PoV - Elias
Durch einen Kuss auf der Wange werde ich wach. Mein Vater steht neben mir. „Guten Morgen mein Grosser.", begrüsst er mich. „Morgen" kriege ich nur raus. „Ich werde die nächsten zwei Tage nicht hier sein wegen der Arbeit, wirst du klarkommen?"
Wow gerade aufgewacht und schon solche Nachrichten. „Jaja ich komm schon zurecht.", auch wenn ich anderer Meinung wäre würde es nichts ändern. So schnell wie ich mein Vater gesehen habe, so schnell ist er auch verschwunden. Dafür leuchtet mein Handy auf, es ist eine Nachricht von Alex!
"Heute um 16 Uhr bei der zerfallen Brücke?", natürlich habe ich sofort zugesagt. Irgendwie mag ich ihn, er scheint mir ein netter Typ zu sein!
Ich mach mich bereit für den Tag und gehe um exakt 16 Uhr los. Die zerfalle Brücke habe ich bei unsere Ankunft schon entdeckt, sie ist nicht weit. Als ich mich nähere sehe ich schon jemand mit schwarzen Kapuzenpulli warten. „Alex?", er dreht sich um, ein schwaches Lächeln schleicht sich auf seinen Lippen.
Er kommt auf mich zu und zieht mich in eine innige Umarmung, dabei hält er mir sanft an der Taille.
„Wieso wolltest du mich sehen?", frage ich, „ich will dich kennenlernen, schon viele reden über euch.", bekomme ich als Antwort. Viele reden über uns, über mir und mein Vater? „Warum das denn.", verwundert blicke ich ihn an. „Es kommt nicht oft vor das Millionäre in unsere Stadt kommen."
Ach ja wie gesagt sind wir ziemlich wohlhabend, ich weiss auch das mein Vater Millionär wenn nicht Milliardär ist. Aber nie habe ich damit angegeben, vielleicht weil all meine Freunde deren Väter und Mütter auch Millionäre sind und es sich für mich somit zur Normalität gezogen hat. „Naja besser gesagt seid du und dein Vater die ersten überhaupt.", gibt mir Alexander ehrlich zu. „Nur wegen dem willst du mich kennenlernen, weil icv reich bin?", enttäuscht von ihm gehe ich auf Abstand, meine Augen werden ganz feucht. Alles nur wegen dem Geld? „Nein nein, Elias, bitte, nimm es nicht falsch auf, ich will kennenlernen weil du mir einfach direkt aufgefallen bist, deine Art wie du redest, dein Lächeln den jeder ansteckt und ausserdem finde ich dich süss.", gesteht er mir. Mein Gesicht kann man im momentan mit einer Tomate verwechseln, so rot bin ich geworden! Dabei kann Alex nur lachen. Seite an Seite laufen wir durch die kaputten Strassen, dabei reden wir über Gott und die Welt. Die Zeit fliegt, im nächsten Augenblick ist schon die Sonne am untergehen. Wir verstehen uns wirklich gut, als ob wir und ein Leben lang kennen und und nach langer Zeit wieder getroffen hätten. Alex bringt mich hoch zu meiner Wohnungstür. „Alex", seit Blick ist auf much fixiert, „Wenn du willst, kannst du die Nacht über bleiben, da mein Vater ist bis übermorgen weg ist.", unsicher schaue ich ihn an, ist es noch zu früh, ich kenn in doch nur 2 Tage! Aber ich will es so sehr, dass er einfach bei mir ist. „Ach Elias, glaub mir wie gerne ich auch würde, leider muss ich noch einiges erledigen." enttäuscht murmle ich nur ein kurzes 'okay' und will mich gerade abwenden, da packt er mich am Kinn und drückt mir ein Kuss am Mundwinkel, ohne ein weiteres Wort zu sagen, verschwindet er schon die Treppen runter.
