Hey Arnold - Zurück in der Heimat (Kapitel 22)

Fanfiction geschrieben von dj_ddt

Alle Rechte an Hey Arnold liegen bei Nickelodeon und Craig Bartlett

Arnold war eine halbe Stunde am Vorlesen, da klingelte das Telefon auf dem Gang.

„Oh...sorry Helga, da gehe ich eben kurz ran!", sagte er.

„Wenn es sein muss.", seufzte Helga, welche das Vorlesen sehr genossen hatte.

„Ja? Shortman hier!?", sagte Arnold in den Hörer.

„Hahahaha! Das Krankenhaus wird nicht das einzige exolodierende Gebäude bleiben! Hahaha!", sagte die Stimme am anderen Ende der Leitung.

Arnold erschrak: „WOLFGANG?!"

„Ganz genau, Fottballschädel! Ich bin zurück! Und ich werde mich rächen! Jeder Zeit kann die Bombe in eurer schäbigen Pension hoch gehen! HAHAHAHAHA!", sagte Wolfgang und legte auf.

Arnold lies den Hörer fallen.

„Was ist los Shortman?", fragte Phil, der gerade die Treppe hoch kam.

„W...w...wir haben eine Bo...bombe im Haus!", stotterte Arnold.

„Bitte was? Sicher, dass du nicht träumst?", fragte Phil.

„Wo...Wolfgang rief gerade an und hat...hat das gesagt! Er will Rache!", antwortete Arnold.

„Okay, bleib ruhig, ich in informiere deine Eltern und dann suchen wir das Ding!", sagte Phil

„O...okay…", sagte Arnold und dann schrie er „HELGA!"

Er rannte ins Zimmer und Helga schaute ihn nur verdutzt an.

„Wieso rufst du mich, wenn du eh sofort wieder ins Zimmer kommst?!", fragte sie.

„Das war Wolfgang am Telefon! Er hat eine Bombe im Haus plaziert!", sagte Arnold kreidebleich.

„WAS?", kreischte Helga, „WO?"

„Die kann SONSTWO sein!", sagte Arnold, „Wir müssen sie suchen!"

„Kann man hier denn echt nicht mal seine Ruhe haben, verdammt?!", seufzte Helga.

„Zieh dich an und geh raus. Und nimm die anderen Bewohner mit. Aber erklär es ihnen VORSICHTIG, damit keine Panik ausbricht!", sagte Arnold.

„Okay...aber ich kann für nichts garantieren, du kennst mich!", antwortete Helga.

„Ich vertraue dir!", sagte Arnold, woraufhin Helga lächelte.

15 Minuten später war das Haus geräumt.

Ein Bombensuchkommando der Polizei durchsuchte das Haus.

„Au Mann...wie lange brauchen die denn?", fragte Helga.

Einer der außerhalb gebliebenen Polizisten bekam einen Funkspruch von drinnen: „Wir haben die Bombe gefunden und versuchen sie zu entschärfen!"

„Verdammt, da war ja WIRKLICH eine! Ich hatte gehofft, dass Wolfgang nur blöfft, um uns Angst einzujagen. Aber der will uns wirklich umbringen!", wimmerte Helga.

Arnold nahm sie in den Arm und sagte: „Ich verspreche dir, wir werden ihn finden und ihn ein für alle mal loswerden!"

„Wie willst du das anstellen?", fragte sie, „Arnold? Bitte versprich mir, nichts illegales anzustellen!"

„Ähm...naja...irgendwie müssen wir uns doch wehren!", sagte Arnold.

„Dein footballförmiges Gehirn wurde anscheinend überhitzt! Du machst sowas nicht, verstanden!?", meckerte Helga.

„Okay, okay,...kein Grund mich plötzlich zu beleidigen!", meckerte Arnold zurück.

Helga seufzte.

„Mann, Arnold, ich mache mir doch nur Sorgen!", sagte sie und schaute ihm ehrlich und tief in seine Augen. „Was würde ich schließlich ohne dich machen?"

Nun seufzte Arnold.

„Tut mir leid, Helga! Ich...ich bin gerade etwas überfordert mit der ganzen Sitia…"

BOOOOM

„OH MEIN GOTT!", kreischten Helga und Arnold gleichzeitig.

Auch die anderen Bewohner finden vor Schreck an zu schreien.

Einige Polizisten und Miles liefen hinein und suchten die betroffenen Entschärfer.

Miles erschrak. Die Bombe war in Helga's Zimmer plaziert.

Die Entschärfer wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Helga's Zimmer war völlig zerstört. Miles musste sogar einige kleinere Brandherde mit einem Feuerlöscher bekämpfen.

Er ging wieder hinaus und erzählte es Helga und Arnold.

„Oh mein Gott, wir waren ja kurz vorher noch in dem Zimmer!", sagte Arnold erschrocken.

„Was ist mit meinen Sachen?", fragte Helga.

„Leider alles zerstört!", sagte Miles.

Helga sackte auf die Knie.

„Jetzt habe ich garnichts mehr!", sagte sie. „Alle meine Erinnerungen, meine Klamotten, … MEIN AMULETT!"

Sie rannte hinein und suchte wie wild. Und tatsächlich fand sie es. Schwarz von außen, aber unbeschädigt innen.

Arnold kam ins Zimmer und sah Helga weinen.

„Es tut mir so leid, dass alles verbrannt ist!", sagte er zu ihr.

„Deswegen weine ich nicht, Arnold! Ich weine vor glück, weil das Amulett noch vollständig ist!", sagte sie zu ihm.

„Oh...ich wusste nicht, dass dir das SO viel bedeutet!", sagte er.

„Natürlich tut es das, du Doofmann!", sagte sie und boxte ihm leicht auf den Oberarm, „Da ist schließlich ein Bild von dir drin!"

„Oh...okay…", sagte er, „Ähm...wir werden den Raum so schnell wie möglich wieder aufbauen, versprochen!"

„Das gibt mir meine Poesiebücher auch nicht zurück! Und meine Kleidung, alles verbrannt! Da...mein Trägerkleid...das kann ich nie wieder tragen!", weinte sie, „Da stecken so viele Erinnerrungen dran! Selbst meine Schleife ist verbrannt...meine Schleife, Arnold! Wer bin ich ohne sie?"

Arnold verstand nicht ganz, was sie damit meinte.

„Du bist auch ohne die Schleife du!", antwortete er verwundert.

„Aber...aber...ohne die Schleife hätten wir uns damals nie kennengelernt!", sagte sie.

„Helga, ich mag es, wenn du die Schleife trägst, natürlich, aber auch ohne diese wirst du der wichtigste Mensch in meinem Leben bleiben!", sagte er und küsste sie auf die Wange.

„D...danke Arnold!, schniefte Helga. „Dann w...wirds wohl mal Zeit für einen Stilwechsel, was!?"

„Das Kleid wurde eh langsam etwas zu kurz, ehrlich gesagt!", lachte Arnold.

„Hey, ich bin nunmal noch im Wachstum!", protestierte Helga, aber lächelte dabei.

„Logisch. Deswegen hättest du es eh nicht mehr lange tragen können!", antwortete Arnold trocken.

Die Beiden gingen in die Küche, wo sich auch die anderen Bewohner hin begeben haben, um gemeinsam den Schreck zu verarbeiten.

„Mom? Dad? Wo kommt Helga nun unter?", fragte Arnold.

„Tja...wir haben keinen freien Raum mehr!", sagte Miles.

„Schon gut, ich kann auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafen.", sagte Helga.

„Kommt garnicht in Frage!", sagte Stella, „Wir haben ein zusammenklappbares Reisebett, das stellen wir in Arnold's Zimmer!"

„WAS?", kreischte Helga mit weit aufgerissenen Augen, „Ich soll in SEIN Zimmer einziehen?"

„Nur vorübergehend natürlich!", sagte Stella.

„Ja...aber...habt ihr keine Angst, dass...also dass ich...oder er...oder wir beide...ich meine...ähm…", fragte Helga stotternd.

„Ich vertraue euch, dass ihr keinen Mist baut!", sagte Stella.

„Puh!", sagte Helga, „Danke, aber...ich vertraue mir nichtmal selbst!"

Stella lachte und Miles schaute sie skeptisch an.

„Sicher, dass das eine gute Idee ist?", fragte er sie.

„Hast du eine bessere Idee?", fragte Stella zurück.

„Ähm...nein, nicht wirklich!", antwortete Miles.

Er seufzte und sagte zu Helga und Arnold: „Mir ist klar, dass ihr verliebt in einander seid. Trotzdem fordere ich euch auf, euch zurück zu halten, okay!?"

„Dad? Sind Helga und ich bisher jemand über einander hergefallen?", fragte Arnold.

„Nein...jedenfalls nicht, dass ich wüsste. ABER...ihr wart bisher nicht zusammen in EINEM Zimmer!", antwortete Miles.

„Ähm...doch, wir waren schon oft zusammen in meinem Zimmer!", sagte Arnold mit einem verschmitztem Lächeln.

„Ähm...also...Sohn! Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass da NICHTS passiert ist!", sagte Miles und fing an zu schwitzen.

„Also ich muss zugeben, dass Helga und Ich schon hin und wieder ein bisschen kuscheln und küssen!", sagte Arnold und wurde immer nervöser.

Miles fing langsam an, die Fassung zu verlieren, wie Stella auffiel.

„Miles? Bleib jetzt bitte ganz ruhig!", sagte sie, „Wir sollten froh sein, dass unser Sohn zu ehrlich zu uns ist!"

Miles seufzte.

„Na gut! Du hast Recht!", sagte er. „Die Beiden sind dafür eigentlich zu jung, aber… seufz …so schlimm ist es wahrscheinlich auch nicht. Außerdem will ich die Beziehung der Beiden auch nicht zerstören."

„Danke Schatz!", lächelte Stella.

Und so kam es, dass Helga an sofort in Arnold's Zimmer wohnte. Zumindest vorläufig,