Hey Arnold - Zurück in der Heimat (Kapitel 24)

Fanfiction geschrieben von dj_ddt

Alle Rechte an Hey Arnold liegen bei Nickelodeon und Craig Bartlett

Als Arnold und Helga die Schule betraten, drehten sich sofort alle nach ihnen um.

„Verdammt...was soll das denn jetzt?", fragte Helga nervös.

„Bleib ruhig...die haben wahrscheinlich die Nachrichten gesehen!", sagte Arnold und nahm Helga's Hand.

Aus der Masse kam eine bekannte Person auf die Beiden zu.

„Geht es euch gut? Wurdet ihr verletzt?", fragte Lila.

„Nein, wir waren nicht im Haus, als es passierte. Aber danke der Nachfrage.", antwortete Helga.

Rhonda kam dazu und fragte: „Wurde bei der Explosion etwas zerstört?".

„Ja, leider fast alles!", seufzte Arnold.

„Oh...wessen Zimmer war es denn? Deines?", fragte Rhonda.

„Nein, Helga's Zimmer!", antwortete Arnold.

„ARNOLD!", meckerte Helga, „Das müssen doch nicht alle wissen!"

„Es sind unsere Freunde, Helga!", sagte Arnold und schaute Helga direkt in die Augen.

Helga's wütender Blick löste sich langsam auf, da Arnold seinen Blick nicht von ihr wendete.

„Okay, okay,...tut mir leid!", seufzte Helga.

„Helga, das tut mir so leid für dich! Brauchst du Hilfe?", fragte Rhonda.

„Oh, Rhonda...das ist zwar echt nett von dir, aber nein, ich schaffe das schon irgendwie!", antwortete Helga. „Du kennst mich, ich gebe nicht so schnell auf!"

„Okay, aber falls du es nicht alleine schaffen SOLLTEST, du kennst meine Adresse!", sagte Rhonda und fasste Helga an die Schulter.

„Ähm...danke, Prinzessin!", sagte Helga und umarmte Rhonda, welche erstmal geschockt war, aber dann ihre Arme um Helga legte.

„Der Vorfall muss Helga ziemlich mitgenommen haben, was!?", fragte Lila leise zu Arnold.

„Ja, verständlicherweise.", antwortete er.

„Ich bin so froh, dass sie dich hat in dieser schwierigen Zeit!", sagte Lila.

Arnold lächelte und sagte: „Ja, ich werde immer für sie da sein!"

„Von dir erwarte ich auch nichts anderes!", lächelte Lila zurück.

Die Menschenansammlung löste sich auf, als die Schulglocke bimmelte.

Nach der Schule gingen Arnold und Helga in die Stadt, um Helga neue Kleidung zu kaufen.

„Meine Eltern haben mir genug mitgegeben, um dir einige neue Klamotten zu kaufen. Allerdings sollten wir schon auf den Preis achten!", sagte Arnold.

„Das ist okay, ich habe sowieso kein Modebewusstsein!", lachte Helga.

„Also die zwei Male, wo wir zusammen im Restaurant waren, warst du doch echt schick gekleidet!", sagte Arnold.

„Okay, ja, das kann ich schon, wenn ich will, aber im normalen Leben würde ich so ja nicht rumlaufen!", antwortete Helga. „Jetzt gerade habe ich ja nur ein olles T-Shirt und eine Jogginghose an!"

„Ja, aber doch nur, weil der Rest verbrannt ist!", meinte Arnold. „Also los, lass und dir wieder richtige Kleidung kaufen!"

Nach 2 Stunden hatten sie einiges zusammen. Nichts aufregendes, sondern praktische Kleidung für den Alltag. Also genau, was Helga brauch.

„Boah, jetzt habe ich aber auch genug für heute!", stöhnte Helga, „Lass uns nach Hause gehen!"

„Okay, was immer du sagst, Hel…", wollte Arnold antworten, doch da sah er Wolfgang in der Ferne, welcher mit einer Pistole auf ihn zielte und abdrückte.

„Helga, duck dich!", rief er, aber stattdessen sprang sie in die Flugbahn und nahm die Kugel für ihn.

„Scheiße!", brüllte Wolfgang und rannte davon.

„HELGA! NEIN!", schrie Arnold und bückte sich zu ihr hinunter. „Helga, sag was! Sprich zu mir!"

Tränen flossen unkontrolliert seine Wangen hinunter.

Doch dann sprangen plötzlich ihre Augen auf.

„Arnold?", fragte sie, „Was ist passiert?"

„Helga! Du lebst!", sagte Arnold und umarmte sie. „Ich hatte solche Angst um dich!"

„Ich erinnere mich wieder! Wolfgang hat auf uns geschossen und ich…", sagte Helga.

Sie holte ihr Amulett heraus und Beide staunten. Es hat die Kugel davon abgehalten Helga zu treffen!

„Ich schätze, die Liebe hat mal wieder den Hass besiegt!", sagte Helga und lächelte.

Das Lächeln verging ihr allerdings und wurde doch einen traurigen Blick ersetzt.

„Helga, was ist?", fragte Arnold.

„Jetzt ist mein Amulett doch zerstört worden!", schniefte sie.

„Ja, aber dafür lebst du noch! Das ist mir persönlich lieber, als wenn das Amulett noch heil, du aber dafür tot wärst!", sagte Arnold und küsste sie auf die Wange.

„Das Amulett war immer für mich da, wenn ich meine Liebe zu dir ausdrücken wollte oder musste!", sagte Helga. „Was mache ich denn jetzt?"

„Dann kommst du jetzt halt jedes Mal zu MIR!", lächelte Arnold.

„Oh Arnold...das hälst du nicht aus!", sagte Helga und musste etwas kichern, „Dafür habe ich mich bisher viel zu oft an mein Amulett gewendet!"

„Ich möchte dir aber ein guter Freund sein, nein...der beste Freund, der möglich ist! Weil du es verdienst! Ich bin IMMER für dich da!", sagte Arnold.

„Das weiss ich doch, Knuddelbärchen! Und das bist du doch sowieso schon längst!", sagte Helga und umarmte ihn. „Am besten lege ich ein Bild von dir in meine neue Brieftasche. Das ersetzt zwar das Herz nicht wirklich, aber es ist zumindest ein kleiner Trost!"

„Was immer du sagst, Helga!", sagte Arnold.

Die Beiden machten sich auf den Heimweg.

In der Pension angekommen, wurden sie sofort von Stella angesprochen.

„Ich habe von dem Schuß im Radio gehört! Alles in Ordnung bei euch?", fragte sie besorgt.

„Ja, Helga hat mein Leben gerettet!", antwortete Arnold.

„WAS? Helga? Bist du verletzt?", fragte Stella, nun SEHR besorgt.

„Ja, mir ist nichts passiert!", antwortete Helga und zeigte Stella ihr Amulett.

„Oh mein Gott!", sagte Stella, „Ist das etwa das Herz, welches uns gerettet hat?!"

„Ja, genau das!", seufzte Helga.

„Und nun hat es DICH gerettet!", lächelte Stella.

„Ja, aber jetzt ist es zerstört! Es lässt sich nichtmal mehr öffnen!", sagte Helga traurig.

„Du kannst mich jederzeit direkt anschauen, wenn dir danach ist!", sagte Arnold und küsste Helga auf die Wange.

„Ihr Beiden seid echt so süß!", schwärmte Stella. „Helga?"

„Ja, Stella?", fragte Helga.

„Was hälst du davon, wenn wir dir ein neues Amulett machen lassen?!", fragte Stella.

„Im Ernst?", fragte Helga ungläubig.

„Ja, natürlich!", lächelte Stella.

„Das...das habe ich doch garnicht verdient!", weinte Helga.

„Schätzchen, natürlich hast du das verdient!", sagte Stella und nahm Helga in den Arm.

„D...danke, Stella!", schniefte Helga, „Ich...ich...hab dich lieb!"

Nun musste Stella auch weinen.

„Ich hab dich auch lieb, Helga!", antwortete sie.

Arnold sah das mit an und musste nun ebenfalls weinen.

Er ging zu den Beiden und umarmte beide.