Kapitel 81
Zweifel
Bedenken; schwankende Ungewissheit darüber, ob man etwas glauben soll oder ob etwas richtig ist
Sie gingen hoch und Hermione zeigte seiner Mutter, wo sie schlafen konnte. Doch Draco ließ Hermiones Hand nicht los. Er ließ sie nicht los und als sie endlich im Schlafzimmer waren, drückte er sie wieder an sich, als könnte sie versuchen vor ihm zu flüchten. Er wusste nicht, ob sie es würde. Ob er vor sich selbst nicht flüchten würde.
Draco hatte Angst. Es war eine Angst die Größer geworden war, umso mehr er darüber erfahren hatte, was eine magische Verbindung zur Seele alles bewirken konnte. Es war fast ein Segen gewesen, als das Wissen darum nicht mehr gewesen war als ein namenloser abstrakter Gedanke. Doch heute war die Angst plötzlich real geworden.
Normalerweise war eine Seele intakt, homogen und unantastbar. Es war nicht möglich eine magische Verbindung zu einer Seele aufzubauen. Aber der Mord und das Einhornblut hatten dafür gesorgt, dass sich Magie darin festsetzte. Das sie Teil seiner magischen Identität wurde und so konnte der Dunkle Lord ihn orten. Vorbei an allen Schutzzaubern. Vorbei an jedem Schutz, indem er direkten Zugang zu der Magie hatte, die seiner Seele innewohnte. Wahrscheinlich war das auch einer der Gründe, warum er so problemlos die dunklen Künste beherrschte.
Vielleicht hätte er mit all dem Leben können. Es war keine ganz neue Information. Aber allein der Gedanke, dass diese Magie seine Emotionen manipulieren könnte, jagte ihm Angst ein. Mehr Angst, als er sich eingestehen konnte. Bis jetzt hatte er alles, was er getan hatte, damit gerechtfertigt, dass es sich einfach gut anfühlte. Lust, Schmerz, Unterdrückung, Demütigung. Es hatte sich alles gut angefühlt. Aber was, wenn er nichtmehr rational Denken konnte, was das betraf. Was wenn seine Gefühle an sich bereits korrumpiert waren.
Draco vergrub sein Gesicht in Hermiones Haaren und das erste Mal in seinem Leben verstand er wirklich, was es bedeutete, an seinem Verstand zu zweifeln. Verrückt zu werden. Wie viel konnte er sich noch selbst trauen?
„Du denkst zu viel nach", sagte Hermione plötzlich und schreckte ihn aus seinen düsteren Gedanken auf.
„Was wenn ich meinem Urteilsvermögen nichtmehr trauen kann", sprach Draco seinen größten Horror aus.
Hermione rutschte etwas von ihm weg. Griff nach seinen Händen und sah ihn an. Sie wirkte so wahnsinnig gefasst. So ruhig im Gegensatz zu dem Sturm der in ihm tobte.
„Das wahrscheinlich dümmste, irrationalste und am wenigsten Sinnvolle, was du jemals getan hast, war, sich in mich zu verlieben. Die dunklen Künste können mit diesen Emotionen nichts anfangen. Der Dunkle Lord versteht die Liebe nicht. Das hat Harry gesagt und Harry meinte, dass das seine größte Schwäche ist. Deshalb Draco, egal was diese Magie mit dir tut. Sie hält dich nicht davon ab Gefühle zu haben. Liebe, Schuld, Reue und Vertrauen zu empfinden. Das allein ist wichtig. Verstehst du, was ich meine?"
„Ich empfinde Lust dabei dich vor Schmerz weinen zu sehen", erwiderte er und jetzt, wo er es aussprach. Hörte es sich einfach nur falsch an. Alles daran hörte sich falsch an.
Hermione schien einen Moment zu zögern, was sie sagen sollte. Dann reckte sie die Schultern und griff seine Hände fester.
„Ich empfinde Lust dabei, wenn du mich demütigst", sagte sie. Sie zögerte, blickte aus dem Fenster und Draco sah ihr Gesicht im halbprofiel. Nur das Mondlicht fiel herein und hüllte ihre feinen Gesichtszüge in eine fast schon surreale Schönheit.
„Der Schmerz macht mir nichts aus. Ich brauche ihn nicht. Aber er ist Teil davon mich dir zu unterwerfen. Deshalb genieße ich ihn. Ich glaube nicht, dass es wirklich möglich ist zu differenzieren, wo die Grenze ist. Zwischen Schmerz, Lust, Demütigung und Unterwerfung."
Sie hielt kurz inne und er sah, wie sie schluckte, bevor sie fortfuhr. „Das Gefühl vor dir auf dem Boden zu knien und zu wissen, dass ich alles tun werde was du willst. Ja, da ist auch Vorfreude darauf, dass du mir wehtun wirst. Mich dafür bestrafen, dass ich es genieße, dein williges unterwürfiges Schlammblutmädchen zu sein."
Draco bemerkte, wie ihr atmen schneller wurde und sie tiefer zu atmen begann. „Ich will das wirklich. Ich halte es nicht für normal. Trotzdem will ich es. Weil ich selbst definiere, wer ich bin und was sich für mich gut anfühlt. Jedes Mal, wenn wir wieder weiter gehen. Du neue Dinge mit mir tust, die ich mir nicht mal hätte vorstellen können, dann lerne ich wieder etwas mehr über mich und auch über dich. Und ich vertraue dir. Weißt du warum?"
Sie sah ihn wieder an und ihr Blick war selbstsicher und entschlossen.
„Warum?", fragte er.
„Weil du immer wieder abwägst, wie weit du gehen kannst. Weil du innehältst und reflektierst. Dich Vergewisserst, dass du weitermachen, weiter gehen kannst. Weil es dir nicht egal ist, was ich empfinde, sondern weil du auf mich aufpasst. Du gibst mir das Gefühl von Sicherheit, wenn ich mich dir unterwerfe."
Ihr Lächeln wurde etwas breiter als sie fortfuhr. „Und wenn du wirklich ein magisch geschädigter Sadist wärst, der sich an dem Elend anderer ergötzt, dann wäre es dir vollkommen egal, wie es mir geht. Aber das war es dir nie."
„Am Anfang, als ich dich vergewaltigt habe. Als ich dich unter den Imperius Fluch gestellt habe.", begann Draco schuldbewusst und Hermione unterbrach ihn.
„Auch da nicht. Du hast es getan, weil du dachtest es würde mir nicht schaden. Weil du dachtest, dass ich mich nicht daran erinnere. Du machst dir heute noch Vorwürfe wegen Pansy, dabei ist wahrscheinlich nicht Mal etwas wirklich Schlimmes passiert. Du wirst immer die Schuldgefühle spüren, dich für dein Leben und gegen das von Florean Fortescue entschieden zu haben. Was ich dir sagen will. Egal was diese Magie in dir tut. Sie macht dich nicht zu einem Monster. Denn du bist kein Monster."
Sie legte ihre zarte Hand auf seine Brust. Er spürte den Druck auf seinem Herz. „Ich nehme mir die Freiheit heraus, dass du beurteilen. Denn es gibt niemanden auf dieser Welt, der dich besser kennt als ich."
Draco musterte sie. Ihre hohen Wangenknochen, den silbrigen Schein des Mondes auf ihrer Haut. Den Schwung ihrer weichen Lippen, die einen Spalt offenstanden, als wollten sie ihn verführen. Er bemerkte ihren entschlossenen Blick.
Hermione Granger war kein schwaches kleines Mädchen, dass er unterdrückt und gebrochen hatte. Sie war kein Opfer, an dem er sich vergriff. Sie hatte ihren eigenen Verstand besiegt und war aus ihrem eigenen Wahnsinn entkommen. Und egal wie gut sie es verbarg. Sie war eine verdammt arrogante und selbstgerechte Frau. Nur deshalb konnte sie Demütigung dabei empfinden, vor ihm auf dem Boden zu knien.
Draco legte seine Hand an ihren Hals, fuhr mit seinem Daumen über die Kontur ihres Kiefers.
„Ich vertraue darauf, dass du das einschätzen kannst. Denn sollte mein Verstand tatsächlich magisch manipuliert worden sein, dann kann ich das nichtmehr beurteilen. Ich verlasse mich darauf, dass du das beurteilst. Du wirst es mir sagen, solltest du Zweifel daran haben. Der Dunkle Lord hat kein Anrecht darauf meinen Verstand zu manipulieren."
„Versprochen", sagte sie.
„Gut", nickte er und beugte sich vor um seine Lippen auf ihre zu drücken. Eroberte ihren Mund mit rauer Gier und drückte sie aufs Bett. Begrub ihren zierlichen Körper unter seinem.
Hermione ließ sich küssen, genoss es, wie er sie aufs Bett drückte und ließ ihre Hände in seinen Nacken gleiten. Dracos Hände wanderten über ihren Körper, packten ihre Hüfte und plötzlich ließ er locker. Er legte den Kopf auf ihre Schulter und sie hörte sein schweres Atmen.
„Ich kann nicht", sagte er und es klang auf eine Art gedemütigt, die sie noch nie von ihm gehört hatte.
„Du hast Hemmungen?", fragte sie nach und Draco setzte sich auf. Er rieb sein Gesicht in seiner Hand und atmete zittrig ein.
Das alles machte Draco zu schaffen. Und es machte ihm so sehr zu schaffen, dass Worte es nicht wieder geradebiegen würden. Vielleicht konnte sein rationaler Verstand ihren Worten folgen. Aber sein Innerstes stellte gerade alles in Frage, woran er glaubte. Sie kannte diesen Zustand. Er konnte einen vernichten. Umso länger er anhalten würde, umso größer die Selbstzweifel werden würden, desto schlimmer wurde es.
Sie mussten es lösen. Genau hier und jetzt. Draco war eigentlich kein Mensch, der das Richtig und Falsch seiner Handlungen abwägte. Er war jemand der immer entschlossen hinter seinen Entscheidungen stand. Hinter allen. Hermione war sich fast sicher, dass Draco Florean Fortescue noch einmal töten würde, wenn er vor der Gleichen Entscheidung stehen würde. Aber jetzt hatte er Angst, dass jemand manipulierte, wie er entschied und sie wusste, wie es war, wenn man an seiner eigenen Rationalität zweifelte.
Sie hatten in den letzten Zyklen in genug Büchern recherchiert, als das Hermione glaubte, dass die dunkle Magie seine Gefühle nicht manipulierte. Dies konnte nur geschehen, wenn wirklich ein Teil der Seele fehlte. Aber dem war nicht so. Draco wusste das auch. Er hatte die gleichen Bücher gelesen. Trotzdem war ihre Seele intakt und Dracos nicht und Dracos Selbstzweifel vielleicht gerade genau dieser gesunde Menschenverstand, der ihn davon abhielt, unangebrachte Risiken einzugehen. Eigentlich eine Eigenschaft die sie an ihm mochte. Aber gerade drohte es ihn zu zerstören.
„Du wolltest immer Atemkontrollspiele mit mir spielen. Warum nicht jetzt", sagte Hermione und Draco sah sie fast erschrocken an.
„Jetzt?", fragte er überrumpelt.
„Wir wissen beide, dass du ziemlich drauf stehst. Bis jetzt hast du dafür immer Zauber genutzt oder so wenig mein Atmen beeinträchtigt, dass ich nur geringe Sauerstoffeinschränkungen hatte. Du hast gesagt du willst es selbst tun. Selbst die Kontrolle darüber haben mit deinen eigenen Händen. Lass es uns tun."
Draco schluckte hart und Hermione sah, wie er sie beobachtete. Versuchte einzuschätzen, was sie dachte. Sie wusste, dass er es tun wollte. Schon die ganze Zeit. Er hatte sie aber nie danach gefragt. Hatte abgewartet, getestet, war immer ein kleines bisschen weiter gegangen, ohne sie jemals wirklich zu würgen. Dies war seine Gelegenheit und sie vertraute darauf, dass sein Verlangen danach größer waren als seine Selbstzweifel.
„Was ist, wenn ich dich töte? Das ist nicht ungefährlich", gab Draco zu bedenken und Hermione schnaubte.
„Du hast mich bereits getötet. Zwei Mal. Einmal um mich vor dem Dunklen Lord zu retten und einmal, als du dich mit mir zusammen vom Astronomieturm gestürzt hast. Wir sind in einer Zeitschleife. Sollte etwas schief gehen, wache ich nächsten Zyklus auf. Ich bin nicht in Gefahr."
Das Risiko für Draco war ungleich höher als für sie. Es war ein verdammt großes Risiko. Wenn etwas schief ging und sie diesen Zyklus starb oder schwere Schäden davontrug könnte es Dracos Selbstwahrnehmung komplett untergraben. Aber es war ein kalkuliertes Risiko. Sie vertraute ihm, dass er die Kontrolle behielt.
„Du willst also wirklich, dass ich dich würge?", fragte Draco und sein Tonfall hatte sich geändert. Sie kannte diesen Tonfall. Er war tiefer, lauernd. Es war der Tonfall, den er immer hatte, wenn er ihr Befehle gab.
„Ich will deins sein. Voll und ganz", sagte sie und stand auf. Mit einer geschmeidigen Bewegung landete ihr Kleid auf dem Boden und sie ließ ihre Unterwäsche zu Boden fallen. Sie bemerkte, wie Draco seinen Zauberstab zog und ihn neben sich legte. Nervös trat sie einen Schritt zum Bett, bis die direkt vor ihm stand.
„Ich will, dass du es tust. Hier in der Zeitschleife mag es nicht die gleiche Bedeutung haben. Aber ich tue das trotzdem nicht leichtfertig. Ich habe kein Bedürfnis mich töten zu lassen. Aber ich lege mein Leben in deine Hände."
Draco bedeutete ihr mit einer Geste näher zu kommen und sie setzte sich vor ihm aufs Bett. Sie hielt seinem Blick stand und spürte die Last seiner Emotionen.
Dracos Hand wanderte zu ihrem Hals und sie spürte, wie er mit dem Finger über ihren Kehlkopf fuhr. Ein Schauer fuhr über ihren Rücken. Sie war aufgeregt. Verdammt sie war wahnsinnig aufgeregt. Sie spürte wie ihr Puls sich beschleunigte und unter Dracos schwerem Blick wurde ihr Herzschlag immer schneller. Sie verstand noch immer nicht, wie er das tat, aber allein die Intensität seines Blicks und die sanfte Berührung seiner Finger in ihrem Hals erregte sie, sodass sie ein Zittern nicht verhindern konnte.
„Du bist wunderschön", sagte er und seine Finger fuhren über ihren Hals, berührten ihre Hauptschlagader. Sie spürte wie er leichten Druck darauf ausübte und schloss ergeben die Augen. Ja, sie hatte Angst. Verdammt natürlich hatte sie Angst. Die carotis communis interna versorgte das Gehirn mit Blut. Wenn er den Blutfluss zum Gehirn verringern würde, wäre es fast als würde er ihr die Luftzufuhr abschneiden. Sie könnte innerhalb von Sekunden bewusstlos werden. Draco intensivierte den Druck, und ihr Puls schnellte vor Anspannung in die Höhe.
Plötzlich war seine Hand weg und sie wollte schon aufatmen, als Draco sie an sich riss. Er drückte ihren Rücken an seine Brust, schlang einen Arm um ihren Körper um sie festzuhalten, während er die andere Hand auf ihren Mund drückte und ihre Nase zuhielt. Sie war so überrumpelt, dass sie sich im ersten Moment wehrte. Ihre Hände kratzen über seinen Handrücken und sie spürte, wie sie verzweifelt nach Luft schnappte. Ihr Herz begann zu rasen und Dracos heißer Atem strich über ihren Hals.
„Ruhig, meine Süße", wisperte er ihr zu und seine Stimme schaffte es tatsächlich sie zu beruhigen.
Zittrig ließ sie ihre Hände nach unten sinken, das Blut rauschte in ihren Ohren und sie hatte das Gefühl, dass ihr Blick undeutlicher wurde. Plötzlich ließ Draco sie los und sie schnappte nach Luft, zog das wertvolle Gut in ihre Lungen, bevor Draco seine große Hand abermals auf ihr Gesicht presste.
„Ich höre dein Herz schlagen. Wie es verzweifelt immer schneller wird", wisperte er ihr dunkel ins Ohr, während sie versuchte die Luft anzuhalten, es aufgab, verzweifelt gegen seine Hand atmete, Versuchte ein bisschen Sauerstoff dadurch zu gewinnen ihren ureigenen Instinkten nachzugeben. Einfach nur zu atmen. Aber es passierte nichts. Seine Hand war heiß und voller Spucke, wo sie dagegen atmete, aber es half so wenig. Brachte keine frische Luft. Hermione war ihm vollkommen ausgeliefert und nichts, was sie tun würde, konnte ihr helfen zu atmen. Ihr wurde schwindlig und wieder bekam sie Luft. Würgte und hustete als sie verzweifelt nach Luft rang.
Draco drückte sie nach vorne, während sie nach Atem rang und sie spürte seinen harten Schwanz wie er durch seine Hose an ihrem nackten Hintern rieb.
„Du wusstest schon immer, wie du mich rumbekommst, nichtwahr mein süßes kleines Schlammblutmädchen?", raunte Draco ihr ins Ohr und ließ von ihr ab. Hustend beobachtete sie ihn wie er Aufstand und sich ebenfalls auszog. Ihr ganzer Körper kribbelte und bebte und sie wusste nicht, ob es durch den Sauerstoffentzug war oder vor Erregung. Nur eines wusste sie, als Draco sie auf den Rücken drehte und ihre Beine spreizte war sie feucht.
Draco beobachtete sie, wie sie unter ihm lag und sich ihr Brustkorb hob und senkte während sie laut atmete. Noch immer hatte er das Gefühl ihres Herzschlags auf seinen Lippen. Als er ihr die Luft abgeschnitten hatte und seinen Mund auf ihre Halsschlagader gelegt hatte. Beinah geschmeckt hatte, wie ihr Puls sich erhöhte, während ihr Körper versuchte mit den immer geringeren Sauerstoffreserven zurecht zu kommen. Sie hatte sich erschrocken und dann hatte sie es zugelassen. Sich ihm ergeben und sich an ihn gelehnt, während ihr Puls immer schneller geworden war. Ihr Körper begonnen hatte zu zittern. Es war berauschend gewesen und es hatte ihn so erregt, dass er das erste Mal von ihr hatte ablassen müssen, um sich zu sammeln.
Es gab einfach nichts an seiner Reaktion zu verleugnen. Es machte ihn geil. Und es würde wahrscheinlich immer so bleiben. Egal ob es jetzt von dem Zauber kam oder aus ihm selbst. Es würde sich nichtmehr ändern und er würde lernen damit umzugehen und er würde nicht zulassen, dass er ihr dabei schadete. Seiner wunderschönen, süßen Myonie.
Draco stützte sich mit den Armen neben ihrem Kopf ab, positionierte seinen Schwanz an ihrer Vagina, drückte leicht dagegen und spürte den Widerstand ihres Körpers. Ihre Schamflüssigkeit verteilte sich auf seiner heißen Eichel, er spürte beinah, wie sein Schwanz gegen ihren zarten Körper pulsierte. Er hatte sie diesen Zyklus noch nicht gehabt und ihr Körper war eng und feucht und unendlich einladend.
Sanft ließ er seine Lippen über ihren Hals wandern. Spürte ihren Puls unter seinen Lippen als er sie auf die Hauptschlagader drückte und genoss ihr vibrieren. Wie sie sich ungeduldig um seinen Penis wand. Es sich so anfühlte, als würde ihre Vagina seine Eichel küssen. Versuchen ihn anzulocken, sich immer mehr bewegte, ihn beinah anbettelte endlich in sie zu stoßen.
Bei Merlin, er war doch kein Monster ihr diesen Wunsch zu verwehren. Draco löste sich etwas von ihr, suchte ihren Blick und tauchte seinen Penis langsam in ihren feuchten Körper. Er genoss den Druck um seinen Schwanz, wie er sie dehnte, als er sich immer tiefer in ihrem zuckenden heißen Leib versenkte. Draco beobachtete sie, sah wie sich ihr Gesicht verzog, spürte wie ihr Körper bebte, die Bewegungen ihrer Muskulatur um seinen Schwanz. Tief immer tiefer drang er in sie ein, bis er ganz in ihr war und ihr ein leises Wimmern entkam als er an ihrem Muttermund anstieß. Draco genoss es. Sie einfach zu nehmen, am Anfang eines Zyklus. Die Enge, um seinen Schwanz zu spüren, ihre Lust zu sehen, zusammen mit dem Schmerz, weil er viel zu groß für ihren zarten Körper war. Aber sie wollte es so und er genoss es so sehr, dass sie sich nach ihm verzehrte. Ihr Becken anhob, damit er einfacher besser, tiefer in sie eindringen konnte.
„Halt die Luft an", befahl er und sie stieß einmal überrascht die Luft aus, bevor sie ihm gehorchte. Er beobachtete sie, sah wie sie sich abmühte, die Luft anzuhalten. Sie blinzelte, er spürte fast körperlich wie sie gegen den Drang ankämpft zu atmen. Ihre Lippen bebten und gerade als er das Gefühl hatte sie würde verlieren presste er seine Hand wieder auf ihren Mund und Nase. Hinderte sie daran zu atmen und spürte, wie sie Luft gegen seine Hand ausstieß. Er richtete sich etwas auf, um seine Hände fester auf Mund und Nase zu drücken, beobachtete ihr Gesicht. Labte sich an der Verzweiflung in ihrem Blick. Draco spürte das Beben ihres Körpers um seinen Schwanz und genoss, wie sie Probleme hatte die Augen offen zu halten. Er musste die Position seiner Hand etwas nachkorrigieren, dafür sorgen, dass sie auch wirklich keine Luft bekam und ihr Körper begann stärker zu zittern, wo die Muskeln sich unkontrolliert zusammenzogen, da das Adrenalin durch ihren Körper rauschte und ihre Muskulatur beeinflusste.
Er spürte, wie sie ihre Hand hob, als wolle sie ihn anfassen und ihre Augenlieder zitterten unkontrolliert. In dem Moment ließ er von ihr ab, ließ zu, dass sie gierig Luft holte, verzweifelt hustete, während er sich tief über sie beugte und begann gierig in ihren Körper zu stoßen. Draco hielt ihr die Nase zu, legte seinen Mund auf ihren. Atmete in ihren Mund und weidete sich daran, wie sich ihr Körper unter ihm anfühlte. Wie sie noch immer nicht genug Sauerstoff bekam, da sie nur atmen konnte, was er ihr gab. Sie war seins. Er kontrollierte ihren Körper ihre Sinne ihre ganze Existenz und es war ein Gefühl der Macht, dass kein Imperius-Fluch oder irgendwelche Magie ersetzten konnte. Denn sie vertraute ihm und diese Emotion gab diesem Spiel die Intimität, die er mehr als alles andere genoss.
Draco küsste sie, ließ zu, dass sie etwas mehr Luft bekam und ihre Hände fassten nach ihm. Er presste sie aufs Bett ließ nicht zu, dass sie sich bewegte, während er sich immer gieriger in ihr bewegte. Dann spürte er es. Wir sich ihr Köper um seinen Schwanz zusammenzog. Wie er kontaktierte und sie sich unter ihm wand, während sie abgehackt stöhnte und nach Luft rang. Er hatte sie noch nie so gesehen. So hilflos, gefangen zwischen Ekstase und Verzweiflung. Fasziniert betrachtete er sie, doch ihr schneller Atem wurde nicht besser. Sie hyperventilierte.
Draco fasste sie am Kopf. Hielt sie fest, damit sie ihn ansehen musste.
„Atme aus. Tief ausatmen. Weiter, nicht Luftholen", befahl er und augenblicklich folgte sie seinem Befehl. Erleichterung durchflutete ihn, dass sie gehorchte.
„Jetzt einatmen ganz tief. Weiter einatmen", sagte er und es dauerte eine Weile, bevor sich ihr Atem normalisierte. Er atmete mit ihr zusammen gab ihr den Rhythmus vor und war unendlich erleichtert, dass sie in der Lage war seiner Anweisung zu folgen. Bevor sie wieder tief und regelmäßig atmete.
„Braves Mädchen", lobte er und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Jetzt entspann dich. Ich will auch noch kommen."
Sie nickte wortlos und schlang ihre Arme um ihn. Strich zärtlich sie über seinen Rücken, als er sich in ihr zu bewegen begann. Draco genoss sie einfach nur. Ihre zarten, sanften Hände. Ihren weichen Körper. Lauschte ihrem Atem und er hätte niemals gedacht, dass es ihn erregen würde sie atmen zu hören.
Hermiones ganzer Körper fühlte sich zittrig, als das Adrenalin sich langsam abbaute. Sie war erschöpft und ihr Körper brauchte Zeit sich zu erholen. Draco bewegte sich immer stärker in ihr und sie genoss es, als er in ihr kam. Sie seinem Stöhnen lauschte, während er sich in ihr ergoss und dann seinen Kopf an ihrer Schulter vergrub.
Er verharrte so. Und sie spürte seinen großen schweren Körper auf sich und kraulte seinen Nacken, während sie seinem Atem lauschte. Wie er sich nach dem Orgasmus langsam beruhigte. Es hatte eine ungemein beruhigende Wirkung.
„Danke", sagte Draco leise und stützte sich über ihr auf, um sie anzusehen. Hermione beugte sich vor und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Er lächelte. Es war so ein sanftes Lächeln, dass sie noch immer jedes Mal davon überrascht war.
Draco rollte sich von ihr runter und zog sie in seine Arme. Er hielt sie fest und erst jetzt fiel ihr auf, dass sie schweißnass war. Ihr war nicht aufgefallen, dass sie geschwitzt hatte, aber sie war sich sowieso nichtmehr ganz sicher, was alles passiert war. Irgendwann zwischendrin hatte ihr Verstand nichtmehr wirklich wahrgenommen was geschah. Aber sie war jetzt zu erschöpft darüber nachzudenken.
Hermione wusste nicht, wie lange sie geschlafen hatte, aber als sie wieder erwachte, war die Balkontür offen und Draco hatte die Decke über sie gezogen. Sie spürte seine Hände, wie er mit ihren Haaren spielte und ihre Locken immer und immer wieder um seine Finger wickelte. Sie hatte keine Ahnung, warum er das tat. Aber es tat es dauernd also schien er es zu mögen.
„Wie lange habe ich geschlafen?", fragte sie leise und bewegte sich in eine etwas bequemere Position. Ihr rechter Arm war eingeschlafen.
„Zwei Stunden vielleicht", antwortete Dracos tiefe ruhige Stimme. Hermione nickte und drückte ihr Gesicht an ihn. Atmete seinen Geruch ein.
„Du hast mich ziemlich überrumpelt", gab sie zu. „Ich dachte nicht, dass du es so tun würdest. Ich dachte du würdest mich am Hals anfassen."
Draco zögerte kurz, zupft an einer Haarsträhne, bevor er sie losließ.
„Ich habe mich nicht sicher genug dafür gefühlt", gab er schließlich zu. „Am Hals könnte ich die Blutzufuhr erwischen oder dich ernsthaft verletzen, wenn du dich wehrst. Ich hätte zwar zaubern können, sollte was schief gehen, mir war aber das Risiko zu hoch. Ich wusste einfach nicht, wie dein Körper auf zu starken Sauerstoffenzug reagiert. Vor allem ohne magische Kontrolle."
Sie nickte und Draco fügte hinzu. „Außerdem mag ich es dich aus der Reserve zu locken. Dinge zu tun die du nicht erwartest. Du reagierst dann immer so absolut überrumpelt und ungläubig. Es entreißt deinem kleinen brillanten Verstand die Kontrolle und bevor du dich auf die Situation eingestellt hast, hast du dich schon in dein unausweichliches Schicksal ergeben."
„Du und deine Psychospielchen", tadelte Hermione mit einem Lächeln.
„Du liebst meine Psychospielchen", erwiderte Draco und Hermione rieb ihr Gesicht in seiner Brust.
„Ja", gab sie zu und spürte wie er sie fester an sich zog. Ihr einen Kuss auf den Kopf gab.
„Wie fühlst du dich?", wollte er wissen. Hermione schloss die Augen, horchte in sich hinein.
„Erschöpft. Ausgelaugt", sagte sie. „Ich glaube ich will nur wieder einschlafen." Sie hielt kurz inne, dann fügte sie hinzu. „Es war ein absolut krasses Gefühl so wenig Kontrolle über den eigenen Körper zu haben. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es mir gefällt. Ich mag es eigentlich die Kontrolle über meinen Körper zu haben."
Sie sah zu ihm hoch und glaubte, dass sein Gesichtsausdruck irgendwie verständnisvoll war. „Das Einzige, was mich beruhigt hat war, dass du Kontrolle über die Situation hast."
Kurz glaubte sie ein Zucken huschte über Dracos Lippen dann nickte er.
„Manchmal bist du einfach viel zu mutig. Ihr Gryffindors seit schon dämlich mutig", sagte Draco und das entlockte selbst ihr ein belustigtes Schnauben.
„Wie geht es dir?", wollte sie wissen und zeichnete mit ihrem Finger seine Gesichtskontur nach. Strich über sein stoppeliges Kinn, die Wangenknochen bis hinauf über seine Augenbrauen.
„Besser", gab er zu. „Letztendlich liegt die letzte Instanz jeder Entscheidung bei mir. Und es gab immer Todesser, die sich dem Dunklen Lord widersetzt haben. Also was immer diese dunkle Magie in mir tut. Sie hindert mich nicht daran eigene Entscheidungen zu treffen. Zu entscheiden dich nicht zu töten. Den Druck weg zu nehmen im entscheidenden Moment. Und egal was diese Magie mit mir macht. Sie schenkt mir keine Freude am Töten. Ich hatte nie Tötungsfantasien. Vielleicht weil ich weiß, wie die Realität aussieht."
Hermione schluckte. Manchmal war Dracos Direktheit fast schon gruselig. Sie lag mit einem Mann im Bett der sich ernsthaft Gedanken darüber gemacht hatte, ob er Fantasien davon hatte jemandem beim Sex zu töten. Sie wusste nicht, wie sie reagiert hätte, wenn ihm der Gedanke gefallen hätte. Aber das tat er nicht und das war ein ziemlich beruhigender Gedanke. Es war ein beruhigender Gedanke, dass er mit ihr darüber sprach. Ihr mitteilte, was in seinem Kopf vorging.
„Warum gefällt dir der Gedanke nicht, wenn du es doch genießt mit meinem Leben zu spielen?", hackte sie nach. Draco legte sich etwas bequemer hin. Positionierte sie neben sich an seiner Seite, während er zur Decke sah. Sie spürte seine Hand an ihrer Taille, während er kleine Kreise zog.
„Ich bin mir nicht sicher. Ich genieße das Gefühl der Macht. Klingt ziemlich bescheuert das so zu sagen. Aber Macht und Kontrolle über dich zu haben macht mich an. Es passt nicht zu dem, was ich erlebt habe, als ich getötet habe."
Draco hielt inne und sie wartete, während er nach den richtigen Worten suchte. „Ich habe mich schwach gefühlt als ich Florean Fortescue getötet habe. Schwach und gebrochen und gedemütigt, dass ich den Befehlen eines Anderen Folge leisten musste, gehorchen musste. Töten zu müssen ist kein Gefühl von Macht, sondern ein Gefühl von Kontrollverlust. Ich will das nicht erleben. Nicht Mal innerhalb der Zeitschleife wo ich weiß, dass du nicht wirklich stirbst. Dich im Spaß zu töten ist ein Gedanke, der mich so sehr anwidert, dass mir davon schlecht wird. Ich habe es dir schonmal gesagt. Ganz am Anfang. Ich möchte mit dir spielen und dich nicht zerbrechen. Weder geistig noch körperlich."
Hermione nickte. „Ich pass auf dich auf. Versprochen."
„Danke", sagte er nur und klang tatsächlich fast erleichtert. Hermione kuschelte sich näher an seinen Körper. Schob ihre Füße zwischen seine und versuchte so nah wie möglich an ihn heranzukommen. Er war ihres und sie würde nicht zulassen, dass irgendein kranker Psychopath ihn kaputt machte.
Nachwort:
Irgendwie mag ich den letzten Satz. Ich habe genau Hermiones trotzigen, störrischen, besitzergreifenden Ton im Ohr, wenn ich das lese.
Es gibt generell ein paar Gedanken in diesem Zyklus die ich mag. Einer davon findet sich hier in diesem Kapitel. Denn egal wie es von außen aussehen mag und ich denke das der Gedanke vor allem in Hinblick auf zukünftige Kapitel gut ist festzuhalten. Hermione ist nicht Draco Opfer. Ihre Rollen sind anders definiert.
LG
Salarial
