Kapitel 123
Grenze
Trennungslinie zwischen Gebieten, die sich durch natürliche Eigenschaften voneinander abgrenzen
Draco ging auf den Zauberer zu und er war tatsächlich neugierig. Er kannte ihn nicht. Das bedeutete er gehörte keiner reinblütigen Zauberfamilie an und auch sonst war er nicht Teil der Zauberer High Society.
Der Zauberer sah auf, als sie sich näherten. Er musterte einen Moment Hermione, die an ihrer Leine einen Schritt hinter Draco ging. Dann huschte sein Blick weiter und blieb an Dracos Zauberstab hängen, den er absichtlich nicht weggesteckt hatte.
„Man trifft nicht viele von uns auf Muggelveranstaltungen", sagte der Zauberer als Draco zu ihm trat.
„Muggel haben eindeutig mehr Musikauswahl", antwortete Draco und der Zauberer grinste.
Draco wandte sein Blick der nackten Frau am Boden zu. Sie war tatsächlich recht ansehnlich. Eine kurvige weibliche Figur, die hervorragend ihre Breite Hüfte zur Geltung brachte. Sie hatte aufgehört sich selbst anzufassen und sah unsicher zu ihnen auf. Ihre glatten schwarzen Haare vielen ihr ins Gesicht.
Draco bemerkte, dass sie ebenfalls ein Halsband trug, er brauchte einen Moment, um zu erkennen, was es genau war. Fast verdeckt von der Dunkelheit konnte er kleine Krallen entdecken die sich in die Haut der Frau bohrten, oder viel eher mit ihr verwachsen waren. Es sah nicht gerötet oder entzündet aus und Muggel würden es wohl nicht bemerken.
„Soumission-Zauber?", fragte Draco überrascht und sah wieder zu dem Zauberer. Er grinste selbstgefällig.
„Du kennst dich damit aus", stellte er fest und nickte ihm anerkennend zu.
Draco nickte ebenfalls. Er machte eine Geste und Hermione neben ihm ließ sich auf den Boden sinken. „Ich habe auch mal mit dem Gedanken gespielt, bin aber bis jetzt noch eher bei der Recherche welcher Zauber der Richtige ist."
Hermione und er hatten immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt mit Unterwerfungszaubern zu experimentieren. Bis jetzt hatten sie es noch nicht getan. Draco wollte Hermiones Verstand nicht überwachen. Er mochte es, dass sie einfach aus freien Stücken tat, was er von ihr wollte. Trotzdem reizte ihn der Gedanke es zu probieren. Einfach mal einen Zyklus lang die vollkommene Kontrolle über ihre Gedanken zu haben.
„Lass dir Zeit rauszufinden, was etwas für euch ist. Vielleicht hätte ich heute einen anderen Zauber genommen, der mir mehr Kontrolle über ihre Handlungen gibt. Aber es gibt zum Glück andere Kontrollzauber, die dem Abhilfe schaffen."
Draco brauchte einen Moment, um zu begreifen.
„Sie steht unter dem Imperius", stellte er überrascht fest.
„Sie hat dem zugestimmt. Sogar schriftlich. Es ist nicht illegal den Zauber mit Zustimmung zu verwenden", verteidigte sich der Zauberer. Draco hob abwehrend die Hände.
„Keine Panik, ich renne sicher nicht zum Ministerium", versicherte Draco abwehrend. „Ich muss gestehen ich mag den Imperius nicht. Er unterdrückt zu viele Emotionen. Ich sehe lieber ihre Emotionen in ihrem Gesicht gespiegelt."
„Das musst du nichtmehr, wenn sie unter dem Zauber steht. Dann spürst du ihre Emotionen. Das ist noch viel besser."
Hermione fühlte sich ziemlich seltsam zu Draco Füßen zu knien, während die beiden Zauberer über die Vor- und Nachteile von Kontroll- und Sexzaubern diskutierten. Sie musterte die andere Frau und wenn Draco es nicht gesagt hätte, hätte sie nicht sagen können, ob sie wirklich unter dem Imperius Fluch stand. Hermione hatte es nicht gemocht, da es sich einfach nicht real angefühlt hatte und tatsächlich hatte Draco auch nie wieder auch nur angedeutet, dass er sowas tun wollte.
Die Männer schienen sich gut zu unterhalten und Hermione konnte ein Grinsen nicht verkneifen. Es fühlte sich ziemlich komisch an hier zu knien. Sie fing den Blick der anderen Frau auf und auch sie begann zu grinsen.
„Darfst du reden?", fragte Hermione leise, um das Gespräch nicht zu stören und sie nickte.
„Ja, meistens schon", sagte sie und musterte Hermione ebenso neugierig.
„Es bringt wahrscheinlich nichts dich zu fragen, ob du wirklich freiwillig unter dem Imperius bist, oder? Er kann dir schließlich die Antworten vorgeben", sagte Hermione und die Frau kicherte.
„Könnte er. Aber meistens darf ich frei sagen, was ich will. Ich mag diesen Zauber. Er hat viele Vorteile."
„Welche?", fragte Hermione irritiert. Ihr fielen nicht sonderlich viele ein.
„Ich war immer ziemlich faul und habe mein Leben nicht auf die Reihe bekommen und jetzt zwingt mit der Zauber einfach, alles zu tun. Sport zu treiben, aufzuräumen, Arbeiten zu gehen. Ich muss mich nicht überwinden es zu tun. Ich darf so lange einfach träge sein, bis der Zauber mich dazu treibt. Ich finde das super."
Hermione starrte die Frau fassungslos an. „Du lebst unter dem Imperius?", fragte sie entsetzt. Sie hatte es für ein temporäres Sexspiel gehalten.
„Ja", nickte sie. „Ich meine Magie ist großartig. Wenn ich Ryan nicht getroffen hätte, hätte ich niemals so viel geschafft, wäre nie so erfolgreich. Er hilft mir mich selbst zu überwinden."
Hermione wusste nicht so recht, was sie dazu sagen sollte. Sie kannte zwar die Problematik, dass sie manchmal einfach keine Lust auf etwas hatte, aber sie hatte sich immer selbst überwinden können. Sich unter den Imperius eines anderen zu begeben, um sich ihr Leben diktieren zu lassen fühlte sich irgendwie falsch an. Diese Frau hatte ihre komplette Freiheit aufgegeben und der Gedanke stieß sie irgendwie ab.
„Es gibt andere Zauber die als Motivationshilfe dienen können. Manchmal reicht schon ein einfacher Aufmunterungszauber", wandte Hermione ein. Doch die Frau zuckte nur mit den Schultern.
„Ich habe keine Magie und ich mag es so. Es ist ein sehr angenehmes Leben sich um nichts kümmern zu müssen und nur auf Befehle zu hören."
Kurz war Hermione versucht eine Diskussion zu beginnen. Die Frau war ein Muggel und Hermione war sich nicht sicher, ob sie das ganze Ausmaß dessen begriff, in das sie sich begeben hatte. Aber sie ließ es. Jede Überzeugungsarbeit war in einer Zeitschleife fehl am Platz. Außerdem sagte eine nagende kleine Stimme in ihrem Kopf, gab es bestimmt auch eine Menge Menschen, die ihr eigenes Sexualverhalten in Bezug auf Draco ebenso merkwürdig finden würden. Vielleicht war sie einfach etwas festgefahren in ihren Ansichten. Lebenskonzepte waren verdammt unterschiedlich.
„Solange es dir gefällt", sagte sie deshalb nur und die Frau nickte.
„Ich weiß manche finden es seltsam. Aber ich habe die Erlaubnis zu sagen, wenn ich es beenden will. Aber ich will es gar nicht. Es ist großartig."
Hermione nickte nur und dachte bei sich, dass es fast nicht möglich war klar zu denken, wenn man unter dem Imperius stand. Der Zauber unterdrückte zu stark die eigenen Emotionen. Freiwilligkeit war eine Illusion.
„Für mich wäre das nichts", sagte Hermione. „Ich bin lieber ich selbst. Ich kann den Reiz daran verstehen einfach mal den Kopf auszuschalten, sich keine Sorgen, um die Zukunft machen zu müssen. Den Reiz einfach Blind zu vertrauen und sich nur fallen zu lassen."
Hermione wurde einen Moment bewusst, dass sie es vielleicht doch besser verstand als sie erwartet hatte. Zumindest in ein paar wenigen Aspekten. „Aber ich nehme mein Leben lieber selbst in die Hand. Das Leben ist mehr als ein Sexabenteuer. Wir treffen Entscheidungen gemeinsam, denn meine Meinung ist nicht wertlos."
Hermione spürte, wie Draco seine Fingerspitzen auf ihren Kopf legte. Sie wusste nicht, ob er es tat, weil er sie gehört hatte oder ob es einen anderen Grund hatte. Jedenfalls unterhielt er sich noch immer mit dem anderen Zauberer.
Hermione spürte, wie ihr langsam die Beine schwer wurden vom Knien. Sie korrigierte die Position und der anderen Frau, musste es noch schlimmer ergehen.
„Steh auf", riss Draco sie aus ihren Gedanken. Er schien bemerkt zu haben, dass es langsam unbequem wurde und half ihr hoch, damit sie mit ihren eingeschlafenen Beinen nicht fiel.
Hermione bekam nicht so recht mit was geschah, da sie gerade Dracos Hand ergriff, als die Frau neben ihr plötzlich schreiend zusammenbrach. Sie sah auf und bemerkte wie der Zauberer seinen Stab auf sie gerichtet hatte und Grauen ergriff sie.
„Verdammte Scheiße was machst du da?", fauchte Draco und drückte den Zauberstab runter.
„Sie will das und ich halte den Zauber nie lange aufrecht. Es ist die beste Strafe, wenn sie nicht schnell genug reagiert", verteidigte sich Ryan, doch Draco spürte nur den Ekel in sich aufsteigen.
„Der Cruciatus-Fluch ist kein Spielzeug. Nichts, was man benutzen sollte, um damit herumzuspielen."
„Hab dich nicht so. Ich dachte echt nicht, dass du so ein Weichei bist", sagte Ryan und Draco musterte ihn kalt.
„Der Cruciatus-Fluch ist ein Folterzauber. Ein Zauber für wirkliche wahrhaftige Folter. Einzig und allein dazu gedacht einen Menschen zu brechen. Das ist sein einziger Zweck."
Draco fasste Hermione fester und irgendwie warf ihn dieser Gedanke diesen Zauber so zu missbrauchen mehr aus der Bahn als er sollte. Als würde er in einen Abgrund blicken, der ihn bis in seine Alpträume verfolgte. Er würde keinen Augenblick mehr länger neben diesem Mann bleiben. Das hier war eine Grenze. Es war seine eigene Grenze und er würde sie keinen Millimeter Übertreten.
„Nun, sie zu brechen, ist doch das Ziel. Damit sie wahrhaftig mir gehört. Bis ihr ganzer Wille darauf ausgerichtet ist mir zu dienen", sagte Ryan und verschränkte die Arme. Die Frau lag zusammengekrümmt zu seinen Füßen.
„Ich denke, du hast da Wort brechen fehlinterpretiert", sagte Draco herablassend. „Weißt du wie man den Cruciatus-Fluch benutzt, wirklich und effizient und absolut effektiv?", wollte er wissen. Ryan runzelte irritiert die Stirn.
„Du musst in den Verstand deines Opfers eindringen", fuhr Draco fort und er griff fester nach Hermione, um das Zittern seiner Hand zu unterdrücken. „Brutal und tief, bis du an die natürlichen inneren Barrieren triffst. Dann folterst du dein Opfer. Du folterst es, bis es bricht und du wirst es verstehen, was es bedeutet, wenn der Verstand bricht. Es ist nichts, was reversibel ist. Nichts, was wieder geheilt werden kann. Wenn der Verstand zerbricht, bleibt nur der Wahnsinn. Du musst dort sein, es fühlen. In diesem Moment kannst du sie abschöpfen, die Quintessenz einer Person. Alles, was sie ist. Alles, was sie weiß. Alles, was sie ausmacht. Nur das danach nichts mehr von ihr übrig ist. Zurück bleibt ein kranker gebrochener Geist. Die leere brabbelnde Hülle, wenn du den Geist zerbrochen und deinem Willen unterworfen hast. Das, bedeutet brechen."
Ryan wurde etwas blass und musterte Draco mit ganz anderen Augen.
„Du hast sowas schonmal gemacht", stelle er entsetzt fest.
„Wir haben Krieg, wenn du dich an dieses Detail erinnerst. Dieser Zauber wurde für den Krieg entwickelt."
Draco wandte sich von dem Zauberer ab.
„Wir gehen", sagte er an Hermione gewandt und diese warf ihm einen besorgten Blick zu und rückte etwas näher an ihn. Draco setzte sich in Bewegung, ohne einen Blick zurückzuwerfen. Als sie ein paar Schritte gegangen waren, griff Hermione nach seiner Hand und er ließ es zu. Seufzte leise und einzig ihre Berührung vermochte die Unruhe in seinem Inneren zu beruhigen.
„Wann ist das passiert?", wollte Hermione wissen und musterte ihn besorgt. Draco ging weiter und erst nachdem sie Abstand zwischen sich und diesen Zauberer gebracht hatten, besann sich Draco auf eine Antwort.
„Nicht in der linearen Zeit. Ich habe dir doch gesagt, dass ich am Anfang der Zeitschleife Informationen gesammelt habe. Versucht habe herauszufinden, wie weit die Macht Voldemorts bereits gewachsen ist", begann er und Hermione nickte zögerlich.
„Es ist ein widerliches Gefühl und ich habe es danach nie wieder getan und ich will es nie wieder tun. Aber wenn man Todesser wird, dann lernt man von seiner verrückten Tante nicht nur Okklumentik, sondern auch die Tipps und Tricks wie man Menschen foltert."
„Es ist das, was Bellatrix mit Nevilles Eltern gemacht hat", wisperte Hermione entsetzt und blieb stehen. Draco hatte die Longbottoms nie getroffen. Aber er wusste, wofür Bellatrix in Askaban gesessen hatte. Sie hatte den Auroren Longbottom und seine Frau in den Wahnsinn gefoltert.
„Ja. Genau das und es ist einer der Gründe, warum ich diesen Zauber hasse. Ich empfinde den Wahnsinn schlimmer als den Tod und diesen Zauber für Sexspiele zu zweckentfremden geht für mich zu weit. Es überschreitet eine Grenze, die ich niemals übertreten werde, selbst wenn du mich darum bitten solltest. Niemals verstehst du?"
Hermione nickte zögerlich. Dann trat sie einen Schritt näher und legte ihren Kopf an seine Brust. Draco zog sie an sich. Drückte sie und er wusste er würde das nie wieder tun. Er hatte damals nicht erwartet, dass es so schrecklich sein würde. Er hatte gedacht es wäre eine gute Idee sich so Informationen zu besorgen. Aber es hatte etwas in ihm zerstört und das würde er nie wieder ganz geradebiegen können. Er hatte einen Schritt in die Dunkelheit gemacht und festgestellt, dass sie zu dunkel für ihn war.
„Ich liebe dich", wisperte Hermione in seinen Armen und drückte sich an ihn. „Und ich werde dich bestimmt niemals danach fragen. Ich weiß nicht ob ich es dir verboten hätte, wenn du es hättest tun wollen, allein weil ich nicht weiß, wie es ist. Aber ich werde dich nie darum bitten. Versprochen."
Draco nickte und vergrub sein Gesicht in ihren wilden Locken. Sie rochen etwas nach Waldboden.
„Ich will dich nicht kaputt machen und dieser Zauber ist einzig und allein dafür da. Die unverzeihlichen Flüche sind nichts zum Spielen und wir mussten sie erst alle drei testen, um es herauszufinden."
Hermione nickte und Draco spürte, wie sie den Griff um seine Finger intensivierte.
„Ich hätte dich nicht töten dürfen. Egal was gewesen ist. Ich bin zu weit gegangen und mir ist erst dann wirklich bewusst geworden, was ich getan habe, nachdem es zu spät ist. In mir ist mehr Dunkelheit als ich vermutet hatte und es ist ein beängstigendes Gefühl."
„Ich habe es provoziert", sagte Draco, doch Hermione schüttelte den Kopf.
„Nichts, absolut nichts rechtfertigt, dass ich dich mit dem Todesfluch ermordet habe. Aber ich habe es getan, es ist in mir. Die Fähigkeit zu töten und sie mach mir Angst", gestand sie und Draco verstand ziemlich gut, was sie meinte. In ihm war noch verdammt viel mehr Dunkelheit und er kannte das Grauen, ihr zu unterliegen.
„Noch hast du niemanden getötet und du selbst kannst entscheiden, was du tust. Genauso wie ich."
Hermione nickte und lehnte sich an ihn. Beschützend zog er sie in eine Arme und schloss die Augen. Es gab schon eine Menge unterschiedlicher Menschen auf der Welt und vielleicht war er, wenn er nur in die Richtige Richtung blickte, doch gar nicht so schlimm und seine Vorlieben gar nicht so exotisch. Irgendwie beruhigte ihn der Gedanke.
Nachwort:
Eigentlich wollte ich diesen Ideen, was man mit einem guten Imperius-Fluch, ein paar Crutiatus-Flüchen und Magie alles anstellen kann, mehr Platz einräumen. Aber tatsächlich hatte ich einfach keine Lust es zu schreiben. Ich glaube die Ideen entsprechen einfach nicht genug meiner eigenen Vorstellung von dem, was gut ist, um sie zu schreiben. Also bleibt es eine Fußnote am Rande eines Zyklus aber es ganz unerwähnt lassen wollte ich dann doch nicht.
Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es Menschen gibt, denen die Vorstellung gefallen könnte unter fremder Kontrolle zu leben. Wer hat noch nie im Bett gelegen mit einer langen To-Do-Liste und sich einfach umgedreht mit dem schlechten Gewissen es schon wieder zu verschleppen. Und wer hat sich noch nie gefreut, trotz eines langen anstrengenden Tages extrem produktiv gewesen zu sein? Aber ist es nicht auch die oberste Art der Selbstaufgabe die Kontrolle über sein Leben einem anderen Menschen zu geben?
Ich will nicht darüber urteilen. Denn es ist nicht mein Leben und so habe ich auch Hermione nicht urteilen lassen. Ich habe überlegt, ob sie aufbegehrt, argumentiert, diskutiert. Vielleicht entspräche das ziemlich ihrem Charakter. Dinge die sie selbst nicht als richtig empfindet sofort zu verurteilen. Hermione tickt so und es ist sehr woke. Aber ich habe mich trotzdem dafür entschieden, dass sie es nicht tut. Das sie gefärbt durch ihr eigenes Verhalten, dass sie früher sicher auch verurteilt hätte und das von außen betrachtet auch ziemlich merkwürdig aussieht, reflektierter geworden ist gegenüber den Entscheidungen anderer. Das sie andere Meinungen wenigstens hinterfragt bevor sie sie verurteilt.
Manchmal ist es gar nicht so einfach andere Meinung stehen zu lassen, auch wenn man sie nicht teilt. Zu akzeptieren, dass mehr als eine Antwort das Recht hat zu existieren. Aber auch das ist Toleranz. Und Toleranz ist nicht woke.
LG
Salarial
PS: Der Fehler in Kapitel 121 ist behoben und das richtige Kapitel hochgeladen. Danke, dass ihr mich darauf Aufmerksam gemacht habt.
