Hermine ließ ihren Blick über die tanzenden Paare auf der Tanzfläche wandern. Einerseits beruhigte es sie, dass sie nicht die einzigen sein würden, die tanzten, da sie die Vorstellung, allein auf der Tanzfläche mit Narcissa den Blicken aller Gäste wie auf dem Präsentierteller hilflos ausgeliefert zu sein, schrecklich nervös machte.
Andererseits bedeutete das aber auch, dass sie auf die anderen Tanzenden Rücksicht nehmen mussten und Hermine hoffte inständig, dass der Zauber, der auf den Schuhen lag, berücksichtigte, dass sie nicht die ganze Tanzfläche für sich hatten. Sie konnte sich nur allzu gut vorstellen, wie sie aus Versehen bei einer Drehung gegen ein anderes Paar stieß und damit noch mehr unnötige Aufmerksamkeit auf sich zog.
Sie versuchte sich mit dem zu beruhigen, was Narcissa gesagt hatte. Sie war keine Marionette, sie hatte immer noch die Kontrolle. Und Narcissa würde sie führen. Das beruhigte sie noch mehr. Narcissa würde dafür sorgen, dass sie sich sicher fühlte.
Kaum hatte sie diesen Gedanken zu Ende gedacht, spürte sie, wie Narcissa plötzlich ihre Hand losließ. Panisch versuchte sie, nach Narcissas Hand zu greifen, doch die Blondine bedeutete ihr mit einem einzigen bestimmten Blick aus ihren eisblauen Augen, dass sie genau hier, mitten auf der Tanzfläche stehen bleiben sollte.
Verzweifelt sah sie Narcissa nach, als diese sich sicheren Schrittes einen Weg durch die tanzenden Paare bahnte und direkt auf das Pult des DJs zuhielt. Hermine hasste es, wie allein, hilflos und unsicher sie sich fühlte. Sie kam sich vor wie ein Welpe, der gerade das Kommando „Sitz und bleib" lernen sollte, während sein Herrchen ihn testete, indem er so weit wie möglich von ihm wegging, ohne sich umzudrehen.
Plötzlich konnte sie nachvollziehen, warum so viele Hunde Probleme mit diesem Kommando hatten. Mit jedem Schritt, den Narcissa sich von ihr entfernte, wurde das Bedürfnis in ihr stärker, den Befehl der älteren Frau einfach zu ignorieren und ihr hinterherzulaufen.
Sie versuchte sich abzulenken, indem sie Ausschau nach ihrem Tisch hielt, um einschätzen zu können, wie gut die Sicht von Minerva und Bellatrix auf die Tanzfläche sein würde, wenn die beiden sich während ihrer Zeit mit Narcissa im Bad nicht schon gegenseitig an die Gurgel gegangen waren.
In dem Moment, in dem ihre Augen den Tisch fanden, bereute sie ihre Entscheidung, überhaupt danach zu gesucht zu haben, augenblicklich. Bellatrix saß seitlich mit übereinandergeschlagenen Beinen auf ihrem Stuhl, sodass ihr ganzer Körper in Richtung Tanzfläche zeigte. Ihren Ellenbogen auf der Rückenlehne und den Kopf fast nachdenklich auf die Finger an ihrer Schläfe abgestützt, fixierte sie Hermine mit diesen unendlich dunklen Augen, sodass Hermine das Gefühl hatte, in ein dunkles schwarzes Loch gezogen zu werden, aus dem es kein Entkommen mehr gab.
Ihre andere Hand lag anscheinend locker auf dem Tisch, doch Hermine konnte sehen, wie ihre Finger unruhig auf die Tischfläche trommelten. Sie schluckte nervös, denn ihre Kehle fühlte sich plötzlich unangenehm trocken an.
Ihr Atem stockte und sie konnte die Hitze spüren, die in ihrem ganzen Körper aufstieg, als sich Bellatrix' Augen auf einmal rührten und quälend langsam von oben nach unten über ihren Körper glitten. Erst jetzt fiel ihr wieder ein, dass sie ja nun ein ganz anderes Kleid trug. Ein Kleid, das viel mehr von ihrem Körper preisgab als das vorherige.
Just in dem Moment, als sie diese Erkenntnis hatte, schossen Bellatrix' Augen wieder nach oben und fanden Hermines. Bei dem intensiven Blickkontakt blieb ihr beinahe das Herz stehen und sie fuhr sich nervös mit der Zunge über die Lippen. Bellatrix folgte der Bewegung mit ihren Augen.
Hermine versuchte, einmal tief ein- und auszuatmen, und suchte Minervas grüne Augen, die sich gerade in ihrem Stuhl umdrehte, als sie bemerkt hatte, dass Bellatrix neben ihr wie gebannt auf die Tanzfläche gestarrt hatte.
Ihre Hoffnung, dass Minerva sie, wie sonst auch, beruhigen würde, schmolz wie Schnee in der Sonne dahin, als sie den genauen Moment erkannte, in dem Minervas Augen sie fanden und mitten in der Bewegung innehielten. Ihr Blick war unergründlich, aber ihre sowieso schon schmalen Lippen schienen noch dünner zu werden, als sie sie bei Hermines Anblick in dem neuen Kleid zusammenpresste, und ihre Haltung wurde noch steifer.
Doch noch bevor Hermine diese Veränderungen im Gebaren der Schulleiterin deuten konnte, fuhr ihr Kopf herum, als plötzlich ein neues Lied aus den Lautsprechern klang und ihr ganzer Körper in freudiger Erwartung zu vibrieren begann.
Wie von selbst spannte sich ihr ganzer Körper an und richtete sich stolz auf, als ihre Augen sofort Narcissas eisblaue auf der gegenüberliegenden Seite der Tanzfläche fanden. Hermines Herzschlag schien mit dem Takt der Musik zu verschmelzen und zu einem gleichschlagenden Puls zu werden.
Wie ein Raubtier, dass sich an seine Beute anschlich, setzte Hermine im Takt der Musik einen Fuß vor den anderen, wiegte ihre Hüften und ließ Narcissa keine Sekunde aus den Augen. Diese hatte ihre Bewegungen gespiegelt und war ebenso langsam auf sie zugegangen.
Als sie nur noch ein Schritt voneinander trennte, hielten beide wie auf ein unsichtbares Signal hin inne und begannen einander zu umkreisen. Hermines Herz raste. Nicht vor Aufregung oder Nervosität. Nein, ihr ganzer Körper drängte sie dazu, sich auf Narcissa zu stürzen und sie fest an sich zu ziehen.
Gleichzeitig hielt eine unsichtbare Spannung zwischen ihnen sie davon ab, auch nur einen Schritt weiter auf Narcissa zugehen zu können. Sie war ihr so nah und doch nicht nah genug. Sie wollte näher heran, konnte aber nicht. Als wären sie magnetische Pole, die sich sowohl gegenseitig anzogen, als auch voneinander abstießen.
Hermine hielt die Spannung kaum aus, als plötzlich eine Frauenstimme zu singen begann und Narcissa stehenblieb. Hermine tat es ihr gleich, als sie wie gebannt auf die nächsten Bewegungen der Frau wartete.
When marimba rhythms start to play, dance with me, sway with me.
Narcissa stieß erst einen, dann ihren anderen Arm senkrecht über ihrem Kopf nach oben, als wollte sie sich strecken und drückte ihren Oberkörper durch diese Bewegung nach vorne. Hermine juckte es in den Fingern, ihren Brüsten entgegenzukommen.
Like a lazy ocean hugs the shore, hold me close, sway me more.
Die Blondine ließ die Hüften kreisen, während ihre Hände von ihrem Kopf, an ihrem Hals entlang über ihren Oberkörper bis hinunter zu dem Rock ihres Kleides glitten, wie die Hände eines Liebhabers, der sie mit ihren Berührungen liebkoste. Eifersucht auf diese Hände, die nicht die ihren waren, kochte in Hermine hoch.
Like a flower bending in the breeze, bend with me, sway with ease.
Endlich streckte Narcissa die Hand nach ihr aus und bedeutete ihr mit einer lockenden Bewegung ihrer Finger, zu ihr zu kommen. Hermine schnellte nach vorne und griff nach Narcissas Hand, die jedoch mit jedem ihrer Schritte vor ihr zurückgewichen war, bis die beiden nur noch an ihren ausgestreckten Armen zusammenhingen.
When we dance, you have a way with me, stay with me, sway with me.
Mit einem Ruck ihres Arms zog Hermine Narcissa zu sich, die sich in einer schnellen Pirouette zu ihr drehen ließ und endlich ihren Körper an ihren presste. Hermine hielt sie fest umschlungen, als würde sie die ältere Frau von hinten umarmen und bewegte sich im Gleichklang mit ihr, erst zur Seite, dann nach vorne.
Other dancers may be on the floor, but my eyes will see only you.
Plötzlich brach Narcissa aus ihrer Umarmung aus und stürzte nach vorne, als wollte sie vor ihr fliehen. Hermine packte sie an den Armen und hielt sie fest, als sie sich auf nur einem Bein stehend nach vorne fallen ließ, in vollem Vertrauen darauf, dass Hermine sie nicht fallen lassen würde. Diese holte Narcissa mit einem Ruck zurück in ihre Arme.
Only you have that magic technique, when we sway, I go weak.
Narcissa drehte sich auf einem Bein zu ihr um, packte Hermines eine Hand mit ihrer eigenen, während sie die andere auf Hermines Rücken gleiten ließ und sie an sich zog. Automatisch krallte Hermine sich mit ihrer freien Hand in Narcissas Schulter, als diese sie mit schnellen zielsicheren Schritten über die Tanzfläche führte.
I can hear the sounds of violins, long before it begins.
Am Ende der Tanzfläche angekommen, hielten sie abrupt inne und Hermine schlang in einer einzigen Bewegung ihr Bein um Narcissas Hüfte und hakte ihr Bein hinter ihrem ein. Narcissa wirbelte sie herum, während Hermines gestrecktes Bein durch die Drehung um sie beide zu kreisen schien.
Make me thrill as only you know how, sway me smooth, sway me now.
Wieder stoppten sie mitten in der Bewegung und Narcissa ließ Hermines Oberkörper nach hinten gleiten, so weit, dass Hermine das Gefühl hatte, gleich hintenüberzukippen, doch Narcissas Hand in ihrem Rücken hielt sie fest. Sie hatte sich noch nie so gefühlt wie in diesem Moment. Sie hatte das Gefühl, sich im freien Fall zu befinden, und gleichzeitig gab ihr die warme Hand in ihrem Rücken die absolute Sicherheit, dass sie zwar fallen, aber niemals unten aufprallen würde. Diese Gewissheit fühlte sie auch dann noch, als Narcissa ihre Hand losließ und sie so nur noch die Hand im Rücken und ihr eigenes Bein als Halt hatte, das immer noch um Narcissas Bein geschlungen war.
Other dancers may be on the floor, but my eyes will see only you.
Sie erschauderte, als Narcissa ihre hilflose Position ausnutzte und einen Finger über die Haut von ihrem Hals bis zu der Stelle zwischen ihren Brüsten gleiten ließ. Allein mit der Kraft ihrer Hand in Hermines Rücken richtete Narcissa sie wieder auf und brachte sie auf Augenhöhe mit ihr. Ihre Gesichter waren so nahe, dass sie sich hätten küssen können. Hermine konnte Narcissas Atem auf ihren Lippen spüren, als sie eng umschlungen zusammen über die Tanzfläche kreisten und ihre Kleider in einem Wirbel aus Schwarz und Weiß miteinander zu verschmelzen schienen.
Only you have that magic technique, when we sway, I go weak.
Narcissa stoppte und Hermine nutzte das Drehmoment, um Narcissa den Rücken zuzukehren, als sie sich plötzlich, eng an Narcissas Körper gepresst, nach unten gleiten ließ, bis ihr Kopf auf der Höhe von Narcissas Unterleib war. Auf einmal war sie dankbar für den langen Schlitz in ihrem Kleid, der es ihr ermöglichte, so weit in die Knie zu gehen, während ihr anderes Bein zur Seite gestreckt war.
I can hear the sounds of violins, long before it begins.
Narcissa packte sie an den Schultern, als würde sie es nicht aushalten, dass sie so weit von ihr entfernt war und zog sie in einer quälend langsamen Bewegung zurück zu ihr nach oben. Sie waren immer noch so eng aneinandergepresst, dass Hermine Narcissas Brüste ihren Rücken entlangstreichen spüren konnte.
Make me thrill as only you know how, sway me smooth, sway me now.
Als sie wieder auf gleicher Höhe waren, ließ Hermine ihren Kopf auf Narcissas Schulter sinken, während die Blondine einen Arm von hinten um sie schlang, ihre Hand direkt unter ihren Brüsten ablegte und sie so festhielt. Hermines Hand glitt wie von selbst über Narcissas und hielt sie an Ort und Stelle. Im Rhythmus der Musik tanzten sie gemeinsam rückwärts, zwei Körper in perfektem Einklang.
Sway me now, sway me now
Plötzlich stieß Narcissa sie von sich und drehte sie in eine freistehende Pirouette, nur um mitten in der Drehung wieder nach ihrer Hand zu greifen und sie zu sich zurückzudrehen. In einer einzigen fließenden Bewegung schlang Hermine die Arme um den Hals der Blondine und nutzte den Schwung der Drehung, um ihre Beine nach oben zu schwingen. Narcissa fing sie unter den Kniekehlen auf und drehte sich mit Hermine in ihren Armen, bis der Schwung sie verließ und sie immer langsamer wurde und sie mit den letzten Klängen des Liedes stehen blieb.
Vorsichtig ließ Narcissa sie wieder herunter, bis Hermine festen Boden unter ihren Füßen spüren konnte. Die Arme hatte sie immer noch um Narcissas Nacken geschlungen, die ihre Stirn an ihre lehnte. Sie verharrten einen langen Moment in dieser Position, während sich ihr schneller Atem langsam beruhigte.
Erst als sie ihren Kopf leicht in den Nacken legte und in Narcissas strahlend blaue Augen blickte, hörte sie das Klatschen um sie herum. Irritiert blickte sie sich im Saal um, als ihr wieder einfiel, dass sie nicht alleine waren.
Als sie Narcissas Blick auffing, die sich ebenso völlig in ihrem Tanz verloren zu haben schien, mussten beide schallend lachen und Hermine konnte nicht anders. Sie umarmte die Blondine mitten auf der Tanzfläche und drückte sie ein letztes Mal fest an sich, bevor sie endgültig von ihr abließ und sich von ihr an der Hand zurück zu ihrem Tisch führen ließ.
Erst jetzt merkte Hermine, wie durstig sie war. Immer noch ein wenig außer Atem, aber unfassbar glücklich ließ sie sich in ihren Stuhl fallen, griff sofort nach ihrem Wasserglas und trank es in einem Zug leer.
„Da hat aber jemand Durst." Sie begegnete Bellatrix' Blick auf der anderen Seite des Tisches, als sie das Wasserglas wieder abstellte. Ihre Augen huschten kurz zu Minerva, deren Miene noch genauso unlesbar war wie kurz vor ihrem Tanz. Die Schulleiterin nippte geflissentlich an ihrem Drink, schwieg aber stoisch.
„Nun, wenn man so über die Tanzfläche gewirbelt wird."
Bellatrix zuckte betont gelangweilt mit den Schultern: „Keine Ahnung, ich hab nicht so aufgepasst."
Narcissa schnaubte in ihr Weinglas, bevor sie trank: „Wers glaubt."
Das brachte ihr einen düsteren Blick von ihrer Schwester ein und Hermine rechnete schon fast damit, dass Bellatrix ihr die Zunge herausstrecken würde, doch die dunkelhaarige Hexe schien es sich im letzten Moment anders zu überlegen und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Hermine.
„Eins muss ich dir lassen, Cissy." Ihre Augen glitten über Hermines Oberkörper. „Das Kleid ist ganz nett."
„Ganz nett?!", stieß Narcissa entrüstet hervor.
„Ja", Bella schmunzelte, mal wieder froh darüber, dass sie ihre Schwester aus der Reserve locken konnte, „ganz nett."
„Hast du gehört, Liebling?" Narcissa blickte zu Hermine und lächelte ihr vielsagend zu. „Ganz nett also."
Hermine konnte das Schmunzeln nicht zurückhalten, das sich auf ihre Lippen stahl, als sie an ihre gemeinsame Zeit mit Narcissa im Bad zurückdachte, wo sie genau dieselben Worte gebraucht hatte, um die Blondine zu beschreiben, obwohl sie ihr nicht mal ansatzweise gerecht wurden.
Der vertraute Moment, den die beiden austauschten, schien besonders Bellatrix nicht entgangen zu sein, denn sie fragte ungeduldig: „Bist du bereit für den Tanz mit mir, kleine Hexe?"
Bevor Hermine antworten konnte, hatte Narcissa ihre Schwester schon angefahren: „Jetzt lass sie doch erst mal zu Atem kommen, Bella!"
Hermine legte ihr beschwichtigend die Hand auf den Arm: „Ist schon gut, Cissy." An Bellatrix gewandt bat sie: „Lass mir bitte noch eine kleine Pause, Bella."
„Na gut, wenns sein muss." Wieder trommelte sie ungeduldig mit den Fingern auf dem Tisch. „Der ausgelassenen Stimmung zwischen euch entnehme ich, dass ihre eure kleine Meinungsverschiedenheit von vorhin klären konntet?"
„Ja, Bella, konnten wir", gab Narcissa kurz angebunden zurück.
Bellatrix lehnte sich neugierig vor: „Worüber habt ihr da drin sonst noch so geredet?"
„Das geht dich wirklich nichts an, Bella", antwortete die Blondine kühl.
Frustriert lehnte sich Bella in ihrem Stuhl zurück und begann sich, offensichtlich in Ermangelung einer spannenderen Tätigkeit, nach hinten zu lehnen und sich zu strecken. Als sie die Arme hinter den Kopf verschränkte, versuchte Hermine nicht zu sehr auf den Bizeps der dunkelhaarigen Frau zu starren, der in dieser Position ungehindert aus ihren Armen hervortrat.
Bei der Vorstellung, dass sie sich an diesem Bizeps während des Tanzes mit der Aurorin bald festhalten konnte, wurde ihr ganz schwindlig. Sie nippte an ihrem Lillet und ließ ihren Blick über die Frauen an ihrem Tisch wandern. Seit dem Tanz mit Narcissa schien die Stimmung am Tisch noch angespannter zu sein als zuvor. Sie hoffte inständig, dass diese Anspannung nicht mit jedem Tanz direkt proportional zunehmen würde.
Bellas Stimme riss sie aus ihren Gedanken, die nun eingehend die Deckengemälde begutachtete: „Wie mühsam es gewesen sein muss, die ganze Decke ohne Magie zu bemalen. Die armen Muggelkünstler hatten bestimmt schreckliche Nacken- und Rückenprobleme."
„Ein Künstler." Alle sahen überrascht zu Minerva, die nun das erste Mal das Wort ergriffen hatte, seit Hermine und Narcissa zurück am Tisch waren.
„Was?", fragte Bellatrix irritiert.
„Es war nur ein Künstler, der die Deckengemälde entworfen hat. Rubens", erklärte Minerva.
„Wieso überrascht es mich nicht, dass du so etwas weißt, Kätzchen? Und wahrscheinlich kannst du mir zu jedem der…" Sie blickte erneut nach oben, um die Gemälde zu zählen.
„…neun Teilgemälde", ergänzte Minerva, ohne den Blick auch nur ein einziges Mal zur Decke zu heben.
Als hätte Bellatrix sie überhaupt nicht gehört, zählte sie in Ruhe fertig und ließ den Kopf wieder sinken: „…neun Teilgemälde etwas erzählen, nicht wahr?"
Die Schulleiterin zuckte lediglich mit den Schultern und nippte an ihrem Drink: „Vielleicht."
„Ich habe mich immer gewundert, warum du nicht in Ravenclaw gelandet bist", warf Narcissa ein.
Das brachte die beherrschte Schottin zum Lächeln: „Der Sprechende Hut hat das lange in Erwägung gezogen, bevor er mich in Gryffindor gesteckt hat."
„Hmmm, bei mir auch", lächelte Narcissa zurück, offenbar in Erinnerungen versunken.
„Bei mir auch", sagte Hermine und genoss das Gefühl der Gemeinsamkeit, das sie mit den beiden Frauen verband. Narcissa und Minerva ging es augenscheinlich ebenso.
Plötzlich richteten sich alle Blicke erwartungsvoll auf Bellatrix, die diesen Moment zwischen den anderen Frauen grimmig beobachtet hatte. Sie rollte mit den Augen: „Bei mir nicht."
„Welches andere Haus war es dann bei dir? Der Sprechende Hut hat bei dir auch recht lange überlegt", erinnerte sich Minerva und lehnte sich neugierig nach vorne.
„Oh oh", murmelte Narcissa.
Bellatrix warf ihrer Schwester einen scharfen Blick zu: „Halt die Klappe, Cissy!"
Ausweichend antwortete sie: „Der Sprechende Hut hat überhaupt nicht lange bei mir überlegt, er hat mich direkt nach Slytherin geschickt. Da muss dich deine Erinnerung wohl täuschen, McGonagall."
„Und dabei hast du mir eben noch ein Kompliment für mein überragendes Gedächtnis gemacht, Bellatrix. Tz, tz."
Bellatrix rutschte schmollend ein Stück in ihrem Stuhl nach unten und strafte die Schulleiterin mit Schweigen, die jedoch nicht lockerlassen wollte: „Komm schon, Bellatrix, welches Haus war es?"
Die älteste Black-Schwester schwieg weiterhin vehement, doch Minerva war ebenso stur wie sie: „Ob da wohl ein sanftes und weiches Hufflepuff-Herz tief in dir drinnen schlägt?"
„Auf gar keinen Fall!", entfuhr es Bellatrix.
Minerva lächelte triumphierend und lehnte sich wieder in ihrem Stuhl zurück. Bellatrix wurde blass, als sie merkte, dass sie der Schottin direkt in die Falle gegangen war: „Also war es mein Haus?"
Bellatrix stieß schnaubend die Luft aus: „Bilde dir bloß nichts drauf ein, McGonagall."
„Das würde mir nie einfallen." Sie bedachte Bellatrix mit einem mitfühlenden Blick. „Das ist kein Grund, sich zu schämen, Bellatrix."
„Ach ja?"
„Natürlich nicht, ganz im Gegenteil!", meldete sich Hermine zu Wort.
Sarkasmus triefte aus Bellatrix' Stimme: „Dann sollte ich wohl stolz darauf sein, dass der Sprechende Hut mich für Gryffindor in Erwägung gezogen hat?"
„Natürlich solltest du das!", betonte Hermine. „Bella, du bist eine der mutigsten Hexen, die ich kenne, und das will etwas heißen, wenn du berücksichtigst, wer hier mit uns am Tisch sitzt! Du hast jahrzehntelang den gefährlichsten Zauberer unserer Zeit getäuscht, obwohl du die ganze Zeit direkt vor seiner Nase warst, hast 14 Jahre in Askaban überstanden, in denen du täglich Dementoren ausgesetzt warst, und hast dich am Ende Voldemort selbst im Kampf gestellt. Natürlich solltest du stolz darauf sein, wie mutig du bist."
Bellatrix sah sie durchdringend an. Man konnte sehen, wie sich die Rädchen in ihrem Kopf drehten, und irgendetwas in dem, was Hermine gesagt hatte, schien die Hexe überzeugt zu haben, denn ihre Augen wurden plötzlich eine Spur weicher und für einen kurzen Moment erhaschte Hermine einen Blick auf die Bella, mit der sie allein hinter der Säule beim Buffet gewesen war.
Ihr Herz machte einen freudigen Sprung bei dem Gedanken, dass sie das in der sonst so unnahbaren Frau hervorgebracht hatte. Doch der Moment war so schnell wieder verflogen, wie er gekommen war und Bellatrix warf einen warnenden Blick in die Runde, bevor sie an ihrem Gin nippte: „Wenn irgendeine von euch das jemals herumerzählt, werde ich euch finden und dann muss ich euch leider töten."
Sie zwinkerte Hermine über den Rand ihres Glases zu. Hermine überraschte es keineswegs, dass Bellatrix sich hier im Ballsaal wieder hinter ihrer arroganten und spöttischen Fassade zurückgezogen hatte, und sie verübelte es der älteren Frau auch nicht. Sie fühlte sich vielmehr geehrt, dass sie sich ihr gegenüber geöffnet und ihr einen Blick auf ihr wahres Selbst gewährt hatte. Sie hoffte nur, dass sie in Zukunft noch ein wenig mehr Zeit mit der echten Bella verbringen durfte.
Da trat ein grau gekleideter Mitarbeiter des Ballsaals an ihren Tisch und fragte höflich: „Miss Bellatrix Black?"
„Ja?" Bellatrix sah fragend zu ihm auf.
Er reichte ihr einen gefalteten Zettel: „Das ist für Sie. Von der Dame an der Bar."
Alle vier Frauen reckten neugierig die Hälse, um zu sehen, von wem der Mann sprach, der schon wieder zwischen den anderen Gästen verschwunden war. Hermine traute ihren Augen nicht, als sie die Rothaarige wiedererkannte, die vorhin mit Bella in der Damentoilette gewesen war.
Ihre Kiefermuskeln mahlten, als sie zwischen der Rothaarigen und Bellatrix hin- und herblickte, um herauszufinden, was da zwischen den beiden vor sich ging. Die unbekannte Frau lächelte Bellatrix schüchtern zu und errötete abermals unter dem Blick der älteren Frau. Hermine kochte vor Wut und Eifersucht.
Sie fixierte Bellatrix mit ihrem Blick, als diese sich wieder zum Tisch umdrehte, um aus ihrer Miene herauslesen zu können, wie ihre Beziehung zu der rothaarigen Frau war. Doch Bella verzog keinen Muskel, als sie den Zettel in ihrer Hand für Hermines Verhältnisse viel zu langsam auffaltete und las, was darauf geschrieben stand.
Hermine starb vor Neugier. Sie musste all ihre Willenskraft aufbringen, um sich nicht über den Tisch zu lehnen und Bella den Zettel aus der Hand zu reißen und selbst nachzulesen, was die Frau ihr unbedingt schriftlich mitteilen musste. Ihr Bein zuckte unruhig unter dem Tisch und sie verschränkte die Arme ineinander, damit sie nicht Bellatrix' Tick nachahmte und wie sie schon unzählige Male an diesem Abend mit den Fingern ungeduldig auf den Tisch trommelte.
„Bella?" Auch Narcissa schient gespannt darauf zu warten, dass ihre Schwester ihnen sagte, was auf dem Zettel stand.
Die dunkelhaarige Hexe blickte auf und ließ den Zettel fast schon gelangweilt direkt in ihrer Hand mit einem ungesagten Zauber in Flammen aufgehen.
„Bella!", rief Narcissa erschrocken, griff nach ihrem Wasserglas und schüttete dessen Inhalt über Bellas Hand.
„Himmel, Cissy, mach dir nicht gleich ins Höschen, der Zauber hätte mich nicht verbrannt." Angewidert schüttelte sie die verbrannten Zettelreste aus ihrer Hand und wischte sie sich mit einer Serviette trocken.
„Aber wir sind immer noch in der Muggelwelt. Das letzte, was du hier tun solltest, ist zaubern, egal ob gesagt oder ungesagt", zischte Narcissa.
Hermine hatte versucht, den Schlagabtausch der Schwestern geduldig abzuwarten, doch nun hielt sie es nicht mehr aus. Sie stand abrupt auf, trank ihren Lillet in einem Zug leer und trat um den Tisch zu Bellatrix, die verblüfft zu ihr aufsah.
Sie streckte ihre Hand aus: „Ich denke, es ist Zeit für meinen Tanz, Bella." Das eifersüchtige grüne Monster in ihr stieß triumphierend den Arm in die Höhe, als Bellatrix freudestrahlend aufstand und ihre Hand in ihre legte. Erhobenen Hauptes zog sie Bella in Richtung der verborgenen Tür am Rande der Tanzfläche und stellte sicher, dass sie beide von der Bar aus gut zu sehen waren, besonders wie sie einander an den Händen hielten.
Sie konnte Bella neben sich lachen hören: „Hmmm, kleine Hexe, musst du dein Revier markieren?"
Sie blieb so plötzlich stehen und drehte sich zu Bella um, dass diese beinahe in sie hineingelaufen wäre. Provozierend erwiderte sie den spöttischen Blicken aus dunklen Augen: „Und wenn es so wäre?"
Bella trat noch einen Schritt näher auf sie zu und legte ihr besitzergreifend die Hand an die Hüfte. Ihre Stimme war ein heiseres Flüstern, als sie antwortete: „Dann fände ich das ziemlich heiß."
Hermine ignorierte für einen Moment das nervöse Flattern in ihrer Magengegend, drehte sich wieder um und zog Bella das letzte Stück durch die Tür in das verborgene Bad, um endlich mit ihr allein sein zu können. Sie hatte Fragen und sie würde sie nicht eher wieder hier rauslassen, bevor sie nicht ihre Antworten hatte.
Doch noch bevor sie auch nur ein Wort sagen konnte, hatte Bella sie hochgehoben und auf der Theke neben dem Waschbecken abgesetzt. Sie trat so nah an sie heran, dass Hermine automatisch die Beine spreizte, um ihr Platz zu machen.
Sie stützte beide Arme links und rechts von Hermine ab und sah ihr tief in die Augen, als sie sagte: „So, kleine Hexe. Ich habe ein paar Fragen an dich und ich werde dich nicht eher wieder hier rauslassen, bevor ich nicht auf alle eine zufriedenstellende Antwort bekommen habe."
Perplex sah Hermine für einen Moment in die finstere Miene der älteren Frau, bevor sich ein schelmisches Grinsen in ihre Züge schlich und sie die Arme um Bellatrix Nacken schlang, während sie ihre Beine, die dank Cissys Kleid einen großen Bewegungsspielraum ließen, um die Hüften der älteren Frau gleiten ließ.
Mit einem Ruck zog sie Bella näher zu sich, die sichtlich überrascht von der ungewohnten Direktheit der jüngeren Frau war, und instinktiv mit ihren Händen Hermines Taille umfasste. Hermine genoss sowohl das kurze erschrockene Aufatmen der sonst so arroganten Frau und den kurzen Moment der Überlegenheit, solange er anhielt.
„Das trifft sich gut, Bella", sagte sie süffisant. Zwei konnten dieses Spiel spielen.
„Ach ja?" Bellas Stimme klang heiser und sie musste sich einen Moment räuspern. Es war berauschend, den Spieß mal umzudrehen und die große Bellatrix Black verunsichern zu können.
„Ja. Ich habe da nämlich auch ein paar Fragen an dich und ich bin ebenso wie du nicht bereit, dich hier rauszulassen, bevor du sie mir nicht beantwortet hast."
Nun war es an Bella zu grinsen und sie zog Hermine noch näher an sich, sodass ihre Hüfte Druck zwischen ihre Beine ausübte. Hermine versuchte das Stöhnen zu unterdrücken, das tief aus ihrem Unterleib zu kommen schien, sah aber an dem Funkeln in Bellas Augen, dass es ihr nicht ganz gelungen war. Du willst also sehen, wer von uns beiden zuerst die Kontrolle verliert? Na schön, Herausforderung angenommen.
Sie ließ ihre Arme ein wenig nach vorne gleiten, sodass ihre Hände mit den feinen Härchen in Bellas Nacken spielen konnten. Sie spürte, wie die Hexe unter ihren Händen erschauderte und grinste triumphierend. Bellas Augen verfinsterten sich.
„Nun gut, kleine Hexe. Wie viele Fragen hast du?"
„Zwei. Du?"
„Auch zwei." Sie begann, ihre Finger sanft über ihre Taille streichen zu lassen und Hermine musste sich konzentrieren, um ihre Atmung normal zu halten. „Darf ich anfangen?"
„Wieso du?"
Bella zuckte mit den Schultern: „Alter vor Schönheit." Sie grinste.
„Mmmh." Hermine legte den Kopf schräg und überlegte einen Moment. „Wenn du mir schon mal ein Kompliment auf deine Kosten machst." Sie grinste, als Bella sie liebevoll in die Seite knuffte. „Wie lautet deine erste Frage?"
Ihre Finger waren mittlerweile in Bellas Haare gewandert und massierten ihre Kopfhaut. Die dunkle Hexe hatte sichtlich Mühe, ihre Augen angesichts von Hermines Berührungen nicht genussvoll zu schließen.
„In der Eingangshalle…"
„Ja?"
„…als du mich gesehen hast…"
„Ja?"
„Welche unangemessenen Worte waren es, die dir da durch den Kopf gegangen sind?"
Hermine hielt kurz inne und biss sich auf die Unterlippe, bevor sie ihren Mut zusammennahm und ihre Lippen ganz nah an Bellatrix' Ohr brachte. Sie ließ sich einen Moment Zeit, öffnete ihren Mund und atmete einfach nur. Sie spürte, wie Bellas Griff um ihre Taille fester wurde, als sie ihren warmen Atem auf ihrem Ohr spürte.
„Hermine", zischte sie drohend.
Hermine flüsterte die Worte langsam und mit der sinnlichsten Stimme in ihr Ohr, die sie zustande brachte: „Bella…du bist so heiß…so sexy…zum Niederkien…anbetungswürdig und…unwiderstehlich."
Bei jedem ihrer Worte, die sie ihr ins Ohr gehaucht hatte, durchlief Bella ein Schaudern, was Hermine erst recht animierte und so ließ sie ihre Zunge hervorschnellen und an der Ohrmuschel der älteren Frau entlanggleiten.
Bellatrix zuckte erschrocken zurück, als ihr bei der Berührung ein Stöhnen entfuhr. Der Blick, mit dem Bella sie durchbohrte, verhieß nichts Gutes. Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, wanderten Bellas Hände auch schon zu ihren nackten Knien und zeichneten kleine Kreise auf ihre Haut.
Hermine schluckte mehrmals, bevor sie das Gefühl hatte, dass ihre Stimmbänder feucht genug waren, um ihr nicht den Dienst zu versagen, als sie fragte: „Was stand auf dem Zettel?"
Bellas Hände wanderten ein Stück weiter ihren Oberschenkel hinauf, ohne auch nur einen Moment ihre Streicheleinheiten zu unterbrechen: „Ihre Telefonnummer."
Hermines Augenbrauen schossen in die Höhe. Ihre Telefonnummer. Und Bellatrix hatte sie direkt verbrannt. Was auch immer in der Toilette mit der Rothaarigen passiert war, schien keinen bleibenden Eindruck bei der dunkelhaarigen Schönheit in ihren Armen hinterlassen zu haben, wenn sie kein Interesse daran hatte, es zu wiederholen.
Noch bevor sie diesen Gedanken vertiefen konnte, stellte Bella schon ihre nächste Frage: „Was ist mit Cissy hier drin passiert?"
Hermine sah Bella durchdringend an. Hatte sie da eine gewisse Unsicherheit in ihrer Stimme gehört?
„Wir haben geredet."
Bella rollte mit den Augen: „Das meine ich nicht und das weiß du ganz genau."
Ihre Hände kniffen sie warnend in die Innenseite ihrer Oberschenkel. Hermine zuckte bei der Mischung aus Schmerz und Lust zusammen, die sie bei der Berührung gleichzeitig durchfuhren. Sie begann, mit einer Hand Bellas Nacken zu massieren, während ihre andere Hand durch ihre samtig weichen Locken fuhr.
„Wir haben uns geküsst."
„Sonst nichts?"
„Das ist streng genommen schon eine weitere Frage, aber ich will mal nicht so sein. Nein, sonst nichts."
Sie wusste nicht, ob die kurze Episode vor dem Spiegel, als Cissy ihr mit der Zunge über die Schulter bis zum Ohr geleckt hatte, noch als Küssen oder schon als mehr als das zählte, und erschauderte unwillkürlich bei der Erinnerung daran.
„Was war das?", holte Bella sie zurück.
„Was war was?", versuchte Hermine sich herauszuwinden.
„Woran du eben gedacht hast und was dich so schön hat erschaudern lassen, kleine Hexe." Scheiße.
„Na los, raus damit, was hat Cissy getan, das diese Reaktion ausgelöst hat?"
Bellas Hände waren nun gefährlich weit oben auf ihren Oberschenkeln und Hermine hatte Mühe, sich zu konzentrieren. Sie ließ ihre Hände zu Bellas Schultern sinken und begann, sie zu massieren, um es der Hexe heimzuzahlen, auch wenn das leider nicht dieselbe Wirkung zu haben schien wie die Hände auf der Innenseite ihrer Oberschenkel.
„Wir…wir standen gemeinsam vor dem Spiegel da." Bella drehte sich kurz um, um nachzusehen. „Ja?"
„Wir haben zusammen mein Kleid angeschaut, das sie für mich ausgesucht hat, und…sie hat mich von hinten umarmt. Fest umarmt. Sie hat mir…von der Schulter, über den Hals bis zum Ohrläppchen geleckt." Sie erschauderte erneut bei der Erinnerung. „Sie hat mich im Spiegel beobachtet…hat beobachtet, wie ich reagiere." Bellas Hände streiften nun fast ihr Höschen, als ihre Hände noch weiter nach oben glitten.
„Und dann?", hakte Bella nach. Ihre Stimme war tiefer geworden.
„Nichts. Sie hat mich losgelassen und ist vom Spiegel weggetreten."
„Hmmm." Das schien Bella nachdenklich zu machen.
„Bella?"
„Mmmh?"
„Was ist mit der Rothaarigen auf der Damentoilette passiert?"
Lied für den Tango: watch?v=TQoU1qxddaI
Inspiration für den Tango:
watch?v=b24a_2NPleg
watch?v=moe3i3AycwE
watch?v=6lAKlYTQVKY
