Kapitel 148
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den Blicken anderer entziehen; verbergen
Ron fühlte sich, als wäre er komplett neben der Spur. Sie gingen zum Mittagessen und aus irgendwelchen Gründen blieb Hermione bei Malfoy im Raum der Wünsche zurück und es missfiel ihm. Es missfiel ihm extrem.
Hermione hatte sie heute davon abgehalten zum Unterricht zu gehen. Von allen Menschen auf der Welt ausgerechnet Hermione, die niemals eine Stunde verpasste. Dann hatte sie ihnen von der Zeitschleife erzählt, dem Glückszauber, ihrem Plan er-wusste-schon-wen zu vernichten und dass Draco Malfoy sie zwei Jahre lang durch alle Bibliotheken der Welt begleitet hatte, bis sie irgendwann zu diesem Plan gelangt waren.
Ron konnte sich gut vorstellen, dass Hermione Bibliotheken besuchte. Aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie das mit dem Frettchen tat. Dann, als sie fertig war, alles erklärt hatte, hatte sie etwas rumgedruckst und schließlich gestanden, dass sie ihn liebte. Dass sie diesen Plan gefasst hatten, diesen wahnwitzigen Plan mit Feensteinen und der Magie der abfallenden Spur weil sie sich verliebt hatten. Hermione Granger liebte Draco Malfoy und Ron hatte es sich einfach nicht vorstellen können. Es erschien ihm wie ein böser Scherz. Da war sogar McLaggen besser. Alle waren besser als Malfoy.
Er hatte es einfach nicht glauben können, aber dann hatte Ron Malfoy erlebt und wie er sich Hermione gegenüber verhalten hatte. Irgendwas an Malfoy war komisch gewesen. Es war anders gewesen, als vor einem Jahr, als er sie noch großspurig beleidigt hatte. Anders als vor einem Tag, als er ihnen noch aus dem Weg gegangen war. Irgendwie besorgte ihn die Tatsache, dass das Frettchen sich plötzlich wie ein Mensch benahm. Klar ein arroganter überheblicher eingebildeter Mensch, aber eben auch wie ein Mensch.
Ron thematisierte das mit Harry und weil Ginny dabei saß, hatte sie auch eine Meinung dazu. Harry stimmte ihm zu das Malfoy komisch war. Harrys Theorie nach könnte Malfoy Hermione verhext haben, um sie alle in eine Falle zu locken. Doch Ginny war anderer Meinung. Sie schien Hermione zu glauben und verteidigte sie, dass es doch durchaus sein konnte, dass alles genau so geschehen war, wie sie es erzählt hatte. Zeitschleifen waren tückisch und drei Jahre eine lange Zeit. Ron wusste das und als Hermione ihm heute Morgen alles erzähl hatte, hatte er noch Zweifel gehabt, dass es diese Zeitschleife wirklich gab. Aber Malfoys verhalten war einfach surreal und wahrscheinlich musste Ron sich eingestehen, war das ein Zeichen dafür, dass diese Zeitschleife tatsächlich existierte. Er hatte den Zeitumkehrer gesehen. Er hatte die Zaubersiegel auf ihren Handgelenken gesehen. Trotzdem konnte es noch immer sein, dass Malfoy sie hinterging. Hermione verhext hatte und versuchte Informationen von ihnen zu bekommen.
Der Gedanke ließ Ron nicht los.
Als Hermione gegen Nachmittag noch immer nicht auftauchte, machte Ron sich auf den Weg sie zu suchen. Harry und Ginny ließ er im Gryffindor Gemeinschaftsraum zurück. Die waren sowieso glücklicher, wenn er weg war. Harry traute sich nicht Ginny auch nur zu nah zu kommen, wenn er dabei war. Ron wusste das nur zu genau und manchmal tat er ihnen einfach den Gefallen zu verschwinden. Es war nicht so, dass sie Wert auf seine Gesellschaft legten. Niemand tat das.
Nachdem Ron Hermione weder in der Bibliothek fand, noch in dem Klassensaal in dem sie manchmal zum Lernen saß, beschloss er, dass sie wohl noch immer im Raum der Wünsche sein musste. Es bedeutete aber auch, dass Malfoy noch immer bei ihr war. Er brauchte eine Weile, bis er sich überwand den Weg zum Raum der Wünsche einzuschlagen, doch letztendlich musste er sich eingestehen, dass er sie nirgendwo sonst finden würde. Drei Mal lief er vor dem Wandteppich von Barnabas dem Bekloppten hin und her und wünschte sich fest den gleichen Raum vom Vormittag. Plötzlich erschien die Tür. Sie schienen wohl tatsächlich dort zu sein.
Es war düster, als die Tür aufschwang. Das Licht der untergehenden Sonne warf ein paar rötliche Strahlen in den Raum der Wünsche. Ron trat ein, doch entgegen seiner Erwartung saß Hermione nicht auf dem Sofa, auf dem sie sich heute unterhalten hatte und Malfoy konnte er auf den Ersten Blick auch nicht entdecken. Irritiert ging er weiter und plötzlich fiel ihm das Bett auf, dass ihn heute Mittag nicht interessiert hatte. Wie erstarrt blieb Ron stehen. Es war im schwummrigen Licht nicht einfach zu erkennen, doch zwei Gestalten lagen darin und sie waren nackt. Ron trat näher und es waren tatsächlich Malfoy und Hermione die eng umschlungen im Bett schliefen.
Plötzlich begann Malfoy sich zu bewegen. Ron musste wohl ein Geräusch gemacht haben und bevor er darüber nachdenken konnte, ging er hinter dem Sofa in Deckung, damit Malfoy ihn nicht sah.
Lange war nichts zu hören. Ein rascheln der Decken. Dann eine weibliche Stimme. Das war Hermione.
„Wie spät ist es?", wollte sie wissen.
„Kurz vor sechs. Wir sind wohl eingeschlafen."
„Mist. Ich sollte in den Gemeinschaftsraum zurück. Nicht das Harry, Ron und Ginny Bedenken wegen des Plans bekommen."
„Muss das sein?", nörgelte Malfoy und Ron hatte diesen Ton noch nie bei ihm gehört. Es klang so wenig blasiert, so wenig aufgeblasen, im Gegensatz zu seinem sonstigen Tonfall.
„Wenn wir das wirklich tun, Draco. Dann ist dies hier bereits lineare Zeit. Wir können uns nicht jede Nacht im Raum der Wünsche treffen."
Malfoy seufzte tief.
„Die lineare Zeit ist verdammt scheiße", stellte er fest und ein Rascheln der Bettdecken war zu hören. Dann ein Seufzen und noch mehr rascheln. Ron hielt den Atem an und wagte es nicht sich zu bewegen.
„Was glaubst du tust du da?", hörte er Hermiones belustigte Stimme.
„Dich nochmal ficken", teilte Malfoy ihr mit und Ron war wie erstarrt, unfähig auch nur einen Finger zu rühren.
„Ich muss es ausnutzen dich gerade in die Finger zu bekommen, wenn du vor hast, dich bald wieder rar zu machen."
Es war wieder Rascheln zu hören, dann stöhnte Hermione laut auf. Ron war wie paralysiert. Was immer er erwartet hatte, was Hermione und Malfoy tun würden, das war es nicht gewesen. Vielleicht hatte er gedacht sie sitzen zusammen auf dem Sofa und diskutieren über den Plan oder was wusste er denn was sie tun konnten!
Das Stöhnen wurde lauter und dann hörte er Malfoy tiefes lachen.
„Manchmal bist du zu niedlich." Kurz darauf war ein lautes Klatschen zu hören und Hermione quiekte auf.
Wieder rascheln und stöhnen und es hörte sich fast so an, als würden sie rumknutschen. Ron konnte seine Neugierde nichtmehr zügeln und linste um das Sofa herum.
Malfoy und Hermione waren vom Seitenprofil aus zu sehen. Ron konnte im düsteren Zimmer wenig erkennen, doch Malfoy schien über Hermione gebeugt. Ihre wilden Locken lagen auf dem Bett ausgebreitet und ihre Hände strichen über Malfoys Rücken. Erst beim zweiten Blick fiel Ron auf, dass Malfoy zwischen ihren gespreizten Beinen kniete und sie beide vollkommen nackt waren.
Sie müssten nur zur Seite schauen und schon würden sie ihn hier sitzen sehen. Doch sie bemerkten ihn nicht. Hermione schlang nur ihre Beine um Malfoy und ihr williges Stöhnen drang in Rons Ohren, ließ seinen Puls in die Höhe schnellen. Ihm war wahnsinnig heiß und wahrscheinlich würde er jetzt ohnmächtig werden, wenn er aufstand, um aus dem Raum zu flüchten. Ganz davon abgesehen, dass sie ihn dann bemerken würden.
Also blieb er sitzen, wo er war, starrte sie weiter an. Wie sie ihre Körper aneinanderrieben, stöhnten und mit ihren Lippen nacheinander schnappten. Ganz versunken in ihrer eigenen Welt. Und irgendwie sah es ziemlich heiß aus. Ron konnte nicht umhin zuzugeben, dass es ziemlich faszinierend aussah und komplett anders als jeder Tagtraumzauber, den er bis jetzt in die Finger bekommen hatte. Verdammt das war gar nicht gut. Er wurde hart davon, dass er Malfoy und seiner besten Freundin beim Rummachen zusah.
Ron schluckte hart, als Malfoy sich etwas aufrichtete. Er bemerkte wie Hermione sich anders positionierte und er brauchte tatsächlich einen Moment biss er begriff, dass sie tatsächlich im Begriff waren es genau vor seiner Nase miteinander zu treiben.
Sein Blut rauschte in seinen Adern und seine Finger krallten sich in die Sofalehne, über die er lugte. Malfoys leises stöhnen drang an seine Ohren und Hermione seufzte auf. Ron hielt die Luft an, als Malfoy begann sich zu bewegen. Es war ein langsamer Rhythmus und trotzdem war ein schmatzendes Geräusch zu hören, das Klatschen von Haut auf Haut und Hermiones schneller Atem, ihr leises, betörendes Stöhnen.
„Willst du mich heute quälen", wimmerte sie und der Tonfall sorgte dafür, dass Rons Schwanz sich unangenehm bemerkbar machte, sich schmerzhaft gegen seine viel zu enge Hose drückte. Ihn sollte das hier nicht geil machen. Es war abartig, was sie dort trieben. Das waren Malfoy und Hermione! Doch er konnte den Blick nicht von ihnen abwenden. Leider machte es ihn ziemlich geil.
„Ich werde dich ganz langsam genießen", wisperte Malfoy und Ron war sich nicht sicher, ob er es richtig verstanden hatte. „Ich lasse mir verdammt viel Zeit, denn wenn es zu spät ist, entschwindest du mir nichtmehr in deinen blöden Turm."
Ron hörte Hermiones kichern, sah wie sie ihre Hand in Malfoys Haaren vergrub.
„Ich will nicht gehen", sagte sie und fügte hinzu. „Ich will niemals gehen."
„Ich lass dich auch nicht gehen", murmelte Malfoy und Ron glaubte fast diese atemlose Verzweiflung zu spüren die in diesen Worten lag.
Sie küssten sich, sie schlangen ihre Körper umeinander und Ron schloss die Augen. Er konnte sich das nicht ansehen. Eine kalte widerliche Gänsehaut kroch über seinen Körper.
Ron hörte, wie der Rhythmus ihrer Bewegungen schneller wurde, das Stöhnen das an seine Ohren drang wurde lauter und er wünschte sich, er würde davon nicht hart werden. Er wünschte sich er würde nicht Hermiones Gesicht vor sich sehen und die Silhouetten ihrer verschmolzenen Leiber. Aber es hatte sich in seine Augen gebrannt und er wusste, er würde diesen Anblick nichtmehr vergessen. Diesen Anblick und das Wissen, dass er Hermione an Malfoy verloren hatte.
Ron sah wieder hin, bemerkte wie Malfoy sich immer schneller bewegte. Hermione bäumte sich ihm entgegen. Rons Finger krallten sich fast schmerzhaft in das Sofa.
Er hatte es versaut. Er hatte es komplett versaut. Wenn er es doch einfach alles anders gemacht hätte. Er hätte sie in der vierten einfach nur fragen müssen, ob sie mit ihm zum Weihnachtsball ging und sie wären einfach glücklich zusammen. Aber jetzt musste er Malfoy hören, wie er abgehackt stöhnte, während er mit dem Mädchen schlief, dass er liebte und wahrscheinlich hätte er es ahnen sollen. Sie wollte ihn nicht. Warum sollte sie ihn auch wollen. Er war ein niemand. Der jüngste Sohn einer verarmten Familie und Hermione war die brillanteste und schönste Hexe, die er jemals getroffen hatte. Er hatte sich nicht getraut und Malfoy hatte sie sich unter den Nagel gerissen. Ron hörte, wie ihr Stöhnen immer lauter wurde, der Rhythmus der Stöße immer schneller. Das Verlangen die Ekstase und Ron sah Hermiones Gesicht vor sich. Verzerrt vor Lust unter Malfoys breitem Körper. Rons Hände waren schweißnass und dann schrie sie, hemmungslos, befreit und Ron hatte nicht gewusst, dass es sich so anhörte, wenn eine Frau zum Orgasmus kam, aber es klang atemberaubend. Er lauschte ihrem leiser werdenden Atmen, die Bewegungen wurden träger und Malfoy lachte leise. Es hörte sich verdammt zufrieden an und Malfoy hatte bestimmt jeden Grund zufrieden zu sein.
Ron spürte etwas nasses in seiner Unterhose und schloss voll Horror die Augen. Er war in seine Hose gekommen. Einfach nur von diesem Anblick, wie sie es genau vor seinen Augen miteinander trieben. Er war schon ziemlich erbärmlich.
„Verdammt Weasley was treibst du hier?", riss ihn Malfoys aufgebrachte Stimme aus seinen trüben Gedanken und Panik floss durch seine Adern. Scheiße!
Draco hatte sich aufgesetzt um die Position zu wechseln, da war sein Blick Richtung Sofa gewandert und dort, halb verborgen hinter dem Sofa hatte er einen orangeroten Schopf entdeckt. Wie konnte es Weasley wagen zu spannen!
„Ron", fauchte Hermione vorwurfsvoll und setzte sich ebenfalls auf.
„Ich… ich wollte das nicht", stammelte Weasley und stand auf. Er war hochrot angelaufen. Draco warf ihm einen düsteren Blick zu, doch Weasley beachtete ihn gar nicht. Unsicher wippte er von einem Fuß auf den anderen und sah zu Hermione.
„Ich habe dich gesucht, weil du nicht in den Gemeinschaftsraum gekommen bist und ihr habt geschlafen, als ich reingekommen bin. Ich wollte warten, bis du wach bist und dann…", stammelte Weasley vor sich hin und zuckte unsicher mit den Schultern als sein Blick zu Draco flackerte.
„Aber dann hättest du dich bemerkbar machen sollen!", fauchte Hermione und zog die Decke an sich, um ihre Blöße zu bedecken.
Fuck die Situation war schon verdammt surreal. Jetzt, nachdem Draco den ersten Schrecken überwunden hatte, kam es ihm fast witzig vor. Dabei sollte er eigentlich Mitleid mit Weasley haben. Schließlich fickte er das Mädchen, dass er liebte, direkt vor seinen Augen. Draco ließ seinen Blick über Weasley wandern und ihm viel der dunkle Fleck auf seiner Hose auf. Er war nicht sonderlich groß und Draco ging nicht davon aus, dass Weasley sich in die Hose gemacht hatte. Er konnte ein Grinsen kaum unterdrücken.
„Du brauchst dich nicht hinter dem Sofa verstecken, wenn du uns bei ficken zusehen willst, Weasley. Du könntest auch einfach höflich fragen, ob wir dich zusehen lassen wenn du so drauf stehst", frotzelte Draco mit einem selbstzufriedenen Grinsen.
Weasley wurde erst blass und dann hochrot. Draco war sich verdammt sicher, dass er sich gerade wünsche überall zu sein, nur nicht hier.
„Draco!", tadelte Hermione mit missbilligendem Blick.
„Was denn?", fragte er mit Unschuldsmine. „Ich meine ich würde mir auch einen drauf runterholen dir dabei zuzusehen, wie du dich von einem anderen Mann ficken lässt. Soll ich Weasley einen Vorwurf machen, dass er es geil findet? Du bist halt einfach atemberaubend."
Hermione sah ihn einen Moment fassungslos an, dann schnaubte sie verächtlich und Draco konnte ihr kleines Lächeln sehen, dass sie zu verbergen versuchte. Es gelang ihr nicht sonderlich gut.
„Also Weasley", sagte Draco und zog Hermione die Decke weg. „Wenn du uns jetzt entschuldigst. Im Gegensatz zu dir bin ich noch nicht auf meine Kosten gekommen. Du kannst dich jetzt also da hin setzten und uns zusehen", führte er aus und deutete auf die freie Seite des Betts. „Oder du verschwindest und lässt uns unseren Spaß haben."
Weasley starrte ihn fassungslos an, unfähig etwas zu sagen und Dracos blick wanderte zu Hermione die ziemlich rot um die Nase geworden war. Das sah verdammt süß aus. Er liebte es sie in Verlegenheit zu bringen.
„Außer du hast etwas dagegen, Myonie", fügte er hinzu und er hielt es tatsächlich für ratsam Hermione nach einem Veto zu fragen. Weasley war sowas wie ein rotes Tuch für sie und da sollte er etwas besser aufpassen, was er tat.
Sie sah ihn an, mit großen geweiteten Augen und so wahnsinnig verlegen, dass er am liebsten über sie hergefallen wäre. Sein Schwanz pochte aufmerksamkeitsheischend an ihrem Schenkel und erinnerte ihn nur zu gut daran, dass er gerade noch an einem verdammt viel schöneren Ort gewesen war, bevor Weasley sie unterbrochen hatte.
„Nein", sagte Hermione schließlich atemlos. „Wenn er will, kann er zusehen."
Hermione spürte, wie ihr Puls raste und irgendwie war das hier verdammt verrückt. So eine Situation konnte man sich nicht ausdenken. Sie versuchte sich entspannt in die Kissen zu legen, aber irgendwie wollte es ihr nicht gelingen. Allein der Gedanke, dass Ron gerade dabei zusah, wie Dracos Hand zu ihrem nackten Schenkel wanderte, ihre Schenkel spreizte, damit er wieder in sie eindringen konnte, ließ sie vor Scham und Erregung vergehen.
„Also entscheide dich Weasley", schnarrte Draco und seine Fingerspitzen wanderten über die Innenseite ihres Schenkels, entlockten ihr ein gequältes Wimmern. „Setz dich da hin und sieh zu, oder verschwinde und stör uns nicht länger."
Hermione war sich nicht sicher, was sie sich wünschen sollte, dass Ron verschwand, dass er blieb… Sie blickte in Dracos zufriedenes Gesicht, dann wanderte ihr Blick zu Ron, der sie noch immer fassungslos anstarrte. Sie bemerkte den Fleck auf seiner Hose und wie er sich nervös über die Lippen leckte. Er sah ihr nicht ins Gesicht, sondern blickte auf ihren Körper, oder auf Draco, so sicher war sie da nicht. Sie war gerade dabei darüber nachzudenken, dass Ron, der so gar keine sexuelle Erfahrung hatte, wahrscheinlich gerade vollkommen überfordert war, als sie Dracos Mund an ihrem Kitzler spürte. Seine Finger fanden den Weg in ihren Körper und ergeben stöhnte sie auf. Jegliche Gedanken an Ron verschwanden aus ihrem Kopf.
Ihre Finger vergruben sich genüsslich in Dracos Haaren, während er sie leckte und plötzlich spürte sie wie das Bett sich neben ihr senkte. Sie blickte zur Seite und da saß Ron, starrte sie an. Gierig und erregt und voller verlangen und nur Draco schaffte es solche Situationen zu kreieren. Situationen die vollkommen verrückt und absolut erregend waren. Situationen, die all ihre exhibitionistischen und verdorbenen Bedürfnisse befriedigten. Verdammt sie liebte ihn dafür.
Ron war vollkommen durcheinander. Er wusste, dass er besser gehen sollte. Er sollte nicht hier sitzen, aber er konnte den Blick nicht von Hermione nehmen. Ihren nackten Körper im schummrigen Licht. Ihr Bauch, ihre Brüste, dass Zucken ihrer Beine, während Malfoy seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln vergraben hatte. Ron wagte es nicht sich zu bewegen. Als könnte der Moment zerplatzen, wenn er nur etwas tat. Das hier konnte nicht Real sein. Sein Mund wurde ganz trocken als Malfoy sich von Hermione löste. Ein glitzernder Faden Schamflüssigkeit zog sich von seinem Gesicht zu ihrem Körper verband sie, wie mit einem magischen Band.
Malfoy setzte sich auf und Hermiones Hand glitt aus seinen Haaren. Es sah fast so aus, als würde sie ihre Finger nach ihm ausstrecken und Ron sah in ihr Gesicht und es war atemberaubend schön. Er wusste nicht, wie er den Gesichtsausdruck interpretieren sollte. Er wüsste nicht, wie er beschreiben sollte was er sah, aber vielleicht streckte sie tatsächlich ihre Hand verlangend nach Malfoy aus. Doch was immer der Blick auch bedeuten mochte. Er war vollkommen auf Malfoy fixiert. Sie sah nur ihn und irgendwie versetzte es ihm einen Stich des Neides. Er kannte Neid. Er war oft neidisch. Oft auf Harry. Manchmal auf seine Brüder. Sogar manchmal auf Hermione und jetzt gerade war er neidisch auf Draco Malfoy. Nicht weil er Reich war oder gut aussah, sondern weil Hermione ihn liebte. Und dass sie es tat, dass bezweifelte er keine Sekunde.
Malfoy kniete sich näher zwischen ihre Schenkel. Ron sah wie sein großer Schwanz an ihren Körper stieß und er bekam eine Gänsehaut bei Hermiones erregtem Stöhnen. Malfoy versenkte seinen Schwanz langsam in ihrem Körper und Hermione beugte den Rücken durch. Ron konnte förmlich sehen, wie sehr sie es genoss. Gierig leckte er sich über die Lippen, beobachtete sie, während Malfoy sie zu ficken begann. Und er Ron, er saß einfach nur daneben. Sie blickte sie an, blickte zu Malfoy und irgendwie fühlte es sich doch verdammt gut an hier zu sitzen. Er war irgendwie dabei und sie wussten das er da war und irgendwie war es ziemlich geil hier zu sitzen und Malfoy dabei zuzusehen, wie er Hermione dazu brachte haltlos zu stöhnen. Es war viel besser als sich hinter einem Sofa zu verstecken, wo ihn keiner sah.
Ron bemerkte gar nicht, wie es geschehen war, aber irgendwann hatte er wohl seine Hose aufgemacht, umfasste seinen Schwanz. Er durfte es niemals jemandem erzählen, dass er sich einen drauf runterholte, dass Malfoy Hermione vögelte, aber es machte ihm ziemlich geil und Hermiones stöhnen machte ihn geil und als Malfoy Hermione umdrehte ihr auf den Hintern schlug, sodass es knallte, ehe er sie hart von Hinten nahm, sorgte nur dafür, dass er sie umso gieriger anstarrte.
Einen Moment dachte er darüber nach wie es wäre, wenn er Hermione ficken würde und Malfoy würde hier sitzen und ihnen zusehen, aber dann wurde ihm klar, dass er das gar nicht wollte. Er war ziemlich zufrieden damit, dass Malfoy Hermione fickte und er sie nur anstarrten konnte, während er sich einen runterholte. Das würde er absolut jedem anderen Gegenüber leugnen. Absolut jedem!
Hermiones zierlichen Hände krallten sich in die Bettdecke, während Malfoy immer härter in sie stieß. Malfoy packte sie an den Schultern, hielt ihren Körper gegen sich, damit sie nicht wegrutschte und als Hermiones plötzlich heftig kam, war es ein besseres Bild als er erwartet hatte. Ihre Lippen bebten ihr Körper zuckte und Ron wusste er würde auch nicht mehr lange brauchen. Er war kurz davor.
Malfoy drehte die schwer Atmete Hermione auf den Rücken, umfasste seinen eigenen Schwanz und als Malfoy ihm befahl auf ihr abzuspritzen. Auf ihre großen, runden Brüste zu wichsen, dachte Ron keinen Moment darüber nach es nicht zu tun. Er ließ einfach los und er bemerkte wie Malfoy Sperma mit dem seinen auf ihrem Körper landete und er genoss diesen Moment. Einfach nur loszulassen und seiner Lust Freiraum zu geben.
Ron atmete schwer, als er sich seiner Umgebung wieder bewusst wurde. Hermione setzte sich gerade auf. Spritzer von Samenflüssigkeit bedeckten ihren Körper und plötzlich wurde Ron klar, was er getan hatte. Er hatte sich einen drauf runtergeholt, dass sie es miteinander trieben und auf Hermione gewichst. Scham ergriff ihn und er wünschte sich, dass er das alles hier nicht getan hätte, dass er einfach gegangen wäre. Malfoy würde ihn ewig damit aufziehen.
„Na meine Süße", sagte Malfoy und zog Hermione zu sich, umfasste sie mit seinen Armen und Hermione grinste zu ihm hoch. Es war so ein verspieltes, katzenhaftes Grinsen wie Ron es noch nie gesehen hatte. Hermione schmiegte sich in Malfoys Arme und diesem schien es vollkommen gleichgültig zu sein, dass Hermione voller Sperma war, das sie an ihm abschmierte. Er nahm sie in die Arme, sammelte einen Tropfen weißer Samenflüssigkeit von ihrer Haut und wickelte eine ihrer Haarsträhnen um seinen Finger. Es wirkte so absolut vertraut, so absolut selbstverständlich, dass Ron mit einem Mal klar wurde, dass Malfoy heute tatsächlich einfach nur die Wahrheit gesagt hatte. Er wollte du-weißt-schon-wen bekämpfen, ihn besiegen, für Hermione, weil er sie liebte und Ron wusste, dass er damit nicht mithalten konnte. Nichts, was er tun konnte, konnte beweisen, dass er Hermione mehr liebte als das, was Malfoy tat. Das er alles für sie aufgab.
„Glaub nicht, dass du immer so glimpflich beim Spannen davonkommst", sagte Malfoy plötzlich an ihn gerichtet, während Hermione sich genüsslich in seinen Armen räkelte und ihm jetzt aufgeschreckt von den Worten einen verlegenen Blick zuwarf.
Ron war auch verlegen, er hatte absolut keine Ahnung, was er dazu sagen sollte. Einzig Malfoy wirkte, als wäre dies hier eine absolut alltägliche Situation. Als würde er dauernd andere Leute einladen ihm beim Sex zuzusehen.
Ron schluckte, als er Malfoys Blick begegnete. Aber dieser war nicht höhnisch oder herablassend, sondern einfach nur zufrieden und wenn er nicht wirklich hier sitzen und es erleben würde, dann würde er Malfoy diesen Gesichtsausdruck nicht zutrauen.
„Du hast verdammt Glück, dass mein kleines Mädchen auf perverse kleine Spiele steht, nichtwahr Myonie", sagte Malfoy und Hermione schien nur noch verlegener zu werden. Sie presste die Lippen zusammen und warf erst Ron einen scheuen Blick zu, bevor sie zu Malfoy blickte.
„Ja", antwortete sie und ihre Stimme klang so sanft, gehorsam, wie Ron sie noch nie erlebt hatte.
„Ich denk mal ich geh hoch in den Turm", sagte Ron nur. Irgendwie stand er komplett neben sich. Das Verhalten von Malfoy und Hermione machte ihn fertig.
„Ich komm mit", sagte Hermione eilig, doch Ron winkte ab.
„Morgen ist sowieso Samstag. Bleib nur, wenn du willst. Ich finde eine Ausrede für dich, warum du später kommst", sagte Ron und stand auf. Er machte wie in Trance seine Hose zu. In der Tür drehte Ron sich noch einmal um. Hermione starrte ihm unsicher hinterher.
„Wir sehen uns morgen beim Frühstück", sagte er und schloss die Tür hinter sich. Das war gerade absolut verrückt gewesen und er brauchte erstmal einen Moment für sich, um darauf klar zu kommen. Darauf klar zu kommen, dass er es geil fand Malfoy und Hermione beim ficken zuzusehen.
Nachwort:
Diese FF lebt davon, dass manchmal Dinge geschehen, die man nicht erwartet und ich konnte einfach nicht widerstehen zum Ende nochmal einen kleinen Abstecher zu machen.
LG
Salarial
