Kapitel 4
(James pov)
(1 day skip)
"Ahhhhh the snitch. I've got him. Watch it. Ah, no ... meany. Give it back ... ngh … aaaaa ..." Er schwitzte am ganzen Körper, klammerte sich an die Laken und murmelte gebrochene Sätze vor sich hin, während er schläft. Der Wind von außerhalb strich nur leicht an ihn, was ihn im Unterbewusstsein dazu brachte, aufzuwachen. Als er eins seiner Augen öffnete folgte schnell die reaktion indem er sich ganz schnell aufrichtete und dann wild um sich her blickte und beobachtete seine Umgebung. Als er jedoch etwas Kaltes und clames spürte, senkte er den Blick, erkannte er es nach mehreren blinzeln, somit wusste er das sein Gefühl richtig war. Seine Bettwäsche war nass ... er war nass ... wtf wie ... oh, natürlich. Er blickte nach rechts. *Und hier sind wir* dachte er sich als er seinen Mitbewohner dort in der ecke stehen sah der ihn Amüsiert anschaute und sich mit einer Hand den Mund zuhält weil er sich ein lachen unterdrücken versucht. Doch es funktionierte nicht ganz, er konnte immer noch das kichern von den Lippen hinter der Hand erkennen. James verdrehte die Augen. „Wirklich?" stand auf vom Bett und huschte schnell mit frischen Sachen zum Badezimmer um sich frische und nicht nasse Kleidung über zu schmeißen. Sobald er fertig war inspizierte er auch sein Bett was noch alles Nass war und nahm es um es trocknen zu lassen. Im notfalls wenn es bis zum Abend nichts wird hätte er immer noch die Möglichkeit ein zauber auf zu sagen. *Wenn ich schon dabei bin* dachte er und bezog sich darauf, dass, wenn er schon so weit ist, er auch seine morgendliche Routine gleich fertigen kann. Vorsichtshalber schaute er aber dazu nach, wie viel Uhr es ist, damit er weiß, wie viel Zeit ihm bleibt, bevor das Frühstück serviert wird.
James schaute auf seinen Nachttisch und las von der Uhr 6:15 Uhr ab. „Boa, so früh da ist dann noch etwas zeit" Er ging rüber und sammelte seine schul Utensilien zusammen und versuchte dabei, ein zwei blicke auf seinen Zimmerkumpel zu werfen, der sich nach dem ´Scherz´ erlaubt hatte sich anders zu beschäftigen, indem er sich ein Buch geholt hatte und sich aufs Bett pflanzte, um es zu studieren. Doch James wusste, dass das Cover trügt und das geschriebene, was ganz anderes ist, als das Buch sagt. Sein Stundenplan heute war ganz einfach und gab ihm viel zeit für anderes deswegen musste er nicht viel einpacken. Doch für danach freute er sich schon, da er in diesem Jahr mit Quidditch weiter machen konnte. Er seufzte und schaute dann rüber zu dem Jungen. Anstatt was Verbales zu tun, stand James einfach auf, packte seine Tasche fest am Riemen und ging zur Tür. Er rief aber vorher noch was seinem Kameraden zu, bevor er den Raum verließ, um sich zur großen Halle aufzumachen. "Ich geh schonmal vor. Ich warte auf dich drüben und versuche für dich einen Platz freizuhalten."
Damit ging James aus der Tür hinaus und machte seinen Weg zum Bild der alten fetten Lady, zu den Stufen und zu dem Vordergarten des großen Schlosses, das mit Steinbänken und alles Mögliche mysteriös aussehende dekoriert ist. Das Schloss besaß Gargoyle Statuen, also wenn das nicht als mysteriös und skurriles eingestuft wird, wusste er es auch nicht besser. Auf seinen riesigen Umweg traf er ein paar Hufflepuffs und wenige Ravenclaw´s und als er einen Gryffindor sah, war es hauptsächlich einer seines Lehrgangs anstatt der unten drunter. Was nicht schlimm war, aber er freute sich immer, wenn er sich mit seiner Familie austauschen konnte. Als er den Saal betrat, durchstreifte er den Gang entlang und saß sich zu seinem Tisch hin. Nur diesmal saß er sich zu denen aus seinem Jahr. Er wurde auch direkt von seinen Leuten begrüßt und interagierte sich dazu, doch sobald die anderen sprachen, huschte sein Blick zu der mittleren Seite des Tisches, wo Rose, mit den anderen normal immer saßen. Und lustigerweise waren alle wie immer da außer Rose diesmal. Sie fehlte.
Doch für heute beschloss er fest bei seinen Freunden zu bleiben, weshalb er versuchte bis zu Pausen zu warten. In der Zwischenzeit konnte er sich an Witzen und den Unterhaltungen seiner Gryffindor-Freunde und Mitbewohner erfreuen und wenn es dazu kommt, sie auch manchmal belehren. Die Frage "Was gibt´s Neues bei euch?" hörte sich unter ihnen sehr banal an und nicht passend. Um es angenehmer zu machen, fügte er hinzu: "Etwas Neues ergattert? Vielleicht ein neues Mädchen oder heißen Jungen, huh?" und stieß dabei einen koketten Blick auf manche am Tisch zu. Dieses Teasing war unter den älteren eher üblich als bei den jüngeren und sie genossen es. Selbst wenn James versuchte, ernst zu sein, kam das Spielerische manchmal zu sehr in den Vordergrund, wenn er sich wohlfühlte. Aber auf jeden würde er in der großen runde am Tisch der Löwen über Quidditch träumen und prahlen, wie gut er im allem ist abgesehen im fach Potion und Defense against dark arts.
Es war kurz vor 7 Uhr am morgen und das essen wird gleich serviert. Die Halle wurde voller aber in gewisser weise war sie an manchen Flecken auch leer. Aber dies spielte gerade keine rolle. Denn sobald der Zeiger auf die volle stunde zeugte und die Glocke ertönte hatte die Lehrkraft ihre volle Aufmerksamkeit bereits. Jeder wusste auch was das heißt. Sie würden in den kommenden Minuten von Professorin aka der Headmisstress McGonagall eine Anhörung bekommen, um der es über wichtige Neuigkeiten der Schule und derartiges gehen wird. Wobei er gestehen muss, dass ihm nicht viel bis zu nichts einfiel, was Großes los sein könnte, für die es nötig sei, die gesamten Schüler aller vier Häuser auf den derzeitigen Stand zu bringen. Da war er überfragt und ließ sich in diesem Aspekt wohl überraschen. Ihm fiel ein, er müsse gleich bei Rose noch nachfragen, wie es ihr erging, da er sie gestern und den Tag davor nicht sah.
Die Ankündigung erfolgte wieder durch Leiterin McGonagall, die diesmal aber nicht von den anderen Hausleitern begleitet wurde, wie es sonst immer ist. "Guten Morgen Schüler, ich wünsche Ihnen einen angemessenen Morgen und einen gut verlaufenden Tag. Es ist nun zweieinhalb Wochen her, seit das neue Schuljahr begann, und wir Lehrer hoffen, sie hatten einen guten Start. Auch heute habe ich für sie wichtige Neuigkeiten. Es ist manchen von ihnen bestimmt bereits aufgefallen, dass einige der Mitschüler nicht mehr am gestrigen Tag anwesend waren. Dazu kann ich Ihnen aber versprechen, dass sie in guten Händen sind. Wir wissen leider noch nicht die genaue Ursache, aber wir sind dabei, den Fall zu analysieren und es zu bereinigen."
James Gesicht zeigte in dieser Momentaufnahme pure Verwunderung, wobei deine Gedanken eher ein ´W...Was?´ dachten. Gefolgt von einem Augenverdrehen und dem Gedanken, dass es sich vermutlich nur um eine leichte Variante des Flu handelt oder sowas Harmloses. Etwas, was schnell mit einer Potion geklärt werden lassen kann.
"Da es nicht danach aussieht, dass es sich um eine normale Krankheit handelt, hat die Schule beschlossen, eine strikte Maßnahme zu ergreifen."
James zog bei der Aussage eine seiner Augenbrauen hoch.
"Denn seit dem gestrigen Tag gab es plötzlich mehrfache Krankheitsfälle der Häuser Gryffindor und Hufflepuff und nur eine Handvoll Schüler folgten von den Häusern Slytherin und Ravenclaw. So sehr leid es mir auch tut, sind wir wohl oder übel gezwungen, sie in Quarantäne zu stecken."
In der Masse war alles still. Viele Schüler hatten in ihren Augen einen Blick des Unglaubens und brauchten unterdessen etwas Zeit um es zu verarbeiten.
" Wir gehen sogar so weit zu sagen, dass alle Häuser einzeln in Quarantäne müssen. Das bedeutet, dass es nicht möglich sein wird, mit anderen Schülern aus anderen Häusern zu sehen oder mit ihnen zu sprechen."
Wieder einmal war die Stille da, doch jetzt fühlte sich die Luft und die ganze Atmosphäre sich so schwerer an. Viele nicht Slytherins hatten ein besorgtes, aber auch andere negative Ausdrücke, die die Situation eindeutig nicht wirklich einordnen konnten, wie sie empfinden sollten.
"Somit wird auch der Lehrplan enger sein und vermutlich umgekrempelt. Die Lehrschaft wird deshalb auch strikter im Umgang mit den Regeln sein. Außenstehende ist es auch nur begrenzt erlaubt, wie Auroren, die Tore zu betreten. Für sie wird sich aber wenig bis hin zu gar nichts ändern. Bitte haben Sie Geduld, es wird sich alles klären. Ich informiere Sie über die relevanten Informationen weiterhin. Guten Tag"
Als Frau McGonagall die große Halle nach ihrer Rede verließ, brach die Stimmung aller im Chaos aus. Lautes Flüstern und Spekulationen waren an erster Stelle für viele gewesen. Selbst in James herrschte ein Wirrwarr und das so sehr, dass er nicht wusste, was er denken sollte. Als Erstes schaut er zu den anderen Tischen rüber und spitzt es seine Aufmerksamkeit. Zuerst warf er ein Auge auf die Ravenclaw die, wie die Professorin es sagte, keinen Unterschied an der Menge gibt. Danach wandte er sich zu den Hufflepuffs bei denen er nun erwartet, dass es sich um eine eher minimierte Anzahl halten wird, es jedoch nicht der Fall war. Es war mehr so, dass wenn Miss Minerva es nicht angesprochen hätte, er dachte, dass alle gesund sind und keiner fehlt, aber... Nun, was wusste er schon. Um fair zu sein, war der einzige Grund, dass er sich mit ihnen etwas auseinandersetzt, war, weil 2 seiner Cousins im Haus der Gelben wohnen. Danach schaute er wieder zu den Gryffindors und konnte dort schon eher feststellen, dass einige der roten Mitglieder fehlten. ´Vielleicht ... ist Rose einer von den Betroffenen?´ dachte er. Zuletzt ließ er seinen Blick zu dem Tisch der Schlangen schweifen und in der Tat. Nur 60 Prozent der Slytherins waren gefühlt anwesend.
´Um ehrlich zu sein, ich mag das nicht. Es ist seltsam aber ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, was ich dazu fühle oder auch was ich darüber genau denken soll. Die Verbindung zwischen den Themen ist okay und verständlich, aber ich habe ein komisches Gefühl, als sei mehr dahinter. Ich muss einen Hufflepuff dazu befragen, vielleicht weiß einer etwas darüber.´
Die brisante Stimmung hielt lange an. Es war bis nach dem Unterricht auch noch da aber schon etwas milder jedoch bezweifelt er das dieses Gesprächs Thema noch lange halten wird. Er hatte seinen Stoff des heutigen Tages schnell und hervorragend absolviert weshalb es keine Probleme bei ihm gab. Nach dem Unterricht aber schwänzte James, wie zuvor geplant, seine freunde und machte sich auf seine Familie zu suchen, oder zumindest insofern er gerade einen sieht. Manchmal vergaß er das er als jemanden im letzten Jahr einen ganz längeren Stundenplan hat als die jüngeren und er war einer der ältesten bei ihnen unter den Kindern. Er war ganz überrascht als er Hugo von weitem sah, den einzigen Hufflepuff unter den Kindern, der versuchte gewieft ins Krankenabteil zu schleichen. Nicht wirklich geplant aber doch im Kopf Rum-schwirrend folgte am ende James Hugo um zu sehen ob es ihm gut ging. Er folgte ihm um jede ecke und Tür mit einer gewissen Distanz um nicht gesehen zu werden. Es führte nur leider dazu das, als er die Tür öffnen wollte die zwischen dem Krankenflügel und dem Rest der schule verband, er eine ganz andere Person begegnete als er es beabsichtigt hatte.
„Rose?"
„Oh James, schön dich zu sehen, ich muss mit dir reden"
(Albus/Scorpius Pov)
„Komm schon Scorpius, dass wird bestimmt nicht sooo schlimm werden. Das verspreche ich. Bitte komm mit. Tu es für mich." er gab dem blonden die Welpen Augen … oder zumindest so gut es ging. Der blonde hatte Schwierigkeiten da stand zu halten. Seine Beziehung zu Albus war zwar rasant gestiegen aber beide hatten immer noch ihr Päckchen zu tragen. „Hmmm ich weiß nicht so recht, Al. Du weißt doch wie unkomfortabel ich mich bei so Sachen fühle außerdem dachte ich du verabscheust auch diese art von Events? Und was ist wenn etwas passiert oder sogar einem von uns? Was ist wenn wir erwischt werden oder schlimmer?"
„Nun äh ja schon... aber ich dachte so hey wenn wir nicht mit Magie Spaß haben und alles gute weit weg ist wo wir nicht dran kommen wieso nehmen wir nicht die Chance und gehen dort auch hin."
„Auf Muggel art?"
„Auf muggel art! Das ganze wird sowieso von Slytherins veranstaltet also wird Deckung da sein.
„Du hast doch die Meldungen gehört oder?"
„Du übertreibst wieder Scorp. Was soll schon passieren. Mach dir einfach mal nicht so viele Gedanken. Außerdem habe ich dich jemals enttäuscht oder im stich gelassen?"
„Nein, und Außerdem weißt du was ich meine! Ich habe einfach nicht wirklich Lust drauf ärger zu bekommen für was auch immer dort abgehen wird."
„Owww brauchst du wieder deine chill pill? Keine sorge ich werde dich zu Tode kuscheln dann geht es dir besser" Albus errötete über seine eigenen Worte genau wie Scorpius.
„Gut wir gehen." Albus grinst und springt auf Scorpius als der blonde wie so oft nachgab „danke" sagte Albus in der Umarmung und gab ohne groß zu denken Scorpius einen kleinen Kuss auf die Wange, was die Rötung der blonde nur verdreifachte. Das hieß also das Scorpius und Albus sich dazu entschieden sich an diesem Abend aus Hogwarts raus zu schleichen, ohne dass es jemand bemerkte. Obwohl Scorpius zunächst zögerte, bestand Albus darauf das er mitkam, und wagten nun diesen Ausbruch gemeinsam.
Ursprünglich hatten sie Tage zuvor schon gehört, dass ein Slytherin vorhabe, eine Party für alle Slytherin zu veranstalten. Doch dann erfuhren sie am gestrigen Tag, dass ein Slytherin, derselbe, der im Unterricht in Potion der in einem Kampf beteiligt war, Hausverbot bekam. Dies verbreitete sich schnell unter den Schlangen, aber als er am Abend dann im Gemeinschaftsraum unerwartet auftauchte und mit einer Ansage alle Slytherin ´anstiftete´ wurde die Lokation der Feier umgeplant. Von allen Slytherins war Scorpius der Einzige, der es hinterfragte, allein schon, weil er hörte, dass dieser Junge, Matt, wie er gehört hatte, in einer Art Koma lag und der erste der krankheitsbedingten Leute war. Er versuchte aber auch, den Gedanken abzustellen. Vielleicht würde dieser Dude es später ihnen im Geheimen auf der Feier sagen.
Albus erzählte ihm weiterhin Dinge, von denen er wusste, was sie bestimmt in Hogsmade erwartet, da er mehr Erfahrung besaß, was bei Partys im regulären Fall passierte, als der Blonde es tat. Albus sagte zu Scorpius, das Partys unterschiedlich verlaufen, aber die Klassiker wären viel trinken, hausieren, Spaß und Unterhaltung. Er betonte auch dabei, dass es vermutlich das ist, was Scorp kannte, aber es nur nicht auf die Malfoy art passiert. Albus selbst war aber auch ziemlich nervös, wie sein bester Freund. Es war deren erste Feier/Party zusammen und wenn hatten sie nur Erfahrung was es hieß, unter Familienmitgliedern es zu erleben. Sie kannten sowas nur als Feiertage wie Weihnachten oder Geburtstage... gut Albus kannte mehr Spezialtage zum Feiern als Scorpius aber es ging ums Prinzip. Die Chance war da. Sie wären nur nicht jetzt auf dem Weg, wenn das Magie verbot für beide nicht gelten wird. Und ja, sie hatten im Grunde nur noch 3 Tage zu überleben, aber was soll´s.
Als sie immer weiter vorrückten, trafen sie immer mehr andere Slytherin an. Mit ihnen gingen sie weiter bis zum Haupttreffpunkt der Veranstaltung. Hogsmade, die bekannt ist als eine Art gemeinsames Treffen für Schüler, die gerne den strengen Regeln von Hogwarts entfliehen wollten, war ihr Ziel, das genau vor ihnen lag. Dieses Geheimtreffen oder wie sie es auch nannten, eine geheime Party, startete dann, sobald die Zeiger auf 10 Uhr abends schlugen. Ab dann waren die Häuser dicht und die Läden offen. Perfekt für die Schüler, um eine Nachttour zu betreiben. Am Versammlungsort bekamen sie die Information vom Sprecher, dass es sich um eine Art Get-Together-Feier handelte, was absolut keinen Sinn für Hogwarts machte, aber jeder genoss eine Trink-Tour.
Gleich zu Beginn beschlossen sie ihr erstes Ziel anzusteuern, was sie zum Laden Honigtopf führte. Um dabei einer kleinen Feier gerecht zu werden, mussten sie für Nahrung/Süßigkeiten sorgen und jeder liebte diesen Laden einfach. Sie würden sich dort einige Sachen unbemerkt holen und schnell wieder weiter ziehen. Und ja, sie sollten sich nicht erwischt werden lassen, weil jeder wusste, dass, wenn sie gefunden werden, dran sind. Sie durften in der Woche normal nicht hier sein oder zumindest nicht in der Nacht.
Das war der Grund, warum es irgendwie in Ordnung klang, als jemand vorschlug, hineinzugehen und einen Lockvogel zu spielen. Aber … das ginge trotzdem nicht. Außer durch die Hintertür wäre es möglich rein zu gelangen und jemand anderes stand am Fenster Schmiere, um zu sehen, ob die Luft rein ist. Natürlich hatten sie es versucht, aber die anderen Slytherin konnten nicht dabei bleiben; das wäre zu auffällig. Sie waren in der Zeit weiter gezogen. Die anderen, und dazu gehörten auch Albus und Scorpius, gingen weiter. Sie wagten sich, zum Eberskopf zu gehen, um dort Getränke in Mengen zum Mitnehmen zu bestellen. Dort gibt es keine solchen Probleme erwischt zu werden, weil es dort keinen interessiert. Und außerdem hausten dort eh, so sagt man, Bad-Ass'e herum. Kurz vor dem Hereingehen haben sie aber zumindest die Kapuze ihrer Umhänge sich übergezogen, um trotzdem nicht erkannt zu werden.
Und das war es. Mehr wussten Albus und Scorpius nicht, was geschah, weil sie sich aus diesen beiden Aktionen klein hielten. Albus, weil er es besser wusste und Scorpius weil er genug verstand hat zu wissen, dass es nicht gut werden wird und wenn doch haben sie viel zu viel Glück.
Sie beiden gingen also mit den restlichen Slytherins weiter um sich einen Ort zu suchen an dem man sich niederlassen kann. Da Hogsmade umgeben von Gebirgen war, ist die Chance gut, eine Nische oder auch eine Felsenhöhle zu entdecken, die relativ weit, aber nicht zu weit weg vom Dorf liegt. Sobald die Größe auch angemessen war, konnten sie es sich gemütlich machen. Sie spielten ein oder auch zwei Runden eines Muggel Spiels, bevor sie sahen, wie die restlichen Slytherins mit dem ganzen zeug anmarschiert kamen. Etwas was Albus direkt sah war das eine handvoll bereits angetrunken ankamen. Sie stellten einen Kasten(mehrere)ab und teilten jedem eins zu. Sie fanden sich auch mit einer Flasche vor. Betend das es nicht schlecht endet nahmen beide einen Schluck und versuchten die zeit einigermaßen zu genießen.
Der Abend oder mittlerweile auch Nacht für gleich fort. Trinken, reden und spiele. Je weiter sie doch in die Nacht hinein gingen und um so mehr sie tranken wurde es aber auch immer...dunkler.
Im Laufe der zeit kamen sie irgendwie dazu, über die Vergangenheit ihrer Eltern und die Gerüchte zu sprechen, die diese umgeben. Die Gespräche führten sie hin zum Thema der Death Eathers und dessen machenschaften und auch andere dinge die sich um Death Eathers bezogen oder handelten. Leider schwermten viele über sie aber hatten keine genaue 100 prozentige Ahnung was das originale ist und was somit stimmt. Aber in diesem Aspekt weckte es die anderen deren Interesse den Malfoy jungen kennen zu lernen da er es aus bester quelle wissen sollte.
Scorpius machte die anderen auch, dank Albus, mit Dingen bekannt, zu denen der Blonde nur dank seines Vaters Zugang hatte. Erzählte ihnen zumindestens über die Existenz dunkler Magie und illegale Zaubersprüche, von denen ein Außenstehender nichts wissen sollte.
Scorpius erwähnte maximal, ganz zu seinem scham, das er und Albus einmal was davon ausprobiert haben als sie von einem gefährlichen Zaubertrank lasen. Sie stellten ihn in einem verlassenen Raum her und testeten ihn an einem von Albus Verwandten. Den teil wo alles aber gut ausging erwähnte er besser nicht. Oder sie fanden einmal einen riskanten Zauber und lauerten im Flur der Potters, bis Ron aus dem nichts vorbeikam und er damit unvorbereitet erwischt wurde. Aufgrund ihrer Slytherin-Schlauheit wurden sie nie erwischt, aber die Nachricht, dass dunkle Magie angewendet wurde, verbreitete sich trotzdem. Natürlich berichtete James dies damals seinen Eltern, als er es dank Rose herausfand, und Harry machte sich es zur Aufgabe Albus die schuld dafür zu geben seitdem er einsah wie gut Scorpius eigentlich für den jüngeren Potter Sohn doch war. Seit den beiden Experimente hatten sie sich es aber auch gar nicht mehr getraut es auszuprobieren.
Später, als es etwa kurz vor Mitternacht war, erhob sich Matt mit einer neuen vollen Ladung für alle aus der menge und machte einen Toast Spruch. Sie wussten nicht warum aber jeder fühlte sich schlecht für Matt und es hinterließ einen faden Beigeschmack als sie weiter zuhörten. Minuten gingen immer schneller um und ehe Scorpius es versah wurde er aus seinen tiefsten Gedanken gerissen und dabei wusste er nicht das er darin fest steckte und alles ausgeblendet hatte, bis jetzt als er etwas auf seiner Schulter spürte. Er drehte sich um und sah wie Albus bereits mit seinem kopf auf ihm lag. Ein betrunkener Albus der auf einem halb betrunkenen Scorpius lag war nicht gerade für den blonden angenehm aber es brachte ihn doch irgendwie zum kichern. „Albus geht es dir gut? Keine sorge wenn du möchtest können wir gleich aufbrechen und solange wir noch in der Lage dazu sind!"
