Harry wollte sich duschen und anziehen, doch das verbot der kleine Hauself vehement. "Kobolde können Gefährtenverbindungen vor dem Bund nicht sehen. Sie können den Bund aber nach der Schließung umso deutlicher sehen und riechen. Je frischer der Anspruch, desto besser. Und je öfter die Gefährten sich verbunden haben umso tiefer ist der Bund." Die beiden nickten während Fenrir Harry beim Anziehen half. Der jüngere war immer noch ganz wackelig auf den Beinen. Fenrir würde ihn tragen müssen.

Kurze Zeit später traten Harry und Fenrir vor die Hütte, Fenrir musste den Jüngeren stützen, damit dieser nicht zusammen klappte. Vor der Hütte lagerten 20 Leute, sie sahen mehr oder weniger abgewrackt aus. Teilweise war die Kleidung zerrissen, schmutzig und einige Teile sahen nur unbedeutend besser aus als Harrys Schlafkleidung. Einer der Anwesenden trat vor: "Alpha, ich dachte schon, die Schlampe hätte dir was getan. Wir konnten nicht in die Hütte, um dir zu helfen." Fenrir knurrte laut: "Nenn meinen Gefährten noch einmal Schlampe und ich reiß dich in Stücke." Das Rudel trat vorsichtig ein paar Schritte zurück, der Gewarnte senkte seinen Kopf und präsentierte seinen Nacken. Der Alpha erklärte dem Rudel was sie geplant hatten und erntete aufgeregtes Murmeln. Sie wollten Angst verbreiten, um die Menschen überfallen zu können. Harry sah sich währenddessen um, das Rudel war dreckig. Die Kleidung konnte er durchgehen lassen, aber die Körper, diese starrten vor Dreck. Bei kaum einem konnte man die ursprüngliche Hautfarbe erkennen. Fenrir wurde immer weiter gedrängt, dem Rudel nachzugeben. "Lass sie einfach hier, Fenrir," sagte Harry, "sie beschämen dich sowieso nur. Gegen ihre Kleidung sage ich nichts, immerhin muss ich teilweise auch so rumlaufen. Aber waschen könnten sie sich. Dann würden sie nicht aussehen wie Waldmenschen."

Auf diese Aussage hin regten sich alle auf. Waldmenschen, sie wohnten im Wald, würden immer so aussehen und wären stolz darauf wild zu sein. "Dann sorgt ihr dafür, daß Fenrir als Alpha schlecht da steht. Euer Verhalten zeigt, daß er sich nicht gut genug um euch kümmert." "Wo sollen wir denn neue Kleidung und eine Dusche wegbekommen? Wir sind Werwölfe, keiner will uns." Riefen alle. "Ihr habt doch alle Magie, oder? Dann nutzt sie doch! Oder geht zu den Muggeln. Da gibt es Kleiderkammern, Unterkünfte wo man seine Kleidung waschen und sich duschen kann. Und es gibt die Tafeln, wo Nahrungsmittel verteilt werden. Es gibt so viele Möglichkeiten. Nutzt sie doch." Rief Harry als Antwort. Geschockt wurde er angesehen. An die Muggel hätte keiner gedacht. Es schien so, als wenn die Muggel sich besser um die Ausgestoßenen ihrer Gesellschaft kümmerten als die hochgelobte magische Gesellschaft. Sie würden es versuchen. Zumindest würde es nicht schaden. Harry signalisierte Fenrir, dass er sich einen Baum suchen musste, dieser brachte ihn breit grinsend dorthin. "Wer mit in die Winkelgasse möchte, der wird sich sauber waschen. Ihr habt 10 Minuten." befahl der Alpha.

Dann konzentriere er sich darauf, seinen Gefährten zu stützen. Bis dieser sein Wasser laufen ließ. Fenrirs Wolf spielte verrückt, er drängte sich nach draußen und der Alpha verwandelte sich in einen Wolfsmann, halb Mensch, halb Wolf, und stürzte sich auf seinen Gefährten. Er fickte ihn wild gegen den Baum. Das Rudel floh in die Hütte und wusch sich mit Dobbys Hilfe. Sieben Minuten später stand das Rudel sauber vor der Hütte und sah wie ihr Alpha seinen Gefährten mit seinem Samen füllte. Vorsichtig zog Fenrir seinen Gefährten wieder an, schloss seine eigene Hose und nahm den Jüngeren auf seinen Arm. Er drehte sich zu seinem Rudel um, hob erstaunt eine Augenbraue aufgrund des frischen Aussehens seines Rudels. "Alle bereit? Dann apparieren wir zum Tropfenden Kessel und von da aus zu Gringotts. Los jetzt!" Rief der Alpha und verschwand mit einem 'Plopp'. Sein Rudel folgte ihm. In der Gasse neben dem Tropfenden Kessel kamen sie ungesehen an. Geschlossen betraten sie den Pub und lösten sofort Chaos aus. Die Gäste sprangen von ihren Stühlen und rannten weg von den Werwölfen. Sie schrien nach den Auroren, ihren Müttern und um Hilfe. Kopfschüttelnd trat Fenrir durch den Schankraum zum Hinterausgang, sein Rudel folgte ihm ohne Probleme zu machen. Der Alpha öffnete die Mauer und gemeinsam traten sie in die belebte Gasse. Auch hier kam sofort Panik auf. Innerhalb weniger Sekunden war die Straße wie leergefegt. Unbehelligt kamen sie bei dem marmornen Gebäude der Gringotts Bank an. Die Wachen auf der Treppe wollten sie aufhalten, doch plötzlich begannen sie zu schnuppern und ließen sie grinsend eintreten.