Epilog — Juli 1996

Man konnte nicht behaupten, dass Severus Snape selten zurückgekehrt war, in das alte, schäbige Haus in Spinner's End, aber eine wirkliche Erinnerung an früher war es nicht.
Seine Eltern waren irgendwie verschwunden aus seinem Leben, waren einfach nicht mehr da, irgendwann. Severus Snape hatte sich nicht viel darum gekümmert. Das war eben der Lauf der Dinge. Andere Sachen waren wichtiger gewesen. Er hätte mit Sicherheit noch nicht einmal sagen können, ob sein Vater noch miterlebt hatte, wie sein verdammter Fußballverein im Jahr nach dem Abstieg, es wieder schaffte in die erste Liga.
Auch Quidditch hatte Faszination und Sinn verloren.

Ausgerechnet Wurmschwanz, mit dem er einen langen Sommer verlebte, oder erduldete, besser gesagt, holte ihn zurück in die Kindheit mit einem Schlag.
„Guck mal, was ich hier hab!"
Er kam ins Haus gewuselt wie eine Ratte. Severus holte tief Luft und ließ den Tagespropheten sinken, den er gerade las und der auch nichts weiter als Belanglosigkeiten verbreitete.
Strahlend wie ein kleiner Junge hielt Wurmschwanz ihm eine mumifizierte Kröte vor die Nase, die auf einer leeren Zigarettenschachtel der Marke Double Happiness saß. Ein Ärmchen war gebrochen und stand in groteskem Winkel ab vom Körper.
Severus glaubte einen kurzen Moment lang, Zigarettenqualm zu riechen und Männerschweiß und er hatte das Motorengeräusch des Fordson im Ohr.

„Raus!", blaffte er und als Wurmschwanz sich nicht rührte: „VERDAMMT! RAUS!"
Erschrocken kam der kleine, dickliche Mann ihm nach und so allein wurde die Ahnung von Nialls Lachen stärker. Die leisen Worte seines Vaters.
Das Leben ist ein verdammt unfairer Sport."

Als Narcissa und Bellatrix ihn besuchten, später am Tag, da erwischten sie ihn ziemlich auf dem falschen Fuß.