Kapitel 76

schätzen

(von etwas) viel halten, (auf etwas) besonderen Wert legen; sehr mögen

Nervös öffnete Hermione den Drehverschluss der Destille und achtete penibel genau darauf, dass nicht mehr als drei Tropfen in die kleine Phiole fielen. Erleichtert stellte sie die Phiole neben den Kessel und sah auf die Uhr an der gegenüberliegenden Wand. Sie war fast zwei Stunden schneller, als wenn sie nach Mallorca apparieren musste. Das war ein deutlicher Fortschritt.

Angespannt sah sie sich um. Sie stand an einem kleinen Labortisch in Fred und Georges Wohnung direkt über ihrem Ladengeschäft in der Winkelgasse. In der Wohnung sah es aus, als wäre das reinste Chaos ausgebrochen. Überall lag dreckiges Geschirr, halb fertig entwickelte Scherzartikel versteckten sich zwischen Packungen von Bertie Botts Bohnen und Butterbierflaschen. Am liebsten hätte Hermione angefangen aufzuräumen. Aber es wäre vergebene Liebesmüh und im schlimmsten Fall würde sie irgendeinen Scherzartikel aktivieren und hier würde das reinste Chaos ausbrechen. Nur zu gut erinnerte sie sich an ihr grauenvolles Veilchen in den letzten Ferien.

Ungeduldig trat Hermione aus der Wohnung und ging ein Stockwerk tiefer. Während der Schulzeit war der Laden nicht ganz so gut besucht, wie während der Ferien. Aber auch jetzt noch drängen sich Kinder mit ihren Eltern durch die Regalreihen. Fred schien sie entdeckt zu haben, denn er kam die Treppe zu ihr hoch.

„Glaubst du wirklich, dass Malfoy hier auftaucht?", wollte er wissen, während er neben sie trat.

„Draco wird kommen. Außer sie erwischen ihn, dann hat er Gift dabei, um sich umzubringen, bevor sie ihn zu lange foltern können", sagte Hermione und beobachtete eine Mutter dabei, wie sie ihrem Sohn das Glas mit den essbaren Dunklen Malen aus der Hand nahm.

„Ich kann es immer noch nicht fassen, dass das alles, was du erzählt hast real ist. Ich meine das mit der Zeitschleife ist schon ziemlich viel. Aber das Malfoy versucht Du-weißt-schon-wen auszuspionieren kann ich mir einfach nicht vorstellen."

„Er tut es aber. Wenn er so schnell wie letztes Mal ist dürfte er innerhalb der nächsten halben Stunde hier sein."

„In der Gestalt von Bellatrix Lestrange", fügte Fred zweifelnd hinzu. Hermione verdrehte genervt die Augen. Sie hatte Fred und George während sie die Brauvorbereitung getroffen hatte die Situation erklärt. Sie waren bereit zu helfen. Aber Fred war mehr als nur zweifelnd.

„Wie willst du ihn von der echten Bellatrix unterscheiden?", fragte Fred weiter.

„Du bemerkst den Unterschied, glaub mir."

Fred wollte etwas erwidern, doch in den Moment läutete eine Glocke. Sofort hechtete Hermione die Treppe zum Lieferanteneingang hinunter der auf der Rückseite des Ladengeschäfts lag.

Hermione riss die Tür auf und vor ihr stand eine in einen schwarzen Umhang gehüllte Gestalt.

„Ich glaube ich bin diesmal unentdeckt geblieben", hörte Hermione die Stimme von Bellatrix Lestrange und winkte ihm schnell hereinzukommen. Ohne auf Fred zu achten bedeutete sie Draco ihr zu folgen.

„Der Trank ist fertig. Schnell", sagte sie und eilte mit Draco zusammen die Treppe in den ersten Stock hinauf. Hermione schüttelte das Destillat in den Kessel und Draco ließ den Dolch hineingleiten.

„Die Weasleys helfen uns?", fragte er angespannt und streifte die Kapuze zurück. Bellatrix langes schwarzes Haar ergoss sich über seine Schultern.

„Ja, auch wenn Fred mir bis eben nicht glauben konnte, dass du wirklich auftauchst."

„Ich glaube es noch immer nicht so wirklich", sagte Fred von der Tür und schloss sie hinter sich.

„Glaub mir, ich finde es ebenso surreal hier zu sein wie du", sagte Draco und ließ sich aufs Sofa plumsen.

Es war noch immer komisch Dracos Haltung in Bellatrix Gestalt zu sehen. Ihr war nie aufgefallen, dass Draco beim Sitzen die Beine so weit auseinander stehen hatte. Wahrscheinlich fiel es nur auf, weil es bei einer Frau so ungewohnt aussah. Seine ganze Haltung war viel zu lässig für Bellatrix enges Korsett und sein Grinsen ziemlich belustigt von der Situation.

Fred warf Draco einen ungläubigen Blick zu, als er begann das Korsett aufzuschnüren.

„Du willst dich hier jetzt doch nicht ausziehen?", fragte er und Draco lachte.

„Ich glaube nicht, dass du eine Ahnung hast, wie scheiße unbequem so ein Korsett ist. Wenn ich mich gleich zurückverwandele, ist mein Körper viel zu breit dafür."

Draco begann weiter das Korsett aufzuschnüren und Hermione beobachtete amüsiert die Situation. Plötzlich begann Draco leise zu fluchen. Er schaffte es gerade noch das Korsett abzulegen, bevor er die Zähne zusammenbiss und auf die Knie sank.

„Ich hasse Vielsafttrank", fluchte er und es war wieder Dracos tiefe Stimme anstatt Bellatrix hohem kreischen.

Fred begann augenblicklich zu lachen als Draco auch aufrappelte. Er trug noch immer Bellatrix Kleid. Der Ausschnitt hing ihm Tief über die Brust und offenbarte den vorher recht gut ausgefüllten BH, den er trug.

„Verdammt Malfoy das ist zu geil", japste Fred und Draco schnaubte nur verächtlich, bevor er seine Kleidung verwandelte.

Einen Moment überlegte Draco, ob er wütend werden sollte, dass Fred Weasley ihn einfach so auslachte. Aber wenn er ehrlich war, musste er wahrscheinlich wirklich ziemlich bescheuert ausgesehen haben. Also gestattete er sich ein kurzes Lachen und ließ sich zurück aufs Sofa sinken.

„Sicher, dass dich diesmal keiner gesehen hat?", wollte Hermione besorgt wissen, während der Weasley noch immer mit den Lachtränen kämpfte und etwas in ein kleines Notizbuch kritzelte.

„Ich hoffe es", antwortete Draco und zog Hermione zu sich. Sie schien etwas unsicher, doch Draco kümmerte es nicht. Er zog sie neben sich und legte seine Lippen ziemlich besitzergreifend auf ihre. Genießend seufzte er auf, als er sie küsste. Es tat wahnsinnig gut sie zu spüren. Ihren sanften Geruch nach Kräutern und Zaubertränken. Ihre weichen, warmen Lippen, die sich willig für ihn öffneten und ihr Atem, der sich mit seinem mischte.

Er hasste es nach Malfoy Manor zu reisen, um den Dolch zu stehlen. Es war ein Spießrutenlauf und jagte ihm das Adrenalin durch den Körper. Sie jetzt hier in seinen Armen zu halten, beruhigte ihn ungemein.

Draco drückte Hermione an sich und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren. Doch sie war ungewohnt unruhig und er ließ von ihr ab. Hatte sie etwa Probleme damit, dass der Weasleyzwilling noch immer im Raum war. Draco sah auf und begegnete Fred Weasleys Blick. Er hatte aufgehört zu lachen und irgendwas war seltsam an seinem Blick. Er sah nicht fassungslos, überrascht oder wütend aus, sondern irgendwie verletzt. Hermione setzte sich auf und warf Fred einen scheuen Blick zu. Draco kannte Fred Weasley nicht. Er wusste nicht, wie er dieses Verhalten deuten sollte. Aber er kannte Hermione und irgendwie schien sie fast so etwas wie ein schlechtes Gewissen zu haben.

„Was läuft zwischen euch beiden?", unterbrach Draco die unangenehme Stille und Hermione presste die Lippen zusammen, bevor sie sich aufsetzte.

„Nichts. Wir haben vor Schulbeginn dieses Jahr Schluss gemacht. Fred hat mich abserviert", sagte sie und klang irgendwie reserviert. Draco warf einen überraschten Blick von Hermione zu Fred Weasley und dieser schien sich ziemlich unbehaglich zu fühlen.

„Ihr Weasleys seid ziemliche Idioten", entschied Draco und verstärkte den Griff um Hermiones Hüfte.

„Dir ist klar, dass du in meiner Wohnung sitzt, Malfoy?", erwiderte Fred und sah ihn düster an.

„Ich will mich nicht beschweren", sagte Draco und hob beschwichtigend die Hände. Er hatte tatsächlich wenig Lust auf das emotionale Dilemma, wenn Hermione noch mit ihm zusammen wäre. Trotzdem war es komisch, dass sie es nie erwähnt hatte. Er hatte immer nur Ron Weasley als Konkurrenz gesehen, aber nie seinen älteren Bruder.

„Ihr seid nicht zusammen, also sehe ich kein Problem darin, dass Myonie jetzt mir gehört. Es gibt keinen Grund, dass es dich stören sollte."

Der Weasley blicke von Draco zu Hermione und atmete einmal tief durch.

„Scheiße, Hermione sag mir, dass er nicht Recht hat", bat er und Draco spürte wie sich Hermione neben ihm aufrichtete und die Schultern straffte.

„Unsere Beziehung hat nichts mit dir zu tun, Fred. Wir sind nur hier, weil wir eure Hilfe brauchen gegen Du-weißt-schon-wen. Was ich mit Draco habe, hat nichts mit dir zu tun."

„Meinst du das wirklich ernst? Glaubst du wirklich, dass das gut gehen kann?", wollte Fred wissen und Hermiones Gestalt spannte sich an. Draco beobachtete sie und was immer sie sagen wollte, es kostete sie einiges an Überwindung.

„Du hattest Recht, weißt du", begann sie und sah zu Fred Weasley auf. „Ich habe dich nicht geliebt. Du hattest Recht mir das vorzuwerfen und ich war dumm es nicht zu bemerken. Aber ich liebe Draco und nichts, was ich für dich empfunden habe, kommt dem auch nur nah, was ich für Draco empfinde. Ich hatte keine Ahnung von Liebe und es tut mir leid, dass wir deswegen gestritten haben."

Draco war gelinde gesagt überrascht. Er hatte keine Ahnung, was zwischen ihnen vorgefallen war, aber es musste wohl ein größerer Streit gewesen sein. Auch Fred schien überrascht zu sein, denn er starrte Hermione einen Moment an. Dann schien er sich zu fassen.

„Ich muss zurück in den Laden", sagte er und Draco hatte fast das Gefühl, als würde er flüchten. „Fackelt mir die Wohnung nicht ab", fügte er hinzu. Wohl in dem lahmen Versuch Humor zu haben. Er schien nicht wirklich in der Verfassung dafür. Der Weasley wandte sich zum gehen, hielt jedoch nochmal in der Tür inne um einen Blick zurück zu werfen.

„Wir reden später," fügte er hinzu. Damit fiel die Tür ins Schloss und Hermione atmete aus.

„Was genau ist vorgefallen?", wollte Draco wissen. Mit einem tiefen seufzen stand Hermione auf und ging zum Kessel, um dem Koboldsilberdolch beim Schmelzen zuzusehen. Draco bemerkte, wie sie nochmal tief einatmete.

Draco wartete geduldig, und Hermione blickte angestrengt in den Kessel. Draco wusste, dass sie sich gerade darüber ärgerte, dass der Trank keine Aktion von ihr forderte. Hermione war nie sonderlich geduldig gewesen und gerade jetzt hätte sie sich Ablenkung gewünscht.

„Wir waren nur ein paar Wochen zusammen. Fred hatte immer viel mit dem Scherzartikelladen zu tun und wenig Zeit für mich. Ich habe ihm das oft vorgeworfen. Er hat mir immer vorgeworfen, dass ich eigentlich nur Sex möchte und kein Interesse an ihm habe. Und irgendwann haben wir uns so gestritten, dass wir uns getrennt haben."

„Und du wolltest nur Sex von ihm?", fragte Draco. Er wusste nicht wie Hermione in anderen Beziehungen gewesen war. Sie hatten dauernd Sex. Weil er es selbst so wollte. Aber Hermione wollte es auch. Er musste sie nie drängen. Sie war eindeutig nymphomanisch veranlagt, wenn er ehrlich war.

„Nicht nur", sagte Hermione und setzte sich wieder zu Draco. Sie griff nach seiner Hand und spielte damit. Draco ließ es zu und musterte ihr Gesicht. Sie sah irgendwie unglücklich darüber aus, wie alles gelaufen war.

„Ich hatte letztes Jahr viele Diskussionen mit meinen Eltern. Ich musste ihnen ein paar unangenehme Wahrheiten über die Zaubererwelt und den Dunklen Lord und den Krieg erzählen. Ich konnte sie davon überzeugen mich nach Hogwarts zurückzulassen, doch dann kam der Brief vom Ministerium mit dem Angebot die Zaubererwelt zu verlassen und sie haben jede Möglichkeit genutzt mir ins Gewissen zu reden, sie zu nutzen. Du kennst die Gründe, warum ich kein Muggel sein will."

Draco griff Hermiones Finger und drückte sie. Er nickte ihr zu und sie fuhr fort.

„Jedenfalls bin ich zu den Weasleys geflüchtet. Es ist einfach dort zu sein. Es ist nicht wie zuhause. Alle sind nett. Keiner macht mir Vorwürfe. Niemand fordert etwas von mir. Es ist ganz anders als zuhause. Ich fühle mich bei den Weasleys wohler als bei meiner eigenen Familie. Ich glaube das war der Gedanke, der mich dazu gebracht hat, irgendwas mit Fred anzufangen. Wir haben uns immer gut verstanden und ich wollte einfach irgendwie dazugehören. Wenn wir zusammen gewesen wären, hätte es alles irgendwie einfach gemacht. Ich hätte irgendwie dorthin gehört. Aber ich habe Fred nicht geliebt. Nur die Vorstellung von meinem Leben mit ihm."

Hermione fühlte sich schlecht das so zu formulieren. Aber es war die bittere Wahrheit.

„Ich wollte das damals nicht einsehen. Jetzt mit etwas abstand, jetzt wo ich weiß, wie es mit dir sein kann, weiß ich das ich Fred Unrecht getan habe. Eigentlich sollte ich froh sein, dass du mich davor bewahrt hast den gleichen Fehler mit Ron zu wiederholen."

„Weil du die Gefühle von einem Bruder auf den anderen projiziert hast", sagte Draco verstehend und Hermione lächelte ironisch.

„Wahrscheinlich war mir unterbewusst immer klar, dass es falsch ist, was ich tue. Aber nachdem Fred mich abgewiesen hatte und Ron dann mit Lavender zusammen kam, anstatt sich für mich zu interessieren ging es mir ziemlich schlecht."

„Aber Weasley liebt dich. Also der jüngere zumindest", sagte Draco und Hermione schnaubte nur.

„Ja, das tut er. Deshalb dachte ich auch er würde irgendwann einsehen, dass wir zusammen sein sollten und auf mich zukommen. Ich wollte nicht den gleichen Fehler wie bei Fred machen und mir vorwerfen lassen, dass ich nur Sex von ihm wollen würde. Ron sollte den ersten Schritt machen. Aber er hat es nicht getan und wenn ich ehrlich bin, bin ich heute ziemlich froh darüber."

„Er hat dir vorgeworfen ihn zu benutzen?", grinste Draco belustigt und Hermione verdrehte die Augen.

„Ich mag Sex. Ich glaube, dass dir das nicht entfallen sein dürfte. Wenn ich es nicht mögen würde, würde ich es nicht dauernd mit dir tun. Es erschien mir einfach normal, dass wenn ich einen Freund habe, ich mit ihm auch Sex habe. Unsere Vorstellung von viel und wenig hat sich nur nicht vertragen. Ich wollte immer mehr, als er mir geben wollte."

Sie hatte sich damals ziemlich schlecht gefühlt. Sie hatte einfach nicht verstanden was schief lief und Fred vorgeworfen er würde sie nicht lieben, weil er nicht dauernd mit ihr schlafen wollte. Er hatte ihr vorgeworfen nur Sex zu wollen und nichts für ihn zu empfinden und irgendwie hatte es dazu geführt, dass sie sich ziemlich frustriert getrennt hatten.

Den wahren Kern ihres Problems hatten sie damals nicht mal ansatzweise gestreift. Sie waren nie über Vorwürfe hinweggekommen, bevor sie sich getrennt hatten. Wahrscheinlich hätte sie sich die Wahrheit damals noch nicht eingestehen können.

„Es ist glaube kein Geheimnis, dass du eine ziemlich nymphomanische Ader hast", sagte Draco zufrieden und Hermione konnte nicht umhin zu grinsen.

„Es wäre gelogen, dass das es anders wäre. Aber ohne dich würde ich wahrscheinlich nie so ungeniert damit umgehen. Ich habe mich nach Fred immer ungut gefühlt Sex zu wollen und es mir lange verboten. Naja, bis zu dieser Zeitschleife. Bis sich keiner mehr daran erinnern konnte. Dann habe ich Jungen in Hogwarts verführt mit mir zu schlafen. Aber ich habe mich immer schlecht gefühlt sie zu benutzen. Es kam mir nie richtig vor und ich wollte so nie sein, aber ich bin wahrscheinlich eine ziemliche Schlampe."

„Du bist meine kleine Schlampe", sagte Draco zärtlich und zog Hermione in seine Arme. Sie drückte ihr Gesicht an seine Brust und atmete tief seinen Geruch ein. Draco verachtete sie nicht, dass sie Sex wollte. Draco hatte sie nie für eine ihrer dreckigen lasterhaften Begierden verurteilt und es tat so wahnsinnig gut.

„Ich bin gerne deine Schlampe und ich liebe den Sex mit dir und es bedeutet nicht, dass ich dich als Person weniger liebe. Es gehört einfach dazu. Ich kann das eine nicht von dem anderen trennen und mir würde es nicht reichen dich nur ab und zu, zu haben. Ich will dich immer. Jeden Tag, ich kann nicht-"

Draco unterbrach ihren Redeschwall, indem er sie hungrig küsste. Hemmungslos erwiderte sie den Kuss und krallte sich an ihm fest. Vergrub ihre Hände in seinem Haar und presste sich an ihn. Ehe Hermione es sich versah, hatte Draco sie auf den Rücken geworfen und seine Hände machten sich gierig daran ihre Hose zu öffnen. Hermione zögerte keinen Moment und griff nach seinem Gürtel, um ihn zu öffnen.

„Ich liebe dich", keuchte Draco zwischen sei Küssen und schob ihre Hose mitsamt ihrer Unterwäsche von ihrer Hüfte.

„Ich liebe dich auch", erwiderte sie und ihre Hand schaffte es sich in seine Hose zu quetschen und seine gierig pochende Erektion zu umfassen. Draco fackelte nicht lange und schaffte es ihre Hose von einem Bein zu ziehen, während die endlich seinen Schwanz befreite. Sie lösten kaum den Kuss, als Draco auch schon zwischen ihre Beine rutschte und seinen Penis an ihrem Eingang positionierte. Er brauchte etwas spucke, da sie noch nicht so feucht war und rieb seinen Penis damit ein, bevor er sich über sie beugte. Seine gierige Zunge drang in ihren Mund ein und Hermione stöhnte laut als Draco sich kurz darauf tief in ihr versenkte. Wollüstig zuckten der Schmerz und die Lust gleichermaßen durch ihren Körper. Sein großer Schwanz dehnte sie, nahm sie in Besitz und sie klammerte sich an Draco fest. Sie brauchte einen Moment sich an ihn zu gewöhnen, bevor er begann verlangend in sie zu stoßen. Gierig spreizte sie die Beine weiter, gab ihm mehr Raum sie zu ficken und es fühlte sich einfach nur richtig an. Sein Atem in ihrem Mund, die Hitze, die durch ihre Körper strömte und das gierige verlangende Ziehen in ihrem Körper, dass nur sein harter großer Schwanz befriedigen konnte. Es fühlte sich einfach nur perfekt an.

„Ich will alles an dir", stöhnte sie gegen seinen Mund und es war das Einzige, was gerade in dem Moment wichtig war. Dracos Hand verfing sich in ihrem Haar, krallte sich daran fest, zog ihren Kopf nach hinten und als sich seine Zähne tief in ihren Hals gruben jagte sie die Lust direkt über den Gipfel. Ungehalten kam sie zum Höhepunkt und Draco stöhnte tief gegen ihren Hals.

Draco hielt kurz inne. Sie spürte seinen Blick auf sich und als sie sich langsam von ihrem Orgasmus erholte, begann er wieder in sie zu stoßen. Tief und gierig und verlangend und sie hob die Beine etwas höher, damit er seinen schönen Schwanz noch tiefer in sie drücken konnte. Sie beobachtete sein Gesicht, lauschte dem erregten Keuchen und bemerkte den leichten Schweißfilm auf seiner Haut als er immer ungestümer wurde, sie genoss ihn einfach nur. Leicht spannte Hermione ihre Beckenbodenmuskulatur an und Draco stöhnte erneut auf. Presste seinen Mund auf ihren Körper, als er sich kurz darauf tief in ihr ergoss.

Keuchend lagen sie eng umschlungen auf dem Sofa und Hermione vergrub ihre Nase an Dracos Hals. Sie schmeckte den Schweiß auf seiner Haut und fühlte sein Herz, dass sein Blut hörbar durch seinen Körper pumpte von der Anstrengung.

„Du bist meins, Myonie. Ganz allein meins und ich bin so verdammt froh, dass dich der Idiot nicht zu schätzen gewusst hat."

Hermione nickte gegen seinen Hals und schloss die Augen. Sie war auch verdammt froh. Das mit Fred hatte weh getan. Verdammt weh und es hatte sie verunsichert in der Art wie sie war und vielleicht, hätte es sie irgendwann kaputt gemacht. Sie würde niemals den Moment vergessen als Draco gesagt hatte, dass sie einfach das Recht hatte Sex zu wollen. Er hatte es unter Wahrheitsserum gesagt und er hatte sie gegen die anderen Jungen verteidigt und für Draco war es selbstverständlich gewesen doch für sie hatte es mehr bedeutet, als sie jemals in Worte fassen konnte. Denn es bedeutete, dass er diesen verwerflichen Teil an ihr einfach akzeptieren konnte. Nein mehr. Er mochte ihn. Er wollte ihn. Er liebte das an ihr und es war einer der Gründe, warum sie ihn liebte. Denn für ihn brauchte sie niemand anderes sein.

Sie kamen gut voran mit dem Trank. Ab und zu hörten sie ein Krachen aus dem Scherzartikelladen unter ihnen und einmal bebte das Haus etwas, sodass Draco Sorge hatte es könnte den Trank beeinflussen. Doch als sie gegen Abend das Einhornhornpulver hinzugaben verfärbte sich der Trank in perfektem silbrigen Glanz. Der Trank musste jetzt von alleine abkühlen, bei genau 20°C und Draco stellte den Trank vom Feuer, während Hermione den Zauber um ihn wob.

Es war sechs Uhr, als der Laden geschlossen wurde und die Weasleyzwillinge hoch in die Wohnung kamen. Hermione war gerade dabei Gemüse anzubraten, während er das Steak wendete. Er war ihr wirklich dankbar, dass sie heute Morgen dran gedacht hatte einzukaufen. Er wusste nicht was die Weasleys sonst aßen, aber er hatte nichts sinnvolles in der Küche gefunden.

„Ein Malfoy in unserer Küche. Du gibst tatsächlich einen passablen Hauselfen ab. Nicht zu fassen", sagte George Weasley. Er hatte den Tag über ein paar mal heraufgeschaut und jedes Mal einen Kommentar abgelassen. Am liebsten hätte Draco ihn gegen die nächste Wand geflucht. Aber gerade jetzt brauchte er ihre Hilfe. Also würde er kooperativ sein.

„Essen ist gleich fertig", sagte Hermione und deutete auf den kleinen Esstisch, der über und über mit Pergamenten und unfertigen Scherzartikeln war. „Wenn ihr da drauf platz macht, können wir alle zusammen essen.

„Ich mach das, George. Du kannst dich schonmal fertig machen", sagte Fred und sein Bruder musterte Draco etwas nachdenklich. „Sicher, dass ich heute Abend weg kann? Sollte ich nicht besser hier bleiben."

„Du hast drei Monate gebraucht Angelina dazu zu überreden mit dir auszugehen. Ich werde nicht zulassen, dass du das verpasst, nur weil-" Fred warf Draco und Hermione einen seltsamen Blick zu, „wir jetzt Besuch haben", endete er etwas leiser.

„Okay", sagte George ging aber zwei große Schritte bis auf Draco zu. Sie standen sich genau gegenüber und Draco musste feststellen, dass der Weasley fast genausogroß war wie er selbst.

„Aber bevor ich gehe, musst du mir eines sagen Malfoy", fauchte er und zog einen kleinen Goldenen Gegenstand hervor, den er Draco unter die Nase hielt. „Das hier ist ein hervorragendes Spikoskop also denke nichtmal dran zu lügen. Warum zum Teufel willst du dich gegen Du-Weißt-Schon-Wen stellen. Das passt nicht zu dir."

Draco musterte das Spikoskop einen Moment. Er hasste diese Dinger. Vor allem gute waren kaum mit Okklumentik zu überwinden. Aber er brauchte gerade auch nicht lügen. Die Weasleys würden alles wieder vergessen was er ihnen sagte und Hermione kannte die Wahrheit.

„Hörst du dann auf mich anzusehen, als würde ich gleich versuchen alle zu ermorden?", fragte Draco halb belustigt, halb genervt.

„Kommt auf deine Antwort an", sagte George und Draco schnaubte.

„Gut. Ich habe wenig Gründe dem Dunklen Lord zu folgen. Ich will niemanden töten", sagte er und beobachtete das Spikoskop. Es blieb still. „Mein Zwillingsbruder ist ein Squilb und ich habe Sorge, dass er ermordet werden könnte wenn er Dunkle Lord an die Macht kommt."

Noch immer rührte sich das Spikoskop nicht.

Draco suchte den Blick von Fred Weasley, der die Szene gebannt verfolgte und sagte. „Ich liebe Hermione und der Gedanke, dass man mich zwingen könnte ihr etwas anzutun hat mich davon überzeugt, dass ich mein Dunkles Mal loswerden muss."

Fred Weasleys Kiefer spannte sich an und Draco gestattete sich einmal tief durchzuatmen, als auch diesmal das Spikoskop still blieb. Es fühlte sich seltsam an, hier in dieser Wohnung zu stehen und den Weasley Zwillingen zu sagen, dass er ein muggelstämmiges Mädchen liebte. Das er für sie bereit war verdammt bescheuerte Dinge zu tun. Es war wie ein Todesurteil, das das Spikoskop stumm blieb und nicht anfing schrille Geräusche auszustoßen. Denn es bedeutete, dass er sie wirklich liebte und das war eine Katastrophe. Es war eine verdammte Katastrophe und er konnte einfach nichts dagegen tun. Denn man konnte sich nicht ausssuchen wen man liebte. Es geschah einfach und sie bedeutete ihm so viel, dass er über seinen Stolz gesprungen war, um sich bei ihr zu entschuldigen. Das er bereit war seine Weltanschauung und alles woran er jemals geglaubt hatte über Bord zu werfen nur dafür, dass er sie noch ein paar Jahre länger festhalten konnte.

Vielleicht hätte er gedacht, dass er verdammt weit gesunken war. Aber er wusste, dass es das nicht war. Das es nicht schwäche war, die ihn dazu brachte sie zu lieben. Sondern dass es ihm viel Kraft kostete sich einzugestehen, dass sie zu lieben ihn selbst zu einem besseren Menschen machte.

Das, was er für sie empfand, brachte ihn dazu zu überdenken, wie er sich anderen Menschen gegenüber verhielt. Weil es jetzt nichtmehr egal war, wie sie ihn sahen. Alles was er tat würde irgendwie auf sie zurückfallen, da sie eine Gefühle erwiederte und er wollte nicht, dass die Menschen schlecht von ihr dachten, nur weil es ihm egal war ob er sie schlecht behandelte. Hermione war es nicht egal und für sie war er bereit zu den Menschen um sich herum auch etwas netter zu sein.

„Das war keine Lüge", sagte George Weasley entsetzt und Draco schnaubte abfällig.

„Nein war es nicht", sagte Draco ernst und sah zu dem Zwilling. Dieser musterte ihn einen Moment ungläubig, dann begann er zu Grinsen. Sein Grinsen wurde immer breiter, bevor er laut zu lachen begann.

„Das ist nicht witzig!", fauchte Hermione aufgebracht, doch der Zwilling lachte einfach weiter, bevor er sich japsend vor lachend auf einen Stuhl fallen ließ.

„Ich musste mir gerade das Gesicht von Lucius Malfoy vorstellen, wenn ihm klar wird, dass sein Sohn ein Blutsverräter ist. Verdammt ist das gut. Du musst mir versprechen, dass ich dabei sein darf, wenn er es erfährt."

Einen Moment war Draco tatsächlich fassungslos. Er starrte den Weasley an, der sich noch immer die Lachtränen aus dem Gesicht wischte und wusste nicht, was er denken sollte. Sein erster Impuls war es dem Kerl einen Fluch auf den Hals zu jagen. Nein, viel lieber würde er mit der Faust seine Visage polieren. Seinen niederen Instinkten nachgeben und ihm einfach ordentlich eine reinhauen, weil er ihn einen Blutsverräter nannte.

Aber eine innere Stimme wisperte, dass Weasley recht hatte. Er war ein Blutsverräter. So wie die Weasleys. Er stand hier in einem Haus voller Blutsverräter mit einem Schlammblut an seiner Seite und schmiedete Pläne den Dunklen Lord zu hintergehen. Es gab keine Definition von Blutsverräter die er nicht erfüllte. Nur das sein Vater es wahrscheinlich nie erfahren würde, da er nicht vor hatte es ihm zu sagen. Er würde seine Familie nicht im Stich lassen, so wie Magnus sie im Stich gelassen hatte. Er hatte es seiner Mutter versprochen. Er kannte seinen Platz. Aber seinen Platz zu kennen, würde ihn nicht davon abhalten Hermione beschützen zu wollen.

„Du bist ein Idiot George", sagte Hermione ärgerlich und trat vor Draco. „Du hast kein recht Draco zu beleidigen. Wir sind wirklich dankbar für eure Hilfe, aber das geht zu weit."

„Es ist nur die Wahrheit!", verteidigte sich George und Hermione wollte schon etwas sagen, doch Draco legte einen Arm um sie und wisperte ihr ins Ohr.

„Das ist süß, dass du mich so vehement verteidigst. Aber vielleicht ist es gar nicht so schlimm ein Blutsverräter zu sein. Lieber ein Blutsverräter als ein Todesser, nichtwahr mein süßes kleines Schlammblutmädchen?"

Draco konnte Hermiones Gesichtsausdruck nicht sehen, und George stand zu weit weg um ihn verstanden zu haben. Doch Fred musste es verstanden haben, denn er öffnete den Mund, als wollte er etwas sagen, nur um ihn im nächsten Moment wieder fassungslos zu schließen.

Hermione wandte sich zu Draco um und warf ihm einen verlegenen, aber dennoch missbilligenden Blick zu.

„Du bist ein Arschloch", teilte sie ihm mit und Draco musste zufrieden grinsen.

„Immer zu Diensten", sagte er und nutzte die Gelegenheit, um sie zu küssen. Seine Zunge fuhr in ihren Mund und überrascht keuchte sie auf. Gierig plünderte er ihren Mund und der Kuss war ein Versprechen. Denn der Quickie heute Vormittag hatte ihm nicht gereicht, aber bis jetzt waren sie die ganze Zeit beschäftigt gewesen. Er würde nur noch das Essen überstehen müssen, dann konnte er sie endlich in aller Ruhe genießen, während der Trank auskühlte.

Nachwort:

Ich weiß nicht, wer sich noch daran erinnert, oder wem es überhaupt aufgefallen ist. Aber diese Szene, auf die Hermione hier Bezug nimmt, dass Draco sie unter Wahrheitsserum verteidigt hat (Kapitel Verteidigen). Sie war aus Dracos Sicht geschrieben und es ist der Moment, in dem in Hermiones Sichtweise aus Malfoy, Draco wurde. Ich wusste damals nicht, ob ich nochmal dazu komme, darauf Bezug zu nehmen und ich weiß noch immer nicht, ob Hermione Draco jemals sagt, wie viel ihr das bedeutet hat, aber es ist ein Aspekt ihres Charakters, der immer präsent war.

Es ist der anerzogene Gedanke, dass Frauen einfach nicht dauernd Sex haben sollten. Nicht notgeil sein dürfen und bei einem Mann einfach auch mal nur auf Sex aus sein sollten. Man würde sagen sie sei leicht zu haben und allein diese Beschreibung finde ich absolut widerwärtig. Es gab eine Zeit, da dachte ich es sei ein Problem meiner Generation (so alt bin ich noch nicht). Das wir diese konservativen Gedanken noch in uns haben, weil wir so erzogen sind. Das jüngere Generationen es besser machen werden. Aber wenn ich hier manchmal Geschichten lese und das müssen nicht zwingend Fanfiktions sein, dass taucht so unendlich oft das Motiv auf, dass die Frau Jungfrau ist, bis sie mit Mr Right (natürlich super erfahren) zusammenkommt, dass ich einfach nur das Kotzen bekommen könnte. Als würde es eine Frau entwerten mit mehreren Männern in ihrem Leben Sex zu haben.

Achtung ab hier sind wir in einem Gedankenspiel und es gibt noch andere Interpretationsmöglichkeiten beider Gedankengänge. Wen es nicht interessiert, einfach überspringen (evtl. besser so):

Ich bin keine radikale Feministin. Mitnichten. Wahrscheinlich habe ich sogar in manchen Belangen ein konservatives Weltbild, in anderen eher ein liberales. Aber dieser Aspekt und wie gedankenlos er immer wieder von Menschen, vor allem von Frauen, adaptiert wird, stößt mir wirklich sauer auf. Denn er beinhaltet noch immer den Gedanken, dass eine Frau allein dafür verantwortlich ist, ob sie schwanger wird. Das eine Frau für die Kinder zuständig ist und er ist in so vielen Aspekten überholt und rückständig und trotzdem sind weibliche sexuelle Ausschweifungen noch immer stigmatisiert.

Da stecken noch mehr Gedanken dahinter und ich bin sicher, dass ich mit ein paar davon auch ein paar Feministinnen gegen mich aufbringen würde. Aber jeder der den Gedanken einmal logisch weiterdenkt, der muss eingestehen, dass hinter dem Gedanken, Frauen sollten nicht so viel Sex haben oder wechselnde Partner, immer die Überlegung ist, dass sie ungewollt schwanger werden könnten. So als würde ein Mann, der mit vielen Frauen schläft, nicht das gleiche Risiko eingehen. Als wäre er weniger verantwortlich.

Das Problem ist selbst gemacht von uns Frauen. Denn was würde bei einer ungewollten Schwangerschaft geschehen. Wenn die Frau das Kind nicht möchte, würde sie es abtreiben. Es ist ihr Körper, der Vater braucht kein Einverständnis zu geben, obwohl es genauso sehr sein Kind ist (Ist im Strafgesetzbuch zur Abtreibung in Deutschland so geregelt). Aber was passiert, wenn der Vater das Kind haben möchte und die Mutter nicht. Ein Vater kann eine Frau nicht dazu zwingen gegen ihren Willen ein Kind zur Welt zu bringen. Es ist ein Eingreifen in die Gesundheit und das Wohlbefinden der Frau. Die Frau hingegen kann dies schon, möchte sie ihr Kind behalten kann der Vater sie nicht zur Abtreibung nötigen.

Die Frage ist: Möchte die Frau sich das Recht nehmen lassen darüber zu entscheiden? Wie würde sie sich fühlen, wenn der Vater ihr die ungewollte Schwangerschaft aufdrücken würde, selbst wenn sie danach nicht mehr mit ihrem Kind zu tun hätte als Unterhalt zahlen zu müssen? Frauen wollen das nicht und so ist es ein Dilemma unserer Gesellschaft, das die Frau die Verantwortung für die Schwangerschaft trägt. Da das Kind als Baby immer mehr das Kind der Mutter als das Kind des Vaters ist, obwohl seine DNA zu Hälfte aus beiden Elternteilen besteht. Das Sorgerecht liegt bei einem Baby in erster Instanz immer bei der Mutter. Das ist Biologie.

Sexualität und Fortpflanzung sind nicht zu trennen und an manchen Grundfesten möchte niemand rütteln, weshalb sich manche Aspekte der Unterdrückung weiblicher Sexualität wohl nicht so schnell auflösen werden. Es ist nicht die Schuld von Männern, das wäre zu einfach.

LG

Salarial

PS: Das ist nur meine Meinung und auch da kommen noch andere Aspekte dazu die hier keinen Platz gefunden haben. Es ist nur eine Meinung von vielen. Jeder sollte sich selbst eine Meinung bilden.