Gravity Falls - Ein neuer Abschnitt (Kapitel 14)
Fanfiction geschrieben von dj_ddt
Alle Rechte an Gravity Falls liegen bei Disney und Alex Hirsch
Es war Neujahr und nach der Silvesterparty schliefen alle erst mal lange aus.
So gegen 10 Uhr fanden sich langsam aber sicher alle in der Küche zusammen.
„Guten Morgen, ihr alle.", grüßte Pacifica in die Runde.
Einige grüßten zurück, einige gähnten nur.
„War eine krasse Party letzte Nacht, oder!?", fragte Mabel.
„Ja, die steckt mir jetzt noch in den Knochen!", antwortete Pacifica.
„Lasst uns erst mal den Tisch decken, dann sehen wir weiter!", ordnete Frau Pines an.
Alle halfen mit, so dass es schnell ging.
Dipper knabberte an seinem Toast und meinte: „Leider können wir heute nichts mehr unternehmen, da wir bald los fahren müssen."
„Ja, das ist sehr schade!", sagte Pacifica traurig. „Waren aber schöne Tage mit euch! Euch allen!"
„Sehe ich auch so!", sagte Mabel. „Und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, da bin ich mir sicher!"
„Aber bis zum nächsten Mal ist es so lange hin!", seufzte Pacifica.
„Würden wir uns jeden Tag sehen, würden wir uns wahrscheinlich bald gegenseitig nerven!", merkte Dipper an.
„Vielleicht…", meinte Pacifica, „...aber so lange ohne euch ist auch Mist!"
„Du hast doch noch Candy und Granda!", sagte Mabel.
„Ja, zum Glück! Komplett alleine würde ich verrückt werden! Und wahrscheinlich auch rückfällig!", sagte Pacifica.
„Mach dich nicht selbst schlecht!", ermahnte sie Dipper.
„Ja, aber...du steckst ja nicht in meinem Körper. Du kannst meine Gedanken nicht lesen. Und manchmal kommen mir immer noch böse Gedanken, wo ich mich dann sehr zurück halten muss, diese nicht auszusprechen!", entgegnete Pacifica.
„Okay, verstehe ich.", sagte Dipper, „Aber offensichtlich schaffst du es ja, dich DAGEGEN zu entscheiden, es raus zu lassen. Und das wiederum zeugt doch von Fortschritt!"
„Ja...aber es ist nicht leicht!", seufzte Pacifica.
„Aber der Wille ist da, und das ist es, was zählt!", lächelte Mabel.
„Oh, ihr Beiden…", schniefte Pacifica, „...ihr wisst immer das Passende im richtigen Moment zu sagen, so dass ich mich besser fühle!"
„Wenn du dich gut fühlst, dann fühlen wir uns auch gut!", sagte Mabel.
Pacifica liefen einige Tränen die Wangen herunter.
„Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gern ich euch habe!", schniefte sie.
Selbst Frau Pines und Susan stand das Wasser in den Augen, als Zeugen dieser Szene.
„Was haben wir doch für liebe und nette Kinder!", meinte Frau Pines zu ihrem Mann, lächelnd.
„Da bin ich ganz deiner Meinung, Schatz!", antwortete er.
Zwischen Frühstück und Abreise blieb noch ein bisschen Zeit für Unterhaltungen.
Aber dann war der Moment gekommen.
Alle standen draußen neben dem Auto zur Verabschiedung.
„War schön, ihre Bekanntschaft gemacht zu haben!", sagte Frau Pines zu Susan.
„Das beruht auf Gegenseitigkeit!", antwortete selbige.
Dann kniete Frau Pines sich vor Pacifica nieder.
„Und du, Pacifica, wirst immer bei uns willkommen sein! Mach weiter so!", sagte sie und beide umarmten sich.
Dann gingen die Zwillinge zu Pacifica und alle Drei umarmten sich.
„Wir werden dich ganz doll vermissen!", weinte Mabel.
„Ich euch auch!", schniefte Pacifica. „Ihr seid was ganz Besonderes!"
Alle Drei zusammen weinten eine Pfütze in den Boden.
Die anderen Anwesenden konnten es kaum aushalten.
„Ich reiße euch nur ungern auseinander, aber wir müssen los!", sagte Herr Pines.
Dipper und Mabel setzten sich traurig in das Auto.
Beim Wegfahren winkten sie den Anderen zu.
Pacifica lief dem Auto noch einige Meter hinterher, blieb dann aber stehen und sackte auf ihre Knie.
Susan ging zu ihr und half ihr auf.
„Du magst die Beiden wirklich sehr, stimmts!?", fragte sie.
„Ja, ziemlich!", antwortete Pacifica."Die Beiden haben mein Leben gerettet. Wer weis schon, was sonst aus mir geworden wäre?!"
„Eine erfolgreiche Geschäftsfrau?", fragte Susan.
„Wohl eher eine RÜCKSICHTSLOSE!", sagte Pacifica.
„Eine Geschäftsfrau kann ja immer noch aus dir werden. Wenn du alt genug bist, dann übernimmst du das Diner. Falls du das möchtest natürlich nur.", sagte Susan.
„Im Ernst?", fragte Pacifica.
„Klar doch. Ich kann das nicht mehr ewig weiter machen!", meinte Susan. „Und wenn ich jemandem vertraue das Geschäft vernünftig weiter zu führen, dann dir!"
Pacifica lächelte.
„Sind ja noch einige Jahre Zeit!", lachte sie.
„Genau! Noch kann ich es schaffen!", sagte Susan.
„Und ich helfe dir weiterhin dabei!", sagte Pacifica.
„Und nun lass uns mal zurück ins Haus gehen. Die Anderen sind auch schon wieder drinnen!", sagte Susan.
Im Haus war eine seltsame Stimmung.
„Irgendwie fehlt hier was!", meinte Stan.
„Wem sagst du das?", fragte Pacifica lakonisch. „Jetzt fängst der Alltag wieder an!"
„Sieh es positiv,…", sagte Stan, „...hier in Gravity Falls wird es nie auf Dauer langweilig!"
„Da ist was dran!", lachte Pacifica. „Ich gehe auf mein Zimmer! Schönen Nachmittag!"
„Danke! Dir auch!", antwortete Stan.
Stan und Susan schauten fern. Pacifica war dazu jetzt nicht zumute.
Sie legte sich ins Bett und starrte die Decke an.
Im Gedanken verarbeitete sie die letzten Tage.
Dabei musste sie einige Male lächeln.
Waren schon wirklich schöne Tage.
Von zu Hause war sie so gemütliche Feiertage nicht gewohnt.
Weihnachten bei den Northwests war immer sehr distanziert.
Daran konnte auch der prächtige und riesige Baum nichts ändern.
Der Baum in der Shack war zwar eher klein, aber mit Liebe dekoriert.
Und Liebe fand in ihrer Ex-Familie sowieso nie statt.
Sie war sehr glücklich, nun mit solch netten Menschen Zeit verbringen zu können.
Und dank Granda und Candy war sie auch in der Zwischenzeit nicht alleine in dieser seltsamen Stadt.
Diese Stadt, welche immer wieder neue und seltsame Abenteuer zu bieten hat!
Fortsetzung folgt!
