Hey Arnold – Urlaub in Gravity Falls (Kapitel 03)
Fanfiction geschrieben von dj_ddt
Alle Rechte an Hey Arnold liegen bei Nickelodeon und Craig Bartlett
Alle Rechte an Gravity Falls liegen bei Disney und Alex Hirsch
„Guten Morgen, ihr Beiden!", begrüßte Dipper Arnold und Helga am Morgen, als sie die Treppe herunter kamen.
„Danke, ebenfalls!", gähnte Helga. Ihr war es noch etwas zu früh.
„Dir auch einen guten Morgen, Dipper!", antwortete Arnold fröhlich.
„Mann, Arnold, wie kannst du so früh schon so gut drauf sein?", fragte Helga.
Arnold lachte: „Das fragst du mich schon, seit wir zusammen gezogen sind!"
„Ja, und ich werde es wahrscheinlich auch NIE verstehen!", zwinkerte sie ihm zu.
„Soll ich euch ein Frühstück machen oder wollt ihr im Diner essen?", fragte Dipper.
„Mehr als Müsli bekomme ich jetzt eh nicht runter!", antwortete Helga.
„Ja, für mich auch!", fügte Arnold hinzu.
„Kein Problem. Setzt euch in die Küche.", lächelte Dipper den Beiden zu.
Nach dem Frühstück besichtigten die Beiden die Stadt.
„Hier ist ja fast kein Verkehr!", wunderte sich Helga, „Das kenne ich von zu Hause nicht!"
„Ja, hier wird man sicherlich nicht so schnell überfahren wie in Hillwood!", sagte Arnold.
Plötzlich raste ein Sportwagen vorbei und riss beinahe Helga mit.
„Zu früh gefreut!", meckerte Helga, „Das war verdammt knapp!"
„Hast du das Kennzeichen gesehen?", fragte Arnold.
„Da stand irgendwas mit Northwest, glaube ich!", antwortete Helga.
Die Beiden gingen zurm Sheriff und wollten eine Anzeige aufgeben.
„Was? Nein, das geht nicht! Das kann ich nicht tun!", sagte der Sheriff.
„Wieso?", fragte Arnold.
„Miss Northwest die reichste Bewohnerin dieser Stadt!", antwortete der Sheriff.
„UND DESWEGEN GENIEßT DIE NARRENFREIHEIT, ODER WAS!?", schrie Helga.
„Hey Lady, zügeln sie ihre Zunge, sonst sperre ich sie ein!", antwortete der Sheriff.
„Helga, bitte beruig dich!", flüsterte Arnold.
„Flüster mir jetzt nicht ins Ohr, das macht mich nur noch aggressiver!", sagte Helga, „Außerdem bin ich im Recht!"
„Ja, aber das bringt doch nichts! Der Sheriff darf leider machen, was er will!", sagte Arnold.
Helga seuzte.
„Okay, Arnold, tut mir leid! Aber es regt mich auf, wenn die damit durch kommt, nur weil sie reich ist!", sagte sie leise.
„Mich auch Helga, das kannst du mir glauben!", sagte Arnold und hielt ihre Hand.
„Jetzt schäme ich mich regelrecht, dass ich mich wieder mal so aufgeregt habe!", sagte Helga verlegen.
„Das ist schon lange nicht mehr passiert, also alles gut!", lächelte Arnold.
„Ich kann es manchmal immer noch nicht glauben, dass du mich wirklich so liebst, wie ich bin!", sagte Helga und küsste Arnold auf die Wange.
„Du bist die meiste Zeit ja auch garnicht so drauf!", lächelte Arnold.
„Ähem…!?", räusperte sich der Sheriff, „Soll ich ein Hotelzimmer für euch buchen oder was soll das hier werden?"
„Ähm...nein, natürlich nicht, tut uns leid!", antwortete Arnold verlegen.
„Gut, dann gehen sie jetzt bitte!", sagte der Sheriff.
„Ja...schönen Tag noch!", sagte Arnold und die Beiden verließen die Wache.
„Der hat keinen schönen Tag verdient!", sagte Helga trotzig.
„Helga, dem sind die Hände gebunden! Wahrscheinlich würde er gerne was unternehmen dagegen!", sagte Arnold.
„Na wie du meinst!", antwortete Helga und rollte ihre Augen.
„Komm, lass uns ein Eis essen!", sagte Arnold, „Zum runter kommen!"
„Schon wieder was essen? Willst du mich fett mästen?", fragte Helga.
„WAS? Wie kommst du darauf?", fragte Arnold zurück.
„Du hast mich schon einige Male ein bisschen gefüttert, seit wir zusammen wohnen!", sagte Helga mit zusammen gekniffenen Augen.
Arnold schwitzte.
„D...das war doch nur liebevoll gemeint. Und es...es waren doch nur ein paar Pralinen.", stotterte Arnold.
„Männer!", sagte Helga und schaute von ihm weg.
„Wie? Was?", fragte Arnold, völlig verwirrt.
„Hmpf!", sagte Helga, „Stecken du und dieser Dipper unter eine Decke?"
„Was? Ich mit dem? Was meinst du?", fragte Dipper und verstand nicht, was sie von ihm wollte.
„Naja, Pacifica ist auch nicht gerade dünn, wahrscheinlich fürttert der sie auch. Und gestern habt ihr Beiden noch in der Küche allein geredet, als ich schon oben im Zimmer war!", sagte Helga.
„Aber wir haben doch nicht über das Gewicht unserer Frauen geredet!", sagte Arnold verzweifelt.
„Worüber dann?", wollte Helga wissen.
„Er hat mir nur einige Tipps gegeben, was man hier so erleben kann in der Stadt und Umgebung!", versicherte ihr Arnold.
„Hmmm...na gut. Ich glaube dir. Du bist ein schlechter Lügner. Wäre es nicht wahr, wäre dir schon lange etwas heraus gerutscht!", grinste Helga.
„Danke Helga!", sagte Arnold erleichtert.
Sie küsste ihn auf die Stirn.
In der Eisdiele sagte Helga: „Für mich aber OHNE Sahne, danke!"
„Ja, ist ja gut, ich habe es verstanden!", seufzte Arnold.
Helga schaute verwundert zu ihm herüber. Beinahme wollte sie ihn fragen, ob sie ihm zu dünn ist, aber sie entschied sich dann doch lieber dagegen.
Arnold kam mit 2 Eistüten zurück und sagte zu ihr: „Hier bitteschön, ohne Sahne, ohne Zucker, ohne Geschmack!"
„Arnold? Dein Ernst?", fragte sie. „Jetzt übertreib mal nicht!"
„War nur ein Scherz! Es schmeckt gut! Ich habe das selbe Eis genommen!", antwortete er.
„Darüber müssen wir irgendwann nochmal reden, Schatz!", meinte Helga.
„Was immer du sagst, Helga!", antwortete Arnold.
