„Was ist mit der Rothaarigen auf der Damentoilette passiert, Bella?", wiederholte Hermine ihre Frage, als Bellatrix nicht antwortete und sie nur mit einem durchdringenden Blick ansah, den Hermine nicht deuten konnte.

Ihr Herz hämmerte unangenehm laut in der Stille des Badezimmers und sie war sich sicher, dass die Aurorin es hören konnte, so schnell schlug es. Über Bellatrix' Augen hatte sich ein Schleier gelegt, als wäre sie plötzlich weit weg und nicht mehr mit Hermine in diesem Raum, und mit jeder Sekunde, die die älteste Black-Schwester schwieg, wurde Hermine noch nervöser. Sie musste den Impuls unterdrücken, unruhig auf der Theke hin- und herzurutschen.

„Bella?", fragte sie erneut und wünschte, ihre Stimme würde nicht so verflucht unsicher klingen. Sie musste unbedingt wissen, was mit der Rothaarigen passiert war, sonst würde die Ungewissheit sie wahnsinnig machen.

Gleichzeitig hatte sie furchtbare Angst davor, dass die Wahrheit ihre Bedenken gegenüber der schwarzhaarigen Hexe bestätigen würde. Sie wusste, was sie mit ihren eigenen Augen gesehen hatte. Sie hatte sich die Interaktion zwischen den beiden in der Eingangshalle nicht eingebildet. Den Blick, den die beiden miteinander ausgetauscht hatten, die roten Wangen der unbekannten Frau und Bellas anzügliches Grinsen.

Genauso wenig hatte sie sich den Zettel eingebildet, auf dem augenscheinlich die Telefonnummer der Rothaarigen gestanden hatte. Was auch immer in der Damentoilette zwischen den beiden passiert war, hatte zumindest die Rothaarige dazu animiert, den Kontakt mit Bellatrix über den Ball hinaus aufrechthalten zu wollen – und das kam bestimmt nicht davon, weil die beiden friedlich nebeneinander ihre Hände gewaschen hatten.

Hermines Kopf sagte ihr ganz deutlich, dass ihre Bedenken nicht unbegründet waren, auch wenn ihr Herz sich sehnlichst wünschte, dass sie falsch lag. Sie wollte so unbedingt, dass Bellatrix ihr sagte, dass sie sich irrte, dass es dafür eine logische Erklärung gab und sie sich völlig umsonst Sorgen machte.

Zu diesem Zeitpunkt würde es ihr sogar reichen, wenn Bellatrix sie auslachen würde, weil sie aus einer Mücke einen Elefanten machte. Hauptsache, sie machte irgendetwas. Stattdessen stand sie immer noch wie erstarrt vor ihr, der Blick leer, völlig in Gedanken versunken.

Langsam die Geduld verlierend, versuchte sie es erneut, diesmal wesentlich bestimmter: „Bella!"

Sie unterstrich ihren Ausruf mit einem sanften Kniff in den Nacken der älteren Frau, wo ihre Hände immer noch verschlungen lagen. Endlich schien sie aus ihrer Trance zu erwachen und ihre dunklen Augen fokussierten sich wieder auf Hermine, die erwartungsvoll die Augenbrauen hob, als Bellatrix weiterhin nichts sagte.

„Nichts", sagte sie nonchalant.

Hermine kniff misstrauisch die Augen zusammen. Die Antwort war viel zu kurz und viel zu gleichgültig über die dunkelrot geschminkten Lippen gekommen. Irgendetwas stimmte nicht.

„Nichts?", fragte sie ungläubig nach.

Nun waren es Bellatrix' Augen, die sich misstrauisch verengten. „Du glaubst mir nicht." Es war keine Frage.

Hermines Schweigen war der dunklen Hexe genug. Sie seufzte, fast schon genervt. Ihre Hände verschwanden von Hermines Oberschenkeln, fanden Hermines Hände in ihrem Nacken und lösten sie von ihrer Haut. Hermine versuchte den Stich in ihrer Brust, den die abweisende Geste in ihr auslöste, zu ignorieren.

Bellatrix trat kaum merklich einen Schritt zurück und hinterließe eine klamme Kälte zwischen Hermines Beinen, die eben noch von ihrem Becken, gewärmt worden war, das sich gegen sie gedrückt hatte.

Wie vorhin stützte sich Bellatrix wieder mit ihren Armen links und rechts von Hermine ab und sah ihr forschend in die Augen, als suchte sie nach etwas.

Obwohl sie immer noch sehr nah vor ihr stand, schien ihr Bellatrix plötzlich unglaublich weit weg zu sein, der fehlende Körperkontakt ein klares Zeichen dafür, dass die dunkle Hexe auch gerade emotional auf Distanz gegangen war.

„Ich habe ihre Telefonnummer verbrannt, reicht dir das nicht?" Selbst ihre Stimme klang distanziert, professionell, kühl.

„Es geht nicht um die Telefonnummer, Bella", versuchte sie zu erklären.

„Worum dann?"

„Es geht um das, was zwischen euch auf der Damentoilette passiert ist."

Nun blitzten ihre Augen wütend, als sie wiederholte: „Ich habe dir schon gesagt, dass dort nichts zwischen uns passiert ist."

Als hätte Bellatrix sie mit ihrer Wut angesteckt, erwiderte sie aufgebracht: „Ach, dann ist sie einfach so mit hochrotem Kopf aus der Damentoilette gekommen, sie hat sich einfach so nochmal zu dir umgedreht und deinen Blick gesucht und dann hat sie dir einfach so ihre Telefonnummer gegeben. Verkauf mich nicht für blöd, Bella!" Sie funkelte ebenso wütend zurück, nicht bereit, klein beizugeben.

Etwas Düsteres funkelte in den dunklen Augen der Aurorin, als sie zurückschoss: „Ich halte dich sicherlich nicht für blöd, Hermine, ganz im Gegenteil. Aber wenn ich dir sage, dass nichts passiert ist, und ihre Telefonnummer vor deinen Augen verbrenne, solltest du meinem Wort und meinen Taten glauben."

„Dass bedeutet doch nicht automatisch, dass ich dir nicht vertraue."

„Ach wirklich? Für mich hört es sich nämlich ganz genauso an."

„Aber wieso ist sie dann rot geworden, wieso hat sie dich so angesehen und wieso hat sie dir ihre Telefonnummer gegeben? Das macht keinen Sinn, Bella. Ich brauche eine logische Erklärung dafür."

„Gott, das ist also das berühmte Gehirn des goldenen Trios. Jetzt kann ich verstehen, warum Snape immer so genervt von dir war." Sie sah sie nachdenklich an. „Ich weiß selbst nicht, ob ich deinen brillanten Verstand lieben oder hassen soll."

„Lenk nicht ab, Bella."

Bellatrix stieß frustriert die Luft aus: „Wieso kannst du es nicht einfach gut sein lassen? Wieso musst du unbedingt jedes Detail davon, was in dieser verfluchten Damentoilette passiert ist, wissen?"

„Weil ich sonst durchdrehe. Außerdem…findest du es fair, dass du jedes Detail davon, was ich hier drin mit Cissy gemacht habe, wissen darfst, ich andersherum aber nicht?", konterte Hermine und wusste, dass sie damit ein unschlagbares Argument vorgebracht hatte, dem Bellatrix nichts entgegensetzen konnte – außer ihr das zu geben, was sie wollte. Die Wahrheit. Ihre Stimme war etwas ruhiger, als sie ergänzte: „Du willst, dass ich dir vertraue? Dann sei wenigstens fair, Bella."

Bellatrix' Kiefermuskeln zuckten und sie konnte praktisch sehen, wie stark sie die Zähne aufeinanderpresste, um ihre Wut zurückzuhalten. Sie sah einen Moment zur Seite, als müsste sie ihre Kraft für etwas sammeln, atmete einmal tief ein und wieder aus und sah Hermine schließlich resigniert in die Augen, als hätte sie soeben eine wichtige Entscheidung getroffen. „Na schön. Du willst wissen, was auf der Damentoilette passiert ist?"

Sie nickte.

Bellatrix hob eine Hand und tippte sich mit zwei Fingern an die Schläfe, bevor sie ihre Hand wieder neben Hermine auf die Theke legte. „Sieh selbst."

Hermines Augen weiteten sich. „Du willst, dass ich…?"

„Die bringen euch doch in Hogwarts noch Legilimentik bei?"

„Nein, aber…"

„Aber?"

„Aber Harry musste es im fünften Schuljahr lernen, weil Dumbledore das wollte, und er hat Stunden bei Snape genommen, damit er –"

Bellatrix Mundwinkel zuckten trotz der angespannten Stimmung, als sie sie ungeduldig unterbrach: „Ok ok, du hast es dir selbst beigebracht, oder?"

„Naja, zumindest die Theorie und die Grundlagen. Ich würde aber nicht sagen, dass ich –"

„Ja, schon klar, mein kleiner Streber. Ich brauche keine Details. Mach einfach."

„Aber Bella, was ist, wenn ich –"

„Wirst du nicht." Als sie Hermines zweifelnden Blick sah, atmete sie ungeduldig aus. „Auch auf die Gefahr hin, wieder eingebildet zu klingen, möchte ich doch behaupten, dass ich eine der besten Okklumentoren dieser Zeit bin. Wenn ich meinen Geist vor Voldemort verschließen konnte, dann erst recht vor dir, auch wenn ich dich für absolut brillant halte. Glaub mir, du wirst nicht aus Versehen irgendwo landen, wo ich dich nicht haben will."

Mit einem letzten bekräftigenden Nicken von Bellatrix, schloss Hermine die Augen, konzentrierte sich und flüsterte: „Legilimens."

Sie landete direkt in einem Eck der Damentoilette, als Bellatrix auch schon zur Tür hereingestürmt kam. Kaum hatte die schwarzhaarige Frau die Tür hinter sich geschlossen und kontrolliert, dass sie auch wirklich allein war, stemmte sie auch schon ihre Hände in ihre Taille, ging ein paar Mal unruhig vor den Toilettenkabinen auf- und ab und blieb schließlich stehen. Sie legte den Kopf in den Nacken und atmete einmal langsam und tief ein und aus, als müsste sie sich beruhigen. Sie schloss die Augen, atmete ein weiteres Mal tief ein und aus und öffnete sie wieder.

Hermine war unschlüssig, was sie da gerade beobachtete. Es wirkte fast, als...Nein, das konnte nicht sein. Oder doch? War Bellatrix Black, die Bellatrix Black, die gefürchtetste Hexe in ganz England, etwa…nervös?

„Komm schon, Bella, reiß dich zusammen, das kann doch nicht so schwer sein", begann die Hexe mit sich selbst zu sprechen. „Das ist schließlich nicht dein erstes Date, du hast das schon tausendmal gemacht."

Sie stützte sich mit beiden Armen auf einem der Waschbecken ab und sah ihrem Spiegelbild entschlossen in die Augen. „Hör auf durchzudrehen. Du kannst das, Himmel nochmal. Du bist Bellatrix Black!"

Sie richtete sich auf und rückte ihre Weste zurecht, während sie sich kritisch im Spiegel betrachtete. „Da, du siehst gut aus."

Sie warf sich ihre langen schwarzen Locken über die Schultern. „Alles sitzt da, wo es sein – Fuck!"

Sie hatte eben einen ihrer BH-Träger entdeckt, der ein Stückchen unter ihrer Weste hervorlugte. Ohne zu zögern, knöpfte sie ihre Weste auf, zog sie aus und warf sie auf die Theke neben dem Waschbecken.

In diesem Moment öffnete sich die Tür zur Damentoilette und Bellatrix warf einen vernichtenden Blick auf die Rothaarige, die wie angewurzelt in der Tür stehen geblieben war, als sie Bellatrix nur in Anzughose und schwarzem BH vor dem Spiegel sah.

Sie lief hochrot an, als ihr Blick über Bellatrix' Brüste huschte, während die dunkle Hexe sie immer noch mit ihren Blicken tötete: „Rein oder raus, Schätzchen, aber mach gefälligst endlich die Tür zu, es zieht."

Das holte die junge Frau aus ihrer Schockstarre. Sie schloss die Tür und hastete in eine der Kabinen. Bellatrix schüttelte nur genervt den Kopf und begann mit sicheren Fingern ihre BH-Träger enger zu machen und kontrollierte sie mehrfach, bis sie endlich zufrieden war.

Sie stand gerade mit den Händen in den Hüften vor dem Spiegel und beäugte ihren BH ein letztes Mal kritisch, als das Rauschen einer Klospülung zu hören war und die Rothaarige wieder aus der Kabine trat, sich neben Bellatrix ans Waschbecken stellte und ihre Hände zu waschen begann.

Dabei glitt ihr Blick erneut zu Bellatrix Brüsten und blieb wie gebannt an ihnen hängen. Bellatrix würdigte sie keines Blickes, warf sich die Weste wieder über, schloss die Knöpfe über ihren beeindruckenden Bauchmuskeln und befreite gerade einige ihrer schwarzen Locken, die sich in der Weste verfangen hatten, als sie, ohne den Blick von ihrem eigenen Spiegelbild zu nehmen, sagte: „Wenn du nicht aufpasst, läuft dir gleich der Sabber aus dem Mund."

Die Rothaarige zuckte zusammen und schloss sofort ihren Mund, der tatsächlich weit offen gestanden hatte und lief erneut hochrot an, was Bellatrix ein arrogantes Grinsen auf die Lippen zauberte. In Windeseile trocknete die Rothaarige ihre Hände ab und verließ, immer noch mit hochrotem Kopf, die Toilette, dicht gefolgt von einer grinsenden Bellatrix.

Hermine öffnete die Augen, als die Damentoilette sich auflöste und sie sanft, aber bestimmt aus Bellatrix' Geist geführt wurde. Sie begegnete Bellatrix' dunklen Augen, in denen sie eine Mischung aus Ungeduld und Nervosität erkennen konnte.

„Zufrieden?", fragte Bellatrix und sah sie erwartungsvoll an. Hermine schluckte und schüttelte langsam den Kopf.

Frustriert warf die ältere Frau die Arme in die Luft, trat ein paar Schritte von Hermine zurück und stützte die Hände in die Hüften, als sie grollte: „Was willst du denn noch, Hermine?! Ich habe dir die ganze Erinnerung gezeigt, es ist nichts passiert, was dir auch nur einen Grund geben könnte, an mir und meinen Absichten zu zweifeln. Wo liegt, bitteschön, das Problem? Erklärs mir!"

Hermines Finger griffen fester um die Theke, auf der sie immer noch saß, als sie sich für die Worte wappnete, die aus ihr herauswollten, auch wenn sie wusste, wie irrational sie waren. Ihre Stimme klang fremd und heiser in ihren eigenen Ohren, als sie schwer atmend flüsterte: „Sie hat dich gesehen."

Entgeistert sah Bellatrix sie an. Ihre dunklen Augen huschten zu Hermines Händen, die die jüngere Frau gerade unwillkürlich nochmal um einiges fester um die Theke gekrallt hatte, weil sie das Bild von Bellatrix in der Damentoilette nicht mehr aus ihrem Kopf bekam.

Bellatrix vor dem Spiegel, wie sie die Weste aufknöpfte und Stück für Stück pralle Brüste entblößte, eingehüllt von schwarzer Spitze. Bellatrix, wie sie ihre BH-Träger enger zog und damit automatisch ihre Brüste fester zusammenschnürte. Brüste, die sich noch mehr hoben, die sich bewegten und die die perfekte Größe hatten, um in Hermines Hände zu passen. Brüste, die so weich aussahen, dass Hermine ihre Finger sanft über sie gleiten lassen wollte, und gleichzeitig so fest zu sein schienen, dass Hermine ihre Hände darum schließen und sie kneten wollte, um zu testen, wie fest sie tatsächlich waren. Brüste, die Hermine aber nur in einer Erinnerung gesehen hatte. Brüste, die die Rothaarige wirklich gesehen hatte.

Hermines Atem ging schneller. Ob vor Eifersucht auf die Rothaarige, die mehr von Bellatrix gesehen hatte als sie, oder vor Lust, weil sie in diesem Moment nichts mehr wollte, als sich auf die schwarzhaarige Schönheit zu stürzen und ihr die Kleider vom Leib zu reißen, wusste sie nicht, aber es war ihr auch egal.

Bellatrix' Augen wanderten zu Hermines Brustkorb, der sich im Rhythmus ihres beschleunigten Atems viel zu schnell hob und senkte, und ihre Augen wurden dunkel. Fuck, sie weiß es.

Bellatrix' gesamte Haltung änderte sich mit einem Schlag und das Lächeln, das sich auf ihren Lippen ausbreitete, war teuflisch: „Oh, verstehe. Der Spielstand ist immer noch unausgeglichen, ist es nicht so, kleine Hexe? Die Rothaarige hat etwas aus nächster Nähe gesehen, was du nur in einer Erinnerung sehen durftest. Findest du das unfair, kleine Hexe?"

Sie ließ ihre Finger langsam über die Knöpfe ihrer Weste gleiten. Hermine traute ihrer Stimme nicht eine Sekunde über den Weg und nickte nur.

„Du willst sehen, was sie gesehen hat, nicht wahr?" Wieder ein Nicken.

„Du willst es aus derselben Nähe sehen, aus der sie es gesehen hat, richtig?" Nicken.

Hermine hielt den Atem an. Wagte nicht zu hoffen, dass Bellatrix ihr wirklich das geben würde, was sie wollte. Wagte immer noch nicht zu atmen, als Bellatrix einen Schritt auf sie zutrat und den obersten Knopf ihrer Weste öffnete. Wagte nicht, sich zu bewegen, als Bellatrix einen weiteren Schritt machte und den zweiten Knopf öffnete. Wagte nicht, wegzusehen, als Bellatrix einen letzten Schritt in ihre Richtung ging, der letzte Knopf sich öffnete und den Blick auf blasse glatte Haut freigab.

Hermine musste ein Stöhnen unterdrücken, als Bellatrix ihre Finger langsam von ihrem Bauchnabel über ihre Bauchmuskeln zwischen ihre Brüste und hoch zu ihren Schultern wandern ließ, wo sie sie noch langsamer unter die Träger ihrer Weste schob und das Kleidungsstück achtlos zu Boden fallen ließ.

Obwohl sie Bellatrix in genau diesem Zustand bereits in der Erinnerung gesehen und der Anblick ihr Blut zum Kochen gebracht hatte, war das nichts im Vergleich dazu, was die Realität direkt vor ihren Augen und zum Greifen nahe mit ihrem Körper machte.

Sie spürte das leichte Ziehen in ihrem Unterleib, spürte die Wärme zwischen ihren Beinen und die Unruhe in ihrem Becken, als sich Bellatrix volle Brüste direkt vor ihr mit jedem ihrer Atemzüge hoben und senkten, und sie wünschte sich in diesem Moment nichts sehnlicher, als ihre Hände auszustrecken und sie anzufassen.

Zu spüren, wie sie sich unter ihren Händen hoben und senkten. Zu spüren, ob sie so fest und gleichzeitig weich waren, wie sie aussahen. Zu spüren, wie Bellatrix auf ihre Berührung reagierte.

Sie biss sich auf die Unterlippe bei dem Gedanken und sah fast flehend in Bellatrix' dunkle Augen, die sie keine Sekunde aus den Augen gelassen hatten.

„Oh, kleine Hexe, du machst deinem Spitznamen gerade alle Ehre."

Sie trat noch näher an sie heran und war jetzt nur noch einen Schritt von ihr entfernt, aber für Hermine immer noch viel zu weit weg.

„Sieh dich nur an, mit deinen großen bettelnden Augen, die mich geradezu anflehen, dir mehr zu geben, als die Rothaarige bekommen hat. Es reicht dir nicht, dasselbe zu bekommen wie sie. Du willst mehr, ist es nicht so?"

Ein Wimmern entwich Hermines Lippen und sie musste sämtliche Willenskraft aufbringen, nicht ihre Hände vorschießen zu lassen, Bellatrix zu packen und sie zu sich zu ziehen. Aber instinktiv wusste sie, dass sie jetzt gerade nach Bellatrix' Regeln spielen musste, um zu bekommen, was sie wollte – und sie war Hermine Granger, sie versagte nie.

„Ok, kleine Hexe, du hast Glück. Ich bin heute in großzügiger Stimmung. Du darfst mich anfassen."

Hermine stockte der Atem, als die ältere Frau wieder zwischen ihre Beine trat, genau dahin, wo sie sich vorhin gegen sie gepresst und ihre Hände über ihre nackten Oberschenkel hatte gleiten lassen. Doch als Hermine ihr Glück schon kaum fassen konnte und die Hände hob, um nach Bellatrix nackter Taille zu greifen, schlangen sich Bellatrix' Hände wie Fesseln um Hermines Handgelenke und hielten sie fest.

Verwirrt sah Hermine zu Bellatrix auf, deren Augen angesichts Hermines Übereifer belustigt funkelten. „Nicht so schnell, kleine Hexe. Es gibt eine Regel."

Sie sah Hermine eindringlich an. „Alles, was du an nackter Haut hier vor dir siehst, ist alles, was du heute kriegst. Du darfst nur meine Haut anfassen, nichts anderes, und mich nicht weiter ausziehen. Verstanden?"

Hermine nickte begierig. Bellatrix lachte, machte aber keine Anstalten, Hermines Hände loszulassen: „Wirst du ein braves Mädchen sein und dich an diese Regel halten?"

Wieder nickte sie folgsam. Fuck. Was machte diese Frau nur mit ihr? Zufrieden nickend, ließ Bellatrix Hermines Hände los, legte ihre eigenen wieder wie vorhin auf Hermines Oberschenkeln ab und wartete.

Doch jetzt, wo ihre Hände frei waren und sie von Bellatrix die offizielle Erlaubnis bekommen hatte, zögerte sie plötzlich. Der durchdringende Blick, mit dem Bellatrix sie beobachtete, machte sie nervös. Sie biss sich auf die Unterlippe.

„Könntest du…", Bellatrix legte den Kopf schief und sah sie fragend an, „…könntest du bitte die Augen schließen?"

Die ältere Frau schien einen Moment zu überlegen, folgte Hermines Bitte aber schließlich und schloss entspannt die Augen.

Hermine atmetete erleichtert aus. Irgendetwas war in dem Moment mit ihr passiert, als Bellatrix sie „braves Mädchen" genannt und sie sich plötzlich wieder gefühlt hatte, wie an diesem Nachmitttag im Café, und gleichzeitig hatte ihr Körper auf eine Art und Weise auf diesen Kosenamen reagiert, über die sie in diesem Moment lieber nicht genauer nachdenken wollte.

Ihre Nervosität herunterschluckend und noch einmal kontrollierend, ob Bellatrix' Augen auch wirklich geschlossen waren, beschloss sie, mit einem Körperteil anzufangen, das sie bereits kannte, und strich mit ihren Händen über die der älteren Frau, die entspannt auf ihren Oberschenkeln ruhten.

Sie glitt über ihre Finger und ihre Fingerknöchel, streichelte sanft über ihre Handrücken und spürte, wie ihr eigener Atem ruhiger wurde. Ihre Hände wanderten über starke Unterarme zu muskulösen Oberarmen. Sie konnte es sich nicht verkneifen, die Bizepse unter der straffen Haut einmal kurz zu drücken, um zu testen, wie hart sie wirklich waren.

„Gott, Bella", seufzte sie, als die Muskeln ihren Fingern mühelos Widerstand leisteten.

Erschrocken blickte sie in das Gesicht der Hexe, doch Bellas Augen waren weiterhin geschlossen. Weder ihre Worte noch der stärkere Druck ihrer Berührungen hatten dazu geführt, dass die ältere Frau ihre Augen geöffnet oder Hermine in ihren Erkundungen unterbrochen hatte. Nur ihre Lippen hatten sich leicht geöffnet. Das ließ Hermine mutiger werden.

Sie umfasste Bellas Schultern, die sie vorhin bereits massiert hatte und genoss auch deren Härte unter ihren Händen. Sie schluckte, als sie ihre hungrigen Augen der Schlangenkette um Bellas Hals folgend zu ihren Brüsten wandern ließ, als würde sie ihr den Weg weisen. Und sie folgte ihr.

Sie hob ihre Hände von Bellatrix' Schultern, glitt an ihren BH-Trägern hinab, bis zur oberen Wölbung ihrer Brüste und stöhnte auf, als sie endlich einen Teil dieser wundervollen Brüste streicheln konnte. Sie waren so weich, so zart und als sie ein wenig Druck ausübte, konnte sie spüren, wie fest sie unter ihren Fingern waren.

„Gott, Bella, du bist so wunderschön", entfuhr es ihr und sie konnte spüren, wie Bella unter ihren Worten und ihren Berührungen erschauderte. Sie sah in ihr wunderschönes Gesicht, von schwarzen Locken umrahmt, die Augen immer noch geschlossen.

Ihr Atem hatte sich ein klein wenig beschleunigt, aber nicht so sehr, wie Hermine gehofft hatte, besonders wenn sie Bellatrix' Reaktion mit ihrer eigenen von vorhin verglich. Sie wollte in der älteren Frau dieselben Reaktionen hervorrufen, die die schwarzhaarige Schönheit in ihr hervorbringen konnte, ohne sie überhaupt anzufassen.

Mit der Schlangenkette direkt vor ihrer Nase kam Hermine plötzlich eine Idee. Bellatrix' Regel bedeutete zwar, dass sie sie nicht überall anfassen durfte, wo sie wollte, aber etwas anderes schon. Sie war froh, dass die schwarzhaarige Frau immer noch ihre Augen geschlossen hatte, ansonsten hätte sie das freche Grinsen auf Hermines Gesicht gesehen, als sie ihre Idee ohne zu zögern in die Tat umsetzte.

Sie begann mit einem Ablenkungsmanöver und ließ ihre Hände sanft über Bellas Bauchmuskeln gleiten, die unter ihren zarten Berührungen leicht bebten. Hermine reizte den Spielraum, den sie hatte, voll aus und strich die beiden v-förmigen Linien zwischen ihren unteren Bauchmuskeln und ihrer Hüfte entlang, und hörte zu ihrem großen Vergnügen, wie Bella scharf die Luft einsog.

Sie blickte nach oben und stellte zufrieden fest, dass Bellatrix' Augen weiterhin geschlossen waren, doch ihr Mund hatte sich noch weiter geöffnet und sie atmete nun eindeutig schwerer. Die Hände, die bis eben noch ruhig auf ihren Oberschenkeln geruht hatten, griffen jetzt fester in Hermines Haut.

Hermine ließ ihre Finger unentwegt über Bellas unteren Bauch streichen, von dessen Berührung sie eine so köstliche Reaktion bekommen hatte, und genoss es, wie Bellatrix' Atem mittlerweile zitterte, auch wenn sie sich weiterhin um Selbstkontrolle bemühte. Es ist Zeit, diese berühmte Selbstkontrolle endgültig zu brechen.

Während sie beide Hände auf Bellas Bauch behielt und die ältere Frau damit in Sicherheit wiegte, nach ihren Regeln zu spielen, konzentrierte sie sich auf die Schlangenkette direkt vor ihr und aktivierte ihre Magie.

Sie musste schnell handeln, damit Bellatrix nicht rechtzeitig reagieren konnte. Sie erweckte die diamantene Schlange mit einem ungesagten Zauber zum Leben, ließ sie von Bellatrix Hals in ihren Ausschnitt gleiten und duplizierte sie auf dem Weg dahin. Beide Ketten schlängelten sich in Bellatrix' BH, die eine um die linke, die andere um die rechte Brust.

Hermine nahm sich nicht die Zeit, um nachzusehen, ob Bellatrix die Augen immer noch geschlossen hielt. Sie konzentrierte sich ganz auf die Aufgabe vor ihr. Sie ließ beide Schlangen spiralförmige Kreise um Bellas Brüste ziehen und hörte, wie die ältere Frau zu keuchen begann, spürte, wie sich ihre Hände in Hermines Oberschenkel krallten und ihre Bauchdecke noch heftiger zitterte.

Sie ließ die Schlangen erst zur Ruhe kommen, als sie mit ihren silbernen Köpfen vor Bellas Nippeln angekommen waren, wo sie mit offenen Mäulern verharrten. Erst jetzt wagte Hermine es, in Bellas Gesicht zu sehen. Ihre Augen waren immer noch geschlossen, doch lange nicht mehr so entspannt wie zuvor, und ihr Mund stand weit offen, was das laute Keuchen erklärte, das Hermine gehört hatte.

Sie hielt ihren Blick gespannt auf Bellas Gesicht gerichtet, als sie den Schlangen den nächsten Befehl gab. Mit einem Ruck zogen sich die Schlangenkörper so eng zusammen, dass sie Bellas Brüste zusammendrückten, und ihre offenen Mäuler stürzten sich auf Bellas Nippel, fanden ihr Ziel und bissen zu. Fest.

Bellatrix riss die Augen auf und grub ihre Finger mit einer solchen Kraft in Hermines Oberschenkel, dass Hermine sich ernsthaft fragte, ob sie später blaue Flecken dort haben würde. Ein Stöhnen drang zwischen den dunkelroten Lippen hervor, das so tief klang, als hätte es sich den ganzen Weg aus Bellatrix' Unterleib bis nach oben in die erlösende Freiheit gebahnt.

Plötzlich bäumte sich Bellatrix' ganzer Körper zitternd auf, nur um am höchsten Punkt zu erstarren und schließlich kraftlos in sich zusammenzufallen. Hermine hatte noch nie etwas so Schönes gesehen, wie diese mächtige und dominante Frau direkt vor ihren Augen und unter ihren Händen völlig die Kontrolle verlieren zu sehen.

Sie schlang die Arme um Bellatrix, die zitternd und unkontrolliert zuckend ihren Kopf an Hermines Schulter lehnte und verzweifelt nach Atem rang.

„Bella, bist du gerade –"

„Mach sie weg, mach sie weg, oh bitte, mach sie weg", presste die ältere Frau hektisch unter zusammengebissenen Zähnen hervor.

Erschrocken erinnerte sie sich an die beiden Schlangen, die immer noch fest um Bellas Brüste geschlungen waren. „Oh ja, natürlich, entschuldige."

Mit einem Schwenk ihres Handgelenks ließen beide von Bellas Brüsten ab, krochen wieder aus ihrem BH hervor und während die eine verpuffte, schlängelte die andere sich zurück an ihren angestammten Platz um Bellas Hals und wurde wieder zu einem leblosen Schmuckstück.

Die schwarzhaarige Frau atmete erleichtert aus und drehte den Kopf zur Seite. Ihr warmer Atem traf Hermines Hals. Sie strich ihr liebevoll die dunklen Locken aus dem Gesicht und betrachtete sie eingehend, immer noch die eine Frage im Vordergrund ihres Geistes, ob sie da gerade wirklich gesehen hatte, was sie vermutete, gesehen zu haben: „Bella, bist du gerade…?"

Die angesprochene Hexe beruhigte sich langsam wieder, schluckte und richtete sich auf. Hermine hatte ihre Augen noch nie so hell strahlen sehen wie in diesem Moment. Bellatrix fuhr sich mit der Hand durch die dunklen Locken, atmete tief aus und fixierte Hermine plötzlich mit einem Blick, bei dem Hermine sich nicht sicher war, ob sie sie gleich küssen oder töten wollte.

Die jüngere Hexe schluckte nervös, als Bellatrix sich drohend zu ihr vorbeugte, sie mit ihrem intensiven Blick durchbohrte und gefährlich leise flüsterte: „Scheiße ja, kleine Hexe, das bin ich."

Sie packte sie am Kinn, damit sie ihrem finsteren Blick nicht ausweichen konnte. „Du denkst wohl, weil du ach so schlau bist, kannst du meine Regeln einfach umgehen, hm?"

Ihr Gesicht war so nah, dass sie ihren warmen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte. „Falsch gedacht, kleine Hexe. Du warst ein unartiges Mädchen."

Hermines Augen weiteten sich bei diesen Worten. Wie schon zuvor, als Bella sie ein „braves Mädchen" genannt hatte, spürte sie diese anzüglichen Worte, die sie nie selbst in den Mund genommen hätte, ganz tief in ihrem Unterleib. Zusammen mit dem festen Griff um ihr Kinn, den unheilvoll funkelnden Augen und dem drohenden Ton in der Stimme hätte sie eigentlich Angst empfinden müssen. Doch das tat sie nicht. Sie sah diese gefährliche Hexe vor sich, die so viele fürchteten, in all ihrer Macht und Dominanz, völlig in Rage, und war noch nie so erregt gewesen wie in diesem Moment, in dem sie der Wut von keiner anderen als Bellatrix Black vollkommen ausgeliefert war.

„Und weißt du, was ich mit unartigen Mädchen mache?" Hermine schien die Kontrolle über ihren Körper verloren zu haben, als dieser so heftig erschauderte, dass sie instinktiv nach Bellatrix' muskulösen Unterarm griff, um dort nach Halt zu suchen. Nur ein letzter Rest ihres kaum noch funktionierenden Verstandes hielt sie davon ab, ungeduldig zu fragen, was Bella mit ihr anstellen würde, sie noch das letzte Stück zu sich zu ziehen und sie anzuflehen, sie zu nehmen, hier und jetzt.

Sie hatte nie darüber nachgedacht, aber als Bellatrix den nächsten Satz geradezu zischte, fragte sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben, ob man von Worten allein kommen konnte: „Ich lasse sie bezahlen."

Blitzschnell zog Bellatrix sie an der Hüfte von der Theke herunter, kniete vor ihr nieder, packte den dünnen Chiffon-Stoff ihres Kleides und riss den unteren Teil des Kleides mit einem einzigen heftigen Ruck ab. „Gut, dass Cissy immer so feine Stoffe bevorzugt, die lassen sich viel leichter zerreißen", murmelte sie vor sich hin, als sie den Rock mitsamt Hermines Höschen mit einer Gleichgültigkeit hinter sich warf, als würde sie das jeden Tag tun.

„Bella!", rief Hermine erschrocken aus, die jetzt außer ihren Schuhen nur noch den floralen oberen Teil ihres Kleides trug, als die dunkelhaarige Hexe sich wieder erhob und sie ohne Mühe zurück auf die Theke setzte, „das Kleid! Du kannst doch nicht einfach -"

Der Rest des Satzes blieb ihr im Hals stecken, als warme Finger zwischen ihre Beine glitten und sie dort zu streicheln begannen, wo sich die ganze Hitze ihres Körpers zu sammeln schien. Ihre Augen flatterten und sie stöhnte tief und laut. Der Klang hallte obszön in dem Bad wider, als sich ihr Unterleib unwillkürlich den forschenden Fingern entgegenreckte.

„Hmmm, so kriegt man dich also zum Schweigen." Bellatrix grinste, als sie Hermine schamlos dabei betrachtete, wie sie um Fassung und nach Atem rang. „So gefällst du mir schon besser, kleine Hexe. Sprachlos, keuchend, heiß."

Bellatrix' Finger kreisten unerträglich langsam und viel zu zaghaft über Hermines triefende Schamlippen, reizten sie, spielten mit ihr und machten sie wahnsinnig. „Da ist aber jemand ganz schön feucht."

Ein Grollen drang aus der Kehle der jüngeren Frau. Wenn Bellatrix weiter so mit ihr redete, würde sie gleich noch feuchter werden. Aber die dunkle Hexe war nicht dafür bekannt, Gnade walten zu lassen.

„Sag mir, kleine Hexe. Was hat dich so feucht werden lassen? Hmm? Was war es? War es, als ich mich vor dir ausgezogen habe? Als du meine nackte Haut anfassen durftest? Als du unter deinen weichen Fingern gespürt hast, wie sehr mich deine Berührungen erregen und zum Zittern bringen? Oder bei deinem kleinen Trick mit den Schlangenketten, mit dem du mich zum Orgasmus gebracht hast?"

Hermine stöhnte, als Bellatrix zugab und offen aussprach, dass sie tatsächlich gekommen war.

„Antworte mir." Sie zog ihre Hand weg.

„A-alles."

„Alles?" Ihre Finger fanden zurück zwischen ihre Schamlippen und Hermine konnte das erleichterte Seufzen nicht aufhalten, das zwischen ihren Lippen hervordrang.

„Ja…und…"

„Und?"

„Und…d-deine Worte."

„Meine Worte? So so, du magst es also, wie ich mit dir rede?"

Hermine nickte zitternd. „Ich – ich wusste das nicht, Bella." Es klang wie eine Entschuldigung. „Ich – ich hab mich noch nie so gefühlt."

„Du warst noch nie so feucht?" Wie zum Beweis hob Bellatrix ihre Hand, hielt Hermine ihre Finger direkt vors Gesicht und wackelte damit hin und her, sodass die weiße Flüssigkeit Fäden zwischen ihren Fingern zog.

Sie wusste nicht, wer von beidem überraschter war, als Hermine kurzerhand die Hand packte, die sich so nah vor ihrem Gesicht befand, und sich die Finger, mit denen Bellatrix eben noch gewackelt hatte, in den Mund steckte.

Die dunklen Augen der älteren Frau weiteten sich, als Hermine an ihren Fingern zu saugen begann und ihr ein sündhaft schönes Stöhnen ausstieß. Als wäre sie schockiert von ihrer eigenen Reaktion auf Hermines Übermut zog Bellatrix ruckartig ihre Finger aus Hermines Mund, packte ihr Gesicht mit beiden Händen und küsste sie so heftig, dass Hermine die Luft wegblieb. Sie küsste sie nicht, sie verschlang sie geradezu, als wäre sie völlig ausgehungert und Hermines Lippen das einzige, das ihren Hunger stillen konnte.

Noch an ihren Lippen summte sie: „Hmmm, du schmeckst gut, kleine Hexe. Sag mir, schmeckst du dort unten auch so gut?" Sie umfasste sie mit beiden Händen ihr Gesäß und zog sie so weit nach vorne, bis bis sie gerade noch so mit dem Hintern auf der Theke saß.

Hermine blieb fast das Herz stehen, als Bellatrix Black, eine der mächtigsten Hexen überhaupt, ohne auch nur eine Sekunde den Blickkontakt mit ihr zu unterbrechen, vor ihr auf die Knie ging.