Zusätzliche Pairings. Kuroo/OFC, Erw. von Kuroo/div. OC und Kuroo/Bokuto
Kuro
Soweit er sich zurück erinnern konnte, hatte Tetsuro Kenma immer alles anvertraut, was ihn beschäftigte, und niemals – niemals- hatte er Geheimnisse vor seinem besten Freund gehabt. Bisher. Doch dieses Mal war es anders, aus Gründen, über die er sich selbst nicht vollkommen im Klaren war, zögerte er sich Kenma gegenüber zu outen.
Kai und Yaku hatten großartig auf seine Enthüllung reagiert, und sein Vater war sehr verständnisvoll und liebevoll gewesen, es war also nicht so, dass er negative Erfahrungen gemacht hätte, die ihn davon abhielten Kenma die Wahrheit anzuvertrauen, nein, es war ein gewisses Unbehagen, dass er selbst nicht ganz verstand. Kenma hatte keinerlei Vorurteile irgendeiner Art, das wusste Tetsuro. Aber er hatte bisher auch noch nie besonders großes Interesse an Tetsuros Liebesleben gezeigt, was die beinahe perfekte Ausrede war die Enthüllung hinauszuzögern. Immerhin hatte es Kenma nie beeindruckt, dass sich Tetsuro für Mädchen interessierte, es wäre ihm genauso egal, dass sich sein bester Freund sich auch für Jungen interessierte.
Doch trotzdem war dies ein Teil von Tetsuros Identität, einer, den er seinem ältesten Freund vorenthielt, einfach weil … weil er wusste, dass er es nicht ertragen könnte, wenn Kenma schlecht reagieren würde. Wobei er aber natürlich keine Veranlassung hätte anzunehmen, dass der Junge schlecht reagieren könnte.
Es bedrückte Tetsuro dieses Geheimnis für sich zu behalten, also beschloss er sich ein Herz zu fassen und seine irrationalen Ängste zu ignorieren und zu tun, was getan werden musste. Seit sie verschiedene Schulen besuchten, verbrachten die beiden Freunde weniger Zeit miteinander als ihnen beiden recht war, deswegen war jeder gemeinsame Moment umso wertvoller, und beide konnten es kaum erwarten nächstes Jahr wieder vereint zu werden, wenn Kenma ebenfalls auf die Oberschule kommen würde, aber sie gaben sich wirklich Mühe Zeit füreinander zu finden. Gemeinsames Videospielen war immer noch die einfachste Art Kenma für zusammen verbrachte Stunden zu begeistern. Momentan spielten sie ein Fantasy-RPG, das Tetsuro nicht ganz begriff.
„Sag mal, spielst du manchmal auch als weiblicher Charakter?", wollte Tetsuro von seinem konzentriert wirkenden Freund wissen.
„Was? Oh ja, klar, warum auch nicht? Manchmal sind die Storylines ja geschlechterspezifisch und nur so kann ich 100 Prozent vom Game erreichen", erwiderte Kenma nebenbei, während er sich weiterhin auf das Spiel konzentrierte.
„Und wenn du als weiblicher Charakter spielst … spielst du dann auch Liebesszenen mit deinem männliche Love Interests aus?", wollte Tetsuro wissen.
Kenma beäugte ihn von der Seite und ließ dann seinen Kontroller sinken. „Wieso fragst du?", wollte er wissen und klang dabei auf einmal sehr misstrauisch, „Ist es, weil ich noch nie mit einem Mädchen aus war, und du jetzt denkst…"
„Oh, nein", versicherte ihm Tetsuro schnell, „Ich meine, offensichtlich hätte ich kein Problem damit, wenn du Jungen lieber magst als Mädchen, alles andere wäre heuchlerisch. Immerhin mag ich Jungen ja auch. … Was das war, worauf ich hinauswollte. Ich – ehm … wollte dir sagen, dass ich bi bin, ich mag Jungen und Mädchen." Er verstummte und wartete nervös auf Kenmas Reaktion. Dieser schwieg einen Moment lang und schien nachzudenken.
„Okay", meinte er dann, „Danke, dass du es mir gesagt hast. … Magst du einen speziellen Jungen? Deinen neuen Freund Yaku vielleicht? Du redest sehr viel von ihm."
„Yaku? Igitt, nein, ich rede auch viel von Kai, aber das wäre wie Inzest", erwiderte Tetsuro entrüstet, „Nein, ich meine, ich hatte schon manchmal Schwärmereien, aber es gibt niemanden Speziellen… Nicht im Moment."
„Ach so." Kenma wandte sich wieder dem Spiel zu. Tetsuro starrte ihn an. Offenbar war dieses Gespräch beendet. Zumindest für Kenma.
„Aber du hättest kein Problem damit? Wenn ich Yaku mögen würde, meine ich", versicherte sich Tetsuro.
Kenma warf ihm einen kurzen Seitenblick zu. „Nein, Kuro, du darfst mögen wen du willst", meinte er nur.
„Du auch, weißt du? Egal ob Junge oder Mädchen oder jemanden dazwischen. Oder auch niemanden. Irgendwann wirst du auch jemanden treffen, der dich interessiert", erklärte Kuro.
„Ich hatte das nie. Schwärmereien, meine ich", sagte Kenma leise.
Tetsuro schwieg einen Moment. „Nun, das wird noch kommen, da bin ich mir sicher. Und so toll, ist es auch nicht. In seinen Lehrer verknallt zu sein ist peinlich, und Idols sind nicht zu erreichen, und bei Mitschülern ist es seltsam. Du kannst dich glücklich schätzen", behauptete er dann, „Ich hab das alles durch und kann dir sagen, am Ende kommt es auf die Gefühle an. Auf die Zuneigung, aus der hoffentlich Liebe wird. Nicht, dass ich das schon erlebt hätte, aber …. Das ist das Endziel nehme ich an."
Kenma hatte seinen Kontroller sinken lassen und starrte ihn intensiv an. „Wie fühlt sie sich an, die Liebe? Was denkst du?", wollte er wissen.
„Na ja", Tetsuro dachte kurz darüber nach, „Ich schätze, sie fühlt sich warm an und macht einen glücklich, und wenn man jemanden liebt, dann will man jeden wachen Moment mit dieser Person verbringen und nie wieder nicht an ihrer Seite sein. Dann will man für immer zusammen sein und diese Person als Erstes am Morgen und als Letztes am Abend sehen…."
Oh.
Und das war der Moment als Kuroo Tetsuro klar wurde, dass er vorhin gelogen hatte und es sehr wohl jemanden Speziellen gab, den er im Moment mochte, einen Jungen um genau zu sein, einen Jungen, der ihm gerade gegenüber saß und nur meinte: „Das hört sich schön an." Und damit wohl eindeutig meinte, dass er diese Gefühle nicht für ihn hegte.
Oh.
Die Erkenntnis in Kenma verliebt zu sein sollte alles ändern, doch in Wahrheit änderte sich nicht viel. Vermutlich deswegen, weil Tetsuro klar wurde, dass er im Grunde seines Herzens wohl schon immer in seinen besten Freund verliebt gewesen war.
Kenma hatte ihm geholfen seine einsame traurige Kindheit in eine wenige einsame weniger traurige Kindheit zu verwandeln. Er hatte Zeit mit Tetsuro verbracht, hatte sich auch auf Aktivitäten, die diesem mehr zusagten als ihm, eingelassen, hatte ihm den Spitznamen Kuro verpasst, und er war mit Tetsuro damals zum Volleyball-Training gegangen, was dieser ihm nie vergessen hatte. Seit er zurückdenken konnte, hatte Kenma immer alles getan um ihn glücklicher zu machen, und dafür hatte Tetsuro ihn schon immer geliebt; er hatte nur erst jetzt begriffen auf welche Weise er den anderen Jungen liebte.
Und das änderte nichts, weil sie zuvor so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen hatten wollen, und das auch jetzt noch wollten.
Natürlich gab es einen Unterschied. Und der Unterschied war, dass Tetsuro Kenma jetzt immer genau beobachtete, um einen Hinweis darauf zu erhalten, ob der andere Junge seine Gefühle irgendwann vielleicht doch einmal erwidern würde. Immerhin war Kenma jünger als er, und Tetsuro hatte selbst ewig gebraucht um zu begreifen was er da eigentlich für seinen besten Freund fühlte, Kenma brauchte vielleicht auch nur Zeit. Noch interessierte er sich einfach nicht für Verliebtsein und Sex, das könnte sich aber immer noch ändern.
Das war Tetsuros Hoffnung. Erfüllt wurde sie nicht.
Kenma zeigte keinerlei Interesse der romantischen Art an irgendjemanden, je mehr Zeit verging, desto weniger schien er interessiert an irgendeiner Art von Liebesleben zu sein. Niemals spiegelten seine katzenhaften Augen Begehren wieder, niemals auch nur wahres Interesse. Das änderte sich auch nicht, als er auf die Oberschule kam. Und auch nicht, als die Senpais begannen sich über ihn lustig zu machen, weil er an niemandem Interesse dieser Art zeigte.
Und dann sagte er Tetsuro auch noch, dass er nicht glaubte, dass er jemals Interessen an sexuellen Dingen entwickeln würde. Eine Erkenntnis, die ihn sichtlich belastete, also unterstützte ihn Tetsuro so gut er konnte, versprach ihm, dass das nichts änderte.
Und es änderte ja auch nichts, sie waren immer noch beste Freunde, immer noch Kuro und Kätzchen (denn so nannte Tetsuro Kenma gelegentlich wegen seinen Augen). Sie würden niemals zusammen sein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das passieren würde, war ja auch schon zuvor nicht besonders groß gewesen, oder? Kenma empfand keine körperliche Anziehung, soweit so gut, Tetsuro sollte das akzeptieren und abhaken, sich damit abfinden, dass er und sein bester Freund nie mehr als Freunde sein würden.
Doch das war leichter gesagt als getan.
Die Wahrheit war, dass Tetsuro ein Romantiker war. Er träumte von einer großen Liebesgeschichte, er wollte seine Zuneigung auch leben, wollte mit kleinen wie großen Gesten zeigen für wie besonders er seinen Partner hielt. Wenn er mit Mädchen ausging, dann brachte er ihnen immer Blumen mit. Er verschenkte jeden Valentinstag und jeden White Day Schokoladen, nahm seine Freundinnen mit aufs Kirschblütenfest, trug Mädchen die Bücher. Er tat all das, weil er sich wünschte, dass jemand auch ihm gegenüber so rücksichtsvoll und romantisch sein würde. Und manche seiner Freundinnen waren das auch. Es war nur, dass er … sich wünschte, dass Kenma derjenige sein könnte, der ihn so behandelte.
Es war ein dummer Wunsch, das wusste er. Aber obwohl er nach seiner Erkenntnis über seine Gefühle für Kenma aktiver als zuvor nach einem romantischen Partner suchte, der nicht Kenma war, und das unter beiden Geschlechtern, schien seine Erkenntnis dazu zu führen, dass seinen anderen Freunden ebenfalls klar wurde, was er für Kenma empfand. Öfter als einmal musste er das Gespräch führen, indem er ihre Erwartungen zerschlug und ihnen erklärte warum nichts aus ihn und Kenma werden konnte. Und nicht nur einer seiner Freunde reagiert erstaunlich aufgeklärt darauf und deutete an, dass kein Interesse am körperlichen Dingen nicht bedeuten musste, dass Kenma kein Interesse an einer romantischen Beziehung hätte.
Und ein verräterischer Teil von Tetsuro klammerte sich ebenfalls an diese Hoffnung. Nun, dann fand ihn Kenma eben nicht sexy, damit konnte er leben. Dann würde er nie mit Kenma nackt Dinge tun, auch damit konnte er leben. Aber vielleicht, nur vielleicht, konnte er trotzdem seine große Liebesgeschichte erleben, er musste nur abwarten, irgendwann würde Kenma mit jemandem ausgehen, Mädchen, Junge, es würde sich zeigen, und dann, wenn es passiert war, dann könnte Tetsuro seine Gefühle offenbaren und sehen, ob etwas daraus werden würde.
Doch leider kam alles anders. Tetsuro hatte ein herzförmiges Parliné für das Mädchen, das ihm gestanden hatte, dass es ihn mochte und mit dem er ausgehen wollte, vorbereitet und zupfte nun etwas nervös an seinem eigenen Hemd und seiner Krawatte herum und versuchte in seiner Schuluniform besonders gut auszusehen und hoffte, dass seine Frisur saß.
Kenma stand neben ihm, sahn von seiner Handkonsole auf, und meinte: „Wozu machst du dir eigentlich die ganze Mühe?"
Tetsuro sah ihn betroffen aus. „Was meinst du damit? Stimmt irgendwas mit meinem Aussehen nicht? Hab ich einen Ausschlag? Einen neuen Pickel?! Sag mir die Wahrheit, wo sitzt er? Es ist die Nase, nicht wahr?!" Das war eine Katastrophe. Tetsuro musste sofort zum nächsten Spiegel eilen und sein notwendigstes tun um auf männliche Weise einen Abdeckstift einzusetzen!
„Und wenn schon", erwiderte Kenma, „Sie mag dich doch sowieso schon. Was spielt es da für eine Rolle wie du aussiehst? Und was sollen die Pralinen? Weißt du, ob sie die überhaupt mag? Vielleicht mag sie keine Schokolade."
Tetsuro starrte seinen Freund mehr als nur ein wenig verwundert ab. „Ich will ihr eben was schenken", argumentierte er dann schwach, „Um ihr eine Freude zu machen. Und herzförmige Parlinés sind romantisch. Und natürlich will ich gut für sie aussehen. Ich meine, klar mag sie mich, aber ich will einen guten Eindruck machen, ihr zeigen, dass ich sie nicht als sichere Sache ansehe, sondern mir Mühe gebe."
„Wozu?" Kenma blickte ihn an und schien ehrlich interessiert an Tetsuros Antwort zu sein.
„Na ja, weil … wenn man eine Beziehung eingehen will, man einander nun mal umwirbt. Mit Worten und Taten, mit Gesten, man zeigt, dass der andere einem wichtig ist, indem man …"
„Sich Mühe gibt", riet Kenma, „Wozu? Sollte sie dich nicht auch mögen, wenn du in Schlabberhosen und übergroßen Pulli, mit ungekämmten Haaren" („Kenma!", warf Tetsuro angesichts dieser Beschreibung empört ein.) „und ohne Geschenk vor ihr stehst und ihr einfach nur zusammen etwas tut, was euch beiden Freude macht?"
Tetsuro fehlten angesichts dieser Unterstellung die Worte. „Und ungewaschen auch noch, nehme ich an", meinte er schaudernd, „So was ist für nach der Hochzeit, nicht für davor. Keiner will eine ungewaschene Hand halten. Oder mit jemandem zusammen sein, der nie mit einem ausgeht, sondern immer nur zu Hause hockt und DVDs schaut. Mädchen wollen Romantik. Und ich will nicht, dass sie denkt, ich würde nur mit ihr ausgehen, weil ich mit ihr rummachen will. Sie soll merken, dass sie mehr ist als nur ein billiges Abenteuer."
„Und nach der Hochzeit ist sie ein billiges Abenteuer?", wunderte sich Kenma.
„Es wird keine Hochzeit geben!", schalt ihn Tetsuro, „Das war nur allgemein gesprochen, und das weißt du auch! Und ich weiß, dass du auch weißt wie Romanzen funktionieren, du hast dir genug Romcoms mit mir zusammen angesehen!"
„Ja, und ich habe Sandra Bullocks Bedürfnis jemand anderer zu sein als sie selbst noch in keiner davon verstanden", schoss Kenma zurück, „Sollte das wahre Ich nicht gut genug sein?"
„Ja, schon, natürlich, aber darum geht es nicht. Es geht um die Romanze, das Werben, die große Liebesgeschichte, die aus mehr besteht als: Hey, komm zu mir zum Videospielen und Rumachen vor dem Schlafengehen!", erwiderte Tetsuro verstimmt.
Kenma schwieg einen Moment lang. Dann meinte er: „Romanzen und Werben sind viel zu viel Arbeit. Warum lädst du sie nicht einfach zu einem Volleyball-Match ein? Dann sieht sie wie toll du bist – in jeder Hinsicht. Und du hast auch was dafür getan."
Tetsuro sah ihn stumm an. Dann erwiderte er: „Aki ist nicht so eine, Kenma. Ich weiß nicht viel über sie, aber ich weiß, dass sie Shojo-Mangas liest. Sie braucht mehr als das."
Doch offenbar brauchte Kenma das nicht. Offenbar wollte er das nicht. Und der Teil von Tetsuro, der gehofft hatte, der gedacht hatte, dass sie vielleicht doch noch eine Chance hätten, der starb in diesem Moment einen leisen aber sicheren Tod.
„Und so wurde mir klar, dass Kenma nicht nur kein Interesse am körperlichen Aspekt einer zwischenmenschlichen Beziehung hatte, sondern auch kein Interesse an einer unschuldigen Romanze", erklärte Tetsuro, „Und das war natürlich ein harter Schlag für mich. Aber ich dachte, dass ich darüber hinwegkomme. Ich meine, ich war von Leuten umgeben, die sich auf wöchentlicher Basis fanden und trennten, sprich ich war an der Oberschule. Ich war überzeugt, dass ich einfach nur jemanden finden musste, der mich Kenma vergessen lassen würde."
„Als ob das je funktioniert", spottete Tooru.
„Ich bin mit praktisch jedem ausgegangen, der nicht bei Drei Nein geschrien hat", fuhr Tetsuro fort, „Mädchen, Jungs; Männer, Studentinnen."
„Studentinnen als Oberschüler? Wie verwegen", stellte Tooru fest.
„Mag sein, dass ich über mein Alter geschwiegen habe und absichtlich einen falschen Eindruck erweckt habe", gab Tetsuro zu, „Aber nichts hat geholfen. Ich habe Kenma immer noch geliebt. Egal mit wem ich zusammen war, niemand war in meinen Augen mit ihm zu vergleichen. Und das wussten sie irgendwie alle. Früher oder später haben sie es alle gemerkt. Ich dachte, dass es wegen der Verbindung ist, die wir haben. Ich kenne Kenma immerhin schon ewig. Ich habe ihn lange, bevor ich mich in ihn verliebt habe, geliebt. Aber auch der Ansatz jemanden zu finden, den ich liebe, bevor wir Sex haben, hat nicht funktioniert. Ich habe es sogar mit Bo versucht, damals als er und Akaashi getrennt waren. Bo war deprimiert wegen der Trennung, und ich war deprimiert wegen Kenma und meiner letzten Trennung, aber so willig er auch war … das war einfach nicht richtig. War ein bisschen als würde man es mit seinem Bruder treiben, nehme ich an."
„Igitt, so genau wollte ich es gar nicht wissen", beschwerte sich Tooru.
Testuro ignorierte seinen Einwand. „Der Punkt ist", fuhr er fort, „ich habe nach jemandem gesucht, der in mir die gleichen Gefühle auslöst wie Kenma und war bei dieser Suche erfolglos. Und bin darüber immer mehr verzweifelt. Aber weißt du was ich die ganze Zeit über nicht getan habe? Nun, kannst du es erraten?"
Tooru seufzte nur.
„Ja, genau, ich habe die ganze Zeit über verabsäumt Kenma direkt zu fragen was er nun eigentlich will. Ich dachte zu wissen was er nicht will: Komplizierte Balzrituale und Sex. Aber das war das, was ich dachte. Weil ich bei all unseren Gesprächen niemals wirklich zugehört habe…"
A/N: Irgendwie habe ich es geschafft trotz Hitze und eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten dieses Kapitel zu fabrizieren. Im nächsten geht die Ballade von Kuro und Kätzchen mit Kenmas Sicht weiter.
Kenmas Gespräch mit Kuroo über seine vermeintliche Asexulität sowie Kuroos und Bokutos Onenightstand finden sich in „Not so lonley", da die Details von Ersteren aber wichtig sind, werden die nächstes Kapitel noch einmal erwähnt werden, damit ihr die andere Fic nicht lesen müsst um euch auszukennen.
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