Kapitel 70

kinky

ungewöhnliches sexuelles Verhalten mit einbeziehen oder unkonventionelle sexuelle Praktiken ausleben

„Kommst du noch mit in den Raum der Wünsche?", wollte Draco wissen, als er sich aufgerichtet hatte.

Er reinigte sich mit seinem Zauberstab und sie spürte, dass er auch ihren Körper reinigte, bevor er den Zauberstab wegsteckte.

„Ja, ich hatte sowieso nicht vor im Gryffindorturm zu übernachten", sagte sie und wollte sich wieder anziehen, doch Draco hielt sie auf.

„Ich glaube ich hätte Lust einen kleinen Spaziergang mit dir zu machen. Was hältst du davon?"

„Einen Spaziergang?", fragte Hermione irritiert. Sie hatte tatsächlich keine Ahnung, was Draco meinte.

„Ich nehme dich an der Leine und führe dich bis zum Raum der Wünsche. Nackt versteht sich", erklärte er und Hermione sah ihn fassungslos an.

„Nein", entschied sie resolut. Das war ihr eindeutig zu krass. Draco sah fast etwas traurig aus.

„Ich belege dich auch mit einem Desillusionierungszauber, falls uns jemand begegnet. Es braucht dich schließlich keiner sehen. Ich weiß, dass du neben mir herläufst, und du weißt es ganz sicher auch."

Draco hatte sie selten so bittend angesehen und sie konnte ihm diesen Wunsch einfach nicht abschlagen. Außerdem spürte sie ziemlich genau den Nervenkitzel, den es ihr verursachen würde, nackt durch Hogwarts zu laufen.

„Ich darf meine Unterwäsche anziehen", erwiderte sie und Draco begann zu strahlen.

„Nur dein Höschen", beschloss er und Hermione nickte ergeben. Worauf hatte sie sich da nur eingelassen.

Draco ließ zu, dass sie ihren plötzlich viel zu knappen Slip wieder anzog und stopfte den Rest ihrer Kleidung in seine Tasche. Anschließend verzauberte er das Seil, mit dem er sie gefesselt hatte, damit es kürzer wurde.

„Dann komm her meine Süße", forderte er ziemlich zufrieden und Hermione lächelte ihn nervös an, als sie zuließ, dass er eine Schlaufe durch ihr Halsband fädelte und das Seil daran befestigte.

„Dann lass mich dich ausführen", sagte Draco begeistert und Hermione fühlte, wie ihre Beine ziemlich weich wurden bei dem Gedanken, jetzt, so nackt wie sie war, mehr als sieben Stockwerke durch Hogwarts zu laufen.

Sie griff nach Dracos Hand.

„Wir nehmen den kürzesten Weg, okay?", bat sie und sie fühlte sich fast als würde sie betteln.

Dracos Gesichtsausdruck wurde fast etwas sanfter, als er sich vorbeugte und ihr einen ziemlich liebevollen Kuss zu geben.

„Nur für dich."

Es war schwer in Worte zu fassen, was Draco dabei empfand, Hermione an ihrer Leine durch Hogwarts zu führen. Er konnte sie nicht sehen, da sein Desillusionierungszauber sie verbarg, aber er hörte das Tapsen ihrer Schritte wo ihre nackten Füße über den Boden liefen und ihr schnelles aufgeregtes atmen. Er glaubte das Adrenalin beinah zu spüren, dass durch ihren Körper jagte und sie immer wieder nervös an der Leine ziehen ließ, sobald das kleinste Geräusch zu hören war. Draco ging es nicht anders. Der Nervenkitzel bemerkt zu werden schoss ihm bis in die Fingerspitzen und ließ ihn die Leine etwas fester nehmen. Besonders als er in der Ferne ein paar Schüler hörte, die noch vor Beginn der Sperrstunde in ihre Gemeinschaftsräume eilten. Es gab einfach kein anderes Wort dafür. Er fühlte sich irgendwie verdammt kinky bei dem, was sie hier taten und es fühlte sich ziemlich geil an.

Fast erleichtert atmete er aus, als sie unbehelligt im siebten Stock ankamen und den Raum der Wünsche betraten. Er nahm den Zauber von Hermione und sie grinste ihn ziemlich breit an.

„Siehst du nichts passiert, mein verschrecktes kleines Einhornfohlen", neckte Draco sie grinsend und Hermione lachte erleichtert auf.

„Das war absolut verrückt, Draco", sagte sie und schlag die Arme um ihn um ihn zu küssen. Nur zu gerne erwiderte er ihren Kuss.

„Das macht es nur noch besser", antwortete er und hob sie hoch. „Jetzt komm ins Bett. Ich wärme dich, du bist eiskalt."

„Meine Füße besonders", maulte sie grinsend und er setzte sich mit ihr ins Bett, um ihre Füße zu reiben und aufzuwärmen. Sie lachten beide ausgelassen durch das aufgepeitschte Adrenalin und es fühlte sich gut an. Fast wie ein Hauch von Freiheit.

Hermione fühlte sich vollkommen überdreht, als Draco ihre Füße warm rieb und sie unter die warme Decke steckte. Sie kicherte und wand sich unter ihm. Sie versuchte nach ihm zu greifen und weil sie es unfair fand, dass nur sie nackt war, zog sie ihm kurzerhand das Hemd aus. Sie balgten sich wild im Bett. Ihre Lippen schnappten nacheinander und irgendwann schaffte es Hermione Draco auf den Rücken zu bugsieren. Sie atmete schwer, ließ es sich aber nicht nehmen sich triumphal auf seiner Hüfte zu platzieren. Sie spürte nur zu gut seine Erektion gegen ihre Scham pochen.

„Und was jetzt meine Süße?", wollte Draco wissen, er war kein bisschen außer Atem und grinste sie ziemlich zufrieden an, wie er unter ihr lag. Provozierend griff er an ihre Hüfte, um sich von unten gegen sie zu reiben.

„Jetzt hole ich mir meine Belohnung dafür, dass du mich an der Leine herumführen durftest", sagte sie und rutschte tiefer. Sie senkte ihre Lippen auf seinen Hals, saugte daran und verpasste ihm einen ziemlich großen gut sichtbaren Knutschfleck. Zufrieden mit ihrem Werk küsste sie sich tiefer. Hauchte sanfte Küsse auf sein Schlüsselbein, bevor sie sich tiefer küsste, mit ihrer Nase über die feinen blonden Haare rieb, die in seiner Hose verschwanden und ihn damit gequält zum Stöhnen brachte.

Siegesgewiss grinste sie in sich hinein. Es gab genau zwei Dinge die Draco immer dazu bringen würden geil zu werden. Das eine war, wenn sie mit unschuldigem Blick versaute Dinge tun wollte und das zweite war, wenn sie ihn zärtlich und sanft berührte. Sie hatte keine Ahnung, warum er so drauf stand und es stand im starkem Kontrast zu allem, was er mit ihr tat. Aber ihn damit zu necken tat sie nur zu gerne.

Vorsichtig öffnete sie seine Hose, presste ihre Lippen gegen seine Boxershorts und atmete ihren heißen Atem gegen seinen pochenden Schwanz. Draco atmete gequält aus und als sie hochsah bemerkte sie, dass er seine Arme auf seine Stirn gelegt hatte und gegen die Erregung ankämpfte.

Mit einem diabolischen Grinsen fuhr sie fort ihm ganz langsam die Hose auszuziehen. Mit einiger Genugtuung bemerkte sie das Präejakulat, dass einen kleinen feuchten Fleck auf seiner Shorts bildete. Sie roch daran, stülpte ihren Mund auf die Stelle und benetzte seine Shorts mit ihrem Speichel, um an seiner Eichel zu saugen. Draco fluchte leise in sich hinein, machte aber noch immer keine Anstalten sich zu bewegen.

Irgendwann beschloss Hermione, dass sie so nicht weiterkommen, würde. Sie zog ihm seine Boxershorts aus und er ließ es anstandslos zu. Kurz rieb sie ihre Wange an seinem dicken Schaft und als sie zu ihm nach oben Blickte begegneten sich ihre Blicke. Langsam streckte sie die Zunge aus, ließ sie sanft über seine Hoden wandern und erfreute sich an seinem zuckenden Schwanz, der gegen ihre Stirn drückte. Vorsichtig schob sie seine Hoden zu Seite und leckte über den Damm, was Draco ein Scharfes einatmen entlockte. Er mochte es, wenn sie das tat. Außerdem versetzte es ihr einen perversen Kick an seinem Anus herumzuspielen und ihn unkontrolliert zucken zu lassen.

Doch noch immer brachte die Behandlung nicht den gewünschten Effekt, weshalb sie sich aufsetzte und ihr Höschen auszog, bevor sie wieder über ihn krabbelte. Innerlich verfluchte sie Dracos Selbstbeherrschung. Sie war wahnsinnig erregt, schon seit er sie mit dieser verdammten Leine durch Hogwarts geführt hatte und sie sich nackt und schutzlos dem Blick der Porträts ausgesetzt gefühlt hatte.

Hermione kniete sich über sein hoch aufgerichtetes Glied. Ließ es leicht gegen ihre Vagina stoßen und genoss den Gedanken wie es sein würde, wenn er gleich in ihr wäre. In Gedanken schloss sie die Augen und griff nach seinem großen schönen Penis, rieb seine Eichel gegen ihre Vulva und ergötzte sich an der süßen Qual. Die seine sanfte heiße Spitze an ihrer Haut verursachte.

Sie war so in ihr tun versunken, dass sie beinah das Gleichgewicht verlor, als sie plötzlich ein Rucken an ihrem Hals spürte. Draco hatte sie mit der Leine zu sich heruntergezogen und hielt ihr Gesicht nur Zentimeter von seinem Kopf entfernt.

„Schieb ihn rein", knurrte er und sie konnte nur zu gut seine unterdrückte Erregung erkennen.

„Darf ich nicht noch ein bisschen mit ihm spielen?", fragte sie unschuldig und legte ihren besten Schmollmund auf.

Draco stöhnte auf und zog sie noch etwas näher. „Elendes, manipulatives, kleines Luder", zischte er gegen ihre Lippen und ehe Hermione darauf reagieren konnte drang er von unten in sie ein. Sie hatte kaum einen Augenblick die starke Penetration genossen, als Draco sie nicht auch schon auf den Rücken gedreht hatte, um sich über sie zu knien. Sie wollte nach ihm greifen, doch er packte ihre Hände und pinnte sie über ihrem Kopf aufs Bett.

„Glaub bloß nicht, dass ich dich nicht durchschaut habe, Myonie", knurrte er und seine Pupillen waren groß und schwarz vor Lust. Grob fasste er ihr linkes Bein, drückte es nach oben, bis es an ihrer Schulter anstieß, bevor er bis zum Ansatz in sie eindrang. Erleichtert stöhnte sie auf, doch Draco ruckte an ihrem Halsband und sie öffnete wieder die Augen.

„Was sagt man", fordert er zu wissen und Hermione brauchte keinen einzigen Augenblick überlegen, als sie antworte.

„Danke, Sire", antwortete sie sofort und Draco schnaubte zufrieden, bevor er ihr endlich gab, was sie so sehr wollte.

Draco fluchte innerlich, als er immer wieder tief in ihren gierigen Körper stieß. Dieses elende durchtriebene Miststück. Hatte ihn voll ausgespielt. Er hätte ihr nicht erlauben dürfen ihn anzufassen. Aber sie hatte es einfach getan und er hatte sie gewähren lassen. Hatte gedacht er hätte sich unter Kontrolle, aber das war Bullshit. Wie verdammt gut er sich unter Kontrolle hatte, bewies er gerade damit wie er sie ziemlich hart gegen das Bett fickte. In seiner Wut auf sich selbst stieß er nur immer fester zu. Es war so ultimativ geil, aber der Kontrollfreak in ihm schäumte geradezu vor Wut.

„Es ist so gut, es ist wo wahnsinnig gut", wimmerte sie unter ihm und warf den Kopf hin und her.

Er beugte sich vor und presste seine Lippen auf ihre, küsste sie gierig und verlangend und in dem Moment war es einfach nur scheiß egal, dass er ihrer Manipulation nachgab.

„Du musst in mir kommen, bitte. Bitte komm in mir, Draco", flehte sie fast schon gegen seine Lippen. „Du hast es heute noch gar nicht getan und ich brauch das so sehr. Bitte, spritz in mich."

Draco genoss ihren Tonfall so sehr und sein Griff um ihre Hände lockerte sich etwas, als er gleichmäßiger in sie zu stoßen begann. Als er begann darauf zu achten, wie er in sie eindrang und es so zu tun, dass sie es mochte. Den Winkel suchte, der sie immer zum Orgasmus brachte. Er liebte diese Frau und ihr zu geben, was sie wollte, war manchmal auch einfach okay und sich einzugestehen, dass er ihr nicht widerstehen konnte war auch vollkommen in Ordnung.

Genießend schloss er die Augen, als er ihren Körper unter sich beben spürte ihre Leidenschaft, als sie sich um ihn zusammenzog und das Gefühl einfach loszulassen und mit ihr zu kommen und sich tief ganz tief in diesem wunderbaren Körper zu vergraben und einfach zu genießen, was sie gemeinsam hatten.

Eng umschlungen lagen sie im Bett, nachdem sie gekommen waren und Hermione genoss es ihr Gesicht an Dracos Brust zu vergraben und nur ihn zu riechen. Den leichten Schweiß zu schmecken der sich auf seinem Körper gebildet hatte und einfach nur zu entspannen.

„Zufrieden?", fragte Draco irgendwann und sie bemerkte, dass er mit ihren Locken spielte und die Leine von ihrem Halsband löste.

„Sehr zufrieden", antwortete sie und lächelte ihn breit an.

„Gut", sagte er nur und barg sie in einen Armen. Sie rieb zufrieden ihre Nase an ihm und lächelte selig in sich hinein. Eine angenehme Stille breitete sich aus, bis Hermione irgendwann das Wort ergriff.

„Du hast heute mit Legilimentik in mir gelesen, kann das sein?", wollte sie wissen. Draco hatte gemeint, dass er es nicht tun wollte und es war auch erst das zweite Mal gewesen.

„Ja. Ich habe nicht viel gemacht. Aber ich war mir nicht sicher, ob ich mit dieser ganzen Sache mit Potter nicht zu weit gehe und musste sicher sein, dass ich einfach weitermachen konnte", gestand er ein und irgendwie erschien ihr das eine ziemlich liebevolle Erklärung zu sein.

„Es war okay. Also ich meine, es war wirklich grenzwertig und ziemlich gemein, aber es war okay", sagte sie und fügte dann hinzu. „Mach das nur bitte niemals mit Rons aussehen. Ich weiß nicht, ob ich das ertragen könnte."

„Ist Weasley sowas besonderes", fragte Draco und sie bemerkte etwas, dass sie nur ganz selten bei ihm hörte. Eigentlich fast nie. Eifersucht.

„Naja, ich war mal in ihn verliebt und Ron ist wirklich nett. Nicht so wie Harry. Harry ist manchmal ein ziemlicher Egoist und störrisch bis zum Umfallen. Ich konnte immer problemlos mit Harry streiten, ohne mich schlecht zu fühlen. Aber mit Ron konnte ich nie streiten. Es hat immer weh getan mit ihm zu streiten und ich weiß nicht, ob ich sowas wie heute emotional mitmachen könnte."

„Du liebst ihn noch", warf Draco ihr vor und rückte ein Stück von ihr ab.

„Nein, das tue ich nicht", widersprach Hermione ärgerlich.

„Warum ist es dir dann nicht egal, ob ich Potters oder sein Aussehen nehme", wollte Draco wissen und eine ziemlich steile Falte bildete sich zwischen seinen Augenbrauen.

„Ich weiß es nicht", sagte Hermione hilflos und setzte sich auf. „Der Gedanke fühlt sich einfach nur falsch an. Du weißt, dass ich dich liebe. Du hast es mit Legilimentik überprüft. Also tu nicht so, als würdest du daran zweifeln."

„Dann sag mir, warum du Probleme hättest, wenn ich Weasleys Gestalt annehmen würde. Mal ganz davon abgesehen, dass ich den Gedanken irgendwas, wo Wiesel drinnen ist zu mir zu nehmen zum Kotzen finde."

„Jetzt hör auf so zu reden", erwiderte Hermione ärgerlich.

„Warum? Es gibt dafür keinen Grund, wir wissen beide, was ich von diesem Abschaum halte."

„Oh bitte, das muss ich mir nicht anhören!", fauchte Hermione und stand auf.

„Ist es so einfach dich loszuwerden? Einmal sage ich etwas, was dir nicht gefällt und schon bist du weg?", wollte er wissen und Hermione ballte die Hände zu Fäusten.

„Ich brauche mir nicht anhören, wie du meine Freunde beleidigst, nur weil du mit deiner Eifersucht nicht klarkommst. Reiß dich zusammen, Draco."

„Ich komme mit meiner Eifersucht nicht klar? Ich! Wer kann es denn nicht ertragen, wenn ich eine andere Frau flachlege. Wer hat denn Wochen damit verbracht jeden Abend weinend über dieser dämlichen Karte zu sitzen und mir zuzusehen, wie ich mein Leben genieße!"

Hermione wusste einfach nicht, was sie darauf erwidern sollte. Es tat einfach nur weh und es tat auf eine Art weh, wie Draco sie noch nie verletzt hatte. Bevor sie sich wirklich dafür entschieden hatte, war sie zu Dracos Tasche auf dem Boden gegangen und hatte ihre Kleidung herausgezogen. Sie fischte ihr Höschen vom Bett, wo sie es achtlos hingeworfen hatte und zog sich an. Draco kommentierte es nicht. Er stierte sie nur böse an und als sie den Raum der Wünsche verließ, wünschte sie sich einfach, er würde sie aufhalten. Er würde sie in den Arm nehmen und festhalten und einfach dafür sorgen, dass sie nicht weggehen konnte. Aber Draco hielt sie nicht auf. Er tat einfach Garnichts und als sie vor dem Raum der Wünsche trat und die Tür hinter ihr verschwand wusste sie einen Moment nicht, was sie tun sollte.

Zornig starrte Draco auf die Tür durch die Hermione gerade verschwunden war. Wie konnte sie Weasley ihm vorziehen. Wie konnte sie einfach so gehen und ihn hier zurücklassen. Er hatte es ihr nicht erlaubt.

Aber er hatte sie auch nicht aufgehalten, wisperte eine böse Stimme in seinem Kopf. Er hatte gewusst, dass er sie verletzen würde, als er das gesagt hatte und er hatte es absichtlich getan und allein der Gedanke sorgte dafür, dass er sich schlecht fühlte.

Frustriert vergrub er sein Gesicht in seiner Hand. Er wusste selbst genau, warum er solche Probleme mit Weasley hatte. Es hatte nichts mit Hermione und alles mit Weasley zu tun. Denn Weasley liebte sie. Er liebte seine Myonie. Weasley hatte ihn ins Koma geprügelt, weil er angedeutet hatte sie missbraucht zu haben. Er war mitten im Krieg durch ein ganzes Land appariert nur um sie zu finden. Weasley liebte Hermione und Draco hatte Probleme damit, wenn sie ihn mochte. Weil Weasley einfach mehr von ihr wollte als einfach nur seinen Spaß. Er wollte so viel von ihr wie Draco. Er wollte ihre Liebe und ihre Zuneigung und die Wärme und Geborgenheit ihrer Anwesenheit und das Sorgte dafür, dass er es einfach nicht ertrug, dass Weasley etwas Besonderes für Hermione war.

Plötzlich fühlte er sich wahnsinnig allein und irgendwie war ihm kalt. Er wollte nicht mit ihr streiten. Nicht wegen Weasley. Das war Weasley einfach nicht wert. Er war es nicht wert, dass sie ihn mochte und er war es nicht wert, dass sie wegen ihm stritten und am wenigsten war er es wert, dass er Hermione wegen seiner bescheuerten Eifersucht gegenüber Weasley weh tat.

Zynisch musste Draco an etwas denken, was sein Patenonkel zu ihm gesagt hatte: „Vergiss deinen Stolz, sonst ist sie weg, bevor du es dich versiehst." Manchmal hasste er Snape für diese Einsichten.