Hermine wurde aus ihren trübsinnigen Gedanken gerissen, als die Hand, die eben noch zärtlich auf ihrer Wange gelegen hatte, sie plötzlich unsanft im Nacken packte und ihren Kopf noch oben führte, bis sie Minerva in die Augen sehen musste.

Wo zuvor noch Wärme gewesen war, sah Hermine nun glühend heiße Wut und sie wäre erschrocken zurückgewichen, wenn Minerva sie nicht so eisern in ihrem Griff gehalten hätte. Sie konnte sehen, wie ihre Nasenflügel bebten und ihr Atem sich beschleunigt hatte.

Hermine wusste nicht, ob sie Minerva McGonagall jemals so aufgebracht gesehen hatte, selbst nicht zu ihren Schulzeiten, als sie die ältere Frau durchaus häufiger wütend gesehen hatte, besonders nach den vielen gefährlichen Situationen, in die sie sich regelmäßig mit Harry und Ron hineinmanövriert hatte.

„Nach allem, was heute Abend zwischen uns passiert ist, zweifelst du immer noch an meinen Gefühlen für dich?", fauchte Minerva und Hermine konnte jeden ihrer Atemzüge auf ihrem Gesicht spüren, so nah war sie ihr.

„Nach allem, was ich heute Abend mit dir angestellt habe, denkst du immer noch, dass ich die Kontrolle hier habe?"

Die Verwirrung, die in Hermine aufstieg, übertraf ihre Angst angesichts von Minervas Wutausbruch, weshalb sie die Worte nicht zurückhalten konnte: „Aber du hast mich doch…"

Doch Minerva ließ sie nicht ausreden: „Oh, du denkst, nur weil du vornübergebeugt auf meinem Schreibtisch gelegen hast und mir hilflos ausgeliefert warst, während ich dich von hinten genommen habe, bin ich diejenige mit der Macht?"

Bevor Hermine auch nur zu einem Nicken ansetzen konnte, hatte Minerva sie schon wieder unterbrochen: „Oh Liebes, wie sehr du dich doch irrst."

Minervas freie Hand, die sie nicht im Nacken festhielt, glitt über Hermines Unterlippe und ihre Stimme bebte leicht, als sie weitersprach, diesmal jedoch mit etwas weniger Wut in der Stimme: „Denkst du, ich mache es mir zur Gewohnheit, Frauen auf meinen Schreibtisch zu legen und ihnen den Hintern zu versohlen? Ehemalige Schülerinnen? Oder gar jetzige Schülerinnen, die zum Nachsitzen erscheinen müssen? Denkst du, es reichen ein paar intime Geschichten in einem Notizbuch, um mich dazu zu bringen, dich in meinem Büro einzusperren und über dich herzufallen?"

Bevor Hermine auch nur ein Wort über die Lippen brachte, kam Minerva ihr wieder zuvor: „Hermine, ich bin weder promiskuitiv noch triebgesteuert, ganz davon abgesehen, dass ich niemals während all meiner Jahre als Lehrerin oder Schulleiterin hier in Hogwarts auch nur jemanden in meinem Büro geküsst, geschweige denn Sex mit ihm gehabt hätte."

Minerva seufzte schwer, bevor sie der Hexe vor sich gestand: „Verstehst du nicht? Das einzige, was mich dazu gebracht, all meine Prinzipien in nur einem einzigen Augenblick über Bord zu werfen, ohne zu zögern, war die Tatsache, dass du mich willst."

Hermine riss erschrocken die Augen auf, als sie begriff, was Minerva ihr sagen wollte.

Du bist die einzige, die das in mir ausgelöst hat. Du bist die einzige, die mich dazu gebracht hat. Du bist die einzige, die diese Macht über mich hat. Du bist die einzige, die ich will."

Minervas Stimme war nur noch ein Flüstern, als sie den letzten Satz sprach, wie ein Geheimnis, das sie der jüngeren Hexe anvertraute: „Die einzige, die ich jemals wollte."

Hermine preschte vorwärts, schloss die verbleibende Distanz zwischen ihnen und presste ihre Lippen auf Minervas, gierig, hungrig, leidenschaftlich. Überwältigt von den Gefühlen, die sie durchströmten, konnte und wollte sie sich nicht länger zurückhalten.

Minervas Geständnis war alles gewesen, was sie gebraucht hatte, um all ihre Unsicherheiten zu vertreiben und sie ließ es die ältere Frau in jedem ihrer Küsse spüren. Gierig saugte sie an ihrer Unterlippe, biss sanft hinein und ließ ihre Zunge darüber gleiten, bevor sie sie in Minervas Mund schob, der sich ihr stöhnend geöffnet hatte.

Während sich ihre Zungen wild umkreisten, krallte Hermine ihre Hände in die Seiten der älteren Frau und presste sie so eng wie möglich an ihren Körper. Minerva riss ihren Kopf zurück und stöhnte auf angesichts der groben und besitzergreifenden Geste.

Hermine nutzte den Moment sofort und stürzte sich mit ihren Zähnen auf die ungeschützte Kehle vor ihr, biss, knabberte und saugte, fest entschlossen jeden Zentimeter der blassen weichen Haut als ihren zu markieren.

Minervas Unterleib zuckte unkontrolliert nach vorne, auf der Suche nach Kontakt, nach Reibung, nach irgendetwas. Hermine gab ihrem Willen nur allzu gerne nach, schob eine Hand zwischen die Beine der älteren Frau und übte mit ihren ganzen Handfläche Druck aus.

Unter einem lauten Stöhnen gaben Minervas Beine unter ihr nach und sie wäre gefallen, wenn Hermine sie nicht mit ihrem Arm um die Taille umklammert und sie fest an sich gepresst gehalten hätte. Hermines Hand, die Minerva nun immer schneller zwischen ihren Beinen rieb, das einzige, was zwischen ihren Körpern war.

Die grüne Spitzenunterhose, die Minerva immer noch trug, wurde mit jedem Moment feuchter und Hermine konnte spüren, wie sie selbst feucht wurde bei dem Gedanken, wie viel Lust sie Minerva bereitete.

Sie bewegte ihr Hand noch schneller auf und ab, Minervas Höschen ein willkommenes Mittel, um damit Druck auf ihre Schamlippen und ihren Kitzler auszuüben, und Hermine beobachtete fasziniert, wie Minerva immer heftiger atmete, die Augen geschlossen und den Kopf mit offenem Mund lustvoll nach hinten geworfen, eine Hand mit aller Kraft in Hermines Arm gekrallt, der sie immer noch auf den Beinen hielt.

Als Minervas Stöhnen immer lauter und ihre Atemzüge immer mehr zu einem heftigen Keuchen wurden, wusste Hermine, dass sie kurz davor war und obwohl ihr Unterarm bereits vor Anstrengung brannte und sie selbst um Atem rang, beschleunigte sie ihre Bewegungen erneut.

Sie musste nicht lange warten, als Minerva plötzlich aufschrie, sich in ihren Armen aufbäumte und ihr ganzer Körper erzitterte, als sie so heftig kam, dass ihr ganzer Körper kraftlos in sich zusammensank.

Hermine ließ sie sanft zu Boden gleiten, nicht ohne zuvor die Decken und Kissen aus Minervas Bett mit einem ungesagten Zauber und einem kurzen Schwenk ihres Handgelenks herbeigerufen und unter den immer noch leicht zitternden Körper gelegt zu haben.

Minervas Gesicht verzog sich zu einer unangenehmen Grimasse, als ihr Kopf auf den Kissen aufkam und ihre immer noch zu einem festen Knoten zusammengebundenen Haare sie in den Nacken drückten.

Wie gebannt starrte Hermine sie an, die neben ihr kniete, als die Schulleiterin ihren Oberkörper aufrichtete und mit einer, wie es schien, gewohnten Geste sämtliche Haarnadeln auf eine Frisierkommode auf der anderen Seite des Raumes verbannte.

Lange schwarze Haare, die Hermine bislang nur einmal in ihrem Leben so offen gesehen hatte, glitten wie ein seidiger Wasserfall über Minervas Schultern und Hermine stockte der Atem. Die ältere Frau, immer noch zu sehr damit beschäftigt, sich von ihrem heftigen Orgasmus einige Sekunden zuvor zu erholen, war völlig ahnungslos, was sie mit dieser simplen Geste in der jüngeren Frau ausgelöst hatte, und ließ sich zufrieden seufzend in die Kissen zurücksinken.

„Oh Merlin, das war…" Sie stieß ein überwältigtes Seufzen aus und versuchte, ihren Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen, indem sie tief ein- und wieder ausatmete.

Hermine jedoch hielt den Atem an, als sie sah, wie nackte Brüste, bedeckt von langen schwarzen Haaren, sich direkt vor ihr mit jedem von Minervas Atemzügen hoben und senkten. Wie in Trance streckte sie die Hände aus, strich Minervas samtig weiches Haar zur Seite und entblößte nackte Brüste und kleine, aufrecht stehende Nippel, die geradezu nach Hermines Mund auf ihnen zu rufen schienen.

Ohne weiter darüber nachzudenken, setzte sie sich rittlings auf Minervas Schoß, beugte sich nach vorne und umschloss einen Nippel mit ihren Lippen. Minerva schnappte überrascht nach Luft, als Hermine sanft an der Brustwarze in ihrem Mund saugte und sie mit ihrer Zunge umspielte, während sie die andere Brust mit ihrer Hand umfasste und sanft knetete.

Ein leises Stöhnen entwich Minervas Lippen, während ihr Körper sich unter Hermine zu winden begann, das eben noch erlebte Hoch des letzten Orgasmus' scheinbar vergessen und bereits bereit für den nächsten.

Hermine grinste zufrieden, löste ihre Lippen von dem einen Nippel, wandte sich dem anderen zu und ließ ihm dieselbe Aufmerksamkeit zuteilwerden. Minervas Oberkörper bäumte sich auf, Hermines Lippen entgegen, begierig darauf, mehr zu spüren.

Doch noch bevor Hermine ihre Lippen weiter nach unten gleiten lassen konnte, fühlte sie Minervas Hand in ihrem Nacken, die sie sanft nach oben zog. Vor Lust flatternde grüne Augen trafen auf braune und schon lagen ihre Lippen aufeinander, während Minerva versuchte, Hermines Körper noch enger an den ihren zu pressen.

Frustriert löste Minerva ihre Lippen von der braunhaarigen Hexe auf ihr und flüsterte heftig atmend: „Divesto."

Hermine keuchte überrascht auf, als sie plötzlich splitternackt auf Minerva lag und ihre nackten Brüste aufeinandertrafen. Sie stöhnte auf, als Minerva ihren Oberkörper zu bewegen begann und ihre Brustwarzen aneinanderrieben und dabei noch steifer wurden, während sich ein Oberschenkel der älteren Frau zwischen Hermines nackte Beinen drückte.

Nur mit Mühe öffnete Hermine ihre Augen, die sie sofort geschlossen hatte, als die Lust, die zwischen ihren aneinanderreibenden nackten Körper aufgestiegen war, sie zu überwältigen drohte, und unterdrückte den Impuls, sich wie wild an Minervas Bein zu reiben, das einen so köstlichen Druck auf ihr Becken ausübte, das sie beinahe durchdrehte.

Sie setzte sich auf, nahm einen tiefen Atemzug, um sich zu fokussieren und blickte Minerva mit einem Schmunzeln auf den Lippen an, nachdem sie einen vielsagenden Blick auf ihren eigenen, nun nackten, Körper geworfen hatte: „Ich dachte, Geduld sei eine Tugend?"

Minerva McGonagall verdrehte genervt die Augen und Hermine musste angesichts einer so völlig untypischen Geste für die sonst stets beherrschte und überaus korrekte Frau lauthals lachen. Sie sah bezaubernd aus, wie sie da unter ihr lag, nackt, immer noch leicht außer Atem, die offenen schwarzen Haare wie ein Fächer um sie herum ausgebreitet und die Augen ungeduldig funkelnd.

Die jüngere Hexe ahnte instinktiv, was Minerva vorhatte und reagierte, bevor die ältere Frau auch nur ihre Arme heben und nach ihr greifen konnte: „Incarcerus."

Aus dem Nichts schossen Seile hervor, umschlossen die Hand- und Fußgelenke der Schulleiterin, die erschrocken aufkeuchte, als ihre Gliedmaßen auseinandergezogen wurden, bis sie aufgespreizt unter Hermine lag, die zufrieden lächelte: „Oh nein, mein Schatz, ich bin noch nicht fertig mit dir. Du hattest deinen Spaß bereits, jetzt bin ich dran."

Sie beugte sich entspannt zu Minerva hinab, die alles andere als zufrieden wirkte angesichts der Tatsache, dass sie die nackte Hexe auf sich nicht mehr berühren konnte. „Glaub mir", versicherte ihre die jüngere Frau und gab ihr einen kurzen und liebevollen Kuss auf die Lippen, bevor sie ihr tief in die Augen schaute, „du wirst es nicht bereuen."

„Oh, davon bin ich überzeugt, Liebes, oder denkst du wirklich, dass Fesseln mich aufhalten könnten?", erwiderte die Schulleiterin fast schon arrogant und verwandelte die groben Seile, die ihre Gliedmaßen auseinanderhielten, in samtene Seidenbänder, ohne einen Zauberspruch zu sagen oder den Blick von Hermines braunen Augen zu nehmen, die nun belustigt aufblitzten.

„Nein, natürlich nicht, Professor McGonagall", lachte ihre ehemalige Schülerin, schüttelte belustigt den Kopf und presste ihren nackten Körper gegen den der gefesselten Frau unter ihr.

„Vertraust du mir?", flüsterte sie heiser und biss sich in gespannter Erwartung auf die Unterlippe, als sie in smaragdgrünen Augen nach einem Hauch von Zweifel suchte. Sie wollte diese Erfahrung für Minerva so lustvoll wie möglich gestalten, um nur ansatzweise an den Messlatte heranzukommen, die die mächtigste Hexe Großbritanniens zuvor in ihrem Büro gelegt hatte, als sie ihr so viel Lust bereitet hatte, wie noch niemals jemand zuvor in ihrem Leben.

Minerva enttäuschte sie nicht, als sie ihren Blick ebenso ernst erwiderte und voller Überzeugung antwortete: „Mit meinem Leben."

Zufrieden lächelnd küsste Hermine sie und legte in diesen Kuss all die Vertrautheit und die Liebe, die sie in diesem Moment für die ältere Frau empfand.

Ohne weitere Erklärung flüsterte sie „Obscuro" und beobachtete, wie sich eine schwarze Augenbinde über Minervas Augen legte und ihr die Sicht auf alles versperrte, was nun kommen sollte.

Hermine erhob sich und ließ Minerva mit einem Schwenk ihres Zauberstabs zu dem großen Bett schweben. Doch anstatt sie daraufzulegen, ließ sie sie ein Stück weit über der Matratze in der Luft schweben, immer noch alle Gliedmaßen von den Seidenbändern auseinandergespreizt.

Sie konnte Minervas aufgeregtes Atmen hören und versuchte sich vorzustellen, wie es für sie sein musste, weder Arme noch Beine bewegen zu können und nicht zu sehen, was passierte.

Die Tatsache, dass Minerva ihr so ausgeliefert war, erregte Hermine über die Maßen. Sie genoss den Anblick und ließ sich Zeit, die Decken und Kissen, die auf dem Boden gelegen hatten, ebenfalls mit Hilfe ihres Zauberstabs zurück auf das Bett zu befördern, stets darauf bedacht, die darüber schwebende Minerva mit nichts zu berühren. Sie wollte die Spannung noch weiter aufbauen, wollte mit jeglicher Berührung warten, um die schwarzhaarige Frau mit den Reizen zu überrumpeln, die bald auf sie einprasseln würden. Hermine spürte, wie sie allein bei dem Gedanken daran vor Aufregung zitterte.

So leise wie möglich trat sie zwischen Minervas Beine, ohne sie zu berühren, ließ ihren Körper mit einer leichten Zauberstabbewegung noch weiter nach oben schweben, bis sie auf Augenhöhe mit Minervas grünem Höschen war, das von ihren vorigen Aktivitäten immer noch feucht war.

Ohne zu sprechen, konzentrierte sie sich auf denselben Zauberspruch, den Minerva zuvor bei ihr gewirkt hatte, ließ das Höschen von ihrem Körper verschwinden und stürzte sich mit ihrem Mund auf die rosafarbenen Falten, die Minervas Vulva bildeten.

Die ältere Frau stöhnte überrascht auf und ihr Becken zuckte wild angesichts dieses Überfalls auf ihre intimste Körperstelle, was Hermine dazu veranlasste ein weiteres Seidenband heraufzubeschwören, um Minervas Körpermitte stillzuhalten. Die Schulleiterin stieß ein kehliges Seufzen aus, als sie Hermines Lippen und Zunge nicht mehr entkommen konnte, und begann, heftig zu wimmern, als die Hexe zwischen ihren Beinen an ihren Schamlippen saugte und den Weg bis hinauf zu ihrem Kitzler fand, den sie sanft mit der Zungenspitze umkreiste.

Hermine experimentierte ein wenig, bis sie herausfand, welche Zungenbewegungen der sich windenden und stöhnenden Frau vor ihr Lust bereiteten, sie aber dennoch nicht bis über ihre Grenzen brachten. So glitt sie immer und immer wieder mit ihrer ganzen Zungenfläche von unten nach oben über ihre mittlerweile unfassbar feuchten Schamlippen, um, oben angekommen, ihren Kitzler mit ihrer Zungenspitze zu massieren, bis Minerva unkontrolliert anfing zu zittern und Hermine ihre Bewegungen von Neuem begann.

„Gott, Hermine…bitte!", keuchte die schwarzhaarige Frau über ihr, doch Hermine schmunzelte nur und konzentrierte sich auf den Verdoppelungszauber, der ihre Bewegungen kopieren sollte. Sie ließ von Minerva ab und kontrollierte einen Moment, dass der Zauber auch wirklich gewirkt hatte und eine unsichtbare Zunge ihre vorgegebenen Bewegungen imitierte.

Als sie Minerva weiterhin zucken, zittern und stöhnen sah, bewegte sie sich zufrieden und lautlos zum Oberkörper der immer noch gefesselten und schwebenden Frau. Nachdem sie sie leicht abgesenkt hatte, griff sie mit beiden Händen nach ihren Brüsten und begann sie mit ihren ganzen Handflächen zu kneten.

Minerva zuckte erschrocken zusammen, doch bevor sie in Panik geraten konnte, flüsterte Hermine ihr beruhigend ins Ohr: „Schhhhh, das bin immer noch ich."

Sie küsste Minerva hinter dem Ohr, ohne auch nur eine Sekunde von ihren Brüsten abzulassen. „Entspann dich, das ist nur ein kleiner Zauber."

Als Minerva sich entspannte und sich auch den Berührungen ihrer Brüste ganz hingab, konnte Hermine ihre Aufregung nicht ganz verbergen, als sie noch hinzufügte: „Aber bereite dich schon mal vor…es kommt noch mehr."

Wieder formulierte sie den Verdoppelungszauber in ihrem Kopf und sah zufrieden dabei zu, wie unsichtbare Hände Minervas Brüste weitermassierten, die immer noch verzweifelt ihren Oberkörper den nun unsichtbaren Bewegungen entgegenstreckte und deren Unterleib unter den Liebkosungen einer unsichtbaren Zunge immer wieder zuckte.

Hermine musste sich einen Moment sammeln, um das Zucken in ihrem eigenen Unterleib vorerst zu ignorieren, als sie sah und hörte, wie erregt Minerva war, und wünschte sich in diesem Augenblick, selbst blind und am besten taub zu sein, weil sie nicht wusste, wie lange sie dieses Schauspiel noch durchziehen konnte, ohne selbst Hand an sich zu legen.

Doch das Bedürfnis, Minerva an die Grenzen ihrer Lust zu bringen, war stärker als ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, die sich pochend zwischen ihren Beinen bemerkbar machten.

Ungehindert beugte sie sich über Minervas Brüste und saugte gierig an einem der Nippel, die die massierenden Hände absichtlich ausgelassen hatten. Minerva keuchte und bäumte ihren Oberkörper noch weiter auf.

Hermine war sich sicher, dass die Frau nun unkontrolliert um sich schlagen würde, wenn sie die Bewegungsfreiheit hätte, doch so hielten ihre gefesselten Gliedmaßen sie davon ab, wofür die jüngere Hexe dankbar war, deren Lippen den Nippel immer noch fest umschlossen hielten.

Wieder wirkte sie den Verdoppelungszauber, damit die Brustwarze auch ohne ihre Lippen umsorgt wurde und beschloss kurzerhand, denselben Zauber direkt auf den anderen Nippel zu wirken, da sie spürte, wie sehr ihre Willenskraft nachließ und sie weder sich selbst noch Minerva länger quälen wollte, die nun angesichts der unsichtbaren Hände, Zunge und Lippen an sämtlicher ihrer erogenen Zonen am Rande des Wahnsinns war und kaum einen zusammenhängenden Satz herausbrachte: „Hermm…ine, ich… aaaahahhh…oh G-g-gooooott…b-b-b-bitte…ich…aaaahhh….b-b-iiiiitte." Die schottische Frau, die vor allem für ihre Selbstbeherrschung bekannt war, bestand nur noch aus Stöhnen und Flehen. Und Hermine war nur allzu bereit, ihre Bitten zu erhören.

Sie ließ den bebenden Körper der Schulleiterin sanft auf das Bett sinken, positionierte sich zwischen den gespreizten Beinen der Frau und richtete ihren Zauberstab auf ihren eigenen Kitzler, der ähnlich feucht glitzerte wie der der schwarzhaarigen Frau vor ihr, obwohl sie nicht berührt worden war.

„Engorgio clitoris", flüsterte sie, zu erregt und unsicher, um diesen Zauber ungesagt zu wirken, und sah fasziniert zu, wie ihr Kitzler zu einem prachtvoll erigierten Penis anschwoll.

Hermine keuchte auf, als mit dem Penis der absolut primitive Trieb von ihr Besitz ergriff, in Minervas warme Feuchtigkeit vor ihr einzudringen und wie ein Magnet zog es sie zum nackten, sich auf dem Bett windenden Körper, der so offen und einladend vor ihr lag.

Wie von unsichtbaren Seilen gezogen, kniete Hermine plötzlich vor ihr, der Penis nur wenige Zentimeter von Minervas feuchten Schamlippen entfernt.

Panisch hob sie zum letzten Mal ihren Zauberstab, bevor sie sämtliche Fähigkeiten, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen, vollends verließen und löste sämtliche Zaubersprüche, die sie Minerva auferlegt hatte.

Die Fesseln lösten sich, die Verdoppelungszauber hörten auf und wie eine Ertrinkende, die durch die Wasseroberfläche stieß, holte Minerva gierig Luft, öffnete die Augen und richtete ihren Blick sofort auf Hermine, die zwischen ihren Beinen kniete.

Länger konnte diese nicht warten und drang mit einem einzigen Stoß so tief in Minerva ein, dass ihnen beiden die Luft wegblieb. Hermine konnte nicht glauben, wie unfassbar gut es sich anfühlte auf diese Weise in Minerva zu sein.

Sie stützte sich mit beiden Armen links und rechts von Minervas Kopf und schaute die Hexe unter sich erwartungsvoll an, auf ein Zeichen wartend, dass sie bereit war. Doch Hermine hatte die ältere Frau mit ihrem umfangreichen Vorspiel wohl gut genug vorbereitet, denn Minerva gab sofort nickend ihr Einverständnis, untermalte es mit einem Stoß ihrer Hüften, der Hermine aufstöhnen ließ und forderte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen auf: „Beweg dich, Hermine, bitte, Liebes."

Hermine ließ sich das nicht zweimal sagen. Sämtliche Gedanken verließen ihren Kopf, als sie begann, in einem unkontrollierten Rhythmus immer und immer wieder in Minerva hineinzustoßen, die jedem ihrer Stöße mit ihrer Hüfte entgegenkam und beide verloren sich in diesem unbeschreiblichen Gefühl, auf die erdenklich intimste Weise miteinander verbunden zu sein.

Hermine konnte nichts anderes mehr spüren, als Minervas feuchte Wärme, die sich so eng um sie zusammenschloss, dass sie bei jedem Stoß das Gefühl hatte, von ihr ausgesaugt zu werden.

„Fuck, Minerva...das….aaaahhh…soooo….gut…du…fühlst…dich…so…gut…an", brachte sie schwer keuchend zwischen ihren Atemzügen heraus.

Sie glaubte Sternchen zu sehen, als Minerva sich mit beiden Händen in Hermines Hüften krallte, um sie noch tiefer zu sich herab und in sich hineinzuziehen. Instinktiv wurden ihre Stöße noch schneller und heftiger, bis sie das Gefühl hatte, gleich vor Lust zu platzen. Dem kehligen Stöhnen unter sich nach zu urteilen, ging es Minerva ganz genauso und es spornte Hermine nur noch mehr an.

„Minerva", stieß sie hervor, „ich…kann…nicht…mehr…lange…bitte." Sie war so kurz davor, sie wusste, dieser Orgasmus würde gewaltig werden, sie zerstören und sie wollte so unbedingt, dass Minerva vor ihr ans Ziel kam, denn danach konnte sie für nichts mehr garantieren.

„Liebes", keuchte Minerva unter ihr, „komm…mit…mir…jetzt!"

Wer von beiden in diesem Moment schrie, konnte Hermine im Nachhinein nicht mehr sagen, als Minervas Wände sich so eng um ihren Penis zusammenzogen, dass sie das Gefühl hatte, auf die schönste Art der Welt zu ersticken.

Sämtliche Muskeln in ihrem Körper spannten sich im Moment höchster Ekstase an, um kurz darauf kraftlos in sich zusammenzufallen und sämtliche Spannung aus ihrem Körper zu entladen.

Mit einem zufriedenen und gleichermaßen erschöpften Seufzen ließ sich Hermine auf die Matratze neben Minerva fallen und schaffte es gerade noch, ihr Geschlecht wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu verwandeln, bevor ihr die Augen zufielen.