Gravity Falls - Ein neuer Abschnitt (Kapitel 24)

Fanfiction geschrieben von dj_ddt

Alle Rechte an Gravity Falls liegen bei Disney und Alex Hirsch

Eine Stunde später kam Ford mit dem Körperscanner zurück.

„Ich stelle ihn hier auf, schließe ihn an und programmiere ihn danach!", sagte er zu den Anderen.

„Und was sollen wir so lange tun?", fragte Dipper.

„Warten!", antwortete Ford.

Dipper seufzte. Er wollte die Rettungsaktion endlich starten.

Es vergingen ca. 25 Minuten, dann sagte Ford: „So, gleich hab ich es! Ich muss jetzt nur noch…"

Er konnte nicht aussprechen, da strahlte der Scanner schon los.

Dipper, Mabel und Pacifica lösten sich Zeile für Zeile auf.

Danach gab der Scanner nur noch eine Fehlermeldung zurück, dass keine weiteren Scanns mehr möglich sind.

„Verdammt,…", rief Ford, „Ich wollte doch auch mit! Jetzt sind die Kinder alleine im Netz unterwegs!"

Er überlegte und lief dabei hin und her.

Dann kam ihm eine Idee: „Genau! Ich kann sie am Computer beobachten. Eventuell kann ich sogar mit ihnen kommunizieren!"

Und er hatte Recht: Er konnte sie sehen!

„Könnt ihr mich hören?", fragte er ins Mikrofon.

„Ja Ford, laut und deutlich!", antwortete Dipper.

„Tut mir leid, dass ihr jetzt allein da drin seid. Aber der Scanner will nicht mehr!", sagte Ford.

„Wir schaffen das schon!", meinte Dipper.

„Gute Einstellung! Ich werde euch überwachen. Falls es Probleme gibt, meldet euch, dann versuche ich so gut wie möglich von hier aus zu helfen!", sagte Ford.

„Alles klar!", antwortete Dipper.

„Und was machen wir jetzt, Bro?", fragte Dipper.

„Die Drei könnten SONST WO sein!", sagte Pacifica, „Das Internet ist RIESIG!"

„Ich habe eine Vermutung, bin mir aber nicht zu 100% sicher.", meinte Dipper. „Bill ist schon SEHR alt und er ist geldgierig. Soviel wissen wir."

„Worauf willst du hinaus?", fragte Pacifica.

„Wer hat die ältesten Computer hier im Ort, welche noch aktiv sind?", fragte Dipper.

„Soviel mir bekannt ist, benutzt die Bank hier sehr alte Computer, welche sogar am Netz hängen!", sagte Pacifica.

„Wieso kennst du dich da aus?", fragte Mabel erstaunt.

„Mein Vater war früher sehr aktiv in dieser Filiale, bis er dann zu einer großen Bank wechselte!", erklärte Pacifica. „Und er wollte genau wissen, WAS sie mit seinem Geld machen und WIE."

„Und das hat er dir erzählt?", fragte Mabel.

„Nein, aber er hat mich damals immer mit zur Bank geschleppt, damit ich was lernen kann, wie er meinte!", antwortete Pacifica.

„Scheint ja geklappt zu haben.", meinte Mabel.

Pacifica seufzte und sagte: „Ja, aber mir das JETZT in DIESER seltsamen Situation helfen würde, auf die Idee wäre ich damals NIEMALS gekommen!"

„Dann müssen wir den Weg zur Bank finden!", sagte Dipper. „Ich glaube, dass er dort sein Hauptquartier haben KÖNNTE!"

„Ist zumindest der einzige Ansatz, welchen wir zur Zeit haben!", sagte Pacifica.

„Dann los! Candy und Granda haben bestimmt Angst!", rief Mabel.

„Du hast recht! Lassen wir sie nicht länger warten!", sagte Pacifica.

Und so schummelten sie sich an den Datenpaketen vorbei, bis sie eine Abzweigung fanden, in welche bzw. aus welcher nur wenige Pakete flossen.

„Hmmmm, würde passen, oder!?", meinte Dipper.

„Ja, seit mein Vater nicht mehr dort Kunde ist, haben die nur noch wenig Datenverkehr.", sagte Pacifica. „Hier spekuliert ja sonst niemand an der Börse oder dergleichen!"

Sie folgten dieser Abzweigung.

„Wo kommt plötzlich diese Holzvertäfelung her?", fragte Dipper.

„Naja, der alte Bankrechner wurde schon 1975 ans Arpanet angeschlossen!", sagte Pacifica.

„Und ich dachte immer Dipper wäre ein Nerd, aber…", wollte Mabel sagen, aber wurde von Pacifica unterbrochen.

„Mabel, sei ruhig!", sagte Pacifica.

„Aber…", wollte Mabel protestieren.

„BITTE!", rief Pacifica, „Sonst muss ich mich aufregen und das will ich nicht, okay!?"

„Okay, okay, sorry Paz!", sagte Mabel.

„Danke!", antwortete Pacifica.

„Wir sind fast da. Da hinten scheint ein Durchgang zu sein!", sagte Dipper.

„Was ist DAS denn? Haben die nicht einmal eine Firewall? Da kann ja JEDER einfach so rein!", seufzte Pacifica. „Und denen vertrauen Gravity Falls' Bürger ihr Geld an!"

Sie schüttelte ungläubig den Kopf und fügte hinzu: „Eine Unverschämtheit!"

Sie traten vorsichtig in den alten Mainframe ein.

„Gemütlich hier!", lachte Dipper, „In modernen Computern ist es garantiert hektischer!"

„Habt ihr das auch gehört? Oder werde ich langsam paranoid?", fragte Mabel.

„Das war doch Granda, oder!?", meinte Pacifica. „Normalerweise ist sie lauter, aber das war eindeutig ihre Stimme!"

„Vielleicht hat sie schon so viel geschrien, dass sie heißer ist!", sagte Dipper.

„Es kam von dort hinten!", sagte Pacifica und deutete in die Richtung.

Sie liefen dort hin, standen dann aber vor einem Tor.

„BITTE PASSWORT EINGEBEN!", sagte das Tor.

„Na ganz toll!", meckerte Dipper. „Ford? Bist du da?"

„Ja, ich habe es gehört. Ich werde versuchen das Passwort zu hacken. Dauert aber eine Weile!", antwortete Ford.

„Alles klar, danke!", sagte Dipper.

„Jetzt müssen wir ja schon wieder warten!", sagte Pacifica, „Darin bin ich nicht sonderlich gut!"

„Gehört das nicht zu den Benimmregeln!?", meinte Dipper, „Und die hast du doch gelernt, oder!?"

„Erinner mich da bloß nicht dran!", grummelte Pacifica. „Willst du nicht auch noch gleich eine Glocke läuten!?"

„WAS? NEIN! OH MANN!", sagte Dipper verzweifelt, „Pacifica, du weisst genau, dass ich dir in keinster Weise weh tun will! Ich verspreche zukünftig besser über meine Sätze nach zu denken!"

„Das solltest du auch besser!", meckerte Pacifica mit Tränen in den Augen.

Dipper rollte mit den Augen, aber umarmte sie dann zärtlich und sie umarmte ihn zurück.

„Danke, dass du mich so nimmst, wie ich bin!", flüsterte sie Dipper ins Ohr.

„Gerne! Du mich ja schließlich auch!", flüsterte er zurück.

Mabel hat gute Ohren und bekam trotz des Flüsterns alles mit. Sie lächelte breit, hielt sich aber zurück.

Die Drei saßen dann eine Stunde dicht an dicht, Pacifica in der Mitte.

„Danke Leute, dass ihr für mich da seid. Alleine wäre ich hier verloren, wenn das passiert wäre, bevor ihr zurück kamt.", sagte Pacifica.

„Hey, dafür sind Freunde doch da!", antwortete Mabel.

Pacifica lächelte.

„Kinder?", fragte Ford, „Ich habe das Passwort!"

„Alles klar, ich stehe bereit zum eintippen!", sagte Dipper, nachdem er plötzlich aufsprang, sobald er Ford's Stimme hörte.

„Es lautet XjhgT48%h§)jgjkk/&§kh8576gjujgGZjkgtUZ%&(gj", sagte Ford.

„Ach du Sch…", meinte Dipper, „Geht's vielleicht NOCH komplizierter?"

„Nicht beschweren, sondern eintippen, Bro!", mahnte Mabel ihn an.

„Jaja, ich mach ja schon!", rief Dipper und tippte das Passwort ein.

„ZUGANG GENEHMIGT!", sagte das Tor.

Mabel sprang auf und drückte auf den ÖFFNEN-Knopf.

Die Tür zischte und sie sahen Candy und Granda gefangen in Ketten aus Energiestrahlen.

„SCHAU CANDY, SIE SIND TATSÄCHLICH DA!", rief Granda.

„Wie habt ihr denn das geschafft?", fragte Candy ungläubig.

„Das erklären wir euch später!", sagte Pacifica, „Jetzt müssen wir euch erstmal irgendwie befreien!"

„Pacifica, hast du eine Haarnadel?", fragte Dipper.

„Sehe ich so aus, als wenn ich das meinen Haaren antun würde?", fragte sie zurück.

„Sorry!", seufzte Dipper, „Mabel? Du?"

„Zufällig ja, Bro Bro!", antwortete Mabel und zog eine Klammer aus ihren Haaren, woraufhin ihr halbes Gesicht verdeckt war.

„Danke Mabel!", sagte Dipper und schob die Klammer in eine Öffnung des Kastens, von welchem die Energieketten ausgingen.

Es knallte, rauchte und...Dipper fiel in sich zusammen.

„OH NEIN! DIPPER!", kreischte Pacifica. „LEBST DU NOCH?"

Mabel fühlte seinen Puls und lächelte: „Ja Paz, er lebt noch!"

„Gott sei dank!", rief Pacifica und zog ihn etwas hoch, um ihn zu umarmen.

Danach zogen Mabel und Sie ihn zu einer Wand, an welcher sie ihn anlehnten.

„Hoffentlich kommt er bald wieder zu sich!", sagte Pacifica und wischte zwei Tränen weg. „Hat diese absolut RÜCKSICHTSLOSE Aktion wenigstens was gebracht?"

„JA!", brüllte Granda, „WIR SIND WIEDER FREI!"

„Na immerhin!", seufzte Pacifica, „Dipper hätte dabei sterben können!"

Wieder bildeten sich einige Tränen.

Mabel bemerkte es und nahm Pacifica in den Arm.

„Ich verstehe dich, aber es ist ja zum Glück nichts passiert!", versuchte sie Pacifica zu beruhigen.

„Ich schwöre dir Mabel, wenn ich ihn nicht so sehr lieben würde, dann würde ich ihn zur Sau machen, sobald er wieder bei Bewusstsein ist! Dieser Vollidiot!", sagte Pacifica traurig und zugleich wütend. „Dieser liebenswerte Vollidiot"

„Ja, da hast du recht, Paz. Er denkt immer zuerst an Andere und erst dann an sich selbst!", sagte Mabel. „Und wir wären wahrscheinlich beide verloren ohne ihn!"

„Ihr seid Zwillinge! Natürlich wäre für dich das Weiterleben schwierig ohne ihn!", sagte Pacifica. „Aber ich würde auch leiden, wenn ich den Rest meines Lebens ohne ihn verbringen müsste. Eine Weile getrennt ist das eine, aber für immer?"

Mabel und Pacifica lief bei dem Gedanken ein Schauer über den Rücken.

„Lass und darüber am besten erst garnicht nachdenken!", sagte Mabel.

„Ja...ich versuche runter zu kommen, und dann hauen wir hier ab!", antwortete Pacifica.

Die vier Mädchen warteten darauf, dass Dipper wieder zu sich kommt und fragten sich dabei, wie sie das Internet eigentlich wieder verlassen können.