Hermine atmete schwer. Ihr Herz hämmerte rasend schnell in ihrem Brustkorb, als wäre sie soeben einen Marathon gelaufen, und auch wenn sie eine solche sportliche Meisterleistung noch nie in ihrem Leben bewältigt hatte, konnte sie sich kaum vorstellen, dass sie sich am Ende eines Marathons genauso verflucht gut fühlen würde wie nach diesem einen erschütternden Orgasmus, den Minerva ihr soeben beschert hatte. Sie musste lachen bei dem Gedanken, auch wenn sie immer noch damit beschäftigt war, zu Atem zu kommen.

Ihr ganzer Körper zitterte und zuckte, als sie langsam von dem Hoch herunterkam und sie von einer schwindelerregenden Höhe wieder zurück zur Erde fand. Minervas Finger waren immer noch in ihr, auch wenn sie ihr Tempo mit dem Eintritt ihres Orgasmus deutlich reduziert und schließlich ganz innegehalten hatten, um Hermine eine Möglichkeit zu geben, wieder zu sich zu kommen. Sie war dankbar dafür. Sie wollte sie so lange wie möglich noch in sich spüren, die drei Finger in ihr, Minervas Daumen immer noch auf ihrem Kitzler, wenn auch mit kaum merklichem Druck.

Vorsichtig löste Hermine ihre Finger von der oberen Tischkante des Schreibtisches, an der sie sich so stark festgekrallt hatte, dass sie gar nicht gemerkt hatte, wie sehr sie ihre Hände verkrampft hatte. Gott, sie fühlte sich so schwer, so gut, so unfassbar gut. Sie hatte all die Jahre über gewusst, dass Minerva McGonagall eine äußerst begabte und talentierte Hexe war und gerade bei der Ausführung von Zaubersprüchen schnelle und wendige Hände hatte, aber wie fähig diese Finger tatsächlich waren, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können – und das hatte sie weiß Gott oft und ausführlich genug getan, wovon das Notizbuch, weswegen sie ja eigentlich heute Abend in die Schule kommen musste, ein deutliches Zeugnis war.

Da Minervas Hand zwischen ihren Schulterblättern verschwunden war, nahm sie das als unausgesprochene Erlaubnis dafür, sich aufstützen zu dürfen, denn die harte Oberfläche des Schreibtisches erschien ihr mit jedem Moment, den sie nun darauf lag, ohne von den Berührungen der Schulleiterin abgelenkt zu sein, immer unbequemer. Ihr Atem hatte sich nun langsam beruhigt und nun, da sie sich aufrichtete, spürte sie auch, wie sehr ihre Beine unter der plötzlichen Belastung zitterten.

Sie stöhnte leicht auf, als sich durch das Aufrichten ihres Oberkörpers und die Gewichtsverlagerung auch der Winkel von Minervas Fingern, die immer noch in ihr steckten, veränderte und eine neue Welle der Lust in ihr entfachten, ohne dass die hinter ihr stehende Schottin sich auch nur einen Zentimeter bewegt hätte.

Es war sowieso auffällig ruhig hinter ihr und sie fragte sich, was gerade in Minerva vor sich ging. Bereute sie es, gerade eine ihrer ehemaligen Schülerinnen auf ihrem Schreibtisch gefingert zu haben? Überlegte sie sich gerade, wie sie Hermine schonend beibringen konnte, dass das ein Fehler war, den sie bereute und wie sie sie ohne einen weiteren Kommentar nach Hause schicken konnte? Hermine durchfuhr es eiskalt bei diesem Gedanken. Die Vorstellung, Minerva nun endlich, nach so vielen Jahren, haben zu dürfen, um sie kurz darauf gleich wieder zu verlieren, war geradezu unerträglich.

Doch bevor sie diese düsteren Gedanken weiter Besitz von ihr ergreifen konnten, spürte sie eine feingliedrige Hand, die sich von hinten um ihren Bauch schlang und sie mit ihrem festen Griff an den warmen Körper hinter sich presste. Hermine keuchte auf, als sie Minervas Brüste in ihrem Rücken spürte und wand sich unter dem festen Griff der Schulleiterin um ihre Körpermitte. Sie erschauderte, als sie Minervas heißen Atem an ihrem Ohr spürte: „Wer hat gesagt, dass Sie sich schon aufrichten dürfen, meine Liebe? Hm?"

Hermine zuckte zusammen, als sie spürte, wie Minervas Finger in ihr sich langsam wieder in Bewegung setzten. „Offensichtlich haben Sie Ihre Lektion immer noch nicht gelernt, Miss Granger. Welch eine Schande…nun ja, wer nicht hören will, muss fühlen, richtig?" Obwohl Minervas Stimme nur ganz leise war, troff sie geradezu vor Lust und Sinnlichkeit. Hermine entfuhr ein leises Wimmern und auch ohne Minervas lange Finger, die nun geradezu quälend langsam aus ihr heraus und wieder in sie hineinfuhren und dabei ein schmatzendes Geräusch erzeugten, hätte sie gewusst, wie feucht sie schon wieder war.

„Vielleicht war die erste Lektion zu schnell. Vielleicht müssen wir das ganze nochmal langsamer wiederholen, damit es sich einprägt. Was meinen Sie, Miss Granger?" Hermine fiel es unfassbar schwer, überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn aus diesen Gedanken zusammenhängende Sätze zu bilden und diese aus ihrem Mund entweichen zu lassen, ohne dabei trunken vor Lust zu lallen. Sie hatte die Augen geschlossen angesichts des schrecklich langsamen Tempos, das Minerva diesmal angesetzt hatte, und versuchte sich, so gut es ging, aufrecht zu halten.

Der eiserne Griff um ihre Körpermitte lockerte sich plötzlich und Minerva stieß sie alles andere als sanft zurück gegen den Schreibtisch, auf den sich Hermine nun mit ihren Armen abstützte und überrascht aufkeuchte. „Wenn ich Ihnen eine Frage stelle, erwarte ich eine Antwort, Miss Granger", hisste sie gebieterisch hinter ihr.

„J-ja, P-Professor", brachte Hermine hervor, während Minervas Finger ein weiteres Mal langsam aus ihr herausglitten und ebenso langsam wieder in sie hineinfuhren. Hermine stöhnte auf. Dieses Tempo war noch so viel schlimmer als das vorherige, so viel intensiver, so viel quälender. Hatte es sich zuvor noch so angefühlt, als wollte Minerva sie mit ihren Fingern aufspießen und sie mit der Geschwindigkeit ihrer Finger in die nächste Galaxie schießen, konnte Hermine nun geradezu dabei zusehen, wie sich ihr Unterleib Stück für Stück immer weiter zusammenzog und sich die Lust unerträglich langsam in ihr ausbreitete.

„An Ihrem Ausdruck müssen wir auch eindeutig arbeiten, Mädchen. Ganze Sätze, wenn ich bitten darf oder ich werde diese Lektion noch weiter in die Länge ziehen." Gott, wie sehr sich Hermine auch wünschte, dass dieser Moment nie enden und sie der schwarzhaarigen Schönheit hinter sich auf ewig ausgeliefert sein würde, wusste sie, dass sie dieses Tempo nicht lange aushalten würde. Ihr ganzer Fokus war auf ihren Unterleib gerichtet, auf die Hitze, die darin brodelte, das angenehme Ziehen, das sich mit jeder von Minervas Bewegungen in ihr verstärkte und die Feuchtigkeit, die mit jedem Mal, die Minervas Finger aus ihr austraten, herausströmte, als würde sie sämtliche Körperflüssigkeiten aus ihr heraussaugen wollen. Wie sollte sie so überhaupt auch nur einen klaren Satz herausbringen?

Mit aller Kraft versuchte sie die letzten Gehirnsynapsen zu aktivieren, die ihr noch geblieben und die Minerva noch nicht völlig weggevögelt hatte, um dem Wunsch der hochgewachsenen Schottin nachzukommen: „J-ja-aaaahhhh, P-Professor, eine weitere L-Lektion, oh Gott, schadet bestimmt n-nicht. W-Wiederholung ist, Himmel, aaaahhhhh, w-wichtig, da stimme ich Ihnen v-vollkommen, mmmhhh, zu. B-Bitte, oh b-bitte bringen Sie es mir bei, aaahhhhh."

Sie konnte das Lächeln, das sich auf Minervas Lippen ausbreitete, hinter sich spüren, als die Professorin erneut sprach: „Das klingt schon besser, Miss Granger. So gefällt mir das. Braves Mädchen." Hermine entfuhr ein tiefes Stöhnen bei dem Lob der älteren Frau und sie wusste, sie würde alles tun, um noch mehr gelobt zu werden.

„Na dann wollen wir doch mal sehen, wie gut Ihr Stehvermögen ist, meine Liebe. Arme auf dem Tisch abstützen, leicht nach vorne beugen, Beine schön weiter gespreizt lassen", befahl ihr Minerva und Hermine gehorchte, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern. Sie stellte sich sogar leicht auf die Zehenspitzen und hob ihren Hintern nach oben, in der Hoffnung, Minervas Geschwindigkeit damit beschleunigen zu können, doch die mächtige Hexe ließ sich davon nicht im Mindesten beeindrucken oder gar in der Art und Weise beeinflussen, wie sie die jüngere Hexe mit ihren Fingern befriedigte.

„Netter Versuch", schmunzelte sie, als sie erneut langsam Hermines innere Wände entlangstrich und die braunhaarige Frau vor ihr langsam durchdrehte, „aber ich bestimme hier das Tempo und entweder Sie nehmen, was ich Ihnen gebe oder…sie kriegen gar nichts." Mit diesen Worten zog sie ihre Finger vollends aus Hermine heraus, die angesichts der plötzlichen Leere zwischen ihren Beinen gequält aufheulte, es aber nicht wagte, sich auch nur ein Stück zu bewegen oder sich zu beschweren. Die Angst, dass die strenge Schottin ihren Orgasmus damit nur noch weiter hinauszögern oder, noch schlimmer, ihn ihr sogar ganz verwehren würde, war zu groß.

Sie wimmerte nur leise und spürte, wie sich ihr Unterleib weiterhin rhythmisch zusammenzog und ihre inneren Wände hilflos versuchten, sich fest um etwas zu schließen, das nicht da war. Mit dem reglosen Verharren schien sie jedoch etwas richtig gemacht zu haben, denn schon spürte sie wieder einen Finger ihre Schamlippen hinauf- und hinuntergleiten und sie konnte einen wohligen Schauer nicht unterdrücken, der sie bei dem Gefühl durchfuhr.

Sie biss sich genüsslich auf die Unterlippe und kam nicht umhin, sich zu fragen, wann sie sich das letzte Mal so schmutzig und dennoch so unfassbar gut gefühlt hatte. Sie konnte nicht glauben, dass sie hier mitten im Büro von niemand anderem als Minerva McGonagall stand, der Schulleiterin von Hogwarts und der mächtigsten Hexe in ganz Großbritannien, auf den Schreibtisch der Frau gestützt, von der sie seit Jahrzehnten träumte, und deren Daumen gerade von hinten sie eindrang.

Im ersten Moment war sie enttäuscht angesichts der fehlenden zwei Finger, die sie eben noch ausgefüllt hatten, doch wurde im nächsten Moment eines Besseren belehrt, als sie spürte, wie eben diese zwei Finger mit jedem Stoß von Minervas Daumen ihre Schamlippen entlangfuhren und am höchsten Punkt ihren Kitzler zwischen sich nahmen. Hermine keuchte erschrocken auf, als sie den herrlichen Druck der beiden Finger an beiden Seiten dieser unfassbar sensiblen kleinen Stelle fühlte, und konnte ein Zucken ihres Unterleibs nicht unterdrücken, der Minervas Finger zu folgen versuchte, die sich schon wieder auf dem Rückzug von ihrem Kitzler befanden, um nur wieder erneut nach oben zu fahren und ihr einen wohligen Schauder zu entlocken. Gott, was hatte diese Frau talentierte Finger!

„Schön still halten", seufzte Minerva hinter ihr, die Hermines unkontrollierte Zuckungen trotz ihrer Aussage zu genießen schien. Eine feste Hand schloss sich um Hermines Hüfte und sorgte dafür, dass die braunhaarige Hexe an Ort und Stelle blieb, während Minerva sie mit ihren langen Fingern weiter in den Wahnsinn trieb und mit jedem Stoß die aus Hermine herausströmende Feuchtigkeit zwischen ihren Schamlippen und bis hoch zu ihrem Kitzler verteilte.

Hermine gab derart versaute Geräusche von sich, die sie so noch nie zuvor von sich gehört hatte. Doch es war ihr herzlich egal, wie sie sich in diesem Augenblick gerade anhörte, wenn nur diese Göttin hinter ihr niemals mit ihren Berührungen aufhören würde.

„Sie sind ganz schön feucht, meine Liebe. Es ist geradezu erschreckend leicht, in sie einzudringen, wenn Sie so feucht für mich sind. Sie sind so feucht, so eng, so schön warm, ich könnte ewig so weitermachen", flüsterte ihr McGonagall heiser ins Ohr und Hermine schluckte hörbar schwer. So feucht sie auch zwischen den Beinen war, so ausgetrocknet war ihr Mund in diesem Moment und sie versuchte verzweifelt, ihre Lippen mit ihrer Zunge zu befeuchten, um ihrem Mund etwas Linderung zu verschaffen.

„Aber Sie waren so ein braves Mädchen…Wollen Sie kommen, Miss Granger?" Hermine brachte nur ein Wimmern hervor und nickte eifrig mit dem Kopf. Der Daumen in ihr und die beiden Finger, die eben noch ihre Schamlippen entlanggeglitten waren, hielten abrupt in der Bewegung inne und die Hand um ihre Hüfte verschärfte merklich ihren Druck, als Minerva drohend flüsterte: „Wie war das?"

Hermine atmete tief aus, bevor sie eine Antwort hervorbrachte: „B-bitte, oh b-bitte, P-Professor, lassen Sie mich kommen. Ich w-will so dringend kommen, b-bitte. Ich b-brauche Ihre Finger, ich b-bin so kurz davor. B-Bitte hören Sie nicht auf, n-nicht aufhören, bitte nicht aufhören." Hermine konnte nicht glauben, wie weinerlich und flehend sie sich anhörte, doch wiederum war es ihr so egal, wenn Minerva nur endlich weitermachte und ihr endlich den erlösenden Orgasmus verschaffte, nachdem sie sich so sehr sehnte.

Langsam setzten sich ihre Finger wieder in Gang und Hermine stöhnte genüsslich auf. „Oh ja, oh ja, so gut", murmelte sie glückselig vor sich hin und Minerva schien es zu genießen, die Lust der vor ihr in Schuluniform gekleideten Frau verbalisiert zu hören.

„Was wollen Sie, Miss Granger? Sagen Sie es mir! Ich will es hören" und ihre Finger beschleunigten sich kaum merklich, was Hermine ein tiefes Seufzen entlockte.

„F-ficken Sie mich, P-Professor, oh bitte…ficken Sie mich", brachte sie kehlig hervor und keuchte auf, als die Schulleiterin ihrem Wunsch sofort nachkam und ihren Daumen mit einer Intensität in Hermines feuchtes Loch rammte, dass Hermine glaubte, Sternchen zu sehen. Hermines Körper schien nur noch aus Lust zu bestehen, als sie jedem von Minervas Stößen entgegenhielt und ihr Unterleib unkontrolliert zu zucken begann, mit jedem Mal, das die beiden äußeren Finger an ihrem Kitzler entlangfuhren.

Ihr Stöhnen wurde immer lauter und kehliger und ein eigenartiges Gefühl breitete sich in ihrem Unterleib aus, als müsste sie dringend ihre Blase entleeren, doch sie konnte sich kaum darauf konzentrieren, geschweige denn irgendeine Art von Kontrolle über ihren Körper erlangen, der ganz und gar Minervas Händen verfallen war.

Das Gefühl wurde mit jedem von Minervas unerbittlichen Stößen stärker und ihr Orgasmus rückte immer näher. Sie konnte bereits spüren, wie ihre inneren Wände sich eng um Minervas Daumen zusammenzogen und ihn versuchten, noch weiter in sich hineinzusaugen. Sie wollte so dringend loslassen, endlich Erlösung finden, hatte aber gleichzeitig das Gefühl, damit noch so viel mehr loszulassen.

Noch bevor sie überhaupt darüber nachdenken konnte, wie sie aus diesem Dilemma herauskommen sollte, hatte Minervas Hand, die eben noch ihre Hüfte umklammert hatte, den Weg zu ihrer Brust gefunden, umschloss sie und kniff sie in ihren Nippel. Hart. Hermine schrie auf – und ließ los. Sie spürte, wie sich ihr Körper in einer letzten spannungsgeladenen Ekstase aufbäumte, ihre inneren Wände Minervas Finger wie einen Schraubstock fest umschlossen, bevor sie wild zuckten und alle Dämme in ihr aufzubrechen schienen.

Sie fühlte eine warme Flüssigkeit aus sich herausspritzen, während Minerva ihren Daumen immer weiter bewegte und jegliche Flüssigkeit aus ihr herauszupressen schien. Der Orgasmus war so gewaltig, dass Hermine am ganzen Körper zitterte und sie die warme Flüssigkeit an der Innenseite ihrer Schenkel hinunterlaufen spürte. Sie hatte schon von weiblichen Ejakulationen gehört, aber sie stets als Mythos abgetan – bis jetzt.

Hermine keuchte schwer und konnte sich nur mit Mühe auf den Beinen halten. Minerva schien das zu spüren, denn sie zog ihre ehemalige Schülerin sanft mit sich nach hinten, bis sie mit den Beinen an ihren Schreibtischstuhl stieß und sich hinsetzte. Hermine blieb nichts anderes übrig, als dem sanften Zug der Schulleiterin zu folgen und sich kraftlos und immer noch schwer atmend auf ihren Schoß fallen zu lassen, den Kopf auf ihrer starken Schulter abgelegt, die zitternden und schwer gewordenen Beine zu beiden Seiten herabhängend, auch wenn das bedeutete, dass sie nun mit weit gespreizten Beinen auf dem Schoß ihrer Schulleiterin saß – die genau das gewollt zu haben schien, denn kaum hatte sich Hermine auf ihr fallen lassen, spürte sie auch schon wieder, wie sich diese talentierten Hände um ihren Körper schlangen und sie in dieser Position hielten. „Professor", entfuhr es ihr, „ich – ich kann nicht mehr. Bitte, das war, oh mein Gott, ich…"

„Schhhhhhhh, meine Liebe, ganz ruhig. Nur noch einen mehr, sei ein braves Mädchen und gib mir noch einen mehr", flüsterte ihr Minerva beruhigend ins Ohr und Hermine ergab sich ihr. Ergab sich ihrer Stimme, ihren Händen, ihrer Wärme, die sie von hinten einhüllte und ihrem Finger, der sich mit präziser Sicherheit den Weg über ihren Bauch bis zu ihrem Kitzler bahnte, der vom vorigen Orgasmus immer noch leicht pulsierte, und leicht darauf zum Liegen kam.

„Vibratio", flüsterte Minerva und Hermine brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass Minerva soeben einen Zauberspruch geäußert hatte, als sie auch schon die Vibrationen in dem Finger spürte, der auf ihrem Kitzler lag und damit ihren ganzen Körper, der sich noch nicht mal von ihrem letzten Orgasmus erholt hatte, erneut in Ekstase versetzte.

War ihr Stöhnen zuvor noch tief und kehlig gewesen, entwichen ihr nun Laute in einer extrem hohen Stimmlage, die Hermine noch nie aus ihrem Mund gehört hatte. Sie hörte sich an wie das kleine Schulmädchen, als das sie gekleidet war, und konnte nicht glauben, wie sehr sie vor Verlangen wimmerte, als die Vibrationen aus Minervas Finger wie Stromschläge durch ihren Körper schossen und jeden letzten Rest an Lust aus ihrem Körper zu pressen schienen.

Erneut zog sich ihr Unterleib vor Lust zusammen und sie konnte den kommenden Orgasmus bereits spüren, der gleich über sie hereinbrechen würde. Ihr ganzer Körper zuckte, sie hatte keinerlei Kontrolle mehr darüber und Minerva schien es dieses Mal auch nicht zu kümmern, denn sie presste weiterhin rücksichtslos ihren vibrierenden Finger auf Hermines Kitzler.

Plötzlich schloss sich Minervas andere Hand um Hermines Hals und presste leicht zu. Hermine schlug erschrocken die Augen auf und fühlte Panik in sich aufsteigen, als sie um ihre Luftzufuhr fürchtete. Doch Minerva hielt den Druck um ihren Hals gleichmäßig aufrecht und Hermine begann das Gefühl zu genießen, Minerva auf diese Art ausgeliefert und von ihr gefangen zu sein. Die bereits nachlassende Furcht verblasste vollkommen im nächsten Moment, als Minerva erneut in ihr Ohr flüsterte und der bereits vibrierende Finger durch den Zauberspruch „Vibratio maximo" mit einer solchen Intensität gegen Hermines Kitzler zu vibrieren begann, dass Hermines Körper sich ein letztes Mal aufbäumte, sich gegen Minervas Finger an ihrem Kitzler und ihre Hand um Hermines Hals presste, in der Luft zu erstarren schien und mit einem spitzen Aufschrei wieder in sich zusammenfiel.

Minerva umschloss die erschöpfte Hexe mit beiden Armen um ihre Brust und ihre Taille, damit sie nicht vom Stuhl fiel und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Schläfe, während sie langsam wieder von ihrem Orgasmus herunterkam.

„Alles in Ordnung?", fragte sie zaghaft, die strenge Professorin war vollkommen aus ihrer Stimme verschwunden. Vorsichtig strich sie mit ihrer Nase an Hermines Wange entlang, als sie auf eine Antwort der jungen Frau wartete, die langsam wieder zu Atem kam und immer noch leichte Nachzuckungen ihres letzten, heftigsten Orgasmus' erlebte.

„Hermine?", hakte sie erneut nach. Statt einer Antwort drehte Hermine ihren Kopf zu Minerva und suchte mit halb geschlossenen Augen den Blick der älteren Frau. Haselnussbraun traf auf Smaragdgrün und beide Frauen zögerten keine Sekunde, als sie leicht den Kopf nach vorne brachten und ihre Lippen leicht aufeinandertreffen ließen. Der Kuss war so leicht und so sanft und so langsam, dass sie ihn kaum spürten und dennoch sagte er so viel mehr aus, als der hungrige Kuss, den sie an der Bürotür ausgetauscht hatten.

Hermine löst sich vorsichtig von den dünnen weichen Lippen und blickte Minerva tief in die Augen, bevor sie ihr endlich antwortete: „In Ordnung?! Ich bin überhaupt nicht in Ordnung, ich bin ganz weit weg von in Ordnung, ich bin…ich weiß nicht, was ich bin. Wahrscheinlich weiß ich gerade nicht mal, wer ich bin, so über die Maßen mehr als in Ordnung bin ich gerade. Ich bin außerhalb jeglicher Ordnung, ich bin…Gott, ich glaube ich bin gerade gestorben und wieder neu geboren und ich fühle gerade alles und nichts. Ich fühle mich leer und gleichzeitig voll und…Gott, dafür gibt es keine Worte, was du gerade mit mir angestellt hast, welche Gefühle du gerade in mir ausgelöst, was du gerade in mir losgelöst hast, ist…unbeschreiblich. Ich weiß nicht mal, was ich da gerade rede, ich…ich bin unfähig, in Worte zu fassen, wie es mir gerade geht. Es war so gut, Minerva, so gut, so gut. Gott. Das trifft es nicht mal annähernd. Es war außerhalb von dieser Welt, es war…ich sollte aufhören zu reden."

Hermine schüttelte ungläubig den Kopf angesichts ihrer mangelnden Ausdrucksfähigkeit, während Minerva nur zufrieden und amüsiert grinste. „Oh, das finden Sie witzig, Professor, ja?" Hermine zog herausfordernd eine Augenbraue hoch. Minervas Grinsen wurde nur noch breiter und ihre grünen Augen funkelten belustigt.

„Oh, Ihnen wird das Grinsen schon noch vergehen, Professor", stieß Hermine selbstbewusst hervor, als sie sich von Minervas Schoß erhob und vor ihr niederkniete. Minervas Augen weiteten sich, als Hermine ihre Hände unter den Umhang der immer noch vollständig bekleideten schwarzhaarigen Frau gleiten und sie darunter bis zu ihren Knien hinaufwandern ließ, diese fest umfasste und der stolzen Hexe mit einem Ruck die Beine auseinanderschob.

Minerva keuchte überrascht auf und ihre Augen wurden noch größer, als Hermine sich zwischen ihren Beinen positionierte, sich lasziv über die Lippen leckte und der Schulleiterin tief in die Augen blickte: „Ich habe da noch ein paar zusätzliche Hausaufgaben gemacht, Professor, die ich Ihnen gerne mündlich vortragen möchte."

Doch bevor Hermine sich vorbeugen konnte, um eine weitere ihrer Fantasien aus dem Notizbuch auszuleben, bei der auch Minerva in den Genuss kommen sollte, hielt sie eine feine, aber starke Hand an der Schulter zurück. Verwirrt blickte sie zu den grünen Augen ihrer Schulleiterin auf und die Zurückweisung, die Hermine bereits nach ihrem ersten Orgasmus gefürchtet hatte, schlug ihr nun mit voller Wucht ins Gesicht, als sie Minervas Worte hörte, klar und deutlich: „Hermine, warte. Bitte nicht."

Da war er nun, der Moment, mit dem Hermine die ganze Zeit gerechnet hatte und von dem sie aber mit jeder weiteren Berührung von Minerva gehofft hatte, dass er doch nicht eintreten würde. Das Ende der Fantasie, das Ende des Glücks. Es wäre auch zu schön gewesen. Wie bunte Farbe, die ihr Leben in den letzten Minuten ausgefüllt hatte, zog sie sich nun mit einem Ruck wieder zurück und hinterließ nur noch Grau- und Schwarzweißtöne. Mit einem Ruck hatte ihr Minerva die glückselige Zufriedenheit wieder aus dem Leib gerissen und sie zurück in ihr altes Leben geworfen, in ein Leben voller Bitterkeit und Schmerz. Die Fantasie war vorbei.