Dem nächsten Brief lag ein Bild eines zerknitterten Säuglings bei. Er hatte die Augen geschlossen, schmatzte an seinem Daumen und war in eine kuschelige Decke eingewickelt. Hermine grinste, das konnte nur Harry sein.

31.07.1980

Sag hallo zu Harry, liebe Jean.

Heute war es soweit. Ich bin völlig fertig, aber überglücklich. Uns beiden geht es gut. Harry wiegt 3321 Gramm und ist 51 cm groß.

James sitzt neben uns und guckt mir kritisch beim Schreiben zu. Er war ein bisschen sauer, als er mir dringend Pergament und Feder besorgen sollte. Aber ich wollte dir unbedingt direkt schreiben.

Ich würde mich freuen, wenn er später mal einen Freund finden wird, mit dem er sich genauso versteht, wie wir uns verstanden haben. Vielleicht gehörst du ja sogar irgendwann zu seinen Freunden. Ihr seid kein ganzes Jahr auseinander und werdet zur selben Zeit nach Hogwarts kommen.

Wenn das so ist, wird es mit Sicherheit seltsam werden, wenn du von deiner Zeitreise zurückkommst. Aber darum machen wir uns Gedanken, wenn es soweit ist. Und dann feiern wir mit allen, wenn ihr euren Abschluss habt. So wie ich es dir versprochen habe.

Jetzt muss ich aufhören, James besteht darauf, dass ich mich ausruhe und ein bisschen schlafe.

Alles Liebe, Lily

Unter dem Brief war noch eine Notiz in einer anderen Handschrift.

Ps. Ich bin so stolz auf meine Frau! Sie hat unseren wunderbaren Sohn zur Welt gebracht und ich bin der glücklichste Vater der Welt!

Du fehlst uns, Jean.

James

Grinsend schüttelte Hermine den Kopf. »Du hattest absolut recht, James. Ich hätte es ihr nicht übel genommen, wenn sie ein paar Tage später geschrieben hätte.«

James verdrehte die Augen. »Versuch du das mal einer hormonüberfluteten Frau zu erklären, die grade ein Kind bekommen hat. Sie wollte dir unbedingt sofort schreiben. Und sie ließ auch absolut nicht mit sich diskutieren. Es dauerte keine zwei Minuten, nachdem ich ihr den Brief weggenommen hatte, da war sie eingeschlafen.«

Hermine konnte es sich bildlich vorstellen. Wenn Lily sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann war sie stur wie ein Esel.

»Hat sie nicht sogar gedroht, dich vor die Tür zu setzen, wenn du ihr nichts zum Schreiben bringst?«, fragte Sirius.

»Hat sie«, brummte James.

Hermine lachte aus vollem Herzen. »Das ist so typisch Lily!«

30.09.1980

Hallo Jean,

ich schreibe dir heute, weil Lily mich darum gebeten hat, sie kann es nicht selbst, möchte aber unbedingt, dass du es erfährst.

Gestern sind ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Es sieht nicht danach aus, dass Zauberer dran beteiligt waren. Wir gehen davon aus, dass es einfach nur ein schrecklicher Unfall war.

Lily wird dir bald wieder schreiben, wenn es ihr besser geht.

Alles Liebe, James

Hermine seufzte. Wenigstens hatten ihre Eltern Harry noch kennenlernen können.

02.01.1981

Liebe Jean,

Harry entwickelt sich prächtig. Er ist ein ganz aufgewecktes und neugieriges Kind.

Er fängt jetzt an zu Zahnen und ist öfter mal quengelig, aber er schläft schon fast die ganze Nacht durch.

Es tut mir leid, dass ich dir erst so spät schreibe, aber der Tod meiner Eltern hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Auch mit Petunia konnte ich mich immer noch nicht aussöhnen. Sie wollte mir doch ernsthaft verbieten, an der Beerdigung meiner eigenen Eltern teilzunehmen! Da komme ich immer noch nicht drüber hinweg! Ich muss mir leider eingestehen, dass ich meine Schwester wohl für immer verloren habe.

Jetzt hat Harry nur noch James und mich. Und Sirius, wir haben ihn zum Paten gemacht. Wir vier sind jetzt eine Familie und wir werden alle füreinander da sein.

Weihnachten war schwer für mich, aber jetzt wird es langsam besser, ich bin nicht mehr ganz so schwermütig. Deswegen schreibe ich erst im neuen Jahr.

Sirius ist ein toller Pate für Harry. Ich hatte zu Anfang zwar leichte Bedenken, aber er geht wirklich toll mit dem Jungen um. Ich muss nur aufpassen, dass er ihm nicht allzu viele Flausen in den Kopf setzt.

Wenn Sirius und James zusammen sind, sind sie manchmal noch solche Kindsköpfe und ich glaube drei statt einem Kleinkind zu haben. Aber dafür liebe ich sie auch irgendwie. Wenn ich mir wieder zu viele negative Gedanken mache, holen sie mich mit ihren Albernheiten wieder da raus.

Ich soll dich von allen ganz lieb grüßen und Alice hat mir aufgetragen, noch besonders knuddelige Grüße von Neville zu schicken.

Also diesmal alles besonders knuddelige Liebe, Lily

Hermine freute sich darüber, dass es Lily wieder besser ging. Sie selbst konnte sich in etwa vorstellen, wie Lily sich gefühlt haben musste, als ihre Eltern gestorben waren. Ihre eigenen Eltern waren zwar nur verschwunden, aber früher hatte sie auch gedacht, dass sie sie niemals wiedersehen würde. Und ob man sie jetzt fand, war ebenfalls fraglich.

»Dad?«, hallte Harrys Stimme zu ihnen nach oben. Die drei schreckten auf und James ging zur Treppe.

»Ich gehe runter, dann kannst du ungestört weiterlesen. Ich komme gleich wieder«, sagte er und verschwand.

Sie hörten Stimmen von unten, die aber immer leiser wurden. Hermine nahm sich den nächsten Brief.

22.02.1981

Liebe Jean,

schlimme Zeiten liegen vor uns. Du-weißt-schon-wer wird immer mächtiger und letztes Jahr schon, wurde eine Prophezeiung gemacht. James und ich mussten uns jetzt schnell verstecken, weil diese Prophezeiung Harry betreffen könnte. Albus Dumbledore kam zu uns und hat uns davon erzählt. Wir haben unser Haus dann durch den Fideliuszauber geschützt.

Die Prophezeiung spricht von einem Kind, dessen Eltern dem dunklen Lord drei Mal die Stirn geboten haben. Es soll die Macht besitzen, den dunklen Lord zu besiegen. Es gibt nur zwei Kinder, auf die das zutrifft. Harry und Neville, der Sohn von Alice und Frank.

Ich habe schreckliche Angst um mein Kind. Ich hoffe so sehr, dass er uns nicht findet.

Lily

Hermine begann zu zittern, als sie diese Zeilen las. Sie atmete tief durch, um die Tränen zurück zu drängen. Bald würde es also soweit sein. Voldemort wusste von der Prophezeiung und würde jagt auf die Potters machen.

Sirius legte ihr eine Hand auf die Schulter. »Alles in Ordnung?«

»Kennst du die Briefe?«, fragte Hermine und ballte die Hand zur Faust.

»Nein.«

»Lily schreibt, dass sie von der Prophezeiung erfahren haben und sich verstecken müssen. Ich meine, ich kenne die Geschichte. Aber es ist doch etwas anders, es aus Lilys Sicht zu lesen.«

Sirius rückte mit seinem Sessel näher an ihren und legte ihr einen Arm um die Schulter. »Du musst die Briefe nicht lesen, wenn du nicht möchtest.«

»Doch, ich will sie lesen. Lily hat sie für mich geschrieben, dass – ich möchte sie lesen«, sagte Hermine leise und griff nach dem nächsten Umschlag.

01.08.1981

Liebe Jean,

Gestern haben wir Harrys ersten Geburtstag gefeiert. Es ist Wahnsinn, dass er jetzt schon ein Jahr alt ist. Bald fängt er an zu laufen. Du glaubst gar nicht, wie groß er schon ist.

Sirius hat Harry einen kleinen Spielzeugbesen geschenkt. Du hättest mal sehen sollen, wie der kleine Mann damit herumgeflogen ist. Keine Sorge, er steigt keinen halben Meter hoch, aber Harry hat vor Freude gejuchzt und beinahe Ika umgebracht. Die versteckt sich jetzt irgendwo und traut sich nicht mehr heraus.

Wir konnten den Geburtstag leider nicht so feiern, wie wir es gewollt hatten. Wir müssen uns immer noch verstecken und Remus und Sirius sind für den Orden im Einsatz, deswegen konnten sie auch nicht da sein, aber sie haben die Geschenke geschickt. Ich tröste mich damit, dass Harry noch zu jung ist, um zu verstehen, dass es sein Geburtstag war. Ich hoffe einfach, dass es nächstes Jahr anders wird.

Die Situation ist für James und mich nicht einfach. Er wir immer frustrierter, weil er im Haus eingesperrt ist. Ich spüre, wie gerne er mit Sirius und Remus da draußen wäre und die Todesser jagen würde. Aber uns zur Liebe bleibt er hier.

Alice habe ich jetzt auch schon längere Zeit nicht mehr gesehen, aber wir schreiben uns regelmäßig. Sie und Frank müssen auch sehr vorsichtig sein, da wir immer noch nicht wissen, von welchem Kind in der Prophezeiung die Rede ist. Es macht mich fertig.

Und ich verliere langsam die Hoffnung. Es geht schon so lange und es ist immer noch kein Ende in Sicht.

Ich schreibe dir bald wieder und bete dafür, dass ich dann bessere Nachrichten habe.

Alles Liebe, Lily

Der Brief hatte so schön begonnen, aber wurde zum Ende hin immer verzweifelter. Hermine legte ihn beiseite und griff nach dem letzten Brief. Als sie das Datum las, stockte ihr der Atem. Sie zitterte und konnte den Blick nicht von den Zeilen abwenden.

Sirius sah sie besorgt an und schnappte nach Luft, als er das Datum ebenfalls sah. Er wollte ihr den Brief abnehmen, aber Hermine schüttelte den Kopf. Über ihre Schulter las er ebenfalls.

31.10.1981

Liebe Jean,

heute ist etwas Schreckliches passiert. Alice und Frank sind von Todessern angegriffen worden. Sie haben ihr Haus nicht durch den Fideliuszauber geschützt, so wie wir. Ich habe Alice ständig darum gebeten, es zu tun, aber sie wollte nicht.

Vor einer halben Stunde erreichte uns ein Patronus. James, Sirius und einige vom Orden sind sofort zu ihrem Haus appariert. Ich habe noch nichts von ihnen gehört. Ich weiß nicht, wie es Alice und Frank geht. Sie haben Neville vor einer Woche zu Franks Mutter gegeben, weil sie fürchteten, dass die Todesser bald kommen würden.

Ich habe Angst, Jean. Ich habe Angst davor, dass sie uns trotz des Zaubers irgendwie finden können.

Ich habe Angst, dass James etwas passiert ist. Ich verstehe, dass er unbedingt helfen musste. Sie sind unsere Freunde. Hätte ich Harry nicht zu Hause, wäre ich wahrscheinlich mit ihnen mit gegangen.

Aber dass ich nichts von ihnen höre, macht mich verrückt. Ich brauche all meine Kraft, damit ich nicht durchdrehe.

Die Handschrift wurde plötzlich sehr krakelig, als hätte Lily die folgenden wenigen Zeilen sehr hektisch geschrieben. Schief liefen die Linien über das Papier und wurden zum Ende hin immer unleserlicher.

Er ist im Garten!

Jean, er kommt! Er hat uns gefunden!

Sag James, dass ich ihn über alles liebe! Er soll sich nicht die Schuld geben, weil er nicht da war! Ich muss Harry schützen!

Hermine starrte die letzten Zeilen an. »Merlin«, hauchte sie und die Tränen liefen ihr ungehemmt über die Wangen.

Sirius hatte ebenfalls Tränen in den Augen, als er aufstand und Hermine in eine feste Umarmung zog. Der Brief fiel raschelnd zu Boden und Hermine klammerte sich an ihn. Sie weinte um Lily. Durch diesen Brief hatte sie das Gefühl, Lily wäre gerade eben erst gestorben.

So fand James sie kurze Zeit später, als er wieder auf den Dachboden kam. »Verdammt«, murmelte er, als er begriffen hatte, was los war. Eilig ging er zu den beiden und umarmte sie.

»Warum hast du diesen Brief dabei gelassen?«, fragte Sirius leise.

»Ich wollte ihn erst nicht dabei lassen. Aber Lily hat das ganz bewusst noch aufgeschrieben. Ich wollte eigentlich dabei sein, wenn du ihn aufmachst, Jean«, flüsterte James. Er drückte die beiden an sich und sie standen lange so da, bis Hermine sich etwas beruhigt hatte.

Sirius strich ihr die Tränen von den Wangen, als er sie losließ.

Hermine räusperte sich umständlich und setzte sich dann wieder in ihren Sessel. Sie beugte sich vor, um den Brief aufzuheben. Sie strich das Papier mit ihren Fingern glatt und sah wieder auf die Zeilen. »Ich kann das gar nicht begreifen. Kurz bevor… es passierte, hat sie einen Brief an mich schreiben wollen. Dass… Es fühlt sich an, als wäre ich dabei gewesen. Als wäre es grade erst passiert. Ich fühle die Angst, die sie empfunden haben muss.« Sie schüttelte den Kopf. »Es ist so surreal.«

»Ich kam eine halbe Stunde später mit Sirius zusammen nach Hause. Wir apparierten im Garten und hatten wirklich gute Laune. Frank und Alice ging es bis auf ein paar Kratzer gut und wir hatten ein paar der Todesser festnehmen können. Aber um uns herum herrschte eine sonderbare Stille. Als wir ins Haus kamen, hörte ich Harry weinen und nach seiner Mama rufen«, flüsterte James. Ihm standen Tränen in den Augen, als er daran zurückdachte.

Sirius drückte seine Schulter zum Trost. »Wir ahnten sofort, dass etwas Schreckliches passiert war.«

Die beiden Rumtreiber setzten sich wieder in ihre Sessel und eine nachdenkliche Stille entstand zwischen ihnen, die irgendwann von Hermine unterbrochen wurde.

»Ich will sie besuchen. Ich möchte ihr Grab sehen. Nicht jetzt, aber bevor ich wieder nach Hogwarts muss«, sagte Hermine einigermaßen gefasst und sah die beiden alten Freunde an.

»Natürlich, wir lassen uns was einfallen, wie wir hier für ein paar Stunden verschwinden können«, sagte James und lächelte Hermine aufmunternd an.

Schritte auf der Treppe kündigten einen Besucher an. Ein roter Haarschopf wurde sichtbar. »Hier seid ihr«, sagte Ginny. »Mum sagt, das Mittagessen ist bald fertig und da ihr nirgendwo unten wart, dachte ich, ich suche euch, damit niemand anders euch überrascht.«

»Danke, Ginny«, sagte Hermine. »Wir kommen gleich runter.«

»Was habt ihr gemacht?«, fragte Ginny, als sie Hermines rot unterlaufene Augen sah. »Hast du geweint?« Dann bemerkte sie, dass auch James und Sirius glasige Augen hatten.

»Lily hat mir Briefe geschrieben. James hat sie mir vorhin gegeben. Ich habe sie grade gelesen. Es war… unerwartet«, sagte Hermine in Ermangelungen eines besseren Wortes.

»Unerwartet… definitiv«, sagte Sirius. »Schockierend passt besser. Zumindest für den letzten Brief. Die anderen kenne ich ja nicht.«

Ginny sah fragend zwischen ihnen hin und her. Sie traute sich nicht zu fragen, weil sie nicht aufdringlich sein wollte.

»Lily hat den letzten Brief kurz vor ihrem Tod geschrieben«, erklärte Hermine leise.

»Oh, Mine«, sagte Ginny mitfühlend. Sie ging zu ihr, setzte sich auf die Lehne des Sessels und schloss ihre Freundin in eine tröstende Umarmung.

»Wenn Molly das Essen fertig hat, sollten wir nach unten gehen«, sagte Sirius, rührte sich aber nicht.

»Ja, nicht, dass noch jemand hoch kommt und wir in Erklärungsnot geraten«, stimmte James seinem besten Freund zu. Aber auch er hatte nicht die Muße aufzustehen.

Hermine löste sich von Ginny und sammelte die Briefe ein, um sie wieder in die Box zu legen.

»Was ist das denn?«, fragte die Rothaarige neugierig, als sie die Babyschuhe entdeckte.

»Ein Geburtstagsgeschenk von James«, sagte Hermine schief grinsend.

»Das müsst ihr mir, glaube ich, genauer erklären«, forderte Ginny und sah erwartungsvoll in die Runde. James und Sirius grinsten und Ersterer meinte, dass es eine Geschichte sei, die schon weit zurückläge. Das machte Ginny noch neugieriger.

Hermine kramte in der Box und holte den Geburtstagsbrief hervor. »Ist es in Ordnung, wenn sie ihn ließt?«, fragte sie James.

»Es sind deine Briefe. Du kannst sie zeigen, wem du willst. Und vielleicht hilft es Ginny, unsere Freundschaft besser zu verstehen, damit es für sie nicht mehr ganz so skurril ist«, antwortete er und zwinkerte der Freundin seines Sohnes zu.

»Hier«, sagte Hermine und drückte Ginny das Pergament in die Hand. »Während du ließt, mache ich mich im Bad ein bisschen frisch.« Gemeinsam verließen die Mädchen den Dachboden.

Hermine stellte die Box auf ihrem Bett ab, während Ginny sich auf ihres setzte und den Brief las. Dann ging die Brünette gegenüber ins Bad, um sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen und dafür zu sorgen, dass sie nicht mehr so verheult aussah.

Als sie wieder in ihr Zimmer kam, war Ginny tief in Gedanken versunken. Sie sah auf, als Hermine sie an der Schulter berührte.

»Sie hat recht. Das ist total paradox. Sie haben dich vor deiner Geburt kennengelernt. Du bist jetzt neunzehn und sie kennen dich seit einundzwanzig Jahren. Sowas kann doch eigentlich gar nicht möglich sein«, sinnierte Ginny.

»Deswegen ist es so besonders«, sagte Hermine. Sie nahm den Brief, den Ginny ihr hinhielt und legte ihn wieder in die Box.

»Darf ich noch andere lesen?«, fragte Ginny vorsichtig.

»Wenn du willst, nachher. Wir sollten jetzt erst runter gehen.« Hermine versteckte die Box zwischen ihren Pullovern und ging dann mit Ginny ins Wohnzimmer.

»Über Sirius werden wir auch noch sprechen«, raunte die Rothaarige, als sie im Flur waren.

»Ich habe es befürchtet«, war Hermines einzige Antwort darauf.

Ginny wackelte mit den Augenbrauen, aber als sie das Wohnzimmer betrat, hatte sie ihre Mimik wieder unter Kontrolle.

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