Starco – Fusioniert und Wiedervereint (Kapitel 02)

Star gegen die Mächte des Bösen-Fanfiction geschrieben von djddt

Alle Rechte liegen bei Disney und Daron Nefcy

„Au Mann, hier sieht es aber wirklich nach Chaos aus!", stelle Star entsetzt fest. „Und es ist alles meine Schuld!"

„Komm Star, das ist nicht wahr und du weisst das!", entgegnete Marco.

„Ich mache anscheinend immer nur alles falsch am Ende!", weinte Star.

„Nein, du hast alles genau richtig gemacht! Du konntest doch nicht ahnen, dass die Welten verschmelzen!", sagte Marco und umarmte Star. „Und ich werde immer an deiner Seite sein! Du musst da nicht alleine durch!"

Star lächelte Marco an und sagte: „Ich liebe dich, Marco!"

„Ich liebe dich auch, Star!", antwortete Marco.

Es waren noch einige Kilometer bis zum Schloß.

„HÖRT ENDLICH AUF MIT DER PANIK, VERDAMMT NOCHMAL!", rief Marco den Einwohnern zu. „Das ist echt kaum noch auszuhalten!"

„Marco? So kenne ich dich ja garnicht!", sagte Star erschrocken.

„Tut mir leid!", sagte Marco, „Ich bin etwas angekotzt von diesen Leuten. Die tun so, als wenn das Ende der Welt angebrochen wäre! Ja, ich kann ja verstehen, dass die Angst haben, aber...die Monster tun ihnen doch nichts! Trotzdem kaufen sie wie kopflose Hühner durch die Gegend und schreien! Das führt doch zu nichts!"

„Ja Marco, du hast ja recht, aber komm bitte runter, ja!?", sagte Star, „Mir ist der nette Marco lieber als der genervte Marco!"

Marco atmete tief ein und aus und sagte dann: „Ja...ich...reisse mich ab sofort wieder zusammen! Meine Nerven liegen wohl etwas blank."

„Sehr gut!", antwortete Star und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange, „Demut steht dir gut!"

Marco grinste verlegen.

Als sie am Schloß angekommen waren, waren sie etwas geschockt.

Es war beschädigt. Nicht zerstört, aber eindeutig sanierungsbedürftig!

„Das durch die Verschmelzung ausgelöste Erdbeeben muss dem Schloß ganz schön zugesetzt haben!", stellte Star fest.

„Ja, das bedeutet einiges an Arbeit!", fügte Marco hinzu.

Sie betraten das Schloß und als erstes kam ihnen ihre Mutter Moon entgegen.

„Star, es geht dir gut!", rief sie, „Da war dieser Knall und…"

„Ja, Mutter, den habe ich live miterlebt. Ich erzähle dir später davon.", sagte Star.

„Ähm...Marco? Wie kann das sein? Wie kommst du hier hin?", fragte Moon ungläubig.

„Moon, das hat mit dem Knall zu tun. Das erklärt Star dir aber wie gesagt später. Dürften wir nun bitte eintreten?", sagte Marco zu ihr.

„Ähm...ja...natürlich, bitte!", antwortete Moon.

„Vielen Dank!", sagte Marco.

Im Inneren trafen sie auch ihren Vater, River.

„Oh, ich bin so froh, dass es dir gut geht, Star!", sagte er und umarmte seine Tochter.

„Ja, danke Vater!", sagte Star, „Hört bitte zu, ihr Beiden! Bezüglich des Knalls,…"

Ihre Eltern schauten sie fragend an.

„Die Welten haben sich verschmolzen! Wir stehen jetzt einer völlig neuen Welt gegenüber! Alles hat sich geändert! Wir müssen alle völlig umdenken und mit den neuen Begebenheiten zurecht kommen, ansonsten sind wir verloren!", erklärte Star ihnen.

„Verschmolzen?", fragten ihre Eltern gleichzeitig.

„Wie kann das sein? Wir haben doch die Magie zerstört!", sagte Moon.

„Nunja...als Marco und Ich uns umarmt haben, als ich wieder zurück in den Zeitstrudel ging, da habe ich etwas gespürt. Vielleicht war da ein Rest Magie, welcher dann diese Verschmelzung ausgelöst hat. Genau erklären kann ich es aber nicht!", sagte Star.

„Jetzt wo du es sagst,…", fügte Marco hinzu, „...ich habe in dem Moment auch was gespürt. Aber ich dachte, es wäre unsere Liebe gewesen!"

Star lächelte: „Damit liegst du wahrscheinlich noch nicht einmal falsch! Liebe kann Magie verstärken!"

„Wirklich?", fragte Marco.

„Ja, wirklich!", antwortete Star. „Und...ähm...Mutter, Vater, da draussen regiert das Chaos. Die Menschen kommen NOCH nicht mit den Monstern klar. Aber ich will nicht, dass den Monstern etwas passiert, versteht ihr!? Die haben schon genug durchmachen müssen!"

„Ja Liebling, wir helfen gerne, wenn es das ist, was du damit sagen wolltest!?", sagte River.

„Tun wir das?", fragte Moon, aber bekam als Antwort nur böse Blicke von River, Star und Marco.

„Okay, okay, ja tun wir!", seufzte Moon.

„Schön, dass wir da auf einen Nenner kommen, Mutter!", sagte Star.

„Kind, du wirst wirklich zu schnell erwachsen!", sagte Moon traurig. „Und du bist jetzt schon vernünftiger und gütiger als ich es jemals war!"

„Lieber späte Einsicht, als garkeine Einsicht!", sagte Eclipsa, welche gerade den Raum betrat.

„Eigentlich sollte ich jetzt wütend reagieren, aber…", seufzte Moon, „...du hast absolut recht!"

„Schön zu sehen, dass du fähig bist Reue zu empfinden!", sagte Eclipsa.

Moon schaute sie mit einer Mischung aus Wut und Traurigkeit an und sagte: „Warum nur vergibst du immer? Ich habe dich wie Müll behandelt und trotzdem vergibst du mir! Ich habe das nicht verdient! Ich hätte beinahe das Königreich zerstört!"

„Ich kann halt nicht anders!", antwortete Eclipsa, „Außerdem existiert das Königreich nun eh nicht mehr!"

Moon realisierte nun erstmals die Situation.

„Ja Mutter, genau DAS meinte ich!", sagte Star, „Durch die Verschmelzung ist nun ALLES anders!"

Moon seufzte.

Sie war zwar einerseits froh, dass Eclisa nun kein Königreich mehr hatte, andererseits aber tat es ihr auch leid.

„Wir müssen nun das Beste aus dieser Situation machen und an EINEM Strang ziehen!", sagte Eclipsa. „Bist du dabei, Moon?"

Moon gab sich geschlagen und antwortete: „Ja, selbstverständlich!"

„Sehr gut!", sagten Eclipsa und Star gleichzeitig.

Die Beiden schauten sich gegenseitig an und kicherten etwas.

„Star versteht sich mit Eclipsa besser als mit mir. Ich war offensichtlich wirlich eine Raabenmutter!", dachte sich Moon.

„Darf ich etwas vorschlagen?", fragte Marco.

„Ja, was denn?", fragte River.

„Bevor wir die schwierige Aufgabe in Angriff nehmen, Frieden in diese neue Welt zu bringen, sollten wir vielleicht erstmal das Schloß sanieren!", sagte er, „Es scheint teilweise einsturzgefährdet zu sein!"

„Das ist eine sehr gute Idee!", antwortete River, „Und es werden alle Anwesenden hier mithelfen, dann geht es schneller!"

Und machten sie sich daran, die Schäden zu beseitigen, um in Ruhe die Rettung der neu entstandenen Welt planen zu können.