Kapitel 5
Begreifen
geistig erfassen, in seinen Zusammenhängen erkennen, verstehen
Erleichtert atmete Hermione auf, als sie in ihrem Bett im Gryffindorturm erwachte. Ihr tat nichts mehr weh und sie fühlte sich ausgeschlafen. Das Einzige, was störte war dieses unangenehme Unbefriedigte ziehen in ihrer Körpermitte. Sie hasste diese Zeitschleife. Aber wenigstens war sie Malfoy losgeworden.
Gut gelaunt schwang sie die Beine aus dem Bett und streckte sich zufrieden. Vielleicht würde sie heute in die Bibliothek gehen. Aber erstmal hatte sie Lust auf Frühstück. Eigentlich hatte sie nicht mehr Hunger als jeden Freitag, aber irgendwie war sie so hungrig und durstig gewesen als sie eingeschlafen war, dass sie richtig Lust auf Essen hatte.
In der Großen Halle würdigte sie Malfoy nicht eines Blickes. Er sollte bloß nicht auf den Gedanken kommen, sie könnte etwas von ihm wollen. Sie wusste jetzt, dass er ihre Blicke viel zu gut interpretieren konnte.
Nach dem Essen ging sie mit Harry und Ron zu Zauberkunst, bevor sie sich etwas nach hinten fallen ließ, während der Fette Mönch durch sie hindurchschwebte. Das funktionierte immer.
Gut gelaunt wechselte sie die Richtung und machte sich auf den Weg zur Bibliothek, als sie eine Hand spürte, die sich eisern um ihr Handgelenk schloss und einen Augenblick später fand sie sich in einer Besenkammer wieder.
Draco hielt beim Frühstück nach seinem kleinen Schlammblut Ausschau und war überrascht sie etwas später als letztes Mal in die Große Halle kommen zu sehen. Aber das war nichts Ungewöhnliches. Zeit war Chaos. Nichts lief zwei Mal genau gleich ab. Dieses Mal sah sie nicht in seine Richtung. Beachtete ihn nicht und irgendwie missfiel es ihm.
Er würde sie nicht entkommen lassen und er hatte wenig Lust zu warten, bis sie sich wieder in das Vertrauensschülerbad schlich. Er würde sie sich einfach gleich holen.
Mit etwas Abstand folgte er ihr, als sie mit Potter und Weasley vom Frühstück aufstand. Sie war geschickt musste er zugeben. In einem Moment unterhielt sie sich noch mit Weasley im nächsten hatte sie sich weggedreht und war in einen anderen Gang verschwunden der Richtung Bibliothek führte.
Bevor sie ihn entdecken konnte, packte er sie am Handgelenk und zog sie in einen Besenschrank. Er war heute Morgen mit einer grauenvollen Erektion aufgewacht. Es wurde Zeit, dass er sich an ihr befriedigen konnte.
Sie schrie erschrocken auf und er erstickte den Schrei, indem er seine Lippen auf ihren wunderbaren weichen Mund presste, während er ihren zierlichen Körper an die Wand drückte. Ihr Geruch war betörend. Er hatte ihn noch nie so direkt wahrgenommen. Er war ihr noch nie so nah gewesen, als sie noch Kleidung getragen hatte.
Seine Zunge fuhr begierig in ihren Mund und er öffnete sich bereitwillig für ihn. Ihre Zunge wand sich um seine und sie war so lebendig. Er saugte an ihren Lippen und sie stöhnte erregt auf. Sein Penis wölbte sich begierig gegen seine Hose nur allein davon, sie zu küssen.
„Du bist berauschend", wisperte er rau und fuhr mit seiner Hand ihr Bein entlang, bis unter ihren Rock. Er knetete ihre Hintern und presste sie an seinen steifen Schwanz, bevor ihre Münder sich erneut trafen.
Hermione brauchte einen Moment, um zu realisieren was geschah. Sie fand sich in einer dunklen Besenkammer wieder und Malfoy drängte sie gierig an die Wand. Er küsste sie besitzergreifend und Hermiones erster Impuls war, den Kuss heftig zu erwidern. Sie hatte keine Ahnung wie sie sich in diese Situation gebracht hatte. Aber sie war erregt. Sie war geradezu notgeil wie jeden Freitag und Malfoys hemmungslose Küsse und sein unverhohlenes Begehren ließen ihren Körper erbeben. Sie spürte nur zu genau seinen erigierten Penis, der sich an sie drückte. Sie wollte ihn spüren. Sie wollte unter ihm kommen. Es war wie eine verbotene Sucht, der sie frönte und die alle ihre guten Vorsätze hinwegspülte.
Hermione nestelte an seiner Krawatte herum und löste den Knoten. Malfoy ließ einen Moment von ihr ab und heftig keuchend öffnete er seine Hose. Er ließ ihr nicht viel Raum. Bevor er sie hoch hob und gegen die Wand presste.
Sie half ihm ihr Höschen etwas zur Seite zu schieben und er schob seinen großen Schwanz in sie.
Scharf zog sie die Luft ein, als ein süßer Schmerz durch ihren Körper fuhr. Sein großer Penis drang unerbittlich in sie ein und Malfoy pinnte sie nur noch fester an die Wand. Seine Hände krallten sich in ihren Hintern.
Draco schloss genießend die Augen, als er seinen Penis in ihrem willigen heißen Loch versenkte. Sie war so gut. Sie war jedes mal, die er sie bis jetzt gehabt hatte, so gut gewesen. Er hörte, wie sie die Luft einzog, doch bereits bei seinem ersten Stoß stöhnte sie willig auf. Ihr Atmen strich über seinen Hals und er hatte seine Hände auf ihren perfekten Hintern gelegt, um sie oben zu halten, während er in sie stieß.
„Tiefer", wimmerte sie in einen Armen und er bewegte sie geradezu auf seinem Schwanz. Schweiß lief ihm den Rücken runter, doch es kümmerte ihn nicht. Alles, was ihn kümmerte, war dieses geile kleine Schlammblut, dass sich gerade um seinen harten Schwanz wand wie eine perfekte Hure.
Er spürte wie sie in seinen Hals biss und er ließ es zu, während er sie immer härter gegen die Wand fickte.
Sie zitterte und bebte in seinen Armen und er spürte, wie ihr Körper sich orgasmisch um seinen Schwanz zusammenzog, während er immer heftiger in sie stieß. Er würde nichtmehr lange brauchen. Ihre Zügellosigkeit machte ihn an. Stöhnend ergoss er sich in ihren atemberaubenden Schlammblutkörper und musste sich an der Wand abstützten, damit ihm nicht schwarz vor Augen wurde.
Er brauchte einen Moment, dann lehnte er sich zurück. Er ließ sie runter und sie sank keuchend gegen die Wand hinter ihr. Sie sah atemberaubend aus, so zerzaust mit geschundenen wunden Lippen und roten Wangen.
Schwer atmend schloss er seine Hose und zog seinen Zauberstab.
Ihre schreckensgeweiteten Augen blickten auf den Stab. Es war, als würde sie ahnen, was er tun wollte.
„Bitte nicht den Imperius", flehte sie und Draco traf es wie ein Schlag. Entsetzt taumelte er einen Schritt zurück.
„Was?", krächzte er.
Langsam nahm die Welt um sie wieder Gestalt an, als sie sich an die dreckige Wand der Besenkammer lehnte gegen die Malfoy sie gerade gefickt hatte. Ihre Beine zitterten. Das Erste, dass sie wieder wahrnahm, als sie aufblickte, war Malfoy, der im schwachen Licht, dass unter dem Türschlitz hindurchschimmerte seinen Zauberstab zog.
Nein, das durfte nicht wieder passieren. Sie wollte nicht, dass ihr Verstand sich wieder so abartig in Watte gepackt anfühlte. Das durfte nicht passieren. Sie versuchte an ihren Zauberstab zu kommen. Sie musste Zeit gewinnen und sie sagte das Erste, das ihr einfiel.
„Bitte nicht den Imperius", flehte sie. Sie wollte nicht wieder zu einer hirnlosen Puppe werden.
„Was?", krächzte Malfoy und ihre Finger schlossen sich um ihren Zauberstab. Sie sah hoch, bereit ihm den nächstbesten Fluch entgegen zu schleudern um sich zu verteidigen doch sein Gesichtsausdruck versetzte ihr einen Schlag, sodass ihr die Luft wegblieb.
In seinen Zügen war etwas, das dort nicht sein sollte. Da war Verstehen, da war Erkenntnis und absolutes Entsetzen.
Das durfte nicht sein. Er durfte sich nicht erinnern. Es sollte unmöglich sein. Es gab niemanden, der mit ihr in dieser Zeitschleife festsaß. Sie hatte monatelang gesucht. Hatte ihre Mitschüler beobachtet, aber Malfoy hatte sie nie gesehen. Er war die ganze Zeit wie vom Erdboden verschluckt gewesen. Sie hatte ihn nie gesehen, fast nie. Nie, dass er auffällig gewesen wäre. Bis zu diesem Besuch im Vertrauensschülerbad und dann war er am nächsten Tag wieder dort gewesen und jetzt. Jetzt hatte er sie abgefangen. Mitten auf dem Gang. Obwohl sie ihn hier noch nie gesehen hatte.
„Nein", wisperte sie entsetzt und hob ihren Zauberstab als sie begriff, was das bedeutete.
Pures entsetzen floss durch seinen Körper, als ihm ihre Worte bewusst wurden. Sie konnte unmöglich wissen, was er hatte tun wollen. Sie durfte sich nicht daran erinnern. Es war unmöglich. Das war seine Zeitschleife. Niemand dürfte hier sein. Niemand sollte die Erinnerungen behalten.
Doch ihr Gesichtsausdruck sagte etwas anderen. Sie wusste es. Sie wusste alles, was er ihr angetan hatte. Panik floss durch seine Adern und ihm wurde schlecht. Sein Magen rebellierte bei dem Gedanken, dass sie sich erinnern konnte.
Ohne weiter darüber nachzudenken, stieß er die Tür zum Besenschrank auf und flüchtete.
Das durfte nicht sein. Ihm wurde schlecht. Er stürmte in die nächsten Toilettenräume und ergab sich in eine Kloschüssel. Er konnte nicht anders. Der Gedanke, dass sie noch alles wusste, ließ ihn sein gesamtes Frühstück erbrechen. Irgendwann spürte er nurnoch bittere Galle und sackte an der Toilettentür zusammen.
Wenn sie sich erinnerte, wenn sie Teil seiner Zeitschleife war, dann hatte er sie vergewaltigt. Dann hatte er ein Mädchen vergewaltigt. Der Gedanke sorgte dafür, dass er nochmal aufstoßen musste, um sich zu übergeben.
Er hatte sie vergewaltigt und sie hatte ihn dafür ermordet. Aber warum, bei Merlin, war sie am nächsten Freitag wieder da gewesen. Sie war zu früh gewesen, früher als vorher. Er hatte es ignoriert. Aber sie war da gewesen. Wenn sie gewusst hatte, dass er dorthin kam, warum war sie nicht weggeblieben. Warum war sie wieder nackt im Wasser gewesen, so wie er sie das erste Mal vorgefunden hatte.
Hatte sie das gewollt? Hatte sie gewollt, dass er sich an ihr vergriff? Das gab keinen Sinn. Es machte keinen Sinn, dass sie nochmal zu ihm gekommen war. Er schluckte hart und das erbrochene in seinem Mund schmeckte widerlich.
Er wusste genau, wie sie gewesen war, als er sich ihr aufgedrängt hatte. Er hatte es ihr gesagt, nachdem er sie das letzte Mal im Raum der Wünsche vergewaltigt hatte. Sie war pervers und abartig und krank und stand darauf von ihm gefickt zu werden. Sie war ein widerliches Schlammblut und stand darauf sich von einem Todesser vergewaltigen zu lassen und er war nicht besser. Er war genauso widerlich und abartig und krank. Er wollte ein Schlammblut ficken.
Er erinnerte sich an ihren Gesichtsausdruck als sie ihn angefleht hatte sie nicht mit dem Imperius zu belegen. Vielleicht stand sie drauf, aber er war wohl zu weit gegangen. Bei Merlin er hatte das Mädchen den ganzen Tag unter dem Imperius gehalten und sie immer wieder missbraucht.
Zitternd atmete er aus.
Es war nichts Schlimmes, solange es sich nur in seinem Kopf abspielte. Alles, was innerhalb dieser Zeitschleife ablief, war nur in seinem Kopf. Es würde keine Spuren mehr davon geben, sobald er in die lineare Zeit zurückkehrte. Er hatte keine Probleme damit gehabt dort seine Fantasien auszuleben. Denn es gab keine Konsequenzen. Jeder Mensch hatte perverse Fantasien, die er ausleben konnte, wenn es keine Konsequenzen hatte. Aber wenn sie sich erinnerte. Wenn sie Teil dieser Zeitschleife war, dann hatte er sie vergewaltigt und missbraucht. Egal wie sie es empfand.
Er rollte seinen linken Ärmel hoch und starrte auf das Dunkle Mal. Er hatte sich ihr gegenüber genau so verhalten sie sie es von einem Todesser erwartete und dass widerte ihn an. Er wollte so nicht sein. Er musste. Er hatte keine Wahl, aber er wollte kein Mörder und Vergewaltiger sein.
Tränen liefen ihm über die Wangen und er schlug seinen Kopf gegen die Kabinenwand hinter sich. Aber er war es. All das. Er hatte bewiesen, dass er ein Schlammblut vergewaltigen konnte. Er war dabei ein richtiger Todesser zu werden. Sein Vater wäre stolz.
Unfähig sich zu bewegen lehnte Hermione an der Wand des Besenschranks. Ihre Beine gaben unter ihr nach und sie rutschte zu Boden, während sie die Tür anstarrte durch die Malfoy verschwunden war.
Er war Teil dieser Zeitschleife. Es war nicht vorbei. Er wusste noch alles. Er wusste, wie sie sich von ihm hatte nehmen lassen. Dass sie sich ihm praktisch angeboten hatte, als er das zweite Mal ins Vertrauensschülerbad gekommen war. Sie hatte sich ficken lassen, nachdem er den Imperius aufgehoben hatte und eben gerade. Sie hatte sich nicht gewehrt. Sie war willig in seine Arme gefallen und hatte sich auf seinen Todesserschwanz geschoben.
Entsetzt schloss Hermione die Augen. Er würde sich immer an alles erinnern können. Es war der blanke Horror. Ihr schlimmster Albtraum.
Sie spürte die Nässe zwischen ihren Beinen. Wo er in sie abgespritzt hatte. Sie fühlte sich widerlich. Sie hatte sich bis jetzt nie widerlich gefühlt, denn es war nur eine abartige, perverse Fantasie gewesen. Doch wenn er sich erinnerte. Wenn er es wusste, machte es das plötzlich real.
Aber es musste auch für Malfoy ein Schock gewesen sein. Sie glaubte nicht, dass er gewusst hatte, dass sie beide sich Erinnerten. Sie hatte sein Entsetzen gesehen. Hermione bekam ein flaues Gefühl im Magen. Sie hatte ihn mit dem Todesfluch ermordet. Er wusste es. Er wusste, dass in ihr genug Dunkelheit war, um dem Todesfluch zu morden.
Er war ein Todesser. Es war nicht überraschend, dass er den Imperius-Fluch benutzte. Es war nicht mal überraschend, dass er ein muggelstämmiges Mädchen vergewaltigte. Vielleicht war das für ihn normal. Aber sie hatte den Todesfluch benutzt. Sie hätte es niemals getan, wenn sie sich nicht in einer Zeitschleife befunden hätten. Nichts von dem wäre geschehen. Aber es war geschehen und dass er es wusste, machte es plötzlich real.
Zitternd zog Hermione die Beine an ihren Körper und schlang ihre Arme darum. Sie hasste diese Zeitschleife.
Nachwort:
Hallo zusammen,
da ich die nächsten Tage nicht dazu kommen werde etwas hochzuladen, gibt es heute etwas mehr. Wenn ihr also die nächste Woche nichts zu lesen bekommt, keine Sorge es geht weiter!
Ich denke mit den ersten fünf Kapitel haben wir den Auftakt dieser Fanfiktion hinter uns. Ich bin gespannt, was ihr dazu denkt. Ich würde mich freuen wenn ihr mir einen Kommentar da lasst.
Schönes Wochenende und bis nächste Woche.
LG
Salarial
