Gravity Falls - Ein neuer Abschnitt (Kapitel 19)

Fanfiction geschrieben von dj_ddt

Alle Rechte an Gravity Falls liegen bei Disney und Alex Hirsch

Bill Cipher flog durch die Straßen der Stadt.

„Irgendwas ist seltsam!", bemerkte Pacifica, „Der sieht irgendwie anders aus als früher!"

„Du hast Recht, Pacifica!", sagte Ford, „Er scheint transparent zu sein!"

„Können wir das zu unserem Vorteil nutzen?", fragte Wendy.

„Eventeuell ja.", antwortete Ford. „Er scheint nicht wirklich in unserer Welt zu sein, sondern ist nur ein Abbild seiner selbst. Er selbst steckt im Internet fest."

„Aber Schaden kann er trotzdem anrichten, wenn er übers Netz alles, was da dran hängt, kontrollieren kann!", sagte Pacifica.

„Du bist wirklich schlau, Respekt!", lobte Ford sie.

„Danke, Ford!", sagte Pacifica.

„Wir selbst kommen nicht ins Internet rein, oder!?", fragte Wendy.

„Schwierig,…", antwortete Ford, „...aber nicht unmöglich!"

„Bitte was?", fragte Pacifica, „Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder!?"

„Doch, das ist mein voller Ernst!", antwortete Ford, „Ich brauche aber Zeit zum Vorbereiten!"

„Au Mann, warum werde ich immer wieder mit solchen Vorfällen bestraft?", wimmerte Pacifica.

„Hey Paz, wir schaffen das schon zusammen! Ich lass dich nicht im Stich, okay!?", sagte Wendy.

„Danke Wendy! Uns bleibt eh nichts Anderes übrig, wenn wir den wieder los werden wollen!", sagte Pacifica.

„Ich werde extraterrestrische Hilfe anfordern, um Bill abzulenken!", sagte Ford.

Pacifica fasste sich an die Schläfen und sagte „Ich glaube, ich bekomme Kopfschmerzen!"

Wendy lachte und sagte: „Hey! Ist doch cool!"

Pacifica seufzte: „Bist du dir da sicher? Mir wird es langsam zu viel!"

„Mach dich locker, Paz! Das wird schon!", grinste Wendy.

Pacifica ging in die Hocke und verweilte dort zwei Minuten.

„Okay, okay,…", sagte sie, „...ziehen wir es durch!"

„SO ist es richtig, Paz!", lobte Wendy sie.

Ford war zwischenzeitlich im Bunker verschwunden, um Kontakt auf zu nehmen.

Bill Cipher steuerte auf das Haus von Priscilla Northwest zu. „Hey, Northwests...wollt ihr mir dienen? Das sollte eine Ehre für euch sein!"

Priscilla stand im Garten und antwortete: „Mehrzahl? Gibts hier nicht mehr! Du warst doch dabei, als Preston ins Gefängnis gebracht wurde!"

„Ja, das ist schon richtig. Aber wer sagt, dass ich ihn nicht befreit habe? Oder einen treuen Sklavenzombie aus ihm gemacht habe?", lachte Bill.

Priscilla war geschockt und bekam Angst. Sie war froh Preston los zu sein und wurde nun wieder mit ihm konfrontiert.

„Hör nicht auf ihn!", rief Pacifica, „Der blöfft!"

„Was tue ich? Was willst du eigentlich von mir, du Wurm?", meckerte Bill.

„Am liebsten würde ich dir dein Auge auskratzen! Ich habe echt genug von dir!", rief Pacifica. „Ich will endlich Ruhe und Frieden in meinem Leben!"

„So lange ich an der Macht bin, wirst du das nicht haben! Tut mir NICHT leid, HAHAHA!", lachte Bill lauthals.

Plötzlich tauchte das Ufo auf, welches zwischen Weihnachten und Silvester die Zugbrücke begutachtete.

„Ist das die Hilfe, die Ford meinte?", fragte Wendy.

„Wahrscheinlich...aber was weiss ich schon?", sagte Pacifica.

Das Ufo visierte Bill an und schoss einen lilafarbener Strahl auf ihn.

„Was? Wieso kann ich mich nicht mehr bewegen?!", schrie Bill.

„Geschieht dir recht, du Unhold!", grinste Priscilla...zumindest soweit ihr dank unzähliger Hautstraffungen und Botoxbehandlungen möglich war.

Plötzlich fingen die Lichter wieder an zu flackern.

„NEIN! NICHT! ICH MACHE EUCH ALLE FER...AHHHH…", schrie Bill.

„Was passiert hier gerade?", fragte Wendy.

„Ich habe einen Computervirus in Bill eingeschleust!", sagte Ford, welcher gerade dazu kam.

„DAS WIRST DU MI...MI...MI...MI...*SYSTEM ERROR* BÜBÜBÜBÜ...SSSSSSSSSSSSENNNNN….FOFOFOFO...RD PPPPPPPPP...PINES!", stotterte Bill, wobei er anfing zu glitchen und verschwand.

Am nächsten Tag fuhr das FBI vor und lies die Überreste der Halle abtransportieren.

„Um diese Firma werden sie sich keine Gedanken mehr machen müssen! Wir haben die Drahtzieher dingfest machen können!", sagte einer der Beamten zu Ford.

Als das FBI weg war, flüsterte Ford etwas in seinen Mantel.

„Ähm...ich will ja nicht unhöflich sein, aber…", fragte Pacifica, aber wurde von Stan unterbrochen: „Ja, dann lass es auch lieber, Kleine!"

Pacifica schaute Stan verwirrt an und ging dann in die Stadt, um Candy und Granda zu treffen.

„Hi Leute!", seufzte sie.

„ALLES IN ORDNUNG, PAZ?", fragte Granda.

„Ja...nein...keine Ahnung...ich fühle mich so ausgebrannt!", antwortete Pacifica.

„Wird Zeit, dass es endlich wieder Sommer wird, stimmts!?", sagte Candy.

„Ja...ich brauche unbedingt Erholung!", antwortete Pacifica. „Mir steht der Kopf schon sonstwo!"

„Oder vermisst du einfach nur jemanden?", zwinkerte ihr Candy zu.

„Ja...das auch!", sagte Pacifica traurig.

„Dann ruf die Beiden doch an!", sagte Candy.

„Ähm...ich will die nicht stören. Die haben bestimmt Besseres zu tun gerade!", seufzte Pacifica.

„PAZ, DU MACHST MIR SORGEN, EHRLICH!", sagte Granda.

„Da stimme ich Granda zu!", sagte Candy.

„Sorry Leute...ist schon okay.", versicherte Pacifica. „Das...das wird schon wieder werden!"

Sie setzte sich auf eine Parkbank und schaute betrübt ins Leere.

Candy und Granda setzten sich dazu und legten jeweils eine Hand auf ihre Schultern.

„Danke Leute!", lächelte Pacifica. „Ich...ich…ohne die Beiden fühle ich mich gegen Bill usw. einfach hilflos!"

Sie seufzte laut.

„Aber vor den Sommerferien werden sie nicht wieder zurück kommen. Vielleicht kommen sie auch GARNICHT mehr zurück. Was, wenn ihre Eltern mitbekommen, was hier ständig los ist?!", sagte Pacifica mit zitternder Stimme. „Was, wenn ich die Beiden nie mehr wieder sehe?"

„WIR STEHEN IMMER AN DEINER SEITE, VERSPROCHEN!", sagte Granda vergleichsweise leise.

„Danke Granda! Ehrlich, das bedeutet mir viel!", sagte Pacifica. „Aber wir Drei hier sind...nur wir!"

„Hey, wir haben alle damals gegen Bill gekämpft! Und Ford ist auch hier!", sagte Candy.

„Ja...ja, du hast ja Recht!", antwortete Pacifica, „Vielleicht verliere ich gerade auch einfach nur die Nerven...ich bin so fertig...ich fühle mich so platt!"

„Ich spreche gleich mal mit Susan. Ich glaube du brauchst mal eine Pause!", sagte Candy.

„Danke, das ist nett. Und eine gute Idee. Aber ich sag es ihr selbst!", lächelte Pacifica.

Candy und Granda spürten, wie sie am ganzen Körper nervös zitterte.

„ICH WÜRDE DIR SO GERNE HELFEN!", sagte Granda besorgt.

„Tust du schon, glaub mir! Du auch, Candy! Ohne euch beiden jetzt hier wäre ich vielleicht völlig ausgerastet!", sagte Pacifica.

Candy und Granda lächelten.

„Irgendwie habe ich auch das ungute Gefühl, dass wir Bill nicht komplett los sind. Der hat sich bestimmt nur in irgendeiner schmierigen Ecke des Internets versteckt, um den Virus zu tilgen.", wimmerte Pacifica.

In der Gravity Falls Bank begannen sich plötzlich die Bänder der alten PDP-10 zu drehen. Schon länger war auf diese Rechner nicht mehr zugegriffen worden, welche schon seit Arpanet-Zeiten am Netz hängen.