Gravity Falls - Ein neuer Abschnitt (Kapitel 25)
Fanfiction geschrieben von dj_ddt
Alle Rechte an Gravity Falls liegen bei Disney und Alex Hirsch
Es dauerte eine ganze Stunde, bis Dipper wieder zu sich kam.
Als er beim Aufwachen stöhnte, rannte sofort Pacifica auf ihn zu und kreischte: „MACH SOWAS NIE WIEDER, VERSTANDEN!?"
„Wie? Was? Wer? Warum?", fragte Dipper verstört.
„Ja, Bro Bro, du hättest dabei drauf gehen können!", fügte Mabel hinzu.
„Du wolltest uns zwar retten, aber das war eindeutig zu gefährlich!", mahnte Candy ihn an.
„MANCHMAL BIST DU ECHT VERRÜCKT!", brüllte Granda.
Dipper war kaum aufgewacht und schon musste er dieses Gewitter an Beschwerden über sich ergehen lassen.
„Ich habe Kopfschmerzen!", stöhnte er, „Und meine Hände tun weg? Wieso?"
„Weil du einen verdammten STROMSCHLAG bekommen hast, DU WAHNSINNIGER!", meckerte Pacifica ihn an.
„Jetzt reicht es aber auch mal, ja!?", beschwerte sich Dipper, „Ich versuche hier Freunde zu retten und das ist der Dank!?"
KLATSCH
Dipper hatte sich eine Ohrfeige von Pacifica eingefangen.
„Wofür war das denn jetzt?", meckerte er.
KLATSCH
Nun hatte Mabel ihm ebenfalls eine Ohrfeige verpasst.
„Autsch! Was soll das?", fragte er verwirrt.
„Du merkst es echt nicht von selbst, oder!?", fragte Candy.
„SEI FROH, DASS ICH DIR NICHT EBENFALLS EINE REIN HAUE!", fügte Granda hinzu.
Dipper starrte nur noch leer in den Raum und wusste nicht mehr, was er machen sollte.
„Du verdammter Dummkopf!", rief Pacifica, brach in Tränen aus und umarmte ihn, „Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht, kapierst du das nicht!?"
„Ähm...oh...tut mir leid!", stammelte er.
Pacifica schaute ihn böse an und meckerte: „Ja, das sollte es auch!"
Der wütende Blick wich aber ganz schnell wieder einen traurig-glücklichen und sie drückte ihn wieder an sich heran.
„Jetzt wird es aber Zeit, dass wir hier verschwinden!", meinte Mabel.
Pacifica wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und antwortete: „Grundsätzlich ja, aber WIE? Klar, wir können diesen Raum verlassen, aber dann?"
„Ford?", fragte Mabel, „Kannst du uns zurück holen?"
„Noch nicht! Der Scanner ist ausgebrannt! Ich muss neue Brennstäbe besorgen!", antwortete er.
„BRENNSTÄBE?", kreischte Pacifica, „Das Ding ist radioaktiv?!"
„Nur ein bisschen, keine Angst!", meinte Ford.
„Na ganz toll!", grummelte Pacifica.
„HAHAHAHA! Ihr wollt mich doch nicht etwa schon wieder verlassen, oder!?", fragte Bill Cipher, welcher gerade vor dem Tor aufgetaucht ist.
„WIR HABEN SO LANGSAM ECHT GENUG VON DIR!", brüllte Granda.
„Och, dabei können die meisten Menschen garnicht genug von mir bekommen, vor allem die Northwests!", lachte Bill.
„Na zum Glück gehöre ich dieser Familie ja nicht mehr an!", rief Pacifica.
„Ja, sehr schade! Ich hätte dich so gerne weiter degenerieren sehen, wie deine Eltern!", sagte Bill.
„Mit denen will ich NICHTS mehr zu tun haben, also halt endlich dein großes Maul!", schrie Pacifica.
„Du hast Glück Blondie, dass deine neue Mutter keinen Internetzugang hat!", sagte Bill.
„Soll das eine Drohung sein?", fragte Pacifica.
„Kannst du so auslegen, wenn du willst!", grinste Bill.
„Was willst du von mir?", fragte Pacifica.
„Na was wohl? Daß du mir Treue schwörst und alles Schlechte tust, welches ich von dir verlange!", antwortete Bill.
„NIEMALS!", brüllte Pacifica, „Lieber sterbe ich!"
„Dein Wunsch ist mir Befehl!", sagte Bill diabolisch und feuerte einen Energieball auf Pacifica.
Dipper sah dieses und schubste sie aus dem Weg, woraufhin ER getroffen wurde.
„DIPPER! NEIN! NICHT SCHON WIEDER!", kreischte Pacifica.
„Tja...hauptsache überhaupt getroffen!", meinte Bill lakonisch. „Ich wünsche euch dann noch viel Spaß hier, ihr kommt ihr eh nie wieder raus!"
Daraufhin löste er sich in Luft auf.
Candy rannte zu Dipper rüber und leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein.
„Er atmet wieder!", sagte sie erfreut.
Dieses Mal bekam er kein Gemecker von den Anderen, sondern es gab eine Gruppenumarmung.
„Oh Dipper!", weinte Pacifica, „Heute machst du uns aber auch besonders viel Kummer!"
„Aber du bist ein Held! Du hast Pacifica das Leben gerettet!", sagte Mabel.
„Ja, das hast du! Du kannst dir garnicht vorstellen, wie dankbar ich dir bin!", sagte Pacifia und küsste Dipper auf den Mund. „Aber wenn du gestorben wärst, dann würde ich dich verklagen!"
Alle außer Pacifica und Dipper lachten.
„Im Ernst Dipper, ich will dich nicht verlieren!", fügte Pacifica leise hinzu.
„Danke Pacifica!", keuchte Dipper, „Ich liebe dich auch!"
Pacifica lächelte und umarmte ihn erneut.
„WANN HAT FORD DIESES TEIL REPARIERT?", fragte Granda.
„Das kann noch dauern!", antwortete Candy, „Brennstäbe kann man nicht im Supermarkt kaufen!"
„Das nicht, aber im Darknet!", meinte Pacifica, „Vielleicht sollten wir dort hin gehen!?"
„Ist das nicht gefährlich?", fragte Mabel.
„Schon möglich!", antwortete Pacifica, „Aber hast du eine bessere Idee?"
Nein, hatte Mabel nicht.
