provozierend näher, um den hergestellten Abstand zu überbrücken. Nicht zuzulassen, dass er den Abstand bestimmte.

„Beweis es", forderte sie und ehe sie es sich versah, hatte Draco seinen Mund auf ihren gedrückt. Seine Zunge fuhr in ihre Mundhöhle und als sie zurückweichen wollte, gruben sich seine Zähne in ihre Unterlippe. Erregt stöhnte sie auf und seine Beine drückte sie an ihn, sodass sie nicht entkommen konnte. Sie hielt sich an seinem Hals fest und lag praktisch auf seiner Brust. Nur umarmen konnte er sie nicht, da seine Hände angekettet waren.

„Du bist meins, Myonie. Selbst wenn du mich in Ketten gelegt hast."

Unwillkürlich musste sie lächeln. Sie könnte sich einfach losmachen. Draco hatte mit gefesselten Händen nicht genug Kraft sie zu halten. Aber sie wollte es gar nicht. Viel zu sehr genoss sie es ihm so nah zu sein. Seine Haut an ihrer zu spüren. Jetzt zurückzuweichen wäre nur falscher Stolz. Sie brauchte diesem Mann hier keinen falschen Stolz vorheucheln nur um stark zu wirken. Sie durfte glücklich an seiner Brust lehnen und nur seins sein. Es gab niemanden der das verurteilte. Mit dem Gedanken verteilte sie kleine Küsse auf seinem Gesicht und streichelte seinen Hals. Fuhr mit den Fingern über seinen Kehlkopf und atmete tief seinen Geruch ein, der sich mit dem Salz des Meeres mischte.

„Ja", stimmte sie zu und es gab einfach nichts, was sie hinzufügen wollte. Sanft legte sie ihre Lippen auf seine und ließ sich von ihm küssen. Genoss sein verlangen nach ihr.

Sie lösten sich voneinander und Hermione rutschte ein Stück von Draco weg, um ihn betrachten zu können. Irgendwie machte sie der Anblick heiß. Dracos athletische helle Gestalt, gefesselt mit schweren Eisenketten und nur erhellt vom Vollmond und dem Flackern der Kerzen. Es hatte fast etwas surreal Anmutendes in der Dunkelheit der Nacht.

Hermione ließ ihre Finger über sein Schlüsselbein wandern und zeichnete die Muskulatur seines linken Arms nach. Ihre Finger wanderten tiefer und Hermione bemerkte, wie Draco an seinen Handschellen zog, als sie dem Dunklen Mal immer näherkam. Ihre Finger fuhren leicht über die Erhebung dann beugte sie sich runter und küsste es.

Als sie das Dunkle Mal das letzte Mal geküsst hatte, hatte sie es als abartig und demütigend empfunden. Jetzt verstand sie besser was dahinter stand. Dieses Mal stand für all das Leid und den Schmerz den Draco erfahren hatte. Es stand für die Verstümmelung seiner Seele, den Zwang und die Demütigung. Es stand für die Gewalt, die ihm angetan wurde und die Drohte seinen Verstand zu zerbrechen. Sie wünschte Liebe würde ausreichen, um es zu heilen, aber Liebe war wohl kein Mittel, das alle Wunden heilte.

Sie küsste sich weiter und als sie an dem breiten Metallband angekommen war, nahm sie seine Hand, streichelte seine Finger und bemerkte, wie sie leicht zu zittern begannen. Sie mochte Dracos große starke Hände. Sie waren riesig im Gegensatz zu ihren. Sie liebte es, wenn er sie damit streichelte und genoss es, wenn er sie damit schlug.

Hermione setzte sich wieder auf und begann seinen zweiten Arm zu streicheln. Dann legte sie ihre Lippen auf sein Schlüsselbein. Küsste die Narbe die Harrys Sectumsempra Fluch hinterlassen hatte und fuhr sie mit den Lippen nach. Dracos Brust hob und senkte sich immer schneller. Sie sah ihn an, musterte sein erregtes Gesicht und tastete mit den Fingern sanft seine Muskulatur am Bauch nach. Spürte ihn beben unter ihren Fingern.

Es war faszinierend. Draco wurde extrem davon erregt einfach nur zärtlich berührt zu werden. Sie selbst fand es kitzlig und weniger erregend, aber bei ihm erzielte es eine Wirkung die fast so stark wie Sex war. Einen Moment fragte sie sich, ob er davon kommen könnte, wenn sie nur seinen Körper streichelte. Dracos Ketten klirrten als er an ihnen riss und dann frustriert aufstöhnte. Einer der Gründe, warum sie ihn fesseln wollte. Er versuchte immer sich gegen ihre Liebkosungen zu wehren, indem er sie hemmungslos und haltlos gegen den nächsten Gegenstand fickte, der hinter ihr war. Aber jetzt war er gefesselt und konnte nicht über sie herfallen. Er hatte es ihr selbst gestattet und sie nutzte es jetzt seine Beine zu liebkosen. Die Haut an seinen Schenkeln zu streicheln und sein unterdrücktes Stöhnen zu hören.

„Du weißt, dass das schlimmer als jede Folter ist?", fragte Draco mit vor Lust getränkter Stimme und zerrte erneut an seinen Ketten.

„Ja, Sire", antwortete sie und legte ihre Beste Unschuldsmiene auf. „Aber es muss sein. Ihr habt euren armen Penis so geschunden, dass ich ihn nicht zu viel anfassen kann."

Sie bückte sich etwas runter und ließ ihren Atem über seine gerötete Eichel streichen. Sie entdeckte einen Fleck und knibbelte etwas Wachs von seinem Schaft.

„Seht ihr, Sire?", sagte sie und zeigte ihm anklagend das Wachstück. „Ihr dürft mein Lieblingsspielzeug nicht kaputt machen."

Draco stöhnte nur gequält auf. „Wer ist hier das Spielkind von uns beiden?", wollte er wissen und Hermione kicherte leise.

„Ich diene nur eurer Lust, Sire", wisperte sie leise und machte mit ihrem Zauberstab eine halbdrehung, sodass sich die Ketten fester zogen und Draco in die Kissen gedrückt wurde. Er konnte sich jetzt nichtmehr aufsetzten.

„Miststück", fluchte er und Hermione krabbelte zu ihm. Ihre Lippen stießen gegen sein steil aufgerichtetes Glied und sie spürte den Druck, als sein Penis sich fordernd an ihre Lippen drückte. Sie lutschte einmal über die Spitze, stieß ihre Zunge in die kleine Vertiefung auf seiner Eichel und erntete ein paar salzige Lusttropfen.

Dann schwang sie ein Bein über seine Hüfte und beugte sich nach vorne. Ließ ihre Hände über seine Brust gleiten. Fuhr rechts und links über seine muskulösen Oberarme und sein Penis rieb an ihre Vagina. So als würde er darum bitten, endlich in sie eindringen zu dürfen.

Hermione küsste noch einmal Dracos Hals, nahm sich die Zeit einen großen Knutschfleck zu hinterlassen, bevor sie wieder von ihm runterrutschte und ihre Hände über seine Beckenknochen tiefer fahren ließ.

Draco riss frustriert an seinen Ketten. Wie hatte er auf die bescheuerte Idee kommen können ihr zu erlauben ihn zu fesseln. Er wollte sie anfassen verdammte Scheiße.

Er spürte Hermiones nasse Zunge an seiner Eichel und atmete tief ein, als es brannte.

„Tut es sehr weh?", fragte sie einfühlsam.

„Komplett überreizt", sagte er resigniert und sie nickte. Draco erwartete, dass wie weitermachen würde, doch die ließ seinen Schwanz in Ruhe und sauge zärtlich an seinen Hoden. Das war deutlich besser.

Genießend entspannte er sich. Er wollte sich aufsetzen, um sie besser beobachten zu können, doch leider hielten ihn diese scheiß Ketten davon ab. Nochmal zerrte Draco an den Fesseln doch außer, dass er den Kettengliedern ein leises Klirren entlockte, geschah nicht viel.

„Entspannt euch, Sire", wisperte Hermione verführerisch und ließ ihre Zunge über seinem Damm wandern. Mit einem Seufzen ließ er seinen Kopf nach hinten fallen. Er konnte sowieso nicht viel tun.

Draco bemerkte, wie Hermione nach ihrem Zauberstab griff und leise etwas murmelte. Genießend schloss er die Augen und spürte ihre zärtlichen Finger. Plötzlich spürte er etwas Feuchtes an seinem Anus. Sanft schob sie einen Finger durch seinen engen Muskelring und er versuchte sich zu entspannen. Es war ein ziemlich ungewohntes Gefühl. Auch wenn sie das nicht das erste Mal tat, fühlte es sich trotzdem noch immer ungewohnt an. Ein paar Mal bewegte sie den Finger raus und wieder rein, und es zog etwas unangenehm.

„Nicht so viel reiben", bat er und er spürte, wie sie etwas in ihm herumtastete. Zittrig zog er die Luft ein. Das war deutlich besser.

„So?", wollte sie wissen und rieb an seinem inneren, ohne den Finger zu viel an seinem Muskelring zu bewegen und ihm entkam ein überraschtes Stöhnen.

„Ja", stimmte er erregt zu. Verdammt dieses Mädchen wusste immer, wie sie ihn verwöhnen konnte. Und das jetzt war verdammt geil. Er genoss ihren zarten glitschigen Finger, der direkt an seiner Prostata rieb. Er sprießte die Beine etwas mehr, damit sie besser dazwischen kam und umgriff seine Ketten mit den Händen. Es war ein wahnsinnig geiles Gefühl. Draco war noch dabei das erregende Reiben ihres Fingers in seinem Hintern zu genießen, als er spürte, wie sich sein Körper anspannte, wie er mit den Hüfte nach oben bockte. Seine Eier zogen sich zusammen, als er unerwartet plötzlich ejakulierte. Sein Sperma spritzte auf seinen Bauch und schwer atmend ließ er sich erschöpft in die Kissen sinken. Das hatte verdammt gut getan.

Draco genoss noch die Nachwehen, seines Orgasmus, als er plötzlich spürte, wie die Fesseln verschwanden. Seine Hände fühlten sich ungewöhnlich leicht an und Hermione legte sich neben ihm und verteilte mit sanften Kreisen sein Sperma auf seinem Bauch.

„Ich sagte doch ich bringe dich zum Kommen", schnurrte sie selbstgefällig. „Ganz ohne dich mit Magie zu heilen."

„Du bist halt mein Mädchen", sagte er zufrieden und schoss sie in seine Arme. Er knibbelte etwas Wachs von ihrem Rücken und genoss ihre Anwesenheit.

„Bleiben wir heute Nacht hier?", fragte Hermione irgendwann und bekam nur ein leises Grummeln als Antwort. Draco musste wohl schon weggenickt sein. Hermione löste sich etwas von ihm und betrachtete sein entspanntes friedliches Gesicht. Lächelnd hauchte sie ihm einen Kuss auf die Nase, bevor sie sich aufsetzte und nach ihrem Zauberstab griff. Sie erneuerte den Wärmezauber und reinigte sie von Sperma und Wachsresten.

Sie war gerade dabei das heruntergefallene Wachs von der Matratze weg zu blasen, als sie bemerkte, dass auch Draco sich aufsetzte. Er strich ihre Haare zur Seite und gab ihr einen sanften Kuss auf die Schulter. Hermione lächelte, lauschte in die Nacht und fühlte sich irgendwie unwirklich. Sie hätte niemals gedacht einmal hier an diesem Ort zu sitzen. Dem Rauschen der Wellen zu lauschen und den Vollmond zu bewundern. Dabei spielte es schon garnichtmehr eine Rolle, dass sie hier mit Draco Malfoy saß. Sie konnte sich keinen anderen vorstellen, mit dem sie hier sitzen konnte.

Draco griff nach der Decke, die am Ende der Matratze lag und zog Hermione an der Hüfte zu sich, um sie beide zuzudecken. Sie schmiegte ihr Gesicht an seine Brust und atmete seinen herben Geruch ein. Einen Moment dankte sie im Stillen Professor McGonagall, die sie dazu ermuntert hatte den Zeitumkehrer zu nehmen, um mehrere Fächer belegen zu können. All dies hier wäre niemals passiert, wenn der Zeitumkehrer nicht auf sie eingestimmt gewesen wäre.

„Ich bin dankbar für diese Zeitschleife", sagte Hermione irgendwann, um ihre Gedanken zusammenzufassen. Sie spürte Dracos Hand an ihrem Rücken, wie er sanft seinen Daumen bewegte und ihre Haut liebkoste.

„Dabei hast du am Anfang so geweint", entgegnete er mit einem frechen Grinsen und Hermione zog einen Schmollmund.

„Ich glaube nicht, dass ich in der linearen Zeit verrückt genug wäre, einfach auf einer Matratze am Meer zu übernachten und mir keine Gedanken darum zu machen, ob jemand vorbeikommt und mich nackt sieht", sagte sie. „Trotzdem mache ich es gerne."

Draco gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ich bin auch froh, dass du hier bist. Das ich nicht allein bin. Auch wenn ich manchmal glaube, umso tiefer wir graben, umso mehr wir herausfinden, umso dunkler ziehen sich die Schatten um mich herum zu. Die Dunkelheit war schon immer da, aber sie war nie so zum Greifen nah wie jetzt."

Hermione versuchte in Dracos Gesicht zu lesen. Bereute er, dass sie versuchten herauszufinden, was es mit dem Dunkle Mal auf sich hatte? Sie konnten die Realität nicht verändern. Nur herausfinden was sowieso schon geschehen war.

„Mein Vater meinte einmal zu mir, dass die Dunkelheit nichts schlimmes ist", sagte Hermione und drehte sich auf den Rücken, um in den Himmel zu blicken. „Wir sind wie Sterne, überall verteilt am Firmament. Nur wenn es dunkel ist, kann man uns leuchten sehen und wir sind stark und wunderschön. Gäbe es keine Dunkelheit, gäbe es auch keine Sterne und keiner könnte uns sehen und bewundern."

Draco schwieg eine Weile, dann hörte sie sein belustigtes schnauben. „Das hört sich fast wie etwas an, was Großvater Cygnus gesagt hätte. Er war der Vater meiner Mutter."

Er deutete mit seiner Hand hinauf an den Sternenhimmel. „Siehst du dort. Etwas entfernt vom Polarstern? Das ist der Drache, nach dem Sternbild wurde ich benannt. Er geht niemals unter und ist das ganze Jahr am Himmel zu sehen."

„Wo?", fragte Hermione und suchte den Sternenhimmel ab. Draco zückte seinen Zauberstab und markierte wie im Astronomie Unterricht die Sterne. Jetzt erkannte sie ihn auch.

„Siehst du, also brauchst du dir keine Sorgen um die Dunkelheit machen. Denn sie macht dich nur stärker", sagte sie und Draco griff nach ihrem Gesicht. Fuhr mit seinem Fingerknöchel über ihr Kinn.

„Du bist mein Polarstern, Myonie. Der hellste Stern am Himmel, nach dem sich alle ausrichten, wenn sie nichtmehr wissen, wo sie sind. Egal wie dunkel es ist, du leuchtest nur umso stärker."

Hermione musterte Dracos ernstes Gesicht und konnte nicht verhindern, dass sich ein verlegenes Lächeln auf ihre Lippen stahl. Wie konnte Draco nur so wahnsinnig kitschige Dinge von sich geben und dabei so ernst bleiben. Hermione drückte ihr Gesicht an Dracos Brust. Sie konnte mit kitsch nicht umgehen, genauso wenig wie sie gut mit Komplimenten umgehen konnte. Aber zu einem romantischen Candle-Light-Dinner gehörte wohl auch kitsch und sie mochte es. Sie mochte es wirklich.