KAPITEL 13

Peter beobachtete wie aus weiter Ferne, wie Bob auf seinem Stuhl wegsackte und dann seitlich auf den Boden plumpste. Dr. Mitchel sprang auf, öffnete die Tür und rief etwas über den Flur. Dann hockte er sich neben den dritten Detektiv auf den Boden und griff nach seinem Handgelenk. Kurz danach betraten eine Krankenschwester und ein Pfleger den Raum. Sie halfen, den dritten Detektiv flach auf den Rücken zu legen, dann nahmen sie seine Beine und betteten sie auf dem Stuhl, auf dem er eben noch gesessen hatte. Ein Kissen wurde unter Bobs Kopf geschoben.

Der Pfleger, ein junger dunkelhäutiger Mann, blickte Peter an und fragte ihn etwas. Peter verstand es nicht. Der junge Mann winkte daraufhin seiner Kollegin und gemeinsam packten sie Peter unter den Armen und setzten ihn ebenfalls auf den Boden. Peter ließ es teilnahmslos über sich ergehen.

Er hatte keine Ahnung, wie lange er so da saß. Nach ein paar Minuten, vielleicht aber auch nach ein paar Tagen, betrat Dr. Piers das Büro. Bob lag immer noch neben ihm auf dem Boden. Die Ärztin fragte etwas. Peter verstand es wieder nicht. Überhaupt schien er gerade Garnichts zu verstehen. Wo war er? Was machte er hier? Es war, als wäre sein Körper zwar wach, sein Verstand aber nicht. Ob sich so Schlafwandeln anfühlte? Oder vielleicht schlief er ja in Wirklichkeit und hatte nur einen sehr merkwürdigen Traum.

Jemand griff nach seiner Hand und führte ihn auf den Flur. Er ließ es widerstandslos zu. Er wurde eine Zeitlang über lange, weiße Flur geführt, bevor sie schließlich in einem Zimmer ankamen, dass ihm bekannt vorkam. Jemand setzte ihn aufs Bett, hob seine Füße hoch und drückte seinen Kopf nach hinten auf das Kissen.

Dann lag er da. Über ihm die weiße Decke. Bewegen konnte er sich nicht. Auch seinen Körper spürte er nicht mehr. Er existierte nur noch. Völlig leer.

Keine Gedanken.

Keine Gefühle.

Kein Schmerz.

Keine Angst.

Kein Peter.